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geschrieben am: 13.03.2005    um 00:12 Uhr   
@ Starchaser
Es ist doch nicht so, dass es eine Lehrmittelfreiheit, so wie sie heute existiert, schon immer da gewesen ist. Zumindest in Niedersachsen war es zu meiner Schulzeit so, dass wir die Bücher und die Übungshefte immer selber kaufen mussten. Es ging oftmals nicht, dass man ein Buch vom Vorgängerjahrgang kaufen konnte, weil der Unterrichtsplan andere Lehrmittel vorsah, als im Vorjahr. Meine Eltern waren ganz gewiss keine reichen Leute und konnten es sich dennoch leisten, 3 Kinder zur Schule zu schicken. - Es gab allerdings keine Urlaubsreisen, nur ein TV - Gerät für 6 Personen und ein Radio. Wem das nicht passte, der konnte sich gerne ein Buch schnappen und sich auf sein Zimmer zurück ziehen. Und so weit ich weiß, haben sie nicht so viel Kindergeld bekommen, wie es heute der Fall ist. - Also dieses Argument, Bildung sei nur etwas für besserverdienende ... mit Verlaub, ist schal und abgestanden.
Dass solche Firmen, wie Du sie aufgezählt hast, ihre Leute selber ausbilden, ist ein Märchen. Fakt ist, dass die Wirtschaft der Politik die Pistole auf die Brust gedrückt hat. Sie stellte Forderungen, welche Voraussetzungen idealerweise von einem Schulabgänger gefordert werden, damit dieser sich anschließend besser in die innerbetriebliche Ausbildung integrieren ließe. Meiner Meinung nach ist genau dieser Prozess dafür verantwortlich, dass unsere Bildungssysteme an dem Punkt angelangt sind, wo sie heute stehen. Der Fehler lag ganz einfach darin, der Wirtschaft immer besser passende Leute zuzuschanzen, die selbst als Real- oder Hauptschüler mindestens einfache quadratische Gleichungen lösen können, sich bestens auf nem Computer auskennen und nach Möglichkeit im Werkunterricht Technisches Zeichnen in den Grundzügen erlernt haben. Wohingegen natürlich Lehrstoffe wie Soziologie, Philosophie oder Literatur so gut wie keine Rolle mehr spielen. Da gibt es viel zu korrigieren, meiner Meinung nach. Es ist doch kein Wunder, wenn heute ein Lehrer nicht mehr auf der gleichen gesellschaftlichen Stufe steht, wie andere graduierte Berufsstände. Sie wurden doch von der Politik aus diesem Status genommen und zu diplomierten Lehrherren umgestaltet. - Ich bin nicht der Meinung, früher sei alles besser gewesen, darum sollten wir die Entwicklungen wieder zurück drehen. Meiner Meinung nach sehen wir aber gerade, dass der eingeschlagene Weg nicht der richtige sein kann in der Bildungspolitik. Zurückkehren zu alten Zuständen läßt sich jetzt nicht mehr, aber man sollte zumindest in der Fortentwicklung und bei nunmehr fälligen Reformen an alte Werte denken, um dann von dort aus dieses mal die besseren Weichen zu stellen.

