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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 01.05.2003    um 00:10 Uhr   
Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit dir leben
und mit dir gehen in ein neues Jahr.
Von guten Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost
was kommen mag
Gott ist bei uns am Abend
und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Und reichst du uns den schweren Kelch,
den bittern,
des Leids, gefühlt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.
Von guten Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost
was kommen mag
Gott ist bei uns am Abend
und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Doch willst du uns
noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonnen Glanz,
dann woll`n wir das vergangende gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.
Von guten Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost
was kommen mag
Gott ist bei uns am Abend
und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 09:06 Uhr   
Du bist meine hellster Sonne
Und ich deine schönste Blume.
Ich, als deine Blume
brauche deine Wärme
Um zu leben....
nicht einzugehen
Aber die Sonne
braucht keine Blume
um weiter zu existieren.

Du erfüllst weiterhin deine Aufgaben,
Warme Sonnenstrahlen zu verteilen.
Aber eine Blume
ohne die Sonne
wird garantiert nicht schön bleiben... . . . .

Hey, du dunkle Wolken,
warum tauchst du plötzlich auf?
Ich bin so volle Trauer und brauche Licht!
Du lässt einfach über mich hemmungslos
deine ungeweinten Tränen heraus
Ich will nicht mehr mit dir weinen
Will lieber lachen mit meinem Sonnenschein
Zieh’ endlich weiter!
Und lass’ der Himmel schnellsten heiter
Du vergießt Tonnenweiße tränen über mich
Ich ertrinke doch fast, siehst du es nicht! ?
Na los, macht Platz für mein Sonnenstrahlen
Damit ich weiter lebe und vor allem endlich wieder lachen kann ... . . . .
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:05 Uhr   
Leben
Was ist eigentlich das Leben?
Ist es Unzufriedenheit und Zufriedenheit zusammen?
Gibt es eigentlich jemanden der unbeschwert lebt?
Einfach nur so dahin lebt und immer Glücklich ist?
Ich glaube nicht.
Dazu habe ich zu oft mitbekommen, dass jemand unglücklich ist,
ich selbst auch.
Ja, ich war auch schon unglücklich, nicht nur einmal,
Doch es gab auch glückliche Momente,
Moment in denen ich mich frei fühlte,
Frei von allen Problemen, die mich umgeben hatten,
Aber irgendwann kommt wieder die Unzufriedenheit,
Die Unzufiredenheit mit sich selber und der Umgebung.
Ich fühle gerade in mir eine Ruhe, Zufriedenheit,
doch irgendwas stört die Ruhe,
Ich weiß nicht nicht was,
Ich bin nicht ganz zufrieden.
Es gibt so vieles im Leben, Hass, Liebe, Tod und anderes,
Manchmal liegt alles ganz nahe beieinander,
auch bei mir.
Ich kann es aber nicht erklären...
Wird es auch so in der Zukunft sein?
Ich denke schon,
aber was bringt es darüber nachzudenken,
es kommt eh alles so wie es der Zufall will.
Leben
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:09 Uhr   
Die Angst begleitet auch die Mutigen
und die Trauer ist die Schwester des Frohsinns
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:10 Uhr   
ch sehe den Himmel, ich sehe die Sterne.
Meine Gedanken fliegen in die Ferne.

Ich sehe das Gras, ich sehe die Wiese.
Die Vergangenheit, wie vermisse ich diese.

Ich sehe die Bäume, ich sehe den Wald.
Deine Liebe noch in meinem Herzen hallt.

Ich sehe das Fohlen, ich sehe die Stute.
meine Kindheit, sie war eine Gute.

Ich sehe den Tod, ich sehe das Leben.
Du hast mir sehr viel gegeben.

Ich sehe den Felsen, ich sehe den Stein.
Du wirst immer bei mir sein.

Ich sehe die Meere, ich sehe die Seen.
Warum musstest Du so früh von uns gehen?

Ich sehe die Ente, ich seh ihre Kleinen.
Kaum eine Träne konnte ich weinen.

Ich sehe den Strauch, ich sehe den Ast.
Meine Trauer in mir wird zur großen Last.

Ich sehe die Rosen, ich seh die Zypressen.
Ich werde Dich niemals vergessen.

