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Nutzer: Huschelchen
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geschrieben am: 29.06.2011    um 02:31 Uhr   
- Körpersprache -

Überall wird gelogen. Jemand hält Notlügen für angebracht, um andere nicht zu verunsichern.
Der andere bleibt nicht bei der Wahrheit, weil eine Ausrede her muss. Die Grenzen zwischen
geflunkerten Halbwahrheiten und knallharten Lügen sind fließend.

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass andere sich beim Gespräch besonders oft an die Nase
fassen ? Aufgepasst - das kann laut "Körpersprache-Expertin" Monika Matschnig ein Zeichen
dafür sein, dass Du angelogen wirst. Achte mal darauf, wie ein Kind sich verrät wenn es lügt.
Sie halten die Hand vor den Mund, als wollten sie die Lüge verhindern, so erklärt Matschnig.
"Mit dem Erwachsenwerden gewöhnen wir uns die Geste ab - der unbewusste Reflex bleibt."

Die Gestik kann viel über die Intention eines Menschen aussagen. So gibt es laut Matschnig
eindeutige, verräterische Gesten. Gibt jemand verbal seine Zustimmung und macht zugleich
eine wegwerfende Bewegung, so kann das heißen : Ich bin damit nicht einverstanden. "Das
kann sich darin äußern, dass er ein Staubkorn von seiner Kleidung schnipst, einen Stift oder
einen Gegenstand weglegt oder sich mit der Hand über den Mund fährt" erläutert Matschnig.

"Mit Worten können wir vielleicht jemanden täuschen oder belügen, aber wen überzeugt ein
aufgesetztes Lachen ?" Ganz sicher nicht viele, meint Matschnig. Denn Körpersprache sei die
ehrlichste Sprache. Sie auch noch richtig deuten zu können, kann im Leben sehr hilfreich sein.
"Jemand, der nie still stehen kann, der ständig von einem Bein aufs andere steigt, hat keinen
festen Standpunkt. Die Person ist nicht selbstsicher und steht nicht zu ihrer Meinung und sie
ändert diese oft", sagt Matschnig . Denk also mal drüber nach, ob Dein Abteilungsleiter Deine
Entscheidung gerade wirklich mitträgt oder eigentlich etwas ganz anderes denkt.

Verräterisch ist auch die Mimik eines Menschen. Laut Matschnig gibts gleich mehrere Signale,
die darauf hinweisen, dass der andere nicht die Wahrheit sagt. Auffälliges häufiges Zwinkern
oder häufiges Schließen der Augen kann ein Hinweis auf Unwahrheit sein. Meidet der andere
Deinen Blickkontakt, dann kann er Dir buchstäblich nicht in die Augen schauen.

Lügen können auch gut gemeint sein. "Nicht jede Lüge ist gut. Lügen sind besser als ihr Ruf"
so Psychologin Claudia Mayer. Es kommt immer darauf an, wozu sie benutzt werden. Lügen
können Menschen verletzen, ihnen schaden, im Extremfall bedrohlich werden, sie können es
auch verhindern. Lügen werden sogar gezielt dazu eingesetzt, um andere zu schützen - vor
unangenehmen Wahrheiten zum Beispiel. Prosoziale Lügen nennt man das.

Statt einem die Meinung über seinen Mundgeruch zu sagen, entscheidet sich die Mehrzahl für
Zurückhaltung. Statt was offen zuzugeben, wählt man diplomatische Hinweise. Ehrlich ist das
nicht, aber sozial - es hilft, Streitereien zu vermeiden. Denn : Wer immer ehrlich sagt, was er
denkt, stößt andere auch vor den Kopf.

:-)

Wer die Augen schließt, der lügt. Experten ... /wirr/ ... Man traut sich kaum, schlafen zu gehen.
Kurzes Nickerchen - bist gleich Lügenbaron. Eindeutiger Beweis für Lüge wo Expertin sagt ist :
Staubkorn von Schulter schnippen oder pusten. Egal was machst - schnippst von die Schulter,
bist Lügner - lässt Staub da wo er ist, bist Schmutzfink. Nase juckt - bloß nich anfassen !! Bist
Lügner hoch 10. Stift fällt runter - liegenlassen. Schon beim Bücken habens Dich nämlich beim
lügen erwischt. Experten, wo genau studiert haben Psychologie.

Kind ist da ja viel schlauer. Kind hält Lüge versteckt hinter Hand wo wir ja nicht sehen können.
Das heißt für uns : Nich mit der Hand über den Mund fahren, den Ketchup da lassen, wo er ist.
Zwar bist dann überall bekleckert, aber man glaubt Dir wenigstens ... ;-)

Stillgestanden !! ... wie Kerze. Bloß nich von ein Bein auf andere hüppeln. Schon bist enttarnt
als jemand, wo keinen festen Standpunkt hat. Jemand, der immer und ständig seine Meinung
ändert. An alles habens gedacht, gelle ? Jede Einzelheit haben´s genauestens auch studiert.

Da gibbet aber noch die "prosozialen" Lügen ( gugg oben ). Wo wir andere schützen mit. Die
siehst meist in Chat, die schützen sich dann aber selbst - oder doch die anderen - irgendwie.
Na, weißt schon ... :-)

Hast schon ma so Bundestagsrede gesehen ? Wie´s ständig von ein Bein auf andere hüppeln
und sich ständig an Nase fassen und Staubkörnchen wegpusten ! Warum wohl ? Weil´s lügen
... weil´s nicht ehrlich sind und weil´s uns was vorgaukeln - und das auch nur aus ein Grund :
Weil´s uns nämlich nicht vor den Kopp stoßen wollen ... ( gugg oben ). Is also quasi als reine
Vorsichtsmaßnahme nur gedacht. "Prosozial" halt. Expertin sagt.

Experten ... /wirr/

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 29.06.2011 um 04:18 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 03.07.2011    um 03:28 Uhr   
"Der Hass"

Unter den Wohlhabenden wächst der Hass
Eine erschreckende Studie bestätigt, wie sehr sich Deutschland und die Deutschen verändern.
Das zeigt sich an der Sarrazin-Debatte und an dem aus dem bürgerlichen Lager organisierten
Protest gegen „Stuttgart 21“. Nun liegt diese Entwicklung schwarz auf weiß dokumentiert vor.

In Umfragen „Deutsche Zustände“ stellten Soziologen die „Vereisung des sozialen Klima“ fest.
Sie sprechen vom „verrohenden Bürgertum“. Bei 20 % der Wohlhabenden diagnostizieren sie
erschreckend zunehmende Islamfeindlichkeit. „In der Mitte der Gesellschaft wächst der Hass.“
Woher der Hass kommt, geht aus der Studie nicht hervor. Es lässt sich erahnen. Es gibt schon
lange diese diffuse Furcht in der Gesellschaft. Sorge um eigenen wirtschaftlichen und sozialen
Status mit Furcht vor Zusammenbruch des gesamten westlichen Finanz- & Wirtschaftssystem.
Mit Vertrauen in den Kapitalismus schwindet die Hoffnung auf Wohlstand & Sicherheit im Alter.

„Zivilisierte, tolerante, differenzierte Einstellungen in hohen Einkommensgruppen scheinen sich
in unzivilisierte, intolerante, verrohte Einstellungen zu wandeln“, so die Studie. Wohlhabende,
reiche Bürger suchten ihr Heil in aggressiver Abgrenzung von Menschen mit wenig Einkommen.
Unter wohlhabend zählt ein Bürger mit einem Einkommen von 2598 Euro pro Person im Monat.
„In einer Krise haben Besserverdiener gemerkt, was finanzielle Einbußen bedeuten“. Erlernte
Sozialnormen und Werte wurden vergessen, Sozialdarwinismus hat zugenommen. Das Gefühl
der Bedrohung hat zur schleichenden „Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte“ geführt.

Bislang hieß es, Bildung schützt vor Verurteilungen. Die Studie : Bildung bewirkt das Gegenteil.
Islamfeindlichkeit auch bei dem, bei dem es nicht zu erwarten war. 25 % meinten : „Muslimen
sollte die Zuwanderung untersagt werden“. Rechtspopulistische Einstellung verbindet sich mit
islamfeindlicher Einstellung und ist aggressiv aufgeladen“, sagt die Soziologin Beate Küpper.

Gleichzeitig sinkt in der genannten Einkommensschicht die Bereitschaft, Schwachen zu helfen.
Die Studie spricht vom „Klassenkampf von oben“. Der ist gekennzeichnet vom Rückzug hoher
Einkommensgruppen vom sozialen Zusammenhalt der Solidargemeinschaft. Diese Entwicklung
trifft jene, die als „Fremde“ wahrgenommen würden. Eine „Ideologie der Ungleichwertigkeit“
greife um sich.

