Auf den Beitrag: (ID: 36391) sind "670" Antworten eingegangen (Gelesen: 44460 Mal).
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:27 Uhr   

590 voll machts

Lilchen

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:28 Uhr   


Die Bäume bewegen sich, wispern im Wind.
Ich gucke auf Phantasien, bin wie ein Kind.
Ein Fabelwesen, sich leis in mein Herz stahl.
Die Nacht hell erleuchtend, flieg Luna ins Tal.

Verlier mich in Träumen, verlaß die Realität.
Die Sanduhr läuft zu schnell, die Zeit vergeht.
Mauern zerbröseln, Nebelschwaden verwehen.
Im Cyberraum neue Zauberwelten entstehen.

Bin kess heut und zwinker, frech dem Drachen.
Kann fliegen, veraubern und andere Sachen.
Ich verwuschel sanft, die Mähne vom Einhorn.
Seh Zwerge und Elfen, aus Fantasien geborn.

Guck doch mal Merlin, wie die Hexe frohlockt.
Wie Feelein lieb flüstert, bis der Atem ihr stockt.
Wie Diablo dem Engel, zum sündigen verführt.
Wie Teddy verliebt, den Schmetterling berührt.

Ich sitz auf der Lichtung, beim steinernen Altar.
Komm schon Bastard, Dein Mondopfer ist da.
Will Dich bezwingen, mit liebreizender Macht.
Denn durch Dich, ist mein Phantasien erwacht.

Moonlihgt

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:30 Uhr   


Phantasien


Im Fantasieland da wird es heut was geben.

Es wimmelt und bimmelt, alles ist am Leben.

Die Kobolde tanzen einen drolligen Reigen.

Das Einhorn blinzelt, zwischen den Zweigen.


Wölfe stimmen an, ein Liedchen aus Gejaul.

Nicht mal der olle Sandmann, ist heute faul.

Er versucht vergeblich, den Schlaf zu bringen.

Doch ich halte durch, lass mich nicht zwingen.


Er versuchte den Sand, in Augen zu schieben.

Doch ich hab den, flugs wieder raus gerieben.

Ich lass mir, das große Spektakel nicht entgehen.

Sehe den Zwergenlord, erwartungsvoll stehen.


Die Eule singt mit lautem Huhu, es wird Zeit.

Unser Zwergenkönig, ist zum Zeremoniel bereit.

Aufgeregt schlägt das, Feelein mit den Flügeln.

Die Drachen kommen geflogen, von den Hügeln.


Am Regenbogentor, da zirpen schon die Grillen.

Phantasien hat heute, nur einen einzigen Willen.

Selbst die Engel, sind pünktlich heut erschienen.

Ganz Phantasien will, an dem Festtag dienen.


Der Engel zupft eine Melodie, auf seiner Harfe.

Der Engerling ist rausgeputzt, diese eitle Larve.

Ein Stern der Nacht, erhellt nun das Elfental.

Hexlein kommt angerast, kreischt Phänomenal.


Es wird Zeit und alle Bewohner schaun gespannt.

Der Zwergenkönig sieht sie kommen, ist gebannt.

Braut und Bräutigam, kommen zum Altar heran.

Merlin gibt das Zeichen, die Zeremonie fängt an.


Die Prinzessin nimmt, den Vampirlord zum Mann.

Er wählte den Weg, weiß das er nicht anders kann.

Seine Unsterblichkeit, wird er für die Liebe geben.

Ab sofort im hellen Elfental, an ihrer Seite leben.


Merlin sagt sein Sprüchlein auf, gibt ihm ein Leben.

Das Engelchen verleiht, dem Paare Himmelssegen.

Der Krug geht rum, mit den verzauberten Kristallen.

Dadurch kann nun der Lord, nicht mehr zerfallen.


Die Fee setzt der Braut, nun auf die Hochzeitskrone.

Gemeinsam schreiten sie, zu dem felsigen Throne.

Schneewittchen piepst, das Fest kann nun beginnen.

Lachen ertönt, ein paar verstohlene Tränen rinnen.


Dann fängt an, das Fest und das Leben der Liebe.

