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geschrieben am: 18.06.2002 um 14:39 Uhr
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ich find rechts schon schlimm genug vor allem für parteien der mitte. demm wenn die nach rechts driften, wohin driften dann die ehemals rechten parteien?
ofChaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.06.2002 um 14:58 Uhr
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| die warten...und freuen sich: denn leute wie möllemann machen doch npd und andere minderbemittelte wieder hoffähig |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.06.2002 um 22:28 Uhr
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heute in israel:
während die israelis eine mauer bauen um ihr gebiet endgütlig vom palästinensergebiet zu bauen (ob das funktioniert ist eine andere sache - berlin ist kein gutes vorbild), sprengt sich schon wieder ein attentäter in einem vom schulkindern besetzen bus in die luft.
20 tote und 50 verletzte...die plo verurteilt den anschlag angeblich, aber was sagt arafat seinen anhängern auf arabisch?
(zitat)
"Kill a settler every day.
Shoot at settlers everywhere.
Do not pay attention to what I say to the media, the television or public appearances. Pay attention only to the written instructions that you receive from me.”
(/zitat)
manchmal frag ich mich ob die palästinenser frieden oder "die juden ins meer treiben" wollen
ofChaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.06.2002 um 22:46 Uhr
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ist das irgendwo nachzulesen, ofchaos oder nur agitation, die du hier betreibst?
zudem: ich habe nichts von dir gelesen als letzte woche israelische soldaten ein 9 und ein 13jähriges palästinensisches kind erschossen haben!
ich finde das eine wie das andere grausam, dumm, unnötig und barbarisch! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 01:10 Uhr
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tiroxx, du kommst mir zuvor, chaos, es scheint vielleicht ein wenig pedantisch in deinen augen, aber wenn du hier etwas zitierst, dann sag uns bitte auch woher, so wirkt das ganze ein wenig merkwürdig, um es mal vorsichtig auszudrücken.
sinter
[edit weil inkorrekt ziterte ;-)] Geändert am 19.06.2002 um 01:12 Uhr von Sinterklaas |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 07:27 Uhr
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arafat - und das kann garnicht oft genug wiederholt werden - ist zusammen mit rabin der friedensnobelpreis verliehen worden. so richtig eskaliert ist der konflikt doch erst, seitdem rabin von den eigenen leuten um die ecke gebracht wurde und ein militarist wie sharon an der macht ist. seitdem wird arafat zum terroristen abgestempelt und israel nistet sich in der rolle des opfers ein, wenn man nicht gerade dabei ist, irgendwo ein flüchtlingslager zu attackieren.
solange das so bleibt, kann ich jedes selbstmordattentat eigentlich nur schulterzuckend mit einem gemurmelten "sowas kommt von sowas" zur kenntnis nehmen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 13:35 Uhr
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@grmpf
da frage ich mich allerdings, ob du irgendwann auch anders reagieren würdest!?
denn klar ist doch: auch die leute die in dem bus gesessen haben, hießen sämtlich nicht sharon und mögen sogar absolute gegner der derzeitigen israelischen politik gewesen sein. meinst du, dass es jemanden wie sharon tatsächlich kratzt, wenn ein oder auch viele busse voller israelis draufgehn? betriebsunfälle...vielleicht sogar willkommene argumentationshilfe!
trotz allem bleiben diese attentate -von welcher seite auch begangen - immer das gleiche: eine grausame schweinerei gegen die menschlichkeit |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 14:27 Uhr
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ma wieder quellen vergessen
also ich habs aus einer powerpointpräsentation (die ich persöhnlich sehr gut finde) und ich glaube die hat diesen satz (wie viele ähnlcieh auch) aus üpalästinensichen schulbüchern (die übrigens mit eumittel finanziert werden)
zu den palöstinensischen kinder, dazu habe ich mich schonmal geäußert...oder?
ofChaos
PS: es gäbe längst frieden wenn auch die palästinenser kompromisse eingehen würden
PPS: der friedensnobelpreis hat gar nichts zu sagen...wo hatarafat denn für frieden gesorgt? |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 15:14 Uhr
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@ofchaos
(zitat)ma wieder quellen vergessen(/zitat)
das ist nu wirklich keine quellenangabe und daher wohl doch vermutlich ausschließlich agitation!
zudem entspricht deine logik exakt der von grmpf. mit anderem vorzeichen, aber doch ebenso menschenverachtend. deinen ansichten nach dürfen ja israelische siedler und deren kinder auf palästinensischem boden ebenso abgeknallt werden wie die palästinensischen kinder.