Betroffen sind auch Juden. Seit 2008 nehmen der Studie zufolge Antisemitismus und Kritik an
Israel zu. 2011 sagten 38 % : „Bei Israels Politik verstehe ich gut, dass man etwas gegen die
Juden hat.“ „Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“ sagen sogar 57 %.
Antisemitismus ist hier stärker ausgeprägt als in den Niederlanden, Frankreich oder Portugal.

Interessant die Studie, weil sie auf Umfragen beruht, die "VOR" der Sarrazin-Debatte gemacht
wurde. Die Antworten sind nicht geprägt von öffentlichen Auseinandersetzungen, sondern sie
geben einen Einblick in das gesellschaftliche Klima. Ob und wie weit die Entwicklung politische
Folgen haben wird, da geben sich Forscher zurückhaltend. Man zweifelt noch an der Gründung
einer Partei rechts der CDU, allerdings nur, weil es an charismatischen Gestalten fehlt.

Das Potenzial ist schon vorhanden. "Eine verdeckte Bewegung, die sich nicht auf dieser Straße
zeigt, aber in Mentalitäten aufschaukelt, existiert längst", sagt der Leiter der Studie. Seit 2002
untersucht die Studie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland“ Entwicklung,
Ausmaß und Ursache von Vorurteilen gegenüber unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen.

Quelle : t-online

:-)

Ja, was gibt da viel zu diskutieren ? Das meiste ist gesagt zu vielen Themen, man merkt es an
den vielen unterschiedlichsten Reaktionen und egal, wo man hinlatscht, irgendwo steht immer
ein Fettnapf, in das man reinlatscht. Deswegen hüppel ich ja immer auf Zehenspitzen durch so
Themendschungel, um ja kein von diesen "Schnarchnasen" aufzuwecken, die da gleich hinter
hinter mich her sein und mir mit erhobenen Zeigefinger weismachen wollen, was gut und was
schlecht ist und was grad an Meinung Mode ist. Interessiert mich nicht, weil ich erstens meine
eigene Meinung hab und zweitens sowieso denke, wie die meisten.

Diesmal muss ich nix kommentieren, denn - diesmal haben wir es ja mit einer mal guten Studie
zu tun. Und der ist nix mehr hinzuzufügen, beruht diese ja auf tatsächlichen Umfragen und gibt
tatsächlich die öffentliche Meinung wieder. Diesmal waren "wirklich" mal Fachleute am Werk ...
... und nicht wie sonst immer, die sogenannten "Studierten", die Fachleut von denen ich immer
rede, die "Spezialisten" und dergleichen. Die Leut mit Diplom, ... die Quacksalber.

Nächsten Sonntag "die schwarzen Schafe" ... :-)

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 03.07.2011 um 05:04 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 06.07.2011    um 07:30 Uhr   
Zivilisation



Der Mensch ist nicht für die Zivilisation gemacht. Die Zivilisation macht unmäßig. Sie macht fett.
Sie macht Rückenschmerzen. Sie macht alt. Sie ruiniert.

Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Großstädten. Das Leben in dicht bevölkerter Umgebung
erhöht das Risiko für Angstzustände und Depressionen. Die Ursache dafür ist der Stress in der
Enge des Raum. Die Gehirnaktivitäten der funktionellen Magnetresonanztomografie legen den
Schluß nahe : Je größer der Ort, desto aktiver die Amygdala. Je länger man in einer Stadt lebt,
desto aktiver der cingulärer Cortex. Amygdala und cingulärer Cortex sind für Angst, Stress und
depressive Phasen im Leben zuständig und wer in der Stadt lebt, beschäftigt die Hirnregionen
besonders viel. Das klingt plausibel, darf aber nicht als Vorwand verstanden werden, sich das
Landleben schönzureden. Das wurde samt der Zersiedelung ganzer Landstriche zu Suburbia
ohne Gesicht, Infrastruktur und Chance auf Abkehr von der Motorisierung zerstört.

Jetzt gilt, dass die Bedingungen für das Stadtleben den Bedürfnissen angepasst gehören. Mit
menschenfreundliche Architektur, Verkehrskonzepten, die den motorisierten Individualverkehr
beschränken. Die Übermacht des Autos ist es, die einen in der Stadt unter Stress setzt. Autos
engen ein und drängen Menschen an den Straßenrand. Autos haben in menschenfreundlichen
Städten der Zukunft nichts verloren. Und so wichtig sie für den Fortschritt unserer Gesellschaft
im 20. Jahrhundert waren, so sehr entwickeln sie sich im 21. Jh. zur Geißel unserer Zivilisation.

Der Mensch ist nicht für die Zivilisation gemacht.

:-)

Man wohnt auf dem Dorf und kennt nach 3 Tagen sogar schon den Opa vom Dorfende hinten.
Alle kennt man nach 1 Woche, weils fast jeden Tag im kleinen Kaufladen einkaufen gehen. Die
Nachbarin kennt sowieso alle, da erfährst den Rest ...

In der Großstadt in der Wohn-Legebatterie siehst Dein Nachbar erste mal nach 3 Jahren. Nach
weiteren 4 Jahren hast denn endlich auch den Vornamen. Nach 18 Jahren erfährst dann, dass
Dein Nachbar Kinder hatte, weils gerade ausziehen. Aus der Zeitung erfährst, dass der Mieter
unter Dir gestorben ist, aber erst 5 Jahre nach Deinem Einzug -> "90-jähriger lag 12 Jahre tot
in seiner Wohnung". Nach Deinem Auszug nach 30 Jahren kennst Du wenigsten einen Mieter
ganz genau ... Deinen Nachmieter - weil er sich die Wohnung anguggt. Auf die Frage, wer alles
im Haus wohnt, zeigst ihm Panoramafoto von der Klingelanlage.

Auf dem Dorf Deiner Eltern machst im Urlaub Fenster auf - Ruhe. Es riecht etwas nach Kuhmist
vom Großbauern nebenan. Ein paar Pferde wiehern und Hunde bellen. Du gehst in den Garten
und pflückst ein paar Äpfel, aus dem Mama Apfelmus macht. Dann ißt Du das selbstgebackene
Brot von Papa mit der Butter vom Großbauern. Sogar die Katze bekommt ihre - Kuhmilch. Dann
gehst Du schlafen ... am offenen Fenster, wo Dich morgens die Vögel wecken.

In der Stadt - Fenster zu !! Smogalarm - "Alarmstufe Rot" is heute angesagt. Stufe 10. Nachts
Stufe 6 - da darfst Fenster kurz öffnen. Erste wo Dein Riechkolben wahrnimmt : Großstadtmuff
und Pestgestank von Autoabgase. Kindergeschrei von den 6 Spielplätzen vor Dein Fenster in
allen möglichen Sprachen. Die einzigsten Haustiere sein die Milben in Deinem Bett. Mit etwas
Glück kannst einen stotternden Kanarienvogel ohne Federn für 200,- Euro auf dem Flohmarkt
von einem Syrier ersteigern. Der lebt dann wie Du ... in einem Käfig ... nur etwas kleiner halt.

Zu essen gibbet nur ausgesuchte Spezialitäten. In Form gebrachte Lebensmittel, Analog-Käse
und Aromastoffe ( z.B. Erdbeeren ). Gurken, Tomaten, Rind- und Schweinefleisch, Huhn, Gans,
Broccoli und dergleichen stehen seit Jahren auf schwarze Liste, weil´s sich Virus eingefangen
haben. Aufbereitetes Wasser liefert gegen Aufpreis die Stadtverwaltung.
Der Urlaub is wie jedes Jahr auf dem 0,9 x 1,8 Meter großen Balkon. Der is Wochenende aber
für die Schwiegereltern reserviert und Montag, Mittwoch und Freitag für die Kinder, die an den
restlichen Tagen vormittags Ballerspiele vor dem PC machen und nachmittags ja bei Facebook
unterwegs sein. Der Partner hat Montag bis Donnerstag seinen Yoga-Kurs zudem noch.

Währenddessen sitzen Deine Eltern im alten mit Papas Händen selbsterbauten Backsteinhaus
oder im grünen Garten, essen ihre selbstgezüchteten Gurken, mampfen ein Riesen-Steak vom
geschlachteten Ochsen nebenan, trinken den selbstgemachten Eierlikör und waschen sich mit
dem Wasser aus dem Brunnen, der in der Mitte des Gartens steht.

-

Das alles fiel Huschelchen ein, als sie bei ihrer Tante zu Besuch war - auf dem Dorf - im Osten.
Ein 200-Seelen-Dorf - wo jeder jeden kennt. Wo man sich gegenseitig grüßt - ob man sich nun
kennt oder nicht ...