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:13 Uhr   
Meine Hand, Deine Hand

Du berührst mich, ich berühre Dich.
Auch wenn wir getrennt sind,
sind wir für immer eins
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:15 Uhr   
Eines Tages saß die traurigkeit in einer ecke und erzählte der verzweiflung,dass ihre schwester-die kraft- sie verlassen hätte.die einsamkeit sagte kein wort-sie habe es ohnehin schon immer gewusst. das selbstmitleid strich der traurigkeit behutsam eine träne von der wangeund versuchte vergeblich sie zu tröstendie wahrheit lies sich nicht beirren- sie war schon immer bitter gewesen. plötzlich pochte es an der tür."soll ich öffnen", fragte die unentschlossenheit. "na mach schon auf",forderte das risiko."wer kann das schon sein", wunderte sich die neugier. das staunen gab einen erleichterten seuftzer von sich als das lächeln eintrat. es setzte sich zur traurigkeit:"hast du denn noch nicht genug von dir",wollte das lächeln wissen "komm lass uns die liebe besuchen." "nein", wandte die vernunft ein,"tuŽs nicht!" doch die traurigkeit war schon mit dem lächeln verschwunden.die liebe wohnte hoch über den wolken und hieß die beiden besucher herzlich willkommen. "schön,dass du da bist" ,sagte die freude,die gerade mit dem gefühl spielte. "wir haben dich schon vermisst", meinte die geborgenheit. "ich habe es nicht mehr ausgehalten", schluchtzte die traurigkeit. "aber jetzt ist alles gut", beruhigte die zärtlichkeit die traurigkeit und nahm sie in die arme. weinend wachte die traurigkeit auf als sich die hoffnung zu ihr setzte und fragte:"was ist passiert?" - "ich hatte einen wunderschönen traum,aber glaubst du das meine freunde mich vergessen haben?" "keine sorge. wenn du versprichst mich nie aufzugeben, wirst du noch viele wunder erleben", tröstete sie die hoffnung. "niemalŽs würd ich dich aufgeben", versicherte ihr die traurogkeit und schlief beruhigt weiter..
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:16 Uhr   
Es war einmal eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam.
Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln
hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer
zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte
nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien
fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen
Konturen.Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist
du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die
Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum
zu hören war. "Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut, als
würde sie eine alte Bekannte begrüßen. "Du kennst mich?" fragte die
Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal
hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja, aber...", argwöhnte
die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn
keine Angst? "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du
weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst.


Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich...
ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die
kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie
und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so
bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr dieses Mal wirklich
jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach,
weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, " es ist so, dass
mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die
Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber
wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten mich und
meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben
Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen.


Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen
führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart
macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich
zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im
Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen
sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und
Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen. "Oh ja", bestätigte die alte
Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet. Die Traurigkeit sank
noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen
doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst
begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen.


Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht auf
wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer
die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine
Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich
ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen
über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit
zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker
und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die
zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie
sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit
du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine
wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch
mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie
richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin. "Aber...
aber wer bist du eigentlich?" "Ich?" sagte die kleine, alte Frau
schmunzelnd und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines
Mädchen.

"Ich bin die Hoffnung."
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:17 Uhr   
Ich sitze hier in meinem Zimmer und frage mich:
Was bleibt am Ende eines Lebens?
Wir Menschen sprechen vom Tod. Und dann ist jemand tot.
Nicht jemand, sondern du, mein Freund und mein Begleiter.
Ich sehe dich vor mir und alles ist lebendig in mir.
Ich will es einfach nicht wahrhaben, dass du nicht mehr da bist.Ich will dich einfach nicht loslassen.
Mein Kopf sagt, die Zeit wird die Wunde heilen, aber mein Herz möchte weinen.
Was bleibt am Ende eines Lebens?
Für dich ein Frieden, den wir auf Erden nicht erreichen werden, denn Gott selbst wird abwischen alle Tränen. Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz. Unf für mich bleiben die Erinnerungen mit dir ganz tief im verborgensten Winkel meines Herzens, so wie die verborgenen Perlen in einer Auster.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:21 Uhr   
Sei nicht traurig
Du bist nicht allein
Du weisst es genau
ich werde immer bei dir sein

In Zeiten wie diesen
so scher sie auch sind
stehe ich dich zur Seite
als wärst Du mein Kind

Ich möchte dich trösten
ganz nah bei dir sein
uns trennt nur die Ferne
im herzen bin ich dein

Doch was ist Entfernung
wo Liebe nur siegt
es zählt nur die Nähe
im Geiste sie liegt

Vertraue mir alles an
ich höre dir zu
ich nehme dir die Sorgen
und Ängste dazu
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: rayko
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:55 Uhr   

Ich habe es dir immer gewünscht

dass du es bestimmst

wann es vorbei sein soll

dass du einschläfst

wenn du des Lebens genügend müde geworden bist

dass du deinen Krieg beendest

niemals kapitulierst

sondern am Ende das Leben besiegst

Ich habe es dir immer gewünscht

dass du den Zeitpunkt bestimmst

dass du sagst oder nicht

wann du gehen möchtest

dorthin

Wo der Schmerz nur Erinnerung ist

dorthin

wo dein Lachen jeder sieht

und wo Leben zeitlos wird.


