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geschrieben am: 27.01.2003 um 19:35 Uhr
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Einhorntraum
Wogendes Gras,
wiegende Halme,
so weit das Auge reicht -
eine Symphonie in Grün.
Ich laufe barfuß
durch dieses Wunder
auf die Bäume zu.
Bäume?
Ja, da beginnt ein Wald.
Majestätische Riesen,
die bis in den Himmel wachsen,
das Blau da oben verbergen.
Mächtige Wurzeln,
über die ich klettere.
Ich komme mir vor
wie ein Zwerg.
Manchmal falle ich
ins weiche, dicke Moos.
Ich bin endlich zuhause.
Das weiß ich ganz genau.
Ich freue mich,
tanze um die Wurzeln herum,
manchmal unten durch,
wenn sie einen Bogen bilden.
Es ist still hier unten.
Ich kann die Erde
atmen hören.
Plötzlich wir der Rhythmus unterbrochen.
Was ist los?
Ich sehe einen Schimmer,
gehe darauf zu.
Und da steht es.
Mein Einhorn.
Sanft schimmert das Weiß,
glänzen die Mähne und der Schweif,
blicken die unendlichen Augen.
Es ist hier
und doch nicht
von dieser Welt.
Aber es ist da.
Das Unwirklichste
ist vielleicht sein Horn,
das wie gedrehtes Glas
nach oben weist.
Einsprengsel wie kleine Sterne
blinken darin
und auch in den Augen,
in denen ich versinke.
Die grüne Welt verschwindet
und ich finde mich wieder
in der Weite des Universums
und lausche verzückt dem Klang der Sterne.
_________________
© by Odessa S.
und somit verabschiede ich mich erstmal für heute vom Forum
Viel Spatz noch ertz
lölertz und wech
dana
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.01.2003 um 19:37 Uhr
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jau mach au erst ma Schluss .. Schatzü kommt gleich
der Dana vielen Dank und überreichts..
Danke süße ... hassu schää gemacht ..
Lilchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 15:01 Uhr
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Into my neck your fangs you sink,
And of my blood you deeply drink,
As you take what you need to live,
Your own blood to me you freely give.**
**Bite me, vampire, drink my blood.
I assure you it tastes good.I want to
be a vampire, too, I want to hunt for blood with u.
Wander together through the night.
And share all blood 'till morning light.
At daytime I'll lay in your arm.
And sleep all day, so nice and warm.
It will be great, just you and me
Vampires together, wait and see.
Never be lonely, never blue,
Because, my vampire, I love you.**
My shadow melts into the night Ž
I hide away, I fear the light
My scream awakes eternal fright
in you !!
No need to run, no need to hide
You know you must obey my might
I'll find you, I won't loose the sight
of you !!
I'll drink your blood,
I'll hold you tight,
Till you are, too, a creature of night
In darkness is the endless flight
with you !!**
"...Have a nice life... ...and watch your neck..."
© unbekannt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 15:08 Uhr
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Ich stehe am Fenster meines hohen Turmes,
beobachte die Sonne,
erfreue mich an ihrem Schein
und warte doch auf ihren Untergang
- jeden Tag aufs neue -
Ich beobachte, wie die Sonne langsam am Horizont versinkt,
warte auf den Anbruch der Nacht,
stehe im Zwielicht
und spüre mein Herz schlagen
- bei jedem Sonnenuntergang -
Ich sehe das langsame Nahen der Dunkelheit,
der Abend ist hereingebrochen,
bete zu den Sternen, dass du kommen wirst
und spüre meine Liebe zu dir wachsen und wachsen
- Zwielicht, Zeit des Wartens -
Ich schaue auf die Uhr, auf den Mond,
spüre, wie der kühle Abendhauch mich zärtlich streichelt,
mir einen Kuß auf die Stirn haucht
und erblühe in Vorfreude
- Abend, Vorbote deines Erscheinens -
Ich spüre deine Nähe von mir Besitz ergreifen,
drehe mich um, sehe dich hinter mir stehen,
du lächelst mich an, küßt mich leidenschaftlich
und vergessen ist die Zeit des Wartens, die Zeit des Zweifelns
- Glückseligkeit des Moments -
Ich liege glücklich in deinen Armen,
vergesse die Zeit die uns bleibt,
denke zurück an die Stunden unendlicher Zärtlichkeit
und hoffe, der Moment wird nie vergehen - auf ewig eine Nacht -
Ich zittere dem Sonnenaufgang voll Angst entgegen,
will dich nicht wieder verlieren,
wünschte, die Zeit anhalten zu können
und hoffe auf den nächsten Abend - aus Liebe zu einem Vampir -
© leider unbekannt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 15:15 Uhr
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In den Gewässern des Lichts,
die Stirnen, gegeneinander,
Sommergehölz fliegt herauf
über die Hüfte dir, Blitze
schrei ich herab, ihr kommt
fernher, Blitze, Asche,
Flocken Asche
fallen von dir, dein Kleid.
An der Schulter war ich,
die Ader an deinem Hals
brach mir im Mund, du sinkst
nicht, ich halt dich
bei den Armen, ich heb
über die Tiefe dich, so
geh vor mir her.
Einmal: ich bring dir wieder
den Trunk, vor dem Himmeln
flieg ich, einmal: ich komm
aber herab, du hörst mich
atmen, dich hören die Felder
über dem Wind, ein weißes
Licht spricht mit dir.
© Johannes Dobrowski |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 15:33 Uhr
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Mond über der Stadt
Ich hänge am Himmel und scheine...
Was soll ich auch anderes machen?...Die Stadt ist zu schnell,
zu laut und zu grell...
