| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:41 Uhr
|
|
140 voll machts
Lilchen
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:42 Uhr
|
|
Ein Drache war
Es war einmal ein Drache
rein war ihr Herz
doch war sie voller Schmerz
Es war einmal ein Drache
ihre Seele war gut
und so voll von Mut
Es war einmal ein Drache
sie trotzte täglich dem Leben
obwohl ihr nicht viel gegeben
Es war einmal ein Drache
das Leben war nicht immer toll
sie aber genoss es ganz und voll
Es war einmal ein Drache
sie war so wunderbar
doch war ihr das selbst nicht klar
Es war einmal ein Drache
schön nannte man sie
lieben konnte man nur sie
Es war einmal ein Drache
sie konnte es nicht glauben
aber ihr Wesen die Sinne konnte rauben
Es war einmal ein Drache
die endlich die Liebe fand
die Liebe die sie band
Es war einmal ein Drache
der die wahre Liebe geschenkt
und auf den richtigen Weg gelenkt
Es war einmal ein Drache
der endlich aufgewacht
sich zu lieben lernte sacht
wach auf, Drache! wach auf!
sieh Dich und erkenne!
© Pascale Eigensatz
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:42 Uhr
|
|
ZMAJ (< Drache auf Kroatisch..was ein zufall *lächelts*)
Mythen und Legenden, werden niemals enden.
Vor Tausenden von Jahren lebte er,
man begegnete ihm ,mit Furcht und Respekt.
Damals hat man ihn leicht entdeckt.
Er war teils lieb teils gefährlich.
Seinen Freunden gegenüber aber stets Ehrlich.
In Ihm spiegelte sich die Hoffnung und die Angst.
Er war ein Gigant, mit einem prächtigen Gewand.
Seine Flügel konnten die Sonne verdecken.
Sein Feuer konnte zerstören aber auch wärmen.
Sein Wesen wurde damals nicht erkannt.
Da haben sie ihn verbannt.
Und als die Sonne sich abends errötet
Wurde er getötet.
Doch wer jetzt denkt an das ende voller Graus
Der irrt seine Geschichte ist noch lange nicht aus.
Denn Tod ist er nicht,
Auch heute noch erscheint denen, die an ihm glauben ein Licht.
Er lebt und ist auch gar nicht alt,
Er erscheint nur in anderer Gestalt.
Er ist stets ein guter Vertrauter.
Doch auch heute wird sein Wesen oft nicht beachtet,
so sehr man ihn auch betrachtet.
Doch es gibt eine , in seinem Herzen ,
Die kennt seine Träume und Schmerzen.
Sie ist froh ,das es ihn Gibt, und er sie liebt.
Sie weiß, er ist immer für sie da
Und nun wisse die Geschichte ist wahr.
Es gibt ihn damals wie heute
Er erscheint nur in anderer Gestalt
Er haßt Leid und Gewalt.
ER wird stets über SIE wachen.
Es gibt ihn den DRACHEN
©Zmaj
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:42 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:43 Uhr
|
|
Der Tod des Feuersterns
Wie aus glühendrotem Stahl
steht er stolz am Rand der Schlucht
Stets nur hatte er die Wahl
niemals war er auf der Flucht
Furchteinregend seine Pranken
seine Schwingen stark und weit
leicht nur zittern seine Flanken
doch er spürt, es ist soweit
Alle hat er stets besiegt
keiner hatte eine Chance
sieht sich, wie er zu den Sternen fliegt
und verfällt ganz leicht in Trance
denkt an die vergangnen Zeiten
große Taten, starkes Herz
Zeit sich jetzt vorzubereiten
sonst zermürbt ihn noch der Schmerz
Langsam sinkt er jetzt hernieder
hört sie rufen wie von fern
Seichter Wind streift durch' s Gefieder
Stolzer Drache Feuerstern
~*Autor unbekannt* ~
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:43 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:44 Uhr
|
|
Die Sonne wird dunkel, durch das Volk geht ein Gemunkel.
Die Blicke wenden sich gegen den Himmel,
die Glocken beginnen mit ihren Gebimmel.
Gefahr, Gefahr, klingt es durch das Land und das am laufenden Band.
Die Sonne wird dunkel, doch was ist hier der Grund, es sind keine
Wolken, hinter denen sie sich versteckt,
es sind keine Wolken, die sie verdeckt.
Es sind riesige Drachen, sie kreisen um die Erde,
die Drachen fliegen wieder,
was immer auch aus ihnen werde.
Die Drachen sind zurück, ein Teil der Erde ist verzückt,
der Andere verrückt.
Ein Teil erfreut, der Rest zerstreut.
Die Drachen fliegen um die Erde,
wie eine große Herde, die Drachen sind zurück,
oh wie bin ich verzückt.
Wieder bringen ins Lot werden die Drachen das,
was haben die Menschen gemacht tot.
