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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:01 Uhr   

Ich hatte einen Traum
vom weiten Himmel
wie er sich über mich spannte
mich faszinierte
und jede Nacht stand ich da
einsam am Fenster, mein Fernrohr in der Hand
und betrachtete die Sterne in ihrem prächtigen Gewand

die Strasse die den Himmel
und Horizonte verband
der kleine Bär, Wassermann und Drachen
Löwe und Orion
und wie sie alle noch heissen mögen
Sonne, Mond und alle Planeten
irgendwo da draussen
das All und ich allein
all-ein mit allem und mit diesem gewaltigen Himmel
der so sanft ist wie keine Liebe es sein kann
der grösser als alle Vorstellung

wem mag er gehören
woher kommt er und wohin geht er in seiner Schönheit
die alles Denken übersteigt
wenn ich ihn sehe
denke und atme ich freier

wenn dieser Himmel ein Abdruck eines Wesens ist
ein Wesen ähnlich wie wir
intelligent und doch nicht so begrenzt
vollendet

Ja da kann ich noch so oft
das Wesen des Menschen studieren
ich kann wie ich will
in Horoskopen Antwort suchen
und in den Karten
oder im Sinn des Lebens, ja, überall

ich kann glauben und es lassen
ich kann denken was ich will
über das Wesen dieses Wesens
wenn es existiert – wahrscheinlich
es muss mich, wenn ich diesen Himmel betrachte
wirklich lieben
denn wer malt einem schon
die schönsten Farben
dieses grossartigen Gemäldes
in die Sinne
wer nur?

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:03 Uhr   

ein Wunder ist's, wenn ein Tag beginnt
und die Sonne uns
mit ihren Strahlen gewinnt
oder nur ein Vogel sein Lied singt

ein Wunder sind alle Kinder dieser Welt
denn sie öffnen uns
das Tor zum Himmelszelt
das ist es was wirklich zählt

wundersam sind all die schönen Sachen
die uns immer wieder
begegnen mit ihrem Lachen
wir sollten mehr Gebrauch davon machen

wunderschön und frei sind alle Gedanken
denn bei ihnen gibtÂ’s keine Schranken
nur eines können wir tun:
mit ihnen in die Höhe ranken

wunderbar wenn Menschen begegnen sich
und nichts wissen voneinander eigentlich
wir wissen, wie es wirklich ist :
gut – unweigerlich

Wunder am Morgen und am Abend, jeden Tag
wenn ich meinen Blick
zu erweitern vermag
dann ist das neue Wunder
ein immenser Ertrag

ja, wundersam, wunderschön,
wunderbar
sind Wunder
in unserem Leben allemal
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:04 Uhr   

Auf dem Weg von vorgestern nach übermorgen
lagere ich unter einem Baum
in seinem Schatten
für einen Bruchteil meines Lebens
in Gedanken an den Weg, das Ziel
die zurückgelegte Strecke
an all das, was am Wegesrand blüht
nicht geraubt werden darf
aber bewundert
nicht missbraucht
aber geliebt
nicht entführt
aber in Erinnerung bleiben wird
Auf dem Weg von vorgestern nach übermorgen
lagere ich unter meinem Lebensbaum
in seinem Schatten
für einen Bruchteil meiner Zeit
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:05 Uhr   

Die Sonne stand schon noch am Himmel,
wir wollten wieder heimwärts ziehen,
da sah ich einen schönen Schimmel,
in eine andre Richtung fliehen.
Du sagtest es ist der Tag der Tage,
wenn er sich schicksalhaft verneigt,
und sich zugleich vollendet,
ein Hofknicks in der Dunkelheit.
Du sagtest auch, Du wirst mich halten,
wenn keiner mich mehr halten kann.
Du sagtest auch, Du wirst mich lieben,
wenn keiner mich mehr lieben kann.
Ich hatte diesen Mann noch nie gesehen,
doch rief ich ihn bei seinem Namen,
ich wußte alles über ihn,
woher, das werde ich nie erfahren.
Er kehrte um und küßte mich,
ganz sanft, dann wieder wild,
und dann nicht mehr.
wie Sand war seine Haut
und seine Augen wie das Meer.
Dann gab er seinem Pferd die Sporen,
nie wieder sollte ich ihm begegnen,
nur in meinen kühnsten Träumen
sollte er ewig leben.
Du hast geträumt, sagst du zu mir,
wir sind die ganze Zeit allein,
es gibt keinen Reiter und kein Pferd,
nur vielleicht in deinen Träumen.
Beinahe hätte ich ihm geglaubt,
dann fand ich im Sand die Spuren,
für die ich keine Erklärung fand.
Seitdem träume ich von diesem Fremden,
ich liebte keinen mehr.
Wie Sand war seine Haut,
und seine Augen wie das Meer
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:18 Uhr   

Wenn ich aus dem Fenster schaue,

wie die Vögel fliegen.

Wenn ich in den Himmel schaue,

wie die Wolken ziehen.





Überkommt mich die Sehnsucht,

es ihnen gleichzutun.

