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geschrieben am: 03.07.2002 um 05:43 Uhr
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Zeit
Minuten, Stunden, Tage vergehen
Wann werden wir uns wiedersehen?
Morgen, oder erst in einer Woche?
Du glaubst nicht, wie ich vor Sehnsucht koche.
Ich möchte wieder in deinen Armen liegen
und die Sehnsucht dadurch besiegen.
Möchte deine Zärtlichkeit spüren
und dich mit meiner Liebe verführen.
Die Zeit wird vergehen.
Irgendwann werden wir uns jeden Tag sehen.
Dann kann ich deine Zärtlichkeit
für immer spüren
und dich mit meiner Liebe verführen
unbekannt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.07.2002 um 22:06 Uhr
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Sehnsucht
Mein Herz brennt vor Sehnsucht nach Dir.
Meine Lippen verlangen nach Deinen leidenschaftlichen Küssen.
Meine Haut braucht Deine zärtlichen Berührungen.
Ich vermisse Dich so sehr.
Meine Gedanken kreisen nur noch um Dich
und in meinen Träumen bist Du immer bei mir.
Du bist mir so nah und doch bleibst Du für mich unerreichbar.
Darkmoonlight
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.07.2002 um 21:42 Uhr
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Das Allerheiligste ist der Mensch
Solange wir nicht lernen,
Die Menschen als die schönste
Und wunderbarste Erscheinung
Auf unserem Planeten zu bewundern,
Solange werden wir nicht frei
Werden von der Niedertracht
Unseres Lebens.
Mit dieser Überzeugung bin ich
In die Welt gegangen und werde
Die Welt mit ihr verlassen,
Und wenn ich gehe, werde ich
Unerschütterlich daran glauben,
Dass die Welt einmal erkennen wird:
Das Allerheiligste ist der Mensch!
Maxim Gorki
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.07.2002 um 21:43 Uhr
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*Der Segen der Trauernden*
Gesegnet seien alle,
die mir jetzt nicht ausweichen.
Dankbar bin ich für jeden,
der mir einmal zulächelt
und mir seine Hand reicht,
wenn ich mich verlassen fühle.
Gesegnet seien die,
die mich immer noch besuchen,
obwohl sie Angst haben,
etwas Falsches zu sagen.
Gesegnet seien alle,
die mir erlauben
von dem Verstorbenen zu sprechen.
Ich möchte meine Erinnerungen
nicht totschweigen.
Ich suche Menschen,
denen ich mitteilen kann,
was mich bewegt.
Gesegnet seien alle,
die mir zuhören,
auch wenn das,
was ich zu sagen habe,
sehr schwer zu ertragen ist.
Gesegnet seien alle,
die mich nicht ändern wollen.
sondern geduldig so annehmen,
wie ich jetzt bin.
Gesegnet seien alle,
die mich trösten
und mir zusichern,
daß Gott mich nicht verlassen hat.
Oh Herr, birg Du uns alle
in Deiner Hand;
nimm Du Dich unserer an.
Bei Dir bleiben wir -
ganz gleich, ob wir noch leben
oder gestorben sind.
Kleve im Dezember 1986
Marie - Luise Wölfing
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*The blessing of mourners*
Blessed be all
who do not avoid my company now.
I am grateful to everyone
who gives me a smile
and offers me their hand
when I feel lonely.
Blessed be those
who still visit me
despite their fear
of saying something wrong.
Blessed be all
who allow me
to speak of the deceased.
I would not want to keep
my memories silent forever.
I am looking for people
whom I can reveal
what moves me inside.
Blessed be all
who listen to me
even when
what I have to say
can be burdensome.
Blessed be all
who don't want to change me
but patiently accept me
the way I am now.
Blessed be all
who console me
and assure me
that God has not forsaken me.
Oh Lord,
shelter us in your hand
take care of us.
We shall abide with you
in life as in death.
Marie-Luise Wölfing, 47533 Kleve (Germany) december 1986
translated 1994 by A.P. Wilcock, MA (Cantab.) |
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TopZuletzt geändert am: 16.05.2007 um 16:23 Uhr von ChatworldTeam
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.07.2002 um 22:14 Uhr
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In der Stunde der Trauer
sende ich dir einen Engel
der dich sanft in den Arm nimmt
und dir Trost gibt
in den dunklen Stunden
er begleitet dich
bis auch für dich
am Himmel die Sonne
wieder lacht
Big
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 00:05 Uhr
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Oh, wie ist mir
wunderlich schön
wenn ich deine
Verse sehe
von einem glück
ich träume
das ich hoffe
nicht zu versäume
angespornt von
deinen Zeilen
versuch ich auch
wie du zu reimen
Big
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 01:33 Uhr
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Für meine Liebe
Du bist was ganz Besonderes für mich
Ich fühl mich besser, wenn ich nur sehe Dich.
Für Dich gibt's tief drinnen in meinem Herzen
Ein Gefühl, das zündet alle Kerzen.
Du hast Dinge für mich getan,
Die ich Dir nie vergessen kann.
