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*--FANTASYPOEM--*

Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:09 Uhr   


Sodalle da isser .. mein eigener Gedichtethread.. *frooiiiiiiiiits*
Ich wünsche allen viel Spatz beim suchen & lesen und auf das der thread wächst und gedeit..

und jetzt frisch ans Werk

bye Lilchen

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:10 Uhr   
wir werden uns bemühen :-))
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:13 Uhr   


Die Augen schließen

Es ist gut, manchmal die Augen zu schließen,
um besser zu sehen.
Manchmal die Stille aufzusuchen, um besser zu hören,
manchmal die Leere zu ertragen,
um vielleicht eine Zipfel des Mantels zu ertasten,
der uns schützt, um ein wenig zu begreifen.

(unbekannt)
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:14 Uhr   
Fee am Strand

Grünendes Land
Gleißender Strand
Lichtblaue See...

Wie ein lichter Traum
schwebt am Meeressaum
die weiße Fee...

Barfüßig leicht
sonnengebleicht
das wehende Haar

Eine renke Gestalt
vom Winde umwellt
so rein und so klar...

Weiß blendend und weit
streift ihr luftiges Kleid
durch brennenden Sand...

Reize erscheinen
durch hauchzartes Leinen
grazil elegant...

Ein Geschöpf - verträumt
sonnengebräunt
zwischen Himmel und Meer...

Lichtblicke schimmern
und Sterne flimmern
von Weitem her...

Oh! Wunder der Welt!
Das Kleid sinkt... und fällt
in glimmende Glut...

Und soeben enthüllt
stürzt ein Engelsbild
in die kühlende Flut...

Dem Auge entschwebt
vom Liebreiz belebt
die Fee geschwind...

in die himmlische Sphäre
der Traumatmosphäre
- getragen vom Wind...

(J. Langkabel)

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:15 Uhr   
Du weiße Fee
du Lichtgestalt,
schon jahrtausend Jahre alt,
teilst den Geist mit der Natur
und die Liebe mit mir pur.

Du weiße Fee
du Nebelschleier,
selbst den Elfen nicht geheuer,
trete ich in deinen Kreis,
muss ich zahlen jeden Preis.

Du weiße Fee
du seltsam Wesen,
könnt ich in deiner Seele lesen,
wär ich bereit mich selbst zu geben
könnt ich im weißen Lichte leben.

Du weiße Fee
du bist ein Traum,
wie der Brandung feiner Schaum
es wär zu schön mich einzulassen,
könnt deine Liebe kaum erfassen.

Du weiße Fee
du Lichtgestalt
schon jahrtausend Jahre alt.
Schenk dir von mir ein kleines
Stück das andre halte ich zurück.

Ich habe Angst mich zu verlieren
und dich und deine Nähe spüren.
Du weiße Fee ich spür dich kaum
ich glaube wohl du bist ein Traum

(v. Phemonoe)

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:16 Uhr   
A B C und D Heut traf ich eine Fee.

E F G H I So etwas gabŽs noch nie!

J und K und L Um sie war alles hell.

M N O und P Ihr Kleid war weiß wie Schnee.

Q R S T U Sie sprach: “Was wünschest du?”

V und W und X Ich rief: “Ich wünschŽ mir nix!”

Y und Z Sie lacht: “Das findŽ ich nett!”

Und war ganz plötzlich weg.


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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:16 Uhr   
Die schwarze Fee

Runder spitzer Hut
Schwarz auch der Schleier
Gradharte Gestalt
Aufrecht und schnell
der Gang

Vollklar die Worte
Ton unerbittlich
Lauthart wie Stein
Willend und ja
spricht sie

Die Gaben meiner Schwestern
sein Dir unbenommen
eins noch will ich Dir schenken
das Größte von allen
Den Zweifel

Er sei Dein Begleiter
bei all Deinen Wünschen
bei all Deinen Träumen
sei er immer bei Dir
Der Zweifel

In all Deine Schönheit
In all Deine Gaben
Königsgeschenken fürwahr
schleicht er sich ein
Der Zweifel

Dies mein Kind
Sei Dir gegeben
Als Geschenk in die Wiege
Für Dein Leben von mir
der schwarzen Fee

Ein Blick in die Runde
Nicht Haß noch Bedauern
Gradharte Gestalt
Aufrecht und schnell
geht sie

(Oskopia Kaleid)
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:18 Uhr   


juuuuuuuhhhhhhhuuuuuuu Mooooooon platt ts
Ich werd mich natürlich auch bemühn.. ihr sollt ja nicht die
ganze Arbeit alleine machen

Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:19 Uhr   
Die bezaubernde Fee...

