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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 05.05.2006    um 20:52 Uhr   
Mafia? Wie kam er denn nun auf die Mafia? Das war doch eine ganz andere Schicht der Gesellschaft.
Ja, er konnte nicht leugnen auf diese kleine Art und Weise zu versuchen, mehr aus Lucien heraus zu bekommen, aber anscheinend ging das nicht so einfach, wie er dachte. Ob der Blasse wusste, dass dieses Attribut der Verschwiegenheit ihn nur noch interessanter machte? Felice erwischte sich somit, wie er das Interesse stetig in ihm stieg. Mein Gott, man bekam ja nicht oft einen richtigen Vampir vor die Nase gestellt! Klar, so langsam verschwand der Hass und es schien aufregender zu werden, als zuvor.
Der Griff nach seiner Wange kam unverhofft, darum zuckte er ein wenig zusammen und hatte sich mit Tee besudelt. Er spürte die Kühle der Hand nicht sofort, da die Hitze absolut nicht abklingen wollte. Sein Körper begann durchzudrehen.

„Oh shit!“
Kommentierte er seine Tollpatschigkeit.
Die kleinen Tropfen auf der Hose waren jedoch nicht so interessant wie die Worte, die gerade flüssig von Luciens Lippen geperlt waren, die er – ganz nebenbei erwähnt – gerade ausgiebig betrachtete. Erschrocken suchte er kurz danach nach den tiefblauen Bergseeaugen.

„Woher weißt du, dass ich warm bin?“
Unmöglich! Das kann er doch gar nicht spüren!
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 05.05.2006    um 21:02 Uhr   
"Oh, verzeih mir! Das war ungeschickt von mir!" Schnell nahm er seine Hand von Felice' Wange und stand auf. Aus der Schublade des Nachttisches zog er ein weißes Taschentuch hervor und reichte es dem Jungen.
"Du hast dir doch nicht weh getan, oder?"
Aufmerksam beobachtete er den Jungen. Er wollte nicht daran Schuld sein, dass er sich verbrannt hatte. Aber schon seine nächste Frage ließ ihn die Sorge vergessen, die er noch vor wenigen Sekunden gehabt hatte.
"Na ja, deine Haut ist ganz warm. Ich... fühle das doch, oder ist das so ungewöhnlich?"
Er schüttelte seinen Kopf und legte ihn im nächsten Moment schief. Oh, ob er ihn überrascht hatte? Ja, so musste es sein. Da war es besser, wenn er ihm eine Erklärung gab. "Wir verlieren unsere Sinne ja nicht, weil wir tot sind..."
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 05.05.2006    um 21:15 Uhr   
Unglaublich! Felice fühlte sich von so großer Neugier gepackt dass er gar nicht beschreiben konnte, wie er sich im Moment fühlte. Irgendwie kapierte er es jetzt richtig, wer da eigentlich vor ihm saß und ein Taschentuch entgegen hielt, mit dem er sowieso nichts anrichten konnte.
Langsam und vorsichtig nahm er das Taschentuch aus Lucies Hand und berührte dabei flüchtig die schlanken Finger. Diese Blässe war unnatürlich, aber dennoch wirkte sie sehr anziehend. Das schwarze Haar war ein schrecklicher Kontrast, doch auch dies sah irgendwie ganz wunderbar aus. Diese Bergeseeaugen waren ja das Tüpfelchen auf dem i. Sie passten irgendwie gar nicht zu dem Gesamtbild und doch schien nur diese Farbe in Frage zu kommen. Sein Bruder könnte dies alles ganz sicher viel besser beschreiben, als Felice es sich in Gedanken erklärte.
Jetzt erst begann er abwesend über seine nasse Hose zu tupfen.

„Nein, das geht nicht. Wenn ein Körper tot ist, dann ist er tot. Deine Nerven arbeiten doch gar nicht mehr, wahrscheinlich redest du es dir nur ein, dass so ist wie es ist. Immerhin hast du Erinnerungen. Die werden nie aus deinem Kopf weichen.“
Wisperte er leise.
Schnell gab er die Sache mit dem abtupfen auf und suchte nach dem Blick des Älteren. Hoffentlich war er ihm nun nicht auf den Fuß getreten.

„Anders kann es doch gar nicht sein… .“
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 05.05.2006    um 21:27 Uhr   
Die Tatsache, dass er tot war, konnte er nicht bestreiten. Die Tatsache, nicht zu fühlen, jedoch sehr wohl. Mit einem winzigen Lächeln, das eher nüchtern wirkte, nickte er und schaute dem jungen Menschen tief in die Augen.
"Demnach dürfte ich auch nicht sehen können. Aber ich sehe. Mein Körper müsste schon lange zu Staub zerfallen sein. Aber ich sitze vor dir. Meine Lippen müssten nicht in der Lage sein, Worte zu formen. Aber ich sitze hier und spreche zu dir. Glaub mir, Felice, ich bin genauso fähig zu spüren, wie du es bist, mit kleinen Unterschieden vielleicht, aber durchaus dazu fähig."
Dann plötzlich grinste er spitzbübisch, wie ein Junge und sagte neckend. "Und ich habe genau gespürt, dass du warm bist! Warum? Das musst du mir erklären! Vielleicht bin ich schon zu lange, was ich bin, als dass ich mich noch daran erinnern kann!"
Er konnte nicht widerstehen die Wange des Jungen noch einmal zu berühren, jedoch stellte er zunächst seine Tasse auf den alten Nachtschrank, schließlich wollte er nicht, dass sich der Junge wirklich noch verbrühte. Was fasziniert dich so, Lucien?
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 05.05.2006    um 21:36 Uhr   
Ja gut, da mag etwas Wahres dran sein. Hm, im Enddefekt konnte man also gar nicht behaupten, dass Vampire tot waren! Nein, das waren sie eigentlich nur zur Hälfte. Irgendwie wirkte diese Tatsache beruhigend und fröhlich zugleich auf Felice. Wie schön, dass Lucien doch noch spüren und riechen konnte!
Nun wurde er aber wieder ziemlich unruhig.
Als man ihm die Tasse aus der Hand genommen hatte, wusste er gar nicht, was los war. Das erneute Auflegen der Hand verstärkte die Hitze in seinem Körper nur. Er presste die zarten Lippen aufeinander und suchte in seinem Kopf nach einer passenden Erklärung zu Luciens spitzbübischer Frage.

„Ich, ich weiß auch nicht was los ist.“
Murmelte er verwirrt.

„Ich glaube, ich bin ziemlich fertig.“
Ja, sehr fertig, Felice Foscari!

