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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 02.03.2003    um 11:18 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 02.03.2003    um 11:36 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 02.03.2003    um 13:09 Uhr   
guten Morgen..
Röösschen einen lieben aufdrückts.. das sind wunderschöne pic ..
Danke schön

Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 02.03.2003    um 13:31 Uhr   



In einer Landschaft ohne Leben

erweckt ein Strahl aus reinem Licht

ein nie zuvor erlebtes Beben

bis er auf festem Grund zerbricht

und dadurch das, was längst vergessen

von allem Schutt und Stein befreit

und Stimmen wispern:"Es wird Zeit..."



Ein Knacken, bersten und erzittern

ein leichtes Schnüffeln,zartes Wittern

Dann bricht es schliesslich ganz entzwei -

das einst vergessne Drachenei.



Die ersten Schritte voller Stolz

ein Schuppenkleid gleich Ebenholz

so schreitet er zum Klippenrand

wirft einen Blick ins weite Land -

wie schrecklich leise es hier ist

Niemand hier, der ihn vermisst?

Die Erkenntnis trifft ihn hart -

Er ist der letzte seiner Art ...



Aus Augen, rot wie glühend Kohlen

rollen Tränen ganz verstohlen

fallen herab auf harten Stein...

Warum nur wurde er geboren?

er fühlt sich einsam und verloren,

spürt Kälte selbst im Sonnenschein.



Doch plötzlich bahnt sich in sein Herz

vorbei an Dunkelheit und Schmerz

eine Stimme ihren Weg -

baut sich aus Trümmern einen Steg

bis in die Kammern seiner Träume

und flüstert leis:" Verlass die Räume

der Gedanken, überwinde all die Schranken

die dich gefangen halten hier - vertraue mir

und du wirst sehn, an jedem Ende

ist auch stets ein Neubeginn..."

und so kommt ihm in den Sinn

der erste seiner Art zu werden...

für uns Menschen hier auf Erden.


©Cancy 2002

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 02.03.2003    um 13:41 Uhr   
Huhu Lililein
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 02.03.2003    um 13:57 Uhr   
(zitat)670(/zitat)uiii huuhuuu röösschäännn re

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 02.03.2003    um 14:05 Uhr   



Die Drachentöterin

Die Zeit war nicht mehr fern, schon lange bewegte sich die Drachentöterin
auf dem Weg, zwischen dem Gestern und dem Morgen.
Der Himmel zeigte sich in den schönsten Blautönen,
am Horizont entdeckte sie weiße, feine Silberstreifen
die sich mit den violetten Strahlen der Sonne vermischten.

Sie wusste um die Verantwortung, die sie in sich trug.
Lange Zeit hatte sie sich nicht frei gefühlt.
Glücklich schien sie schon, nur richtig befreiend zu atmen,
das war ihr die letzten Jahre nicht gelungen.

Viele Gedanken lebten in ihr
und in dunklen sternlosen Nächten verselbstständigten sie sich
und geisterten durch ihren Kopf.
Immer wieder stieß sie an die Gedankengrenze ihres Willens.
Kompromisslos würde sie nicht sein wollen,
zu offen war sie für Impulse und andere Einflüsse.

Aber sie ahnte, das sie Kräfte bündeln musste,
um sich durchzusetzen.
Und sie wusste, um ihre Stärke,ihre Ausdauer,ihre Intensität
und ihre gewaltige Kraft, die sie in ihrem Herzen trug!

Und so machte sie sich auf und suchte die Herausforderung und die Gefahr!
Nächte lang keimte der Gedanke in ihr,
was sie sich beweisen wollte?

Und als sie keine befriedigende Antwort bekam,
lies sich die Drachentöterin auf den Kampf
mit dem goldbestückten Drachen ein.

Mit jedem Schlag ihres Schwertes, der den Drachen traf,
verlangte sie nach ihrem inneren Frieden!
Mit jedem neuen Hieb, suchte sie nach ihren neuen Zielen!

