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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:04 Uhr   
Blutrot ist die Nacht


Finsternis und Mond und Sterne,
Flüstern in der Dunkelheit
Winde wehn aus schwarzer Ferne,
Mitternacht ist nicht mehr weit.

Sanftes Gleiten an der Mauer,
Schritte ohne Widerhall,
Nacht verbreitet ihre Schauer,
Grabes Kälte überall.

Und er wandelt durch die Straßen,
schön und bleich und voller Gier
sinnlich über alle Maßen,
sucht sein Lebenselexier.

Komm zu mir du Kind der Sonne",
raunt er zärtlich, schaut dich an
und du folgst ihm voller Wonne,
wehrlos gegen seinen Bann.

Und du liegst in seinen Armen,
fühlst die Kälte, fühlst die Nacht,
Mitternacht kennt kein Erbarmen,
nur der Tod gibt auf dich acht.

Kein Gejammer, keine Träne,
keine Zeit für einen Laut,
denn schon senken sich die Zähne,
liebevoll in deine Haut.
Er trinkt dein Leben, sieht die Sterne,
fühlt die Wärme, spürt die Macht,
fliegt entspannt in schwarze Ferne;
Blutrot ist die Nacht.


© I.D. Kensington


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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:09 Uhr   
Der Drache

Seine Schwingen groß und breit,
jederzeit zum Flug bereit,
tief in seiner Höhle wohnt
weder Mensch noch Tier verschont.
Tausende von Jahren alt
lebt in GebirgŽ und auch im Wald,
er hat Wissen, er hat Macht,
ist riesengroß und voller Pracht.

Man fürchtet seine Kraft oft sehr,
meist kommt man ihm deshalb micht näher,
denn wenn er speit mit seinem Odem
verbrennen Bäume und der Boden.

© unbekannt
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:10 Uhr   
Elfensuche
Elfen, Gnome, Wichte,
seid ihr hier,
auf der Insel aus Feuer und Eis,
ich sucht euch hinter Stock und Stein,
schaut hinter jedem Busche,
fand nur Lava, Moder und sonst nichts
Berge, hoch und stolz
Platten aus Fels,
stand auf Ihnen,
ringsherum, nichts war da,
um euch zu find
keine Koboldmuetz ich flattern sah,
schiefe Huetten,
verlassen von Tier und Mensch,
von euch, fehlt aber jede Spur

Roland Dollinger



Geändert am 26.01.2003 um 21:11 Uhr von blueLili
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:14 Uhr   


Tochter des Walds, du Lilienverwandte,
So lang von mir gesuchte, unbekannte,
Im fremden Kirchhof, öd und winterlich,
Zum erstenmal, o schöne, find ich dich!

Von welcher Hand gepflegt du hier erblühtest,
Ich weiß es nicht, noch wessen Grab du hütest;
Ist es ein Jüngling, so geschah ihm Heil,
Ist's eine Jungfrau, lieblich fiel ihr Teil.

Im nächtgen Hain, von Schneelicht überbreitet,
Wo fromm das Reh an dir vorüberweidet,
Bei der Kapelle, am kristallnen Teich,
Dort sucht ich deiner Heimat Zauberreich.

Schön bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne;
Dir wäre tödlich andrer Blumen Wonne,
Dich nährt, den keuschen Leib voll Reif und Duft,
Himmlischer Kälte balsamsüße Luft.
In deines Busens goldner Fülle gründet
Ein Wohlgeruch, der sich nur kaum verkündet;
So duftete, berührt von Engelshand,
Der benedeiten Mutter Brautgewand.

Dich würden, mahnend an das heilge Leiden,
Fünf Purpurtropfen schön und einzig kleiden:
Doch kindlich zierst du, um die Weihnachtszeit,
Lichtgrün mit einem Hauch dein weißes Kleid.

Der Elfe, der in mitternächtger Stunde
Zum Tanze geht im lichterhellen Grunde,
Vor deiner mystischen Glorie steht er scheu
Neugierig still von fern und huscht vorbei.

