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geschrieben am: 21.05.2002 um 11:20 Uhr
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DAS IST EINFACH FALSCH
warum?
Sharon hat sich gegen seine partei für einen staat palästina eingesetz. die palästinenser dagegen verweigern sich gegen jeden und zwar wirklich jeden vorschlag.
Barak hat ihnen alles, aber auch wirkloich alles geboten, was hat arafat gemacht? er ist aus camp david abgereist, die 2 intifade begann.
beide parteien haben eine lösung für das problem:
Israel: 2 unabhängige (1 israelischer, 1 palästinensicher)staaten
Palästienser : 1 unabhängier palästinensicher staat.
Ich bin mir im klaren, dass das eine gewagte aussage ist,aber es gibt genug beweise:
- auf palästinensischen AKTUELLEN landkarten (die auch in den schulen verwendet werden), gibt es kein israel, sondern nur palästina.
- sämtliche palästinensischen behörden haben in ihrem zeichen, das gesamte land, für israel bleibt kein platz.
und nun zu den kriegsverbrechen?
wenn die israelis sich von haus zu haus kämpfen um möglichst wenige zuvilisten umzubringen so ist das ein kriegsverbrehcen, wenn aber die amerikaner zum beispiel ein afghanisches dorf niederbomben, weil sie dort al-kaida kämpfer vermuten, so ist das völlig ok, weil die medien hinter amerika stehen.
of Chaos
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geschrieben am: 21.05.2002 um 17:18 Uhr
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Ach, wie ist das Leben einfach!
Wenn die einen.....,rechtfertigt sich ganz automatisch die Untat der anderen.
Erbsenzählerei nennt man sowas.
Wie wäre es, wenn der israelische Staat (er hat in diesem speziellen Fall die Mittel...) statt seine Kohle für Panzer, Waffen etc. ausgäbe, die Infrastruktur in den autonomen Plästinensergebieten aufbauen, Produktionsstätten schaffen und den Lebensstandart erhöhen würde? Wer Lebensqualität zu verlieren hat, hofft weitaus seltener auf das Paradies als Märtyrer im Himmel.
Aber das würde auch bedeuten, umzudenken und aus Vergeltung ein sinnvolles Konfliktmanagement zu machen. Davon sehe ich leider gar nichts...nirgendwo.
Celestine
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geschrieben am: 21.05.2002 um 17:28 Uhr
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du hast recht, israel könnte seine mittel nutzen um die palästinensergebiete aufzubauen, nur gibt es da ein problem. die arabischen länder drumherum warten nur auf den tag, an dem sie israel überlegen sind um "alle juden ins meer zu treiben".gleiches gilt für einen grossteil der palästinenser, die leider auch nicht bereit sind geld von israel anzunehmen.
sinnvolles konfligtmanagment ist nur mit einem schlichter möglich,leider scheint aber keiner der bisherigen schlichter dies geschaft zu haben. nicht zu letzt wegen der absolut unverständlichen haltung arafats.
wobei was immer noch nicht geklärt ist, was ist ein palästineser?
arafat selber ist ägypter, die anderen dort lebenden jordanier oder libanesen, die von ihren eigenen ländern vertrieben worden sind. interessant ist auch, dass heute noch alle etwas über die beiden flüchtlingslager wissen, die von christlichen fanatikern niedergemacht worden sind, ohne dass die israelis eingegriffen haben ((nicht von den israelis)), aber niemand von den flüchtlingslagern, die die jpordanier mit artllerie eingeebnet habe
ich glaube das problem ist noch viel größer,vor allem weil die arabischen staaten die "palästinenser" immer mehr aufstahceln.
ofChaos
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geschrieben am: 21.05.2002 um 19:25 Uhr
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(zitat)du hast recht, israel könnte seine mittel nutzen um die palästinensergebiete aufzubauen, nur gibt es da ein problem. die arabischen länder drumherum warten nur auf den tag, an dem sie israel überlegen sind um "alle juden ins meer zu treiben".(/zitat)
verzeiht, wenn ich falsch liege, aber ich würde mal behaupten, dies ist inkorrekt.