Mit jedem Drachenblutstropfen,
der sich mit dem ihres Herzens vermischte,
stöhnte sie im Kampf um ihr Leben auf!

Der Drache war ein zu wunderschönes Geschöpf,
seine goldenen Schuppen beflügelten ihre Kräfte,
und trotzdem fragte sie sich,
wer sie sei, das sie ihn töten wollte!

Immer wieder lies sie ihren Blick
über den riesigen Leib des Ungeheuers gleiten.
Sie spürte, das sie ihre Kräfte sinnvoll einsetzen mußte.

Aber würde sie einen Drachen mit schlagenden Flügeln besiegen?
Sie nahm das fürchterliche Krachen der Schwingen wahr
und hob abwehrend das Schwert.

Der tobende Drache, der ihr gegenüber stand,
riss wütend stückeweise braune Erde aus dem Boden
und schleuderte sie wild, um sie herum.

Seine Augen funkelten in hellen grün und die Hitze die er versprühte,
verwirbelte ihre Haare.
Sie blickte in seine Augen und erkannte sich in einem grünen Kristallsee,
der in Flammen stand!

Sie erblickte in ihm ihre tiefe Ruhe und plagende Rastlosigkeit.
War es denn nicht möglich, die Lebenswaage zu halten?
Sie entdeckte weiter hinten in seinen glühenden Augen
zu leicht gesagte Versprechen und das nicht erkannte Verhängnis,
welches sich hinter manchen Taten verbarg.

War es denn nicht möglich, das Schicksal abzuwenden?
Der letzte Blick in die Drachenaugen
offenbarte ihr ein weltenreiches und stürmisches Erleben
und eine einprägsame Entwicklung.

Und es war ihr klar, das es für sie nicht möglich war,
dieses Abenteuer ohne eine letzte gelebte
und gelittene Entscheidung zu überstehen...

Und so fasste sie sich ein Herz,
und blickte auf die geblähten Nüstern ihres rasenden Drachens.

Eine Flammenzunge verlangte nach ihr,
und der Sturmwind brachte sie bedrohlich nahe,
doch die Drachentöterin hielt das Schwert in ihren Händen
und wartete auf den Augenblick der Befreiung!

Sie tauchte unter seine weiche Unterseite des Drachenbauches ab
und versuchte an den goldenen Schuppen vorbeizugleiten.

Als ihr Schwert schneidend eindrang,
wandelte sich das Drachengeschrei in Schmerzgebrüll,
und sie schrie mit ihrem Drachen den Pein in die Welt hinaus!

Der Drache lies sein Feuer ein letztes Mal züngelnd ausspeien
und die weißglühende Lanze verfehlte sie nur um Haaresbreite,
als der Drache windend zu Boden sank.

Er starb, bevor das Feuer verlosch.

Für sie begann eine neue Welt.
Der erste Schritt war getan,
sie hatte eine lebenswichtige Erfahrung für sich durchlebt
und überstanden.

Ermutigt und gestärkt wendete sich neuen Abenteuern zu,
im Glauben daran, Wege zu finden, die sie weiter brachten.

Und in ihren Augen konnte man die lodernde Glut des Drachens wiederfinden.

©Capricornia

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 02.03.2003    um 14:14 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:05 Uhr   



Ich hab ein Herz so kalt wie Stein,
verachte drum des Lebens Pracht.
Doch sollt' ich darueber traurig sein?,
hab ich ja des Todes Macht!
Ich herrsche über dunkle Wesen,
hab mich abgekehrt vom Licht!,
kann die Angst in den Gesichtern lesen,
kann sehen wie ihre Hoffnung zerbricht.

Wenn meine finstere Armee erscheint,
unter lautem Beben,
hör' ich sie schreien:
Ein Nekromant! Lauft um euer Leben!