Dass es keine Arbeit mehr gibt in Deutschland, halte ich gelinde gesagt für Schmarrn. Es gibt keine Arbeit mehr, die von Großunternehmen, Konzernen etc. vergeben wird. Man wird sicher nicht von Eon erwarten können, Fördertechnologie für Steinkohle zu verschrotten, Pickel und Schaufeln zu kaufen, quartalsmäßig 150.000 Leute einzustellen, um damit die Massenarbeitslosigkeit zu senken. Wenn also sich heute Leute zu Bergleuten ausbilden lassen, und sich dann wundern, wenn sie nach der Lehre auf der Straße stehen, ist das verdammt ärgerlich. Das gleiche gilt für so ziemlich jeden anderen Job in der Schwerindustrie. In den 70er Jahren beschäftige Peine-Salzgitter-Stahl rund 150.000 Leute. Heute sind es keine 20.000 mehr. Und davon sind noch ein sehr großer Teil Beschäftigte aus Fremdfirmen. - Natürlich ist es super, wenn man nach der Schule eine Lehre macht. Aber muss das denn immer Krankenschwester, Friseuse, Schlosser oder Maurer sein? - Natürlich kann sich nicht jeder, der jetzt arbeitslos ist, selbständig machen. - Aber wenn sich mehr Leute mal was trauen würden, statt nur auf der Couch zu hocken und zu jammern, würden wir es mit einer geringeren Arbeitslosigkeitsrate zu tun haben. - Die Voraussetzung dafür, dass man sich aber etwas trauen kann, ist Bildung. Wer die Schule verweigert hat, wird Zeit seines Lebens die Auswirkungen zu spüren bekommen. Bildung kostet was. Das ist klar. Es wäre z.B. schon hilfreich, wenn die Eltern ihren Kindern klar und deutlich machen würden, dass sie sich krumm machen müssen dafür, dass die Kids zur Schule gehen können. Wenn einem alles in den Allerwertesten geblasen wird, wird man es schwer haben, den Wert überhaupt erkennen zu können.

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geschrieben am: 13.03.2005    um 00:13 Uhr   
...Fortsetzung

Deine abfällige Bemerkung @ Sonderschüler:

Bei uns im Dorf leben zwei dieser Sorte. An dem Tag, als ich mit den ersten 8 Booten auf den Hof meines Betriebes fuhr, lungerten sie zufällig auf der Straße rum und sahen mich ankommen. Da ich alleine war, bat ich sie, mir abladen zu helfen. Seit dem Tag kommen sie regelmäßig in ihrer Freizeit bei mir vorbei und helfen, wo sie können. Ich habe ihnen ein bisschen Verantwortung an die Hand gegeben und ne klare Aufgabe. Die beiden werden sicher niemals nobelpreisverdächtige Expertisen anfertigen, aber sie sind Stolz wie kein zweiter im Dorf, wenn sie ihren Job machen können. Kunden haben die beiden beobachtet und sprachen mich auf sie an. Einer der beiden hat jetzt eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner anfangen können, der andere wird als Forstgehilfe eingestellt. - Das hätten die zwei anderen Herrschafften, von denen ich kürzlich berichtete, auch haben können.

Brass

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geschrieben am: 13.03.2005    um 00:25 Uhr   
(zitat)So jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu.
[...]
gruß linus(/zitat)

Richtig so linus .. zeig es mir. ;)

Die Politiker sind Leute, die in aller Regel von uns selber gewählt werden. - Jetzt kann man natürlich hingehen und sagen, dass es noch kein Politiker geschafft habe, die Versprechen aus dem Wahlkampf hinterher umzusetzen, schon klar. Aber wenn "mein Landtagsabgeordneter" nicht so tut, wie ich es mir vorstelle, kann ich ihm per E-Mail, Brief, offenem Brief, Leserbrief .. wie auch immer, ziemlich kräftig in den Hintern treten. - Das kann übrigens jeder andere Wähler mit "seinem" Landtagsabgeordneten auch. Macht nur selten einer. - Warum?

Brass
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geschrieben am: 13.03.2005    um 13:11 Uhr   
Sich als nationalistisch zu bekennen sehe ich als direkten Angriff gegen den Menschenrechtsgedanken

Alsoooo bevor ich solche behauptungen aufstelle würde ich mich ersteinmal Informieren.

Deutschland steht in Sachen Menschenrechte an 34 stelle International also sollten wir was Menschenrechte Betrifft ganz leise sein.