„Ist wohl besser, wenn…, wenn ich jetzt gehe.“
Er senkte den Blick zu Boden und zögerte einen Moment, dann versuchte er sich von der wunderbar zarten und zugleich kühlen Hand zu entfernen um sich von dem schönen Bett zu erheben.
Er wird doch am Ende doch nichtÂ…? Hahaha, oh mein Gott!
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 05.05.2006    um 21:46 Uhr   
Zärtlich, wie eine kühle Brise an einen heißen Sommertag, glitt seine warme Hand von der Haut des Jungen. Seine hellen Augen beobachteten jeden seiner Schritte und er musste sich wirklich wundern. So hatte er Felice noch nie erlebt. Was er nur hatte? Vielleicht war er wirklich noch zu schwach. Vielleicht war es auch das Blut. Nein, das wohl eher weniger. Ein bisschen Blut in einer Nacht macht noch kein Blutsband. Er wusste wirklich nicht, woher dieses Benehmen kam. In einer geschmeidigen Geste erhob er sich ebenfalls und verschränkte seine Arme hinter seinem Rücken.
"Wenn du wirklich krank bist, sollte ich vielleicht doch einen Arzt nach dir sehen lassen. Das Blut von gestern hat wohl nur wenig gewirkt. Komm, ich bringe dich auf dein Zimmer und du ruhst dich aus, während ich nach einem Arzt schicke. Oder ist es doch etwas anderes, Felice?"
Seine Augen lagen ruhig auf dem jungen Menschen und doch hatte er das Gefühl, dass er nervös war. Ob er... ? Nein, dass war äußerst unwahrscheinlich und den Gedanken nicht wert.
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 05.05.2006    um 22:00 Uhr   
„Nein, nein nicht nötig… .“
Er torkelte leicht auf die Türe zu und zwang sich, sich zu beruhigen, aber er schaffte es nicht.
Gleich nachdem er das Zimmer verlassen würde, wird er sich selbst eine Ohrfeige verpassen! Wie konnte er denn nur wirklich an…, oh, meine Güte!
Felice huschte schnell zurück und schnappte sich die Schuhe. Wie ein kleines Mädchen drückte er sie an seine Brust und sah Lucien noch einmal genau an. Dann eilte er jedoch zur Türe und öffnete sie schnell.

„Gute Nacht!“
Sagte er noch, bevor da schon die Türe hinter Felice zufiel.
Draußen auf dem Gang schnappte er mehrmals nach Luft. Tatsächlich beruhigte sich sein Körper und die Hitze weichte aus den Poren. Da hatte er doch tatsächlich Testosteron ausgestoßen!

„Gleich morgen… .“
Murmelte er zu sich selbst und haute sich dann tatsächlich sanft auf die Wange. Mit schüttelndem Kopf ging er den Gang entlang und schlenkerte das Schuhwerk in seinen Händen. Er war sich sehr sicher…, normal würde er Lucien in nächster Zeit nicht mehr unter die Augen treten können. Diese Szene war ja viel zu peinlich gewesen, hoffentlich behielt dies Lucien für sich.

Da er Vico nicht wecken wollte, hatte sich Foscari die Schuhe angezogen und bei einem Bediensteten nach Stift und Papier gefragt. Damit saß er nun im Garten auf der stählernen Bank die als gemütliche Schaukel umfunktioniert war. Sie sah aus wie die Stühle auf seiner Terrasse.
Er blickte zum klaren Sternenhimmel herauf und suchte nach Worte, aber noch immer war die Muse nicht in seinen Leib zurückgekehrt. Stattdessen hatte er lustige Strichmännchen auf das Blatt gemalt. Ja, malen konnte er überhaupt nicht.
Als ihm einfiel, dass er noch dieses Blut von Lucien trinken musste, wurde er wieder nervös. Nach der vergangenen Szene konnte er doch nicht so einfach wieder zu ihm gehen! Ah, nein nein, das wird sicher nichts ausmachen, wenn ein Tag Pause dazwischen kommt, nicht wahr?
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 05.05.2006    um 22:14 Uhr   
Ein bisschen verwirrt war er schon, als Felice aus dem Zimmer geeilt war. Für ihn hätte es nichts Einfacheres gegeben, als seine Gedanken zu lesen, aber er hatte dem Jungen ein Versprechen gegeben und er würde es unter keinen Umständen brechen. So ging er langsam auf seine Sitzecke zu und genoss dabei den Blick aus dem hohen Fenster. Was für eine seltsame Nacht. Er hatte einem Menschen erklärt, dass er ihn gerne zu seinem Guhl machen würde, wofür er in der vampirischen Gesellschaft sicher Hohn und spot ernten würde. Er hatte mit diesem Jungen Kakao und Tee getrunken und hatte mit ihm über die Kunst geredet. Und dann? Ja, dann war er einfach rot geworden. Das hatte etwas äußerst Niedliches!
"Störe ich? Du siehst irgendwie beschäftigt aus. Ja, ich weiß, du bist immer beschäftigt, aber ich meine richtig beschäftigt. Weißt du, ich habe gesehen, wie Felice in sein Zimmer gegangen ist - ziemlich hektisch - und da dachte ich mir, dass ich lieber mal nachgucke, also störe ich?"
Rasmus, der plötzlich in den Raum getreten war, hatte er gar nicht bemerkt. Dann drehte er aber den Kopf und lächelte.
"Nein, ganz im Gegenteil, Rasmus. Setz dich zu mir!"
Nachdem er seine Geschichte beendet hatte, schmunzelte Rasmusm.
"Felice Foscari? - Meinen Respekt, Lucien!"
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 05.05.2006    um 23:23 Uhr   
Schön, er sah absolut ein dass er in seinem labilen Zustand nicht vor Lucien treten konnte, also musste er sein Vorhaben, was er eigentlich auf morgen geschoben hatte, jetzt vorziehen! Er nickte seinen Gedanken eisern zu und erhob sich.
Mit einem sanften Quietschen wackelte die kleine Hollywood-Schaukel sehr bald ganz alleine vor sich her. Felice huschte in das Innengebäude und sah sich flüchtig um. Er leckte sich über die Lippen, als er im ruhigen Gang zurück zu seinem und Vicos Zimmer ging. Ganz vorsichtig öffnete er die Türe und zog es vor sie nicht zu schließen, da er sowieso bald wieder hinausgehen würde. Hektisch kramte er nach seiner alten Hose. Mit dem leisen Atmen des Jungen in seinem Ohr durchsuchte er die Taschen. Kurz darauf fand er was er gesucht hatte: Seine Kontokarte!
Lucien hatte gesagt, Allegro habe Kontakte zur Polizei und er müsse nichts befürchten. Also war nun der beste Augenblick gekommen. Er sollte die Chance nutzen, so leicht würde sie sicher nicht mehr in seinen Schoß fallen.
Unsicher linste er noch einmal zu Vico, dann aber stand er flüssig auf und ging auf das Bett zu. Vorsichtig drückte er seinem Bruder einen sanften Kuss auf die Stirn, bevor er das Zimmer genauso leise verließ, wie er es betreten hatte.
Keine zehn Minuten später hatte er das Anwesen verlassen. Flüchtig war er noch vor einem Spiegel im Saal gestanden und hatte seine Äußerlichkeit skeptisch überprüft, bevor er zufrieden in die Nacht hinausging. Aufgeregt leckte er sich wieder über die Lippen. Das, war er nun erleben würde, war ein feuchter Traum der Jugend gewesen und anscheinend absolut notwendig. Er hatte ja vorhin bemerkt dass er so langsam Samenstau entwickelt hatte. Na ja, er war jung und musste sich eben die Hörner abschlagen. Das gehörte zu seinem Leben wie Luft und Essen. Konnte man es ihm übel nehmen?
Nachdem er eine belebte Straße erreicht hatte, blieb er auf der Ecke stehen und sah sich um. Er brauchte unbedingt ein Taxi, denn er kannte sich in Rom überhaupt nicht aus. Verständlich, es war eben eine fremde Stadt!
Endlich erwischte er ein Taxi und winkte es sogleich heran. Der Fahrer war ein dicker untersetzter Kerl mit Halbglatze und Bart. Diesem wies er zunächst an, die nächste Bank aufzusuchen. Galant hüpfte Felice aus den Wagen und sagte, dass der Fahrer warten sollte, solange er in der Bank war. Im grellen Neonlicht folgte er den Anweisungen der Terminals. Er kniff die Augen zusammen, als er sich an seine Geheimnummer erinnerte. Danach war die Sache geritzt und sein Konto um ein paar Tausender leichter. Wie gut, dass er sich in jüngeren Jahren eisern das Geld zurückgelegt hatte, was seine Mutter ihm manchmal heimlich in die Hände gedrückt hatte. Er schob das Geld in seine Tasche und huschte in das Taxi zurück. Abwartend sah der Fahrer zu ihm zurück. Vorfreude stand ihm in Gesicht, welche plötzlich purer Scham wichen musste.
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 05.05.2006    um 23:24 Uhr   
„Ehm eh… .“
Stotterte er.