Ein Hoch auf das Paar, mit Blick auf Žne Wiege.

Das Fantasieland und Elfental, wirds immer geben.

Durch uns kleine Träumer, da bleibt es am leben.

(unbekannt)

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:31 Uhr   

Ein Gedicht von Zarina!

Der Elfenwald

Die Welt, sie liegt im Dunkeln,
angebrochen ist nun die schwarze Nacht.
Nur die Sterne am Himmel funkeln,
schließe die Augen, von Phantasie bewacht.

Träumend gehe ich durch einen Elfenwald,
so friedlich wird meine Seele.
Mein Herz so warm und nicht mehr kalt,
in meine Träume ich mich stehle.

Dort hat sich was bewegt beim Baum,
vorsichtig gehe ich ein Stück weiter.
Schleicht sich etwas in meinen Traum,
Singsang, wunderschön und heiter.

Was mag es nur sein?
Meine Neugierde ist groß.
Es scheint ganz klein,
was ist das bloß?

Dann, plötzlich und unterwartet,
taucht es vor mir auf das Wesen.
Bin schon fast zur Flucht gestartet,
doch dann, ich Liebe in den Augen kann lesen.

"Wer bist Du?" hör ich mich fragen,
"Rangor der Elf" ist seine Antwort.
"Hallo!" kann ich nur sagen,
wohlige Ruhe umgibt diesen Ort.

"Soll durch Deinen Traum ich Dir helfen?"
"Bitte, ich träume nicht gern allein."
"Komm, ich zeige Dir den Wald der Elfen,
hier wirst Du nicht mehr einsam sein."

Er reicht mir seine Hand,
ich sehe ihn an und ergreife sie.
Wir treten durch eine Traum-Nebelwand,
so etwas schönes sah ich noch nie.

Eine riesige Lichtung erwartet mich,
ein Sonnenstrahl durch das Blattwerk bricht.
"Was erwartet mich? Bitte sprich!"
"Will Deinem Traum geben das Licht."

Eine kleine Flöte er aus seinem Mantel nahm,
"Mach bitte" beginn ich ihn zu drängen.
Ein Strahlen von dieser Flöte kam,
er spielt sie mit zauberhaft schönen Klängen.


Plötzlich wird es munter auf der Lichtung,
Elfen erscheinen in ganzen Scharen.
Sie kommen von überall her, aus jeder Richtung,
nur um mir meinen Traum zu bewahren.

Sie hüpfen, tanzen, singen und lachen,
wild durcheinander kreuz und quer.
Kann nicht anders, muss mitmachen,
und es gefällt mir so sehr.

Mitten hinein in dieses wundersame Reigen,
ein sanftes Leuchten uns alle erhellt.
Glücksgefühle in meinen Kopf steigen,
als ein Einhorn sich zu uns gesellt.

Auf seinem Rücken das sitzt ein Gnom,
von einem Ohr zum Anderen er grinst.
Zappelt unaufhörlich, als ständt er unter Strom,
mit einem Auge immer zu mir linst.

Über der Lichtung lautes Flügelschlagen,
alle bleiben ganz ruhig stehen.
Traue mich nicht in die Stille zu fragen,
was am Himmel wird geschehen.

Doch dann sehe ich ihn,
unheimlich, kräftig und groß.
Ein Drache über uns erschien,
mit seinem lautem Flügelstoß.

Hinter ihm ein Pegasus flog,
zieht ruhig seine Runden.
Rangor fort mich zog,
im Nebel dann sind wir entschwunden.

"Wo bringst Du mich hin?
Ich möchte bei Euch bleiben."
"Dein Leben macht hier keinen Sinn,
musst mit der Realität weiter treiben."

"Nun kehr zurück in Deine Welt,
mit Phantasie im Herzen.
Denn Träumen ist mehr wert als Geld,
und hilft hinweg über Schmerzen."

Ein kurzes Winken noch,
dann ist er verschwunden.
Alleine bin ich nun doch,
aber meinen Weg, den habe ich gefunden."