klar, die palästinenser warten wirklich (zum großteil) auf eine solche gelegenheit, aber in wirklichkeit hätten israels feinde dazu keine gelegenheit, wenn die weltöffentlichkeit (d.h. UN-truppen) sich dagegenstellen würde, also im defensivfall für israel in den krieg ziehen würde. natürlich nur unter der bedingung, dass israel in facto enorme mühen - also geldbeträge - für einen neuen palästinensischen staat opfern würde. jedoch liegt das problem in der mentalität der israelis: allein die tatsache, dass sharons vorgänger bereit war, für einen frieden jerusalem aufzugeben (worauf arafat unverständlicherweise nicht einging), ließ sie einen kriegsbereiten regierungschef wählen.
aber von den nun zu sehr kriegsentschlossenen israelis abgesehen, lagert das problem größtenteils in der erziehung beider parteien: araber wollen juden vertreiben und israel "kann sich nur mit waffengewalt" verteidigen.
konstruktives denken auf beiden seiten ist nicht in sicht, und solange das nicht der fall ist, wird das gezeter weitergehen. |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 21:08 Uhr
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"Refusniks": Mut zur Verweigerung - Offener Brief von Soldaten / "Refusniks": Courage to Refuse - Combatant Letter 2002
Israel: Armeereservisten verweigern Militärdienst in besetzten Gebieten
Vor wenigen Tagen haben Reserveoffiziere der israelischen Armee mit einer aufsehenerregenden Erklärung von sich reden gemacht. Der Aufruf, den Dienst in den besetzten Gebieten zu verweigern, wurde zunächst von 52 Soldaten verbreitet und fand schnell ein großes Echo innerhalb und außerhalb des Landes. Inzwischen sollen es schon über 250 Reservesoldaten sein, die sich dem Aufruf angeschlossen haben. Die Resonanz zeigt auch, dass die Zustimmung zu Scharons Politik der eisernen Faust schwindet.
Mut zur Verweigerung - Offener Brief von Soldaten
Wir, Offiziere der Reserve und Soldaten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die wir mit den Prinzipien des Zionismus aufgewachsen sind, mit Opferbereitschaft und Hingabe für die israelische Bevölkerung und den Staat Israel, die wir alle an der Front gekämpft haben, die wir immer die ersten waren, wenn es galt einen Kampfauftrag, sei er leicht oder schwierig, auszuführen, um den Staat Israel zu schützen und zu stärken.
Wir, kampferfahrene Offiziere und Soldaten, die wir dem Staat Israel jedes Jahr viele Wochen gedient haben, trotz der Opfer, die dies für unser Privatleben bedeutete, versahen überall in den besetzten Gebieten unseren Reserve-Dienst. Wir mussten Aufträge ausführen und Befehlen folgen, die nichts mit der Sicherheit unseres Staates zu tun hatten und die nur einen Zweck hatten: unsere Kontrolle über die palästinensische Bevölkerung auf Dauer zu sichern. Wir, deren Augen den Blutzoll gesehen haben, den diese Besetzung von beiden Seiten fordert.
Wir, die wir spüren, dass unsere Kommandoaktionen in den besetzten Gebieten alle Werte zerstören, mit denen wir in diesem Lande aufgewachsen sind.
Wir, die wir jetzt begreifen, dass der Preis der Besetzung der Verlust der Menschlichkeit der israelischen Verteidigungsstreitkräfte und die Korrumpierung der gesamten israelischen Gesellschaft ist.
Wir, die wir begreifen, dass die besetzten Gebiete nicht Israel sind und dass alle Siedlungen letztlich geräumt werden müssen.
Wir erklären hiermit, dass wir nicht länger diesen Krieg um Siedlungen fortführen dürfen.
Wir dürfen den Kampf jenseits der Grenzen von 1967 nicht fortsetzen, um dort ein ganzes Volk zu beherrschen, zu vertreiben, auszuhungern und zu demütigen.
Wir erklären hiermit, dass wir weiterhin den israelischen Verteidigungsstreitkräften dienen werden, bei jedem Auftrag, der Israels Verteidigung dient.
Die Befehle zu Besetzung und Unterdrückung dienen nicht diesem Zweck - und wir werden sie nicht ausführen.