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 06.07.2011 um 07:31 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 07.07.2011    um 21:47 Uhr   
"Tipp´s für eine lange Ehe" - von die "Expertin" ... :-)

Wer heute die Ehe schließt, der kann nicht davon ausgehen, dass ihn vom Partner der Tod und
nicht der Richter scheidet. Jede 2. Ehe endet mit Scheidung. Die meisten nach 4 bis 6 Jahren.
Die Ex-Partner sind oft Anfang bis Mitte vierzig. Im besten Alter und jung genug, um ein neues
Liebesglück zu finden. Eigentlich soll die Ehe ein Bund fürs Leben sein und wer weiß schon, ob
mit dem nächsten Partner alles besser wird. Tara Parker-Pope sagt, wie man eine Ehe "hält".

Dabei spielen Erwartungen eine entscheidende Rolle. Sie sollten klar sein und mit dem Partner
besprochen werden. Die Ansicht, Partner sind fürs eigene Glück verantwortlich, ist falsch. Glück
liegt in jedem Einzelnen, man kann es nur miteinander teilen. Wer mit sich selber unzufrieden
ist, soll die Schuld dafür weder dem Partner noch der Beziehung geben.

Für die lange Ehe ist auch richtiges Streiten und Wertschätzung wichtig. So kommts auf kleine
Gesten und Anerkennung für die Leistungen des Partners an. Wer sich distanziert oder unfair
verhält, sollte Dinge tun, um es wieder gut zu machen. Distanz bleibt wichtig. Wer sich nur auf
den Partner fixiert, wird unglücklich. Besser ist es, auch mit Freunden etwas zu unternehmen.

Anerkennung zeigen
Freu Dich mit dem Partner über Neuigkeiten oder seinen Erfolg. Komplimente und Beweise der
Zuneigung schaffen Verbundenheit, Intimität und Vertrauen. Zeige, dass Du stolz auf ihn bist !

Zuckerbrot und Peitsche
Streit, Hohn, Kritik und Distanz sind mit "Entschuldigung" nicht vergeben und vergessen. Dann
müssen extra viele positive Gesten und Streicheleinheiten folgen.

Hohe Ansprüche bewahren
Häufig werden zu hohe Ansprüche für das Scheitern einer Beziehung verantwortlich gemacht.
Das ist falsch, wie Studien ergaben. Männer und Frauen, die hohe Ansprüche an den Partner
haben, führen bessere Ehen.

Freunde treffen
Manchmal tut eine Pause gut. Fixier Dich am Abend und Wochenende nicht nur auf den Partner
und verbringe diese Zeit lieber einmal mit Freunden.

Erwarte nicht, dass Dein Partner Dich glücklich macht
Gefühl von Freude und Zufriedenheit liegt in Dir selbst. Wer heiratet ist, ist oft zufrieden. Daran
ändert die Ehe nichts, so Studien. Natürlich sollte Ihr Partner Sie nicht unglücklich machen.

Regelmäßiger Sex
Sex und Intimität sind für eine Beziehung wichtig und sollten auch in einer Ehe Zeit und Raum
finden. Tara Parker-Pope sagt, dass man sich manchmal überwinden müsse. Es lohnt sich.

Gemeinsam Neues entdecken
Neue gemeinsame Erfahrungen und Unternehmungen stärken das Wir-Gefühl. Brechen Sie aus
den TV-Abenden und alten Hobbys aus und testen Sie etwas Neues mit Ihrem Partner.

:-)

Siehst, für alles habens Rezept auch. Früher gabs kein so Rezeptbuch - Ehe hielt bis zum Tod.
Heute hat jeder Rezeptbuch - natürlich jeder ein anderes - nach den ersten 2 Seiten gibt den
ersten Streit. "Fachberaterin" Truthilde sagt : Wochenende mit Familie - "Diplom-Psychologin"
Miltrud sagt : Wochenende mit Freunden. Am Ende fehlen 2 Tassen und die Suppenschüssel
vom Hochzeitsgeschenk und die Kinder sind bei Oma.

Sex sollte sogar in einer Ehe Raum und Zeit finden, sagt Expertin ( gugg oben ). OK, hast erst
mal den Raum gefunden, da kannst Dir auch bissl Zeit lassen. Manchmal muss man sich sogar
überwinden. Sagt eine "Expertin". Es soll sich sogar lohnen. Überwinden ! Nase zuhalten und
Augen schließen ? Dann siehst das blaue Auge nicht und riechst auch die Alkoholfahne nicht ?
Und dann soll es sich gelohnt haben ? ... /wirr/

Nur nicht erwarten, dass der Partner Dich glücklich macht. Das Glück liegt ja quasi in mir selbst.
Ich habs ja schon - warum also doppelt, gelle ? Immer zeigen, dass Du stolz auf den Partner
bist. Kompliment schafft Liebe. Loben, wenn ER mal ein Vogelhäuschen gebaut hat, auch wenn
kein Einflugloch zu sehen ist - oder SIE ein Wollmützchen für den Hund gestrickt hat. Loben !!

Gemeinsam "Neues" entdecken. Nich immer im Garten am Wochenende hocken und grillen. Am
Abend Verstecken spielen mit den Kindern oder mit dem Sohn zusammen das Auto reparieren.
Nein !! "Neues" entdecken. Geh zum Synchron-Schwimmen der alten Damen oder schaue Dir
in der Galerie die "Fettecke von Beuys" an. ( Der Hausmeister entfernte 1982 die Fettflecken
in der Düsseldorfer Kunstakademie. NRW mußte 40000 DM Schadensersatz zahlen. Kunst
. )

Nach Streit extra viele Streicheleinheiten. Expertin sagt. Wenn Puls auf 200, dann am besten.
Mit dicken Hals und kurz vor Herzinfarkt kommuniziert sich am besten.

An alles habens gedacht. Jede Bewegung muß genau einstudiert sein. Was Du zu sagen hast,
steht in die schlaue Büchlein von die Experten. Von die Fachleut, wo genau studiert haben.
Die Tara Parker-Pope is so eine ( oben ) ... /wirr/

:-w
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  TopZuletzt geändert am: 07.07.2011 um 23:26 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 08.07.2011    um 23:24 Uhr   
Hab ich nebenbei kleine Überraschung für Dich an Freitag Nacht zu Samstag.
Hab ich gestöbert in weltweite Internet und auch was wichtiges gefunden.
Wirst staunen ... Thema ist "chatten"

Jaja, ... /wirr/ ... wirst jetz denken - kenn ich doch. Nicht so voreilig - abwarten ... :-)

"CHATTEN"

Die Chatten waren ein germanischer Volksstamm, der im Bereich des Oberlaufes der Lahn den
Siedlungsschwerpunkt hatte, was dem heutigen Hessen entspricht. Die Bezeichnung "Hessen"
ist eine Abwandlung des Stammesnamens der Chatten. Die Chatten sind damit Namensgeber
des modernen Hessen. ‚Ch‘ gibt das germanische ‚h‘ wieder, das als ‚X‘ ausgesprochen wird.

Der Ursprung des Stammes liegt bis heute weitestgehend im Dunkeln, nach neuestem Stand
wanderten die Chatten um 10 v. Chr. in das Gebiet an der oberen und mittleren Lahn ein. Mit
der Errichtung des Markomannen-Reiches unter Marbod, 3 v. Chr. in Böhmen geht der Abzug
der germanischen Bevölkerungsgruppen aus Nordhessen einher. Gleichzeitig wandern neue,
mit der germanischen Kultur verbundene Gruppen, die Chatten, ins nördliche Hessen ein. Im
Vergleich zur eingesessenen Bevölkerung dürfte sich die Zahl der Neusiedler auf fünfhundert
waffentragende Männer und die Familien beschränkt haben. Der „chattische Traditionskern“
hat für die Ethnogenese des gesamten Stammes eine wichtige Rolle gespielt, da unter seine
Oberhoheit auch die keltische Bevölkerung geriet. Ob diese Stammesbildung friedlicher Natur
war oder kriegerisch erfolgte, liegt weiterhin im Dunkel der Geschichte verborgen.

Tacitus berichtet, dass die Cherusker von den Chatten unterworfen worden seien. Über einen
Zeitraum von 100 Jahren wird von den Chatten nichts mehr berichtet, erst 162 n. Chr. werden
sie im Zusammenhang mit Einfällen in Obergermanien erwähnt, 170 n. Chr. plünderten sie die
Provinz Belgica. 213 n. Chr. begingen zahlreiche chattische Frauen Suizid, um nicht in römische
Sklaverei verschleppt zu werden.

Dies ist gleichzeitig die letzte Nachricht, welche von den Chatten und ihrem Verbleib berichtet.

Quelle : Wikipedia

:-)

Interessant, gelle ? Die Hessen ..... das Urvolk der Chatter. Hier entstand wahrscheinlich das
erste SEP ... man wird es noch finden bei Ausgrabungen - wirst sehen ...
Hier wurde das erste mal geflüstert.
Diese waffentragenden Männer ( gugg oben ) .... das werden die ersten OP´s gewesen sein.
Diese Plünderungen im späteren Belgien ... die ersten Rollenspiele.