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geschrieben am: 19.06.2002 um 16:35 Uhr
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der friedensnobelpreis hat garnix zu sagen...aha.
interessantes statement.
hab gerade was nettes gefunden...politik für kinder im netz bei sowieso.de
falls meine tochter mich mal fragt, wer die eigentlichen besatzer und urheber dieses krieges sind:
Der Nahost-Konflikt ist ein politischer Konflikt, bei dem es um Religion und um Land geht. Die Gegend, um die es bei diesem Konflikt geht, ist Palästina. Palästina ist sowohl für Juden als auch für Christen und Muslime eine wichtige Gegend. Denn hier hatten alle drei Religionen ihren Ursprung; im Lauf der Jahrhunderte siedelten hier Angehörige aller drei Religionen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten in Palästina überwiegend Araber muslimischen Glaubens. Das Christentum hatte sich in anderen Ländern verbreitet; die Juden waren in alle Welt verstreut. In vielen Ländern konnten sie jedoch nicht in Ruhe leben und wurden verfolgt. Anfang des vergangenen Jahrhunderts wurden diese Verfolgungen besonders schlimm. Deshalb entstand eine Bewegung, die einen eigenen Staat für die Juden forderte. Und der sollte dort sein, wo die Vorfahren der heutigen Juden herkamen: in Palästina.
1948 wurde tatsächlich der Staat Israel als Staat der Juden gegründet. Die Araber, die zu dieser Zeit dort lebten, nannte man von nun ab die Palästinenser. Sie waren mit der Gründung Israels keineswegs einverstanden. Denn für viele bedeutete die Staatsgründung, dass sich ihre Lebenssituation verschlechterte. Manchen wurde ihr Ackerland weggenommen, manche wurden arbeitslos, manche wurden vertrieben.
Vor allem die strenggläubigen Israelis machten klar, dass die Palästinenser nichts mehr zu melden hatten. Sie siedelten sich in Landstrichen an, in denen bisher nur Palästinenser gelebt hatten. Die hatten dort ein ärmliches Leben geführt. Die neuen jüdischen Siedler wurden von ihrer Regierung unterstützt und lebten sehr viel besser.
1964 gründeten die Palästinenser die Palästinensische Befreiungsorganisation PLO. Unter der Führung von Jassir Arafat kämpfte diese Organisation für einen eigenen Palästinenserstaat. Seitdem gab es mehrere Kriege zwischen Israel und den Palästinensern.
Geändert am 19.06.2002 um 16:39 Uhr von grmpf |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 20:32 Uhr
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@tiroxxx
hättest du weitergelesen hättest du auch die quellenangabe gesehen, palästinensiche schulbücher bzw. ein auszug aus ihrem nahrichtenwesen.
wann habe ich behauptet palästinenser hätten das recht auf israelische siedlerkinder zu schiessen auf palästinensichen boden(den es übrigens gar nicht gibt)?
@grmpf
gut recherchiert und das mag auch alles richtig sein bis auf eines:
(zitat)
1948 wurde tatsächlich der Staat Israel als Staat der Juden gegründet. Die Araber, die zu dieser Zeit dort lebten, nannte man von nun ab die Palästinenser. Sie waren mit der Gründung Israels keineswegs einverstanden. Denn für viele bedeutete die Staatsgründung, dass sich ihre Lebenssituation verschlechterte. Manchen wurde ihr Ackerland weggenommen, manche wurden arbeitslos, manche wurden vertrieben.