Übersetzung: Wolfgang Kuhlmann
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geschrieben am: 21.05.2002 um 21:12 Uhr
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ich bitte zu bedenken, daß arafat friedensnobelpreisträger ist und seinen friedenswillen in den vergangenen jahren mehr als einmal gezeigt hat, was auch oft gefruchtet hat.
aber damals gab es in israel auch noch eine friedliebende regierung. aussicht auf frieden kann es nur geben, wenn sharon weg vom fenster ist.
ein ex general taugt offenbar nicht zum regieren.
übrigens - vorhin kam in den nachrichten ein sehr hübsches statement eines mir unbekannten fdp politikers zu monsieur friedman, welches lautete " soweit sind wir hier noch nicht, daß herr friedman bestimmt, wer mitglied einer demokratischen partei werden darf und wer nicht". hat mir gut gefallen. |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 21:19 Uhr
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@ofchaos
ich hab auch nicht behauptet, dass sharon nicht versucht hätte, sich gegen seine partei durchzusetzen, die die im programm festgehaltene ablehnung jeglichen palästinensischen staates nur in einer erklärung neu bestätigen wollten. wobei sharon nur der taktik wegen diesen beschluß nicht wollte, weil der ihn wirklich in eine dämliche lage bringt!
das kiegsverbrechen der israelis mit kriegsverbrechen der amerikaner verharmlost werden sollen, find ich nu aber mehr als makaber! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 21:23 Uhr
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@grmpf
bis heute hielt ich friedmann für einen brillianten redner und politiker....allerdings seine forderung nach ausschluß von möllemann aus der fdp ist schwachsinnig bis zum geht nicht mehr, auch für seine eigene sache!
wobei möllemann auch nur ein billiger populist ist, der vielleicht besser als fallschirmsprunglehrer arbeiten sollte - wobei er es heute ja für unter seiner würde hält, überhaupt noch als lehrer (der er einmal war) zu arbeiten *gg*
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geschrieben am: 21.05.2002 um 21:29 Uhr
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sodele mal wieder für israel in den verteidung geht.
zu den statement dass israelische soldaten den dienst verweigern,kann ich leider nichts hinzufügen, noch sonstwas.
aber zu den anderen punkten.
arafat ist firedensnobelpreisträger ? toll isser, aber wofür? er hat diesen preis bekommen,weil man dachte dass er und itzchak rabin den frieden schaffen können, leider konnten sie es nicht und arafat ist heute wie esmir scheint, nur noch eine marionette der arabischen staaten ist.
und das israel die palästinenser unterstüzten könnte ist zwar eigentlich ne gute idee nur leider ziehmlich unrealistisch, denn weder ist die uno in der lage den frieden zu erhalten, siehe die unostationierung in der straße von tirana.
letzlich wählten die israelis sharon nicht wegen barracks fridensangebot sondern wegen der palästinensichen reaktion: die zweite intifada
ofchaos
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geschrieben am: 21.05.2002 um 21:35 Uhr
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(zitat)
das kiegsverbrechen der israelis mit kriegsverbrechen der amerikaner verharmlost werden sollen, find ich nu aber mehr als makaber!(/zitat)
die kriegsverbrechen sollen nicht verharmlost werden, sondern die öffentlcihe reaktion verglichen werden, denn bei den amerikanern spricht niemand von kriegsverbrechen, nebenbei istes nicht erwiesen dass israel wirklich kriegsverbrechen begannen hat, es könnten ja auch tragische und das meine ich ernst, tragische unfälle gwesen sein. denn man kann auch von den besten soldaten nciht erwarten, dass sie "normal" und vorsichtig reagieren nachdem ein junge (13 oder 14 bin ich mir nicht sicher) mehrere israelische soldaten in den tot riss als er sich in die luft jagte
of chaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 21:44 Uhr
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sicher ist es nicht bewiesen, weil unabhängige beobachter von israel nicht hingelassen werden, warum????
