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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:26 Uhr   
apropo Boss .. ich weiss ja auch nicht aber der redet
nicht mehr mit mir ..

Lilchen

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:28 Uhr   
wie heißt es so schön "Wer nicht will der hat schon"

Big
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:32 Uhr   



Fallender Elf

Unsterblich und schön des Elfen Leben
Will die Trauer sich erheben
Und den Elfen in Schatten ziehen
Während alle anderen fliehen

Vor Dämonen mußten sie flüchten
Die Bosheit und Zerstörung züchten
Der Elf kämpft verzweifelt und hart
Doch die Dämonen bleiben bewahrt

Sie quälen und töten alle Elfen
Keiner mehr kann ihnen helfen
Alle sterben sie im Kampf
Aus dem Boden schwillt Rauch und Dampf

Nur ein Elf widersteht dem Bösen
Er will die Rache einlösen
Doch als er die sterbenden Elfen sieht
Singt er ein leises Trauerlied

Mit scharfen Eisenkrallen
Beginnen sie ihn anzufallen
Scharfe Kralllen zerfetzen
Ohne sie einmal abzusetzen

Blut quillt aus tiefen Wunden
Der Elf ist schwer zerschunden
Fliehen kann er in den lezten Sekunden
Doch Schmerz und Trauer plagen ihn Stunden

Die Toten beklagend und weinend
Das Leben und Glück verneinend
Schafft er einen schwarzen Stein
Und schließt seine Trauer in ihm ein

Tief erschüttert knieht er und fleht
Dass die Trauer mit ihm vergeht
Doch stirbt er am gebrochenen Herzen
In tiefen und quälenden Schmerzen

Die Trauer jedoch, im Stein gebannt
Von anderen Wesen unerkannt
Tötet jeden der ihn berührt
Und die Trauer des Elfen spürt.

Katja Rothenbusch

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:34 Uhr   
hab ihm gesagt wenn ihm wieder einfällt wie mein Nick
geschrieben wird das er sich ja dann wieder bei mir melden kann

Lilchen

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:37 Uhr   



Schau in die Augen die so rein und klar.

In ihnen werden Träume wahr.

Schau ganz tief, und du wirst sehen.

Deine Ängste wie Windböen verwehen.

Du kannst all die Liebe erblicken,

du fühlst, du spürst,

wie sie ihre Wünsche Gedanken,

an dein Herz schicken.

Das Einhorn, ein mystisches Wesen,

kann in reinen Seelen lesen.

Ihr bleibt nichts verborgen.

DAs Einhorn hilft gerne bei Ängsten,

Nöten und Sorgen.

Ihre Natur ist den Pein zu lindern,

und das Unheil auf der Welt zu verhindern.

Hattest du das Glück in diese wunderschönen Augen zu sehen,

dann halt diesen Moment in dir fest.

Lass ihn nie vergehen.

Du wirst dann sovieles verstehen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:38 Uhr   


