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geschrieben am: 25.01.2003 um 18:10 Uhr
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"Und mitgebracht haben die auch nichts!Wollen sich wohl auf unsere Kosten sattessen!",riefen ein paar Gnome,die ganz vergessen hatten,dass auch sie nichts mitgebracht hatten.
Und als die kleinste der Brombeerfeen zu weinen anfangen wollte,weil sie sich doch so auf das Fest gefreut hatte,sagte einer der Trolle:
"Seht nur,was für ein jämmerliches Gesicht die machen,die passen nicht auf unser Fest!"
Da drehten sich die Brombeefeen um und flogen schweren Herzens davon.Sie wollten nicht,dass es ihretwegen Streit geben sollte.
Plötzlich ging ein Raunen durch den Wald und alle Stimmen wurden leiser.Jeder versuchte über den anderen hinweg zum Ende des Tanzplatzes
zu schauen.
Dort stand Elfenkind.Sie hatte das wunderschöne,aus den guten ausgeträumten Träumen der Menschen gewebte Kleid an,das in ganz vielen Farben schimmerte.mal schien es ganz golden zu sein,mal war es weiss
wie Schnee mit eingewebten Goldfäden.Elfenkinds rötliche Haare schimmerten in der Abendsonne.
Als sie den Kopf ein wenig neigte,um den Musikanten ein Zeichen zu geben,begannen die Grillen zu zirpen,die Vögen zu zwitscherten und der Specht schlug den Takt dazu.
Und alle,alle drängten auf die Tanzfläche und es wurde ein sehr schönes nd sehr fröhliches Fest.
Dieses dauerte bis um Mitternacht,als der Mond schon hell am Himmel stand.
Aber als die Kirchturmuhr in der nahen Menschenstadt zwölf mal schlug,wurde es ganz still auf dem Feenhügel
Elfenkind sagte leise:
"Ihr wisst,das ich jetzt zur Traumfee gehen muss,
die am Ende des Waldes wohnt.ich werde ihr aus den guten ausgeträumten Träumen
der Menschen gewebtes Kleid zurück bringen und ein neues,aus anderen Träumen gearbeitetes von ihr bekommen.
Die Menschen sind eigenartige Wesen,denn sie
hängen an ihren alten Träumen.
Diese werden dann wieder die Neuen und so geht das Jahr um Jahr.
Bis zum Morgengrauen muss ich dieses Kleid wieder abgeben."
Da wünschten alle dem Elfenkind viel Glück.
Einige flogen nach Hause,andere
feierten noch ein wenig.
Elfenkind aber machte sich auf den Weg zum anderen Ende des Waldes und nur ein paar Glühwürmchen begleiteten sie,um ihr auf dem Weg zu leuchten.
Nachdem sie eine Wele gegangen war,wurde sie müder und müder.
Und weil, da gerade so viel Moos wuchs,legte sie sich einen Augenblick hin,nur im kurz auzuruhen.Doch sogleich fielen ihr die Augen zu und sie schlief ein.
Aber was war das?Als sie aufwachte,konnte sie sich nicht mehr richtig bewegen.
Irdendwer hatte ihre Arme festgebunden,sie konnte den Kopf nicht mehr drehen und sogar die Beine hingen fest.
Im faheln Licht des Mondes erkannte sie,
dass die Brombeeren sie gefangen hielten.
Sie hatte sich neben dem Brombeergestrüpp ausruhen wollen und die Ranken waren aus irgendeinem Grund in der Nacht so gewachsen,dass sie unter ihen gefangen lag.
Sie versuchte sich zu befreien,aber je mehr sie zog,desto tiefer drangen die Dornen in ihr Kleid und es drohte zu zerreissen.
Das aber durfte auf gar keinen Fall geschehen,denn dann wären einige Träume für immer verloren und die Menschen
brauchten sie doch.
Elfenkinds Kräfte liessen nach und ein paar Tränen fielen auf das weiche Moos.
Die Bäume des Waldes erzitterten und warfen ein paar Tautropfen auf ihre wunden Händchen.
Hatte nicht Saron,der Zauberer,sie vor den Brombeeranken gewarnt?
Aber sie hatte doch keinen fehler genmacht
und nun lag sie hier so ganz allein.
Manchmal macht man doch gar nichts falsch und man gerät trotzdem in eine grosse Not.
Aber allein ist ma nie.
"Bleib ganz still liegen,wir helfen Dir",
wisperte ganz leise ein dünnes Stimmchen neben ihr.Und dann bemerkte sie,dass viele kleine Brombeerfeen,die ja nicht bei dem Fest mitmachen durften,unter dem Gebüsch hervorkrochen und sogleich begannen,aufgeregt zwischen den Ranken hin-und herzufliegen.
Sie konnten das,weil sie viel kleiner waren als Elfenkind und sie lösten unter grösster Anstrengung das Kleid von den Dornen.
Sie zerstachen sich dabei ihre kleinen Fingerchen und die Kleidchen bekamen dabei so manchen Riss.Sie mussten alle Kraft aufbieten,um die schweren Brombeerzweige hochzubiegen.
Endlich konnte Elfenkind aufstehen und wieder auf den Weg zurückgehen.
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