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:31 Uhr   

doppelt hält besser *grummel*



Geändert am 24.02.2003 um 13:49 Uhr von blueLili
  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:31 Uhr   
  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:33 Uhr   



Ein Wald,
so friedlich ruht er vor mir.
Die Spitzen der Bäume in Abendlicht getaucht,
eine wunderbare Stimmung angehaucht.

Gehe tiefer in den Wald.
ein Weg sich sacht hindurch schlängelt.
Magisch folge ich ihm,
angezogen von einer unbekannten Macht.

Es ist so ruhig hier,
verzaubert wirkt der Wald.
Ein Wolf überquert den Weg,
ruhig schaut er mich an.

So friedlich,
es ist einfach schön hier.
Es ist nicht wie in jedem anderen Wald,
anders ist es hier, schöner.

Eine Lichtung,
den Mittelpunkt ein Hügel bildet.
So ruhig ist es hier,
verzaubert fühlt man sich.

In Abendlicht getaucht,
alles ist friedlich.
Ein wundervolles Wesen,
kann man sehn.

Auf dem Hügel im Abendlich,
was schönes hab ich nicht gesehen.
Das lange Haar,
es glitzert in der Abendsonne.

So steht es da voll Anmut.
Der Stolz des Waldes,
verzaubert alles mit seiner Kraft.
Berühren möcht’ ich es.

Dieses edle Wesen,
nur in meinen Träumen hab ich es gesehen.
So rein und lieblich,
voller Liebe, es kennt keinen Hass.

Stehe mit ihr auf dem Hügel.
Beide in Abendsonne gehüllt.
Es eine magische Kraft geht von ihr aus,
so wunderbar.

Tränen der Freude rinnen über mein Gesicht,
dieses Vertrauen, was von ihr ausgeht.
Es ist einfach wunderbar,
sacht streichle ich es übers seidenweiche Haar.

Die Augen so tief blau,
lange schau ich es an.
Vertrauen schenkt es mir,
gibt mir Kraft.

Die Sonne verschwindet hinter den Bäumen.
Sie geht, dreht sich noch einmal um.
Ein Blick voll Liebe und Hoffnung,
Glück und Zuversicht.

Langsam geh ich aus dem Wald,
verzaubert hat er mich.
Im Herzen die Erinnerung,
die Kraft, den Mut, die Hoffnung.

Gesehen habe ich in die wundervollsten Augen,
verzaubern können sie einen.
Kraft geben sie und Hoffnung.
Die Augen eines Einhorns.

© BY BIGBOEDE

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:34 Uhr   
  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:39 Uhr   


Die Wolke:

Wenn ich eine Wolke wär,
wär das Leben nicht so schwer.
Ich schwebte halt so vor mich hin
und hätte dabei nichts im Sinn.
Ich könnte eine dunkle Wolke sein,
das würde viele nicht erfeu'n.
Doch brächte dann mein schöner Regen
den Pflanzen und Tieren einen Segen.
Leider wär dann mein Leben zu Ende,
aber wenn als Fluss ich mich dem Meer zu wende,
dann stieg ich als Wolke wieder auf,
so nähm mein Leben seinen Lauf.
Doch lieber wär ich als Wolke ein Schaf,
ich würde dann schweben ganz lieb und ganz brav.
Die Menschen schauten dann zu mir herauf,
das würd mir gefallen, das nehm ich in kauf.
Ich würde mich im Formen wandeln zersteuen,
das würde die Betrachter dann wohl erfreuen.
Auch Stratokumulus wäre ich bald,
aber nicht lange, denn so hoch ist es kalt.
Aber die Aussicht von dort, geniesse ich gern,
ich wäre so hoch, fast so wie ein Stern.
Ich schaute dann auf die Erde herab
und sähe die Hecktik und alles in Trab.
Erst dann fühlte ich wie schön es kann sein,
dort oben in Ruhe so ganz allein.
Ich schwebe den anderen Wolken nach,
doch nur selten begegnet mit eine, welch eine Schmach.
So allein ist natürlich auch etwas einsam,
da denkt man dann schon, was wäre wohl zweisam.
Doch der Wind der uns treibt hat seinen eigenen Sinn,
meine Sonderwünsche sind da wohl nicht drin.
So führt der Wind mich dann halt eben,
wie auch den Falken im echten Leben.

unbekannt

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:40 Uhr   
  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:47 Uhr   



600 voll machts

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:50 Uhr   


Auf den Mond

Man wußte schon vor dreißig Jahren,
wie man auf den Mond kann fahren,
wie man Menschen dorthin bringt,
mit Raketen das gelingt.