LOL Du glaubst nicht wirklich was du da Schreibst oder Brass? Glaubst du das dein Brief deine Mail jemals an den Empfänger kommt? nee du der Brief landet wohl in der Ablage oder im Müll und die Mail wird falls da etwas drinsteht was dem Herrn nicht passt erst garnicht in Empfang genommen.
Geändert am 13.03.2005 um 13:17 Uhr von _DarkRenor_
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geschrieben am: 13.03.2005    um 14:39 Uhr   
deswegen gibts ja offene Briefe/Leserbriefe, denn selbst wenn der Herr Landtagsabgeordnete seine Kopie in den Müll wirft, lesen das Ding noch ein oder zwei andere. Und dann werden sie vermutlich mal schaun, ob der Herr Landtagsabgeordnete ihre Stimme wert ist... oder etwa nicht???
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geschrieben am: 13.03.2005    um 14:45 Uhr   
Und du glaubst da diese Offenen Leserbriefe unzensiert in die Zeitung kommen?..
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geschrieben am: 13.03.2005    um 15:10 Uhr   
hmmm... ist durchaus schon vorgekommen, daß ich selbst Leserbriefe geschrieben habe. Kann sein, daß dies in Deutschland anders ist, aber... ja, das glaube ich
Geändert am 13.03.2005 um 15:12 Uhr von coke501(tm)

Geändert am 13.03.2005 um 15:12 Uhr von coke501(tm)
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geschrieben am: 13.03.2005    um 15:29 Uhr   
DarkRenor, ich glaube allerdings daran, was ich schreibe. Nur scheint es, Dir sind die Begriffe nicht so geläufig, die ich benutzt habe. - hm? Also: Ein offener Brief ist ein Schreiben, dass man z.B. einem Politiker mit dem Vermekt "offen" schickt. Das bedeutet: Dieser Brief ist zwar direkt an ihn adressiert, geht aber im selben Zug an eine Auswahl von Medien und politischen Gegnern etc. die dieses Schreiben der Öffentlichkeit unterbreiten. - Sehr gute Erfolge kann man mit solchen Briefen erzielen, wenn man sie z.B. an Bürgermeister, Ortsräte oder andere Gremien verschickt und darin Themen aufgreift, die der jeweiligen Gemeinde eh auf den Fingern brennen, sich aber schon seit langer Zeit nichts rührt. In aller Regel kommt auf diese Weise wieder Schwung in die Sache. - und ja, diese Art Brief, gesetzen Fall, er enthält keine pers. Beleidigungen oder erfüllt andere Straftatbestände wie Drohung, Erpressung oder ähnliches, wird unzensiert veröffentlicht.
Ein Leserbrief ist ein Schriftstück, dass man einer Zeitung, einem Nachrichtenmagazin oder anderen Printmedien zukommen läßt, in dem man direkten Bezug auf Aussagen eines Politikers nimmt, die dieser zuvor in der Zeitung geäußert hat. - Besonders gern genommen, wenn der Politiker sich in seinen Aussagen gerade selbst widersprochen hat.- Vorallem bei Widerspruch gegen Wahlkampfversprechen. - Dieses Schreiben wird in aller Regel verkürzt wiedergegeben. Es wird aus redaktionellen Gründen auf die wesentlichen Inhalte zurückgestutzt. - Eine Zensur findet allerdings nicht statt. Das Schlimmste was dir dabei passieren kann ist, dass ein anderer Leser zum gleichen Thema nen besseren Brief verfasst hat, dann landet Deiner im Müll.
Abgeordnete von Landtagen und dem Bundestag werden in Wahlkreisen gewählt. Wenn sie in ihrem Wahlkreis beim nächsten Mal wieder gewinnen wollen, tun sie gut daran, auf E-Mails ihrer Wähler zu reagieren. - Bei der derzeitigen Wahlbeteiligung sind sie quasi auf jede Stimme angewiesen, also werden sie dir auch antworten. - Es sei denn, sie gehören der NPD an. Die lassen ihren Schriftverkehr in aller Regel von der Partei bearbeiten.
Solltest Du mal wieder Schwierigkeiten mit Begrifflichkeiten haben, die ich so verwende, sprich mich ruhig wieder darauf an. Ich erkläre es dir gern. :)
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geschrieben am: 13.03.2005    um 15:37 Uhr   
Ich hatte kein Problem mit deinen Wörtern im gegenteil. Jedoch ist es nicht nur die NPD die ihren Schriftverkehr über die Patei regelt sondern eher die Meisten.

Davon ab wird sich ein Herrn Schröder (Oder wer auch immer da oben) einen Dreck drum Scheren ob ein Herr "X" etwas gegen sein Handeln hat.