Aufzusteigen in die Lüfte wie ein Vogel,

wie die Wolken zu gleiten.





Sehnsucht nach der Weite und der Ferne,

nach dem erfüllt sein mit der Kraft.

Der Freiheit und des innern Glückes,

nach der Ruhe, die mich trägt.





Packen möchte ich sie,

fest halten, an mich ziehen.

Mich in sie hineingeben,

bis ich eins werde mit ihr.





Spüren wie das vibrieren eines Motors,

im Einklang, wie das schlagen des Herzens.

Immerwährend und unaufhörlich,

bis ich die Augen dann schliesse.





Und spüre wie frei und offen ich bin,

zu nehmen aber auch zu geben.

Zu er halten und loszulassen,

dass nur noch die tiefe Sehnsucht bleibt.





das Leben
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:30 Uhr   

Was sind schon die Tränen, die Dein Gesicht befeuchten?
Was sind schon die Sterne, die den Himmel beleuchten?
Was ist schon ein Schmerz, der Dein Herz zerreißt?
Die zittrige Stimme, die Trauer aufweist....
Und was ist schon dabei, so allein zu sein?
Und was ist schon dabei, ein Teil von dir zu sein?

Und wenn Dich alle verlassen wie die düstere Nacht,
So wisse, dass der Tag was Neues hat gebracht.
Und wenn Du so traurig zitterst wie das Blatt,
So wisse, dass die Freude die Trauer hat verjagt.
Und wenn Dein Hunger immer größer wird,
So nimm' etwas von der Liebe, die Deinen Hunger stillt....
Und wenn Dein Blick nicht weiß wo entlang,
So lass' Du Dich führen von des Herzens Klang.
Und wenn sich Dein Herz so fest nach Liebe sehnt,
Das Feuer der Liebe selbst in Dir brennt,
So wisse, dass jetzt die Zeit ist gekommen,
Dass Du von der Liebe in den Arm wirst genommen.
Und wo immer Du gehst wird sie Dich begleiten,
An Deiner Seite stehen und für Dich streiten,
Für immer mit Dir, wird Dich nie verlassen,
In Deinem Herz auch nie verblassen,
Und wie könnte eine Hälfte ohne die Andere sein,
Und was wäre die Sonne ohne den Sonnenschein -
So hab' Du Geduld, denn es findet Dich gleich
Und für Dich, mein liebes Herz, das Ziel ist erreicht
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:34 Uhr   

Einsam sein im Sommer,

das ist schlimm,

und hundemüde auf einen Liebesbrief warten.


Am Abend sehen,

wie sich Robert Mitchum in Elizabeth Taylor verliebt

und wenn die Sonne aufgeht,

hast Du noch niemanden kennen gelernt,

und in der Tür steckt kein Zettel: "Ruf mich an."



Ein Maler würde das Blau imitieren,

eine Flugzeugladung Menthol -

ein Dichter würde lieben oder sterben -

aber ich sehe ohne Hinzuschauen aus dem Fenster

und sage:

"ICH LIEBE DICH!"

ohne irgendwas oder irgendwen zu meinen.
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:36 Uhr   

Einst in Deinem Leben

wirst Du etwas geben, wenn nicht, dann wird es Dir genommen

und Du hast es vielleicht geradŽ lieb gewonnen.

Versuche es zu ignorieren,

es sollte wohl so passieren.

Dieses gehört im Leben leider dazu,

auch Du gehst einst zur Ruh.

Jedoch ist dieses Wesen

noch nicht auf dieser Welt gewesen.

Denkst Du darüber nach

und versinkst in Deiner Schmach,

so schnell versunken,

bist Du auch in Deinem Kummer ertrunken.

Also, lass es lieber sein,

es bringt keinen reinen Wein.

Denk lieber an Dein zukünftiges Leben,

es wird auch ohne dem so weiter gehŽn
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:36 Uhr   

Meine Sehnsucht lässt mich treiben

wie ein Blatt im Wind

immer auf der Suche nach meinen Träumen.

Ich irre durch das Dunkel meiner Seele,

immer auf der Suche nach mir selbst.

Ich höre auf das Schlagen meines Herzens,

immer auf der Suche nach einer Antwort.

Meine Hand berührt die Mauern um mich herum,

immer auf der Suche nach jemandem der sie zum Einsturz bringt.

Meine Lippen öffnen sich zu einem lautlosen Schrei,

immer auf der Suche nach jemanden der mich hört.

Meine Augen schließen sich und ich schaue nach innen,

immer auf der Suche nach meinem wahren Ich.

Meine Hand greift ins Leere,

immer auf der Suche nach einem Halt.

Mein Fuß tastet sich voran,

immer auf der Suche nach einem Weg.

Ich spüre die Kälte in mir,

immer auf der Suche nach Wärme.

Eine ewige Suche nach etwas besonderem.

Etwas das meinen Träumen Flügel verleiht,

meine Seele erhellt,

meinem Herzen antwortet,

die Mauern durchdringt,

meine Schreie hört,

mir mein Ich zeigen kann,

mich hält

mir einen Weg weist

und das Eis zum schmelzen bringt
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:37 Uhr   

Ich schließe meine Augen und fange an zu träumen.

