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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 03.02.2003    um 19:44 Uhr   
390 voll machts

Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 03.02.2003    um 19:45 Uhr   
Geisterschiff
Am Fuße der Klippen, am tosenden Meer,
Dort kniet ein Mann - das Herz ist ihm schwer,
Der Sturm fegt den Sand, die Luft weiß von Schaum,
Der Mann kniet erstarrt am gischtenden Saum.


Er denkt an den Tag, vor zehn Jahren nun,
Da der Schatten kam, das Schwarze Schiff,
Die Segel gebläht von falschem Ruhm,
Die Planken trotzend jedem Riff.


Das Schiff legte an, am dämmernden Abend,
Ein Pesthauch, der den Strand vergiftet;
An Bord Schwarze Seelen, an Angst sich labend,
Den Lockruf sprechend, der Leben vernichtet.


Und eine Planke berührte den salzigen Pier,
Ein Flüstern erscholl, düster, verführend
Eine magische Formel, triefend vor Gier,
An glücklichen Herzen unselig rührend.


Am Fuße der Klippen, am tosenden Meer,
Dort kniet ein Mann - das Herz ist ihm schwer,
Er kann nicht verstehen, was damals geschah,
Als sein Schatz wurde Opfer dieser Gefahr.


Ihr Griff löste sich, er konnt' sie nicht halten,
Sie schritt auf die Planke, des Willens beraubt,
Entgegen den Seelen, den schwarzen, den kalten,
Die warten und lauern und lenken ihr Haupt.


Das Schiff legte ab mit lebender Beute,
Die Segel spannten: Todschwarze Häute,
An Bord die Seelen geraubter Bräute,
Die Meere durchpflügend von damals bis heute.


Am Fuße der Klippen, am tosenden Meer,
Dort kniet ein Mann - das Herz ist ihm schwer,
Jedes Jahr kommt er her, zur gleichen Zeit,
Auf Wiederkehr hoffend, in Ewigkeit.

Doch sein Wille wird schwach, die Hoffnung nimmt ab,
Der Himmel wird schwarz, und das Wissen obsiegt,
Daß grünes Wasser bildet ihr Grab,
Am Grunde des Meeres friedlich sie liegt.


Am Fuße der Klippen, am tosenden Meer,
Dort liegt ein Mann, von Wasser umschwemmt,
Die Kleidung vom Ozean kalt und schwer,
Kein Mensch mehr seinen Namen nennt.

Ende


©Nils Herzog
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geschrieben am: 03.02.2003    um 19:46 Uhr   
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geschrieben am: 03.02.2003    um 19:47 Uhr   
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geschrieben am: 04.02.2003    um 17:15 Uhr   
Ein Ehepaar spielt Golf und trifft einen Flaschengeist



Ein Ehepaar spielt Golf. Zu Ihrem Entsetzen fliegt der
gerade abgeschlagene Ball durch ein Fenster, welches in
Scherben zerbricht. Das Ehepaar will sofort den Eigentümer
verständigen und geht ins Haus. Beide rufen laut, doch
keiner antwortet. Sie gehen in den Raum, mit dem
zerbrochenen Fenster und sehen eine kaputte Vase, daneben
einen Mann mit einem Turban auf dem Kopf, der sagt: "Ich
bin ein Flaschengeist und war 1000 Jahre in dieser Vase
eingeklemmt und du hast mich befreit ich habe drei Wünsche,
zwei für Dich und einen für mich." "Mensch," sagt der
Ehemann, "dann will ich ein Jahreseinkommen von 1.000.000
DM und immer leckeres Essen!" "Okay," sagt der Geist, "das
bekommst Du jetzt will ich aber meinen Wunsch äußern. Ich
habe 1000 Jahre keine Frau gesehen, geschweige denn
angefasst. Wie wäre es mit Deiner Frau?" Das Ehepaar
willigt nach kurzer Beratung ein. Wenig später sind die
Frau und der Geist ordentlich am Pimpern, während der
Ehemann wieder Golf spielt. "Wie alt ist Dein Ehemann?",
fragt der Geist. "31" antwortet die Frau. "Und dann glaubt
er noch an Flaschengeister?"



(unbekannt)

Geändert am 05.02.2003 um 12:14 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 04.02.2003    um 17:22 Uhr   

Geändert am 04.02.2003 um 17:23 Uhr von blueLili

Geändert am 05.02.2003 um 11:16 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 04.02.2003    um 17:23 Uhr   
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geschrieben am: 04.02.2003    um 17:24 Uhr   
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geschrieben am: 04.02.2003    um 17:30 Uhr   
hihi noch 3 Einträge

Lilchen
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geschrieben am: 04.02.2003    um 17:31 Uhr   
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geschrieben am: 04.02.2003    um 17:33 Uhr   
400 voll machts!!