Die Drachen waren nicht da, die Erde wäre gestorben um ein Haar.
Die Drachen bringen das Wasser zurück, daher bin ich so beglückt.
Die Drachen speien Feuer, daher sind sie vielen einfach nicht geheuer.
Die Drachen sind wieder da, oh wie ist nun die Erde wieder klar.
Die Erde ist wieder grün, wie sie einmal war.
DIE DRACHEN SIND WIEDER DA
(unbekannt)
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:46 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:47 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:47 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 03:48 Uhr
|
|
150 voll machts
Lilchen
Geändert am 26.01.2003 um 03:59 Uhr von blueLili |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 04:04 Uhr
|
|
sodalle Lilchen nun gehts..
Wünsch allen noch eine goodii N8 und Zuckersüße Träume
und nu machts..
pai pai Lilchen
PS: rööschen, Mindi & Moon lieb erts
Geändert am 26.01.2003 um 04:13 Uhr von blueLili |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 18:27 Uhr
|
|
Aus alten Märchen winkt es
hervor mit weißer Hand,
da singt es und da klingt es
von einem Zauberland
Wo große Blumen schmachten
im goldnen Abendlicht,
und zärtlich sich betrachten
mit bräutlichem Gesicht;
Wo alle Bäume sprechen
und singen wie im Chor,
und laute Quellen brechen
wie Tanzmusik hervor;
Und Liebesweisen tönen,
wie du sie nie gehört,
bis wundersüßes Sehnen
dich wundersüß betört!
Ach, könnt ich dorthin kommen,
und dort mein Herz erfreun,
und aller Qual entnommen,
und frei und selig sein!
Ach! Jenes Land der Wonne,
das seh` ich oft im Traum;
doch, kommt die Morgensonne,
zerfließt`s wie eitel Schaum.
© Heinrich Heine
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 18:29 Uhr
|
|
Gesang der Elfen
Um Mitternacht,
wenn die Menschen
erst schlafen,
dann scheinet uns
der Mond,
dann leuchtet uns
der Stern,
wir wandeln und singen
und tanzen gern.
Um Mitternacht,
wenn die Menschen
erst schlafen,
auf Wiesen an den Erlen.
Wir suchen unsren Raum
und wandeln und singen
und tanzen einen Traum.
© J.W.v. Goethe
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 18:31 Uhr
|
|
Der Trauernde und die Elfen
Zum Grabe der Trauten schleicht der Knabe:
ihm ist das Herz so bang und schwer.
Da sinkt die dunkle Nacht hernieder,
und bleiche Geister gehn umher.
Des Abends feuchte Nebel tauen,
der Nachtwind wühlt in seinem Haar,
das alles wird er nicht gewahr.
In Träumen ist er ganz verloren,
er merkt nicht der Stunden Gang.
Da weckte ihn aus dem dumpfen Schlummer
Musik und froher Chorgesang;
Er blickt auf: und schaut den Reigen
der Elfen, deren muntrer Tanz
sich schlingt um frischer Gräber Kranz.
Und sieh! ihm naht der Elfen schönste
und spricht: "Was trauerst du so sehr?
komm! ist den Mädchen dir gestorben?
vergiß sie! komm zum Tanze her!
Frei sind wir Elfen, ohne Sorgen.
Leicht wie der Sinn ist unser Fuß,
und froh und leicht sind Lieb und Kuß.
O zögre nicht! Nur wenig Stunden,
so moderst du; nur kurze Zeit,
so welket alles, was jetzt blühet.
Drum komm! entsag dem schweren Leid." -
Wild springt er auf zum raschen Tanze
und über seiner Braut Gebein
schlingt sich der lust'ge Elfenreihn.
Er tanzt, vergisset die Geliebte.
Leicht, wie der Elfen, wird sein Sinn;
entbunden aller Erdensorgen.
schwingt er sich über Wolken hin.
Er sieht Geschlechter kommen, sterben,
kann alles froh und lustig sehn,
der Dinge Blühen und Vergehn.
© Caroline von Günderode
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 18:46 Uhr
|
|
Der Drache, der nicht fliegen konnte
Seht nur wie er gefesselt ist
Gefesselt an der Erden Grund
Beraubt seiner Freiheit
Beraubt seiner Flügel
Vor Schmerzen unfähig
Sich selbst zu bewegen
Denn es kamen Menschen in sein Land
Auf der Suche nach Reichtum und Ehr
Sie überfielen des Drachens Höhle mit 200 Mann
Bei fahlem Mondlicht im Schutz der Dunkelheit fielen sie ein
Überrascht und verzaubert von Magiern im Trupp
Wurden ihm grausam seine Flügel abgeschnitten
Feige und ohne Ehr liefen sie fort
Zurück in die schützende Dunkelheit
Den Drachen ließen sie zurück liegen
Solle er doch vor sich hin verbluten
Die Flügel bringen eine guten Preis
Vielleicht sogar ein paar schöne Weiber
Und so liegt der Drache nun da in seiner Blutlache
Ob er weiterleben wird wage ich nicht zu sagen
Doch seht er richtet sich auf
Und er geht ein paar Schritte
Frohlocket, frohlocket denn der Drache lebt
Doch sein Leben nie mehr so sein wird wie einst
Ob das Leben welches ihm geschenkt
Noch lebenswert ist wie einst es war
Das wird sich zeigen
Ja schon bald, schon bald
© Samurai Christopher Fuß
 Geändert am 26.01.2003 um 18:49 Uhr von dana_scully18w |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 18:55 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 19:02 Uhr
|
|
Danksagung an die Fantasie
Gedanken werden zu Gedichten,
bunt strahlt der Regenbogen.