Eduard Mörike
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:17 Uhr   
Die Fee

Im Traum erschien mir eine Fee,
fragte mich, ob ich sie seh'.
Ich sagte ja, was willst du hier ?
Einen Wunsch erfüll' ich dir !
Ich brauchte nicht lang nachzudenken,
mein Gehirn nicht zu verrenken,
kein Problem für Himmelsmacht,
ich hab' sofort daran gedacht:
Jeder, der 'ne Bombe hat,
zum gemeinen Attentat,
dem soll sein Plan mißglücken.
Die eig'ne Bombe soll, voll Tücken,
zerreißen ihn in tausend Teile,
den Menschen und der Welt zum Heile.
Die Fee flog weg und auch mein Traum,
verschwunden wohl in Zeit und Raum,
die Wunsch-Erfüllung trat nicht ein,
die Fee war sicher noch zu klein.

© unbekannt

Geändert am 26.01.2003 um 21:19 Uhr von dana_scully18w
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:18 Uhr   
Morgane
An regentrüben Sommertagen,
Wenn Luft und Flut zusammenragen
Und ohne Regung schläft die See,
Dann steht an unserm grauen Strande
Das Wunder aus dem Morgenlande,
Morgane, die berufne Fee.

Arglistig halb und halb von Sinne,
Verschmachtend nach dem Kelch der Minne,
Der stets an ihrem Mund versiegt,
Umgaukelt sie des Wandrers Pfade
Und lockt ihn an ein Scheingestade,
Das in des Todes Reichen liegt.

Von ihrem Zauberspiel geblendet,
Ruht manches Haupt in Nacht gewendet,
Begraben in der Wüste Schlucht;
Denn ihre Liebe ist Verderben,
Ihr Hauch ist Gift, ihr Kuß ist Sterben,
Die schönen Augen sind verflucht.

So steht sie jetzt im hohen Norden
An unsres Meeres dunklen Borden,
So schreibt sie fingernd in den Dunst;
Und quellend aus den luft'gen Spuren
Erstehn in dämmernden Konturen
Die Bilder ihrer argen Kunst.

Doch hebt sich nicht wie dort im Süden
Auf rosigen Karyatiden
Ein Wundermärchenschloß ins Blau;
Nur einer Hauberg graues Bildnis
Schwimmt einsam in der Nebelwildnis,
Und keinen lockt der Hexenbau.

Bald wechselt sie die dunkle Küste
Mit Libyens sonnengelber Wüste
Und mit der Tropenwälder Duft;
Dann bläst sie lachend durch die Hände,
Dann schwankt das Haus, und Fach und Wände
Verrinnen quirlend in die Luft.

(theodor storm)
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:22 Uhr   


Die Geschichten, Märchen ausradiert,
kein Platz, keine Zeit für solche Dinge,
kalt wird es und die Phantasie erfriert,
als ob das Eiszeitalter wieder beginne.

Die Träume von der Realität erschlagen,
in einer Welt aus totem und kaltem Stein,
neben Hektik und Getriebe können Sagen,
Märchen, Träumer nicht willkommen sein.

Kein Drachenflug mehr Schneisen schlägt,
in des Himmels leucht-strahlendes Blau,
keine Elfe ein verwundetes Einhorn pflegt,
einstmals weiße Engelsschwingen - Grau.

Wo verklingen des Herzens Zauberlieder,
wo Gefühl dem Verstand zum Opfer fällt,
merke ich schmerzlich wieder und wieder,
ich bin falsch, das ist nicht meine Welt.

©Asrai
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:36 Uhr   
Das letzte Einhorn

Das Einhorn hebt die Flügel an
Stürmt himmelwärts mit viel Elan
Es möchte mit den Wolken ziehen
Doch kannŽs der Erde nicht entfliehen

Ein Magier fand den Zauberspruch
In einem alten Hexenbuch
Er hat das Wesen eingefangen
Um seine Kräfte zu erlangen

Das Einhorn ist erpicht zu fliegen
Und will dem Zauber nicht erliegen
Es bittet - "Nimm hinfort den Bann -
Damit ich in die Lüfte kann"

"Ich möchte fort ins Niemandsland -
Drum kappe jetzt das Gängelband"
Der Magier hat es eingesehen
Und macht den Bannspruch ungeschehen

So flog das letzte Einhorn fort
Und niemand kennt den Zufluchtsort

© Hanae
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 21:43 Uhr   


Engel

Und wärest Du ein Mensch wie ich
Der Erde fest versprochen
Vorbei wärŽs mit dem Flug ins Licht
Dein Flügelpaar zerbrochen

Und wärest Du ein Mensch wie ich
Beraubt der Wissensmacht
Vorbei wärŽs mit der hellen Sicht
Dein Tag würde zur Nacht

Und wärest Du ein Mensch wie ich
Verhaftet in der Zeit
Dann wäre Hardes weltenfern
Der Weg dorthin sehr weit

Und wärest Du ein Mensch wie ich
Und Tränen Dir bekannt
Dann wärest Du ein armer Wicht
Und nicht von hohem Stand

Sei gesegnet, Engel!

