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geschrieben am: 20.11.2010 um 14:28 Uhr
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Moral ...
Kleinkinder nehmen nicht nur das Verhalten anderer wahr, sondern auch deren Absichten. Wer hilfsbereit ist, kann auf Hilfe von Kindern zählen - sogar, wenn
er unbeabsichtigt anderen geschadet hat. Dagegen müssen Menschen mit unlauteren Motiven auf diese Unterstützung verzichten. Die Hilfsbereitschaft sinkt, wenn die Kleinen beobachten, dass jemand anderen mutwillig schadet. Schon wenn derjenige nur böswillige Absichten hegt, zeigen sich Kleinkinder weniger entgegenkommend. Dies wirft ein neues Licht auf die Entstehung von Moralvorstellungen und deren Bewertungen bei Kindern, berichtet das Forscherteam um Amrisha Vaish vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie im Fachjournal "Child Development".
Wissenschaftler konfrontierten in Studien 100 dreijährige mit unterschiedlichen Szenarien. Die Kleinen beobachteten, wie hilfsbereite Erwachsene Zeichnungen zusammenklebten, die ein Dritter vorher mutwillig zerfetzt hatte. In anderen Tests mußten Kinder mit ansehen, wie jemand absichtlich die Arbeit eines anderen zerfledderte. Kinder beobachteten Erwachsene, die bemalte Blätter Papier zerreißen wollten, es aber nicht schafften. Sie sahen Personen zu, die aus Versehen Zeichnungen anderer zerstörten. Im Anschluss spielten Erwachsene ein Spiel, bei dem Kinder ihnen unter die Arme greifen sollten. Die Forscher beobachteten, dass sich Kinder kollegial gegenüber den Erwachsenen verhielten, die andern geholfen oder lediglich versehentlich jemand Schaden zugefügt hatten. Dagegen mußten diejenigen, die jemandem bewußt und absichtlich geschadet hatten, auf Hilfe der Kleinen verzichten. Ebenso ging es denen, die zwar geplant hatten, andere zu ärgern, es aber nicht umsetzten.
Das Verhalten der Kleinen lässt vermuten, dass diese Kinder bereits im Alter von 3 Jahren nicht nur Verständnis für moralisches Verhalten anderer entwickeln, sondern auch Absichten erfassen, die dem Verhalten anderer zugrunde liegen. "Diese Studie gibt Aufschluß über Entwicklung von Moral bei Kindern und stellt bisherige Annahmen infrage, dass Kleinkinder keinen Unterschied machen und allen gleichermaßen helfen".
:-)
Siehst, sogar die klein Puffelchen haben eine Moral. Naja, lasse erstma erwachsen sein ... ;-), sie lern ja im Laufe der Zeit hinzu, ... gelle ? /wirr/
Sind´s nich schlau, die kleinen Schreihälse ? Habens doch wahrlich das Übel schon erkannt, bevors angekommen ist. Misstrauisch, wie es ihnen die Natur vorgegeben hat, verarbeiten sie schon in der einzigsten grauen Zelle, die sie haben, das notwendigste. Wir haben Millionen dieser grauen Zellen und könn
nich mal Tag von Nacht unterscheiden. Das Böse is immer und überall ... die klein Schnurzelchen wissen das. Deswegen habens wachsames Auge auf alles.
Die kannst nich mit billigen Taschenspielertrick über´s Ohr hauen. Wenn doch, dann merken´s sich lange Zeit.
Wir dagegen sein bedröppelte Einfaltspinsel. Wir werden täglich über Ohr gehauen, über den Tisch gezogen, an der Nase herumgeführt, in Hintern getreten
und ausgenommen. Und das bereits am Morgen - am Abend haben´s scho wieder vergessen. Uns versprechens den Himmel auf Erden, doppeltes Gehalt und Lohnfortzahlung im Todesfall - wir glaubens, einfältig wie wir halt sind. Nachdem´s 4 Jahre lang beschissen wurden ... was machen wir da ? Na ? Wir machen, was wir immer gemacht haben ... -> Das Kreuzchen an derselben Stelle. Und am nächsten Tag schon fangen wir an laut zu krakeelen ...
Mit den kleinen Wuschelköpfen können´s das aber nich machen. Die wissen, wie der Hase läuft - ohne das erst Dünnschiss gequakkelt wird. Sie erahnen es. Einmal gelogen - immer gelogen. Ein zweites mal fallen´s nich drauf rein. Ok, so 3-jähriger weiß natürlich nicht, wer ihm vor 4 Jahren die Taschen vollgehauen hatte, ... aber die klein Poppelchen haben ein Gefühl für sowas ... ein untrügbares Gefühl.
Die kleinen Hosenscheißer kannst nämlich nur "einmal" erzählen, sie bekämen die nästen vier Jahre jeden Monat neues Spielzeugauto und Püppchen und doppeltes Taschengeld. Natürlich bekommen sie nix - aber das merken sie sich. Wir nicht. Wir sein blind und taub. Schon, wenn Andere böswillige Absichten hegen ( sie müssen es nicht einmal tun ) merken sie es. Uns dagegen könn´s jeden Tag mit Hämmerchen auf Kopp schlagen - wir merken nix. Renn von ein Unglück ins andere.
Instinkt, von der Natur mitgegeben, machen sie davon Gebrauch. Sie erahnen das Böse. Mit der Zeit wird ihnen dieser Instinkt ausgetrieben ... Schuldgefühle eingepflanzt, man wird auf Stummschaltung programmiert, ... ängstlich darauf bedacht, immer nur das zu sagen, was zu hören gewünscht ist.
Hilfst Du ihnen, merken sie es sich - ein Leben lang. Schadet ihnen einer - merken sie es sich auch. Moral ... für viele unserer Spezies ein Fremdwort ... ;-)
:-w
morgen Abend ...  |
| Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht. |
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