Übrigens werden Berichte der Zeitungen über Regierung, Polizei etr. überprüft, sollte da was drinstehen was die nicht wollen wird das Verändert oder es darf nicht Gedruckt werden. Dazu könnte ich einige Beispiele nennen.
Geändert am 13.03.2005 um 15:41 Uhr von _DarkRenor_
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geschrieben am: 13.03.2005    um 15:46 Uhr   
Ich verweise nochmal kurz auf meinen beitrag von vor 10 minuten, und möchte feststellen, daß zensur gesetzlich nur dann erlaubt ist, wenn das geschriebene gegen das gesetz verstößt. Aussagen eines Politikers als Widersprüchlich zu enttarnen ist, soweit ich das verstanden habe nicht ungesetzlich. Abgesehen davon. Glaubst du, die Polizei hat Zeit die zigtausend Leserbriefe, die täglich geschrieben werden zu lesen???
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geschrieben am: 13.03.2005    um 15:54 Uhr   
Ich Sagte auch nicht das das Falsch ist was du Geschrieben hat ich meinte damit Lediglich das man einem Politiker nicht an den Karren Fahren kann.
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geschrieben am: 13.03.2005    um 18:22 Uhr   
(zitat)Ich Sagte auch nicht das das Falsch ist was du Geschrieben hat ich meinte damit Lediglich das man einem Politiker nicht an den Karren Fahren kann.(/zitat)
Das ist leider auch wieder falsch Dark.
Wenn Du eine Liste aller Politiker haben möchtest, die in den letzten 10 Jahren ihren Hut nehmen mussten, weil ihnen an den Karren gefahren worden ist, mach schon mal Platz auf Deiner Festplatte und verschaff Dir ne freie DSL-Leitung. Der Download könnte länger dauern.
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geschrieben am: 13.03.2005    um 20:56 Uhr   
(zitat)Ich verweise nochmal kurz auf meinen beitrag von vor 10 minuten, und möchte feststellen, daß zensur gesetzlich nur dann erlaubt ist, wenn das geschriebene gegen das gesetz verstößt. Aussagen eines Politikers als Widersprüchlich zu enttarnen ist, soweit ich das verstanden habe nicht ungesetzlich. Abgesehen davon. Glaubst du, die Polizei hat Zeit die zigtausend Leserbriefe, die täglich geschrieben werden zu lesen???(/zitat)

Für Zensur bedarf es keiner Polizei.

In der Regel ist es der Chefredakteur, der Zensur betreibt und auch die politische Coleur einer Zeitung prägt.


Damit sei nicht die ganze Medienlandschaft verschrien, aber freier Journalismus, also einer der aus sich und in sich frei ist, ist nicht gerade4 das, was man in unserer Medinlandschaft als weit verbreitete Einrichtung vorfindet.

Geändert am 13.03.2005 um 20:57 Uhr von nucleus1
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geschrieben am: 13.03.2005    um 23:06 Uhr   
(zitat)[...]
In der Regel ist es der Chefredakteur, der Zensur betreibt und auch die politische Coleur einer Zeitung prägt.


Damit sei nicht die ganze Medienlandschaft verschrien, aber freier Journalismus, also einer der aus sich und in sich frei ist, ist nicht gerade4 das, was man in unserer Medinlandschaft als weit verbreitete Einrichtung vorfindet.
(/zitat)

... ohne jetzt rechthaberisch werden zu wollen Nucleus, so hat DarkRenor hier eine Vokabel benutzt, deren Bedeutung ihm wohl nicht so ganz klar gewesen sein dürfte. Er meinte sicher, dass solche Schriftstücke nicht unverändert veröffentlicht werden, was zumindest für offene Briefe nicht stimmt.
Zensur kann allerdings auch kein Chefredakteur vornehmen, denn per Definition dieses Begriffes, kann Zensur in der Tat nur vom Staat aus erfolgen. In so fern ist Dein Einwand nicht so ganz berechtigt.

(zitat)Quelle: Wikipedia ensur (censura) ist ein Verfahren eines Staates oder einer Gemeinschaft, um Informationen oder andere durch Medien vermittelte Inhalte zu kontrollieren, zu unterdrücken oder im eigenen Sinn zu steuern.(/zitat)
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geschrieben am: 13.03.2005    um 23:23 Uhr   
Finde ich nicht rechthaberisch, Zensur ist in der Worbedeutung tatsächlich komplexer formuliert.