Was mich zunächst hat sehr verdutzt:
Man hat dies Können nie genutzt,
man konnt' sich nicht dazu entschließen,
so manchen Menschen hoch zu schießen.

Natürlich ohne Rückfahrschein,
sollte diese Reise sein.
Ein bißchen Sauerstoff vielleicht,
der für ein paar Tage reicht.

Schließlich soll'n sie noch erfassen,
was sie da zurückgelassen:
Eine Welt, die ohne sie
so gut funktioniert wie nie.

Ich kenne eine Menge Leute,
die ich am liebsten gleich schon heute,
schießen würde auf den Mond,
dafür jeder Aufwand lohnt.

Und wenn sie unter sich dann oben,
keifen, spucken, treten, toben,
hätten wir hier unten dann
ein schön'res Leben irgendwann.

Doch fürchte ich, es hat kein' Zweck,
so kriegen wir nicht alle weg.
So viel' Raketen gibt es nicht,
eine Lösung ist in Sicht:

Man muß die Technik nur erweitern,
vielleicht gelingt's mit Großraumgleitern,
die zwei mal täglich dann verkehren,
sich auf dem Erdtrabant' entleeren.

unbekannt

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:50 Uhr   
Nicht meine Welt

Die Geschichten, Märchen ausradiert,
kein Platz, keine Zeit für solche Dinge,
kalt wird es und die Phantasie erfriert,
als ob das Eiszeitalter wieder beginne.

Die Träume von der Realität erschlagen,
in einer Welt aus totem und kaltem Stein,
neben Hektik und Getriebe können Sagen,
Märchen, Träumer nicht willkommen sein.

Kein Drachenflug mehr Schneisen schlägt,
in des Himmels leucht-strahlendes Blau,
keine Elfe ein verwundetes Einhorn pflegt,
einstmals weiße Engelsschwingen - Grau.

Wo verklingen des Herzens Zauberlieder,
wo Gefühl dem Verstand zum Opfer fällt,
merke ich schmerzlich wieder und wieder,
ich bin falsch, das ist nicht meine Welt.

unbekannt

  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:52 Uhr   
musste immer alles voll machen
hi Lilchen
  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 13:59 Uhr   

*lächelts*
jeppaaaaa

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 14:00 Uhr   



Dunkelmond im Sonnenfeuer
@}~}~~~~~~~~~~~~

blutende Herzen efeuumkränzt
glühende Augen fauchen mich an
peitschende Klänge
harte Gesänge
Waffen klirren
Mut

Dämonen des Feuers
Fee des Dunkellichts
lebst auf im Feuerball
Trommeln schlagen dröhnend
den Takt
unbeugsam

unsichtbare Gegner
undurchdringliche Sümpfe
Mauern einreißen
polternde Steine
Gesetze missachtend
unbeirrt

der blutrünstige Drache der Zeit
der feuerspeiende Drache der Unendlichkeit
von den Wänden der Hallen kommt dröhnender Schall
in tausend Scherben zerbirst die Kugel aus Kristall
Sturmfronten rasen aufeinander zu
gebären die unsterbliche Hülle des einen Herzens