Frei wie ein Vogel

fliegen meine Gedanken gen Himmel

um aus den Wolken

Luftschlösser zu bauen.

Beflügelt von Deinen Worten

öffnet sich meine Seele

und es entsteht ein Bild von Dir.

Mit Deinem Lächeln

entzündest Du in mir ein Feuer

und Deine Blicke verleihen

meiner Phantasie Flügel.

Dein sanfter Kuss auf meinen Lippen

schmeckt süß und verheißungsvoll.

Deine Berührungen lassen mich brennen

und wecken den Wunsch nach mehr.

Ich strecke meine Arme aus

um nach meinem Traum zu greifen.

Doch statt Deiner Wärme

spüre ich nur den kalten Hauch

der Einsamkeit.

Enttäuscht öffne ich die Augen.

Mein Traum verfliegt und zurück

bleibt allein die Realität
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:38 Uhr   

Weißt du nicht, was Liebe ist?

Das wunderbare Gefühl

zwischen zwei Menschen.

Sie muss wachsen, wie ein Baum.

So wie für ihn die Sonne,

ist für die Liebe

Vertrauen und Zuneigung

die Nahrung, die sie am Leben erhält

und wachsen lässt.

Liebe ist ein gegenseitiges

Geben und Nehmen.

Niemals jedoch eine Einbahnstraße.

Ohne Erwiderung wird sie

verdorren und absterben

und statt Glück erwächst

aus ihr dann nur Leid.

Liebe ist wie Glas,

hart und stark

und doch so zerbrechlich.

Hältst Du sie fest,

wird sie Bestand haben.

Lässt Du sie jedoch fallen,

wird sie zerspringen

in 1000 Teile.

Liebe ist oft wie ein Sturm,

heftig, jedoch genau so schnell

vorbei wie sie begann.

Liebe kann aber auch sein

wie ein Diamant.

Wunderschön, kostbar und unvergänglich.

Liebe bedeutet festhalten,

aber auch loslassen.

Ein Gefühl so groß und schön,

dass man es nicht beschreiben kann.

Weißt Du nun, was Liebe ist
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:39 Uhr   

Nur liebend ist Dein Herz ein Herz

Was ist die Welt, wenn sie mit Dir

durch Liebe nicht verbunden?

Was ist die Welt, wenn Du in ihr

nicht Liebe hast gefunden?

Verklage nicht in Deinem Schmerz

des Herzens schönste Triebe!

Nur liebend ist ein Dein Herz ein Herz,

was ist es ohne Liebe?

Wenn Du die Liebe nicht gewannst,

wie kannst Du es ermessen,

ob Du ein Glück gewinnen kannst,

ob Du ein Glück besessen?
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:51 Uhr   

In einen Kokon aus Traurigkeit
Ist mein Herz eingesponnen.
Doch auf das Schlüpfen eines Schmetterlings
Wartet ihr vergebens.

Ihr seht die hornige Schale
Hängen an einem dünnen Zweig,
doch die Verwandlung im Innern
scheitert an der Unglückseligkeit.

Niemand erwartet in der Winterkälte,
dass der Schutzpanzer erbricht.
Doch was wird, wenn der Frühling kommt.............
Und noch immer rührt er sich nicht ?

Ich trage den Winter in mir,
wenn auch die Sonne widerspricht.
Das Ticken des Kalenders
Hört man in der Puppe nicht.

Da ich die Vergangenheit verloren,
und die Gegenwart am Zweifel zerbricht,
wird es auch die Zukunft nicht geben..........
und keinen Flug ins Licht.

Zeige, verhärtete Schale,
der Welt nur die äußere Form.......
doch wenn es an die Verwandlung geht,
dann verweigere die Norm.

In einer Welt, in der die Kälte klirrt,
und der Hagel deine Flügel zerfetzt,
bleibe still, grau und unbemerkt ..
und nicht dem Schmerz ausgesetzt.

In einen Kokon aus Traurigkeit
Ist mein Herz eingesponnen.
Doch auf das Schlüpfen eines Schmetterlings
wartet ihr vergebens
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:54 Uhr   

Der Schmerz, den ein Herz erfährt,

gebrochen durch verlorene Liebe,

wird niemals ganz vergehn.


Er wird dumpfer mit der Zeit,

verliert an Schärfe.


Und ist genug Zeit vergangen,

vergräbst Du ihn tief

in einer Ecke deines Herzens

und vergißt...



Aber durch irgendein Ereignis,

eine Fotografie, ein Musikstück,

ein gemeinsames Erlebnis vielleicht,

oder das gebrochene Herz eines Freundes

wirst du daran erinnert

und das eigene Herz tut wieder weh
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:58 Uhr   

Tief in meinem Herzen
ist der Klang des Mondes bewahrt
wie es klingt, wenn man ihn leise anschlägt
wenn man freien Herzens in der Tiefen Nacht schwimmt
und Er singt.