Fantasien werden Geschichten,
und keine ist gelogen.
Kleine Kinder heldenhaft,
sanft doch voller Mut.
Zauberkraft die alles schafft,
Träume voller Glut.
Zweifel werden hier zu Staub,
ganz einfach wegeweht.
Wie im Blätterwald das Laub,
bis nur noch Hoffnung steht.
Wo es Verbote niemals gibt,
erwachsen sein nicht zählt.
Da wo man noch sein Einhorn liebt,
und Dich kein Alptraum quält.
Wo auf ewig Drachen fliegen,
und Grenzen Mythen sind.
Dort wo alle Träume liegen,
bin ich ewig Kind.
© F.B. Wandel
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 19:07 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 20:50 Uhr
|
|
fett dana .. tsplatt
Lilchen
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 20:50 Uhr
|
|
160 voll machts
Lilchen
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 20:51 Uhr
|
|
Geschöpf der Nacht
Die Sonne geht unter,
Dunkelheit breitet sich aus.
Der Vollmond steht am Himmel
und die Sterne leuchten.
Man hört kein Geräusch,
nur das Schreien eines Käuzchens
und das unheimliche Krächzen einer Krähe,
die über den Friedhof kreist.
Langsam steigt er aus seinem Grab.
Hinaus in die Dunkelheit,
die nur vom Schein
des Mondes erhellt wird.
Er ist auf der Suche.
Auf der Suche nach Nahrung,
und auf der Suche nach Liebe,
die einer wie er nur schwer findet.
Es ist schwer sich zu binden,
wenn man Einschränkungen hat.
Einschränkungen, wie: Kein Sonnenlicht
und kein heiliges Kreuz!
Auch geweihtes Wasser kann für ihn
tödlich sein.
Denn die Schmerzen bedeuten
den endgültigen Tod.
So muss er einsam bleiben.
Es sei denn, er findet jemanden.
Eine, wie er es ist.
Ein Geschöpf der Nacht, ein Vampir...
(Verfasser ist Unbekannt)
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 20:53 Uhr
|
|
Nur ein dünner Schleier trennt Menschenwelt und Feenreiche.
Die Gefühle und Leidenschaften des Menschen
schlagen die Brücken zwischen beiden Sphären.
Doch an manchen Plätzen öffnen sich die Tore
in die andere Zauberwelt fast wie von selbst.
(H. Heinrich?)
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 20:58 Uhr
|
|
Die Elfen
Durch den Wald im Mondenscheine
sah ich jüngst die Elfen reiten;
ihre Hörner hörtŽ ich klingen,
ihre Glöckchen hörtŽ ich läuten
Ihre weißen Rösslein trugen
güldnes Hirschgewei und flogen
rasch dahin wie wilde Schwäne
Kam es durch die Luft gezogen
Lächelnd nickt mir die KönŽgin,
lächelnd im Vorüberreiten.
Galt das meiner neuen Liebe,
oder soll es Tod bedeuten?
Heinrich Heine
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.01.2003 um 21:03 Uhr
|
|
Elfenlied
Bei Nacht im Dorf der Wächter rief:
Elfe!
Ein ganz kleines Elfchen im Walde schlief -
wohl um die Elfe! -
und meint, es rief ihm aus dem Tal
bei seinem Namen die Nachtigall,
oder Silpelit hätt' ihm gerufen.
Reibt sich der Elf' die Augen aus,
begibt sich vor sein Schneckenhaus
und ist als wie ein trunken Mann,
sein Schläflein war nicht voll getan,
und humpelt also tippe tapp
durchs Haselholz ins Tal hinab,
schlupft an der Mauer hin so dicht,
da sitzt der Glühwurm, Licht an Licht.
»Was sind das helle Fensterlein?
Da drin wird eine Hochzeit sein:
die Kleinen sitzen beim Mahle
und treiben's in dem Saale.
Da guck' ich wohl ein wenig 'nein!«
- Pfui, stößt den Kopf an harten Stein!
Elfe, gelt, du hast genug?
Gukuk! Gukuk!
Eduard Morike
|
|
|
|
|
|
|
Top
|