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geschrieben am: 22.02.2003    um 06:39 Uhr   
*lächelts*
hab nichts anderes erwartete *xfg*

Lilchen

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geschrieben am: 22.02.2003    um 08:01 Uhr   
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geschrieben am: 22.02.2003    um 11:42 Uhr   



Warnung der Rose


Komm mir nicht zu nahe,

bescheide dich.

So mancher schon musste

den Kuss einer Rose

hinterher teuer bezahlen.


Copyright © 2001 Annegret Kronenberg
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geschrieben am: 22.02.2003    um 11:47 Uhr   



Die dunkle Rose der Nacht bedeckt den Himmel, lass sie
erblühen während du schläfst, wenn der Mond durch deine
Schönheit Tränen auf sie fallen lässt.

©Glitzerstaub

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geschrieben am: 22.02.2003    um 11:50 Uhr   



Die Rose so rot wie Blut,
duftet wundervoll und gut.
Ihre Blüte so schön und zauberhaft,
manchen sehr viel Glück verschafft.
Ihr Stengel aber von Stacheln besteckt,
den Finger oft mit Blut bedeckt.
Doch verfluche sie nicht,
denn sie ist schön, wie ein Vergissmeinnicht!

DISSI

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geschrieben am: 22.02.2003    um 11:57 Uhr   



Als Allerschönste bist du anerkannt,
Bist Königin des Blumenreichs genannt;
Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,
Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis !
Du bist es also, bist kein bloßer Schein,
In dir trifft Schaun und Glauben überein;
Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,
Nach dem Gesetz, dem Grund Warum und Wie.

Johann Wolfgang Goethe

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geschrieben am: 22.02.2003    um 11:59 Uhr   



Grüß Dich Gott, mein Röselein,
Schön und klein und sanft Du bist:
Wie sie so anmutig ist!

Röselein, gern seh' ich dich!
Bleib' so still und lieb und rein:
Bleib so ewig jung und mein!

Röslein mein, o denk' an mich!
Purpurrot und grün Dein Stiel:
Geist und Anmut hat sie viel!

Röslein, Dich, Dich liebe ich!
Zart drück' ich dich an den Mund:
Nehme Abschied, bleib' gesund!

Blättlein klein, o bleibet frisch,
Ihres Zweige dunkelgrün:
Ach, ich muß von dannen zieh'n!

Röslein, nein, es war nur Scherz:
Ewig, ewig bleib' ich Dein!
Ewig bleibst Du lieb und fein!

Röselein, o grüß' Dich Gott,
Schön und frisch und mein Du bist:
Voll mein Herz vor Freuden ist!

Friederike Kempner

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:00 Uhr   



Mein Pfeifchen traut, mir ist dein Rauch,
voll duftender Narkose,
noch lieber als der süße Hauch
der aufgeblühten Rose.

Und hält die Rose Streit mit dir,
von beiden schöner welche?
Bist du die schönre Rose mir
mit deinem Glutenkelche.

Denn wie die Rose duftend blüht
im Grün der Frühlingsbäume,
also mein Pfeifchen duftend glüht
zum Frühling meiner Träume.

Weckt mir der Rose Freudenstrahl
ein schmerzlich Angedenken,
hilfst du zu kurzer Rast einmal,
was ich verlor, - versenken.

Und wenn dein blauer Wolkenzug
die Stirne mir umsponnen,
umkreist mich gern der rasche Flug
von dichterischen Wonnen.

Wenn dann die Qual versank in Ruh,
so dünket mich, mir wehte
ein heilend Lüftchen Nebel zu
vom stillen Tal des Lethe.

Drum, Pfeifchen traut,
ist mir dein Rauch, voll duftender Narkose,
noch lieber als der süße Hauch
der aufgeblühten Rose!

Nikolaus Lenau

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:03 Uhr   
60 voll machts

Lilchen

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:05 Uhr   



Eine Rosenknospe war
Sie für die mein Herz glühte;
Doch sie wuchs, und wunderbar
Schoß sie auf in voller Blüte.

Ward die schönste Ros im Land,
Und ich wollt die Rose brechen,
Doch sie wußte mich pikant
Mit den Dornen fortzustechen.

Jetzt, wo sie verwelkt, zerfetzt
Und verklatscht von Wind und Regen -
Liebster Heinrich bin ich jetzt,
Liebend kommt sie mir entgegen.

Heinrich hinten, Heinrich vorn,
Klingt es jetzt mit süßen Tönen;
Sticht mich jetzt etwa ein Dorn,
Ist es an dem Kinn der Schönen.

Heinrich Heine

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:10 Uhr   



Ja! Mein Glück - es will beglücken -
alles Glück will ja beglücken!
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

Müßt euch bücken und verstecken
zwischen Fels und Dornenhecken,
oft die Fingerchen euch lecken!

Denn mein Glück - es liebt das Necken!
Denn mein Glück - es liebt die Tücken! -
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

Friedrich Nietzsche

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:13 Uhr   



Zum Blühn ...

Zum Blühn sind früh die Rosen aufgestanden,

Zum Altern haben sie die Blüt entbunden,

Die Wieg und Grab in einer Knospe fanden.


Pedro Calderon de la Barca

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:14 Uhr   



Liebesgarten


Die Liebe ist ein Rosenstrauch.
Wo blüht er, wo blüht er?
Ei nun, in unserm Garten,
Darin wir zwei, mein Lieb und ich,
getreulich seiner warten,
Wofür er uns aus Dankbarkeit
Alltäglich neue Blumen streut.
Und wenn im Himmel Rosen blühn,
Sie können doch nicht schöner blühn.

