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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:30 Uhr   


Elfenabschied

Lebt wohl, ihr lichten Heiden,
brauner Acker, grüner Hain,
lebet wohl, wir müssen scheiden,
Mondenglanz und Sternenschein.
In den Schoß der Erde steigen,
in die Tiefe tauchen wir:
Nimmer führen wir den Reigen
auf dem duftŽgen Waldrevier.
Rings von allen Türmen
läutet der verhaßten Glocken Braus
und ein jeder Schlag bedeutet:
"Geister, euer Reich ist aus!"
Sang und Sitte sind geschwunden
und vergessen Zucht und Recht;
Glaub und Treu wird nicht gefunden,
spottend lebt ein frecht Geschlecht.
Nicht mehr lassen fromme Hände
uns die letzten Ähren stehn,
selbst die Kinder ohne Spende
unserm Herd vorübergehn.
Wohl, es sei! - Ihr soll nun schaffen
selbst, allein, in Ernt und Saat:
Steht, den Nutzen zu eraffen,
einsam auf der eignen tat.
Nimmer treibt am rad den Faden
frommer Magd die Geisterhand,
nimmer hilft sie garben laden,
wann dem Knecht die Stärke schwand.
Lebe wohl, du Wiesenquelle,
Bühl und halde, Trift und Saat,
lebe wohl, du heilŽge Schwelle,
der wir schützend oft genaht.
Lebe Tenne wohl und Specher,
wo uns oft der tanz geletzt:
Ach, an Hörnern wirst du reicher,
und an Segen ärmer jetzt.
Bald ruft ihn uns an, zu helfe,
wann ihr schwer im Frone keucht, -
aber nimmer schaut die Elfen,
wer sie einmal hat verscheucht.

© Felix Dahn

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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:33 Uhr   
Elfen

So lieblich zwitschernd
Vor einem sitzend..
Mit ihren Flügeln fächelnd
Zu den Menschen lächelnd
Den diese nur ausversehend
Diese mystisch Wesen sehend
sich verstecken
Hinter Hecken
Uns beäugeln und bewachen
Damit wir alles richtig machen!

© unbekannt
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:35 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:36 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:39 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:47 Uhr   
Ich,die Elfe

Die besondere Gabe ....
mit meinem Herzen rein, ich in mir trage ....
mit zwei Flüglein mein ich, durch die Lüfte fliege .... suche neue Leute und keine Kriege ....
will machen Beute an lieben Herzen ....
von Menschen lieb ganz ohne Schmerzen ....
ich es klau wie ein Dieb, aber ich bin behutsam .... will dich ja nicht verletzten,
bin da zwar etwas seltsam ....
will dich mit Küssen benetzen,
werd auf dich aufpassen ....
dich sanft behüten nicht von dir lassen ....
dich bedecken mit Blüten,
denn ich hab ja dein Herz ....
werde es immer wärmen,
bedeck es mit Nerz ....
und werd dich immer umschwärmen.

© Draco
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:50 Uhr   

Elfenwesen

Fliege gerne durch die Luft ....
mit meinen kleinen Flügeln,
besuche auch mal eine Gruft ....
kann mich da nicht zügeln,
denn als Elfe klein ....
durch die Luft zu schwirren,
mach mir Spaß so ungemein ....
dabei nur so herumzuirren,
durch die Felder und die Wiesen ....
über Stock und Stein,
vorbei an manchem Riesen ....
dichte dabei diesen Reim,
denn als leichtes Elfenwesen ....
macht es Spaß über Berg und Tal zu pesen ....
einfach in den Tag hinein.

© Draco
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:52 Uhr   
Was Elfen möchten



Ich möchte Dich entführen ,
in meine kleine Welt,
ich möchte Dich berühren,
hoffe sehr das es dir gefällt.
Ich schwinge meine Flügel
und möcht gern mit Dir fliegen,
ich kann mich da nicht zügeln
und möchte Dich im Arme wiegen.
Doch meine Flügelein sind so klein.
trotzdem werd ich Dich tragen,
denn sie sind beide mein.
Trotzdem werd ich es wagen,
ich werde Dich umfassen
und Dich glücklich machen.
Ich werdÂ’ Dich nie fallen lassen
und werde mit Dir lachen.
Ich tauche ein mit Dir in meine Welt,


und werd’ Dich auch verführen.
Ich bin sicher, dass es Dir gefällt
und werd’ Dich auch berühren .

© Draco

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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:53 Uhr   
Elfen-Rätsel

Die Elfen sitzen im Felsenschacht,
vertreiben mit Reden die lange Nacht.

Sie legen sich lustig Rätsel vor,
die, wenn sie nicht Gold sind, doch klingen im Ohr.