Tief in meinem Herzen
ist das Bild der Sterne bewahrt
wie unterschiedlich sie sind, blau und gelb und klar und nicht und doch
wenn sie sich zum Tiefen Muster verweben
und den Großen Wagen bilden.
Tief in meinem Herzen
ist der Geruch der Nacht bewahrt
wie es nach Ruhe riecht, und nach Kühle
wenn die Langsamen Stunden verwehen mit dem Nachtwind
und meine Haare zerwühlen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 17.08.2002    um 09:59 Uhr   

war einst ein Berg
so groß und hoch
wiegt sich mit den Sternen
hat ein starke Herz
schlägt in zehntausend Jahren einmal
singt ganz langsam Träume.
Träume ganz aus Stein
singt die feinen Felsenlieder
singt von Gold- und Eisenadern
singt von Höhlen, dunklen Seen;
Stalagtiten, Stalamiten
Kalk und Kohle
Eis und Schnee
und Ewigkeit.

war einst ein Berg
breit und grün
wiegt sich mit den Bäumen
hat ein starkes Herz
schlägt in tausend Jahren einmal
singt ganz langsam Träume.
Traum aus Baum und Fels
singt die Sommer-Graslandlieder
singt von Blüten, Blattbeständen
singt von Bächen und von Blumen
Birken, Borken
Moos und Stein
Eis und Schnee
und Ewigkeit.

war einst ein Hügel
flach und klein
wiegt sich mit den Gräsern
hat ein starkes Herz
schlägt in hundert Jahren einmal
singt ganz langsam Träume.
Traum von Strauch und Weg
singt von alten Lagerfeuern
singt von Vögeln, Käfern, Würmern,
singt von Sonnenuntergängen
Wind und Regen
Stern und Mond
Eis und Schnee
und Ewigkeit.

war einst ein Fluß
so schnell und tief
wiegt sich mit dem Mond
hat ein starkes Herz
schlägt in zehn Jahren einmal
singt ganz langsam Träume.
Traum von Meer und Himmel
singt die schnellen Wasserlieder
singt von dunklen Flußlaufkieseln
singt von Mücken, dicken Fischen
Schilf und Rohr
Moos und Schlamm
Eis und Schnee
und Ewigkeit.

war einst ein Meer
so weit und groß
wiegt sich mit der Sonne
hat ein starkes Herz
schlägt jedes Jahr einmal
singt ganz langsam Träume.
Träume ganz aus Blau
singt von Möwen, Fischen, Sand
singt von Strand und Küsten
singt von Algen, erstem Leben
Wind und Regen
Stern und Mond
Eis und Schnee
und Ewigkeit.

War einst ein Sandkorn
so winzigwinzigklein
wiegt sich mit dem Meer
hat ein starkes Herz
schlägt mit jedem Wellengang
singt ganz langsam Träume.
Traum vom großen Berg
der es einmal war
singt die ganzen Lieder
singt : von vorn, von vorn !
singt so :
Felsenkinders Traum ....

war einst im Meer ein Feld
so groß und mächtig
wiegt sich mit der Erde
hat ein starkes Herz
schlät in hunderttausend Jahren einmal
singt ganz langam Träume.
Traum vom großen Berg
wo die Steine kleiner werden
singt von Wachsen und von Leben
singt : hier wächst der Stein !
singt vom neuem Leben
von Granit und Erdöl
Eis und Schnee
und Ewigkeit...
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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:04 Uhr   

Warum lassen Dich meine Blicke kalt? Siehst Du Dich selbst nicht in meinen Augen?

Wen suchst Du , wenn Du mir ins Gesicht siehst?

Ich liege wach neben Dir , finde keine Ruhe. Ich glaube mein Herz ist gebrochen , heute Nacht in Deinen Armen.

Mein kleines Schiff der Hoffnung zerschellte an einem Felsen aus dummen Stolz , inmitten der wütenden, stürmischen See der Leidenschaften.

Schmerz durchbohrt mein Herz , ich bin verflucht...Das Glück ist für mich nicht greifbar , ich kann es nicht festhalten.

Ich weine stumme Tränen , die niemand sieht. Nur der Himmel weint leise mit mir mit. Seine Milliarden von Tränen regnen auf die Stadt herab.

Du schläfst , Dir ist mein Schmerz egal .

Klar Du liebst sie , und nicht mich - und lässt mich zurück , in meines gebrochenen Herzens Qual.

Ganz nah liegst Du neben mir , ich berühre fast Dein Gesicht , doch Dein Herz , mein Liebster , berühre ich nicht.

Zu weit ist es von mir entfernt , viele Millionen von Lichtjahren trennen es von meinem Herzen.

Oh Schicksal , warum tust Du mir das an?

Mein Liebster , hörst Du nicht meine Sehnsucht schreien - so laut - daß selbst das ganze Universum erzittert?