„Nach 'Le Désir’, bitte“
Kam es dann selbstsicher hervor.
Der Alte hob skeptisch eine Braue und musterte Felice kurz, dann gab er jedoch Gas.
Das 'Le Désir’ war ein ziemlich teures Entablisment im Rotlichtmilieu. Von seinen Freunden im Internat, die komische ältere Freunde gehabt hatten, hatte er immer Geschichten von den Lustmädchen aus Rom gehört. Jetzt war es an der Zeit sich selbst davon zu überzeugen.
Endlich hatte er sein Ziel erreicht. Die Gegend sah stilvoll aus, kein Wunder, dass es hier teuer sein sollte. Unsicher ging er auf die Türe zu - nachdem der Taxifahrer ordentlich Geld kassiert hatte - vor der zwei starke bullige Kerle standen. Bevor er jedoch überhaupt die Türe öffnen konnte, wurde er von einem zurück gedrückt.

„He Kleiner, geh ab nach Hause ins Bett zu Mama!“
Sie lachten dreckig und Felice rümpfte seine Nase. So wollte er sich natürlich nicht abspeisen lassen. Mit einem selbstgefälligen Grinsen zog er einen Schein hervor und steckte ihn in die Brusttasche des großen Schrankes.

„Ändert das deine Meinung, Kumpel?“
Der Kerl guckte komisch und zog den Schein wieder hervor. Er hielt ihn gegen das Licht einer roten Neonröhre und nickte dann anerkennend.

„Schon gut. Rein mit dir.“
Brummte er dennoch missmutig.
Der Mailänder schluckte nervös und trat dann in den Laden ein. Neugierig sah er sich um. In so einem Ding war er noch nie gewesen. Viele Kerle saßen an runden, dunklen Tischen und ließen sich von halbnackten Frauen grunzend bedienen. Hübsche Mädchen, die hier und da an silbernen Stangen tanzten, gab es genügend und ebenso eine Bühne mit hell erleuchteten Untergrund. Ein Timer befand sich an der Bühnenwand der von nein mühsam hinab auf die acht stieg. Wahrscheinlich kam bei Null der nächste spezielle Showakt, oder so… .
Das waren jedoch nicht Felice Begierden, er wollte etwas…, privates. Etwas, was er ganz alleine für sich haben konnte. Also ging er an die Bar und setzte sich. Es dauerte nicht lang, da kam ein weiterer Muskelpaket hinter dem Tresen auf ihn zu und musterte ihn ebenso wie all die anderen. Er hatte viele Ohrringe im rechten Ohr, ein Augenbrauenpircing und Tattoos über beide Oberarme verteilt. Er wirkte wie ein Biker und er wirkte wie der perfekte Partner für einen Deal.

„Was darf’s sein?“
Brummte er auf.
Felice zögerte einen Moment, dann sagte er aber sofort, was er wollte. Man musste in diesen Milieus so souverän wie nur möglich sein.

