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~*~°~*~

Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 22.02.2003    um 00:45 Uhr   
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 22.02.2003    um 00:46 Uhr   



Im Garten am Wege
beobacht' ich dich
Du Rose im Gehege
zu Dir beug' ich mich

Eingeengt vom Zaun
Es kümmert dich nicht
Du nimmst Dir Raum
strebst empor zum Licht

Stolz und strahlend
als ein Teil Natur
Sacht nicht prahlend
zeigst du uns Statur

Kein menschlicher Stolz
kein Gockel des Seins
Dir fehlt Arroganz
und die Seele eines Steins

Du leuchtest zart
Der Nimbus des Glanzes
wird zum Start
eines Lichtertanzes

Als meine Pflanzenfee
kann ich dich bezeichnen
wenn ich vor dir steh'
Es gibt kein Entweichen

Gefangen in deinem Bann
einer Göttin gleich
die den Wandrer gewann
für ihr verlockend' Reich

Marcel Stutz

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geschrieben am: 22.02.2003    um 00:50 Uhr   


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war ein Teil von unserem Leben,
darum wir dieses' eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

(unbeknannt)

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geschrieben am: 22.02.2003    um 00:51 Uhr   



Ein Windhauch, der mich zart berührt,
der Strahl der Sonne sanft verspürt,
ein Grillenzirpen, Vogellied,
ein Wölklein, das am Himmel zieht.
Ein Blumenduft, Blütenbaum,
ein Morgentau, ein bunter Traum
ist wie ein Gruß und ein Geschenk
von Dir, bei dem ich an dich denk'.

(unbekannt)

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geschrieben am: 22.02.2003    um 00:53 Uhr   



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geschrieben am: 22.02.2003    um 00:58 Uhr   


Teerosen
Es sind ganz zarte Rosen,
die ich schenke;
so blaß und müde
wie mein Angesicht,
das tief zerquält ist,
weil ich an Dich denke -
so lange,
bis das wunde Herz zerbricht.

Ein feiner Duft
strömt aus der zarten Hülle,
ein stilles, brünstiges Gebet,
das wie der Atem
aus der Sehnsucht Fülle
in Deiner Seele
sanft verweht.

A.Hille

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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:00 Uhr   



Hoffnung

Hoffnung
kann überall wachsen
im tiefsten Inneren
jeder Ritze
meiner Seele

wie ein Pflänzchen
ein kleines
das sich überall
zwischen drängt

es will gegossen
und gehegt werden

achte nur darauf
dass niemand es ausreißt

(K.Ernst)


Geändert am 22.02.2003 um 01:07 Uhr von blueLili
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:02 Uhr   


Rose und Schmetterling
Wenn das weiße Morgenlächeln
über meinem Kelche hängt,
und der Frühluft leises Fächeln
sich in meinem Haar verfängt,
daß mein grüner Körperstengel
sehnsuchtschwer sich überneigt,
kommt ein schöner Falterengel,
der mit mir zum Himmel steigt.

Meine duftige Gewandung
wandelt er zum Flügelkleid,
über Tag und Mittagsbrandung
schweben wir durch lose Zeit.
Und wir schaukeln, und wir strahlen
unsre Seelen in die Luft,
füllen alle Blütenschalen:
er mit Farbe, ich mit Duft.

Rose Ausländer

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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:06 Uhr   


Ein Teil von dir
Ein warmer Hauch
Ein Abschnitt
Geht verloren.
Rauschender Duft
Der Sommerblume
Welkend noch verströmt
Sie das lebendig war.

Eilig zieht es fort
Und ohne Hast
Verliert es sich
Im tauben Glanz
Der Unterwelten.

Wo nun finde ich
Die fremde Blume
Des Vergessens
Und ihren kalten Duft?

(unbekannt)

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:07 Uhr   
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:11 Uhr   
10 voll machts

Lilchen

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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:14 Uhr   



Rose


Eine so wunderschöne Rose,

furchtbar zerbrechlich wirkend,

zieht alle Blicke auf sich.

Doch will man sie berühren,

greifen oder gar pflücken,

denkt man,

dass dieses wunderschöne

zierliche Geschöpf,

garnicht so hilflos ist,

wie es wirkt,

denn sie kann sich selber schützen,

so denkt man.

Doch was ist,

wenn ihr die Dornen aufgebunden wurden,

damit sie auf ewig alleine bleibt?

Was dann?

Wird das jemals irgendjemand begreifen?

(unbekannt)

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:18 Uhr   
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:20 Uhr   



Als sich die Rose ...

Als sich die Rose erhob, die Bürde
Ihres Blühens und Duftens zu tragen
Mit Lust:
Hat sie, daß es der letzte sein würde
Von ihren Tagen,
Noch nichts gewußt.

Nur, daß sie glühnder noch werden müßte,
Reiner und seliger hingegeben
Dem Licht
Spürte sie - ach, daß zum Tode sich rüste
So wildes Leben,
Bedachte sie nicht ...