Hörst Du nicht mein herz rufen nach Dir - so laut - daß selbst der Engel der Nacht schon zum Fenster hinein sieht , um mir sein Mitgefühl zu zeigen?
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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:05 Uhr   

Engel der Sehnsucht,


der du mich nachts überfällst,
ungefragt eindringst in meine Träume
meine Seele mit dir erhellst!
Du weckst in mir ein Begehren,
du weckst in mir eine Lust
nur du kannst die Liebe mehren
doch das hast du sicher gewusst...
Ein strahlendes Leuchten ist in mir
ein Feuer, das brennend verzehrt
keine Flut kann löschen
was man so sehr begehrt...
und dennoch sind alles nur Träume
wie werd ich dich nur wieder los
und will ich dich wieder verlieren?
Die Sehnsucht nach dir ist so groß...
Ein neuer Tag wird erwachen
und Neues stürmt auf mich ein
doch kann ich den Traum nie vergessen
du, Engel wirst stets in mir sein
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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:12 Uhr   

Ein Vogel einzt glit zum Baume hin,
zu sehend den Sonnenschein.
Ein Vogel einzt glit zur Rose hin,
zu sein schöner, als das Rot im Himmelsschein.

Dieser Vogel, der ist schöner, als das Licht,
schöner, als die Sterne sind,
hübscher, als das Rot des Abends,
anmutiger, als der Gedanke, an die Liebe selbst,
gradsiöser, als der Falke, der durch den Himmel gleitet,
um den Abendsschein zu sehen,
der wie die Erinnerung, in den Gedanken liegt,
sich an die Seele schmiegt,
der selbst dir sagt, du bist bei mir,
in meinen Träumen, in meinem Sein,
in meinen Tränen, im Abendsonnenschein,
wenn ich dich so sehr vermiß, in des Abend's Stund'.

Wenn ich denke an dein Anglitz,
an deinen Elfenglanz,
an deinen Körper in meinem Gedankenkranz,
der wie Blätter an den Bäumen ist,
den man einfach nie vergißt.

Du süßes, liebliches Menschenkind,
so weit, doch nah, in meinem Gedankenbild,
in meinen Träumen, in meinem Tag,
des Nachts, sich der Mond, an deinem Anglitz labt,

du bist die Sonne am Firmamant,
die aufgeht, am Tages Anfangs Schein,
zu füllen, den Planeten Schatten,
mit deinem lieblichen Sonnenschein.

Dieser streicht über meine Seele her,
wie eine Hand, die beruhigend schreichelt,
wie der Wind, der behaglicht mich wiegt,
wie der Sand, der dein Gesicht, in des Wüstes Straßen wiegt.

So sei bei mir, du müßtig Engel,
küßt mich, haltet mich, auf des Erden Grund,
ihr seid mein Mond in der Stillen Nacht,
wenn selbst die Sterne haben ihre Augen zugemacht.

Selbst wenn die Nova glüht, nichts kann uns trennen,
das Band wird ewig uns benennen,
wir das Paar, die Engel gleiten,
zu Fuß, zum Fluß wir würden gehen,
würden alle Gefahren auf uns nehm'.

Du süßer Engel laß dich drücken,
ich würd dich ewig Rosen schicken,
du selbst, die schönste Blume meiner Seele,
nichts aufwiegt des meines Grundes,
als du in meinem Arm gelegen,
ich dir deinen Mund geküßt,
ich des Anglitz hab vernommen,
meine Seele hat geglüht,
meines Seins hat Feuer gefangen;

heißer, als die Hölle,
heißer, als ein Feuersturm,
heißer, als ich könnt brennen,
opfern würd ich mein Sein, deinem süßen Sonnenschein.

Oh, sehe ich Engel der Finsternis,
dir habt bracht diese große Freud',
dir bringet diesen Sonnenschein,
das Symbol der Roten Rosen,
als Liebe kund in der schwarzen Nacht,
jetzt diese leuchtet durch dich Stern am Himmelszelt...

... stärker; als tausend Sonnen,
... heller; als die Nova,
... heißer; als mein Feuer, in meinem Herzen,
so brennst du, in meinem Gedankenschatz.

Du bist die Nahrung meiner Liebe,
meine Seele, meines kleinen Sein,
nährst mich mit deinem Lächeln,
labst mich mit deinen Liebes' Sonnenschein,
so haltet mich, laßt mich niemals los,

dich als Gefärten auf meinem Pfad,
meine Sonne meines Herzens,
die Nova meiner Sonnenpracht,
scheint nun, auf deines Herzens herab,

nimm' die Rosen, als meinen Dank,
das ich dich haben durft' gekannt,
in meinem Leben, dich durft' ich sehen,
ich würde ohne dich niemals an einen anderen O
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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:16 Uhr   

Eis, rissig, voller Glanz,
matt, trüb, eingeschlossene Äste.
Es strahlt eine klare Kälte aus,
die wie Licht sich über meiner Haut verbreitet.

Es ist wie ein warmer Wind,
es ist wie ein Flüstern,
das dir sagt, du bist alleine,
das dir das Gefühl gibt,
du bist nichts weiteres als eine Existenz,
im Dunkeln, ein dasein ohne Liebe.

Ein Klumpen Eis, voller Risse,
ein Klumpen Eis, voller Lufteinschlüsse,
ein Klumpen Eis, wie eine große Träne,
ein Klumpen Eis, mein Herz erfroren.