Jetz haben wir die Quelle des chatten entdeckt. Huschelchen hats für Euch herausgefunden.
Wenn jetzt ein Hesse den Chat betritt ... sei still. Hör zu, was er zu sagen hat. Wenn Hessen
sich unterhalten, plapper nich unqualifiziert dazwischen.
Die Vorfahren von Chatworld sein an diskutieren, da kannst als eingewanderter Ostfriese nich
einfach Dein Senf dazugeben. Die Chattergebeine würden sich in Grab umdrehen.

Chatten ... Hessen ... dasselbe - gugg doch nach ... :-)

:-w
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  TopZuletzt geändert am: 09.07.2011 um 00:18 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 11.07.2011    um 05:53 Uhr   
Die schwarzen Schafe ...

Das immer wieder gern gemalte Bild vom schwarzen Schaf : Irgendwo abseits von den Guten
taucht es schon mal vereinzelt auf, zieht über die fetten Weiden und frisst sich fett und fetter.
Und wenn es platzt ? Dann winken alle ab und sagen : „Gott sei Dank nur ein Einzelfall”.

Stößt man aber die Tür auf und schaut hinter die Kulissen dieser Leistungseliten, ist es vorbei
mit dem schönen Bild. Statt hier und da ein schwarzes Schaf ... riesige Herden von schwarzen
Schafen. In den Parteien. In den Firmen. Hauptsache : .. sich durch die fetten Pfründe fressen,
die ihnen Politik und Wirtschaft offerieren.

Zurück bleibt eine Landschaft ohne Anstand und Moral. Übersät mit maßlosen Geldgierigkeiten
mit Horror-Abfindungen und Pensionen für Aussteiger. Übersät mit vielen Korruptions - Affären
und Superboni für Investmentbanker – trotz Fehlspekulationen und Bankenkrisen. Übersät mit
abartigen, schamlosen Abfindungen für Manager, von denen Ober-Abkassierer °°°°° °°°°°°°°
ein Lied singen kann. Ehemals Vorstandschef bei °°°°°°°°°° °°°°°°. Trotz unrühmlichem Ende
und miesester Bilanz ( 370 Mio Euro Verlust ) sackte er sofort 560.000 Euro Ruhegeld pro Jahr
ein. Plus Übergangsgeld von 860.000 Euro bis zum Ruhestand. Plus Fixgehalt von 1,6 Mio ,- €
jährlich bis zum Ende seines Vertrages.

Die nicht mehr nachzuvollziehende Schamlosigkeiten der Selbstbereicherung, die den Glauben
an Wirtschaft und Politik ramponieren und das Klima verpesten. Kein Wunder, wenn nur noch
9 % Managern von Konzernen vertrauen und nur noch 18 % daran glauben, dass die soziale
Marktwirtschaft funktioniert.

-

Nun noch zwei kleine Statistiken - zu kurz für einen eigenen Beitrag - deshalb hierher ... ;-)
Und diese Statistik stimmt sogar !


Innerhalb der Industrienationen hält Deutschland den Negativrekord. So das Kinderhilfswerk.

Über 2,5 Mio Kinder unter 15 Jahren haben kein Geld für Essen, Kleidung und Spielsachen. Es
werden immer mehr. Seit 1965 ist die Kinderarmut um das 16-fache gestiegen. War 1965 nur
jedes 75. Kind unter 7 Jahren arm, so ist es heute jedes 6. Kind, wie der „Kinder-Report″ des
Deutschen Kinderhilfswerk feststellt. Obwohl immer weniger Kinder geboren werden. Obwohl
die Geburten in dieser Zeit von 1,3 Mio auf heute 680.000 zurückgegangen sind.

-

Auf der Erde leben 100 Menschen. Davon sind 57 Asiaten, dann 21 Europäer, 14 Amerikaner
( Nord-, Zentral- & Südamerikaner ), 8 Afrikaner. Es gibt 52 Frauen und 48 Männer, 30 Weiße
und 70 Nicht-Weiße, 30 Christen, 70 Nicht-Christen, 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle.

6 Personen besitzen 59 % des gesamten Reichtums der Erde und alle 6 kämen aus den USA.
80 leben in maroden Häusern, 70 sind Analphabeten. 50 leiden an Unterernährung und 1 ist
gerad dabei zu sterben, während 1 gerade geboren wird. Nur 1 besitzt einen Computer und
nur 1 hat einen Universitätsabschluß.

:-)

Zuerst diese Statistik. Logischerweise hat der, der den Uni-Abschluß hat, auch den Computer.
Der kostet Geld, also gehört er zu den Reichen - also zu den 6 aus den USA. Quasi besitzt so
niemand einen PC. Mit wem chattet er dann überhaupt ... ? :-d ... soviel zu Statistiken.

Dann die armen Kinder. Seit 1965 ist Kinderarmut also um das 16-fache gestiegen. Quasi wär
- rein rechnierisch nur ... im Jahre 2136 würde einem Kind ALLES gehören ... :-)
Und zwar das / dem Kind von dem schwarzen Schaf da oben.

Und zu dem ersten Thema ... ja, da hab ich ja schon ab und zu was geschrieben. Aber es wird
immer schlimmer. Sie gieren und gieren ... man könnte meinen, der Verstand habe ausgesetzt.
Sie können doch nur ein Schnitzel fressen ... dann sind sie satt. Was wollen sie mit zwei ? Sie
sitzen an Spieltischen und spielen mit ganzen Völkern .. wie wir Monopoly oder mit Bauklötzer.
So kleiner Geldverleiher in seiner "Rating-Agentur" stuft ganze Völker auf "Ramschstatus" ein.

Ein kleines Kind blickt hungrig und mit leeren Augen in die Kamera und wünscht sich vielleicht
zu Weihnachten ein paar gebrauchte Rollschuhe oder möchte einmal einen Hot-Dog essen ...
und ein vollgefressener Fettsack sitzt in Moskau mit seiner Frau beim Dinner mit .... :-) .... und
einer Fliege am Hals. Nachdem sie aus einem Bordell gekommen sind, rechnen sie uns rülpend
und furzend vor laufender Kamera vor, dass man auch mit 111,- Euro im Monat auskommt und
sich sogar was beiseite legen kann. Ein paar Talerchen haben sie sich natürlich selbst schon
beiseitegelegt ... gelle ?

Milliardenabfinden, Milliarden-Ruhestandsgehälter, Milliarden in Prestige-Objekten, Milliarden
in Gehälter ( gesamt ), Milliarden Entwicklungshilfen ...
Gesundheitswesen, Straßenverkehr, Bildung ... alles bricht zusammen. Drauf geschissen ...
... Hauptsache, mein Gehalt stimmt ... gelle ?

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 11.07.2011 um 23:04 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 12.07.2011    um 05:18 Uhr   
Jetzt eine wahre Begebenheit :
Ein Schriftwechsel, der zwischen Mitarbeitern eines Londoner Hotels und einem seiner Gäste
hin- und herging. Das nicht genannte Hotel überließ die Korrespondenz der "Sunday Times".
Namen wurden nicht genannt


Das Stück Seife

Sehr geehrtes Zimmermädchen,
ich möchte Sie bitten, keine der kleinen Seifenstückchen mehr im Badezimmer zurückzulassen,
weil ich ein Stück meiner eigenen Lieblingsseife ("Dial") mitgebracht habe. Bitte entfernen Sie
doch die 6 ungeöffneten kleinen Seifenstücke von der Ablage unter dem Medizinschränkchen,
ebenso wie die 3 weiteren Stücke aus der Seifenschale in der Dusche - sie stören mich.
Danke. S.B.


Sehr geehrter Gast in Zimmer 635,
ich bin nicht für Ihr Zimmer zuständig und meine Kollegin wird morgen, am Donnerstag, wieder
hier sein. Ich habe wie gewünscht diese 3 Seifen aus der Seifenschale der Dusche genommen.
Die 6 Seifen der Ablage räumte ich weg und legte sie auf die Oberseite des Papiertuchhalters,
falls Sie es sich anders überlegen sollten. Ich hoffe, dass dies zu Ihrer Zufriedenheit ist.
Katrin, Aushilfszimmermädchen


Sehr geehrtes Zimmermädchen,
ich hoffe, dass Sie mein Zimmermädchen sind, anscheinend hat Katrin Ihnen nichts von meiner
Nachricht über die kleinen Seifen erzählt. Als ich heut Abend in mein Zimmer zurückkam, stellte
ich fest, dass Sie 3 weitere Stückchen zu denen auf der Ablage unterm Medizinschrank gelegt
hatt. Ich bin 2 Wochen im Hotel und habe meine eigene Seife mitgebracht. Ich werden diese 6
kleinen Seifen nicht benötigen. Sie stören mich beim Rasieren. Bitte entfernen Sie diese.
S.B.


