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Nutzer: ninnimaus
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geschrieben am: 29.04.2003    um 20:43 Uhr   
auch mal was für die 1354 tut

wünsch dir alles gute un kopp hoch


grüße ninni
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"Autor"  
Nutzer: Minousch
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geschrieben am: 29.04.2003    um 21:03 Uhr   
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Nutzer: Minousch
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geschrieben am: 29.04.2003    um 21:14 Uhr   
Der kleine Engel er schwebt durch die Nacht,
frei und unbeschwert von allen Sorgen und Nöten,
und auch auf Dich wird er geben acht,
kannst Du es hören, er tut für Dich ein Liedchen flöten,

wenn Deine Ängste und Sorgen kommen möchten,
er wird bei Dir sein, seine Schwingen um Dich legen,
er wird Dich versuchen wieder aufzurichten,
er wird Dich nicht stehen lassen allein im Regen,

wenn Tränen über Deine Wangen laufen,
er wird Dich entführen an einen geheimnisvollen Ort,
er wird Dich nicht lassen im Schmerze ersaufen,
er wird Dich nehmen einfach mit hinfort,

wenn Du Deinen Weg nicht mehr kennen solltest,
er wird Dir leuchten mit seinem goldenen Haar,
er wird Dir sagen was Du immer wissen wolltest,
er wird Dir zeigen das auch Dein Glück ist auffindbar,

wenn der Schmerz mal wieder an der Seele zerrt,
er wird Dir reichen etwas von seinem Glück,
er wird Dir zeigen das Du Deinen eigenen Weg versperrst,
er wird Dich begleiten auf Deinem Weg ein kleines Stück,

Der kleine Engel, er wird Dir helfen mit Deiner Angst,
Dir auf zeigen einen Weg hinaus aus dem Dunkel,
bis Du es schaffst und eine neue Erkenntnis erlangst,
damit auch Du es wieder siehst, das Sternen Gefunkel

von nightrose

lächel
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 22:05 Uhr   


Einzigartig...ist ein Wort,
mit dem man
etwas besonderes beschreibt:
eine Umarmung,
einen Sonnenuntergang,
eine Person,
die mit einem lächeln
oder einer Freundlichen Geste
Liebe verbreitet.
Einzigartig...beschreibt Menscher,
die Herzensgüte besitzen
und die Gefühle anderer
nie vergessen.
Einzigartig...beschreibt etwas,
das bewundert wird und wertvoll ist,
und nie ersetzt werden kann.
Einzigartig...ist das Wort,
das Ceddi am besten beschreibt

Möget ihr viel Kraft haben .......
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 22:41 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 22:42 Uhr   
Wenn ein Engel den Weg zu dir gefunden hat,
wird er dich beschützen und so viel wie in
seiner Macht steht für dich tun.
Er wird dich bei der Hand nehmen
und dich in sein Engelreich führen.
Dort wird er dir himmlische Träume zeigen,
in die du versinken kannst.
Du wirst dich fallen lassen und dir wünschen,
nie wieder aufzuwachen.
Und wenn der Engel wieder gehen muß, um andere
Menschen glücklich zu machen,
dann sei nicht traurig, denn du wirst die
Erinnerungen in deinem Herzen tragen, sie
bewahren und du wirst dein Leben lang glücklich
sein,dass ein Engel in deiner Nähe war,
um dich zu beschützen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 22:45 Uhr   
sternenkind3.jpg">
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 22:51 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 22:55 Uhr   
Vögel, die Schlaf auf ihren Schwingen tragen, fliegen über mich hinweg.
Schmetterlinge, die Träume auf ihren Flügeln haben, setzten sich auf meine Haut.
Engel, die mein Leben in sich tragen, fliegen in mich und schlafen ihren Engelsschlaf.
Wenn die Sonne schlafen geht, wachen die Wünsche auf.
Ich werde im Engelgarten auf dich warten
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 23:03 Uhr   


. . . schlafen, ist es Nacht,
hast du daran schon mal gedacht?
Sie werden ewig und immer über uns stehn,
es sind unsere Sterne - leicht zu sehn . . .

. . wer auch immer - sein Leben verliert,
und dieser die Milchstraße passiert,
bekommt er seinen Platz am Himmelszelt,
weil er weiß, daß er hier - enorm fehlt . . .