Kalt das Licht, das mich umgibt,
Kalt und trüb meine Sinne,
Zittern und das ewige Frösteln,
wie Sand, der durch die Wüste streift.

Ich gehe in das Sonnenlicht,
die Strahlen reflecktieren zu einem Regenbogen,
tausend Farben sind zu sehen,
das Eis wird in der Wärme untergehen.

Doch was geht mit ihm mit,
wer kann das sagen?
Pflanzen werden sich an den Tränen laben.

Mein Herz Eis und doch ein Feuerball,
meine Seele eingeschlossen und doch frei,
alles Eis und ich geh, hinaus in die Sonne,
weg von dem Schnee.

Das Eis zerfließt, Tropfen fallen,
Eis vergeht, Äste fallen,
frei wird die Luft, die eingeschlossen.

Bald bin ich aufgetaut es wird viel Zeit noch vergehen,
was noch bleibt, wird die Welt irgendwann sehen,
eines ist sicher, das Eis fließt weg,
und was bleibt ist das Ästewerk,
was umschlossen wurde und konserviert,
um neu zu erwachen, vielleicht wird es erblühen,
vielleicht verrotten, wir werden es noch sehen,
vielleicht sind sie längst gestorben in dem Eis,
vielleicht sind sie am schlafen,
und sie werden erwachen und es wird neu entstehen meine Welt,
neues Grün, neues Licht, ich weiß es nicht.

Vielleicht baut sich die Welt wieder auf,
aus den verbrannten Flecken, was übrig ist.
Die Erde ist noch warm, unterm Eis,
ewige Wärme, als wäre es Magie.
Verstehen werde ich sie nie
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:16 Uhr   

Es steht ein Schloß in einem Land,
das hat bisher niemand gekannt,
schwarz ist der Himmel,
schwarz der Stein,
schwarz sind die Blätter der Bäume,
sie werden es immer sein.

Es ist die Welt des Ritter der Dunkelheit,
der dort herrscht für alle Zeit,
kein Licht, nur dunkle Schatten,
fallen in des Wanderers Gesicht.

Ein Sturm, der weht übers Schloß,
es regnet und ein jemand der geht schnell,
man hört Hundegebell.
Es ist ein Mensch mit langer Kutte,
aus altem Stoffgeflecht,
er geht, er rennt,
Schweiß in seinem Gesicht.

Rote Augen scheinen aus dem Dunklen,
wie der Tod auf vier Pfoten daher,
geschwind und ohne Gnad',
sie rennen, fletschen ihre Zähne,
weißes Blitzen in der Dunkelheit.

Regen prasselt auf die Blätter nieder,
der Boden ist glitschig, matschig und glatt,
die Augen kommen näher,
das Herz schlägt im hundert Takt.

Vier rote Augen, als wären es Dämonen aus der Hölle,
man hört ihr Geschrei,
wie ein Sack verlorener Seelen.
Sie schreiten daher,
lautlos man hört keinen Stein,
nur das Leuchten am Firmament.

Der Mensch geht schneller,
ist jetzt am Rennen,
sein Herz schlägt wie das eines Vogels,
der in den Krallen einer Katze liegt,
seine Beine tragen, seine Seel'
zum Schlosse hin und das geschwind,
wie der Sturmwind,
so schnell er kann,
die Zeit davonrann.

Die Hunde hinter ihm,
mit zwei Köpfen und Hörnern noch,
voller Blut im Maule,
werden sie ihn fassen noch?
Hinterm Hügel das Dunkle Schloß der Finsternis,
gebaut auf schwarzen Stein des Todes,
auf Knochen liegen die Balken hier,
das Tor ein Gerippe aus Elfenbein,
erbaut von Gevatter Tod.

Der Mensch der keucht,
die Kräfte schwinden,
die Luft, die drückt die Kehle zu,
wie eine unsichtbare Hand des Teufels.
Herz schlägt schneller, ist bald aus dem Takt,
Kälte durchfährt des Menschen Haut,
Panik dehnt dich aus, im Lumpenfrack.
Die Hunde sind an den Fersen jetzt,
man spürt den Atem an den Beinen,
das Gebell so laut wie tausend Donner,
das Rote leuchten kalt und voller Feuer.

Der Sturm der tobt,
der Regen kracht hernieder,
fließt über die Augenlieder,
brennt in den Augen,
wie als wäre es Essig,
Bäumen ziehen Fratzen,
in der Dunkelheit.

Schweiß, Angst,
die Hunde voller Gier,
wollen diesen Menschen hier.
Doch was sie nicht bedacht,
sie rennen in die tiefe Nacht,
des Herrn der Dunkelheit.

Die Kutte weht im Wind,
Risse durchziehen sie,
wie ein Baum zerfetzt vom Sturm,
kein Gewand, nur ein stumpfer Lumpen,
das Tor glänzt im dumpfen Mondenschein.

Erreicht, Hoffnung, Angst,
die Hunde gleiten hinterher,
bald sie werden ihn haben,
werden sich an seinen Gedärmen laben.