© DeVil

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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:15 Uhr   



Ewiglich schon warte ich, steh am Fenster jede Nacht.
Hoffe, träume, bete, doch nie erhörte mich ein Wesen.
Zu wem soll ich sprechen?

Immer wieder, Tag für Tag versuche ich zu fliehen
aus dem Leben, das man mir gegeben, welches ich zu tauschen suche
und Verzweiflung macht sich breit.

Alltag nur so weit ich blicke und die Sterne lachen stets.
Sicher spotten sie mir doch ich hoffe, flehe...
Wo bist Du, Retter, helfe mir.

Wieder steh ich, grüß den Mond, blicke zu den Sternen.
Kein Schatten, kein Streif, kein Hauch die Nacht durchbricht,
ich beginne zu weinen.

Wieder nur warte ich, worauf - ich weiß es nicht.
Auf Rettung, Erlösung, eine Stimme ständig in mir spricht:
Warte und das Gute wird kommen.

Die Nacht ist lau doch kalt ist mein Herz und meine Seele schwer.
Ein goldenes Auge blinzelt mich an als ich die Meinen schließe.
Und eine Briese streift meine Wange.

Erhebt sich ganz leise und sacht dieses Wesen und raunt meinen Gedanken zu.
Läßt mich lächeln und singt mir ein Lied ohne Wort in der Sprache der Ewigkeit
die ich plötzlich verstehe.

Blaues Schimmern ich sehe als ich öffne die Augen und goldenen Flügel mit schwarzem Horn.
Ich wünschte, ich könnte das Wesen begleiten, den Schatte, den Streif vor des Mondes Gesicht
und ganz langsam und sacht erhebe ich mich.

Gold schimmernd die Nacht rings um mich scheint, die Briese der Luft so lau.
Höher und höher ich steige auf, folgend dem blauen Schemen
und langsam verlassen wir die Welt.

Nun die Magie mich umflutet, ich lächle, - ich bin endlich frei!
Oh danke, wem immer, für die Rettung heut Nacht.
In mir ist endlich mein Drache erwacht.

Und nie mehr kehr ich wieder...


© Drache Askortin

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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:20 Uhr   



in Dunkelheit ein Licht entfacht
die Flammen tanzen - prasseln
ein Schatten gleitet durch die Nacht
man hört ein Schuppenrasseln
mit weiten Schwingen - ganz aus Haut
sein Odem flammt bei einem Hauch
vorm Schatten sich so manchem graut
Böses dem der Böses tut - ist ein alter Brauch

in wunderschöner Farbenpracht
die Schuppen voller Glanz
doch in der Nacht ne Schattentracht
an ihm ein langer Schwanz

ein edles Wesen - seine Art
mit einem Herz - das voll von Güte
der Schattenflug wirkt avangarde
das Schwache er behüte

er gilt als Wächter einer Zeit
wo Edelmut noch ehr'voll war
sein Schatten fliegt in Ewigkeit
in manchem Herz - er immer da

verzaubert - nicht nur mit Magie
Gedanken vieler Wesen
Seelenschatten trugen sie
an ihm sind sie genesen

auch wenn wir Drachen niemals seh'n
am Tag im Sonnenschein
ihre Schatten werden nicht vergeh'n
- schau tief in dich hinein -

© Mitch / Michael Hammel

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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:24 Uhr   



In der Ferne Elfenfeuer
leises Blätterrauschen
ruinenartiges Gemäuer
Äste knacken - lauschen
Blicke suchen - Dunkelheit
heulend wird der Wind zum Sturm
Eulenruf in Einsamkeit
plötzlich Schatten an dem Turm

immer größer wird der Schatten
Herz schlägt schon wie wild
Bilder alter Rittertaten
Griff zu Schwert und Schild

mit zwei Flügeln - Kopf so mächtig
bewegt er sich ganz leis
seine Blicke sehr bedächtig
meine Stirn in Schweiß

unvermittelt steht er still
blickt mir in mein Herz
sucht nach meinem Ziel
ahnt von meinem Schmerz

leise senkt er nun sein Haupt
Augenhöhe gleich
Knurren wirkt wie angestaut
Gesicht wird totenbleich

spür den Atem, spür die Nähe
warte auf das Ende
leiser Schrei - der einer Krähe
und mit ihm die Wende

das Schuppentier steigt in die Luft
geschmeidig und gekonnt
ich entrinne - meiner Gruft
er fliegt gen Horizont