Und wie ein Windzug dazwischen geht,
so sind samt der Elfen die Rätsel verweht. -

Welch Gold entstammt dem Erdschacht nicht?
Ich hörte vom goldenem Sonnenlicht.

Wer borgt sein Silber von fremdem Gold?
Der Mond, der ob unsern Häuptern rollt.

Wo quillt die Trän' aus härtester Brust?
Der Quell im Fels ist mir wohl bewußt.

Wo strömt ein Strom, da kein Strombett ist?
Der Regenstrom, der in Lüften fließt.

Wo ist auf dem Fluß die breiteste 'Brück?
Das Eis ist gebaut aus einen Stück.

Die Flut, die im stetesten Takt sich bewegt?
Das Blut, daß im Herzen des Menschen schlägt.

Wer trauert in seinem buntesten Kleid?
Das ist der Baum zu des Herbstes Zeit.

Wer hat tausend Augen und sieht sie nicht?
Der Strauch, der sie treibt und weiß es nicht.

Wer sah nie von innen sein eigenes Haus?
Die Schnecke, und kommt doch niemals heraus.

Wo hat man den kleinsten zum König gemacht?
Der Zaunkönig wird ausgelacht.

Wo tritt der Schwache den Starken nieder?
Den Erdboden des Menschen Glieder.

Was ist stärker als der Erdengrund?
Das Eisen, dass es macht ihn wund.

Was ist stärker als Eisen und Stahl?
Das Feuer schmelzt sie allzumal.

Was ist stärker als Feuersglut?
Die feuerlöschende Wasserflut.

Was ist stärker als Flut im Meer?
Der Wind, der sie treibt hin und her.

Und was ist stärker als Wind und Luft?
der Donner; sie zittern, wenn er ruft.

Wer ist mächtiger als der Tod?
Wer da kann lachen, wenn er droht.

Und wer, wenn die Erde bebt, kann stehn?
Wer nicht fürchtet unterzugehn.

Warum fließt das Wasser den Berg nicht hinauf?
Weils bergunter hat leichteren Lauf.

Warum trägt Kürbse der Eichbaum nicht?
Daß sie dir nicht fallen aufs Angesicht.

Wozu hat der Gaul viel Füße empfahn`
Damit er mit vieren stolpern kann.

Und warum sind die Fische stumm?
Weil sie sonst würden reden dumm.

Wer löset alle Rätsel auf?
Wer immer was weiß, was sich reimet drauf.

Und warum schweig' ich jetzo still?
Weil ich nichts weiter hören will.

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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:57 Uhr   
Elfenlied

Bei Nacht im Dorf der Wächter rief:
Elfe!
Ein ganz kleines Elfchen im Walde schlief -
wohl um die Elfe! -
und meint, es rief ihm aus dem Tal
bei seinem Namen die Nachtigall,
oder Silpelit hätt' ihm gerufen.
Reibt sich der Elf' die Augen aus,
begibt sich vor sein Schneckenhaus
und ist als wie ein trunken Mann,
sein Schläflein war nicht voll getan,
und humpelt also tippe tapp
durchs Haselholz ins Tal hinab,
schlupft an der Mauer hin so dicht,
da sitzt der Glühwurm, Licht an Licht.
»Was sind das helle Fensterlein?
Da drin wird eine Hochzeit sein:
die Kleinen sitzen beim Mahle
und treiben's in dem Saale.
Da guck' ich wohl ein wenig 'nein!«
- Pfui, stößt den Kopf an harten Stein!
Elfe, gelt, du hast genug?
Gukuk! Gukuk!

© Eduard Moerike

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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:59 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:01 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:02 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:04 Uhr   
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:05 Uhr   


Dämmernd liegt der Sommerabend
Über Wald und grünen Wiesen;
Goldner Mond, im blauen Himmel,
Strahlt herunter, duftig labend.

An dem Bache zirpt die Grille,
Und es regt sich in dem Wasser,
Und der Wandrer hört ein Plätschern
Und ein Atmen in der Stille.

Dorten an dem Bach alleine,
Badet sich die schöne Elfe;
Arm und Nacken, weiß und lieblich,
Schimmern in dem Mondenscheine.

(Heinrich Heine)
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:06 Uhr   
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:09 Uhr   
mal was testen muss..