Doch das Spiel nicht verloren,
ein Blitz lacht vom Himmel her,
leuchtet wie tausend Fakeln,
entlädt seine Macht,
in den Boden hinab.
Löcher voller Qualm und Hitze,
man sieht noch eine verbrannte Hundespitze.
Die Höllenhunde verbannt in ihr Reich,
auf einen Streich.
(Blitz und bumm, das war gar nicht dumm...)

Der Mensch mit der Kutte,
sitzt auf einem Stein,
im Schlosse drein,
versucht Atem zu fassen,
kann das Zittern nicht lassen,
kalt ist ihm,
eingeschlossen in Eis,
in einem Sarg aus Zeit und Einsamkeit.

Erschöpft tragen ihn sein Gebein zu einem Tor,
aus Holz, ragt riesig empor,
als wäre es für eine Armee gebaut.

Hindurch geht der Mensch,
wacht auf,
alles nur ein Schein der Nacht,
wer hatte dieses vollbracht?
Das war kein Traum,
seine Kutte zerrissen,
von Hundezähnespitzen?

Was könnte der Traum ihm haben gesagt?!
Zitternd die Kerze, das Licht in der Nacht.
Der Mond scheint hell,
dumpfes Licht erhellt das Dunkle.
Wie die Sonne den Tag.

Und das Schloß steht im Sturm,
schwarz und unendlich lang,
wie die Welt, wie der Stoff der Träume hällt,
wie die Seel', als Tor zur anderen Seite.
Und es regnet, prasselt, der Sturm der heult,
und der Ritter der Dunkelheit,
schaut vom Schlosse hinab,
weint und lacht....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:17 Uhr   

Dunkle Nebelschleier,
fahles Licht,
Kälte, Regen.

Ich sehe aus meinem Schloß herab,
auf meine Welt, auf meinem Sein,
Ich sehe aus meinen Augen dich,
ein Geist, der durch die Lande streift.

Ich seh mich selbst, als ein Silberschatten,
jedoch hier und immerdar,
wie der Wind und das Höllenfeuer,
wie der Sand, wie Dunkelheit.

Winde wehen, Blätter fliegen,
Stürme poltern, Bäume brechen,
Regen plätschert, Bäche rauschen,
Tropfen, Tränen, Bitterkeit.

Nebel wie ein Schleier,
wie weißer Stoff,
so leicht wie Wind,
weht übers Land,
läßt dich ersticken,
zugleich leben,
zugleich atmen,
findet dich.

Kommt zu dir,
steigt in dein Haus,
geht durch die Mäuer,
geht durch die Tür,
geht zu dir und will dich holen,
kommt zu dir, du gehst mit ihm.

Nächte voller Nebel,
voller weißer faaler Strahlen,
an denen sich deine Augen tuen laben,
sehen wenig, alles kahl,
alles trist, alles fahl.

Farben ausgelöscht von Tränen,
weggeweht von dem Wind,
ausgesendet als ein Schrei,
empfangen durch den Sonnenwind.

Geister gehen, Geister fliegen,
wehen durch die Welt,
du siehst sie nicht,
nur wenn's sie's wollen,
ihre Welt, im Dunkellicht.

Schreiten, Laufen, Rennen, Fliegen
durch die Gedankenwelt,
Flitzen, Poltern, Fallen, Streifen
durch die Vergangenheit dieser Welt.

Vielleicht kommt die Sonne,
vielleicht kommt das Glück,
wirft goldene Strahlen in diese Welt,
wirft Schatten bringt das Licht?

Vielleicht kommt die Sonne,
vielleicht kommt das Licht,
nimmt mich mit läßt mich neu blühen,
nimmt dieser Welt das Dunkellicht?

Vielleicht kommt die Sonne?
Sie ist der hellste Punkt des Himmels,
sie ist des Geistes Feuerhand!

Wann kommt die Sonne?
Wann kommt das Licht?
Wann geht der Mond,
wann schlafen die Sterne?
Wann geht das Dunkellicht?

Wann kommt die Sonne?
Wann geht der Nebel?
Wann steigen Tränen hoch im Himmel?
Wann gehen die Geister zurück ins Licht?

Wann kommt die Sonne?
Wann seh ich einen Mondenuntergang?
Wann weicht das fahle Licht,
der golden Hand'?

Doch die Sonne, steht hinterm Nebels Angesicht,
Verhüllt, gefiltert unsichtbar,
niemals trifft mich das Licht...
Der Mond der lacht,
Geister schwirren,
der Himmel weint,
der Boden bricht,
er hällt die Steine,
das Schloß wird gehen,
in das Dunkellicht!

Ich sehe eine schwarze Sonne,
voller Kälte Glanz und schwere,
voller Hoffnung und Dunkelheit,
die Welt erstarrt in der Zeit.

Dunkellichtsonne, sie ist der Punkt des Firmaments,
sie ist der Stern am Himmel,
der mir noch etwas Hoffnung schenkt,
so seh ich die Sonne,
ein ewig Ring aus Feuer sie umgeben,
die Zeit tot, wird niemals sein,
als eine Erinnerung im Lichtschein.