Wohin führst du mich bezaubernde Fee? Bis wann soll ich dir auf diesem unwegsamen Weg folgen, der sich zwischen Felsen dahinschlängelt, unsere Schritte nach oben führend und unsere Seelen in die Tiefe lenkend?
Ich hielt mich fest an deiner Schleppe und folgte dir wie ein Kind seiner Mutter. Ich versuchte meine Träume zu vergessen, indem ich gebannt auf deine Schönheit blickte.
Halt eine Weile inne, damit ich dein Gesicht sehe! Schau mich an, vielleicht entdecke ich in deinen Augen die Geheimnisse deiner Seele und erkenne in deinen Gesichtszügen was dein herz verbirgt.
Halt an, denn wir haben schon den Abschnitt des Weges erreicht, wo der Tod das Leben umfängt. Ich gehe keinen Schritt weiter, bevor du mir nicht deine Absichten verrätst und mir anvertraust was sich in deinem Herzen verbirgt.
Nachdem ich dich getroffen habe bin ich wie ein Gefangener, der seine ketten hinter sich herzieht zu einem Ziel, das ich nicht kenne. ich gleiche einem Betrunkenen, der immer mehr verlangt von dem Wein, der mich meines Willens beraubt hat.
Aber nun halte eine Weile inne, denn allmählich kehrt meine Kraft zurück. Ich habe die Ketten zerrissen und meine Freiheit wiedergefunden. Akzeptierst du mich als freien Begleiter, der mit offenen Augen in die Sonne blickt? Ich habe meine Flügel wieder entfaltet.Begnügst du dich mit der Liebe wenn sie Vertrauen bedeutet und nicht Beherrschung?
Genügt dir die Zuwendung eines Herzens, das liebt, ohne sich zu unterwerfen,und das brennt ohne sich zu verzehren?
Kannst du Gefallen finden an der Liebe einer Seele, die vor dem Sturm zittert, aber nicht zerbricht, und die mit dem Orkan rebelliert, aber sich nicht entwurzeln läßt?
Dann nimm diese Hand in deine Hand

(v.Kahlil Gibran)
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:20 Uhr   
) Eine Fee kam zu einer Frau (vermutlich zum Geburtstag) und
sagte ihr, daß sie drei Wünsche frei hätte. Allerdings
bekäme ihr Mann immer gleichzeitig das doppelte. Weil ihr
Mann so gerne Erbseneintopf aß, wünschte sie sich eine
Schüssel voll davon. Ihr Mann bekam natürlich eine doppelte
Portion. Da fragte die Fee, ob sie denn nicht etwas
größeres haben möchte. Sie überlegte kurz und wünschte sich
eine Million €. Schwupp, hatte sie eine und ihr Mann zwei
Millionen. Doch beim dritten Wunsch erfahren wir ihren
wirklichen Charakter: "Liebe Fee," sagte sie, "nun wünsche
ich mir, daß ich halbtot bin..."

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:23 Uhr   
10 voll machts

Lilchen

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:24 Uhr   

Das Geschenk des Amethyst


Eines Abends, still und leise,
macht sich der Elfenprinz auf die Reise.
Er reitet zu seiner Elfenmaid,
die auf ihn wartet schon lange Zeit.

In seinen Händen er eine Schatulle hält,
darin ist aber gar kein Geld.
Es ist für seine Elfenmaid,
etwas besonderes, was sie erfreut.

Ein kleiner güldener Fingerreif,
für ihre zarte linke Hand.
Sie wird sich freuen, wie jeder weiß,
über dieses Freundschaftspfand.