Susi die kleine Elfe war überglücklich, seit heute war sie eine richtige
Zauberelfe. Sie hatte die Prüfung bestanden und durfte nun ganz allein
zaubern. Die kleine Susi nahm ihren Zauberstab und flog über die Wiesen
und Wälder. "Oh, wie ist sie schön, diese Welt!" rief sie entzückt aus. Da
begegnet ihr der Grashüpfer Egon und er jammert: "Liebe kleine Zauberelfe,
ich möchte so gern heiraten! Hast du nicht eine schöne Frau für mich?"
"Warum denn nicht!" Nimm diese Feder mit nach Hause, leg sie auf dein
Grasbett und du wirst sehen was für eine schöne Frau du bekommst."
Am Waldrand traf sie Frau Blattlaus. Diese suchte ihre Kinder schon seit
Tagen und bat: "Liebe Elfe, wir brauchen dringend ein Kindermädchen auf
das meine Kinder hören." "Gut, ich zaubere eure Kinder zurück und dazu
ein Kindermädchen, auf das sie garantiert hören!" sagte die Elfe. So zauberte
sie ein Marienkäfermädchen, das auf die Kleinen aufpassen sollte. Diese
brachte die Blattlauskinder ins Blattlaushaus und sie folgten ohne Widerworte,
weil sie große Angst hatten. Der Grashüpfer Egon hatte die Feder auf
sein Bett gelegt und eine wunderschöne Vogeldame saß nun darauf. Entsetzt
waren der Grashüpfer und Frau Blattlaus zum Maikäfer gerannt. Schon
von weitem riefen sie: "Hilfe, Hilfe, die Zauberelfe ist verrückt geworden!"
"Wieso?" fragte der Maikäfer. Da antwortete der Grashüpfer: "Mir hat
die Elfe eine Vogelfrau beschert, ich traue mich nicht mehr in mein
eigenes Haus! Außerdem wirft sie alles aus dem Fenster. Sie ist ein
Kuckuck!" Frau Blattlaus sagt besorgt: "Mir hat sie als Kindermädchen einen
Marienkäfer geschickt, wo doch jedes Kind weiß, dass diese mit Vorliebe
Blattläuse fressen. Bitte hilf uns, sonst sind meine armen Kinder verloren!"
Der Maikäfer dachte nach und stellte die Elfe zur Rede. Doch diese
sprach lächelnd: "Was habt ihr auszusetzen? Ist das Vogelmädchen keine
hübsche Braut? Und gehorchen deine Kinder diesem Kindermädchen nicht?"
Da hatten der Grashüpfer und Frau Blattlaus keine Worte mehr, der
Maikäfer aber sprach zur Elfe: "Du hast ganz recht liebe Elfe! Sage mir
nur schnell, was du am liebsten tust!" "Am liebsten schwimme ich!" antwortete
die Elfe und der Maikäfer bat: "Gib mir schnell deinen Zauberstab und spring
hinunter in den See, dort kannst du wunderbar schwimmen." Das tat die
Elfe sogleich, aber kaum war sie im Wasser, da begann sie zu jammern:
"Hilfe, lieber Maikäfer, wie komme ich wieder aus dem Wasser? Der See
liegt so tief und der Felsen ist schroff und steil!" "Kannst du nicht
wunderbar schwimmen da unten?" "Natürlich kann ich das, aber niemals
komme ich ohne Zauberkraft wieder auf die Welt!" Da lachte der Maikäfer:
"Sei nicht so undankbar, liebe Elfe, du kannst schwimmen, der Grashüpfer
hat eine schöne Frau und die Blattläuse ein Kindermädchen auf das sie
hören. Also bedankt euch, denn ihr habt doch alles was ihr wolltet!" Da
schämte sich die Elfe: "Was habe ich nur getan? Bitte wirf mir rasch den
Zauberstab herunter bevor es zu spät ist." Das tat der Maikäfer und die
Elfe zauberte den Kuckuck aus dem Bett des Grashüpfers, gerade noch
rechtzeitig, bevor er die ganze Wohnung leergeräumt hatte. Danach zauberte
es das Kindermädchen der Blattlauskinder weg, bevor es diese aufgefressen
hatte. Als sie sich selber aus dem Wasser gezaubert hatte, dachte sie nach.
Dann zauberte sie für den Grashüpfer eine Grashüpferfrau und für die
Blattlauskinder einen Blattlauskindergarten. Dort kamen nun viele Blattlaus-
kinder hin. Sie spielten und lernten jeden Tag. Da war der Maikäfer
zufrieden und sprach: "Jetzt bist du eine richtige Zauberelfe und auf
dieser Welt hat alles wieder seine Richtigkeit.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:40 Uhr   
War das ein munteres Treiben im Wald:
Überall summte,lachte und kicherte es.
Hatte doch Saron alle Wesen des Waldes
zu einer grossen Besprechung geladen und daraus
wurde natürlich gleich ein grosses Fest gemacht.
"Habt ihr gehört,warum wir uns versammeln sollen?",
fragten die Haselfeen.
"Gewiss",antwortete eine der kleinen Brombeerfeen,
"eine neue Fee möchte in unseren Wald kommen
und mit uns zusammenleben".
"Das eben finden wir nicht gut!",
riefen einige Zwergentrolle empört,
"wir brauchen keine Eindringlinge!
Es war doch bisher auch ganz schön!"
Und sie setzten ein mürrisches Gesicht auf.
zwergtrolle haben immer Angst vor allem neuen,
genau so wie viele Menschen,daher wollen sie,
das immer alles so bleibt,wie es bisher war.
"Ach Unsinn!,rief die Wiesenfee,die stets fröhlich war,
"Das wird bestimmt ganz lustig mit ihr!
Weiss eigentlich jemand,wie sie heisst?"
"Sie heisst Anna Lilja",wisperte ein kleiner Troll
und es wurde ganz still um ihn herum.
ich war schon einmal bei ihr und sie hat mir eine gaaaanz schöne Geschichte erzählt."