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 22:11 Uhr
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ähm gute frage
vielleicht weil sie nicht umbedingt unleute in der schusslinie haben wollen
schlechtes argument ich weiss bin abermüde ;-)
ofchaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 22:26 Uhr
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| nur ist es halt so, das israel immer wieder von den terroristen spricht, selbst aber staatlichen terror in perfektion ausübt, incl. gezielter mordkommandos, aber auch - wie in dschenin - breitgefächert und ohne rücksicht zuschlägt. und die zahl toter palästinenser ist, soweit ich weiß um ein mehrfaches höher als die zahl israelischer opfer (zivilisten und soldaten). .... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 22:49 Uhr
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du liegst leider falsch
die zahl der toten israelis seit 48 ist höher als die der palästinenser (wenn man die nicht mitrechnet die von den jpordaniern mit artillerie abgeknallt worden sind)
aber ich finde das ist auch egal, denn jeder mensch ist gleichwertig und statistiken verfälschen das bild
nebenbei was du als gezielten staatsterrorismus bezeichnest würde ich alsprävention verstehen. die israelis haben nämlich gezielt nur hamas oder hisbollah angehörige umgebracht und dadurch viele terroranschläge verhindert.
in dschenin ist mir immer noch nicht klar wo die terroristischen akte sind. vielleicht könnte das jemand mal erklären.
ofchaos |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 01:03 Uhr
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(zitat)letzlich wählten die israelis sharon nicht wegen barracks fridensangebot sondern wegen der palästinensichen reaktion: die zweite intifada
ofchaos (/zitat)
-wer hat die nochmal mit seinem Besuch auf dem Tempelberg ausgelöst?
-Jodo-
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geschrieben am: 22.05.2002 um 08:49 Uhr
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"nur" "umgebracht" kanns sein, dass die ebenso über israelis denken, wie du über die? und somit auch "nur israelis umbringen"? und das halt präventiv.......
ich sprach übrigens nicht von der zeit seit 48 sondern der 2. intifada....und dort, so scheint es zumindest immer wieder, wird jeder ermordete(!..denn da stimm ich dir natürlich auch zu) israeli durch eine ganze anzahl ermorderter palästinenser "aufgewogen". und auch bei den palästinensern sind kinder und frauen unter den opfern.
und was dschenin angeht, so hast du vielleicht auch den skand. un-vertreter gehört/gelesen, der erschüttert übder dschenin sprach...und andererseits verstecken die israelis dschenin sicher nicht umsonst vor der weltöffentlichkeit.
und zum schluß muß ich auch jodo zustimmen, denn sharon ist mit äusserstem kalkül auf den tempelberg gegangen, genau dass hat die intifada ausgelöst und ihn an die macht gebracht, auch sharon ist ein widerlicher machtpolitiker ohne jede scham! |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 09:17 Uhr
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natürlich hast du mehr oder weniger recht, umgebracht ist nicht umbedingt das richtige wort, aber da sich die hamas und die hisbollah als die "armeen" der palästinenser verstehen, finde ich es schon ok dass die israelis sie ermordet haben, schon alleine weil dadurch attentate und zivile opfer verhindert worden sind.
aber ich will auf etwas anderes hinaus.
sharon hat die intifada natürlich nicht alleine ausgelöst. niemand ist doch wirklich so gestört, wegen einem besuch auf demm tempelberg (den ich übrigens auch nicht gut finde, schon alleine weil es juden verboten ist den tempelberg zu betreten) eine monatelange intifada aufzuziehen. ich glaube, dass dieser besuch dass fass nur zum überlaufen gebracht hat, aber ich frag nochmal wirklich, warum hat arafat baracks angebot nicht angenommen, sondern die "heiligen krieger" bei der intifada gewähren lassen?
ofchaos |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 09:56 Uhr
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@ofChaos
erstens: Barak machte damals keine Zugeständnisse in der Siedlungsfrage.
zweitens: Die strategischen Straßen, welche die Siedlungen untereinander verbinden, sollten unter israelischer Kontrolle bleiben.
drittens: Es wurde bei den Verhandlungen in Camp David die Flüchtlingsfrage völlig ausgeklammert.
viertens: Es wurde den Palästinensern die Souveränität in Ost-Jerusalem verweigert.
All diese Vorschläge Baraks waren für die Palästinenser so unannehmbar, das man ihnen nicht zustimmen konnte. Der
Fehler von Arafat allerdings war, dass er die angeblichen Zugeständnisse von Barak nicht deutlich und offen genug kritisiert hat. Die Weltöffentlichkeit und die israelische Bevölkerung haben dadurch diese Legende von der israelischen
Kompromissbereitschaft für bare Münze genommen.