Und doch- es tut weh



Geändert am 01.05.2003 um 11:06 Uhr von Rayko
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Nutzer: rayko
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:57 Uhr   

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer

Vom Meere erstrahlt;

Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer

In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege,

Der Staub sich hebt;

In tiefrer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege

Der Wanderer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfen Rauschen

Die Welle steigt.

Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,

Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,

Du bist mir nah !

Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.

Oh wärst du da!


Geändert am 01.05.2003 um 11:05 Uhr von Rayko
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Nutzer: rayko
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:57 Uhr   

Anfang und Ende der Dinge

werden dem Menschen

immer ein Geheimnis bleiben.


Er ist ebenso unfähig,

das Nichts zu sehen,

aus dem er stammt,

wie die Unendlichkeit zu erkennen,

die ihn verschlingen wird
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Nutzer: rayko
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geschrieben am: 01.05.2003    um 10:57 Uhr   
bitte löschen
Geändert am 01.05.2003 um 11:07 Uhr von Rayko
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Nutzer: Trompetchen
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geschrieben am: 01.05.2003    um 11:06 Uhr   
Ich kann nicht solch schöne Gedichte und Bilder hier rein tun!

Sitze hier und weine!
Wünsche euch sehr viel Kraft in dieser Zeit!
Die Zeit wird die Wunden und den Schmerz nicht heilen,aber lindern!
Euer kleiner Engel wird weiter leben in Erinnerung,in Euren Herzen!

Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr
Kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 11:17 Uhr   
Dieser Brief geht an den Himmel, er ist für Dich, ob er ankommt, weiß ich nicht! Ein paar Jahre ist es schon her und mir kommt es noch immer so vor, als ob alles erst gestern geschah. Wir wollten noch so viel gemeinsam erleben, als das Schicksal Dich fort nahm von uns. Du hasstet noch so viele Träume, doch diese Träume verwehte der Wind. Du gingst viel zu jung von uns. Das Leid, das Du hast ertragen, haben wir auch jetzt erfahren. Wir sind schon eine Ewigkeit von Dir getrennt durch Land und Ozean, in unserer Welt ist viel geschehen, in den Jahren, in dem wir uns nicht mehr sahen. Und jeder, der uns kennt, glaubt, dass wir Dich vergessen haben. Nur wir alleine wissen, dass es keine andere geben kann. Stimmen in der Nacht erzählen von Dir und unser Herz hört ihnen zu. Wir schauen zum Himmel und sehen Dich, denn der hellste Stern bist Du. Ohne Dich ist so viel passiert, viel zu viel. Doch stark und ehrlich hat uns nichts berührt, wie das letzte Gefühl. Das letzte Gefühl ist immer am stärksten. Die letzte Umarmung lässt uns nicht mehr los. Das letzte Gebet erhört irgendjemand. Das letzte Gefühl ist viel zu groß. Und niemand weiß, warum gerade Du. Hat Gott vielleicht einen Fehler gemacht? Wir haben oft nach dem Warum gefragt, doch die Antwort bleibt im Dunkel der Nacht.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 11:29 Uhr   
Weinen oder Lachen,

ich hab Hoffnung im Gesicht.

Freude oder Trauer,

ich bin auf dem Weg ans Licht.

Durch ewig lange Zeiten

reisen wir durch die Zeit,

sind oft in uns selbst gefangen

und winden uns im Leid
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 12:43 Uhr   


In wenigen Stunden
Hat Gott das Rechte gefunden.

Wie? Wann? Und Wo? -
Die Götter bleiben stumm!
Du halte Dich ans Weil und frage nicht Warum?

Willst du ins Unendliche schreiten,
Geh nur im Endlichen nach allen Seiten.

Johann Wolfgang von Goethe
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 12:45 Uhr   
Traurigkeit

Die mir noch gestern glühten,
Sind heut dem Tod geweiht,
Blüten fallen um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.