der brutale Sturm
der sanfte Sturm
Zeit
was ist Zeit ?
vorwärts

~~~ °°° ~~~

Wolfenritter

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 14:02 Uhr   


~ Der Zauberer ~
In einem dunklen Raum
auf einem großen Tisch
da liegt ein Zauberbuch
von Worten vollgefüllt
Davor steht nur ein Mann
hält zaudernd einen langen Stab
mit Zauberkräften in der Hand
den dreht er langsam nun im Kreis
Und leise liest er Worte vor
die in diesem weisen Buch
geschrieben stehen
mit Tinte schwarz und klar

Mit einem Mal
entstehen Funken
Sternenwirbel
hell und bunt

Und wirbeln um den Zauberstab
der sich im Kreise dreht
und werfen hellste Lichterstrahlen
durch den großen Raum

Da wird es hell
erleuchtet sich
der Raum bis
in das tiefste Eck
Erstrahlt er nun
in hellem Glanz
und leuchtet
schimmert, glitzert

Und außerhalb
von diesem Raum
da ist das Haus
das menschliche

Denn dieser Raum
er findet sich
in mir
Er ist mein Herz

Und dieser Zauberer
bist du
und deine Worte
leuchten hell für uns

(unbekannt)
  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 14:04 Uhr   



Das Einhorn ist ein schönes Wesen,
So rein und auch sehr klug,
Es mag den stillen Walde sehr,
Denn sicher ist es dort noch sehr.

Ein wunderbares schimmernd Fell,
Und große schwarze Augen,
Es hat ein reines Herz, so hell,
Nicht alle woll'n es glauben.

Doch rätselhaft ist die Gestalt,
So schwer doch zu bestimmen,
Es ist sehr Scheu und deshalb auch,
Selten heut zu finden.

Deshalb gehen viele Leut,
Öfter's in die Wälder,
Um zu suchen dies Geschöpf,
Und Anmut zu bestaunen.

Und manchmal ist das Glück auch hold,
Das Einhorn zeigt sich wie gewollt,
Doch kurz nur ist es immer da,
Viel zu groß ist die Gefahr.

Denn Böse wollen immer schon,
Die Einhörner einfangen,
Um zu verwenden deren Horn,
Und noch mehr Macht erlangen.

Doch Einhörner sind schöne Tier,
So mächtig und doch niemals Gier.
Deshalb sollten sie sich schützen,
Angst zu haben wird nichts nützen.

Die Einhörner sie schaffens schon,
Bleibt nur zu hoffen, daß sie's tun

(unbekannt)

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 14:05 Uhr   


Eine dunkle Gestalt,
so flink und gescheit,
huscht durch die Nacht,
auf der Suche nach Macht.

Am Kampfe die Freud,
die Flucht stets verhaßt,
leben sie im Dunkel,
und das auch am Tag.

In den dunklen Höhlen,
dort leben sie,
die Drow,
oder Dunkelelfen,
wir kennen sie.

Die hellen Brüder und Schwestern,
ihnen verhaßt,
sie woll'n sie versklaven,
zu vergrößern ihre Macht.

Mit geschultem Geiste,
und gestählter Klinge,
bekämpfen sie ihre Feinde,
auf dass sie gewinnen.

Doch ersteinmal müssen sie
sammeln die Kraft,
damit sie vergrößern bald
ihre Macht.

Ein Leben im Dunkel,
fernab vom Licht,
ist nicht jedermans Sache,
sicherlich.

Doch die dunklen Elfen,
sie ha'm sich entschieden,
zu leben in Höhlen,
und auch unter Dieben.

Sie verharren dort nun,
in der Dunkelheit,
doch wir wissen alle,
sie sind sehr gescheit.

Die Dunkelelfen,
wir wissen es,
sie leben zum Kampfe,
und sonst für fast nichts.

Doch wollen wir erstmal
die Zeiten ehren,
wo alle Elfen zusammen,
in Friedlichkeit lebten.

Doch diese Zeiten,
sie scheinen vorbei,
wir wer'n sehn,
ob sie wiederkehren,
und dies hoffentlich bald.

Dies war die Geschichte,
von Dunkelelfen oder Drow,
sie mag düster klingen,
doch ist sie wirklich so...

(unbekannt)

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 14:07 Uhr   




Der Teufel

Ein loser Schalk, in dessen Beutel
Es just nicht allzu richtig stand,