"Hört Ihr's?",riefen die Rosenfeen ganz entzückt.
"Geschichten!Wir hören doch alle gerne Geschichten.
Und was für ein schöner Name!"
Sie warteten gespannt darauf,was nun kommen werde, denn wer Geschichten erzählen kann,ist hoch angesehen bei ihnen.
Eine niedliche Vergissmeinnichtfee mit sehr hübschen Flügelchen rief begeistert:
"Sie soll zu uns gehören,sie ist bestimmt lieb!"
und sie verschluckte sich fast vor Aufregung.
"Wie kommt sie hier her?
wollte eine Libelle wissen."



"Sie wird wohl den Waldweg herunterkommen",
brummte griesgrämig ein Schrat,
"denn Ihr wisst doch,bei einer Zusammenkunft wie der heutigen dürfen Feen nicht fliegen,
das ist hier zu eng und zu gefährlich."
Schrate halten Fenn nur für überflüssig,
ständig nur albern herumfliegende Wesen und sie versuchen immer wieder,Saron Gesetze abzuringen,
die die Freiheit der Feen einschränken.
Es gibt auch viele Menschen,die die Verantwortung für die Freiheit nicht übernehmen wollen
und daher stets nach neune Gesetzen rufen,
damit andere regeln,was sie selbst nicht können.
So hatren sich die Schrate in einer grossen Ecke des Versammlungsplatzes zusammengefunden,
steckten die Köpfe zusammen und flüsterten:
"Wir müssen etwas unternehmen.Wir müssen handeln.
Diese neue Fee darf auf keinen Fall zu uns kommen!
Es gibt hier schon genug unsinntreibende Geschöpfe,
wir müssen verhindern,dass die Unvernunft sich ausbreitet.
Und sie ersannen einen Plan,
der "Saronsland" ihrer Meinung nach retten sollte.
Ohne,dass jemand es merkte,bestrichen sie einige Meter des Waldweges" mit herrlich süssem klebrigen Honig.Würde Anna Lilja da hineintreten,
würde sie sofort klebenbleiben und hinfallen
und ihr hübsches Kleid wäre beschmutzt.



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Nutzer: Vogel_der_Nacht
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:41 Uhr   

Geändert am 25.01.2003 um 17:42 Uhr von Vogel_der_Nacht

Geändert am 01.02.2003 um 04:56 Uhr von Vogel_der_Nacht
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:42 Uhr   
Saron hatte inzwischen mit seiner Rede begonnen
und erzählte den Wesen des Waldes etwas von Freundlichkeit und Güte und das man immer Mut zu Neuem braucht.
Elfenkind stand nicht weit von ihm ab,
nickte ab und an beifällig und ermanhte die immer noch leise miteinander streitenden Schrate zuzuhören.
Und dann kam Anna Lilja.



Sie war klein und ihre Flügel schimmerten in der Abendsonne von Feenstaub.
Ihre Füsse in den seidenen Schühchen berührten kaum den Boden und ihr Kleid leuchtete in vielen Farben.war es blau oder grün oder beides?
Eine silberen Spange zierte ihr Haar.
Den Wesen des Waldes entfuhr ein anerkenndes "Ahhhh",und alle blickten voller Erwartung zum Waldweg.Aber was war das?Die kleine Fee stolperte plötzlich,ihre Füsschen bewegten sich nicht mehr, ihre Hände klebten im zähen Brei.
Einige Feen standen starr vor Schreck,
andere kamen mit den Trollen und Gnomen herbeigelaufen und sahen das Umglück:
Überall klebriger Honig umd mittendrin eine kleine Fee,
der man nicht helfen konnte,ohne selbst ein Gefangener des süssen Weges zu werden.
Einige empörten sich und suchten die Schrate,um sie zur Rechenschaft zu ziehen, denn man vermutete in ihnen die Urheber des Ganzen,
kannte man doch ihre Einstellung zu den Feen.
Aber sie waren nicht mehr zu finden.
Es entstand ein Tumult und es wurde immer lauter.