Er kommt nun an Elfchens Haus,
wie glücklich sieht die Maid jetzt aus.
Sie führt ihn in die Stube hinein,
und will mit ihm alleine sein.

Bei Kerzenlicht und Wein,
während draußen wacht der Mondenschein,
steckt er ihr ganz galant,
das goldne Ringlein an die Hand.

Ein Freundschaftsring so zart und fein,
es soll das Symbol ihrer Liebe sein.
Bei der Elfe ist die Freude groß,
sie setzt sich auf des Amethysten Schoß.

Sie herzt und küsst ihn tausend Mal,
der arme Prinz, er hat keine Wahl.
Sie drückt ihn an sich und hält ihn fest,
und wünscht das ihr Amethyst sie nie verlässt.

Doch muß er fort, die Pflicht ruft ihn,
und wieder muß er von dannen ziehŽn.
Doch das Ringlein, ist das Pfand,
daß er zurück kommt zu ihr ins Elfenland.

Silvia Penka
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:27 Uhr   
( Waldgespräch
Es ist schon spät, es wird schon kalt,
was reitest du einsam durch den Wald?
Der Wald ist lang, du bist allein,
du schöne Braut! Ich führ dich heim!

"Groß ist der Männer Trug und List,
vor Schmerz mein Herz gebrochen ist,
wohl irrt das Waldhorn her und hin,
o flieh! Du weißt nicht, wer ich bin."

So reich geschmückt ist Roß und Weib,
so wunderschön der junge Leib!
Jetzt kenn ich dich-Gott steh mir bei!
Du bist die Hexe Loreley.

(Joseph von Eichendorff)

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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:31 Uhr   
uiii danke Moon dir ein lieben hier lässts
Das ist ein(e) sehr schöne(s) Geschichte/Gedicht

Lilchen

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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:32 Uhr   
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:34 Uhr   
Märchenland

Tiefschwarze Nacht vom Vollmond erhellt,
leicht fällt der Blick in die andere Welt.
Elfen, Feen und lustige Wesen,
kreischende Hexen auf fliegenden Besen.
Rasender Puls, Herzschlag vermißt,
Angst, dass die Seele das Atmen vergißt.
Doch beruhigend klingt der Feengesang,
beflügelt sanft den Übergang.
Es verwehen die Grenzen von hier und von dort,
Gedanken, Gefühlt vom Zauber umflort.
Die Seele, sie tanzt in neuer Gestalt,
in der Ferne das Lied der Feen verhallt.

© Windfee01



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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:36 Uhr   
Bezaubernder Elfentanz,
Reigen aus Lichterglanz.
Erzählst eine Geschichte,
voll Freude und Trauer.
Lachen kommt ins Gesichte,
oder ein entsetzter Schauer.
Lebewesen verliert sich ganz
in diesen Zaubertanz. Er zeugt von Leben.
Und die ganze Welt
er allein zusammenhält,
wenn Elfen sich bewegen. Es herrscht Friede,
es herrscht Glück.
Er bringt die verlor'ne Liebe
der Menschheit zurück. Oh, ihr wunderbaren Elfen,
hört zu tanzen nicht auf!
Nur ihr könnt uns helfen,
zu sehen der Welten Lauf! Ich versinke in ihrem Reigen.
Unsichtbare Kraft leitet meinen Tanz.
Ich mag nichts sagen, nur schweigen,
und verlier mich voll und ganz
in diesen wunderbaren Lichterglanz!

© Dragonsoul Lianth

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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:48 Uhr   
Die Nacht der Elfen


Lichter schimmern, über das stille Moor.
Im dunklen Wald, steigt langsam der Nebel empor.
Ein Wispern und Raunen, erreicht unser Ohr.
Bald kommen die Elfen, hinter den Bäumen hervor.
Sie spielen, singen und tanzen herum.
Wer sie erblickt, wird augenblicklich ganz stumm.

Der Mond, strahlt über das ganze Gesicht.
Die Sterne, schicken den Elfen ein helles Licht.
Leise murmelt der Fluss, in der Ferne.
Auch der Wind, umschmeichelt die Elfen zu gerne.
Es sind liebe Wesen, von zarter Gestalt.
Und in ihrer Nähe, ist es niemals Kalt.

