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geschrieben am: 22.02.2003 um 12:40 Uhr
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In eine Stadt ...
In eine Stadt kam ich einmal;
Ich sah: Ihr Schloss aus Rosen rot,
Und ihres Fürsten Krone, Thron
Und Hag und Mauer Rosen rot.
Mit Rosen geht Kauf und Verkauf,
Aus Rosen stellt man Waagen auf,
Wiegt Rose dort mit Rose auf -
Der ganze Markt ist Rosen rot.
Ihr Staub ist Rose, Ros' ihr Stein,
Ihr Feuchtes, Trocknes Rosenschein,
Zypressen sind in ihrem Hain
Und Tannen auch aus Rosen rot ...
Ümmi Sinan
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geschrieben am: 22.02.2003 um 17:20 Uhr
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Blätter wehen vom Baume
Blätter wehen vom Baume,
Lieder vom Lebenstraume,
Wehen spielend dahin;
Vieles ist untergegangen,
Seit wir zuerst sie sangen,
Zärtliche Melodien.
Sterblich sind auch die Lieder,
Keines tönt ewig wieder,
Alle verweht der Wind:
Blumen und Schmetterlings,
Die unvergänglicher Dinge
Flüchtiger Gleichnis sind.
von hermann hesse
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Schafft die Blindheit allein keine Abhilfe, verfügen wir zum Glück ja noch über viele taube Ohren.
© Martin Gerhard Reisenberg, (*1949), Diplom-Bibliothekar in Leipzig und Autor
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geschrieben am: 22.02.2003 um 18:34 Uhr
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Von den heimlichen Rosen
Oh, wer um alle Rosen wüßte,
die rings in stillen Gärten stehn -
oh, wer um alle wüßte, müßte
wie im Rausch durchs Leben gehen.
Du brichst herein mit rauen Sinnen,
als wie ein Wind in einem Wald -
und wie ein Duft wehst du von hinnen,
dir selbst verwandelte Gestalt.
Oh, wer um alle Rosen wüßte,
die rings in stillen Gärten stehn -
oh, wer um alle wüßte, müßte
wie im Rausch durchs Leben gehen.
Christian Morgenstern
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geschrieben am: 22.02.2003 um 18:35 Uhr
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80 voll machts
Lilchen
Geändert am 22.02.2003 um 18:36 Uhr von blueLili |
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geschrieben am: 22.02.2003 um 18:47 Uhr
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Danke
Danke möchte ich Dir sagen,
für die schönen Stunden mit Dir,
auch wenn wir "nur" chatteten.
Danke möchte ich Dir sagen,
für das Vertrauen,
das Du mir geschenkt hast.
Danke möchte ich Dir sagen,
daß Du so offen zu mir bist,
ohne verletzend zu sein.
Danke möchte ich Dir sagen,
daß Du mir auch Deine Wünsche sagst,
anstatt sie aus falscher Scham zu verschweigen.
Danke möchte ich Dir sagen,
daß Du mich Deine Nähe spüren läßt,
auch wenn uns hunderte Kilometer trennen.
Ganz einfach gesagt,
Danke, daß es Dich gibt!
unbekannt
für meine süsse Lili hab ich das rausgesucht,weil du
einzigartig bist und ein toller Freund
die süsse
winkertz Boss
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geschrieben am: 22.02.2003 um 19:00 Uhr
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geschrieben am: 22.02.2003 um 19:05 Uhr
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geschrieben am: 22.02.2003 um 20:18 Uhr
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*lächelts*
Vielen lieben Dank für das wunderschöne Gedicht.. hin und weg bin...
Dich lieb re
Gute Nacht
Geändert am 22.02.2003 um 21:21 Uhr von blueLili |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:10 Uhr
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einen rosigen guten Morgen allen wünschts
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:16 Uhr
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NUR EINE ROSE ALS STÜTZE
Ich richte mir ein Zimmer ein in der Luft
unter den Akrobaten und Vögeln:
mein Bett auf dem Trapez des Gefühls
wie ein Nest im Wind
in der äußersten Spitze des Zweigs.
Ich kaufe mir eine Decke aus der zartesten Wolle
der sanftgescheitelten Schafe die
im Mondlicht
wie schimmernde Wolken
über die feste Erde ziehn.
Ich schließe die Augen und hülle mich ein
in das Vlies der verläßlichen Tiere
Ich will den Sand unter den kleinen Hufen spüren
und das Klicken des Riegels hören,
der die Stalltür am Abend schließt.
Aber ich liege in Vogelfedern, hoch ins Leere gewiegt.
Mir schwindelt. Ich schlafe nicht ein.
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze
Hilde Domin
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:21 Uhr
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Wo ist zu diesem Innen
ein Außen ? Auf welches Weh
legt man solches Linnen ?
Welche Himmel spiegeln sich drinnen
in dem Binnensee
dieser offenen Rosen,
dieser sorglosen, sieh :
wie sie lose im Losen
liegen, als könnte nie
eine zitternde Hand sie verschütten.