Lilchen
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:09 Uhr   
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:11 Uhr   
jap jap sieht goodii aus
uiii dana war auch schon die ganze Zeit fleissig..
jetzt muss ich mal ranklotzen ..kann dir ja nüscht
alles alleine machen lassen

Lilchen

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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:12 Uhr   
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:15 Uhr   


Elfenstaub


Sie stand an einer Klippe. Der Wind wehte Ihr durchs Haar. Unter ihr tobte das Meer. Die Sonne schien eine ganze Sternenwelt auf dem Wasser hervorzuzaubern. Es war ein atemberaubender Anblick, wie sie so dastand. Mit von Gischt befeuchteten Haaren. Doch schaute man näher hin, dann sah man, dass ihr Gesicht viel zu ernst wirkte. Kein Lächeln zu erkennen war. Kein Leuchten in den Augen. Sie erschien so zerbrechlich. Schaute ängstlich, verzweifelt. Was sollte sie nur tun? Hin- und hergerissen von den Gefühlen. Den Gefühlen zu zwei Männern. Für wen würde sie sich entscheiden?

Da war der Eine. So kühn, so verwegen, so mutig. In seiner Nähe fühlte sie sich sicher, stark, beschützt. Ein Ritter, der im Krieg gegen die Drachen zieht. Sehr viele hat er für sie schon besiegt. Doch zog er sehr oft fort. Und Sehnsucht zehrte an ihr.

Dann war da noch der Andere. Ein Dichter, ein Poet. So voller Gefühl und Poesie. In seiner Nähe fühlte sie sich wohl, spürte Wärme, bekam das Gefühl, sie sei wichtig. Er schrieb seine Gedichte nur für sie. Zeigte ihr seine Gedanken. Ließ es zu, dass sie träumte.

Was nur, was sollte sie tun? Plötzlich vernahm sie eine Stimme. Sie schien direkt aus dem Meer zu erklingen.

Sag, was Dein Herz berührt, was Dich so unglücklich macht. Nichts schönes, was es spürt? Keine Sonne in ihm lacht?

Sie schaute näher hin. Nein, sie hatte sich getäuscht. Aus dem Wasser kam die Stimme nicht. Irgendetwas erhob sich aus der Bucht zu ihr empor. Eine kleine Gestalt stand neben ihr. Es war eine kleine Elfe. Sie schaute sie aus ihren munteren Augen an. Ihre Flügel glitzerten silbern. Sie war wunderschön. Ihr Anblick raubte ihr den Atem.

Warum bist Du so traurig, sprich? Wer hat Dein Herz Dir gebrochen? Auch ohne Tränen weinst Du bitterlich, dunkle Gedanken sind in Dich gekrochen.

Sie schaut zu Boden, weiß nicht, was sie entgegnen soll. Wie sie erklären soll, was in ihr vor geht? Kann es überhaupt jemand verstehen? Plötzlich schämt sie sich, schämt sich ihrer innerlichen Zerrissenheit. Sie fühlt sich arm und ist eigentlich doch reich. Aber als sie sieht, wie liebevoll die Elfe sie anschaut, kann sie einfach nicht anders. Es sprudelt nur so aus ihr heraus. Sie schüttet der Elfe ihr Herz aus.

Ja, das hört sich schwierig an, doch lerne auf Dein Herz zu hören. Nicht was Dir jemand geben kann, sondern wer Dich kann betören.

Wer in Dir sieht nicht nur die Rose, sondern auch das Licht. Wer in Dir sieht das Herbstzeitlose, und Dich selbst nicht bricht.

Dein Herz wird den Weg Dir weisen, dessen sei Dir gewiss. Es wird sich Dir erweisen, führt Dich aus der Finsternis.

Die Elfe schlägt einmal kurz mit Ihren Flügeln. Feinster Elfenstaub schwebt durch die Luft. Erhebt sich zum Himmel.

Schau hoch zum Himmel, in die Sterne, lies mit dem Herzen, was dort geschrieben steht. Leite Deine Gedanken hoch in die Ferne, und folge dem Wind, wohin er auch weht.

Sie schaut verwundert zur Elfe. Doch diese ist verschwunden. Sie erhebt ihren Blick in den Himmel. Plötzlich beginnt sie zu lächeln. Ein wissendes, glückliches Lächeln macht sich auf Ihrem Gesicht breit. Sie blickt noch einmal hoch, den Wind im Haar, dreht sich dann um und verlässt die Klippe. Jetzt, ja jetzt weiß sie, was sie will.