Laut schallt ihr Lachen, über die Bäume dahin.
Man glaubt, man ist mitten im Märchen drin.
Sie Singen und Tanzen im bunten Reigen.
In der Ferne, hört man das jauchzen der Geigen.
Gebannt ist jeder, von diesem fröhlichen Treiben.
Und möchte für immer, in ihrer Nähe verweilen.

Sieh, wie der Mond am Horizont langsam versinkt.
Das Licht der Sterne, immer fahler blinkt.
Die Sonne, kündigt den neuen Tag schon an.
Auch die Elfen, sich zur Ruhe begeben dann.
Willst Du die Elfen, wieder Singen und Tanzen seh`n.
Mußt Du nur bei Nacht, in den Wald hinein geh`n.....

(unbekannt)
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:55 Uhr   
das pic sieht soooo goiiiil aus!

Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:05 Uhr   


Karneval



Verrückt geht's zu im Karneval!

Ein jeder lacht und singt

und ist nicht mehr so ganz normal

und hat sich bunt geschminkt,



hat sich verkleidet und verziert

und tanzt und springt und schwebt,

hat sich vermummt und sich maskiert

- und Nasen angeklebt.



Die Maske grinst, die Fratze lacht,

die Klatsche um sich haut,

die Flöte piept, die Pauke kracht,

die Rasseln scheppern laut.



Ein Hase tanzt mit einem Schwein,

drei Geister tanzen Ringelreihn,

ein Engelchen tanzt mit Piraten,

die Hexe tanzt mit Akrobaten.



Ein wilder Kerl tanzt mit Vampiren,

ein Esel hüpft auf allen vieren,

ein Hahn tanzt mit 'nem Känguruh,

ein Monster macht Musik dazu.



Es tanzt die , der Astronaut,

der Teufel mit der Räuberbraut,

die Katze tanzt mit Mickey Mouse..

Wer noch mit wem tanzt? -Denk dir's aus!

(Wolfgang Menzel)


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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:08 Uhr   


Elfenzauber

Langsam versinkt die Sonne in der Ferne,
am Himmel blinken schon die ersten Sterne.

Hell schimmert der Fluss wie ien silbernes Band,
Ruhe und Frieden überziehen das ganze Land.

Voll und rund beleuchtet der Mond die Erde,
auf das es endlich wieder Nacht werde.

Doch mitten im Wald auf einer Lichtung fein,
tanzt eine Elfe sie ist noch so klein.

Als Mensch gestorben zur Elfe geboren,
wer sie erblickt ist für alle Zeit verloren.

Glockenrein und silberhell erschallt ihr Lachen,
sie schwebt über die Wiese macht wundersame Sachen.

Fasziniert bleiben die Tiere am Rande steh`n,
jeder will die kleine Elfe tanzen seh`n.

Silbern erstrahlt ihr langes blondes Haar,
blau schimmern die Augen so hell und klar.

Noch nie hat ein Mensch sowas schönes geseh`n,
würde er dieses wohl richtig versteh`n.

Ein einsamer Wanderer durchstreift den Wald,
erreicht die wundersame Lichtung alsbald.

Gebannt und staunend schaut er zu ihr hin,
im selben Moment schmilzt sein Herz und der Sinn.

Verloren ist er nun für alle Zeit,
macht sich auf ein Leben mit der Elfe bereit.

Linda von Oepen
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:16 Uhr   


Wo sind die Elfen?
Sind sie so versteckt,
dass sie niemals zu finden,
dass sie niemand entdeckt?


Nach ihren Tänzen
in mondheller Nacht
verschwinden sie leise,
bevor ihr erwacht.


Wohin sie sich wenden?
Ich will euch erzählen,
dass sie eure Gärten
als Aufenthaltsort wählen.


Dort müsst ihr sie suchen,
und wer schauen kann,
sieht sie in den Blumen.
Jedenfalls dann und wann.