© Hanae
Geändert am 26.01.2003 um 21:44 Uhr von dana_scully18w
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:02 Uhr   
Dämmernd liegt der Sommerabend

Über Wald und grünen Wiesen;

Goldner Mond [im]* blauen Himmel

Strahlt herunter, duftig labend.


An dem Bache zirpt die Grille,

Und es regt sich in dem Wasser,

Und der Wandrer hört ein Plätschern

Und ein Atmen in der Stille.


Dorten, an dem Bach alleine,

Badet sich die schöne Elfe;

Arm und Nacken, weiß und lieblich,

Schimmern in dem Mondenscheine.

(Heinrich Heine)



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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:02 Uhr   


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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:04 Uhr   
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:04 Uhr   

Zauberland

Komm flieg mit mir ins Zauberland
dort wo die Blumen immer blühen
wo es keinen Krieg gibt und Leid
dort wo die Sonne dich wärmt
dein Herz frei ist von Schmerz

Komm schließe deine Augen
laß dich treiben mit mir
in das Land der Fantasie
schließ deine Augen
laß uns auf Wolken gehen
die Sterne greifen
im Mondlicht träumen
das Licht der Dunkelheit sehen

Komm flieg mit mir ins Zauberland
nimm ganz einfach meine Hand
in ein Land ohne Angst
in dem die Engel dich beschützen
und man nie weint

Komm schließe deine Augen
träum dich mit mir in dieses Land
in ein Land in dem nur Liebe regiert
ohne Haß und Neid
dort wo das Glück zuhause ist
Komm nimm meine Hand
geh mit mir den Schritt
über die Schwelle deines IchŽs
ins Reich der Fantasie

Komm ich lade dich ein
flieg mit mir ins Land der Träume hinein
in mein Zauberland
ins Reich der Fantasie
es ist nicht real
doch schließe deine Augen
und es ist da

Rita Rettweiler
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:08 Uhr   
Die Tränen der Dunkelheit


Das Licht und die Dunkelheit,
sie liebten sich am Anfang aller Tage.
Weder das Licht noch die Dunkelheit
wollten ohne den anderen sein.

Doch da kam der Tag,
an dem das Licht sprach,
ich liebe dich,
doch ich möchte frei sein.
Laß uns verschiedene Wege gehen.

Doch die Dunkelhei wollte das Licht
nicht gehen lassen.
Ich brauche dich, sprach sie,
was bin ich denn nur ohne dich.

Doch das Licht verließ die Dunkelheit
und ließ sie voller Gram zurück.
Seit diesem Tag versucht die Dunkelheit verzweilfelt,
wieder eins zu werden mit dem Licht.

Daher kommt es,
daß alles Helle das Dunkle anzieht
und alles was lebt,
den Tod.

Haß regiert die Welt,
wenn du mich verläßt
dann sollen alle meine Tränen
die Tropfen deinen Blutes sein.

© Seth Ghwyndion
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:10 Uhr   
--* Elfenzauber *-----
Langsam versinkt die SONNE in der Ferne.
Am Himmel blinken schon die ersten Sterne.
Hell schimmert der Fluß,wie ein silbernes Band.
Ruhe und Frieden,überziehen das ganze Land.
Voll und Rund beleuchtet der Mond die Erde.
Auf das es nun wieder Nacht werde.

Doch mitten im Wald,auf einer Lichtung fein.
Tanzt eine Elfe,sie ist noch so klein.
Als Mensch gestorben,dann als Elfe geboren.
Wer sie erblickt,ist für immer verloren.
Glockenrein und Silberhell erschallt ihr Lachen.
Sie schwebt über die Wiese,macht wundersame Sachen.

Fasziniert bleiben die Tiere am Rande stehn.
Jeder möchte die kleine Elfe tanzen sehn.
Silbern erstrahlt ihr langes blodes Haar.
Blau schimmern die Agen,so hell und klar.
Noch nie hat ein Mensch sowas schönes gesehn.
Würde er dieses wohl richtig verstehn?