Ring aus Feuer, der letzte Glanz des Sonnenlichts,
der letzte Strahl mein Haupt hat getroffen,
bevor alles versunk im Dunkellicht.

So die schwarze Sonne, mein Stern am Himmel,
der Mond der strahlt, die Sterne weinen,
der Regen fällt, in mein Gesicht,
zu mir herab.

Die Bäume wehen, das Gras fliegt im Windestakt,
die Mauern stehen, das Schloß glänzt schwarz,
in des Sonnenlicht, des Mondesschein.

Ich geh wieder hinein, werd dort ewig sein,
in des Zeit's Fragment, in des Stückes im Raume,
in des Fetzen's in Ketten gelenkt
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:18 Uhr   

Wasser in meinem Gesicht,
doch das siehst du nicht,
es ist nicht da, unter der Fläche,
tief in mir, mein Inneres Ich.

Was du dort siehst,
ist mein Spiegel, mein Angesicht,
doch das siehst du nicht.
Du siehst nur das was ich dir zeige,
über Tore und durch Türen,
durch Feuerwände sie vergehen und kommen zu dir,
was ich habe gesandt, mit meiner Hand.

Alles andere geht zu Rauch,
steigt in den Himmel hinauf,
fängt sich in den Wolken und geht hernieder,
als meine Tränen auf die Erde wieder.

Trifft Bäume, Sträucher, Allerlei,
trifft Katze, Hund, einerlei.
Trifft dich, und du siehst es nicht,
sie rollt herab, in deinem Gesicht.

Du siehst in den Himmel hinauf,
schwarze Schwaden ziehen auf,
zersetzen die Welt,
der Spiegel, vergeht,
schließlich zur Hölle.

Doch das sieht man nicht,
der Tropfen, in deinem Angesicht,
er rollt hinab und ist vergänglich,
wie du, wie ich, weißt du das nicht?

Doch sehe, ich bin nur hier am wandern,
weil mein Schatten ist längst gegangen,
hinauf in den Feuerwall, zu Rauch, weg,
kommt herunter als Regen,
wird dir einen Tag bescheren,
voller Wasser in deinem Gesicht,
so siehst du es nicht?

Tränen vergänglich wie die Zeit,
so sind wir bereit, uns umzudrehen,
wegzusehen, wegzulaufen und zu vergessen,
zu verdrängen, zu verstehen,
wir könnten es sehen.

Eingemauert in das Eis,
liegt die Rose, eingefroren hart und kalt.
Eingemauert liegt das Wasser,
kühl und klar, wunderbar...
Eingemauert liegt die Welt,
an das Ende gestellt,
Eingemauert lieg ich selbst,
von Feuer versengt, von Haß ertränkt.

Der Regen läßt nach, die Sonne liegt brach,
läßt die Stahlen wandern, und es geht weg,
was ich hab gesandt, in deine Hand,
du sahst es nicht, wirst es nie sehen,
es ist am gehen, das kühle Wasser in deinem Gesicht,
kühlt es dich?

Vergangen ist das Wasser, ist aufgestiegen in die Wolken,
zieht zu einem anderen Ort, der Wind trägt sie fort,
sie vergeht auch eines Tages in einem Sturm,
verliert sich im Meer, was will man machen, lachen
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:19 Uhr   

Abendsonnenschein, läuft zu der Nacht,
die hat die Sonne ausgemacht,
die Wolken schillern in viele Farben,
als würden sie den Himmel tragen.

Kalte Luft, klar und unsichtbar,
umschließt mich mit einem Band,
das ich nicht sehe und doch spüre,
halte in meiner Hand.

Es wird dunkler,
zartes blau am Himmel weht,
gefolgt von einem leichten rot,
das für den Rest der Sonne steht.

Wandern, warten, existieren,
auf dem Erdengrund,
gehe weiter, finde Wege,
finde Gedanken, finde Endlichkeit.

Steine, die bluten,
Gras, das summt,
Bäume, die weinen,
stehen auf diesem Erdengrund.

Die Erde spricht in kleinen Wellen,
gefolgt von einem lauten Donner,
als jene Welle, die sich auftat,
als ich durch dieses Tor schritt.

So sitz ich auf den Steinen,
höre die Eule singen im Baum,
sehe den Mond am Himmel stehen,
und warte, wieder auf die Sonne,
um weiter auf dem Weg zu gehn'
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geschrieben am: 17.08.2002    um 10:27 Uhr   

Es gab eine Zeit,
da glaubte ich mich allein,
aber dann kamst Du,
und selbst in der dunkelsten Nacht,
der einsamsten Stunde,
spüre ich Deine Nähe,
dann denke ich an Dich,
und weiß,
Du bist bei mir,
lediglich einen Herzschlag entfernt ...

Es gab Momente,
wo ich mich verloren fühlte,
unverstanden,
und nicht geliebt,
nun aber weiß ich Dich um mich,
ich will Dich,
ich brauche Dich,
und keine flüchtigen Erinnerungen mehr,
oder ein kurzer Traum,
was etliche Male alles war,
was mir von meinen Wünschen blieb
Das Sterben der Seele
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