Lama
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geschrieben am: 22.05.2002 um 10:18 Uhr
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stimmt, lama, nur dass heute die weltöffentlichkeit nicht mehr so eindeutig und bedingungslos "pro-israelisch" ist und deshalb ich auch entsprechende kommentare in den nachrichten hörte, als die verhandlungen in camp david aus eben diesen gründen nicht zum erfolg führten.
aber ofchaos, ich finde auch, dass du es dir zu einfach machst: jeder palästinensische terrorakt ist für dich ein terrorakt, jeder israelische terrorakt eine notwendigkeit, undabhängig davon, wer und wieviele dort terrorisiert werden. und die israelis sind bei weitem gründlicher als es die palästinenser sein können: es werden nicht nur menschen ermordet, sondern zusätzlich auch häuser plattgemacht, straßen aufgerissen und sonstige infrastruktur (flugplatz und polizeistationen fallen mir grad ein) zerstört. und zu allem dann auch noch die menschen an jeder straßenecke von israelischem militär schikaniert. das kann nur gewalt produzieren und in diesem kampf ist israel der goliath, weshalb auch sympathien mit den palästinensern nicht verwundern dürfen. |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 12:37 Uhr
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gleich zwei gute postings gegen mich, na mal sehen
also erstens
ja das flüchtlingsproblem wurde ausgeklammert, aber wieso?
ganz einfach israel will einfach nicht millionen von durch propaganda aufgehetzte palästinenser an seiner grenze haben, weil das einen frieden zwischen israel und einem palästinensichen staat so gut wie unmöglich machen würde
ja die straßen sollten unter israelischerkontrolle bleiben, ist doch klar, wenn du von einem ort zum nächsten fährts, würdest du doch auch ungern durch feindliches gebiet fahren
ABER
nein, barack machte sowohl zugeständnisse in der sedlungspolitk als er auch den palästinensern einen teil jerusalems versprch, nicht ostjerusalem, aber das hat einen grund.
als die jordanier zwischen 48 und 67 ostjerusalem beherschten war es für juden unmöglich zur westmauer zu kommen, unter israelischer herrschaft können alle ihre religion an ihren heiligen plätzen ausleben. ausserdem gibt es meiner meinung gar keinen grund den palästinenser jerusalem zu überlassen, da es für sie gar keine religöse stätte ist. der koran erwähnt jerusalem nicht einmal.
so nun zum anderen
ich glaube ich habe meinen standpunkt niucht ganz klar gemacht oder er war missverständlich. mir gefällt weder die palästinensiche noch die israelische gewaltakte, (ich umgehe bewusst das wort terror). aber ich kann die selbstmoratttentäter nicht verstehen, die sich in discos, cafées, einkaufstraßen und ähnlichen orten in die luft sprengen und hoffen möglichts viele mit in den tot zu nehmen. ich kann die palästinensichen lehrer und eltern nichtverstehen, die ihren kindern beibringen dass sie ins paradies kommen wenn sie sich für allah opfern und ich kann es nicht verstehen warum palästinensiche schulen bücher voller propaganda von der ersten kalsse an haben, die von EU-mittel gezahlt werdne.
ich sage aber auch dass ich die israelische art straßenzüge niederzunmachen einfach unmöglich finde. bei den polizeistationen ist das was anderes, da ein großer teil der polizisten in terrororganisationen verwickelt war und ist. ich möchte an die beiden jüdischen soldaten errinnern die sich verfahren hatten und gelyncht worden sind. statt dass die palästinesiche polizei eingriff und es verhinderte, amchte sie mit und wusch ihre hände in dem blut. von da aus kann ich die israelischen zerstörungen an polizeistationen, force17 einrichtungen und auch am flughafen verstehen.
nebenbei ich persöhnlich kenne israel und auch einen teil palästina (jedes jahr dort bin) und kann nur sagen, dass die palästinenser an jeder ecke schickaniert werden ist nicht richtig. sie dürfen nicht mher ohne grund die israelische grenze überschreiten, dass ist korrekt, und auch eine präventivmassnahme, durch die attentate verhindert worden sind.