Zensur kann man einem Zeitungsbetreiber nur schwer vorwerfen, es sei denn der, der Zensur Beschuldigte stellt sich hin und sagt:

"Jawoll, ich habe es gestrichen -also zensiert- weil mir die Aussagekraft nicht passte und die Aussage gegen meine Anschauungen verstösst. Die Infragestellung meiner Überzeugung bzw. die Überzeugung derer die ich vertreten möchte galt es zu verhindern, daher beschnitt ich den Kläger um dieses sein unbestreitbares gutes Recht auf Veröffentlichung."
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geschrieben am: 14.03.2005    um 11:01 Uhr   
(zitat)(zitat)Glaubst du, die Polizei hat Zeit die zigtausend Leserbriefe, die täglich geschrieben werden zu lesen???(/zitat)
Für Zensur bedarf es keiner Polizei. (/zitat)

Will mich ja nicht beschweren, wenn ich missverstanden werde, jedoch bin ich mit meiner aussage auf eine ebensolche zuvor getätigte eingegangen, und meinte das mit der Polizei durchaus ironisch.
Und was den Chefredakteur angeht. Da es gottlob mehr als eine Zeitung gibt, und nicht jede Zeitung die gleiche Farbe hat, ist es durchaus möglich daß ein oder zwei medien den brief unverfälscht abdrucken.

dat coki aka Don Coke
Geändert am 14.03.2005 um 11:06 Uhr von coke501(tm)
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geschrieben am: 14.03.2005    um 12:16 Uhr   
Ja, aber das sind dann bestimmt so auflagenstarke und weitverbreitete Blätter wie der Castrop-Rauxelner-Sonntagsbote oder ähnliche g
Geändert am 14.03.2005 um 12:16 Uhr von nucleus1
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geschrieben am: 14.03.2005    um 23:08 Uhr   
@nucleus

es stimmt, daß die redakteure das bild eines blattes prägen, doch gibt es auch zum beispiel cicero oder netzzeitung, welche auch outsidern das wort lassen.
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geschrieben am: 14.03.2005    um 23:09 Uhr   
auweia - deine ausführungen klingen ja recht beleidigend.. *gg aber immerhin pflegst du deinen thread.

nur weil du sagst, daß etwas schal und abgestanden ist, muß es das nicht sein. über den mund zu fahren ist nicht gerade sehr sozialkompetent. selbiges gilt für die märchen. zwar komm ich mir oft vor wie im märchen, doch stimmt das nicht ;-) schreib doch mal die public relations der firmen an.
selbiges gilt auch für den 'schmarrn' - mag sein, daß du das gefühl hast es sei nicht so, doch sei dir da erst einmal die lektüre der einschlägigen literatur empfohlen, um dein gefühl zur sicherheit erwachsen zu lassen oder der bildung ihren freien und unbekümmerten lauf zu lassen. eventuell schaffst ja dann den sprung aus deiner spirale ? *ffg

zu den qualitäten einer ausbildung sag ich nur, - sieh dir die postulierten erwartungen an und vergleiche ein paar jahre später mit der realität. auch hier lohnt sich bei interesse das studium seriöser quellen ;-)
mit verlaub bemerkt : ignoranz hoch drei ist das mit "krankenschwester, friseuse, schlosser oder maurer". das sind für die meisten in der regel nur notentscheidungen und gewiss nicht berufsziele.

und natürlich kann eine firma erwarten, daß die leute, die sie einstellt, zumindest basiswissen und kenntnis von umgangsformen sowie kommunikationsfähigkeit mitbringen. was gibt es da zu jammern ? zum beispiel in bayern bringen die absolventen von der realschule richtiges know how mit. in rheinlandpfalz bringen sie höchstens gute laune mit .. *g
und nicht die politik hat die lehrer geformt, mein lieber - da gerade ehemalige lehrer das gros der politiker stellt.
das widerspricht sich doch, oder nicht ?