„Ich hätte gerne ein freies Separee mit Trance Musik. Einer Flasche Barolo Wein. Zwei hübsche willige Mädchen und ca. drei Stunden Ruhe. Hier, für die Mühe!“
Eisern war der Blick, dem er dem Kerl hinter dem Tresen zugeworfen hatte. Dieser staunte nicht schlecht als Felice mit jeder Aufzählung einen Schein von hohem Wert diskret zu ihm geschoben hatte. Ein dröhnendes Lachen klang auf, doch dann wurden die Scheine eingesteckt.
  TopZuletzt geändert am: 05.05.2006 um 23:28 Uhr von FeliceFoscari
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geschrieben am: 05.05.2006    um 23:24 Uhr   
„In Ordnung, Bursche! In zehn Minuten ist Separee 3 für dich fertig! Solange ’nen Drink?“
„Ja, Wasser… .“
Gott, sein Herz rutschte ihm gerade in die Hose.
Mit einem weiteren, dröhnenden Lachen schenkte der Keeper ihm ein Glas Wasser ein.
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 06.05.2006    um 11:31 Uhr   
"Respekt?" Lucien verzog seine Lippen zu einem merkwürdigen Grinsen. Nein, es gehörte nichts dazu Menschen in Verlegenheit zu bringen. Ein bisschen zu viel Ehrlichkeit, eine Spur zu viel Direktheit und schon konnte man sich sicher sein, dass die einfachen Menschen errötet die Hand vor den Mund nahmen. Aber... Felice war kein gewöhnlicher Mensch. Er war außergewöhnlich. Außergewöhnlich klug. Außergewöhnlich talentiert. Außergewöhnlich hübsch. Außergewöhnlich mutig. Außergewöhnlich willensstark. Außergewöhnlich aufopferungsbereit. Ja, vielleicht war der Respekt doch angemessen. "Danke, aber ich glaube kaum, dass er das gerne hören würde." Das seltsame Grinsen verwandelte sich in ein offenes Lächeln und Rasmus nickte.
"Ich würd's ja auch nicht gerne hören, wenn man über mich, wie ein Stück Fleisch spricht."
"Rasmus, höre ich da eine Spur Eifersucht aus deiner Stimme?"
"Wo denkst du hin, Lucien? Ich bin sicher nicht auf einen kleinen Jungen eifersüchtig, der ständig ein Kind an seinem Bein kleben hat. Gut, ich gebe zu, dass ich mir wünschen würde, dass wir einmal wieder was zusammen machen, aber eifersüchtig bin ich sicher nicht, auch wenn du das gerne hättest!" Die Offenheit, mit der Rasmus sprach, hätte vielen Sterblichen den Tode bedeutet, aber die Beziehung zwischen ihm und dem Vampir war weiter. Lucien wusste, was der Mensch sagen wollte und mochte ihn wegen seinen Eigenheiten, seiner teilweise frechen Art und den Sprüchen, die die Menschen manchmal so aus der Fassung brachten.
"Das beruhigt mich. Mein Vater würde die Eifersüchteleien zwischen euch auch sicher nicht dulden. Es ist ziemlich anstrengend ständig aufpassen zu müssen, was man sagt!" Er beugte sich zu dem Italiener hinüber und küsste zärtlich seine Wange. "Es ist gut, dass du bei mir bist, Rasmus."
"Ja, was würdest du ohne mich nur machen?"
Eine Stunde später gingen die beiden Freunde durch den nächtlichen Garten. Die Luft war von dem Duft erblühter Rosen erfüllt und die kleinen Tiere zirpten und quietschten irgendwo im Unterholz. Der weiße Kies unter ihren Füßen knirschte leise. Lucien hatte sich bei Rasmus eingehakt und sich neben ihn gesetzt, als sie das Prachtstück des Gartens erreicht hatten. In einer versteckten Ecke stand eine Venusstatue in einem See. Das Wasser plätscherzte um ihre Waden und ließ sie unheimlich verführerisch wirken. Lucien mochte diesen Ort, diese Schönheit, das volkommene Einswerden mit der Natur, wenn er auf der Mamorbank saß und auf die Schöne sah. Lange saßen sie schweigend da - Rasmus und er - und sahen sich einfach nur an. Es war ein wundersames Gefühl, denn obwohl der Italiener ein Mensch war, glaubte Lucien die Verbundenheit zwischen ihnen fast spüren zu können.
Doch ihre Zweisamkeit wurde jäh unterbrochen, als ein Diener vor die Herrschaften trat.

"Monsieur, Madame Di Pompo ist gerade angekommen und wünscht euch zu sprechen. Sie sagt, dass es um eine Angelegenheit von äußerster Dringlichkeit ginge."
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 06.05.2006    um 14:01 Uhr   
Er war nicht der einzige, der genau wusste, dass er zuviel Geld hatte springen lassen. Diese kleine Party hätte er sicher auch billiger gekriegt, aber er war heute eben in einer spendablen Laune. Der Keeper reichte ihm das Wasser und er umfasste es unsicher mit der Hand. Kein Ort, den man allein besuchen sollte.
Felice sah sich heimlich um. Er erblickte jedes Mal eine Gruppe von Kerlen, die um die runden Tische hockten und lauthals grölten und die Mädchen somit anfeuern wollten. Sie waren betrunken, mehrere Flaschen standen geleert auf dem Tisch. Wenn er es genau nahm, sah es aus wie 'Desperado' Flaschen, aber das war nicht weiter wichtig gewesen. Zumindest waren sie in einer Gruppe! Und er? Er saß hier ganz alleine herum. Hoffentlich kam keiner auf dumme Gedanken… .
Plötzlich fiel der Zähler auf Null. Musik, die er niemals bevorzugen würde, dröhnte in sein Ohr auf und ließ Scheinwerfer auf die lang gezogene Bühne fallen. Es dauerte einen Moment, bis eine Blondine in Cowboy-Kostüm durch die roten, schweren Vorhänge schlüpfte und ihre Show durchzog. Die meisten Männer verließen die runden Tische und zogen Stühle hinterher. Kurz darauf positionierten sie sich vor den Tatsachen.
Felice lehnte sich ein bisschen zurück und sah dem Mädchen ruhig zu, wie sie sich langsam entblätterte. Auch daran konnte er im Moment noch keinen Gefallen finden, da er irgendwie nicht in Stimmung war und das Gegröle der Kerle fand er durchaus unangenehm. Zwar hatte er Triebe, aber das war kein Grund sich deswegen wie ein Tier zu benehmen.
Plötzlich klopfte der Barkeeper zweimal auf den Tisch. Der hübsche Mailänder zuckte zusammen und fixierte den halben Rocker sofort. Dieser grinste ihn breit an und deutete auf einen Gang.