© Mitch / Michael Hammel

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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:28 Uhr   



Tagesanbruch in der Mark
doch kein Vogel singt sein Lied
Dunkelheit ergreift den Tag
das Licht vor etwas flieht
eisig dehnt sich Stille aus
Angst zum Greifen nah
Menschen huschen in ihr Haus
als etwas geschah

Waffenscheppern - Türe knarrt
Pferdwiehern trägt der Wind
Huf vorm Tor im Sande scharrt
Fraglich wer die Fremden sind

Blick verstohlen von der Zinne
Nebel ist zu seh'n
Plötzlich - eine dunkle Stimme
Worte mir im Kopf entsteh'n

durch den Singsang jener Worte
nicht mehr Herr des eignen Handelns
magisch zieht's mich zu dem Orte
das Tor - mein Ziel des wirren Wandelns

langsam - ohne zu versteh'n
geb' ich frei den Weg
öffne das Tor - lass es gescheh'n
nicht mehr überleg

leise nähert sich ein Wesen
trägt in seiner Hand 'nen Stab
beginnt in meinem Kopf zu lesen
sieht Gedanken die ich hab

seh' für einen Augenblick
stechende Augen - 'nen grauen Bart
weiche angsterfüllt zurück
den Blick ich nicht ertrag

erhaben geht er durch das Tor
und dunkle Schatten folgen ihm
Wispern - Raunen ganz sonor
Nebelschwaden nach sich zieh'n

Schreitet - kein Gefühl zu scheitern
zu dem Herrn von uns'rer Feste
dicht verfolgt von sein'n Begleitern
flüstert ihm es wär' das Beste
jenen Ring der so verflucht
ihm zu übergeben
sonst würden alle heimgesucht
und keiner überleben

der Ring seih nicht für euch bestimmt
ein Zufall - jene Habe
so sprach er und die Zeit verrinnt
bedrohlich scheint die Lage

der König blass und angespannt
verzerrt wirkt sein Gesicht
das hatte er nicht so geplant
der Ring erstrahlt im Licht

mit Widerwillen übergibt
der König jenes Rund
das ihm so sehr am Herzen liegt
er Schweigt - Gepresster Mund

der Magier intoniert sofort
Worte alter Zeiten
bringt sich zu 'nem andren Ort
die Schatten ihn begleiten

es schließt sich das Portal mit Donner
das Dunkel schnell verfliegt
ein junger Tag im schönsten Sommer
das Gute hat gesiegt

die Vögel zwitschern wieder leise
der Blumenduft hüllt alles ein
das Gute siegte fragt der Weise
könnt ihr da wirklich sicher sein?

© Mitch / Michael Hammel

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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:38 Uhr   



Grüne Schuppen, hart wie Stahl
furchteinflößend seine Pranken
gleitet fliegend übers Tal
Blick verträumt - wie in Gedanken
seine Schwingen voller Kraft
Dolche seine Zähne
Magie ein Teil von seiner Macht
im Kopf so viele Pläne

Augen - die des Adlers gleich
er sieht dich schon von weitem
überblickt - das ganze Reich
seit uralten Zeiten