. . so aber - das du nicht traurig bist,
weißt du IMMER und jeder Zeit - wo er ist,
er sieht uns - und er kann das verstehn,
er wird wieder kommen - der Tag ist im vergehn . .
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.04.2003    um 23:05 Uhr   
sanni.gif">

Wir werden nie verstehen
Warum unser Leben
Nicht nur aus Glück und Zufriedenheit besteht
Warum wir auch leiden
Mögen wir uns noch so bemühen
Unser Leben zu gestalten
Wir müssen es erfahren
Auch wenn Engel des Himmels Kraft geben
Wirkliche Kraft zum mutigen Leben
Geben uns nur die Engel der Erde
Diese Engel zu suchen und zu finden
Ist ein beglückendes Streben
Engel lassen sich finden
Engel sind nicht teilbar
Engel begleiten einen Menschen ganz
In allen Lebensphasen
Engel sind da
Auch wenn man ihre Flügel nicht sieht
Engel der Erde tragen die Flügel innen
Der Hauch ihres Seins umgibt uns immer
Sie spüren
Wann sie sehr nah sein müssen
Sie sind eben Engel
Am Himmel stehen ihre Namen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 30.04.2003    um 00:04 Uhr   
Diese so leicht hingeschrieben "Bis bald" sollte eine tiefere und traurige Bedeutung erhalten, als alle Freunde von Anna zu ahnen und zu begreifen vermochten. Nur Anna selbst mag es letzten Endes vielleicht gar nicht so traurig vorgekommen sein, was ihr da plötzlich widerfuhr. Hatte sie nicht oft gemault, dass sie keine Lust habe, erwachsen zu werden, "weil die Grossen so weit weg von der Erde sind?" "Mit dem Kopf, meinst du?" "Auch mit den Füßen." daran mu0 ich immer wieder denken, seit sie damals so unerwartet für immer weggegangen ist. Man fragt sich dann unaufhörlich: Warum? und findet keine Antwort. Anna hätte gesagt. "Mister Gott wird bestimmt einen ganz wichtigen Grund dafür gehabt haben." "aber welchen Fratz?" " Das rechnet er einem nicht so genau vor. Sonst wär er ja ein Rechenlehrer und keine Mister Gott." " Du hast recht, Anna. Gott ist nun mal keine Schulmeister." " Und auch keien Briefeschreiber!" Ja, manchmal hat Anna es Mister Gott echt übelgenommen, dass er ihr nie einene Antwortbrief schickte und im Briefkasten immer nur rechnungen und Reklamezettel lagen. Aber im Grund wuste sie natürlich, das Mietser Gottauf andere Weise antwortete, nämlich " direkt in meine Herz rein". Und sie sah eine, dass es einfacher für ihn war, an alle Menschen zu denken, als an alle zu schreiben. "Hauptsache", tröstete sie sich selbst, " er weiß, was ich ihm sagen will. Er hat ja sowieso schon mitlesen können, wie ich die Briefe geschrieben hab. Stimmt doch, was du gesagt hast, dass er immer ein Auge auf mich hat?" "Das ist richtig, Fratz." "Schöne wär`s, wenn er mal zwei Augen auf mich hätte..." "Anna" protestierte ich. "Was soll er denn noch alles für dich tun?" "Mich mitnehmen!" "Wieso? Willst du denn nicht bei mir bleiben?" "Doch.Aber manchmal möchte ich schon ein Stück in den Himmer vorauslaufen und mich irgendwo verstecken und dort auf dich warten. Dann ist es wieder wie damals am harfen, und wir lernen uns noch mal neu kennen. Wär doch schön oder?"Wie sie selbst ja schon berichtet hat, mußte ich Anna immer die Grabsprüche vorlesen, wenn wir über den gemeindefriedhof spazierten. einaml nachdem sei einen besonder schönene, zu Herzen gehenden Spruch gehört hatte, sagte sue: " So einen mußt du mir auch schreiben vielleicht sogar eine noch schöneren, damit alle heulen, die ihn lesen, wenn ich da drunter liege. Versprichst du mir das?" "Ja, klar", sagte ich, "Aber das hat doch noch Zeit. Daran muß du mich in _zig Jahren wieder erinnern. Wemmich nicht überhaupt vor dir sterbe. Ich bin doch älter." "Aber man stirbt doch nicht der Reihe nach oder?" "Nein, das nicht" "Alos, dann fang doch schon mal mit Dichten an. Sonst muß du dich nachher so beeilen." Ich setzte mich natürlich trotzdem nicht gleich hin, um eine Grabspruch für sie zu schreiben. Und ich hoffre, sie würde nicht mehr darauf zurückkommen. Aber da kannte ich Anna schlcht. Sie kam auf alles zurück. nach eine paar tagen wollte sie wissen, wie weir ich sei. "Womit?" "Na mit meine Grabspruch." "Muß denn das seine?" brummte ich nur. "Webb du`s nicht machst , muß ich`s am Ende noch selbst machen", seufzte sie. Als es dann zu spät war, viel zu spät, um Anna damit boch bei Lebzeiten zu erfreuen, schrieb ich endlich das lang versprochene Grabgedicht für die. Aber nicht für den Friedhof draußen, sondern nur für das grav in mienem Herzen. Von dorther, wo sie jetzt ist, kann Anna es bestimmt ohnen Mühe ablesen.