(unbekannt)
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Nutzer: Vogel_der_Nacht
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:23 Uhr   

Geändert am 01.02.2003 um 04:51 Uhr von Vogel_der_Nacht
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:24 Uhr   
Am Strande der Ostsee, in der alten See- und handelsstadt Danzig, war schon seit langer Zeit ein munteres, freundliches Kind gesehen worden, mit blondem Haar und blanken Augen. Es trug ein blaues Kleid, mit Silber besetzt, und ein Silberband im Haar; deshalb wurde es von den Leuten umher allgemein das Silberkindchen genannt. Wo irgend ein paar Menschen sich von Herzen lieb hatten, zu denen trat es heran, sprach mit ihnen, sang ihnen hübsche Lieder vor und machte ihnen Freude, wo es nur konnte. Keiner wußte, wem das kleine Wesen gehörte, aber es fragte auch niemand danach. Auch daran hatte sich jeder schon gewöhnz, daß das Kind immer eine silberne Lilie und ein Körbchen in der Hand trug. Die Leute meinten, daß ist nun einmal so, was soll man sich darüber den Kopf zerbrechen.
Das Silberkindchen war auch nich gewöhnlicher Art; es steckte etwas ganz Besonders dahinter. Nicht nur mit Menschen ließ es sich ein, es verstand auch die Sprache des Meeres, der Sterne, der Silberpappeln, der Erdmännchen und alles dessen, was in der Welt einen klaren Silberschein hat oder mit dem Silber in Berührung kommt. Daher nannten es manche auch das Silber-Elfchen.
Als nun wieder einmal der Frühling nahte, der April vor der Tür war, sah man das Kindchen in ganz besonderer Unruhe. Während es sanft einem jeden freundliche Rede stand, der es nur ansprach, rief es jetzt jedem zu:

"Hab keine Zeit,
kann nimmer ruhn;
hab viel zu schaffen,
hab viel zu tun!"

Das Silberkindchen schritt über den Holzmarkt dem hohen Tore zu.

Als nun das Kind aus der Stadt und dem Menschengewühle heraus ist und sich allein glaubt, entfaltet es plötzlich an den Schultern ein Paar zarte Schmetterlingflügel und fängt an zu fliegen, immer mit dem Winde um die Wette, über die große Lindenallee fort, über Fluren und Wälder, bis zum Adlerhorst, wo die grünen Kiefern ihre Wurzeln in den Wellen der Ostsee haben.
Da saß auf einem großen Granitblock ein andere Kind, von frischen fröhlichen Mienen, mit Blumen bekränztz, - und das war der Frühling. Er hatte einen Sonnenstrahl in der Hand und ließ damit Schneeglöckchen und Pirmeln um sich her aus der Erde wachsen.
Als Silber-Elfchen das Kind sieht, läßt es sich aus der Luft zu ihm nieder, erührt es leise an der Schulter und spricht zu ihm: "Frühling kannst du mir Blumen schaffen, die sich für mich schicken?"
Wie nun das Silberkindchen den Frühling um Blumen bittet, nimmt dieser seinen Kranz vom Kopfe und will ihn dem Elfchen geben, das aber weist die Blumen ab und spricht:

"Nein, nein,
deine Blumen vergehn,
wenn Stürme wehnt!
Die Blumen, die ich mein,
müssen echter sein;
in Feuer und Wasser
als echt sich bewähren,
in Sonne und Mond
so recht sich verklären!"