Robert Reinick

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:18 Uhr   



Liebesfeier



An ihren bunten Liedern klettert

die Lerche selig in die Luft;

ein Jubelchor von Sängern schmettert

im Walde, voller Blüt und Duft.

Der Lenz hat Rosen angezündet

an Leuchtern von Smaragd im Dom

und jede Seele schwillt und mündet

hinüber in den Opferstrom.

Nikolaus Lenau
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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:20 Uhr   



... Zeit mit Rosen ...

Ich würde die Zeit mit Rosen zudecken,

damit sie sich nicht erinnert,

eine Rose - anders - mit seltsamem Zauber

über jede einsame Stunde

aus Gold oder Schatten -

linderndes Vergessen für traurige Erinnerungen,

die wie göttliche Kletterrosen,

dunkelrote, weiße,

der Vergangenheit keinen Platz lassen.

Juan Ramon Jimenez

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:20 Uhr   
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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:23 Uhr   



Letzte Rosen

Dies sind die letzten; suche nicht nach mehr;
Ich suchte; doch ich fand nicht; Wind bricht ein,
Und Regen droht; der Himmel trüb und schwer
Hängt übers Land und löscht den letzten Schein.

Dies sind die letzten; voller Dornen hing,
Da ich sie nahm, mein Haar, doch nahm ich sie:
So riß ich Glück, ein hochauf rankend Ding
Aus Dornen, und ich bog vor dir das Knie,

Und bots hinauf, Duft für Minuten; o,
Vergiß das nicht; dies sind die letzten, heut
Schwermut der letzten Stunden duftet so,
Wie diese Kelche hängt, was uns gefreut,

Balsamisch bleich am überschwerten Stiel
Und gibt sich aufgetan im Tode preis
Dem ersten Blitz, der aus der Wolke fiel,
Entbunden, wie die Mutter ihres Schreis.

Frühling ist tot, und Sommer fährt herauf.
Mein Herz bleibt stehn, ich habe keine Luft;
Es muß geschehen, daß ohne mich sein Lauf
Sich schließt, wie er begann, mit diesem Duft.

Rudolf Borchardt

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:24 Uhr   



Lebenspflichten

Rosen auf den Weg gestreut,
Und des Harms vergessen!
Eine kleine Spanne Zeit
Ward uns zugemessen.

Ungewisser, kurzer Daur
Ist dies Erdeleben;
Und zur Freude, nicht zur Traur,
Uns von Gott gegeben.

Ludwig Heinrich Christoph Hölty

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:25 Uhr   
70 voll machts

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:30 Uhr   



Kühle

In den weissen Blüten
Der hellen Rosen
Möchte ich verfluten.

Doch auf den Teichen
Warten die starren, seelenlosen Wasserrosen,
Meiner Sehnsucht Kühle zu reichen.

Else Lasker-Schüler

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:32 Uhr   



Komm her...

Komm her, wir wollen eine Weile still sein.

Sieh diese Rose an auf meinem Schreibtisch.

Ist nicht das Licht um sie genauso zaghaft wie über dir;

sie dürfte auch hier nicht hier sein.

Im Garten draußen, unvermischt mit mir,

hätte sie bleiben müssen oder hingehn -

nun währt sie so: was ist ihr mein Bewußtsein?

Rainer Maria Rilke

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:34 Uhr   



La R ö s e

Als der Bernina Felsentor
Durchdonnerte der Wagen
Und wir im Süden sahn empor
Die Muschelberge ragen,
Blies schmetternd auf dem Rößlein vorn
Der in der Lederhose -
»Wen grüßest du mit deinem Horn?«
»Die Rose, Herr, die Rose!«

Mit flachem Dach ein Säulenhaus,
Das erste welsche Bildnis,
Schaut Röse, weinumwunden, aus
Erstarrter Felsenwildnis -
Es ist, als ob das Wasser da
In weichern Lauten tose,
Hinunter nach Italia
Blickt der Balkon der Rose.

Nun, Herz, beginnt die Wonnezeit
Auf Wegen und auf Stegen!
Mir strömt ein Hauch von Üppigkeit
Und ew'gem Lenz entgegen -
Es suchen sich um meine Stirn
Zwei Falter mit Gekose -
Den Wein bringt eine Junge
Dirn Mit einer jungen Rose.

Noch einmal darf in südlich Land
Ich Nordgeborner wallen,
Vertauschen meine Felsenwand
Mit weißen Marmorhallen.
Gegrüßt, Italia, Licht und Lust!
Ich preise meine Lose!
Du bist an unsrer Erde Brust
Die Rose, ja die Rose!

Conrad Ferdinand Meyer

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:35 Uhr   



Kleine Blüten



Kleine Blüten, Röselein,

Alle unschuldvoll und rein,

Wählte tief bewegt ich aus,

Ach, zu einem Abschiedsstrauß.


Friederike Kempner

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:38 Uhr   



In meinem Blumengarten

In meinem Blumengarten ist
Ein Mehlthau gefallen,
Davon gewelkt du Rose bist,
Die schönste von allen.

Und von den Blumen welken nach,
Ich weiß nicht, wie viele;
Sie hängen, seit der Tod dich brach,
An welkendem Stiele.

Friedrich Rückert

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geschrieben am: 22.02.2003    um 12:39 Uhr   



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