Und der den Spruch, daß leider alles eitel
Auf unserm Runde ist, nur zu bestätigt fand,
Zog einst voll Spekulationen
In eine Stadt en migniatur,
Und schlug an jedes Tor und an die Rathaustür
Ein Avertissement mit vielen Worten schier,
Er werde heut in den Drei Kronen
Um fünf Uhr nachmittags den Teufel jedermann
Vom Ratsherrn bis zum Bettelmann
Für zwanzig Kreuzer präsentieren
Und ohne ihn bevor erst herzukommandieren.
Was Beine hatte, lief zum großen Wundermann,
Und überall war eine Weihnachtsfreude;
Der Bürgermeister schrieb mit Kreide
Den Tag an seiner Türe an,
Und jeder Ratsherr kam mit einem Galakleide
Und einer knotigen Perücke angetan,
Und will das Wunder sehn; auch mancher Handwerksmann
Kam hübsch bedächtlich angeschlichen
Und gab die Kreuzer hin, die er den Tag gewann.
Ein Schneider nur ging nicht zum Wundersmann
Und sprach: »Ich seh umsonst den Teufel alle Tage
In meiner jungen Frau zu meiner größten Plage,
Und der ist toller fürwahr als der beim Wundersmann.«
Als endlich männiglichen
Der Held sich mit dem leeren Beutel zeigt
Und erst mit wichtger Miene schweigt
Und dann geheimnisvoll nur wenig Worte saget
Und seine Auditoren fraget,
Ob auch kein Atheist in der Versammlung sei,
Erstieg die Trunkenheit der blöden Phantasei
Den Gipfel, und der Schalk beginnt die Gaukelei.
Nach manchem hocus-pocus ziehet
Der Schalk den Beutel auf und jeglicher bemühet
Sich sehr den Leidigen zu sehn, doch jeder siehet
Nichts auf der Welt –; ein junger Taugenichts,
Der näher stand, ein bel esprit, voll Zweifel
Wie mancher Kandidat, beginnt: »Ich seh ja nichts.«
»Das eben«, rief der Schalk, »das eben ist der Teufel.«

(unbekannt)

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 14:09 Uhr   




Drachenwille


Allein durch den Drachenwillen steht das Herz still
Lauscht nach den Klängen, vertrautes und vermisstes
Weit weg werde ich sie finden, mein Herz zeigt mir den Weg
Vorbei an Flüssen, Wäldern, Bergen zieht ein Schatten allein

Feuer und Flamme sind eins, erleuchten den Himmel weit
Strahlende Augen die mehr sahen als Pein
Endlose Wolken durchbrochen von Licht, schimmerndes rot
Ein Schatten zieht alleine, hinterlässt Vernichtung und Tod

Lieder gespielt von Menschenhand erschaffen Magie, so lockend und rein
Drachenmusik, Spiegel der Sterne, so vielfältig, alt und fein
Unsterblichkeit wird so sein, auf ewig dadurch ein Teil existiert
Nebel, Schatten, Schrecken, schwarze Drachen sind zusammen, Rache sei mein

Allein durch den Drachenwillen die Welt steht still
Vergossene Tränen und Gedanken tränken Erde und Magie
Ein letztes Mal Blut schließt aus Rache den Kreis
Vorbei an Flüssen, Wäldern, Bergen, ziehen Schatten der Drachen allein


Draco

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 16:08 Uhr   
  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 23:57 Uhr   



Die Nacht breitet ihre Schwingen aus,
kriecht langsam aus der Versenkung heraus.
Kein Stern am Himmel steht.
Kein Lufthauch in den Baumwipfeln weht.
Eine unheilvolle Nacht.
In ihr ein Dämon erwacht.
Die Gestalt ist von Feuer umgeben,
und jeder Schritt lässt die Erde beben
Kann mich ihm nicht entziehn.
Würd so gerne vor ihm fliehn.
Bin untätig.
Kann mich nicht rührn,
kann nur seinen eisigen Atem spürn.
Knurrende Laute entspringen seiner Kehle,
dringen fast mühelos vor bis zu meiner Seele.
Rotglühende Augen meinen Körper durchbohren,
werd ich als willenloses Opfer auserkoren.
Panikattacken lassen mich erbeben.