Du wirst nie für immer von mir gehen
Auch wenn wir uns einmal nicht verstehen.
Denn uns verbinden mehr als nur drei Worte
Unsere Beziehung ist von der schönsten Sorte.
Nun nimm mich in den Arm und drücke mich
Ich brauche Dich - Ich liebe Dich.
unbekannt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 01:53 Uhr
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Finde Mich
Ich habe nie gewußt,
Daß ich so fühlen kann.
Ich hätte nie geahnt,
Daß ich's kann - als Mann.
Ich habe noch nie gesehen
Was ich sehen mußte.
Ich wagte nicht zu sagen,
Was ich immer wußte.
Ich spüre die Liebe,
Die in mir steckt.
Und du bist nicht da,
Hast sie doch geweckt
Ich wünschte nur,
Du wärst bei mir.
Noch vergehen Stunden
und Tage
Es ist eine Seelenplage
Ich kann nichts tun,
Einsamsein ist schwer.
Und Du bist nicht da:
Ich liebe Dich so sehr.
Ich weiß, was ich will:
Dich halten und fühlen.
Und nicht sitzen hier,
Zwischen zwei Stühlen.
Ich flehe Dich an,
Bitte komm zu mir!
Wenn Du mich suchst,
Ich bleibe hier.
unbekannt(leicht verändert) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 02:38 Uhr
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Allein sein...
Ich fühle mich matt, nur wegen dir,
Ich bin so alleine, denn du bist nicht bei mir,
Ich steh ständig abseits, versunken in Gedanken,
Bin offen für niemand, du setzt mir Schranken,
Und deswegen fühl‘ ich mich arm und klein,
Und ich bleibe allein, um bei dir zu sein.
Mein Kopf ist leer, du saugtest mich aus,
Ich bin ausgelaugt, ich will aus mir rauß,
Ich hab Angst davor, es dir zu sagen,
Panik davor dich diese Frage zu Fragen,
Angst und Panik machen mich hilflos und klein,
Und ich bleibe allein, um bei dir zu sein.
Ich fühle mich furchtbar, einfach beschissen,
Was würdest du sagen, ich möchte es wissen,
Eine andere für mich, die gibt es nicht,
Ich würd’s dir gern sagen, doch ich trau mich nicht,
Diese Frage hängt mir wie ein Klotz am Bein,
Und ich bleibe allein, um bei dir zu sein.
Meine Gedanken, sie kreisen, nur um dich,
keinen von ihnen verschwend‘ ich für mich,
Was wollen deine Augen mir nur sagen?
Vielleicht sollte ich sie einfach mal fragen,
Es gibt andere Augen, die wünschten, sie wären mein,
Und ich lass sie allein, um bei dir zu sein...
© Stefan Döhmen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 03:00 Uhr
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Big
Geändert am 05.07.2002 um 06:23 Uhr von Bigmoon |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 07:34 Uhr
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So mancher Traum,
so wunderschön er auch ist,
nicht kann in Erfüllung gehen.
Doch geben wir uns immer
dem Träumen hin,
wohl wissend das sie selten
in Erfüllung gehen.
Big
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 19:16 Uhr
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Liebe ist ein Gefühl
Liebe ist ein Gefühl - du spürst sie überall.
Du steigst in die Höhe - und erlebst einen tiefen Fall.
Du spürst die Nähe des Anderen - ohne ihn zu sehen.
Die Gefühle und Gedanken mit dem Winde wehen.
Die Entfernung voneinander ist unbedeutend.
Liebe ist ein Gefühl - doch alles was bleibt
ist die Erinnerung und Trauer.
unbekannt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 19:17 Uhr
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Schicksals Wendung
Als ich vor Trümmern stand
Und all den Tand
Sah, der verschwand,
mit ihm vernichtet,
was sich ihm verband,
da endlich fand
das Dunkel ich gelichtet
und hab mich aufgerichtet
an des Schöpfers Hand
und fand
ein Land,
wie es nur Dichter dichtet.
