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geschrieben am: 17.12.2002 um 15:05 Uhr
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Nicht einmal geboren,
warst du schon verloren.
Keine Chance,das Licht zu sehen,
Keine Kraft, hier zu bestehen.
Hab schon oft an dich gedacht
und mich manches mal gefragt,
Wer war dies winzig kleine Kind,
für das ich auch im Chaos noch, sofort einen Namen find
... Wie hättest du ausgesehen,
warum mußtest Du kommen und doch wieder gehen?
Ein Mädchen, vielleicht blond statt braun...
Kann da ja nur meiner Fantasie vertrauen...
Nicht einmal geboren,
warst du schon verloren...
Doch ich werd dich nie vergessen,
hab ich Dich auch nur kurze Zeit besessen...
Wurde mir erst später klar,
das es auch so mit Deinem Papa war.
Er ist wie Du in mein Leben gekrochen,
auch ihn hat die Zeit von mir abgebrochen.
Was trägt dieses Leben nur für eine Last,
das man das Glück nur knapp verpaßt.
Ich wieg Dich gedanklich im Arm,
alle Gefühle verlieren dabei ihren Charme.
Ich muß Dich vermissen,
wein stumm in mein Kissen,
und weiß nun fortan
das ich meine Chance auf Dich kleiner Engel, für immer vertan.
Wo immer Du hin wolltest,statt bei mir zu sein,
behütet von meinen Gedanken, bist Du dort nie allein.
Mit mir ist es anders, denn woran ich auch denke,
wem immer ich meine olle Liebe auch schenke,
sitz ich verloren und dumm,
mit mir alleine rum.
Süsse ich seh Dich als Wunder an,
und bin auch dankbar das ich das wenigsten kann.
Süsse wo immer Du jetzt bist,
Dein Papa Dir auch immer sicher ist.
Nimm diesen Gruß auf die Reise mit,
denk nie dran das ich beim Lieben so litt.
Ich lieb Dich auf andere Weise,
so zärtlich, ganz still und für mich furchtbar leise.
Und Süsse, denke daran,
das ich sehr lieb lieben kann.
Mein Herz ist nur noch die Hälfte wert,
seit mir dieser Schmerz beschert.
Ich fühle mich inmitten wilder Wogen
um dieses große Glück betrogen,
ich küsse Dich nun aus der Ferne,
das tat ich auch beim Papa gerne,
den ich aus hundert Leben kenn`
und meine große Liebe nenn`.
Sei sicher, wir haben es nicht so gewollt,
das Dich das Leben bringt und holt.
Wir lieben Dich beide,wo Du nun auch bist,
und sehen es so,
wie es nunmal ist:
So verschieden wie wir waren,
bist Du mir doch noch in den Schoß gefahren,
und ich möchte es hier wagen,
und Dir wirklich danke sagen.
Süsse, nimm leise,
unsere Küsse mit auf Deine so unnötige Reise.
Verzeih, wir konnten es nicht wissen,
liebten einander mit unruhigem Gewissen.
Dort wo der Mond die Sonne küßt,
wirst Du von uns ganz lieb gegrüßt.
Möge Rauschebart bald in großer Wanne,
unter einer Himmelstanne,
buntverpackt in viel Papier,
Geschenke bringen Dir!!!
AM |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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