Da erhob sich Saron von seinem Platz an der
Lichtung des waldes und alle verstummten abermals,
und sahen voller Erwartung zu ihm hinüber.
Er aber sah Elfenkind an.
Elfenkind stand unter dem starken Baum,
Lächelte und sah zum Himmel.
Dann blinkte durch das Laub der Bäume ein kleiner Sonnenstrahl, wanderte über den Boden,
löste durch seine Wärme den klebrigen Honig
und blieb vor den Füssen der kleinen Fee stehen.
Sie richtet sich auf,betrat den sonnenstrahl
und ging unter Beifall der Wesen des Waldes
zu Saron.



"Willkommen in unserem Land,
kleine Fee Anna Lilja" sagt er
Sei Willkommen als Gast in "Saronsland".
Bei der Grossen Treppe sollst Du wohnen!"
"Willkommen,Willkommen!"riefen alle
und entschuldigten sich für die Gemeinheit
der Schrate.
Andere umarmten die neue Fee,
wiederum andere boten sich an,
sie zur Grossen Treppe zu führen.
Die Rosenfeen aber tanzten in einem grossen Kreis um sie herum und riefen:
"Wir haben Dich lieb,wir haben Dich lieb!"

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:43 Uhr   
Und Anna Lilja antwortete mit glänzenden Augen:
Ich habe Euch auch lieb!"
Saron winkte Lilja zu und dann
wurde es ein sehr schönes Fest
Und ein kleiner Sonnenstrahl wurde schwächer und schwächer und verschwand schliesslich ganz im Dunkel des heraufziehenden Abends.



(unbekannt)
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:50 Uhr   
Die Waldfee
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf des südlichen Burgenlandes ein hübscher, munterer Bursche namens Hans, dem alle Mädchen gut waren, so dass ihn jede gern zum Ehegatten genommen hätte. Der Jüngling war lieb und freundlich zu allen, aber das Heiraten wollte er sich noch überlegen. Schließlich verließ er das Dorf und hielt sich längere Zeit in der Fremde auf. Aber eines Tages kam er mit einem unbekannten Mädchen wieder angeritten, das ein blaues Kleidchen trug und von bezaubernder Schönheit war. Bald darauf feierte er Hochzeit mit der holden Schönen. Es lag ein geheimnisvolles Dunkel um sie; niemand wusste, woher sie stammte, und wenn man Hans fragte, zuckte er lächelnd die Achseln. Man redete bald im Dorf, dass die Frau eine Vila, eine gute Waldfee sei, die das Herz des jungen Burschen erobert habe. Manche glaubten zu wissen, Hans habe der Geliebten versprochen, ihre Herkunft geheimzuhalten, sie nie Vila zu rufen und sie auch nie aufzufordern, zu tanzen oder zu singen, sonst sei es mit dem Glück beider zu Ende. Die Jahre vergingen dem jungen Ehepaar in ungetrübter Freude; zwei liebe Kinder, die ihnen der Himmel beschert hatte, vermehrten ihr Glück. Es gab zwar Tage, an denen die junge Frau allein das Haus verließ und sich stundenlang im Wald aufhielt, aber Hans, der diese Gänge den Dorfbewohnern möglichst zu verheimlichen suchte, tat nie eine Frage und machte nie seiner Frau einen Vorwurf daraus. Freundlich ließ er sie gehen, und herzlich war sein Gruß, wenn sie zurückkam. Einmal kehrte Hans von einem weiten Weg nach Haus, und als er seine schöne Frau und seine beiden Kinder erwartungsvoll nach ihm ausschauen sah, begrüßte er sie jubelnd und rief im Überschwang der Freude seiner lieblich lächelnden Frau zu: »Oh, sing doch und tanz, liebe Vila, wie damals, als ich dich auf der Waldwiese sah!« Da trübten sich die lieblichen Gesichtszüge seiner Ehegattin, aber sie begann zierlich zu tanzen und mit leiser, wohlklingender Stimme ein Lied zu singen. Mit einemmal erinnerte sich Hans seines Versprechens. Mit raschem Griff suchte er die Gattin am Weitertanzen zu hindern; aber es war schon zu spät. Schluchzend warf sich die Frau in seine Arme und stöhnte: »Hans, Hans, warum hast du das getan? Nun ist's aus mit unserem Glück!« Wie ein Nebelhauch entschwand sie aus seinen Armen. Der Mann und die Kinder blieben allein zurück. Zwar war es Hans noch oft an nebeligen Abenden, als blicke die Waldfee durch das Fenster zu ihren Lieben herein, aber wenn er dann ins Freie eilte, um sie zu ergreifen, war es nur ein Nebelstreif, der ihm das geliebte Bild vorgetäuscht hatte.