„Da ist der Weg zum Glück! Dein Separee ist fertig und die Mädchen warten schon.“
„Oh…, danke!“
Er lächelte charmant und ließ seinen noch kranken Körper vom Barhocker rutschen. Nervös aber kontrolliert folgte er der Weisung, die er eben noch erhalten hatte. Locker schlappte er durch den Gang und linste auf jede rote Tür die an ihm vorbei glitt. Auf einer stand dann in goldener Schrift die Nummer 3, also würde dies heute Abend der Ort des Geschehens sein.
Sanft biss er sich auf die Unterlippe. Er wusste nicht, wie er sich verhalten sollte, aber er war sich sicher dass die Mädchen Erfahrung hatten und der wunderbare Barolo Wein sein bester Freund in den nächsten Minuten sein würde. Er schwellte Stolz die Brust und öffnete die Türe. Hell und klar schallte die neuste Trance Musik gegen sein Ohr und lud ihn unwillkürlich zu einem heißen Abenteuer ein. Die Tür fiel leise hinter ihm zu und seine tiefbraunen Augen begannen den Raum zu mustern. Dominant war das schwarz an den Wänden, welcher durch kleine Highlights wie Minilichtern erhellt wurde und verziert mit quadratischen Spiegeln. Die Zimmerdecke war komplett Rot und mit einer geschwungenen, tiefblauen Neonröhre verziert die sich quer hinüberzog.
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 06.05.2006    um 14:01 Uhr   
Der Boden war mit rotem Flauschteppich ausgelegt. In der nächsten Ecke sah er eine dunkelblaue Sitzkombination. Ein Ecksofa und ein Sessel, die halb einen schönen Glastisch umrahmten auf welcher seine Flasche Wein stand. Das war das Gröbste, was man hier vorfinden konnte, abgesehen der zwei Schönheiten die rechts und links von ihm in an den GoGo-Stangen in den Ecken tanzten.
Freundlich schmunzelte er ihnen zu und schritt weiter zur Sitzkombination. Er ließ sich auf dem Sofa nieder und schenkte sich gemütlich Wein ein.
Ah, es war ein tolles Gefühl! Zwei süße, tanzende Mädchen und eine ganze Flasche Wein. Das war es, was ihm ein wenig Lebensmut zuhauchte.
Während er genießend von dem flüssigen Rot kostete, setzte er sich automatisch so hin, dass er den Mädchen ungestört zusehen konnte. Sie waren hübsch, keine Frage, aber seinen Geschmack hatte man leider doch verfehlt. Nun, für die eigentliche Sache war es aber durchaus ausreichend, so böse es auch klingen mag. Am Ende war der Hintern eines Mädchen oder Jungen sowieso derselbe.
Lächelnd neigte er den Kopf als die zwei Schönheiten sich quälend langsam auszogen.
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 06.05.2006    um 14:21 Uhr   
"Bei Madame Di Pompo handelt es sich immer um Angelegenheiten von äußerster Dringlichkeit." Lucien schüttelte seinen Kopf und strich sich die dunkeln Haare aus den Augen. Es passte ihm nicht, dass Lucretia sich eingeladen hatte. Der Abend mit Rasmus hatte gerade etwas sehr Entspannendes und wenn er dann an die hübsche Unsterbliche dachte, so war er sich ziemlich sicher, dass damit bald Schluss wäre. "Danke, Etienne. Richte ihr aus, dass ich bald bei ihr bin. Wenn sie möchte, soll sie sich ruhig in der Bibliothek umsehen. Du kannst ihr das neue Buch von Tremio empfehlen."
Der Diener nickte und schon bald verschwand er wieder im Gestrüpp des Irrgartens. Lucien wandte sich an Rasmus, der seine Lippen missmutig verzogen hatte.
"Sieh mich nicht so an, mein Freund. Du weißt, dass ich diesen Abend lieber mit dir verbracht hätte, aber ich habe dir auch erzählt, was Felice sich letzte Nacht geleistet hat. Ich muss Lucretia beschwichtigen, wenn ich nicht das Gespött der Gesellschaft werden will!"
"Ich weiß, mach schon, dass du abhaust! Ich hab so, wie so noch was zu erledigen!"
Lächlend erhob er sich und gab dem jungen Menschen noch einen Kuss auf die Stirn. "Du bist so wunderbar, Rasmus!"
Wisperte er noch, bevor ihn seine Füße zurück ins Haus trugen. Seine Schritte hallten im großen Eingangsbereich nach und einige Hausmädchen steckten ihre Köpfe neugierig aus den Türen darum herum. Er wusste, dass sie über ihn tuschelten und das sie jedesmal eifersüchtig waren, wenn Lucretia ihn besuchte. Sie dichteten den beiden schon lange eine Beziehung an, konnten aber nie Beweise dafür finden, auch wenn Signora Di Pompo immer sehr aufreizend gekleidet war, wenn sie in diesem Haus erschien. Das war doch nicht normal, so besuchte man doch keine Freunde! Lucien war es egal. Er ging in sein Zimmer. Es war das Gefühl, dass Lucretia ohnehin nicht in der Bibliothek warten würde. Das war nicht ihr Stil. Und wie Recht er doch hatte. Da saß sie, die langen Beine überschlugen, so dass man fast ihr ganzes Bein sehen konnte. Der Rock verdeckte nur das Nötigste und die Bluse, die sie trug war durchsichtig, so dass man darunter ihre Brüste erahnen konnte. Kein Wunder, dass die Bediensteten glaubten, er würde mit Lucretia zusammensein. Ach, zum Glück war es nicht so.
"Lucien, du lässt mich warten. Das kenne ich gar nicht von dir. Dein Diener wollte mich mit der Bibliothek abspeisen, aber du weißt ja, dass mein Interesse an Büchern mehr, als gering ist. Aber es freut mich, dass du heute Abend noch etwas Zeit für mich gefunden hast. Wenn du dich setzte, werde ich dir eine niedliche, kleine Geschichte erzählen, die dich sicher überraschen wird." Sie lächelte und ihre vollen, verführerischen Lippen luden zum Küssen ein. Lucien setzte sich jedoch und verschränkte die Arme auf der Tischplatte.
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geschrieben am: 06.05.2006    um 14:21 Uhr   
"Du bist gekommen um mir eine Geschichte zu erzählen? Nun, dann muss sie wirklich gut sein, sonst hättest du dir nicht die Mühe gemacht herzukommen, Lucretia!"
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geschrieben am: 06.05.2006    um 14:40 Uhr   
Die Zeit verging gemütlich langsam in seiner Welt. Längst waren die Damen nur noch spärlich bekleidet und hatten Spaß daran gefunden, Felice auf die Art heiß zu machen die Männer am Meisten bevorzugen: Sie fummelten sich gegenseitig an!
Der Wein hatte bei Felice nach der zweiten Leerung seine Wirkung hinterlassen. Er musste ihn schnell trinken, ansonsten würde sein Körper zu immun dagegen sein. Immerhin, die ganzen Tabletten schirmten den Körper von äußerlichen Mitteln gut ab, so auch vor Alkohol.
Irgendwann gab es jedoch keinen Gedanken mehr an die Wirkstoffe des Weines, denn da klebten schon die süßen Lippen von einem der Mädchen an die Seine. Sie hatte sich ihm perfekt genähert, sodass er diesen Mut einfach belohnen musste. Na ja, er wollte diesen Mut ja auch von selbst belohnen, so oder so.
Er glaubte, dass die Mädchen sehr glücklich über ihren momentanen Freier waren. Wahrscheinlich hatten sie nie das große Glück erhalten, so einen jungen und durchaus wunderschönen Mann beiwohnen zu dürfen.
Felice war es nicht gewohnt sich auf beide Mädchen zu konzentrieren, aber er versuchte die Aufmerksamkeit so gut es ging zu teilen, als sich die andere Schöne hinzugesellt hatte.
Irgendwann wusste er nicht mehr, welche Hand zu wem gehörte, aber das war auch egal. Er bemerkte nur wie man sein Oberteil langsam öffnete und entfernte, während seine Hände mit sanfter Gewalt über den Oberkörper von einem der Mädchen geleitet wurden, bis hin zum vollen Busen. Wohlig warme Lippen lagen noch auf den seinen und längst war da auch die feuchte Zunge mit ins Spiel gekommen.
Eine Berührung folgte auf die nächste, ein Kleidungsstück entfernte sich nach dem anderen, bis er bis auf die Short bekleidet sich auf dem Rücken wieder fand.
Was dann geschah, musste nicht weiter erläutert werden… .
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geschrieben am: 06.05.2006    um 15:03 Uhr   
Eigentlich war er sich sicher, dass seine Freundin ihm einmal mehr irgendwelchen Klatsch aus vampirischen Kreisen antragen wollte. Sein Vater meinte zwar immer, dass er ihr gut zuhören sollte, denn eine so zuverlässige Informationsgequelle, wie sie, würde er kein zweites Mal finden, aber trotzdem langweilte ihn ihr Gerde, die Gerüchte und das Getratsche. Innerlich stellte er sich also auf einen qualvollen Abend ein.
Ein Diener betrat den Raum und brachte eine Karaffe mit einer roten Flüssigkeit hinein, aber Lucien schüttelte nur den Kopf. Er hielt nicht viel davon zu Essen, während er Lucretia gegenüber saß, außerdem fehlte ihm so, die Lust daran, die Extase, die seinen Körper ergriff, wenn er trank. Es war etwas anderes Tiefkühlkost zu bekommen, als einen frisch erlegeten Hirsch zu sich zu nehmen, da würde ihn sicher jeder verstehen.
Seine hellen Bergseeaugen legten sich auf das schöne Gesicht der Unsterblichen, die noch immer ein Lächeln auf ihren Lippen trug.

