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geschrieben am: 24.02.2003 um 13:31 Uhr
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Ein Gedicht von Zarina!
Der Elfenwald
Die Welt, sie liegt im Dunkeln,
angebrochen ist nun die schwarze Nacht.
Nur die Sterne am Himmel funkeln,
schließe die Augen, von Phantasie bewacht.
Träumend gehe ich durch einen Elfenwald,
so friedlich wird meine Seele.
Mein Herz so warm und nicht mehr kalt,
in meine Träume ich mich stehle.
Dort hat sich was bewegt beim Baum,
vorsichtig gehe ich ein Stück weiter.
Schleicht sich etwas in meinen Traum,
Singsang, wunderschön und heiter.
Was mag es nur sein?
Meine Neugierde ist groß.
Es scheint ganz klein,
was ist das bloß?
Dann, plötzlich und unterwartet,
taucht es vor mir auf das Wesen.
Bin schon fast zur Flucht gestartet,
doch dann, ich Liebe in den Augen kann lesen.
"Wer bist Du?" hör ich mich fragen,
"Rangor der Elf" ist seine Antwort.
"Hallo!" kann ich nur sagen,
wohlige Ruhe umgibt diesen Ort.
"Soll durch Deinen Traum ich Dir helfen?"
"Bitte, ich träume nicht gern allein."
"Komm, ich zeige Dir den Wald der Elfen,
hier wirst Du nicht mehr einsam sein."
Er reicht mir seine Hand,
ich sehe ihn an und ergreife sie.
Wir treten durch eine Traum-Nebelwand,
so etwas schönes sah ich noch nie.
Eine riesige Lichtung erwartet mich,
ein Sonnenstrahl durch das Blattwerk bricht.
"Was erwartet mich? Bitte sprich!"
"Will Deinem Traum geben das Licht."
Eine kleine Flöte er aus seinem Mantel nahm,
"Mach bitte" beginn ich ihn zu drängen.
Ein Strahlen von dieser Flöte kam,
er spielt sie mit zauberhaft schönen Klängen.
Plötzlich wird es munter auf der Lichtung,
Elfen erscheinen in ganzen Scharen.
Sie kommen von überall her, aus jeder Richtung,
nur um mir meinen Traum zu bewahren.
Sie hüpfen, tanzen, singen und lachen,
wild durcheinander kreuz und quer.
Kann nicht anders, muss mitmachen,
und es gefällt mir so sehr.
Mitten hinein in dieses wundersame Reigen,
ein sanftes Leuchten uns alle erhellt.
Glücksgefühle in meinen Kopf steigen,
als ein Einhorn sich zu uns gesellt.
Auf seinem Rücken das sitzt ein Gnom,
von einem Ohr zum Anderen er grinst.
Zappelt unaufhörlich, als ständt er unter Strom,
mit einem Auge immer zu mir linst.
Über der Lichtung lautes Flügelschlagen,
alle bleiben ganz ruhig stehen.
Traue mich nicht in die Stille zu fragen,
was am Himmel wird geschehen.
Doch dann sehe ich ihn,
unheimlich, kräftig und groß.
Ein Drache über uns erschien,
mit seinem lautem Flügelstoß.
Hinter ihm ein Pegasus flog,
zieht ruhig seine Runden.
Rangor fort mich zog,
im Nebel dann sind wir entschwunden.
"Wo bringst Du mich hin?
Ich möchte bei Euch bleiben."
"Dein Leben macht hier keinen Sinn,
musst mit der Realität weiter treiben."
"Nun kehr zurück in Deine Welt,
mit Phantasie im Herzen.
Denn Träumen ist mehr wert als Geld,
und hilft hinweg über Schmerzen."
Ein kurzes Winken noch,
dann ist er verschwunden.
Alleine bin ich nun doch,
aber meinen Weg, den habe ich gefunden."
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