Lilchen

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geschrieben am: 04.02.2003    um 21:15 Uhr   
Wunderschön Lili knuddellllllllllllllllllllllllll
und ;o)

Gruss nightrose
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geschrieben am: 05.02.2003    um 07:00 Uhr   
uiiii daaaankeee röösschäään tsum
*sichvorröösschenverneigtsundliebanlächelts*

Lilchen

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geschrieben am: 05.02.2003    um 07:19 Uhr   
ein dickes
für röösschen hier lässts.. vielen lieben Dank nochmal

Lilchen

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geschrieben am: 05.02.2003    um 07:33 Uhr   
DIE ZAUBERIN IM WALDE

»Schon vor vielen, vielen Jahren
Saß ich drüben an dem Ufer,
Sah manch' Schiff vorüber fahren,
Weit hinein in's Waldesdunkel.

Denn ein Vogel jeden Frühling
An dem grünen Waldes-Saume
Sang mit wunderbarem Schalle,
Wie ein Waldhorn klang's im Traume.

Und gar seltsam hohe Blumen
Standen an dem Rand der Schlünde,
Sprach der Strom so dunkle Worte,
'S war, als ob ich sie verstünde.

Und wie ich so sinnend atme
Stromeskühl' und Waldesdüfte,
Und ein wundersam Gelüsten
Mich hinabzog nach den Klüften:

Sah ich auf kristall'nem Nachen,
Tief im Herzensgrund erschrocken,
Eine wunderschöne Fraue,
Ganz umwallt von gold'nen Locken.

Und von ihrem Hals behende
Tät sie lösen eine Kette,
Reicht' mit ihren weißen Händen
Mir die allerschönste Perle.

Nur ein Wort von fremdem Klange
Sprach sie da mit rotem Munde,
Doch im Herzen ewig stehen
Wird des Wort's geheime Kunde. -

Seitdem saß ich wie gebannt dort,
Und wenn neu der Lenz erwachte,
Immer von dem Halsgeschmeide
Eine Perle sie mir brachte.

Ich barg all' im Waldesgrunde,
Und aus jeder Perl der Fraue
Sproßte eine Blum' zur Stunde,
Wie ihr Auge anzuschauen.

Und so bin ich aufgewachsen,
Tät der Blumen treulich warten,
Schlummert' oft und träumte golden
In dem schwülen Waldes-Garten.

Fortgespült ist nun der Garten
Und die Blumen all' verschwunden,
Und die Gegend, wo sie standen,
Hab' ich nimmermehr gefunden.

In der Fern' liegt jetzt mein Leben,
Breitend sich wie junge Träume,
Schimmert stets so seltsam lockend
Durch die alten, dunklen Bäume.

Jetzt erst weiß ich, was der Vogel
Ewig ruft so bange, bange,
Unbekannt zieht ew'ge Treue
Mich hinunter zu dem Sange.

Wie die Wälder kühle rauschen,
Zwischendurch das alte Rufen,
Wo bin ich so lang' gewesen? -
O ich muß hinab zur Ruhe!«

Und es stieg vom Schloß hinunter
Schnell der süße Florimunde,
Weit hinab und immer weiter
Zu dem dunkelgrünen Grunde.

Hört' die Ströme stärker rauschen,
Sah in Nacht des Vaters Burge
Stillerleuchtet ferne stehen,
Alles Leben weit versunken.

Und der Vater schaut' vom Berge,
Schaut' zum dunklen Grunde immer,
Regte sich der Wald so grausig,
Doch den Sohn erblickt' er nimmer.

Und es kam der Winter balde,
Und viel' Lenze kehrten wieder,
Doch der Vogel in dem Walde
Sang nie mehr die Wunderlieder.

Und das Waldhorn war verklungen
Und die Zauberin verschwunden,
Wollte keinen andern haben
Nach dem süßen Florimunde. -

(Joseph von Eichendorff)
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geschrieben am: 05.02.2003    um 07:39 Uhr   
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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:00 Uhr   
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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:02 Uhr   
Der Teufel