"Ach, weißt du, Lucien... ich sage es dir ja nicht gerne, aber ich glaube, dass dir deine Vorliebe für die Menschen irgendwann einmal zum Verhängnis wird."
"Lucretia, du wolltest mir eine Geschichte erzählen..."
"Ach ja, richtig! Aber auch sie hat was mit einem Menschen zu tun, genauer gesagt mit deinem kleinen, neuen Spielzeug. Rate doch mal, wo ich es heute gesehen habe."
"Er war die ganze Zeit bei mir. Wo sollte er also sein?"
"Na, bis dahin mag das ja stimmen, aber als ich gerade aus meinem Jagdrevier abgehauen bin, habe ich den Schönen doch tatsächlich in einem Separee mit zwei Mädchen verschwinden sehen. Dieser undankbare Bursche! Da kümmerst du dich so aufopfernd um ihn und er vergnügt sich mit anderen in einem Bordell. Lucien, ich weiß, das muss schrecklich für dich sein, aber..."
Lucien schüttelte nur seinen Kopf und lächelte.
"Wenn auch nur die Hälfte deiner Geschichte stimmt, Lucretia, dann kann ich Felice daraus keinen Vorwurf machen. Er ist nur ein Mensch. Du bist noch nicht so lange tot und solltest dich daran erinnern können, wie man sich fühlt und was man für Bedürfnisse hat. Wenn Felice Frauen will, ist da nichts verwerfliches dran, findest du nicht?"
So ruhig er äußerlich auch war, innerlich bebte er. Felice konnte wer weiß was passieren, wenn er allein auf den Straßen herumschlich. Nun ja, er konnte sich sogar vorstellen, dass er nachher viel zu schwach war um überhaupt zurück zu kehren. Bei Kain, er würde gewiss in Schwierigkeiten geraten. Sobald Lucretia ging, würde er nach ihm sehen. Wenn sein Körper nicht so geschwächt wäre, würde er sich gar keine Sorgen machen, aber so?
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 06.05.2006    um 15:36 Uhr   
Die drei Stunden waren durchaus nötig gewesen. Mit einem leisen Keuchen kämpfte sich Felice aus der Umklammerung der zwei Mädchen und sah verschwommen auf die Weinflasche. Umgekippt lag diese auf den Glastisch, doch der Rest der sicht verteilt hatte schmerzte nicht, da das meiste sowieso in dem Mailänder steckte, anstatt im flauschigen Teppich. Er keuchte erneut auf. Diese Mädchen hatten ihn aber ziemlich umklammert! Anscheinend muss er sehr gut gewesen sein, anders verstand er die verdeckte Angst der Flucht nicht. Ihm wurde schlecht als er es geschafft hatte auf allen Vieren auf den weichen Boden zu landen. Er hatte sich total verausgabt. Das hätte er nicht tun dürfen, aber die Notlage war zu groß gewesen. Wie hätte Lucien denn nur reagiert wenn er ihm ins Gesicht gesagt hätte, dass er es ziemlich lange nicht mehr getrieben hatte und nun unbedingt was braucht, was ihm den Druck nimmt? – Pah, er hätte es nicht verstanden! 230 Jahre sind zu lange um es nachvollziehen zu können.
Plötzlich klopfte es an der Türe.

„Hey Romeo, du hast nur noch zehn Minuten! Also beeil dich.“
Felice konnte die Stimme nicht zuordnen, aber er wusste, dass er nur noch zehn Minuten hatte um seine Sachen zu suchen.

„Scheiße… .“
Murmelte er leise.
Panisch begann er dann den Raum zu durchsuchen. Unter einem der Mädchen sah er sein Hemd. Vorsichtig zog er es unter ihr hervor und warf es sich schnell über. Jetzt fehlten noch die Short und seine Hose. Ach ja, was machte er nebenbei mit den drei benutzten Kondomen? Oh! Ab in den Mülleimer der versteckt hinter dem Sofa stand.
Nach einigem Hin und Her war er dann komplett angezogen. Trotz allem sah er mehr als fertig aus und er wusste, dass er so nicht zurückgehen konnte, also verließ er erstmal leise das Separee. Im Gehen richtete er sein weiches, zerwühltes Haar und schleppte sich erschöpft an den Tresen zurück. Der Keeper grinste nur wissend. Die Jugend von heute übernahm sich eben oft! Immerhin waren die Mädchen, die er geordert hatte, die besten im Stall gewesen. Die wussten wie man einen Mann ordentlich melkte.