Sie können sich selber kaum
halten; viele ließen
sich überfüllen und fließen
über von Innenraum
in die Tage, die immer
voller und voller sich schließen,
bis der ganze Sommer ein Zimmer
wird, ein Zimmer in einem Traum.
Rainer Maria Rilke
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:22 Uhr
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Die Phantasie
Sie mag rosenbekränzt
Mit dem Lilienstengel
Blütentäler betreten,
Sommervögeln gebieten,
und leichtnährenden Tau
Mit Bienenlippen
von Blüten saugen,
Oder sie mag
Mit fliegendem Haar
Und düstrem Blick
Im Winde sausen
Um Felsenwand -
Und tausendfärbig
Wie Morgen und Abend,
Immer wechselnd,
Wie Mondesblicke
Dem Sterblichen scheinen :
Laßt uns alle
Den Vater preisen,
Den alten, hohen,
Der solch' eine schöne,
Unverwelkliche Gattin
Den sterblichen Menschen
Gesellen mögen !
Johann Wolfgang von Goethe
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:24 Uhr
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Ich träume oft von einer bleichen Rose.
Hell ragt ein Berg; sie blüht in seinem Schatten,
Zum fernen Licht aufschmachtend mit dem matten
Traumblumenblick aus ihrem dunklen Loose.
Dann bangt sie mich; tief stockt mein Schritt im Moose.
Doch weiter muss ich, muss das Ziel erreichen,
Den Gipfel mit den immergrünen Eichen;
So steh ich schwankend zwischen Berg und Rose.
Denn wie sich auch mein Fuß bemüht zu kämpfen,
Ich kann die süße Sehnsucht nicht mehr dämpfen,
Aus ihrem Kelch den edlen Duft zu schlürfen.
Da - Flügel - frei! - und an der Brust die Blume!
Schon naht der Hain mit seinem Heiligtume,
Wo auch die Rosen immer grünen dürfen.
Richard Dehmel
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:26 Uhr
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90 voll machts
Lilchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:29 Uhr
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Lebenspflichten
Rosen auf den Weg gestreut,
Und des Harms vergessen!
Eine kleine Spanne Zeit
Ward uns zugemessen.
Ungewisser, kurzer Daur
Ist dies Erdeleben;
Und zur Freude, nicht zur Traur,
Uns von Gott gegeben.
Ludwig Heinrich Christoph Hölty
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:31 Uhr
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Rose, du throhnende, denen im Altertume
warst du ein Kelch mit einfachem Rand.
Uns aber bist du die volle zahllose Blume,
der unerschöpfliche Gegenstand.
In deinem Reichtum scheinst du wie Kleidung um Kleidung
um einen Leib aus nichts als Glanz;
Aber dein einzelnes Blatt ist zugleich die Vermeidung
und die Verleugnung jedes Gewands.
Seit Jahrhunderten ruft uns dein Duft
seine süßesten Namen herüber;
plötzlich liegt er wie Ruhm in der Luft.
Dennoch, wir wissen ihn nicht zu nennen, wir raten...
Und Erinnerung geht zu ihm über,
die wir von rufbaren Stunden erbaten.
Rainer Maria Rilke
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:32 Uhr
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Ein reizendes Wesen,
kaum geformt oder gar gestaltet,
eine zarte Rose,
gehüllt in all ihre süßesten Blätter.
Lord Georges Byron
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:33 Uhr
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Luft und Licht
sind die Liebhaber der Blumen,
aber das Licht ist der Begünstigte.
Zum Licht wenden sie sich,
verschwindet es, so rollen sie ihre
Blätter zusammen
und schlafen in der Umarmung der Luft ein.
Hans Christian Andersen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:36 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:38 Uhr
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Als Allerschönste bist du anerkannt,
Bist Königin des Blumenreichs genannt;
Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,
Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis !
Du bist es also, bist kein bloßer Schein,
In dir trifft Schaun und Glauben überein;
Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,
Nach dem Gesetz, dem Grund Warum und Wie.
Johann Wolfgang von Goethe
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:41 Uhr
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Zum Lächeln
Deine Worte haben mich
zum Lächeln gebracht,
wohin ich mich immer
sehr gern bringen lasse.
Jetzt möchte ich
möglichst lange dort bleiben,
denn eigentlich bin ich
dort zu Hause.
Hans Kruppa
einen schönen Sonntag wünsch ich dir, liebe lili
und dir, lieber Bossi  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:43 Uhr
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Der Kuß
aus Rosenblättern,
immer neue
weiche kleine Blätter
der sich öffnenden
Blüte
Hilde Domin
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:46 Uhr
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*lächelts*
vielen lieben Dank fratzümausüüü dichredolle
Lilchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:47 Uhr
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100 voll machts
Lilchen
Geändert am 23.02.2003 um 15:48 Uhr von blueLili |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:49 Uhr
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Sie trinken Luft und Licht,
schmecken Sonnenschein
am Tage und Tau in der Nacht,
blühen, bekommen Besuch
von Bienen,
die nach der Mitgift,
dem Honig in der Blüte, suchen.
Hans Christian Andersen
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