(/zitat)
also erstens hatte der jüdische nationalfonds schon lange vor 48 große Gebiete gekauft und dort juden angesiedelt. für die palästinenser die nicht aus israel wegzogen bedeutete die gründung des staates israel einen wirtschaftsaufschwung uznd eine bessere lebenssituation, denn die jüdischen seidler brachten die wüste zum blühen, was den arabern nie geglückt ist.
(zitat)
Vor allem die strenggläubigen Israelis machten klar, dass die Palästinenser nichts mehr zu melden hatten. Sie siedelten sich in Landstrichen an, in denen bisher nur Palästinenser gelebt hatten. Die hatten dort ein ärmliches Leben geführt. Die neuen jüdischen Siedler wurden von ihrer Regierung unterstützt und lebten sehr viel besser.
(/zitat)
das ist falsch. erstens hatten die strenggläubigen israelis nie irgendwas zu sagen, bis heute, da die zionistischen arbeiterparteien (vergleichbar mti der spd) oder der likug block (vergleichbar mit cdu/csu)die regierung stellten.
die ehemaligen araber haben wirklich ein ärmliches leben geführt,dass sich aber gebessert hat.(s.o.)
ABER:
die araber die '48 aus palästina wegzogen um den armeen jordaniens, libanons, ägyptens, saudiarabiens und syriens platz zu machen verloren ihr land, da die israelis nachdem sie den krieg gewonnen hatten dieses land besiedelten. die palästinenser die von der jordanischen und ägyptischen grenze mit artellerie zurückgedrängt worden mussten sich im damals mehr oder weniger unbesiedelten westjordanland (das damals den jordaniern gehörte) ansiedeln oder an anderen plätzen die die jordanier ihnen zuwiesen.
als die israelis '67 diese gebiete eroberten hatten sie plötzlich eine riesige menge palästinenser unter ihrer besatzung die sie gar nicht wollten, doch als sie die gebiete zurückgeben wollte verneinte jordanier weil sie das palästinenserproblem weiterschieben wollte.
DEN HEUTIGEN NAHOSTKONFLIKT KANN MAN NICHT LÖSEN IN DEM MAN GESTERN ODER VORGESTERN ANFÄNGT SONDERN MAN MUSS IN DER GESCHICHTE ZURÜCKGEHEN BIS 1948 ALS DER STAAT ISRAEL GEGRÜNDET WORDEN IST. EIGENTLICH NOCH WEITER NÄMLICH IN DIE ZEIT ALS DIE JUDEN ANFINGEN IN IHR LAND ZURÜCKZUKEHREN.
ofChaos
PS: neuer anschlag in jerusalem
PPS: die palästinenser waren bis heute zu keinen kompromissen bereit, auch daran sollte man mal denken |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 20:53 Uhr
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was für ein kompromiss? man denkt über die gründung eines "palästinensischen staates" nach. da fängt die verdrehung der tatsachen an.
wenn morgen (als beispiel) millionen von albanern (oder wer auch immer) mein land besetzt und mir erzählt, man würde über die gründung eines "deutschen staates" nachdenken... welche form von kompromissbereitschaft würde man von mir verlangen können?
arafat verteidigt sein land. das ist nicht nur sein recht, sondern seine pflicht. kompromisse - wenn man ein friedliches miteinander will (was für alle das beste wäre) müssen von israel kommen. zumal sie in diesem krieg die stärkeren sind.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 22:33 Uhr
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du gehst wieder nicht vom anfang aus grmpf
arafat ist gebürtiger ägypter
der begriff palästinenser ist erst nach '67 entstanden
und vor allem:
die palästinenser hätten einen eigenen staat gehabt größer als alles was sie nun bekommen können, aber sie wollten und wollen keinen teil des landes sondern alles. da ist nämlich der unterschied. in den palästinensichen lösungswegen ist kein platz für israel
sieh dir mal deren shculbücher an nur als beispiel. da gibt es kein israel auf den landkarten
sieh dir das zeichen der plo an. ganz israel ist darauf nicht nur das wetsjordanland o.ä.