Sehr geehrter Herr B.,
am Mittwoch habe ich meinen freien Tag. Meine Kollegin legte 3 Hotelseifen in Ihr Badezimmer.
Wir sind vom Management angewiesen, das so zu tun. Ich habe die 6 Seifenstücke, die Ihnen
im Weg waren, von dieser Ablage genommen und legte sie in die Seifenschale wo Ihre eigene
"Dial"- Badeseife war. Die "Dial"- Seife habe ich in Ihren Medizinschrank gelegt. Ich habe die 3
Hotelseifen nicht aus dem Medizinschränkchen genommen, die sind immer für neue Gäste da.
Sie haben nichts gesagt, als Sie am letzten Montag ankamen. Bitte teilen Sie mir mit, wenn ich
Ihnen weiter behilflich sein kann.
Ihr Zimmermädchen Annette


Sehr geehrter Herr B.,
Herr K., unser stellvertretender Hotel-Manager, hat mich jetzt darüber informiert, dass Sie ihn
am Abend anriefen und ihm mitteilten, dass Sie mit dem Zimmermädchen - Service unzufrieden
sind. Ich habe ein neues Zimmermädchen eingeteilt, dass ab jetzt für Ihr Zimmer zuständig ist.
Ich möchte mich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Sollten Sie weitere
Beschwerden haben, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung. Ich kümmere mich persönlich
darum. Sie erreichen mich unter 1108 zwischen 8.00 und 17.00 Uhr. Danke.
Elisabeth M., Haushälterin


Sehr geehrte Frau M.,
es ist nicht möglich, telefonisch mit Ihnen in Verbindung zu treten, weil ich ja in geschäftlichen
Angelegenheiten dies Hotel um 7.45 Uhr verlasse und nicht vor 18. 00 Uhr zurückkomme. Aus
dem Grund rief ich gestern Abend Herrn K. an. Sie waren nicht mehr im Dienst. Ich fragte Herr
K. nur, ob er irgendetwas gegen die kleinen Seifenstückchen unternehmen könnte. Das neue
Zimmermädchen, das Sie für mein Zimmer einteilten, dachte, ich sei ein angekommener Gast,
denn sie hinterließ 3 weitere Stücke Hotelseife in meinem Medizinschränkchen, zusammen mit
Ihrer üblichen Lieferung von 3 Stücken auf der Badezimmerablage. In 5 Tagen Aufenthalt habe
ich unterdessen 24 Seifenstückchen angesammelt.
S. B.


Sehr geehrter Herr B.,
Ihr neues Zimmermädchen Katrin ist angewiesen worden, in Ihrem Badezimmer keine weitere
Hotelseife zurückzulassen und die überschüssigen Seifenstücke zu entfernen. Wenn ich Ihnen
weiterhelfen kann, rufen Sie mich zwischen 8.00 und 17.00 Uhr unter der Nr. 1108 an. Danke.
Elisabeth M., Haushälterin


Sehr geehrter Herr K.,
meine "Dial"-Badeseife ist verschwunden ! Jedes einzelne Stückchen Seife wurde aus meinem
Zimmer entfernt, einschließlich meines eigenen Stücks "Dial"-Seife. Ich kam gestern Abend erst
spät zurück und musste den Portier bitten, mir 4 kleine Cashmere Bouquet-Seifen zu bringen.
S. B.


Sehr geehrter Herr B.,
ich habe unsere Haushälterin Frau M., von dem Seifenproblem informiert. Ich kann es mir nicht
erklären, wieso keine Seife in dem Badezimmer war, weil unsere Zimmermädchen angewiesen
sind, bei jeder Zimmerreinigung 3 Stück Hotelseife zurückzulassen. Diese Situation wird sofort
richtig gestellt werden. Für entstandene Unannehmlichkeiten möchte ich mich entschuldigen.
Martin K., Hotel-Manager


... aber : -> Fortsetzung folgt ... :-)

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 12.07.2011 um 18:08 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 12.07.2011    um 18:52 Uhr   
Das Stück Seife ... ( Fortsetzung )

-

Sehr geehrte Frau M.,
wer hat 54 Stückchen Camay-Seife in meinem Badezimmer deponiert ? Als ich gestern auf das
Zimmer kam, fand ich 54 Seifenstückchen vor. Ich will keine 54 Stück Camay-Seife haben. Alles
was ich will, ist meine eigene "Dial"-Badeseife. Haben Sie eigentlich eine Vorstellung, dass hier
jetzt 54 kleine Seifenstücke herumliegen ? Ich will nichts anderes als meine "Dial"-Badeseife.
Geben Sie mir mein großes Stück "Dial"-Seife zurück.
S. B.


Sehr geehrter Herr B.,
Sie haben sich nun darüber beschwert, dass Sie zuviel Seifenstückchen im Badezimmer haben.
Dann haben Sie sich bei Herrn Kramer beschwert, dass Ihre Seife verschwunden sei. Ich habe
sie gestern persönlich alle wieder in Ihr Zimmer zurückgebracht. Diese 24 Stück Camay-Seifen,
die entfernt worden waren, plus die 3 Stückchen Camay - Seifen, die in jedem Zimmer pro Tag
vorgesehen sind. Ich weiß nichts über die 4 "Cashmere Bouquet-Seifen". Offensichtlich hat Ihr
Zimmermädchen Katrin nicht gewusst, dass ich Ihnen die Seifen zurückgebracht habe, so dass
auch sie die 24 Camay-Seifen und die drei täglichen Seifenstücke auf Ihr Zimmer gebracht hat.
Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass dies Hotel Gästen "Dial"-Badeseife zur Verfügung
stellt. Ich beschaffte einige große Ivory-Badeseifen, die ich auf Ihr Zimmer gebracht habe.
Elisabeth M., Haushälterin


Sehr geehrte Frau M.,
nur ein paar Zeilen, um Sie über den aktuellen Stand meines Seifen-Inventars zu informieren.
Mit dem heutigen Tag bin ich der stolze Besitzer von :

Ablage unterm Medizinschränkchen : 18 Camay-Seifen ( 4 Stapel ) 4 Stück ( 1 Stapel ) 2 Stück
Auf dem Papiertuchbehälter : 11 Camay-Seifen in 2 Stapeln ( 4 Stück und 1 Stapel ) 3 Stück
Auf der Kommode im Schlafzimmer : 1 Stapel ( 3 Stück Cashmere Bouquet-Seifen ) 1 Stapel
( 4 grosse Ivory- Seifen ) und 8 Camay-Seifen ( 2 Stapel ) 4 Stück
Im Medizinschränkchen : 14 Camay-Seifen in 3 Stapeln ( 4 Stück ) und 1 Stapel ( 2 Stück )
In der Seifenschale in der Dusche : 6 Camay-Seifen ( sehr feucht )
Auf der nordöstlichen Ecke der Badewanne : 1 Stück Cashmere Bouquet-Seife ( leicht benutzt )
Auf der nordwestlichen Ecke der Badewanne : 6 Camay-Seifen ( 2 Stapel ) 3 Stück

Wenn Sie freundlicherweise Katrin bitten könnten, beim nächsten Saubermachen des Zimmers
dafür zu sorgen, dass diese Stapel ordentlich zurechtgerückt und abgestaubt werden. Weisen
Sie bitte daraufhin, dass Stapel mit mehr als 4 Seifenstücke Tendenzen aufweisen, umzufallen.

Darf ich Ihnen folgenden Vorschlag unterbreiten :
Das Fensterbrett in meinem Zimmer wird für nichts gebraucht und würde sich hervorragend als
Deponie für künftige Seifenlieferungen eignen. Abschließend ein weiterer Punkt. Es gelang mir,
ein Stück "Dial"-Badeseife zu erwerben, das ich zum Vermeiden künftiger Missverständnisse im
Hotelsafe hinterlegt habe.
S.B.


... ENDE ... ... /wirr/

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
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geschrieben am: 13.07.2011    um 21:58 Uhr   
"Reborn-Babys"

Wenn Kinder erwachsen und ausgezogen sind, heißt es für Mama: ein neuer Lebensabschnitt
beginnt. Ein neuer Trend lässt Muttergefühle aufleben : Reborn-Babys.
Mit Know-How, Kreativität und Übung basteln Mütter in liebevoller, stundenlanger Handarbeit
an Vinyl-Rohlingen und lassen lebensecht wirkende Baby-Puppen entstehen. Sie riechen nach
Baby und fühlen sich auch so an. Reborn-Puppen sind pflegeleicht. Sie schreien nicht, müssen
nicht gefüttert werden und die Windeln muss man auch nicht wechseln - man kann aber.