Ein loser Schalk, in dessen Beutel
Es just nicht allzu richtig stand,
Und der den Spruch, daß leider alles eitel
Auf unserm Runde ist, nur zu bestätigt fand,
Zog einst voll Spekulationen
In eine Stadt en migniatur,
Und schlug an jedes Tor und an die Rathaustür
Ein Avertissement mit vielen Worten schier,
Er werde heut in den Drei Kronen
Um fünf Uhr nachmittags den Teufel jedermann
Vom Ratsherrn bis zum Bettelmann
Für zwanzig Kreuzer präsentieren
Und ohne ihn bevor erst herzukommandieren.
Was Beine hatte, lief zum großen Wundermann,
Und überall war eine Weihnachtsfreude;
Der Bürgermeister schrieb mit Kreide
Den Tag an seiner Türe an,
Und jeder Ratsherr kam mit einem Galakleide
Und einer knotigen Perücke angetan,
Und will das Wunder sehn; auch mancher Handwerksmann
Kam hübsch bedächtlich angeschlichen
Und gab die Kreuzer hin, die er den Tag gewann.
Ein Schneider nur ging nicht zum Wundersmann
Und sprach: »Ich seh umsonst den Teufel alle Tage
In meiner jungen Frau zu meiner größten Plage,
Und der ist toller fürwahr als der beim Wundersmann.«
Als endlich männiglichen
Der Held sich mit dem leeren Beutel zeigt
Und erst mit wichtger Miene schweigt
Und dann geheimnisvoll nur wenig Worte saget
Und seine Auditoren fraget,
Ob auch kein Atheist in der Versammlung sei,
Erstieg die Trunkenheit der blöden Phantasei
Den Gipfel, und der Schalk beginnt die Gaukelei.
Nach manchem hocus-pocus ziehet
Der Schalk den Beutel auf und jeglicher bemühet
Sich sehr den Leidigen zu sehn, doch jeder siehet
Nichts auf der Welt –; ein junger Taugenichts,
Der näher stand, ein bel esprit, voll Zweifel
Wie mancher Kandidat, beginnt: »Ich seh ja nichts.«
»Das eben«, rief der Schalk, »das eben ist der Teufel.«

(unbekannt)
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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:11 Uhr   
Teufel und Saddam

Da kommt er wieder, begierig auf Liebe
-ich Liebe dich
Er will immer nur das eine von mir
-lass uns Liebe machen
Warum denkt er nicht mal an meine Bedürfnisse
-was ist denn jetzt
Hoffentlich ändert er sich bald
-ich bin super scharf auf dich
Ich sollte mit ihm reden
-komm schon Baby
Ich sollte ihn verlassen wenn er sich nicht bald ändert
-hallo ich bin scharf, also lass es uns tun
Er wird sich nie ändern
-was machst du denn
Mir reicht es
-wohin gehst du

nach "Eh, Eddi" von Ralf Thenior; basierend auf "South Park - Der Film"

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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:12 Uhr   
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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:13 Uhr   


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Lilchen
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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:18 Uhr   
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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:24 Uhr   
Der Teufel

Ich schau dir in die Augen und blicke tief hinein
Hol mir die Seele aus der Truhe
Als Teufel weiß ich, was ich tue
Und hinterlasse ein Herz aus Stein

Jaaa, ich bin der Teufel - bin hier und immerdar
Ich mache Krieg und Leid und Schmerzen
Jag` Gott aus euren Herzen
Oh, wie ihr winselt, wie ihr leidet - es ist so wunderbar!

Als Dank dafür, was ich dir tat
geb ich dir Charme und mach dich schön
Die Angst, die nehm ich dir - du mußt jetzt aber gehen
Und bring worum ich bat

Jaaa, ich bin der Teufel - bin hier und immerdar
Ich mache Krieg und Leid und Schmerzen
Jag` Gott aus euren Herzen
Oh, wie ihr winselt, wie ihr leidet - es ist so wunderbar!

Verzauber` die Menschen - es wird gelingen
Du bist nur einer unter vielen,
die für mich mit der Liebe spielen.
Und lieben sie dich - mußt du sie bringen.

Jaaa, ich bin der Teufel - bin hier und immerdar
Ich mache Krieg und Leid und Schmerzen
Jag` Gott aus euren Herzen
Oh, wie ihr winselt, wie ihr leidet - es ist so wunderbar!

Das wird ein Spaß, ich koch sie alle weich
Ob blond, ob braun, ob Frau, ob Mann
Sieh sie dir an!
Sie leiden alle gleich

Jaaa, ich bin der Teufel - bin hier und immerdar
Ich mache Krieg und Leid und Schmerzen
Jag` Gott aus euren Herzen
Oh, wie ihr winselt, wie ihr leidet - es ist so wunderbar!

-- ©raven --

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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:25 Uhr   



Geändert am 05.02.2003 um 12:28 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 05.02.2003    um 11:35 Uhr   
Der Teufel

Verführer
in pechschwarzem Gewand
mit begehrendem Blick

Heiß
wie Lava

Ungeniert
fordernde Hände

Mehr
Mehr
Mehr

Lustvolle Schreie
schweben
prallen
zurück

Echo
Echo
Echo

Heftig
vibrierend
aufeinander

Gewollt
verschmelzen
ineinander

Völlig ausgeliefert
Totale Hingabe

Wildes
Verlangen
füreinander

Pure Leidenschaft


©Heidelind Matthews

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