Möchte mich dem Schicksal nicht ergeben.
Doch die Angst steckt schon zu tief in mir.
Hält mich fest in ihren Krallen
Wahnsinnige Gefühle in mir wallen.
Ganz nah ist der Dämon der Nacht.
Jeden Moment wird er mich berührn
und mich von dieser Welt entführn.
Ein Schrei durchdringt die Nacht.
Schweißgebadet ich endlich erwach.
Der Alptraum hat sein Ende gefunden
Mit ihm ist der Dämon entschwunden.

© Kleiner Gremlin

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 24.02.2003    um 23:59 Uhr   



Ich kenne den Dämon der die Angst in mir schürt,
der meine Panik mit Wohlwollen spürt.
Wie ein Parasit ernährt er sich von ihr,
spielt sein böses Spiel viel zu gerne mit mir.
Er lässt Vampire los, die mich auf Friedhöfen jagen.
Werwölfe die den Vollmond anklagen.
Zombies die aus Gräbern brechen,
um sich an den Lebenden zu rächen.
Tod und Verderben schickt er mir.
Unersättlich ist er in seiner Gier.
Von Traum zu Traum werde ich gejagt.
Mit geballter Faust wird im der Kampf nun angesagt.
Steh vor seinem Thron, der aus Knochen gemacht.
Mit stechenden Blick fixiert, werd ich ausgelacht.
Bestehen würde er seit es die Träume gibt.
Ihn noch kein Sterblicher hätte besiegt.
Der Kampf ist heftig, er zehrt an mir.
Doch Untergehen will ich nicht hier.
Will nicht der Sklave seiner Träume sein.
Als der Kampf scheint verloren.
In mir ein Gedanke wird geboren.
Dieser Gedanke macht sich in mir breit.
Mir wird klar wie man sich aus seiner Umklammerung befreit.
Dies scheint ihm nun Angst zu machen.
Vergangen ist ihm sein widerliches Lachen.
Die Wut in mir lässt es mich wagen,
lässt mich die folgenden Worte sagen.
“Bestehen kannst Du nur weil wir an Dich denken.
Nur so kannst Du unsere Träume lenken.
Du hast keine Macht mehr über mich.
Aus meinen Gedanken verbanne ich Dich.“
Sein schmerzhafter Schrei zuerst laut und heiser,
wird mit der Zeit nun immer leiser.
Mit einem Knall ist er ins Nichts verschwunden.
Verendet hoffentlich dort an seinen schweren Wunden.

© Kleiner Gremlin

  Top
"Autor"  
Nutzer: blueLili
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.08.2002
Anzahl Nachrichten: 14430

geschrieben am: 25.02.2003    um 00:00 Uhr   



Der Vollmond zeigt sich in seiner vollen Pracht,
Durch seinen Schein meine Unruhe erwacht.
Laufe in meinem Zimmer auf und ab.
Kann meine Gedanken nicht auf einen Punkt bringen.
Einfachste Dinge wollen mir nicht mehr gelingen.
Spüre ein Kribbeln in mir
Jede Faser meines Körpers zieht sich zusammen.
Der Schmerz ist plötzlich da
Krümme mich am Boden,
fange an zu schreien
Jeder Muskel scheint zu explodieren.
Zittere am ganzen Körper beginne zu friern
Haare beginnen zu sprießen
Wahnsinnig schnell sie aus meinem Körper schießen.
Das Schreien hat aufgehört
An seiner Stelle kann man jetzt ein leises Knurren vernehmen.
Wo Fingernägel waren sind Krallen entstanden.
Messerscharf.
Bereit sich in süßes Fleisch zu wühlen.
Wo menschliche Gefühle waren,
nur noch animalische Triebe mein ganzes Tun lenken.
Das Denken hat aufgehört.
Mein Menschsein hab ich für diese Nacht abgeschworen.
Ein Jäger der Nacht wurde neu geboren.
Ihr Menschen seid gewarnt.
Das Biest ist erwacht.
Wer in dieser Nacht mir begegnet
Wird mit dem erlösenden Biss gesegnet.
Wandere durch Eure Strassen.
Glühende Augen die vor Hass grünlich leuchten.
Die Nase in den Wind gerichtet.
Nach Beute witternd schleiche ich durch die vom Mond erhellte Nacht.
Wer wird mein erstes Opfer sein????

© kleiner Gremlin

  Top