wie sieht eigentlich diese fortentwicklung aus, beziehungsweise die fälligen reformen ? offensichtlich weißt du mehr als die eliten ? *g

ich denke, den höhepunkt der phrasendrescherei vermerken wir, bei deinem hinweis daruaf, daß die leute einfach zu faul sind, ihren beitrag zu leisten. erstens wurde der beitrag den wenigsten vermittelt und zweitens haben die eltern leider dem boom der verschiedenen erziehungsstile nicht standgehalten. und drittens mangelt es leider seit dekaden an vorbildern. ein kleiner teil der bedürftigen mag ja faul sein, aber, wie schon bemerkt, ist es kaum rechtens von einem kleinen bodensatz auf die gesamtheit zu schliessen. dies wird der situation kaum gerecht. auch hierzu sei die financial times empfohlen. ich meine das blatt - und nicht irgendwelche belanglosen onlineartikel *g

da du ja mit deiner selbständigkeit ( oder zumindest einer höheren position in einer kleinen firma ) gar so kocketierst, denke ich mal, daß du kaum interesse hast, daß andere den mut aufbringen, mit dir zu konkurrieren und vielleicht sogar besser zu sein, gelle ? :-) stell dir mal vor, die hätten nachmittags keine zeit fürs forum sondern würden das sozialprodukt stärken ..

die bearbeitung akuter anschreiben via rechtsabteilung der jeweiligen partei ist übrigens nicht nur bei der npd so, wie renor schon feststellte.

und nein, - ich habe nichts gegen sonderschüler. was war denn bitte abfällig an meinen ausführungen ? oder dient das ganze darum deine gar so soziale einstellung zu präsentieren, was die beiden von die nicht sonderlich geförderten personen anbetrifft ? also bitte - dreh nicht immer rum .. so wie mit der definietion von 'zensur', welche du ganz offensichtlich nur halb gelesen ...und nucleus verständlicherweise irritiert hast.
die meisten zeitungen behalten sich übrigens das recht vor, teile der leserbriefe - kenntlich - wegzulassen. wen es interessiert, dem steht der weg frei, mit der benannten person in kontakt zu treten.

kurzum : der tellerrand ist nicht das ende der welt, - denn dort beginnen erst die echten und spanneneden abgründe ...
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 15.03.2005    um 09:23 Uhr   
@ chaserle

schade, dass es dir offensichtlich aus pers. gekränkter Eitelkeit nicht möglich ist, aus meinem Betrag das herauszulesen, was drin steht.

Deine Sichtweise, alle Verantwortung für pers. Notlagen auf dritte abzuwälzen teile ich nicht. Denn genau diese Sichtweise führt zu dem, was wir jetzt haben - Massenarbeitslosigkeit. Es ist doch im Grunde völlig wurscht, wer dran Schuld ist, die Frage ist doch viel mehr, wie man da wieder raus kommt und wie sich dabei vielleicht mal staatliche Recourcen sparen ließen dabei.

Für mich sieht es so aus, dass jeder Mensch selber seines Glückes Schmied ist. Entweder man setzt sich hin und heult die "kompetenten Quellen" voll, weil die es gerade hipp finden, alles so richtig schön in den Dreck zu argumentieren, oder man hört auf rumzujammern und versucht was zu machen, damit sich im Leben etwas ändert.
Man kann nur hoffen, dass möglichst viele Menschen die 2. Option wählen. Sich hinzustellen und nach Gründen zu suchen, warum alles so furchtbar ist und die dann ausgemachten Schuldigen anzujammern, mag viell. für den Augenblick befriedigend sein, doch ändert das nichts an der Lage, in der man steckt. Ein Sozialsystem kann nur dann funktionieren , wenn sich Leistung und Gegenleistung die Waage halten Eine permanente Überforderung macht den Staat kaputt. Wenn sich nicht grundsätzlich etwas an der Arbeitslosenrate ändert, ist die Kutsch im Bach. Daran verehrtes chaserle hat dann natürlich auch wieder der Staat schuld. - vollkommen klar. Wir nehmen dann einfach diese Staatsschuld, teilen sie gleichmäßig unter uns auf und haben dann auch alle was davon.