Ziel jeder "Reborn"-Künstlerin ist, dass Puppenbaby so echt wie möglich erscheinen zu lassen.
Man benötigt ca. 1 Woche, um die Puppe zum Leben zu erwecken. So eine Puppe besteht aus
vielen Teilen. Es wird alles entfärbt, gereinigt und entfettet. Dann wird Hautfarbe in mehreren
Arbeitsgängen aufgetragen. So erhält man am Ende einen lebensechten, natürlichen Hautton.
Dazu gehört das Aufmalen feiner Äderchen. Auf Wunsch wird dies Baby mit Blutschwämmchen
oder Geburtsflecken versehen.

Für den perfekten Blick der Babys verwendet man hochwertige Lauschaer Glasaugen, die dem
menschlichen Auge sehr nahe kommen. Kopfhaar wird per Mikro-Rootingverfahren angebracht.
So kann man den weichen Flaum auch vorsichtig waschen und pflegen, wie beim echten Baby.
Auch das Körpergewicht wird angepasst. Als Füllung dient Watte, Softgranulat & steriler Sand.
So hat man das Gefühl ein echtes Baby im Arm zu halten dessen Kopf man sogar stützen muß.
Neben dem Aussehen riechen die Babys auch wie echte Säuglinge ganz zart nach Babypuder.

Die Baby-Puppen sind kein Spielzeug, sondern für Erwachsene als Sammlerstück gedacht. Sie
spenden Trost und die echt anmutenden Säuglinge bringen Puppenmamis Freude und können
auch Medizin bei Trauer und Einsamkeit sein. Familienpsychologin Sandra Wheatley meinte, so
eine Puppe ist ein "Gegenstand der bei der Trauer um ein Kind hilft".

Vom Verkauf der Reborn-Babys wird man nicht reich. Die Preise der Babypuppen variieren, bei
einem Kaufpreis von 200,- Euro sind gerademal die Produktionskosten gedeckt. Doch wen das
Puppenfieber gepackt hat, der kann nur schwer wieder aufhören. Die Faszination, die von den
real wirkenden Baby-Puppen ausgeht, verspüren Herstellerinnen, Käuferinnen, Adoptivmamas
und Muttis gleichermaßen. Liest man Berichte der Reborn - Mütter, kommt man zur Erkenntnis,
dass es sich hier nicht um ein Hobby, sondern um die Leidenschaft handelt die glücklich macht.
"Manchmal fällt es sehr schwer ein Baby abzugeben", sagen viele.

:-)

Jaja, so kleines Puffelchen is schon schönes Hobby. Ich will jetzt nich wieder lästern wie in die
früheren Beiträge. Doch doch, sinnvolle Beschäftigung. Ich kann mir vorstellen, später einmal,
wenn ich den Kopf leicht schräg halte und anstatt in Forum meine Beiträge in das Rezeptbuch
schreib, dass ich mich auch so Schnurzelchen zuleg. Das gleiche wie ein Tamagotchi, nur eben
ganz anders. Oder so. Ganzen Tag was zu tun - guggen ob Bettchen nass ist - abends in Arm
halten und Gute-Nacht-Lieder vorsingen. Schnuppern wie´s riecht - einfach glücklich sein .. :-)

Wenn Abends der Alte von sein 8-Stunden-Schlaf aus Büro kommt - erste Blick in Bettchen wo
unser kleine Hansel liegt. Wir stehen dann Hand in Hand davor und sein einfach nur glücklich.
Mit 90 noch ein Baby bekommen. Glücklichste Familie von ganze Welt sein wir. Der Kleine wird
uns schon auf Trab halten. Die Nachbarn werden neidisch sein, während die ihre Kinder immer
wieder neue Geschenke einfordern ( Handy, PC, Auto u.s.w. ) - unser kleiner Spunki is da doch
völlig anspruchslos. Genügsam mit dem wenigen, was wir ihm zu bieten haben und immer ein
Lächeln auf den Lippen. Selig werden wir einschlafen, wohlwissend, dass es unserem Kleinen
an nix fehlt.

"Manchmal fällt es sehr schwer ein Baby abzugeben", sagen viele. Klar, ist es doch das liebste
was man besitzt auf der Welt, da wo sein Herz am meisten dran hängt - das eigene Kind. Wär
ja wie als wenn man plötzlich Herz rausreisst bei lebendigen Leib, gelle ? Man war schließlich
ja bei der Geburt dabei. Naja, ... fast. Gezeugt hats man zumindest selber. Quasi.

Jetz sinds noch die Babys. In 100 Jahren ist es der Partner - wirst es sehen. Gibst Foto ab und
3 Monate später bekommst ihn wieder den "Reborn-Oldi". Fast lebensecht. Anstatt Babypuder
riechst dann Alkoholfahne. Auf Knopfdruck furzt er und schnarcht. Die "Dritten" stehen im Glas
neben ihm auf dem Tisch. Den gibbet vielleicht schon für 100,- € - weil ja da keine Falten mehr
geglättet werden müssen und er ohne Füllung auskommt.

Gibt schon schöne Hobbys. Auch für uns Erwachsene. Doch doch. Vielleicht leg ich mir ja auch
sowas später zu. Man muß die Welt halt eben als "Ganzes" verstehen. Das werd ich dann ...
ich werd´s versuchen ... wenn ich´s dann noch kann ... vielleicht ... /wirr/

Reborn ... hmm

:-w
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  TopZuletzt geändert am: 13.07.2011 um 22:02 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 16.07.2011    um 22:01 Uhr   
"Ursprung und Hoffnung" .. :-) .. ok, ein bissl Phantasie bedarf´s schon für uns Kulturbanausen
unter uns, die von rein garnix auch wieder Ahnung haben. Der "Ursprung" der braunen Striche
war mich gleich am Anfang klar - und die "Hoffnung", dass da nach dem Frühstück noch welche
dazukommen, hab ich auch. Aber vielleicht lieg ich ja auch falsch ... hmm

"KUNST"

Titel des Bildes : "Ursprung und Hoffnung" ( Acryl auf Leinwand )



Georgus ( studierte an der Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig )
Arbeit als freier Künstler in Hannover ( öffentliche / private Sammlungen )


-

"Ursprung und Hoffnung" - was will uns der Künstler mit dem Bild sagen ? Was ging in ihm vor,
als er zu seinem Pinsel griff und in ein Meer von Farben tauchte ? Gut, ich seh auch nur braun,
aber dafür in allen möglichen Schattierungen und ich weiß, wenn er seinen Pinsel schwungvoll
ansetzte, wird ihm bei jedem Pinselstrich etwas durch den Kopf gegangen sein. Was, weiß ich
zwar auch nicht - irgendwas wird´s schon gewesen sein. So Pinsel muß schon was aushalten,
denk ich mal. Ich versuch das mal bissl nähers zu erklären, dass auch die Einfältigen unter uns
verstehen, was eigentlich Kunst ist. Also ...

Siehst Du das Lichtspiel zwischen der grundierten Leinwand, den lasierenden milchigen Zügen,
die zart von dunklen Schlieren durchspurt sind ? Die Sphäre und Dynamik des Bildgeschehens,
wie es ins Leere gesetzt wird, in die Schwebe, in Schwingungen und Distanzen errichtet ? Wie
die Helligkeit matt bleibt und nicht in gleißenden Kontrast zur kargen, homogenen Skala mit all
ihren Übergängen tritt ? Diese raffinierten Farbpassagen ? Fällt Dir der Farbgang auf, bei dem
der mit Schwarz und Ocker gefüllte Pinsel im Auftragen beim schwungvollen Abheben ein Band
legt ? Die Tonigkeit ruft die Assoziation von Ursprung und Zerfall hervor, gelle ? Das muss man
doch sehen. Ich seh´s.

Das Anhalten und von der anderen Seite Gegenführen des Pinsels schafft schmal oszilierende
Achsen. Es hebt Konturen von Pinselstrichen zu leicht konvexem Volumen und lenkt im Fließen
dünnster Aufträge die Agglomeration ausgewaschener Pigmente in landschaftliche Melasmen.
Man muß halt nur genau hinschauen. Im Kontrast zu diesen flüchtig wirkenden Kräften stehen
in Turbulenzen schnelle, druckvolle Gesten mit moduliertem Farbverlauf vom einschwingenden
Ansatz fasrig bis opak zu akzentuiertem Innehalten. Ich sehe auch das Auf- & Ausdrücken des
gesättigten Pinsels und sehe Flecken von amorpher Wesenhaftigkeit. Du nicht ?

Das Aufstempeln von Farbe, die quallig brüchig auftrocknet, irritiert haptisch direkt die Illusion
körperloser Erscheinungen. Farbschichten liegen unter transparenten Oberflächenschraffuren.
Ich sehe auch grob abgeschabte Farbe, die lichte Felder und Schneisen durchscheinen lassen.
So paar Isomorphe sind übereinandergemalt, verschattet und schwach hinterleuchtet. Wenns
genauer hinschaust, sogar in leicht verschobenen Kongruenzen.