in mir wohnt Anna, sie ist nicht tot.
Genauso wenig wie Miester Gott.

Ich bin noch in der Welt gefangen,
Sie ist schon mal vorausgegangen.

Aus dem Buch Anna schreibt an Mister Gott
von Fynn
Geändert am 30.04.2003 um 00:06 Uhr von jan1983
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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 30.04.2003    um 00:38 Uhr   
verwischt eine Träne an diesem Orte, sind es schon soviele kleine Engel gewesen die der Himmel wieder zu sich nahm...Gedanken die immer da, für meinen kleinen Engel...
Mögen wir den Sternen dort oben irgendwann einmal vergeben...

Filiana
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 30.04.2003    um 09:35 Uhr   

"Wenn du bei Nacht in den Himmel schaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können !"


Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 30.04.2003    um 09:37 Uhr   
angel_star.gif">
Das Sterben der Seele
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 30.04.2003    um 09:59 Uhr   
Keiner kann sie sehen
einfach nur spüren
Keiner kann sie berühren
einfach nur fühlen
ganz tief in jedem Herzen
wartet der Engel im Schlaf
weinst du eine Träne
berührt dich seine Hand
spendet Trost und Wärme
lässt dich nicht allein
Doch diesen Engel finden
muss jedem seine eigene Aufgabe sein...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 30.04.2003    um 14:49 Uhr   
Die Tage Brannten neider wie grosse Kerzen. Die Zeit schmolz und grann zu nutzlosen, hässlichen Klumpen. Zwei Tage nach Annas Begräbnis fand ich eine Schachtel, in der sie Samenkörner gesammelt hatte. Das gab mir Arbeut. Ich ging zum Friedhof und stand dort eine Weile herum. Wäre ich ihr nur näher gewesen, hätte ich nur mehr von ihr gewusst.Hätte ich...hätte ich....Ich streute die Körner auf die freisch aufgeworfebe Erde und warf die Schachte fort.
Ich wollte Miester Gott hassen, wollte ihn aus meinem Leben werfen. Aber er ließ sich nicht verscheuchen. Er wurde realer als je zuvor. Ich konnte nicht hassen, höchstens verachten. Gott war eine Idiot, ein Dummkopf, ein Kretin. Er hätte Anna retten können, warum hatt er es nicht getan??? Er ließ es einfach geschehen, und es war die unsinnigste Sache der Welt. Diese Kind... es war noch nicht acht Jahre. Grade als es.... ach zu Teufel.
ich lebte weiter. Die jahre vergingen.Irgendwann geschah etwas, und ich weinte. Ich weinte zum ersten mal nch jahren. Ich ging aus an jenem Abend und blieb die Nacht lang drausen. Wolken segelten. Vielleicht stimmte meien Kummer nicht? Vielleichtwar Annas Leben vollendet gewesen? Vieleicht war alles gar nicht sinnlos, kein idiotischer Zufall?
Am nächsten Tag ging ich zum Friedhof Ich wuste, dass es nur eine kleine Holzkreuz gab und keinen Grabstein. Ich fand es erst nach einer Stunde. Ich atmete tief. Das Kreuz stand ein wenig schief, als sei es betrunken. Die Farbe blätterte ab. Der NAme war noch leserlich: ANNA. Ich wollte lachen, aber man lacht nicht auf einem Freidhof. Aber ich musste lachen. Ich lachte, bis mir die Tränen über das Gesicht liefen. Ich zerrte das Kreuz heraus und warf es ins Gebüsch. "Also gut, Miester Gott" lachte ich. "Du hast mich überzeugt. Guter alter Miester Gott. Du bist manchmal ein bißchen langsam, aber irgendwann kommt alles in Ordnung." Auf Annas Grab wuchs ein Teppich von blutrotem Mohn. Im Hintergrund Standen Lupinen. Die Bäume redeten miteinander die Baumsprache. Anna war zu Hause. Sie brauchte keine Grabstein. Eine Tonne feinsten Marmors würde diesen Platz nicht schöner machen. Ich blieb eine Weile stehen, und nach 5Jahren sagte ich Anna zum ersten Mal:"Auf Wiedersehen." Auf dem Rückweg kam ich an dem großen Marmorengel vorbei. Er versuchte noch immer, seine marmornen Blumen auf das Marmorne Grab zu legen. "He du", sagte ich zu ihm, "gib es auf. Du schaffst das nie." Die eisernen Pforten öffneten sich. Ich sagte: " Die Antwort heisst >in mir Drin, ganz in der Mitte<." Und ein kurzer Schreck überfiel mich, als ich Anna sagen hörte: "Und auf welche Frage ist das die Antwort, Fynn?" "Das ist leicht. Die Frage heißt >Wo ist Anna?<" Ich hatte sie wiedergefunden. Und ich war sicher, irgendwo saßen Miester Gott und Anna nebeneinender und lachten.