Schuppen glitzern - rötlich Licht
Mond steht im Zenit
fühlst dich wie ein kleiner Wicht
denkst - was gleich geschieht

tapfer suchst du einen Pfad
soll dich vorwärts bringen
wo ist nur das Königsgrab
immer tiefer dringen

leises Flüstern dringt ans Ohr
Augen weit - vor Angst
stehst dann plötzlich vor dem Tor
Herz kurz still - du bangst

aus dem Flüstern wird ein Singen
suchst nach seiner Quelle
Hexen jenen Sarg umringen
Kerzen um die Stelle

intonieren wie in Trance
alte dumpfe Weisen
darin siehst du deine Chance
des Königs Schwert entreißen

leise schleichst du an den Ort
Gewölbe taucht in grünlich Licht
fühlst dich wie im Drachenhort
verlierst darauf die Sicht

hörst nur noch ein Lachen
es entsetzlich schrill
schlag an deinen Kopf
um dich rum wirds still

beim Erwachen spürst du ihn
Spannung steigt im Raum
möchtest aus der Gruft enfliehn
hoffst - es nur ein Traum

Drache - Hexen - große Kämpfe
Blitze zucken gleißend hell
riesen Flammen - gift'ge Dämpfe
dann ein Blitz besonders grell

-abrupte Stille -

Qualm verschwindet mit der Zeit
mächtig steht er da
keine Hexe weit und breit
du weisst was geschah

siehst den Drachen dicht vor dir
Gefühle so gemischt
wünschtest dich jetzt weg von hier
die Angst jedoch verwischt

verlässt so schnell das Drachental
hörst laufend noch sein Knurren
gehst bestimmt nicht noch einmal
auf des Königs Spuren

© Mitch / Michael Hammel

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:40 Uhr   
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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:40 Uhr   
680

Lilchen

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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:44 Uhr   



in der Nacht und auch am Tage
tief im Inneren verborgen
eine Sehnsucht in mir trage
Phantasie sie raufbeschworen
träum von Drachen und von Feen
von besond'rem Farbenglanz
weite Wälder - grosse Seen
libellengleichen Elfentanz

von Sternenlicht - im Glas gefangen
um im Dunkeln auch zu seh'n
in die Welt möcht ich gelangen
Abenteuer dort besteh'n

Zauberer und ähnlich' Wesen
geben sich ihr stelldichein
möcht' selbst Zauberformeln lesen
und ein Teil der Traumwelt sein

würde gern auf Drachen reiten
oder lieber - ich wär' er
würde über Wolken gleiten
über Burgen - weites Meer

würd' den Mond mit Flügeln streifen
baden in dem lichten Schein
einfach nach den Sternen greifen
weise - klug - jedoch allein

Wälder liegen so im Dunkeln
dass man auch am Tage nicht
sieht in Kronen etwas funkeln
fehlend jeglich Sonnenlicht

doch im Dunkel gibt es leben
widersprüchlich - mag schon sein
musst dich nur hinein begeben
fühlst dich plötzlich winzig - klein

Bäume tuscheln - wispern leise
Wesen huschen durch den Wald
lauschend hörst du eine Weise
tief und traurig und uralt

es ist wohl der Herr der Bäume
singt ein lautes Klagelied
älterwerdend schwinden Träume
hoffe - dass dies nie geschieht

Träume stets ein Teil von mir
fest mit mir verbunden
hoffe ähnlich geht es dir
lass sie uns erkunden


© Mitch / Michael Hammel

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geschrieben am: 02.03.2003    um 19:16 Uhr   
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geschrieben am: 02.03.2003    um 19:27 Uhr   



Es rauscht das Wasser vom Felsen hinunter stürtzend
aufklatschend in einen kleinen See.
Plötzlich ein geflügeltes Pferd den Wasserfall teilt
majestätisch schön und ganz in weiss trabt es durchs Wasser.
Kein Laut ist zu hören
nur das Rauschen des Wasserfalls.
Das majestätischste aller Pferde nun stehend sich umblickt.
Es ist alleine.
Sein Haubt sich senkt ; im Wasser sich betrachtend.
Ruhe und stille umgiebt das Pferd ..
Sich vorsichtig umblickend im Wasserfall wieder verschwindet..



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