Monika Köhl
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 22:22 Uhr
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Als einst Sonnenschein ward um mich
ereilte mich ein dunkler Schatten
hielt mich lange auf meinem Weg
durch das Leben umfangen
doch plötzlich erschien ein kleines Licht
Hoffnung in mir sich regte
das der Schatten um mich vergehe
doch das Licht wieder verschwand
der Schatten noch dunkler
verdammt wird das immer so weiter gehen
dieses auf und ab der Gefühle
die einen immer wieder innerlich aufwühlen
Big
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2002 um 23:49 Uhr
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| aber irgendwan geht es wieder aufwärts |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.07.2002 um 17:58 Uhr
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weil,s aber nicht kann sein
mal alles stehen und liegen lassen
für kurze zeit auf und davon
den laufpaß geben der vernunft und
freien lauf lang unterdrückten
verrückten gedanken
in siebenmeilenstiefel schlüpfen
und flugs in meinen fernen
zu früh verlassenen reich
der rosaleichten wolken sein
wenn,s möglich wär
ich ließ mich
so gern
gehen
Gabriele Winter
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.07.2002 um 20:14 Uhr
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Vergangen
Er steht einsam am Fenster
der Tag grau und trostlos
schaut in Gedanken zurück
auf eine schöne Zeit mit ihr
ihr Antlitz erscheint
vor seinen Augen
richt ihr Parfum noch
seine Gefühle hin und her gerissen
er kann sie nicht von ihr lösen
er weiß
sie ist für immer gegangen
in ihm ist eine große Leere
der Raum beengt ihn
fluchtartig verlässt er das Haus
langsam geht er durch die Straßen
Menschen hasten an ihm vorüber
sieht sie plötzlich von weiten
sie sieht zu ihm, wendet sich ab
und verschwindet um die Ecke
starr sicht sein Blick ihr hinterher
Tränen laufen über sein Gesicht
seine Gedanken wie abgeschaltet
eine Welt brach für ihn zusammen
langsam setzt er sich in Bewegung
seine Schritte führen ihn zur Autobahnbrücke
lange schaut er auf die Autos herab
dann läst er sich fallen
dem Asphalt entgegen
in die Unendlichkeit
Big
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2002 um 03:10 Uhr
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Sonnentage
Nun sind sie da
die Sonnentage
lang haben wir
auf sie gewartet
Die kühle Zeit
ist nun vorbei
die Sonne wieder
auf die Bäuche
scheint
beim Grillen
im Garten
Doch gib acht
die Sonne hat Kraft
passt du nicht auf
ist auch gegrillt
dein Bauch
Big
Geändert am 09.07.2002 um 03:19 Uhr von Bigmoon |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.07.2002 um 02:33 Uhr
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Der Reime Ströme
des Nachts versiegt.
Die Poeten schon
in den Betten liegen.
Ich hoffe sie haben
gute Träume,
damit aus ihren Tasten
am nächsten Tag,
der Reime fließen viel,
damit es weiter geht
mit der Poesie.
Big
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.07.2002 um 03:32 Uhr
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möcht auch gerne eine Engelsstimme hören! Geändert am 10.07.2002 um 03:55 Uhr von Bigmoon |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.07.2002 um 23:09 Uhr
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Wenn der Mondschein
deine Augen leuchten lässt
und der Wind sanft
mit deinem Haar spielt
vergesse ich die Zeit
versinke in deinen
wunderschönen Anblick
dein Haar leuchtet wie Gold
im Schein des Mondes
die Linien deines Gesichtes
heben sich zart hervor
betörend der Anblick
deiner roten Lippen
bin verzaubert
kann meinen Blick
nicht von Dir nehmen
Big
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.07.2002 um 23:11 Uhr
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Wie er wolle geküsset seyn
Nirgends hin / als auff den Mund /
da sinckts in dess Hertzens Grund.
Nicht zu frey / nicht zu gezwungen /
nicht mit gar zu fauler Zungen.
Nicht zu wenig / nicht zu viel!
Beydes wird sonst Kinder-spiel.
Nicht zu laut / und nicht zu leise /
Beyder Mass' ist rechte Weise.
Nicht zu nahe / nicht zu weit.
Diss macht Kummer / jenes Leid.
Nicht zu trucken / nicht zu feuchte /
wie Adonis Venus reichte.
Nicht zu harte / nicht zu weich.
Bald zugleich / bald nicht zugleich.
Nicht zu langsam / nicht zu schnelle.
Nicht ohn Unterscheid der Stelle.
Halb gebissen / halb gehaucht.
Halb die Lippen eingetaucht.
Nicht ohn Unterscheid der Zeiten.
Mehr alleine denn bei Leuten.
Küsse nun ein Jedermann /
wie er weiss / will / soll und kan.
Ich nur und die Liebste wissen /
wie wir uns recht sollen küssen.
Paul Fleming (1609-1640)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.07.2002 um 23:49 Uhr
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Diese Rose von heimlichen Küssen schwer:
Sieh, das ist unsre Liebe.
Unsre Hände reichen sie hin und her,
unsre Lippen bedecken sie mehr und mehr
mit Worten und Küssen sehnsuchtsschwer,
unsre Seelen grüßen sich hin und her -
wie über ein Meer - - wie über ein Meer - -
Diese Rose vom Duft unsrer Seelen schwer:
sieh, das ist unsre Liebe.
Christian Morgenstern
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.07.2002 um 23:50 Uhr
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Es ist Nacht,
und mein Herz kommt zu dir,
hält's nicht aus,
hält's nicht aus mehr bei mir.
Legt sich dir auf die Brust,
wie ein Stein,
sinkt hinein,
zu dem deinen hinein.
Dort erst,
dort erst kommt es zur Ruh,
liegt am Grund
seines ewigen Du.
Christian Morgenstern, 1908
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.07.2002 um 00:28 Uhr
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Liebesspiel
Unsere Lippen treffen sich
zu einem Kuss
erst voller Zärtlichkeit
dann übergangslos
erwacht ein Verlangen
die Zungen kreisen umeinander
unsere Hände streichen
über den Körper des anderen
bis wir versinken
in einem Vulkan
der Leidenschaft
Big
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