aus dem Buch "Hallo Miester Gott, hier spricht Anna"
von Fynn
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 30.04.2003    um 15:25 Uhr   
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 30.04.2003    um 15:25 Uhr   
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Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 30.04.2003    um 15:28 Uhr   
Wir standen da und sahen ihn hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen, liefen Tränen über unsere Gesichter, und die Kaninchen an der Regenbogenbrücke riefen voll Begeisterung "Schaut! Da kommt er!", und sprangen vor Freude.

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die "Brücke des Regenbogens". Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder Jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füsse tragen es schneller und schneller.

Es hat dich gesehen. Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und du schaust wieder in die Augen deines geliebten Tieres, das so lange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 30.04.2003    um 15:28 Uhr   
Wenn ihr wirklich den Geist des Todes betrachten wollt,
öffnet euer Herz weit dem Leben.
Denn Leben und Tod sind eins, ebenso wie der Fluss
und das Meer.
Khalil Gibran
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"Autor"  
Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 30.04.2003    um 15:46 Uhr   
Sie sagen,
die Zeit wird die Wunden heilen,
du musst stark sein
und an die Zukunft denken.

Sie sagen,
das Schicksal müssen wir annehmen, es bringt nichts,
sich dagegen aufzubäumen,
du wirst darüber hinwegkommen und dich neuen
Menschen öffnen.

Sie wissen aber nichts,
von dem Willen, das Liebgewordenne festzuhalten,
von dem Schmerz des plötzlichen Abschiedes, der doch
kein Abschied, sondern ein Hinwegraffen war,
von der Einsamkeit, die so weh tut.
Ich höre sie reden und schweige.
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"Autor"  
Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 30.04.2003    um 18:54 Uhr   
Nun mein Engel,
deck mich zu
vielleicht kommt dann
mein Herz zu ruh...



In Erinnerung, Filiana
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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"Autor"  
Nutzer: Oreg
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geschrieben am: 30.04.2003    um 19:47 Uhr   
Liebe Hannah in den lezten Tagen waren meine Gedanken bei Dir und Cedrik.
Hannah nur Du weißt genau wie schwer es für Dich ist und keine Worte können Dich trösten .... nur die Zeit wird langsam ja sehr langsam Deine Wunden die Dir das Leben geschlagen hat heilen .
Hannah ich bin auch weiter in gedanken bei Dir.
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"Autor"  
Nutzer: jan1983
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Anzahl Nachrichten: 186

geschrieben am: 30.04.2003    um 20:06 Uhr   
Do not stand at my grave weep.
I am not there. I do not sleep.
I am not thousand winds that blow
I am the diamond glits on snow.
I am the sunlight an ripened grain
I am the gentle autumn rain.
When you awaken in the morning`s hush,
I am the swift uplifting rush
of quiet birds in circled flight.
I am the soft at my grave and cry,
I am not ther; I did not die.
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