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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:53 Uhr
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Weisse Rose, weisse Rose -
Träumerisch
Neigst du das Haupt.
Weisse Rose, weisse Rose -
Balde
Bist du entlaubt.
Weisse Rose, weisse Rose -
Dunkel
Drohet der Sturm.
Im Herzen heimlich -
Heimlich -
Naget der Wurm.
Heinrich Seidel
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:54 Uhr
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Rose,
oh reiner
Widerspruch,
Lust,
Niemandes
Schlaf
zu sein
unter
soviel
Lidern.
Rainer Maria Rilke
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:55 Uhr
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So regnet es sich langsam ein,
Und immer kürzer wird der Tag und immer
Seltener der Sonnenschein.
Ich sah am Waldrand gestern ein paar Rosen stehn.
Gib mir die Hand und komm - wir wollen sie uns pflücken gehn.
Es werden wohl die letzten sein.
Cäsar Flaischlen
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:57 Uhr
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:58 Uhr
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auch mal reinschautz und allen einen wunderschönen Sonntag wünscht :-)
Schatz lieb ertz |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 16:12 Uhr
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ui heut ich ja doch SO!
Schaaaaaaahaaaaaaatzzzzzzz
schön deine Stimme wieder zu hören *lächelts*
dir einen lieben hier lässts
bye Schatz
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geschrieben am: 23.02.2003 um 16:31 Uhr
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L e t z t e R o s e
An dem schroffen Felsenhang
Steht die letzte Rose,
Und wir gehn das Tal entlang
Auf dem grünen Moose.
Flink hinauf und rasch gepflückt,
Um sie ihr als Zeichen,
Wie sie mir das Leben schmückt,
Still zu überreichen.
(Aus dem Gedicht "Verloren und gefunden")
Christian Friedrich Hebbel
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geschrieben am: 23.02.2003 um 16:34 Uhr
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In der Rosenzeit
Ein Röschen, tief im Moos versteckt,
Von keinem Lauscher noch entdeckt,
Blüht' an dem Bächlein ungesehn:
Es blüht', es blühte wunderschön!
Was würzt denn für ein süßer Duft
Die frische frühe Morgenluft,
Als haucht' ein Himmlischer sie an?
Das kleine Röschen hat's gethan.
Das Röschen that's, und wußt' es nicht,
Und barg im Moos sein hold Gesicht,
Und alle Blümlein sahn mit Neid
Aufs Röschen, das so süß erfreut.
Was schaut, ihr Blümlein, so mich an?
Was hab ich, Röschen, denn gethan?
Ich armes Röschen, wüßt' ich nur,
Was ich beginn' auf dieser Flur!
Bald schwebt' ein Zephyr leicht heran,
Und wehte Röschen kosend an,
Und streichelt' süß ihr frisch Gesicht.
O Röschen! Röschen! trau ihm nicht!
Verschließ, verschließ den zarten Reitz,
Dir Röschen ziemt ein feiner Geitz,
O trau dem glatten Schmeichler nie;
Er haucht dir Tod spät oder früh.
Er kost, er weht, bald lau, bald heiß;
Und Röschen - ach! des Gartens Preis,
Beut ihm den Kelch voll Süßigkeit,
Des Freudegebens hoch erfreut.
Er trinkt, entfaltet, und zerstreut -
Und Röschen, sonst der Blümlein Neid,
Sieht ihre Reitze bald verweht,
Und von dem Schmeichler sich verschmäht -
Bald flattert er mit Zephyrsinn
Zu andern Nachbarblümlein hin;
Und Röschen duldet still und schweigt
Und hängt ihr Köpfchen, und - erbleicht.
Die Jungfrau'n sahn's beym Mondenlicht.
Und pflanzten schön Vergißmeinnicht
An Röschens allzu frühem Grab,
Und wischten sich ein Thränchen ab.
Karoline Rudolphi
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geschrieben am: 23.02.2003 um 16:34 Uhr
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110 voll machts
Lilchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 16:48 Uhr
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Wie schön die Blumen blühen
Wie schön die Blumen blühn
Im Garten frisch und grün,
Schöner kein' als die Rose,
Die sich kränzet mit Mose.