Sage aus Österreich

Was ein depp der Hans *ankoppgreifts*

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Nutzer: Vogel_der_Nacht
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:55 Uhr   

Geändert am 25.01.2003 um 17:56 Uhr von Vogel_der_Nacht

Geändert am 01.02.2003 um 05:00 Uhr von Vogel_der_Nacht
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:55 Uhr   


"Die Elfen"


Durch den Wald im Mondenscheine

sah ich jüngst die Elfen reiten;

ihre Hörner hörtŽ ich klingen,

ihre Glöckchen hörtŽ ich läuten.

Ihre weißen Rösslein trugen

güldnes Hirschgeweih und flogen

rasch dahin wie wilde Schwäne.

Kam es durch die Luft gezogen

Lächelnd nickt mir die KönŽgin,

lächelnd im Vorüberreiten.

Galt das meiner neuen Liebe,

oder soll es Tod bedeuten?

(Heinrich Heine)


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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 17:59 Uhr   


Scilla, Scilla, sag genau,
warum bist du nur so blau?
Oh, ich kann auf solchen Fragen
wirklich keine Antwort sagen.
Es besteht die Möglichkeit,
dass das Blau von meinem Kleid
sagen soll: So blau und rein
wird der Sommerhimmel sein.

(unbekannt)
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:02 Uhr   
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:07 Uhr   
Grosse Freude durchzog den ganzen Wald:Lachen,singen und Musik erklangen überall.Und oben auf dem grossen Feenhügel in der Mitte des Waldes,wo das Fest stattfinden sollte,waren alle mit eifrigen Vorbereitungen beschäftigt.Kleine Tische wurden aufgebaut,an denen es die leckersten Köstlichkeiten zu essen gab.Die Haselnussfeen hatten Haselnussstaub mit einer winzigen Menge Blütenstaub vermischt,das schmeckt ganz hervorragend.Die Holunderfeen verkauften Holundermark mit Honigkern und die Kornblumenfeen hatten viele selbstgeröstete Weizenkörner zubereitet.Selbst die sonst so trägen Weissdornfeen hatten den leckersten Weissdornnektar mitgebracht.

Jeder wollte etwas zu diesem wichtigsten Fest im Walde beitragen,zu dem alle eingeladen waren.Die Feen,die Elfen,sogar die Trolle,Gnome und Waldschrate waren Willkommen.Sie hatten schwören müssen,an diesem Tag zu jedermann lieb zu sein und niemanden zu ärgern oder einen Streich zu spielen.

Das Schönste aber waren die Festkleider,die alle trugen.Gnome und Trolle hatten sich ordentlich geputzt und der eine oder der andere hatte sich sogar ein Schmuckblümchen angesteckt.Selbst die kleinesten Wesen des Waldes trugen zur Farbenpracht bei.Die Schmetterlinge und Libellen hatten die liebesten Flügelchen.Aber die Feen waren die Schönsten von allen.Da waren die Lilienfeen,deren Festkleider alle Farben der Welt wiederspiegelten und die Nachtkerzenfeen,in deren dunkle,aufregende Gewänder die Geheimnisse der Menschen eingewebt waren.Und da waren die Rosenfeen mit ihren Duftkleidern,die man schon von weitem reichen konnte.



So bewunderten sich alle Wesen des Waldes gegenseitig,lachten,erzählten und warteten am Weg des grossen Tanzplatzes,der etwas eingesenkt in der Mitte des Feenhügels lag,auf den Beginn des grossen Reigens.
Da kamen einige Brombeerfeen herbeigeflogen in ihren blauen Kleidchen.Sie hatten blaue Flügel,blaue Schühchen und sogar blaue Haare und sie waren noch kleiner als die Rosenfeen."Seht nur",riefen die Tulpenfeen,"wie langweilig die aussehen,alles blau!"Und die bunten Stiefmütterchen riefen:"Geht nach Hause!Ihr seid gar nicht schön,jedenfalls nicht so schön wie wir!Solche wie euch brauchen wir hier nicht!"Bei den Feen ist es gelegentlich wie bei den Menschen:Jeder will der Beste sein und ist einmal jemand anders,fallen sie über ihn her
und tun ihm weh.