und diese lsite geht endlos weiter
ofchaos
PS: israel war bis jetzt zu fast jedemkompromiss bereit die palästinenser zu keinem. alle verhandlungen wurden abgeebrochen weil die palästinenser nicht alles bekamen was sie wollten |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 13:13 Uhr
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@ofchaos
ich hab es genauer gelesen als du, ofchaos: eine pp-präsentation ist für sich keine literaturangabe und zunächst glaubtest du nur, es sei aus schubüchern...das dies dann in ein wissen mutierte, konnte ich nicht ahnen. deinen glauben aber für wissen ausgeben ist nicht besodners redlich.
und natürlich schreibst du nicht, dass palästinenser auf isaelis schießen dürfen, weil das deiner meinung nach nur umgekehrt sein darf. nur mußt grad du akzeptieren, das gleiches recht für alle gelten muß, gerade weil es eben keine auserwählten menschen gibt, ob sie nu palästinenser oder israelis sind.
und zu deinem letzten kommentar die frage, wer eigentlich israel ist? der likud-block soll ja wohl sogar im parteiprogramm stehen haben, dass es keinen palästinensischen staat geben könne, nicht? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 13:43 Uhr
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@tiroxx
also bei der quelle hab ich mich nochmal überzeugt
ich habe nie gesagt dass israelis auf palästinensiche kinder schiessen dürfen, ausser im verteidigungsfalle, wenn diese kinder sie nämlich angreifen.
und der likudblock hat auch erst seit neuestem dies in seinem parteiprogramm stehen. bis jetzt hätten die palästinenser also verhandeln können, haben sie aber nicht, weil sie nicht verhandeln WOLLEN.
@grmp
komporomisse müssen von den siraelis kommen?!
WIEVIELE DENN NOCH?
gazastreifen ja
westjordanland ja
teile von jerusalem ja
was denn noch?!
ofChaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 13:46 Uhr
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"Denn die jüdischen siedler brachten die wüste zum blühen".
Uijuijui, das waren schon Helden.
Für mich haben die Europäer schuld an der ganzen Sache. Nach dem 1. Weltkrieg versprachen die Briten den Juden eine "nationale Heimstätte" in Palästina und sagten andererseits den Arabern unterstützung für ihren Anspruch auf das Land zu. Die hatten ja dafür auch ihren Kopf für die Briten im Krieg hingehalten.
1947 wurde das Land von der UN-Vollversammlung geteilt. Die Araber bekamen 43 % der Fläche, bei 1,2 Millionen Arabern, die Juden 57 %, bei aber nur 600.000 Juden. Und dabei bekamen die Araber zumeist nutzloses Land, mit dem man eh nichts anfangen konnte, während die Juden den Hauptanteil des fruchtbaren Bodens bekamen. Da fällt es dann auch schon mal leichter die Wüste zum blühen zu bringen.
Bis heute hat es die UNO nicht auf die Reihe bekommen, eine faire Lösung zu finden. Und beide Seiten tun sicherlich auch wenig dafür, dass der Konflikt ein Ende findet.
Und was den zentralrat angeht: Ich finde es ätzend, dass ich ein Antisemit bin und alle Juden beleidige, wenn ich diese Institution einmal kritisiere. Herr Friedmann teilt wahnsinnig gerne aus, vielleicht kennt ihr ja seine Sendung "Vorsicht Friedmann", aber wenn er mal kritisiert wird, beleidigt man damit die Opfer des Holocaust. Bei solchen Vergleichen darf man sich echt nicht wundern, wenn der allwissende Zentralrat nicht überall nur auf Gegenliebe stösst. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 15:00 Uhr
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(zitat)
Für mich haben die Europäer schuld an der ganzen Sache. Nach dem 1. Weltkrieg versprachen die Briten den Juden eine "nationale Heimstätte" in Palästina und sagten andererseits den Arabern unterstützung für ihren Anspruch auf das Land zu. Die hatten ja dafür auch ihren Kopf für die Briten im Krieg hingehalten.