Dein Ausflug in Richtung Zensur:

(zitat) Zensur

Presse- und Rundfunkrecht

die - zumeist staatliche - Kontrolle von veröffentlichten oder zur Veröffentlichung bestimmten Presseerzeugnissen, von Rundfunk- oder Fernsehsendungen und Filmen. Mit Vorzensur werden einschränkende Maßnahmen vor der Herstellung oder Verbreitung von Geisteswerken, insbesondere die Abhängigkeit der Veröffentlichung von einer behördlichen Vorprüfung und Genehmigung des Inhalts, bezeichnet. Von Nachzensur spricht man, wenn Kontrollmaßnahmen nach Veröffentlichung eines Geisteswerkes ergriffen werden. Das in der Bundesrepublik Deutschland ausnahmslos geltende Zensurverbot des Art. 5 Abs. 1 Satz 3 GG gilt nur für die Vorzensur. Die Rechte hinsichtlich bereits veröffentlichter Geisteswerke finden dagegen ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.(/zitat)

Wo bitte habe ich etwas anderes behauptet?

Tellerränder lassen sich vielleicht intellektuell erklären, doch vergeistigtes debattieren führt zu keinen Lösungen, sondern läßt Tellerränder höchstens höher werden.
Brass
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.03.2005    um 02:14 Uhr   
dankeschön für deine ausführungen, brass,

wie mir scheint, spielst du gerne schiffeversenken, gelle ? mal blindlings drauflosschießen und wenn der andere schreit, dann hast ihn getroffen ? :-)

sollte ich dich falsch verstanden haben, dann kann es nur an einer oder beiden personen liegen. da du die mißverständnisse nicht aufzählen willst oder kannst, und dich nur in unsubstantiierte anfeindungen flüchtest, ist das thema wohl müßig.

wenn leute in notlagen sind, das wurde schon gesagt, dann besteht eben die gefahr, daß sie sich zusätzlich auch politsch verlaufen. und da gibst noch einen drauf und redest von glückes schmied ? das sind doch nichts als phrasen, welche schwächere nur beleidigen.
selbiges gilt natürlich auch für deine zwar wortreichen aber leider mal wieder nicht näher definierten ansichten zur arbeitslosigkeit. die antworten findest du im übrigen weiter oben zum thema politik und wirtschaft.

es wird langsam richtig langweilig mit deiner rechthaberei und rumstänkerei. sowie deine recht lächerlichen übrigen angriffe.
erstere gipfelt im pars pro toto bei der zensur. du komprimierst zensur auf das stichwort pressefreiheit.
erst lesen und dann pasten, selbst in diesem text stehen nämlich die zwei klitzekleinen wörtchen 'zumeist' und 'staatlich', über die du hättest stolpern müssen, - wie weiter oben 'staates 'oder' 'gemein-schaft'. wobei das noch nicht alle bedeutungen der zensur abdeckt.
zensur hat übrigens nicht nur negative seiten: sie ist nämlich dann angebracht und notwendig, wenn die souveräne selbstzensur versagt. das ist ein wichtiger satz ! das dachten zumindest die ollen römer, welche dafür einen zensor einsetzten.

auch finde ich nicht die aussage 'der staat ist schuld' - lies meine worte und versuche, zu verstehen. wenn du fragen hast, dann frage..*g
im übrigen sprachen wir von bildung und nicht von persönlichen notlagen, also sind auch die dazugehörigen, , wohl gern bei dir im dorf am stammtisch vorgetragenen parolen, gänzlich überflüssig.

über schuld und verantwortung zu reden, bedarf es wohl harter fakten, - da dann verurteilt wird. und auf eine verurteilung folgt in aller regel eine bestrafung.
mal verurteilst die, welche sich auf den staat und mitbürger verlassen müssen, und dann rufste op's und staat in deinem recht markanten aber inzwischen durch deine bemerkungen weitaus besser einstufbaren eingangstext zum kampf auf. irgendwo mußte wohl mal ne entscheidung treffen, was du überhaupt willst.
aber mir schwant, was du mit der zensurdefinition sagen möchtest: du willst, daß andere zensiert werden, aber es soll doch bitte nicht als von dir ausgehende zensur verstanden werden. oder liege ich schon wieder falsch ? *g