Ich seh sie fallen, fallen
Wie Schnee auf meinen Pfad,
Die Schritte nicht mehr hallen,
Das lange Schweigen naht.

Der Himmel hat nicht Sterne,
Das Herz nicht Liebe mehr,
Es schweigt die graue Ferne,
Die Welt ward alt und leer.

Wer kann sein Herz behüten
In dieser bösen Zeit?
Es fallen Blüten um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.

Hermann Hesse
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geschrieben am: 01.05.2003    um 12:57 Uhr   


Wenn zwei leute zum Sternenhimmel starrn,
oder ein Bruder hält seiner lieben Schwester das Garn,
oder ein Freund schenkt bedachtsam dem Freunde ein -

schwebt ein dunkler Falter über den zwein:

einer von uns muß hinter dem Sarge gehn,
dran im Straßenwinde die Schleifen wehn,
einer von uns muß streun mit kalter Hand
Erde hernieder vom bretternen Grabesrand,
einer von uns muß gehn nach Haus allein -

lieber Gott, laß mich der andere sein!

Börries von Münchhausen
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geschrieben am: 01.05.2003    um 12:59 Uhr   
Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Wo ich mein Zelt aufschlage,
da wohnst du bei mir dicht;
du bist mein Schatten am Tage
und in der Nacht mein Licht.

Wo ich auch nach dir frage,
find' ich von dir Bericht,
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Friedrich Rückert
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geschrieben am: 01.05.2003    um 13:01 Uhr   


Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum,
die ersten Tage kommt er zu sich selber kaum.

Wie er's ertragen soll, kann er sich selbst nicht fragen;
und wenn er sich besinnt, so hat er's schon ertragen.

Friedrich Rückert
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geschrieben am: 01.05.2003    um 13:01 Uhr   


Der Sämann säet den Samen,
die Erde empfängt ihn, und über ein kleines
keimet die Blume herauf -

Du liebtest sie. Was auch das Leben
sonst für Gewinn hat, war klein dir geachtet,
und sie entschlummerte dir.

Was weinest du neben dem Grabe
und hebst die Hände zur Wolke des Todes
und der Verwesung empor?

Wie Gras auf dem Felde sind Menschen
dahin, wie Blätter, nur wenige Tage
gehn wir verkleidet einher!

Der Adler besucht die Erde,
doch säumt er nicht, schüttelt vom Flügel den Staub und
kehret zur Sonne zurück.

Matthias Claudius
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geschrieben am: 01.05.2003    um 13:03 Uhr   


Von fern die Uhren schlagen,
es ist schon tiefe Nacht,
die Lampe brennt so düster,
dein Bettlein ist gemacht.

Die Winde nur noch gehen
wehklagend um das Haus,
wir sitzen einsam drinnen
und lauschen oft hinaus.

Es ist, als müßtest leise
du klopfen an die Tür,
du hätt'st dich nur verirret
und kämst nun müd zurück.

Wir armen, armen Toren!
Wir irren ja im Graus
des Dunkels noch verloren -
du fandst dich längst nach Haus.

Joseph von Eichendorff
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geschrieben am: 01.05.2003    um 13:04 Uhr   
Tragt mir die Schale fort mit Walderdbeeren!
So schmerzlich süße Bilder wecken sie,
daß ich der Tränen kaum mich kann erwehren.

Saß nicht beim Nachtisch stets auf meinem Knie
das liebe Kind, mit ungeduld'ger Bitte,
bis ich der Schmeichlerin den Teller lieh?

Und dann mit spitzen Fingern aus der Mitte
die schönsten Beeren lesend, immer zwei
für sich erwählte sie, für mich die dritte.

Oft zweifelt' ich bei mir, was röter sei,
die Waldfrucht oder meines Kindes Lippen;
was süßer, wußt' ich wohl. Das ist vorbei.

Nie wirst du mehr aus meinem Glase nippen,
nie mehr von einem Teller mit mir naschen,
nie mehr, Bachstelzchen, auf dem Schoß mir wippen.

Von meiner Zunge nicht hinwegzuwaschen
ist dieser bittre Schmack. Die Süßigkeit
der Welt wird mir im Mund zu Salz und Aschen.

Denn wenn ein Mahl begann in Fröhlichkeit,
zum Nachtisch schleicht ein kleiner Gast ins Zimmer
und stellt sich leise bittend mir zur Seit',

und Nacht umdunkelt jeden Freudenschimmer.

Paul Heyse
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