1947 wurde das Land von der UN-Vollversammlung geteilt. Die Araber bekamen 43 % der Fläche, bei 1,2 Millionen Arabern, die Juden 57 %, bei aber nur 600.000 Juden. Und dabei bekamen die Araber zumeist nutzloses Land, mit dem man eh nichts anfangen konnte, während die Juden den Hauptanteil des fruchtbaren Bodens bekamen. Da fällt es dann auch schon mal leichter die Wüste zum blühen zu bringen.
(/zitat)
also da weiss ich echt nicht ob ich lachen oder weinen soll, denn:
1. es wären mehr juden in palästina gewesen wenn die briten nicht über eine millionen juden in dp lagern gefangen gehalten hätten
2. der jischuv (de rjüdische nationalfonds) hatte schon vor '48 große gebiete gekauft die ins staatsgebiet aufgingen
und 3. die araber bekamen mehr land und das fruchtbare die israelischen siedler haben es geschafft im negev eine agrarwirtschaft aufzubauen, der negev ist eine wüste mit durchschnittlich 40° schattentemperatur tagsüber.
und nochmal zu friedmann:
es geht nicht darum ob man ihn kritisiert sondern wie. zu behaupten er wäre für den antisemitismus mitverantwortlich o.ä. ist purer antisemitismus der den holocaust rechtfertigt (siehe mein anderes posting)
ofChaos
PS: erst richtig recherschieren und dann schreiben, mal sehen ob ich den teilungsplan finde |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 15:21 Uhr
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so ich hab ihn
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so wie man auf den bild sehen kann hatten die zionisten ein größeres gebit..okay ich hab mich geirrt aber der komplette süden besteht aus dem negev, der wüste
was man nun nicht vergessen sollte ist warum die palästinenser keinen staat bekommen haben:
Unabhängigkeitskrieg 1948/49
Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon und der Irak greifen Israel an. Doch im Kampf siegt Israel und kann sein Staatsgebiet bis zur libanesischen Grenze hinauf ausdehnen. Und ein Teil des Gebietes, das die UNO für einen Palästinenserstaat vorgesehen hat, wird von den Kriegsgegnern einverleibt: die Westbank kommt zu Jordanien und Ägypten kontrolliert den Gaza-Streifen.
Sechs-Tage-Krieg 1967
Mitte der Sechziger wollte der ägyptische Präsident die arabische Welt unter seiner Führung einen, schloss einen Militär- und Beistandspakt mit Syrien und mobilisierte im Mai 1967 seine Streitkräfte. Am 16. Mai rücken sie auf den Sinai vor, am 22. sperrt Nasser die Straße von Tiran für israelische Schiffe. Radio Kairo kommentiert am selben Tag: Das Arabische Volk ist entschlossen, Israel von der Landkarte verschwinden zu lassen. Der irakische Präsident Aref droht: Die Existenz Israels sei ein Fehler, der korrigiert werden müsss.
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geschrieben am: 20.06.2002 um 15:21 Uhr
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Alle Zeichen stehen auf Krieg. In einer Blitzaktion kommt Israel den Arabern zuvor und schaltet die gegnerische Luftwaffe aus, marschiert über den Sinai Richtung Suez-Kanal, überrennt die Westbank, erobert Ost-Jerusalem, das es sofort annektiert, und besetzt die syrischen Golan-Höhen, die 1981 annektiert werden. Israel hat sein Territorium vervielfacht, nunmehr natürliche Grenzen, beherrscht die wichtigen Quellflüsse im Norden und somit das kostbare Wasser. Viele Palästinenser, eine halbe Million, fliehen aus der Westbank und verschärfen in den Nachbarstaaten das Flüchtlingsproblem.Israel hat sich neue Probleme geschaffen, die noch heute ungelöst sind:
Israel wird Besatzungsmacht im Gaza und in der Westbank; eine starke und teils militante Siedlerbewegung entsteht und gefährdet noch heute jeden Friedensprozess.