gib bescheid, wenn du dich mit dem thema wirklich mal auseinandergesetzt hast. aber das willst du ja nicht, wie ich deinem tellerabsatz entnehmen kann. das wäre ja nicht durch ein bisserl googeln erledigt, sondern kostet richtig kraft. die materie ist nämlich noch trockener und staubiger als ein guter champagner. vielleicht wäre es dann doch besser, mal die animal farm zu lesen. da steht auch schon vieles drin. die piggies würden dir gut gefallen...
aber ich denke halt, mit etwas mehr hintergrundwissen macht es bestimmt mehr spaß, hier zu diskutieren, anstatt volkstümliche fehlmeinungen rauszuposaunen, welche im übrigen tief blicken lassen. ;-)
da macht ja nichtmal streiten spaß, - weil es dabei nichts zu lernen gibt.
.
was zum teufel hast du eigentlich gegen die rechten ? :-)

*stammtisch verläßt und gelangweilt aus dem lokal rausschlurfts



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geschrieben am: 16.03.2005    um 09:36 Uhr   
die realität weist tatsächlich eine komplexität auf, die einfach beides zulässt, fehler des staates wie auch fehler des individuums.
bei 5 mio arbeitslosen wäre es ignorant, dass alles auf individuelles versagen und nichtwollen zu reduzieren. andererseits gibt es tatsächlich auch eine nicht geringe anzahl von menschen, die sich tatsächlich wohl fühlen, wenn sie mit hartz vier und der einen oder anderen schwarzarbeit den regulären arbeitsmarkt vermeiden können (meine frau arbeitet an der wiedereingliederung in den ersten arbeitsmarkt).
und zwei bermerkungen @starchaser
(zitat)zum beispiel in bayern bringen die absolventen von der realschule richtiges know how mit. in rheinlandpfalz bringen sie höchstens gute laune mit(/zitat)
kommst du aus rheinlandpfalz?
(zitat)*stammtisch verläßt und gelangweilt aus dem lokal rausschlurfts(/zitat)
nur als vorschlag: vielleicht fasst du dich einfach ein wenig kürzer und schon langweilst du dich selbst weniger?!?
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 16.03.2005    um 11:52 Uhr   
@ chaserle

Was ich schrieb hat nichts mit Rechthaberei zu tun, sondern sind pers. gemachte Erfahrungen mit Menschen aus meinem Umfeld. Die genießen natürlich nicht den Status der Allgemeingültigkeit, sollten jedoch aufzeigen, dass Leute, die sich über die üblichen Vermittlungsversuche der AfA hinaus bemühen, größere Chancen haben können, aus ihrer Notlage heraus zu kommen.
Dass ich hier nicht näher auf die Thematik Arbeitslosigkeit eingehe, liegt an zwei simpelen Tatsachen.
1. Dieser Thread hat nicht Arbeitslosigkeit zum Thema
2. Es gibt bereits zahlreiche Threads im Forum, die sich mit Arbeitslosigkeit befassen.

Ich verstehe nicht, warum Du in die unterste Schublade greifst in deinem Beitrag. Mir ist nicht klar gewesen, dass Du sowas nötig hast. Deine Beleidigungen reichen mir jetzt jedenfalls. Sei dir bewußt, dass ich auf solches unreife Geschwätz nunmehr nicht mehr reagieren werde. - Ist mir echt zu blöd!

Brass

I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
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Nutzer: DracoStormrider
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geschrieben am: 16.03.2005    um 16:28 Uhr   
So...ist jetzt alles gesagt?Da ich kaum denke,dass das hier zu irgendwelchen Resultaten (außer Beleidigungen) führt sollten wir es lassen!
Meine Meinung und ich steh dazu^^
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.03.2005    um 23:23 Uhr   
darfst dich auch setzen dazu @ draco

kürzer ? dann wäre man im gefühl einer meinung und in wirklichkeit stimmt es nicht. das ist genau das problem der kiddies, um die es hier geht und die dann derb verworfen werden sollen.
die nicht geringe anzahl kannst sicher belegen ? @ tirox
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