Wie schnell die Blumen blühn,
Wie hell die Sonnen glühn,
Die Blumen welken, die Rose
Welkt mitten im kühlen Mose.
Wie schnell die Blumen verblühn,
Die Regentropfen sprühn,
Sie weinen um die Rose,
Die liegt auf dem feuchten Mose.
Wie die Blumen verblühn!
Umsonst sind Liebesmühn.
Unseres Lebens Rose
Liegt unter dem feuchten Mose.
Wie die Blumen erblühn,
Der Garten ist immer grün,
Unserer Liebe Rose
Blüht uns neu aus dem Mose
Friedrich Rückert
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geschrieben am: 23.02.2003 um 16:50 Uhr
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Ihr fünf Rosendorne
Ihr fünf Rosendorne,
Ihr fünf Rittersporne,
Ihr fünf Eisenhütchen,
Löwenrachenblütchen!
Ihr fünf Rosendorne,
Was habt ihr im Zorne
Röslein nicht vertheidigt,
Als es ward beleidigt?
Ihr gespornten Ritter,
Ihr, als euch vom Schnitter
Ward die Braut entführet,
Habt euch nicht gerühret.
O ihr Eisenhütchen,
Kühlet euer Mütchen
Doch am Sensenmann,
Der sie hält im Bann!
Ach ihr Löwenmündchen
Klafft wie Löwenhündchen,
Wie ihr sie im Rachen
Seht dem grausen Drachen.
Jüngster wollt' es wagen,
Sich für sie zu schlagen,
Aber mitgefangen
Ist er mitgegangen.
Bleibt, daß ich verliere
Nicht auch euch, ihr viere!
Bleibt mit mir zu trauern
Unter Regenschauern!
Friedrich Rückert
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:06 Uhr
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Wenn meine Rosen blühen
Wenn meine Rose blüht
bedarf es anderer Blumen nicht;
Sie heiligt mein Gemüt
und füllt mein Herz mit Licht.
Friedrich Schnack
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:11 Uhr
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Holdes Wunder einer Blume!
Bebend steigt ihr zarter Flaum
aus der braunen Mutterkrume
auf, ein duftgewebter Traum.
Auf dem schlanken Stengelstamme
glüht das samtne Rosenhaupt.
Dieses Sommers wilde Flamme
hat die Trunkene geraubt!
Großes Wunder einer Liebe!
Aus dem Dunkel, aus dem Nichts,
aus der Wirrnis dumpfer Triebe
bricht ihr Wesen tiefen Lichts.
Ihrer Sehnsucht Blütenschale
ist von Sternenduft gefüllt,
und aus jedem Augenstrahle
sprüht des Liebsten Ebenbild.
Rose Ausländer
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:25 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:34 Uhr
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Weiße Rose in der Dämmerung
Traurig lehnst du dein Gesicht
Übers Laub, dem Tod ergeben,
Atmest geisterhaftes Licht,
Lässest bleiche Träume schweben.
Aber innig wie Gesang
Weht im letzten leisen Schimmer
Noch den ganzen Abend lang
Dein geliebter Duft durchs Zimmer.
Deine kleine Seele wirbt
Ängstlich um das Namenlose,
Und sie lächelt, und sie stirbt
Mir am Herzen, Schwester Rose.
Hermann Hesse
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:37 Uhr
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Welke Rose
In einem Buche Blätternd, fand
Ich eine Rose welk, zerdrückt,
Und weiß auch nicht mehr, wessen Hand
sie einst für mich gepflückt.
Ach, mehr und mehr im Abendhauch
Verweht Erinnerung; bald zerstiebt
Mein Erdenlos, dann weiß ich auch
Nicht mehr, wer mich geliebt.
Nikolaus Lenau
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:43 Uhr
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W a s s e r r o s e
Die stille Wasserrose
Steigt aus dem blauen See,
Die feuchten Blätter zittern,
Der Kelch ist weiß wie Schnee.