Die Niederlage im Sechs-Tage-Krieg vereinigte das arabische Lager. Im August 1967 verkündeten die Teilnehmer der arabischen Gipfelkonferenz, man wolle Israel weder anerkennen, mit ihm verhandeln, noch Frieden schließen. Die UNO wollte auf Initiative der USA und der Sowjetunion den Konflikt auf dem Verhandlungswege lösen und brachte die UNO-Entschließung 242 zu Stande, der Israel in die Schranken wieß. Von den Rechten der Palästinenser war jedoch noch nicht die Rede.
Jom-Kippur-Krieg 1973
Präsident Sadat hatte vor allem ein Ziel: Ägypten muss den besetzten Sinai zurückgewinnen, und die ägyptischen Interessen lagen ihm mehr am Herzen die einheitliche Haltung der arabischen Staaten gegenüber Israel. Am 6. Oktober, dem jüdischen Versöhnungsfest, dringen ägyptische Truppen, für die Israelis völlig überraschend, auf die Halbinsel vor. Es sind nur wenige Kilometer und propagandistisch ist damit zwar die arabische Ehre ist wieder, Sadat hat auf diese Weise zugleich Begwegung in die erstarrten Fronten gebracht. Die Israelis erleiden schwere Verluste, können aber an einer Stelle die ägyptischen Linien durchbrechen und eine Panzerarmee unter Führung von General Scharon, dem heutigen Premierminister, überquert nur wenige Tage später den Suez-Kanal und kommt 100 Kilometer vor Kairo zum Stehen.
Der amrikanischen Außenminister Henry Kissinger erzwingt von den Isarelis einen Waffenstillstand, der am 24.10.1973 eintritt. Für Ägypten beginnt jetzt der Friedensprozess. Die arabischen Ölförderstaaten verhängten bereits am 16.10.1973 ein Ölembargo gegen israelfreundliche Staaten, das als Ölkrise in die Geschichte einging. 1975 kontrollierte Ägypten wieder den Suezkanal. Den Palästinensern in den besetzten Gebieten brachte die neue Lage keine Vorteile. Aber die PLO wurde im Herbst 1974 zuerst von den arabischen Staaten als die einzige legitime Vertreterin des palästinensischen Volkes anerkannt, dann von der UNO.
Libanon-Krieg 1982
Seit 1971 haben verschiedene militärische Einheiten der PLO den südlichen Libanon als Basis. Sie nehmen mehr und mehr am libanesischen Bürgerkrieg teil, der 1976 begann, und beschießen Nordisrael die von Israel unterhaltene Südlibanesische Armee. Am 6. Juni 1982 beginnt die Invasion der israelischen Armee. Am 24. Juni beginnt die Blockade von Westbeirut. Die Stadt wird ständig mit Artillerie beschossen und aus der Luft angegriffen. Es ist Israels erster reiner Angriffskrieg.
Der Krieg gegen die Untergrundkämpfer ist nicht zu gewinnen und kann der eigenen Bevölkerung nicht als sinnvoll vermittelt werden. Die internationale Kritik wächst. Die innerisraelische Bewegung Frieden Jetzt! fordert den sofortigen Rückzug aus dem Libanon, nachdem bekannt wurde, dass die mit Israel verbündete Falange-Milizen in den libanesischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila ein Massaker verüben. Im September 1983 zieht die irsraelische Armee bedingungslos ab. Erst im Mai 2000, unter Premierminister Barak, ziehen die Israelis vollständig aus dem Libanon ab.
ofChaos
PS: quelle = Link
PPS: von wegen israel hätte die palästinenser vertrieben, lest dochmal die israelische unabhängigkeisterklärung, darin werden die palästinenser ausdrücklich zum bleiben aufgefordert! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 18:03 Uhr
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danke für die aufwendigen infos (@chaos). ich denke jedoch, ich beende das thema jetzt für mich, zumal es mit dem eröffnungsthread nur noch am rande zu tun hat. an meiner einstellung gegenüber dem ZDJ hat sich nichts geändert. die vorwürfe gegen norbert blüm und die art, wie michel friedman mit wolfgang schäuble umgegangen ist geben mir da recht.
zum nahostkonflikt an sich könnte man sicherlich noch jahrelang diskutieren und jeder hätte recht und unrecht. ich hoffe, das da unten bald ruhe ist und man einenw eg für dauerhaften frieden findet. das sage ich jetzt ohne schuldzuweisungen gegen irgendjemanden.