ich hoffe ich habe beide postings beantwortet und hoffe darauf dass wenigstens eine proisraelische stimme hier noch erscheint , fühle mich langsam edroht ;-)
dat chaos |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 13:32 Uhr
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zu deinem ersten punkt: du siehst aber ein, dass es unter diesen randbedingungen keinen autonomen staat palästina geben kann, wenn eben doch alles von israel kontrolliert wird
und zum zweiten punkt: erst einmal spricht aus diesen selbstmordattentaten eine ziemliche verachtung des lebens derjenigen, die in den tod geschickt werden. wenn allerdings die verachtung der israelis gegen palästinensisches leben so omnipräsent erlebt wird, dann kann zumindest ein wenig verstehen dafür aufkommen.
und es gibt nicht nur die beiden israelischen soldaten, denen, als soldaten, zumindest die gefahr bewußt sein sollte. so erinnere ich mich an filmaunahmen, die zeigen, wie israelis zwei palästinenser quälen und ihnen die kniescheiben zerschossen (schon länger her) oder an den jungen, der, angstvoll versteckt hinter seinem vater, dennoch getroffen und erschossen wurde (aufnahmen aus dem stern, die auch hier schon mal verlinkt wurden). und die, vater und sohn, hatten beide keine waffe!
aber zum dritten punkt: bedrohen möcht ich niemanden, ausser vielleicht der ignoranz Geändert am 22.05.2002 um 14:07 Uhr von tiroxxx |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 14:18 Uhr
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Da es hier verboten ist, Links zu setzen, möchte ich auf eine interessante Initiative hinweisen, die ihr über die google-Suchmaschine unter "Internationales Begegnungszentrum Bethlehem" findet.
Dieses Begegnungszentrum kümmert sich insbesondere um die (Wieder-)Aufrechterhaltung der palästinensischen Kultur. Ihr direkt angeschlossen ist die Dar-AlKalima Schule, die insbesondere gewaltfreie Konzepte zur Konfliktbewältigung anbietet.
In diesem Zentrum arbeiten viele Deutsche (der Leiter der Schule - herr Goller zB). Ihre Statements zum kürzlich erst erfolgten Einrücken der israelischen Armee sind interessant.
DM
ps: Am 20. Mai 1990 erschoss ein Israeli 7 Palästinenser, die an einer Bushaltestelle warteten.
pps: Am 8. Oktober 1990 richtete die israelische Armee in und vor der Al-Aksa -Moschee ein Blutbad unter palästinensischen Moslems an.
ppps: Liste ließe sich verlängern, soll jedoch keinerlei Wertung betr. Gewalt an sich bieten, lediglich ein gewisses Geraderücken der offiziell hier in den Medien meist verschwiegenen Dinge. |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 19:41 Uhr
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Nach Anhörung von Vertretern der Jewish Agency und des Arabischen Hochkomitees beschloß die UNO-Vollversammlung am 15. Mai 1947 einen 11-Staaten-Sonderausschuß einzusetzen, das United Nations Special Committee on Palestine (UNSCOP).
Es sollte alle Seiten des Problems untersuchen und den Vereinten Nationen bis zum 1. September berichten.
Im Bericht schlug die Mehrheit der Mitglieder des UNO-Sonderausschusses, d. h. Guatemala, Kanda, die Niederlande, Peru, Schweden, die Tschechoslowakei und Uruguay, vor, Palästina in einen arabischen und einen jüdischen Staat zu teilen und Jerusalem zu internationalisieren. Die Vertreter Indiens, Irans und Jugoslawiens dagegen befürworteten einen palästinensischen binationalen Föderativstaat.
Nach langen Erörterungen in verschiedenen UNO-Gremien wurde schließlich am 29. November 1947 der Vollversammlung die Resolution Nr. 181 (II) zur Abstimmung übergeben.
33 Staaten stimmten für die Resolution, darunter die UdSSR, die USA und Frankreich, 13 stimmten dagegen, darunter die sechs arabischen Mitgliederstaaten, 10 enthielten sich der Stimme, darunter Großbritanien und China. Die Resolution hatte damit die Zweidrittelmehrheit erhalten und galt als angenommen.