„Na Kumpel, alles in Ordnung mit dir?“
„Oh…, oh ja!
Doch, er musste zugeben dass er sich nun außerordentlich gut fühlte. Er war zwar geschafft und ziemlich Blass im Gesicht, aber er war schrecklich erleichtert.

„Ich mix dir ‚ne Vitaminbombe. Die mobilisiert ein paar letzte Kräfte.“
Sagte der Keeper und machte sich an die Arbeit.
Überlegend kaute sich Felice auf der Unterlippe herum als er sah, dass es schon ein Uhr war. Ob er warten sollte, bis die Sonne aufgeht? Dann würden die meisten schlafen und er hätte eine Chance heimlich in das Anwesen zurück zu huschen. Hatte er überhaupt noch Geld?
Schockiert über diese innerliche Frage tasteten seine Hände die Hosentaschen ab. Er fand noch ein paar Zehner, damit würde er sich gerade noch das Getränk leisten können, aber nicht die Heimfahrt.
  TopZuletzt geändert am: 06.05.2006 um 15:39 Uhr von FeliceFoscari
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geschrieben am: 06.05.2006    um 15:36 Uhr   
„Ach shit.“
Entkam es ihm wieder seufzend. Dieser Abend war ein ziemlich teurer Spaß gewesen. Er hätte es nicht so übertreiben sollen, aber jegliche Verbesserungsvorschläge kamen nun zu spät an. Okay, er würde den Drink trinken und zusehen, dass er zurückkam. Egal wie.
Nachdem der Keeper ihm den Drink gegeben hatte, zahlte Felice diesen direkt und trank gemütlich daran. Es schmeckte fruchtig und erfrischend, hoffentlich hielt es ein was es versprach.
Während sein Kopf noch immer dröhnte und der kranke Leib sich meldete, gesellte sich plötzlich eine Dame zu ihm. Wahrscheinlich hatten die Leute gerochen dass er Kohle dabei hatte und nun wurde er unverhofft zum heimlichen VIP, der gute Gesellschaft genoss und umsorgt wurde, wie es nur ging, denn die kleine kümmerte sich um seine Unterhaltung.
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geschrieben am: 08.05.2006    um 20:49 Uhr   
"Wunderbar! Ich hätte wirklich nie erwartet, dass dich ein Mensch um den Finger wickeln kann, Lucien, aber es ist wirklich sehr interessant. Da sagt man unserer Art nach sie seie willenstärker, als die Sterblichen und mein geliebter Freund lässt sich von seinem eigenen Spielzeug betören. Du bist so amüsant, Lucien! In deiner Gegenwart fühlte ich mich schon immer völlig losgelöst, aber heute gibst du mir allen Grund dafür. Wahrscheinlich würdest du dem Kleinen auch noch zulassen einen unserer Art zu töten, was er natürlich nie schaffen wird, aber was ich meine ist, dass du es sicher schaffen würdest ihn selbst dafür in Schutz zu nehmen. Na ja, wem sage ich das, bei dir stoße ich sicher nur auf taube Ohren, so vernarrt, wie du in den Jungen bist. Aber lass uns nicht mehr davon reden. Du wirst schon merken, wenn es deinem Vater, Sengiore Allegro, zu viel wird.
Was hältst du davon mich heute auf die Jagd zu begleiten. Wir haben schon lange nicht mehr gemeinsam... dinniert! Ich kenne einen guten Ort an dem wir keine Probleme bekommen werden. Diesen Wunsch kannst du einer alten Freundin nicht abschlagen, Lucien!"
Er hatte ihren Worten still gelauscht, hatte beobachtet, wie sie die dunklen Locken um die schlanken, hellen Finger wickelte und wie sich ihr schöner Mund vor Abscheu verzog, als sie daran dachte, dass man in Menschen mehr sehen konnte, als loyale Diener und das kommende Abendessen. Ja, sie war eindeutig mehr Vampir, als er selbst. Trotzdem lächelte er charmant und erhob sich. Mit einer galanten Bewegung bot er ihr seine Hand zum Aufstehen an und seine wunderschöne, fast perfekte Stimme umschmeichelte sie.
"Madame, nichts würde ich lieber machen, als heute Nacht mit Euch zu speisen!"
Lucien musste zugeben, dass er diesen Teil der Stadt eigentlich mied. Es war nicht sein Stil nachts in verrauchten Bars zu sitzen und sich das Leid der Menschen anzuhören. Aber Lucretia schien in ihrem Element zu sein. Selbstsicher setzte sie sich an die Theke und überschlug ihre langen, wundervollen Beine. Neben ihr wirkte jede andere Frau weniger hübsch. Es dauerte auch nicht lange, bis sich ein Mann zu ihr setzte. Er war vielleicht Anfang dreißig, hatte kurzes, rotes Haar und einen sinnlichen Mund. Lucien, der neben Lucretia saß, beobachtete die beiden mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Die Unsterbliche wusste wirklich, wie man einen Mann verführte. Wenn er hätte schätzen müssen, so war es nicht mehr, als eine halbe Stunde, bis der Rothaarige einwilligte mit ihr ein bisschen an die Luft zu gehen. Bevor die beiden die Bar verließen, zwinkerte Lucretia ihm noch einmal zu. Er erwiderte diese Geste und folgte ihr in gebührendem Abstand. Er entdeckte die beiden an einer Wand lehnend. Lucretia küsste leidenschaftlich den Hals des Mannes. Lucien näherte sich nur langsam. Als er hinter dem Menschen stand, strich er ihm kurz über die andere Seite seines Hals. Seltsamerweise drehte er sich nicht um, aber er kannte Lucretia, sie hatte ihn
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 08.05.2006    um 20:59 Uhr   
sicher irgendwie darauf vorbereitet, dass sich noch einer ihrer Freunde dazugesellen würde, aber der Mensch hätte auch gar nicht sagen können. Lucien wusste, dass er gerade ein Gefühl erlebte, was er noch nie gespürt hatte. Es war überwältigend, wie immer, wenn einer der ihren von einem Mensch trank. Ohne weitere Umschweife trieb er seine Fänge in das zarte Fleisch des Menschen...