Da gießt der Mond vom Himmel
All seinen goldnen Schein,
Gießt alle seine Strahlen
In ihren Schooß hinein.
Im Wasser um die Blume
Kreiset ein weißer Schwan;
Er singt so süß, so leise,
Und schaut die Blume an.
Er singt so süß, so leise,
Und will im Singen vergehn -
O Blume, weiße Blume,
Kannst du das Lied verstehn?
Emanuel Geibel
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:56 Uhr
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Weiß und Roth
Lilien und Rosen standen
Weiß und roth.
Und wir knüpften Rosenbanden
Weiß und roth.
Frühling färbte Flut und Lüfte
Grün und blau,
Wo wir euch als Rosen fanden
Weiß und roth.
Goldner Schmelz war eure Wiege,
Wo sich rings
Lilien und Rosen wanden
Weiß und roth.
Als die Wiege ward zum Sarge,
Starb in Grau
Frühlingsgrün, und Rosen schwanden
Weiß und roth.
Rosen, aus dem Land der Dornen
Hier versetzt,
Blüht ihr dort in Rosenlanden
Weiß und roth.
Lächelnd streut ihr über uns und
Euer Grab
Lilien und Rosenhanden
Weiß und roth.
Friedrich Rückert
Geändert am 23.02.2003 um 18:00 Uhr von blueLili Geändert am 24.02.2003 um 01:37 Uhr von blueLili |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 17:58 Uhr
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120 voll machts
Lilchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 18:01 Uhr
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Mein Röselein
Grüß Dich Gott, mein Röselein,
Schön und klein und sanft Du bist:
Wie sie so anmutig ist!
Röselein, gern seh' ich dich!
Bleib' so still und lieb und rein:
Bleib so ewig jung und mein!
Röslein mein, o denk' an mich!
Purpurrot und grün Dein Stiel:
Geist und Anmut hat sie viel!
Röslein, Dich, Dich liebe ich!
Zart drück' ich dich an den Mund:
Nehme Abschied, bleib' gesund!
Blättlein klein, o bleibet frisch,
Ihres Zweige dunkelgrün:
Ach, ich muß von dannen zieh'n!
Röslein, nein, es war nur Scherz:
Ewig, ewig bleib' ich Dein!
Ewig bleibst Du lieb und fein!
Röselein, o grüß' Dich Gott,
Schön und frisch und mein Du bist:
Voll mein Herz vor Freuden ist!
Friederike Kempner
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 18:04 Uhr
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Weiße Rose
So steigt aus Seide abends eine schöne Frau.
Und Hülle rauscht um Hülle ihr zu Füßen,
Auf Schleiern schäumt das Spitzenwerk vom süßen,
Schamhaft bewahrten Leib in Duft und Tau.
Albin Zollinger
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geschrieben am: 23.02.2003 um 18:08 Uhr
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Flammende Rose
Flammende Rose, Zierde der Erden,
Glänzender Gärten bezaubernde Pracht !
Augen, die deine Vortrefflichkeit sehen,
Müssen, vor Anmut erstaunet, gestehen,
Daß dich ein göttlicher Finger gemacht.
Barthold Heinrich Brockes
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 18:09 Uhr
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uiii danke fratzüüü
dir ein liebes hier lässts
Lilchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 18:12 Uhr
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Was singst du für Lieder
"Was singst du für Lieder, süß verschwebende Laute,
Dem Ohr kaum vernehmbarer Hauch,
Wie wenn die Rose vom Strauch,
Die sterbende, Blatt für Blatt herniedertaute."
Ricarda Huch
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 18:15 Uhr
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Erste Rosen erwachen,
und ihr Duften ist zag
wie ein leisleises Lachen;
flüchtig mit schwalbenflachen
Flügeln streift es den Tag;
und wohin du langst,
da ist alles noch Angst.
Jeder Schimmer ist scheu,
und kein Klang ist noch zahm,
und die Nacht ist zu neu,
und die Schönheit ist Scham.
Rainer Maria Rilke
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