Da merkte der Frühling erst, mit wem er es zu tun hatte, und sprach: "Komm, ich will dich hinführen, wo du Blumen findest, die für dich schcicken." Und so nahm er das Silberkindchen bei der Hand und zog mit ihm fort durch den Kiefernwald, bis sie zu einer Grotte kamen, am Ufer des Meeres. An der Grotte saßen drei holde Seejungfrauen, die hatten sich silberne Blumen aus der Tiefe des Meeres heraufgeholt, dorther, wo keine Stürme wehen, bis die Sonne nichts mehr verbrennt und der Winter nichts zu Eis gefreien läßt. Sie banden schöne Gewinde, Kränze und Sträuße aus den Blumen und sagen dabei wundervolle Melodien. Wie freuten sie sich, als sie die beiden fröhlichen Kinder sahen. Ehe Silber-Elfchen sie noch gebeten, wußten sie schon seit Begehren, denn es waren gar weise Jungfrauen. Alsbald rechten sie ihm daher die silbernen Kränze und Blumen genau so, wie das Kind es wünschte.
Nachdem Silberkindchen Kranz und Strauß in sein Körbchen getan, dankte es den Seejungfrauen mit freundlichen Blicken und nahm von dem Frühling Abschied. Es wollte wieder nach der Stadt fliegen, um sich dort noch manche andere Dinge zu holen. Schnell erhob es seine Flügel und flog den Weg zurück, den es gekommen, bis mitten in die Stadt, woe es sich endlich in der Goldschiedegasse niederließ.
Da zog das Silber-Eflchen seine Flügel ein und ging, wie jedes andere Kind nicht durch Schlüsselloch, sondern durch die Tür eines Hauses und durch hausflur, Gang und Hof, bis es in die Wekstätte eines Goldschmiede eintrat. Wer aber nicht zu Hause war, das war der Meister Goldschmied und die Frau Meisterin. Nur ihre zwei Kinderchen saßen an der Erde und besahen ein silbernes Bilderbuch. Das Elfchen nahte sich ihnen, ohne daß sie es merkten und guckte ihnen über die Schulter in das Buch. Wie da die Kinder eben an einem Bilde sich erfreuten, auf welchem ein geflügeltes Elfchen abgebildet war, sprach eines von ihnen: "Ach wer das doch einmal wirklich sehen könnte!" - Das rief das Silberkind hinter ihrem Rücken: "Seht euch doch um!" und als sie das taten, siehe, da stand das, was sie eben gewünscht hatten, elibhaftig vor ihnen da. -

vv
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:25 Uhr   
Bald darauf kam auch der Goldschmied mit seiner Frau und dem Gesellen nach Hause. Kaum waren sie in die Werkstätte getreten, so hüfte das Silberkind wie zu einem alten Bekannten zum Meister heran und sprach: "Du lieber Alter, gib mir zwei silberne Ringe!" - "Hast du den auch Geld?" fragte es der Goldschmied. - "NEin," antwortete das Kind, aber Ihr sollt später tausendfach dafür bezahlt werden." - Da Sprach die Frau Meisterin leise zu ihrem Manne: "Mann, du wirst ihr doch die Ringe nicht geben? Die Sache kommt mir verdächtig vor!" - Diese Worte hatte das Kind gehört und rief: "Wenn ihr mir nicht glaubt, so seht in meine Augen." Und als die Leute das teten, sprachen sie: "Wir trauen dir, deine Augen sind klar und rein wie das Silber und die Treue selbst; du kannst und wirst uns nicht belügen!" - Sogleich holte der Goldschmied zwei silberne Ringe und gab sie dem Kinde, das probiete sie auf seinen eigenen kleinen Fingerchen, und alle, die in der Stube waren, konnten nicht genug das seltsame Kind anstaunen und mußten ihm Zutrauen schenken, sie mochten wollen oder nicht.
Auch die Ringe legte das Elfchen in sein Körbchen. Ehe es aber Abschied nahm, bat es den Goldschmied, er solle ihm doch sagen, wer seinen Kindern das silberne Buch geschnekt habe. - Der Meister wollte erst nicht recht mit der Sprache heraus; zuletzt aber faßte er sich ein Herz, nahm das Elfchen auf die Seite und sprach leise, damit der Geselle es nicht höre. "Ich wei0 du wirst mich nicht verraten. Ich stehe mit Erdgeistern und Gnomen im Inneren der Erde im Verkehr, die schaffen mir mein Silber und lieben mich und meine Kinder und schenken ihnen bald hier, bald da etwas. - "Schön! Schön!" sagte Silber-Eflchen. "FührŽmich zu ihnen hin!" - Das darf und kann ich selber nicht tun", antwortete der Goldschmied, "aber mein kleiner Junge da, der ist der Liebling der Gnomen, weil er so hübsch mit ihnen zu spielen versteht, der soll dich zu ihnen führen." - "So macht nut schnell", sprach Silber-Elfchen.
Der kleine Goldschmiedjunge aber holte sein Laternchen herbei und ließ es sich von der Mutter anzünden, dann faßte er das Elfchen bei der hand und steig mit ihmm hinunter in den Keller. Da hob er eine kleine Falltür auf und rief in die Tiefe hinunter: "Rumpelstelzchen! Koboldchen! Schick mir deinen Eimer herauf! Ich bring euch hie einen Spielkameraden!" - Sogleich kam auch ein großer Eimer heraufgerasselt, da setzen die beiden Kinder sich hinein und fuhren mit ihm in die Tiefe, wohl tausen dund mehr Fuß hinunter, dann ging es wieder seitswärts, die Kreuz und die Quere, bis sie in einer großen, schimmernden Höhle ankamen.
Da saß der alte Berggeist auf seinem flimmernden Throne, und um ihn her hämmerten, klopften, scharrten und karrten seine Kobolde und Gnomen, groß und klein. Die liefen nun sogleich herbei und hoben die Kinderchen aus dem Einmer, dann stellten sie Silberkindchen auf einen Felsblock, und alle Erdmännchen machten nun ihren Hokuspokus und tanzte in gro0en Freuden um den Block herum, während das kleine Goldschmiedejüngelchen sich ruhige neben den Thron des Erdgeistes stellte und mit Vergnügen ihnen zusah.

