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geschrieben am: 31.05.2003 um 23:24 Uhr
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dieses gedicht habe ich für deine mama und deinen onkel ausgesucht kleiner..... es soll sie ein wenig tösten
Zwei Rosen
Es war in einer Vollmondnacht,
schlief unruhig, bin aufgewacht.
Ich hatte einen schlimmen Traum,
schaute erschüttert in den Raum.
Dämmernd fiel das Mondlicht ein,
erblickte doch in seinem Schein,
ein klitzekleines Engelein.
"Wie kamst denn du zu mir herein?"
Ich traute meinen Augen kaum.
"Vielleicht ist es ja noch der Traum?"
"Oh nein, mein Kind, ich kam zu dir,
denn ich glaub, du brauchst mich hier."
"Mein Englein, lieb ist es von dir,
doch wie willst du denn helfen mir?
Spüre weder Licht noch Wärme,
ich niemals vom Leben schwärme."
"Ich weiß, du liebes Menschenkind,
kam drum vom Himmel her geschwind,
um dir etwas Trost zu geben,
du gehörst nämlich ins Leben.
"Sag mir Englein, ob's schöner ist,
da, wo du ansonsten bist?
Gibt's auch im Himmel Zank und Streit,
Krankheit, Armut, Krieg und Leid?"
"So viele Fragen stellst du mir,
doch glaub mir, ich wär lieber hier,
unter Menschen, ich mag Kinder,
Tag und Nacht, Sommer und Winter.
Im Himmel gibt es all dies kaum,
denn er ist ohne Zeit und Raum.
Unterwegs ist meine Seele,
Einsamkeit schnürt ab die Kehle."
Nun kommt das Englein nah zu mir.
"Ich weiß, die Menschen fehln auch dir.
Im Himmelreich, da traf ich zwei,
sie wünschen sich nur eins herbei,...
dass froh du endlich wieder lachst,
aus deinem Leben etwas machst.
Gern hätten sie's mit dir geteilt,
ihr Tod hat sie zu früh ereilt.
Von Herzen grüßen beide dich,
sie finden dein Leid fürchterlich.
Schau bitte vorwärts nicht zurück,
erbaue dir dein neues Glück!
Bevor ich nun nach Hause geh
und hoff, dein Herz tut wen'ger weh,
hab ich dir ein Geschenk gebracht,
von Zweien, die an dich gedacht."
Das Englein sprach in jener Nacht,
viele Stunden lag ich wach.
Glaubte am Morgen an einen Traum,
doch zwei Rosen lagen im Raum.
(Kerstin W.)
euch stumm drückt
Fee
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