(unbekannt)
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:15 Uhr   
geht schon *gg* wenn des ganze net so süchtig machen würde...

ertz lieb


Geändert am 27.01.2003 um 18:16 Uhr von dana_scully18w
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:17 Uhr   
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:20 Uhr   
Das winzige Elfenmädchen

Es war einmal ein kleiner Junge,der sagte immer:"Ich".
Er sagte "Ich"
wenn die Mutter Kuchen aufschnitt oder Pudding auf den Tisch stellte.
Nur wenn er ins Bett sollte,sagte er nie "Ich",
denn ins Bett wollte er nicht.
Einmal,als ihn die Mutter schlafen gelegt hatte,
kletterte er aus dem Bettchen,stellte sich ans Fenster und schaute hinaus.
Es war dunkel,nur der Mond spendete Licht.
Die Vorhänge bewegten sich und im Garten raschelte das Laub.
Auf einmal sah der Junge unten im Garten ein kleines Licht,
das wehte herauf aufs Fenstersims und war ein ganz winziges Elfenmädchen.
"Wer bist denn du?"fragte der Junge.
"Ich bin`s!"antwortete das Elfenmädchenmit zarter Stimme.
"Und wer bist Du?"
"Ich binŽs",antwortete der Junge.
Das Elfenmädchen klatschte in die Hände.
"Ich heiße ICH und du heißt auch ICH.Ist das nicht lustig".
Der kleine Junge hieß gar nicht ich,aber er sagte das nicht.
"Wilst du mit mir spielen,ICH?"fragte das Elfenmädchen.
"Ja,ICH,das will ich gern",antwortete der Junge.
Das Elfenmädchen fing mit seinen Händen Mondlicht ein
und verstreute es im ganzen Zimmer,und es wirden lauter Tiere daraus,
Mondkatzen,Mondhunde,Mondpferdchen und sogar Monddrachen,
die umherflogen und Feuer spuckten.
Das Elfenmädchen und der Junge versuchten die Mondtiere zu fangen.
Der kleine Junge hopste herum,gab nicht acht
und trat dem kleinen Mädchen auf den Fuß.
Das kleine Mädchen fing an zu weinen.
Der Junge wollte sie trösten.
Da kam aus dem Garten eine Stimme "Elfenkindchen,
warum weinst du?"
"ICH ist mir auf den Fuß getreten,Mami",schluchzte das Mädchen.
"Wer ist dir auf den Fuß getreten?"fragte die Elfenmutter.
"ICH,Mami",weinte das Mädchen noch immer.
"Wenn du dir selber auf den Fuß getreten bist,mußt du doch nicht weinen",
sagte die Mutter streng,streckte ihre Hände ins Zimmer
und nahm das Mädchen mit sich fort.
Die Mondtiere verschwanden und der Junge schlief ein.
Als am nächsten Abend die Mutter fragte:
"Wer ist müde und möchte schlafen?"
rief der Junge sofort ich!
Er freute sich auf das kleine Elfenmädchen
und so blieb es für alle Zeiten!

© leider unbekannt
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Nutzer: dana_scully18w
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:28 Uhr   
Glasgarten

Ganz aus Glas
Kalt wie Eis
Jeder Baum im Glasgarten
Blüten rein wie Kristall
Jeder Ton im Glasgarten

(Wie aus Wasser geformt - erstarrt
gesprungenes Lachen
Elfenstimmen eilen
zwischen den klaren Blüten
eisgleicher Äste
glashafter Bäume

Ob sie wohl Leben?
Sie werfen keine Schatten
nur gebrochene Bilder
sie fächern das Licht

(Im Glasgarten verirrt sich die Zeit
und bleibt als Moment erhalten

Nur der Mond weist den Weg zum Morgen
erlaubt der Sonne einen neuen Tag
Im Glasgarten küßt der Mond das Licht

(Nichts duftet
geschmacklos die Frucht
Wer genießt sie?
Schön...
Im Kristallglas
verirrt sich das Licht

Die Blumen wirken spröde und starr
wem sollte ich diese Kälte schenken
die Leere zumuten
unmöglich sie zu pflücken
sie zerspringen in abertausend Splitter
winzige Kristalle
die im Fallen singen
den Atem der Elfen
begleiten
an jedes Ohr
das bereit ist
zu hören

(Nur der Mond weist den Weg zum Morgen
erlaubt der Sonne einen neuen Tag
Im Glasgarten küßt der Mond das Licht

Und die Blumen wirken spröde
ganz unmöglich sie zu pflücken
sie zerspringen in Kristalle
die im Fallen leise singen
Und der Atem sanfter Elfen
die den kleinsten Ton begleiten
durch den Garten ganz aus Lichtern
an dein Ohr wenn du denn hören kannst

(Ganz aus Glas
Kalt wie Eis
Jeder Baum im Glasgarten
Blüten rein wie Kristall
Jeder Ton im Glasgarten

wie alles - klar - glatt - rein
wie alles - klar - glatt - rein

Ganz aus Glas
Kalt wie Eis
Jeder Baum Glasgarten
Blüten rein wie Kristall
Jeder Ton Glasgarten...

© Goethes Erben + Peter Heppner

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