|
|
|
geschrieben am: 24.11.2002 um 16:34 Uhr
|
|
Und es war wie immer,
deine Gefühle, deine Worte
und es wurde schlimmer
übernahm dein Schicksal, deine Orte...
Und nun war ich so wie du
mutlos, kraftlos ohne Ruh
Brach vor dir in Tränen aus,
war wie du --> es musste Raus
Hatt ich noch vor eingen Tagen
mir geschworen, nie zu sagen,
dass mir passiert ist, wie auch dir
Warum nur, bitte sag es mir!
Ich merk ich bin Ich nur zum Schein
weil ich werde wie du bist
kann ich nicht einfach jemand eigener sein
habe ich nicht immer mich selber vermisst?
Immer öfter fällt mir auf,
ich werde so wie du
getrieben von Gefühlen,
ohne jegliche Ruh.
Schläge auszuteilen, Gefühle zu verletzen
immer voller Angst, immer dieses Hetzen..
Weinen in sich selber, niemals dem entfliehen,
Was vergangen war, in der Gegenwart erschienen
Einen Augenblick, alles war so nah,
Sah vor meinem innern Auge, all das schlechte gar so klar
wieder mich als Kind, weinend unterm Tisch,
wieder so gefühlt, diese Wunden waren frisch.
Ein Gewehr auf mich gerichtet,
mein Vater sagt: Bleibt da, sonst bring ich euch um
meine Mutter weinend richtet,
wir bleiben da, wir kehren um.
Und Sekunden später in meinem Kopf ein andres Bild
Ein "Freund" ganz nah über mir,
ich konnte mich nicht wehren,
nicht diesen lüstern Blick entfliehn
Der Schmerz ein abheben, konnte mich von oben sehn.
Die Bilder alle brechen in mir hoch, als wärn sie echt,
als würde jede Sekunde wieder passiern, was mir war nie recht!
Als wär in diesem Augenblick, ich wieder dieses Kind,
Ich bin wie du: im Jezt und Heute, sind wir beide blind...
Zu tief aufs Damals eingegangen,
zu weit sind wir gereist,
wir kommen niemals ohne Bangen,
aus diesem ganzen elendgen Kreis.
Noch hoffe ich, dass ich entflieh,
den Ketten unsrer Angst,
zusammen haben wir sie gemacht
und darin drüber nachgedacht,
Dass es doch schöner wär für uns,
nicht immer gefesselt zu sein,
die Kette die uns einst gab Schutz
die schnürt uns zu sehr ein...
AM |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
|
|
|
|
|