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Nutzer: Vogel_der_Nacht
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:07 Uhr   

Geändert am 01.02.2003 um 05:02 Uhr von Vogel_der_Nacht
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:10 Uhr   
"Und mitgebracht haben die auch nichts!Wollen sich wohl auf unsere Kosten sattessen!",riefen ein paar Gnome,die ganz vergessen hatten,dass auch sie nichts mitgebracht hatten.
Und als die kleinste der Brombeerfeen zu weinen anfangen wollte,weil sie sich doch so auf das Fest gefreut hatte,sagte einer der Trolle:
"Seht nur,was für ein jämmerliches Gesicht die machen,die passen nicht auf unser Fest!"
Da drehten sich die Brombeefeen um und flogen schweren Herzens davon.Sie wollten nicht,dass es ihretwegen Streit geben sollte.
Plötzlich ging ein Raunen durch den Wald und alle Stimmen wurden leiser.Jeder versuchte über den anderen hinweg zum Ende des Tanzplatzes
zu schauen.

Dort stand Elfenkind.Sie hatte das wunderschöne,aus den guten ausgeträumten Träumen der Menschen gewebte Kleid an,das in ganz vielen Farben schimmerte.mal schien es ganz golden zu sein,mal war es weiss
wie Schnee mit eingewebten Goldfäden.Elfenkinds rötliche Haare schimmerten in der Abendsonne.
Als sie den Kopf ein wenig neigte,um den Musikanten ein Zeichen zu geben,begannen die Grillen zu zirpen,die Vögen zu zwitscherten und der Specht schlug den Takt dazu.
Und alle,alle drängten auf die Tanzfläche und es wurde ein sehr schönes nd sehr fröhliches Fest.
Dieses dauerte bis um Mitternacht,als der Mond schon hell am Himmel stand.
Aber als die Kirchturmuhr in der nahen Menschenstadt zwölf mal schlug,wurde es ganz still auf dem Feenhügel

Elfenkind sagte leise:
"Ihr wisst,das ich jetzt zur Traumfee gehen muss,
die am Ende des Waldes wohnt.ich werde ihr aus den guten ausgeträumten Träumen
der Menschen gewebtes Kleid zurück bringen und ein neues,aus anderen Träumen gearbeitetes von ihr bekommen.
Die Menschen sind eigenartige Wesen,denn sie
hängen an ihren alten Träumen.
Diese werden dann wieder die Neuen und so geht das Jahr um Jahr.
Bis zum Morgengrauen muss ich dieses Kleid wieder abgeben."
Da wünschten alle dem Elfenkind viel Glück.
Einige flogen nach Hause,andere
feierten noch ein wenig.



Elfenkind aber machte sich auf den Weg zum anderen Ende des Waldes und nur ein paar Glühwürmchen begleiteten sie,um ihr auf dem Weg zu leuchten.
Nachdem sie eine Wele gegangen war,wurde sie müder und müder.
Und weil, da gerade so viel Moos wuchs,legte sie sich einen Augenblick hin,nur im kurz auzuruhen.Doch sogleich fielen ihr die Augen zu und sie schlief ein.
Aber was war das?Als sie aufwachte,konnte sie sich nicht mehr richtig bewegen.
Irdendwer hatte ihre Arme festgebunden,sie konnte den Kopf nicht mehr drehen und sogar die Beine hingen fest.
Im faheln Licht des Mondes erkannte sie,
dass die Brombeeren sie gefangen hielten.

Sie hatte sich neben dem Brombeergestrüpp ausruhen wollen und die Ranken waren aus irgendeinem Grund in der Nacht so gewachsen,dass sie unter ihen gefangen lag.
Sie versuchte sich zu befreien,aber je mehr sie zog,desto tiefer drangen die Dornen in ihr Kleid und es drohte zu zerreissen.
Das aber durfte auf gar keinen Fall geschehen,denn dann wären einige Träume für immer verloren und die Menschen
brauchten sie doch.