Mein Eindruck der 3. Dimension entsteht dabei nicht illusionistisch über perspektivische Linien.
Für mich wirkt diese lässige Textur wie vorübergehende Materialisation in raumloser Schwebe.
Auf anderen Tableaus suggeriert mir das Gegeneinander malerischer Aktion so Geschehen vor
weiter Leere. Was mich auffällt, ist diese Zweidimensionalität der Bildoberfläche. Collagenhaft
statisch im Nebeneinander konturierter Felder fast schon, gelle ? Nicht einmal eine diagonale
Verspannung im Bild kann ich erkennen. Super. Kunst halt.

Diese Offenheit des Unergründlichen, des Ahnbaren, ist es ja, aus dem heraus das Bild seine
ganze Wirklichkeit gewinnt. Das verwundert mich jeden Tag mehr. Ich hab halt etwas Ahnung
davon. Der Künstler malt was ihm unbekanntes, von Herausforderungen der leeren Leinwand
über Finden, Zweifeln, Verwerfen und Korrigieren, bis Sammeln der Materie und Strömungen
der Situation an einem Ort, dem Bild. Auch ich hatte Zweifel. Nun nich mehr. Ich seh auch den
imaginären Raum, der mich die Notwendigkeit des nächsten Bildes erahnen läßt. Ich seh´s.

Sofort seh ich Konstanten in der Farbigkeit, räumlicher Fassung und gestischem Aufbruch, der
sich durch dieses Werk zieht. Diese stille unpathetische Obsession in diesem Bild spricht von
einer nur vorläufigen Einheit der Wirklichkeit, die dem Huschelchen wohl ewig disperat bleibt.
Diese kontrollierte Eigendynamik von Farbe und Feuchtigkeit, die Vitalität direkter Gesten und
Rhytmen, diese Entschiedenheit im Bannen und Formieren, als sei alles ein Zeichen für uns.

:-)

Sag nicht, dass nix verstanden hast ... /wirr/ ... Hab ich so einfach wie nur möglich formuliert ..
Und da wir ja alle gebildete Leute sein, muß man uns von Kunst nix mehr erzählen. Wir sein
jetz Fachleut - Kunstkenner - oder so ...

:-w
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  TopZuletzt geändert am: 16.07.2011 um 23:20 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 17.07.2011    um 01:56 Uhr   


Liebes Huschelochen ich müßte mich geradezu selbst vergewaltigen, wenn ich
Dir hier nicht mal wieder mein ehrliches " Dankeschön " sagen würde ...
quasi so für deine kleinen Kunstwerke hier ....
komm mal en büschen näher, ich möchte nicht daß es alle mitbekommen ...
ok, so is gut ... weißte was ? ich hab echt nur die Hälfte von Deinen Erklärungen verstanden,
was mach ich jetzt bloss ?? geh ich etwa auch ma zur Kunstschule ?
Schenk uns bitte noch ne Menge solch herzerfrischender Beiträge,
gaaaanz liebe Grüße .... Maxl
Vulnerant omnes ultimo necat
Alle stunden verwunden, aber erst die letzte tötet !
Aber....
nicht verzagen , maxl fragen, hilft in allen Lebenslagen, auch an Sonn und Feiertagen.

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Nutzer: Huschelchen
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geschrieben am: 19.07.2011    um 23:46 Uhr   
... Lernstunde ...

Dinge, die wir Erwachsenen von unseren Kindern lernen können

Natürlich lernen Kinder die wichtigsten Dinge von Erwachsenen, hauptsächlich von den Eltern.
Das heißt nicht, dass es nicht auch umgekehrt laufen kann. Es gibt viel, dass sich Erwachsene
von ihnen abschauen können. Kinder haben kein durchdachten Plan wenn sie sich aufmachen,
die Welt zu entdecken. Sie lernen und probieren einfach aus. Sie beobachten, was ihre Eltern
und Erwachsene tun und eifern ihnen nach. Genauso wie sich Kinder auf die Welt der Großen
einlassen, können sich Erwachsene auch manches von den Kindern abgucken. Der Hamburger
Psychologe E. Basse erklärt, dass Erwachsene sich auf die Welt der Kinder einlassen müssten,
um deren besondere Fähigkeiten wieder zu entdecken. Es kann einen positiven Effekt auf die
Psyche haben und Nervenbahnen aktivieren, die bisher nicht genutzt wurden, so Basse.

"Warum ist das so?" Sie stellen ununterbrochen Fragen. Sie besitzen noch natürliche Neugier,
die mit zunehmendem Alter unterdrückt wird. Warum nicht ein Beispiel an Kindern nehmen die
Neugier wieder zulassen ? Für uns, die sich für viel interessieren, Neues kennenlernen wollen
und die Dinge nicht einfach hinnehmen, sondern hinterfragen, werden sich immer wieder neue
Möglichkeiten und Lösungen auftun. Kinder sind ehrlicher als Erwachsene. Statt diplomatisch
nach Worten zu suchen, sprechen kleine Kinder ganz einfach und direkt aus, was sie denken.
Oft kann Ehrlichkeit und Direktheit eine ernste Situation auflockern und voranbringen als dies
"Herumreden um den heißen Brei".

-

Ehrlichkeit
Mit ihrer Ehrlichkeit und Direktheit ecken Kinder leicht an. Man verzeiht es ihnen, denn es sind
schließlich Kinder. Das trifft auf Erwachsene nicht zu, weshalb abzuraten ist das Feingefühl im
Umgang mit andern Menschen, dass mit der Zeit erlernt wurde, wieder abzulegen. Trotzdem :
Ein bischen mehr kindliche Ehrlichkeit könnte Erwachsenen gut bekommen. Statt diplomatisch
"um den heißen Brei herumzureden", führen ehrliche Aussagen häufiger zu Lösungen, lockern
eine Situation auf und bringen sie voran.

Hartnäckigkeit & Ausdauer
Wenn ein Kind beim ersten Laufversuch auf den Hintern fällt, bedeutet das nicht, dass es nie
laufen wird. Kinder lassen sich nie so schnell entmutigen wie manche Erwachsene. Sie leben
nach dem Motto: "Beim nächsten Mal klappt es bestimmt." Sie jammern nicht und geben nicht
auf - sie lernen aus Misserfolgen. Eine Eigenschaft, die im späteren Leben zum Erfolg führt.

Verzeihen können
Kinder nehmen Eltern schnell das schlechte Gewissen. Obwohl man das Kind anbrüllte und es
weint, ist nach wenigen Minuten wieder alles gut. Wären die Erwachsenen so, wär das Leben
unkompliziert. Während Erwachsene ewig schmollen und sich anzicken, tragen diese Konflikte
ehrlich, kurz und direkt aus - danach ist wieder alles ok. Nachtragend sind nur Erwachsene.

Neugier
"Warum schneit es ?" - "Wieso sind Bananen gelb ?" - "Weshalb gibt es Weihnachten ?" Das
kann Eltern nerven, dabei können sich Erwachsene von der Wissbegierigkeit der Kleinen eine
Scheibe abschneiden. Viele Erwachsene verlieren im Laufe der Zeit diese natürliche Neugier.
Gerade das Hinterfragen von Dingen und das Interesse für Neues sind es, die zu ganz neuen
Perspektiven, Möglichkeiten und Lösungen führen.

Ausgelassenheit
Lachen ist gesund für den Menschen. Doch neigen viele Erwachsene dazu zum Lachen in den
Keller zu gehen. Kinder leben ihre Freude offen aus. Damit reißen sie auch Ältere mit : Wenn
ein kleines Mädchen erst vergnügt loslacht, können sich Erwachsene nicht zurückhalten und
lachen meist mit. Ein wenig mehr Ausgelassenheit steht auch vielen Erwachsenen ganz gut.

Phantasie
Je älter Menschen werden, umso schwerer fällt es ihnen, sich in andere hineinzuversetzen.
Erwachsene sind festgefahren in ihrer Rolle. Kinder sind anders. Dank ihrer unerschöpflichen
Fantasie leben sie am Mittag noch als Cowboy und sind Stunden später als Archäologe auf
Entdeckungsreise. Kinder nähern sich anderen Rollen unvoreingenommen an. Darum haben
sie weniger Vorurteile als Erwachsene.

Grenzen überschreiten
Grenzen und Regeln sind notwendig für das menschliche Zusammenleben. Und Kinder sollen
Grenzen kennenlernen. Vor allem kleine Kinder sind sich der Grenzen noch nicht bewusst, sie
denken und handeln nicht in vorgegebenen Strukturen. Sie finden Lösungen & Möglichkeiten,
auf die ihre Eltern nicht gekommen wären. Erwachsene sollten sich davon inspirieren lassen
und unvoreingenommen an manche Aufgaben herangehen.