Nachdem sie die Wunden des Menschen zugeleckt hatten, verabschieden die beiden sich von einander. Lucretia stand der Sinn nach weiblicher Unterhaltung, während Lucien von dem Gedanken besessen war, nach Felice zu sehen. Was war nur, wenn ihm wirklich etwas zugestoßen war? Den Weg zum besagten Bordell kannte er nur durch Lucretia, die sich dort gerne ihr Abendessen besorgte. Während er durch die dunklen Straßen der Stadt schlenderte, überschlugen sich seine Gedanken, bis er schließlich endlich in das Etablisement eintrat. Vielleicht war Felice noch da und wenn nicht würde er wenigstens Informationen bekommen. Für ihn als Vampir war es ein Leichtes an den Türstehern vorbeizukommen und so stand er nun mitten im Raum. Seine hellen Augen huschten umher. Wenn der Junge hier war, würde er ihn auch finden.
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 08.05.2006    um 21:17 Uhr   
Er schwenkte den letzten Rest des Energiedrinks in seinem Glas und sah zu, wie Fruchtfleisch durch die dicke Flüssigkeit geschleudert wurde. Es erinnerte ihn an etwas und er musste willkürlich grinsen.
Noch immer saß er an dem Tresen der Bar, neben ihm ein halbbekleidetes Mädchen die scheinbar nicht von ihm ablassen wollte. Oh ja, sie war ein sehr hartnäckiges Ding und die Worte, die er fast ständig ins Ohr geflüstert bekam mehr als nicht jugendfrei. Er wusste nicht wieso, aber es amüsierte ihn zu hören, was sie zu sagen hatte.
Er hob das Glas und trank die letzten Schlücke. Er fühlte sich von jener Orgie erholt, er würde das Stück sicher nach Hause gehen können und am Ende hätte nie jemand etwas davon mitbekommen. Sicher, es würde kompliziert werden, aber vielleicht konnte er ja einen Taxifahrer fragen, das kostete ja immerhin nichts.
Er griff der mittelmäßigen Schönheit neben sich zärtlich unter das Kinn, hob es etwas an und hauchte hier einen unscheinbaren Kuss auf die Lippen. Dann zwinkerte er flüchtig, sagte irgendwas zu ihr und schüttelte dabei den Kopf, bevor er seinen schmalen Leib erneut vom Hocker gleiten ließ.
Nein nein, er hatte für die nächsten Stunden genug. Eventuell würde er in den nächsten Tagen noch mal vorbei schauen, sofern er nichts Besseres gefunden hatte.
Sein Leib drückte sich an die Männer vorbei, die einer neuen Show zusahen. Der Alkohol hielt ein stetiges, verronnenes Grinsen auf seine Lippen und er bemerkte gar nicht, dass er geradewegs an Lucien vorbei stolzierte.
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Nutzer: LucienAmadeus
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geschrieben am: 08.05.2006    um 21:34 Uhr   
Wahrscheinlich hätte er Felice wirklich nicht bemerkt, wären da nicht die beiden leichtbekleideten Mädchen gewesen, die ihm ins Auge gefallen waren. Sie tuschelten leise miteiander und zeigten verhalten in seine Richtung. Im ersten Moment hatte er geglaubt, sie meinte ihn, aber dann fiel sein Blick auf den schönen Jungen mit den dunklen Haaren und dem Gespür für Poesie. Überrascht hob er seine Augenbrauen und seine - in diesem Moment gar nicht kalte Hand - legte sich auf die Schulter des Menschen. Er konnte es sich nicht erklären, aber er hatte gehofft ihn nicht hier zu finden, warum auch immer. Jetzt musste er ihn jedoch erstmal hier raus bringen.
"Du siehst gar nicht gut aus," sagte er, als er in Felice' Gesicht schauen konnte. "ich rieche den Alkohl bis hier. Dass du dich das mit den Tabletten überhaupt traust! Wie auch immer, ich bringe dich nach Hause, oder möchtest du mir sagen, dass du in deinem Zustand allein nach Hause findest? Wahrscheinlich wüsstest du noch nicht einmal die Adresse zu der dich das Taxi bringen sollte. Mein Gott, dir hätte wer weiß was zustoßen können. Warum hast du denn nicht Bescheid gesagt. Ach, wie auch immer. Du kommst jetzt besser mit. Ich will nicht, dass du den Damen noch auf den Teppich brichst. Das ist zwar sicher im Preis inbegriffen, muss aber nicht sein. Kannst du noch gerade laufen?" Trotz allem, was er gesagt hatte, war Luciens Stimme ganz sanft, fast streichelnd und so leise, dass sie niemand, außer Felice hören konnte, schließlich wollte er den Jungen nicht vor der ganzen Gesellschaft blamieren, auch wenn er es vielleicht verdient hätte. Wie konnte er sich in seinem Zustand nur einem so großen Risiko unterziehen. Sanft legte er dem Jungen einen Arm um die Schulter und seufzte leise.
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Nutzer: FeliceFoscari
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geschrieben am: 08.05.2006    um 21:46 Uhr   
Ein sehr sanftes, amüsiertes Lachen erklang, nachdem Lucien seinen hübschen, durchaus sinnlichen Mund geschlossen hatte. Geschickt entwand er sich Lucien und stolperte zwei Schritte zurück, um sich danach etwas vor zu beugen und Lucien skeptisch zu mustern. Dann grinste er wieder breit.
„Oh, Lucien Montaigner! Deine Besorgnis in Ehren aber das geht mir gerade am Arsch vorbei. Weißt du, es gab in meinem Leben eine sehr lange Zeit ohne dich und – du magst es sicher kaum glauben! – in der konnte ich mich alleine durch das harte Leben schlagen. Wieso schnappst du dir also nicht eine der Mädchen und machst das, was ich getan habe, hm? Oder saugst sie aus…, wie auch immer!“
Überschwänglich hob er die Hand und wendete sich fröhlich grinsend ab. Er roch nicht nur nach Alkohol, sondern ebenso nach Rauch und Parfüm fremder Frauen. Etwas, was ganz ungewöhnlich war und durchaus zu einem Kaliber wie Foscari passte.
Kurz leckte er sich über die Lippen, bevor ihm noch etwas einfiel und er sich erneut umdrehte.

„Und du glaubst doch nicht im Ernst das ich dir bescheid sage, wenn ich…, nun, Lust auf Sex habe? Was willst du denn dann tun? Mich hierher bringen und wie ein Anstands-Wauwau draußen warten, bis ich fertig bin?“
Er kicherte amüsiert auf.
Hach, diese Vorstellung war einfach zu köstlich! Zu köstlich!
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