vv
Geändert am 25.01.2003 um 17:26 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:25 Uhr   
Nachdem das so eine Zeitlang gedauert, trat Rumpelstelzchen, einer der Hauptkobolde, aus dem Kreise hervor, kniete vor dem Silberkindchen hin, reichte ihm einen fein geschliffenen silbernen Spiegel dar und sprach:
"Wir müssen dein Begehr: Du willst den Zauberspiegel. Glück auf! Ich bring ihn her, kommt eben aus dem Tiegel. Er ist so hell und blank und rein, er ist der Treue Widerschein, und schaust du selber da hinein, dein Bild wird in dem Spiegel sein."
Mit dem Worten hielt der Kobold dem Silberkindchen den Spiegel der Treue hin.
Als das Silberkindchen den Spiegel erblickt und sieht, wie sein eigenes Bild vom Hineinschauen sich fest darin abdrückt, spricht es voll Freuden: "Das ist der Spiegel, den ich gesucht, es ist der Spiegel der Treue. Nun habe ich alles, was ich brauche. Schönen Dank!" - Schnell nahm es den Spiegel, tat ihn in sein Körbchen und stieg wieder mit dem kleinen Goldschmiedejüngelchen in den großen Eimer, der dann auch ganz allmählich mit ihnen wieder zur Erde hinaufrasselte; und so kamen sie wieder glücklich an die Oberfläche der Erde, woe sie in dem Keller des Goldschmiedes ausstiegen.
Natürlich führte sie ihr Weg auch wieder durch die Werkstätte und als das Silberkind da an der Schwarzwälderuhr vorbeiging, erschrak es nicht wenig. Es sah, daß der Zeiger der Uhr bereits auf die achte Abendstunde wies. Schnell sprang das Elfchen daher hinaus, über Hof, Gang und Hausflur auf die Straße, breitete die Flügel aus und flog mit Windesschnelle einer entfernten Gasse zu. In dem Hause, vor dem es sich niederließ, feierte ein würdiges Ehepaar, das die treueste Liebe verband, sein fünfundzwanzigjähriges Hochzeitsfest. Das wußte das Kind. Schnell trat es in das Haus und vor das Jubelbrautpaar hin und reichte ihm mit freundlichen Worten die schönen Gaben: den Silberkranz, den Silberstrauß, die Ringe und den Zauberspiegel als Lohn der Treue, ie sich wie das Silber im feuer bewährt und in der Sonne verklärt. Die Glücklichen empfingen voller Freude die seltenen Geschenke. Sie betrachteten alles staunend und bewundernd - doch als sie dem Kinde danken wollten, war es verschwunden.

(unbekannt)

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