Elfenkinds Kräfte liessen nach und ein paar Tränen fielen auf das weiche Moos.
Die Bäume des Waldes erzitterten und warfen ein paar Tautropfen auf ihre wunden Händchen.
Hatte nicht Saron,der Zauberer,sie vor den Brombeeranken gewarnt?
Aber sie hatte doch keinen fehler genmacht
und nun lag sie hier so ganz allein.
Manchmal macht man doch gar nichts falsch und man gerät trotzdem in eine grosse Not.
Aber allein ist ma nie.
"Bleib ganz still liegen,wir helfen Dir",
wisperte ganz leise ein dünnes Stimmchen neben ihr.Und dann bemerkte sie,dass viele kleine Brombeerfeen,die ja nicht bei dem Fest mitmachen durften,unter dem Gebüsch hervorkrochen und sogleich begannen,aufgeregt zwischen den Ranken hin-und herzufliegen.
Sie konnten das,weil sie viel kleiner waren als Elfenkind und sie lösten unter grösster Anstrengung das Kleid von den Dornen.
Sie zerstachen sich dabei ihre kleinen Fingerchen und die Kleidchen bekamen dabei so manchen Riss.Sie mussten alle Kraft aufbieten,um die schweren Brombeerzweige hochzubiegen.
Endlich konnte Elfenkind aufstehen und wieder auf den Weg zurückgehen.

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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:12 Uhr   
"Warum habt ihr das getan?",
fragte Elfenkind die kleinen Feen
und streichelte dabei ihre zerstochenen Hände.

"Weil wir dich doch so sehr lieb haben",
sagte die kleinste der Feen,die auf dem Fest so geweint hatte.

"Und warum wart ihr nicht
auf unserem schönen Fest?",
fragte Elfenkind.

"Wir wollten nicht stören",sagten sie leise.

Da verstand Elfenkind und sie versprach ihnen, im nächsten Jahr nur mit ihnen zu tanzen.
Dann würden die anderen ihre Meinung zu den Brombeerfeen schon ändern.
Denn bei den Feen ist es wie bei den Menschen.


Selbst der,der nur mit einem angesehen Mann befreundet ist,gilt als angesehen.

Und Elfenkind und alle Brombeerfeen fassten sich an den Händen und tanzten einen Reigen.
Dann bedankte sie sich noch einmal bei den kleinen Feen und wanderte weiter,
um bei Sonnenaufgang bei der Traumfee zu sein.

Und solltest du dich einmal gar nicht mehr an einen schönen Traum erinnern können, dann ist vielleicht gerade an dieser Stelle
Elfenkinds Kleid ein wenig zerrissen.

Als Elfenkind in ihrem neuen Kleid zu Bach zurückkam,lag auf ihrem Lieblingsplatz eine blaue Spange mit einer blauen Blume.
Elfenkind steckte sie in ihr Haar.






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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:14 Uhr   

pai pai Mindy

Lilchen

Geändert am 05.02.2003 um 11:55 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:34 Uhr   


also irgentwie find ich nichts mehr über Elfen & Feen
deswegen fang ich jetzt mal mit Hexen an

Lilchen



Geändert am 25.01.2003 um 21:55 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:36 Uhr   
»Horch, wie heulet der Sturm, wie prasseln am Fenster die Schloßen!
Heut ist der erste Mai, die Nacht der Gespenster und Hexen.
Ist dir nicht bange, Geliebter, durch Nacht und Wetter zu reiten?
Bleib! ich wache bei dir; ich darf dich heute nicht lassen.«
Ängstlich sorgte mein Lieb, doch mahnte die Mutter zum Scheiden,
Und dem vernünftigen Wort der ernsten Mutter gehorchend,
Nahm ich den Abschiedskuß, und tröstend das zärtliche Mädchen,
Sprach ich: »Was sorgst du, mein Lieb, laß toben Gespenster und Hexen,
Wem ein Engel im Herzen wohnt, den fürchten die Teufel.«

(unbekannt)

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"Autor"  
Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:36 Uhr   
Gewitterhexen


Die Luft riecht nach Spannung,
die Vögel verstummen.
Natur in Verbannung -
kein Zwitschern, kein Summen.

Dunkel schwere Wolken ziehen schnell,
Energien zusammengeballt.
Blitze erleuchten groß und grell,
der grollende Donner plötzlich knallt.

Im Kreis sitzen die Hexen ganz still.
Nur ein Murmeln geht durch den Raum
und jede denkt, an das was sie will.
Man hört ihre Verse kaum.

Dann kommt der erlösende Regen,
und sie laufen hinaus in den Wald.
Sie danken für diesen Segen.
Die Luft wird ganz kalt.


© Lobelia

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 25.01.2003    um 18:37 Uhr   
Krötenschleim und Spinnenbein
Die Zutaten in den Kessel rein
Nun fehlt noch der Hexenwein
Der Zauber muß vollkommen sein

Das Feuer wird entfacht
In dieser Zaubernacht
Nun ist der Zauber vollbracht
Während die Hexe höhnisch lacht

© Armida
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