Als dann am Abend mit Mühe der Stengel
Ihre hingeatmete Süße
Noch trug,
Hauchte sie, fallend dem kühlen Engel
Welk vor die Füße:
"War es genug?"

Eugen Roth

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:23 Uhr   

Der Schmetterling ist in die Rose verliebt



Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
umflattert sie viel tausendmal,
Ihn selber aber, goldig zart,
Umflattert der liebende Sonnenstrahl.

Jedoch, in wen ist die Rose verliebt ?
Das wüßte ich gar zu gern.
Ist es die singende Nachtigall ?
Ist es der schweigende Abendstern ?

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
Ich aber lieb euch all :
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.

Heinrich Heine

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:25 Uhr   



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Nutzer: Gast_DaNa
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:28 Uhr   
Die Rose

Du bist so alt
sehr alt
dir fehlt
das jugendliche Ungestüm
der Tulpe

von Schmerzen
und Verletzungen
weißt Du genug
deshalb weißt du auch
so gut damit umzugehen

irgendwann
tat dir deine Wunde so weh
da hast du sie nach außen gestülpt
sie allen gezeigt

aus den Narben
sind Blüten gewachsen
deine Schönheit ist gereift

und immer noch bist du
die einzige Blume
die steht
für die Liebe

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Nutzer: Gast_DaNa
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:32 Uhr   


Rosen, ihr blendenden,
Balsam versendenden!
Flatternde, schwebende,
Heimlich belebende,
Zweiglein beflügelte,
Knospen entsiegelnde,
Eilet zu blühn.

© J. W. von Goethe
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:32 Uhr   
Wir alle haben Träume und Wünsche und die Hoffnung das sie sich erfüllen..

Diese Hoffnung darf man nie aufgeben..

Denn ein Mensch ohne Hoffnung

ist wie ein Kind ohne Lachen!

Sandydee


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Nutzer: Gast_DaNa
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:35 Uhr   
Als Allerschönste bist du anerkannt,
Bist Königin des Blumenreichs genannt;
Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,
Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis !
Du bist es also, bist kein bloßer Schein,
In dir trifft Schaun und Glauben überein;
Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,
Nach dem Gesetz, dem Grund Warum und Wie.

© Johann Wolfgang von Goethe



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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:39 Uhr   




Als ein Symbol von wahrer Liebe, Freundschaft und Verbindlichkeit,

bekommst du ihre zarten Triebe, die dir zeigen eine Zeit,

dass da jemand an dich dachte, der dich lieb hat im Moment

und dir heute überbrachte, was man eine Rose nennt.

Die feinen Formen ihrer Blüte und ihr sinnlich süsser Duft,

bringen dir nun zu Gemüte, dass sie einen Namen ruft,

der wie eine Melodie erklingt und küsst dich in Gedanken

und dir sagt, vergiss mich nie, hör auf mit deiner Angst zu zanken.



Doch diese lässt dich nun erkennen, von der Blüte bis zum Blatt

dass das was wir die Rose nennen, auch lange scharfe Dornen hat.

Du musst sie stets als ganzes sehn, wie gute und wie schlechte Seiten

und dann in die Entscheidung gehen,dabei wird sie dich begleiten.

(unbekannt)

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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:41 Uhr   



Blühende Rosen



Alle Rosen, die hier blühen,
sie alle werden glühen,
denn Deine ganze Zärtlichkeit
wird bei mir sein in Ewigkeit.



Diese Rosen werde ich immer gießen,
auch wenn manchmal viele Tränen fließen.
Die Nächte die Du mir schenkst,
leben bei mir,
auch wenn Du nicht mehr an mich denkst.


Meine ganze Liebe werde ich Dir geben,
bis wir über allen Wolken schweben.
Denn Du bist der Einzige auf dieser Erde,
den ich immer lieben werde.

Du bist in meinem Herzen
mit zwei erleuchteten Kerzen,
sie werden immer hell erscheinen,
auch wenn manchmal viele Herzen weinen.

Ich möchte immer bei Dir sein,
denn mein Herz ist liebesrein.
Und wenn ich Dich nicht mehr werde spüren
laß Dich von Deinem Herzen führen.

(unbekannt)

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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:43 Uhr   
ui *lächelts*
vielen liben Dank für die wunderschönen Gedichte

Lilchen

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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:47 Uhr   



Diese Rose


In deinen Armen fühle ich mich

wie in einer Rosenblüte eingebettet.

Jedes Blatt eine sanfte Berührung,

jeder Hauch ein betörender Duft.

Als unsere Lippen sich lösten,

wusste ich, ohne diese Rose

kann ich nicht mehr leben.


Copyright © 2001 Annegret Kronenberg

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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:51 Uhr   
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geschrieben am: 22.02.2003    um 01:54 Uhr   



Ich schenke Dir drei Rosen
umhüllt mit einem Kuss
die Liebe stets erblüht
wo selbst der Liebesgott
voll Glücksgefühl
in den Morgen tanzt
vor Mut und Stolz
in sich
leicht gerührt
von seiner Tat
dass wir beide
Du und ich
für ewig
zusammen sind
ich schenke Dir drei Rosen.

(unbekannt)
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