Neulich hielt mich eine ältere Dame
für Lichtreklame!
WärŽs nicht so traurig, es wäre zum Lachen...
Manchmal schießt man nach mir; doch die meisten
der weitgereisten
Raketen gehen daneben
und lassen mich leben.
Eben
kam wieder so eine...
Kein Pärchen mehr, das sich in meinem Lichte
umschlingt...
Kein Dichter mehr - außer diesem hier - der mich
besingt...
Ich frage mich, was ich hier oben eigentlich soll!
Man nimmt, auch als Vollmond, mich nicht mehr
für voll.
Wem soll ich noch leuchten? Wen soll ich bewachen?
Ich hänge am Himmel und scheine -
gar keinen besonderen Eindruck zu machen...
© Heinz Erhardt
Geändert am 28.01.2003 um 15:35 Uhr von dana_scully18w |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 15:42 Uhr
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Abendröte
Als die Sonne nun versunken,
Blühet noch der Abend rot.
Lange schienen weit die Flammen,
Gegenüber stand der Mond;
Wie zwei Welten gegenüber,
Diese bleich und jene rot,
Mitten inne kleine Sterne
An des Himmels Gürtel hoch,
Unten dann die große Erde,
Wo im tiefen Dunkel schon
Blumen duften, Bäume rauschen,
Bei der Nachtigallen Ton.
Blass wird jene schöne Glut
Und die Freunde sinkt vom Thron.
Fern ist ganz des Tages Mutter,
Lichter scheint der bleiche Sohn.
An dem Schimmer freut der Mensch sich
Und ist auch im Dunkel froh.
© Friedrich Schlegel
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geschrieben am: 28.01.2003 um 15:51 Uhr
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An den Mond
Guter Mond, du gehst so stille
Durch die Abendwolken hin;
Deines Schöpfers weiser Wille
Hieß auf jener Bahn dich ziehn.
Leuchte freundlich jedem Müden
In das stille Kämmerlein!
Und dein Schimmer gieße Frieden
Ins bedrängte Herz hinein!
© Theodor Enslin
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:01 Uhr
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In der Nacht..
wenn der Schlaf dich flieht
und das Dunkle zieht...
du wehrst dich dagegen
du suchst doch das Leben
..
wenn sich Traum verwebt
und das Herz erbebt
stellen sich Fragen
aus dunklen Tagen
..
wenn beim Lampenschein
das Leben wird klein
wird das Herz so groß
die Seele liegt bloß
Allein in der Nacht
brechen deine Gedanken
durch alle Schranken
denn keiner hält Wacht
.. in der Nacht
© unbekannt
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:08 Uhr
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:10 Uhr
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sanftes Licht
kleine Lampe
sanftes Licht
weiche Schatten
formen Gesicht
rufen Sehnen
sehen Tränen
trocknen wieder
Augenlider
leise Gedanken
ins Dunkel ranken
löschen das Licht
weine nicht..
kleine Lampe
sanftes Licht
© unbekannt |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:25 Uhr
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blut
rot geht das licht schlafen
brennt weiter
rot in meinem herzen
purpur in meiner seele
rot
farbe der liebe?
rot
farbe der wut?
ja
welche farbe hat aber
verzweiflung
unvermögen oder angst?
das leben?
welche farbe soll ich ihm geben
dunkel?
vieleicht doch die farbe des blutes?
rot bis es schwarz wird?
oder nur gewesene farbe
rotes schwarz?
© unbekannt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:35 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:36 Uhr
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*gelöscht* Geändert am 28.01.2003 um 16:55 Uhr von dana_scully18w Geändert am 28.01.2003 um 16:56 Uhr von dana_scully18w |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:44 Uhr
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Kann nicht mehr...
Kann nicht
mehr
Will auch
nicht mehr!
Seh nur
noch einen
ja einen
Ausweg!
Doch ist er
es wert?
Was kommt
wohl
danach?
Weiß nicht,
Ich hoffe mal
Nichts!
Ich hoffe
nen andern
Ausweg
zu finden.
Doch was
wenn
nicht?
Werd ich's
dann machen?
Wenn JA
was dann?
Ich "kämpfe"
und "kämpfe"
doch bringt
es mir
NICHTS!
So werd
Ich
wohl
Enden!
"Er" sucht
mich
schon
lang!
Jetzt hat
er mich
gefunden!
Ich ergebe
mich...
© unbekannt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 16:51 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:08 Uhr
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Der Vampir
Du, die wie ein Messerstoß
In mein stöhnend Herz gedrungen,
Die wie wilden Heeres Troß
Wüst und prangend mich bezwungen,
Die erniedrigt meinen Geist
Sich zur Wohn- und Lagerstätte;
Scheusal, an das ich geschweißt
Wie der Sträfling an der Kette
Wie der Spieler an die Sucht,
Wie der Trinker an das Glas,
Wie an das Gewürm das Aas -
Sei verflucht du, sei verflucht!
Mir die Freiheit zu erringen,
Flehte ich das rasche Schwert,
eine Feigheit zu bezwingen,
Hab ich tückisch Gift begehrt.
Gift und Schwert - verächtlich böse
Boten sie mir Wort, die zwei:
Bist nicht wert, daß man dich löse
Aus verworfner Sklaverei
Narr! wenn von der Herrschaft Schrecken
Dich befreite unser Mut,
Würdest du mit frischer Glut
Den Vampir zum Leben wecken.
© Charles Baudelaire
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:13 Uhr
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:21 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:23 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:23 Uhr
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:28 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:29 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:35 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2003 um 17:41 Uhr
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