Ein einsamer Wanderer durchstreift den Wald.
Erreicht die wundersame Lichtung alsbald.
Gebannt und staunend schaut er zu der Elfe hin.
Im selber Moment schmilzt sein Herz und der Sinn.
Verloren ist er nun für alle Zeit.
Und macht sich auf ein Leben mit der Elfe bereit...........

(unbekannt)
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:12 Uhr   
180 voll machts

Lilchen

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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:13 Uhr   
Die Elfe Glonda
Die Elfe Glonda liebt Gesang,
das Elfenlied, den Elfenklang,
das zarte, das Elfenlied,
sie singt es gleich sekundenlang,
sekundenlang klingt ihr Gesang,
im ganzen Waldgebiet.

Zwerg Gandor hört den Elfenton,
er sitzt und er lauscht und er schweigt,

er zaust sich den Bart, da bläst er auch schon
auf dem Kamm, seine Laune, die steigt.

(unbekannt)
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:14 Uhr   
Drachenherz

Das Drachenherz schlägt leise
Auf eine ganz besondere Weise
Sofern man weiss wohin zuschauen
stört man sich nicht ihm zu vertrauen
so kann auch er mehr sein denn scheint
und schliesslich endlich wieder vereint

© Jessica Hösterey



Geändert am 26.01.2003 um 22:16 Uhr von dana_scully18w
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:15 Uhr   
Der Rosenelf

Inmitten eines Gartens wuchs ein Rosenstrauch,
der war ganz voller Rosen,
und in einer davon, der schönsten von allen,
wohnte ein Elf; er war so winzig klein,
daß kein menschliches Auge ihn sehen konnte,
hinter jedem Blatt in der Rose
hatte er so wohlgestalt und hübsch,
wie ein Kind nur sein konnte,
und hatte Flügel an den Schultern,
hinab bis zu den Füßen.
Oh, es war ein Duft in seinen Zimmern,
und wie hell und schön waren die Wände!
Sie waren ja die feinen hellrosa Rosenblätter

(Hans Christian Andersen)
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:19 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:21 Uhr   
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:24 Uhr   
Feentiere und Feenpflanzen

Feen lieben die Freiheit. Kein Mensch und vor allem kein Mann kann sie auf Dauer zähmen. Sie lassen sich auch nicht auf eine bestimmte Erscheinungsform festlegen. Mal sind sie von atemberaubender, verführerischer Schönheit. Mal erscheinen sie in der Gestalt der weisen Alten oder gar der Totenführerin, deren Äußeres abstoßend ist. Gelegentlich jagen die sonst so sanften Liebesfeen auch als furchteregende Kriegerinnen durch die Wälder. In jeder dieser Verwandlungen spiegeln die Feen die vielgestaltige weibliche Kraft in der Natur, die einst auch in Form der '`Grossen Göttin' verehrt wurde. Manche Tiere und Pflanzen sind den Feen besonders nahe, zum Beispiel Schwan, Rabe, Gans, Hirsch, Katze, Schwein und Schimmel, Apfelbaum, Holunder, Birke, Haselnuss, Erle, Eiche, Wacholder und dreiblättriger Klee.

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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:25 Uhr   
Gesang der Elfen (Johann Wolfgang von Goethe)

Um Mitternacht,wenn die Menschen erst schlafen,
dann scheinet uns der Mond,dann leuchtet uns der Stern, wir wandeln und singen und tanzen erst gern. Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen, auf Wiesen an den Erlen wir suchen unseren Raum und wandeln und singen und tanzen einen Traum

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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:26 Uhr   
Elfen

So lieblich zwitschernd vor einem sitzend..
mit ihren Flügeln fächelnd zu den Menschen lächelnd
den diese nur ausversehend diese mystisch Wesen sehend sich verstecken hinter Hecken uns beäugeln und bewachen damit wir alles richtig machen!

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geschrieben am: 26.01.2003    um 22:28 Uhr   
Das Reich der Elfen und Feen besteht jedoch seit Anbeginn der Erde. Es entwickelte sich zusammen mit dem Pflanzen- und Mineralreich und ist mit Tierreich und dem Reich der Menschen verbunden. Bis heute verändert und entfaltet es sich unablässig weiter. Allerdings zieht es sich dort zurück und verschwindet sogar ganz, wo Pflanzen und Tiere ausgerottet werden und wo die Landschaft von Asphalt und beton bedeckt wird.

(H.H.)
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