Der "Teilungsplan mit Wirtschaftsunion" enthielt folgende Bestimmungen:
"1. Das Mandat für Palästina soll sobald wie möglich beendet werden, jedoch auf keinen Fall später als am 1. August 1948.
2. Die bewaffneten Kräfte der Mandatsmacht sollen nach und nach von Palästina abgezogen und der Abzug sobald wie möglich abgeschloßen werden, jedoch auf keinen Fall später als am 1. August 1948.
3. Unabhängige arabische und jüdische Staaten sowie das Besondere Internationale Regime für den Stadtbezirk von Jerusalem sollen zwei Monate nachdem der Abzug der Streitkräfte der Mandatsmacht beendet worden ist, auf jeden Fall nicht später als am 1. Oktober 1948, existieren."
Der arabische Staat sollte ein Gebiet von 11.100 km², d. h. 43% des Territoriums, umfassen. In diesem Gebiet wohnten zur Zeit der Teilung 725.000 Araber und 10.000 Juden. Für den jüdischen Staat war ein Gebiet von 14.100 km², d. h. 56% des Territoriums, vorgesehen, worin 498.000 Juden und 407.000 Araber lebten. Das internationale Gebiet von Jerusalem mit 105.000 Arabern und 100.000 Juden nahm 1% der Fläche Palästinas ein.
Die Resolution sah für beide Seiten demokratische Verfassungen vor, die u. a. das allgemeine Wahlrecht, die Respektierung der Menschen- und Bürgerrechte, den Schutz der heiligen Stätten aller in Palästina ansässigen Religionsgemeinschaften sowie vor allem den Schutz und die Freiheit der nationalen und religiösen Minderheiten in dem jüdischen bzw. arabischen Staat, enthalten sollten.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.05.2002 um 20:44 Uhr
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interessant was die israelische armee alles getan hat / getan haben soll, aber ioch glaub es mal
soll ich eine palästinensische liste anfangen? ich denke nicht.
aber ich finde diese diskussion bringt uns nicht weiter, denn sie ist nicht besser, als das was die politiker machen, gegenseitige schukdzuweisungen. ich wäre eher dafür wenn wir versuchen würden eine vernüftige lösung zu finden.
danke an den der sich die mühe gemacht hat die uno resolution rausgesucht und abgetippt hat und ich will sie fortsetzen.
die arabischen staaten erkannten diese resolution nicht an und erklärten israel am 15 mai, wenige stunden nach der unabhängigkeit den krieg. israel, noch ohne artellerie, flugzeuge und andere modernen waffen gewann den krieg. die palästinenser flohen bereits vor dem krieg auf anweisung der umliegenden staaten, weil diese ihnen einenn raschen krieg versprochen hatten nachdem sie das ganze land besitzen würden. als der krieg vorbei war, waren unzählige heimatlose araber in den umliegenden ländern, die dort aber nicht gewollt waren. das heutige flüchtlingsproblem entstand.
das wars für heute abend
chaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.05.2002 um 08:32 Uhr
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Aufzählungen nützen selbstredend nichts...ich fahre seit 13 Jahren regelmäßig nach Pal./Isr. und bin direkt involviert nicht allein deshalb, weil ich an allen Orten war, wo bisher Attentate stattfanden.
Jedoch komme ich nicht umhin festzustellen, besonders bei der Recherche in Büchern, dass hier in Europa so vieles unbekannt ist, was den Nahen Osten betrifft und da setze ich an.
Wir schwanken sicherlich immer (aus verständlichen Gründen) zwischen unserer eigenen - teils schrecklichen - Vergangenheit und der Tatsache, zu diversen Ungerechtigkeiten, die nun mal passieren, Stellung zu nehmen.
Insgesamt denke ich, dass wir hier in Europa aufgrund unserer kriegerischen Geschichte über die Jahrhunderte einfach sensibler für Gewalt geworden sind und dies nenne ich schon einen Fortschritt.
Deshalb gebührt Europa ein wesentlich höherer Stellenwert im Weltverband.
DM
ps: war das jetzt noch topic? ;-) |
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