bis die tage & haltet die ohren steif :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 19:31 Uhr
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wie du meinst grmpf
zu möllemann kann ich nur nochmal sagen wer juden die schuld am antisemitismus gibt übrigens weniger mit dme kommentar "freidmann würd eihm zu lauf bringen" sondern mehr mti dme kommentar er könne den einfachen mann verstehen der wegen friedmann antisemitische vorurteile hat oder so ähnlich, ist meiner meinung nach ein antisemit und ich frage mich wirklich ob ich angst haben muss in deutschland zu leben. was ich bis heute nie hatte.
auch öffentliche briefe an herrn möllemann zeigen den neuen antisemitismus in deutschland und es ist leider so, dass viele juden wieder angst haben in deutschland zu leben.
ich hoffe aber, dass sich herr westerwelle in der fdp und alle anderen "mittleren" parteien sich als stark genug erweisen disem entgegenzuwirken
ofChaos
PS: das war ein persöhnliches statement das nicht auf fakten beruht sondern lediglich das sagen soll, was viele juden heute denken
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 20:10 Uhr
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OfChaos, da überbewertest du so einiges. Erstens hat Möllemann niemals den Juden die Schuld am Antisemitismus gegeben. Sondern gesagt, dass das öffentliche Auftreten des Individuums Friedmann unabhängig davon vorhandenen antisemitischen Gruppierungen Zulauf zu verschaffen droht. Anders formuliert: Das Bild, das diese einzelne Fernsehpersönlichkeit vermittelt, ist dazu geeignet, zur Verbreitung antijüdischer Klischees missbraucht zu werden. Niemals hat Möllemann von Schuld gesprochen, und niemals hat er von der Einzelperson Friedmann auf das ganze Judentum verallgemeinert. Und zweitens: Ein einzelner Politiker soll der Grund dafür sein, dass eine große Masse von Menschen um ihr Leben fürchten muss? Wie ist das vorstellbar? Möllemann mag Friedmann nicht, und das hat die direkte Auswirkung, dass Joseph Glatzmann eine Synagoge anzündet?
Diese Vermengung von verschiedenen Sachverhalten, nämlich A) "Angriff auf Friedmann" mit "Angriff auf's Judentum" sowie B) "Möllemann" mit "Deutschland" und "Friedmann" mit "Judentum", führt leider zum genauen Gegenteil von dem, was du, was jeder vernünftige Bürger will. Sie führt zu einer künstlichen Erschaffung von Fronten, die nicht existieren dürfen. Möllemann ist nicht Deutschland, Friedmann ist nicht das Judentum; der Graben zwischen Möllemann und Friedmann ist nicht der Graben zwischen Deutschen und Juden, denn da ist kein Graben, zumal sich Staatsbürgerschaft und Religionszugehörigkeit keinesfalls gegenseitig ausschließen. Bitte lass uns nicht Kritik an einer Einzelperson (die ich übrigens in diesem Fall nicht haltbar finde) mit einer Bedrohung für das Leben aller Juden in Deutschland verwechseln.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 22:19 Uhr
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ich würde wünschen du hättest recht..aber es ist nicht so,denn zu behaupten man könne es verstehen dass der einfache mann auf der straße antisemitische gefühle oder ähnliches hat ist nichts anderes als die erlaubnis für rechte gruppe diesen frei auszuleben.
dazu kommt die behauptung friedmann würde den rechten zu lauf bescheren was nichts anderes als die urbehauptung für den antisemitismus ist :
die juden sind schuld, dass es ihn gibt. folglich beseitigen wir die juden und wir haben das problem nicht mehr. um die folgen drastisch zu schildern.
ofChaos
PS: in der politik ist es doch so oder nicht:
schröder vertritt deutschland, möllemann die fdp und friedmann halt den zjd |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 22:29 Uhr
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um mal die titanic zu zitieren:
GIB ENDLICH FRIEDMANN! :-) |
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