Staunen - Zuhören - Instinkt und Bauchgefühl .. Fortsetzung morgen ..

:-w
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  TopZuletzt geändert am: 20.07.2011 um 22:27 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 20.07.2011    um 02:24 Uhr   


Wie war nochmal das Sprichwort ?

Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft
und was uns Erwachsenen kaum noch passiert,
sie geniessen die Gegenwart,

weiß allerdings nicht mehr wer der kluge Mensch war,
der dies mal irgendwann von sich gab,
aber ich werde es wohl erst vergessen, wenn ich unter Demenz leiden werde
Vulnerant omnes ultimo necat
Alle stunden verwunden, aber erst die letzte tötet !
Aber....
nicht verzagen , maxl fragen, hilft in allen Lebenslagen, auch an Sonn und Feiertagen.

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Nutzer: Huschelchen
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geschrieben am: 21.07.2011    um 12:14 Uhr   
... Lernstunde ... ( Fortsetzung / Schluß )

-

Staunen
"Das kenn ich, hier war ich schon, hab ich schon probiert." So klingen typische Reaktionen von
Erwachsenen. Ein kleines Kind hat mit dieser Abwechslungssucht hingegen gar nichts am Hut.
Kinder können sich über das gleiche Spielzeug, Kuscheltier, Phänomen immer wieder freuen ...
als wäre es das erste Mal. Sie entdecken darin auch immer wieder neue Sachen. Kleinigkeiten,
die Erwachsene viel zu leicht übersehen. Für kleine Kinder ist das Leben ständige Faszination
und anhaltendes Staunen, für Erwachsene nur Routine.

Zuhören
Erwachsene eilen durchs Leben. Von einem Termin zum andern. Die schönen kleinen Dinge im
Leben kommen dabei zu kurz. Genauso verlernen viele Erwachsene in den Jahren Fähigkeiten,
richtig zuzuhören. Kleinere Kinder widmen den Worten ihrer Eltern die vollste Aufmerksamkeit.
Sie lauschen gespannt, was die Großen ihnen sagen und zu erzählen haben. Eine Eigenschaft,
die auch Erwachsenen helfen würde, besser zu verstehen, wie es ihren Kollegen, Verwandten
und Freunden wirklich geht.

Instinkt und Bauchgefühl
Wer sich als Eltern vor allem bei der Pflege und beim Umgang mit dem Kind allein auf Ratgeber
verlässt, wird es schwer haben vor lauter Angst, etwas falsch machen zu können. Will man die
Situation meistern, muss man irgendwann auch auf sein Bauchgefühl und Instinkte vertrauen.
Die Natur hat uns mit einem wichtigen Gut ausgestattet - dem Instinkt. Kinder erinnern uns an
dieses Gut.

:-)

Die Kinder haben keinen durchdachten Plan wenn sie sich aufmachen, die Welt zu entdecken.
Hast gelesen ? Oben stehts ( b.z.w. Teil 1 ). Planlos ... ziellos ... beste wo gibt.
Fast wir wir, wenn wir uns in Chat einloggen ... keinen Plan von nix aber auch - aber chatten.

Sie streiten sich, balgen sich, bewerfen sich mit Schmutz - und ziehen sich gegenseitig in den
Haaren. Kündigen Freundschaften ... schwören lebenslange Rache und versprechen hoch und
heilig, nie wieder ein Wort mit Dir zu reden.
Nur 2 Minuten später sitzen´s beisammen wir "Pat und Puttel" und sein glücklichste Paar von
ganze Welt, staunend über ihre Bauklötzer oder Puppenstuben sitzend. Schwören sich ewige
Liebe und sein für Rest des Lebens unzertrennlich.
Wir dagegen horchen bei falsch formuliertes Wort gleich misstrauisch auf und wenn irgendwo
das Wort Pappnase fällt, argwöhnen wir gleich, WIR könnten gemeint sein. Es wird hinter dem
Rücken erzählt, Gerüchte werden gestreut und Intrigen werden gesponnen. Eine Kinderseele
würde "diese" Welt garnicht begreifen können.
Huschelchen sagt dazu nur: "Die Fliege setzt sich immer auf den größten Haufen Scheiße."

-

Kinder fragen, fragen, fragen. Wir nicht. Wir vermuten ... erahnen ... mutmaßen. So könnte es
gewesen sein, oder so, oder auch so. Dann plappern viele drauf los - ohne Sinn und Verstand.
Das Mitteilungsbedürfnis ist groß - bei unserer Gattung Mensch steht der Entenschnabel nicht
still - viele reden sich um Kopf und Kragen - manche oft um als klug und wissend dazustehen -
ein Teil, um so andere schlecht zu machen - andere aus berufsbedingten Gründen ( Lehrer ) -
... viele von uns fragen nicht ... sie wissen bereits alles. ( Nur der Dumme weiß alles ).

-

Kleine Kinder - die ehrlichsten Menschen. Sie kennen keinen Hass, kein Argwohn, keinen Neid
und keine Ellenbogen. Das alles bringen WIR erst ihnen bei. Die bösen Menschen bringen den
Kindern bei, dass das über alle geliebte Schwesterchen ja "nur das Stiefschwesterchen" ist ...
Das "Papa" eigentlich nur ein "Fremder" ist. Diese "Menschen" freuen sich erst, wenn sie alles
zerstört haben. Selbst in zerrütteten Verhältnissen lebend, zeigen sie auf andere. Die Kleinen
kennen so etwas nicht - sie lernen es erst. ... von wem ?

-

Das Kind fällt hin - es steht wieder auf - immer und immer wieder. Und noch einmal - so lange,
bis es ohne Hilfe laufen kann. Dann lacht es und freut sich, auf eigenen Beinen stehend. Viele
von uns können sehr gut laufen, aber fallen sie auch nur einmal hin ... bleiben sie auch liegen.
Ich sage nicht alle ... aber viele.

-

Verzeihen. Sie verzeihen schnell, die kleinen Puffelchen, gelle ? Du brüllst sie an - nur 1 Minute
später lachen sie mit Dir zusammen über Dick und Doof im TV. Sie drücken Dich lieb und für den
Keks bekommst Du eine Belohnung. Anders viele Menschen. Sie verzeihen nicht - nachtragend
ein Leben lang. Die Gründe dafür sind oft lächerlich.
Ich sage Dir : Hüte Dich vor solchen Individien.

-

Lachen - Phantasie - Staunen - Zuhören - ... ich könnte noch soviel dazu schreiben. Wozu ? ...
Manche würden es nicht verstehen. Manche ... erwachsen halt ... :-)

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 21.07.2011 um 20:39 Uhr von Huschelchen
"Autor"  
Nutzer: Huschelchen
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geschrieben am: 22.07.2011    um 01:01 Uhr   
Bin ich doch bei surfen in Internet, ist mir fast Herz stehengeblieben. Mörder,
elendige auch .. . Keine Achtung vor Leben anderer ... guggst Du selbst ->>>


China ließ gerade zwei ehemalige korrupte Regierungsvertreter hinrichten



In China sind gerade 2 ehemalige Regierungsvertreter wegen Amtsmissbrauch
und Korruption hingerichtet worden. Xu Maiyong und Jiang Renjie, die früheren
Vizebürgermeister in den Städten Hangzhou und Suzhou im Osten des Landes
sind exekutiert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.

Der 52-jährige Xu soll Schmiergeld in Höhe von 198 Mio Yuan ( 21,6 Mio Euro )
angenommen haben und war für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt.
Er war im Mai zum Tode verurteilt worden.

Der 62-jährige Jiang hatte bereits 2008 für die Annahme von 108 Mio Yuan die
Höchststrafe erhalten.

Korruption ist in China weit verbreitet und wird als der wichtigste Grund für die
Unzufriedenheit in der Bevölkerung genannt.

ihs

Amtsmissbrauch und Korruption. Ja mein Gott, sie wollten halt eben ein großes
Stück Kuchen - ein bissl größer als die anderen ... haben. Aber gleich "exitus" ?
Ausschweifenden Lebensstil ? Das bissl Kaviar und das bissl Sekt ... da müsste
ich ja auch auf Schafott. Leben und leben lassen büdde. Ja gut, zwischendurch
die Bordellbesuche, die hätten nich sein müssen - aber wie´s halt eben so ist -
fängst´s unten an zu denken ... hört´s oben auf. Man is ja auch nur Mensch ...
Der Wille mag dagewesen sein - allein das Fleisch war schwach.

Unzufriedenheit in der Bevölkerung ? Ja nun, hmm - wie soll ich es jetzt sagen ?
Jetz wirds delikat ... ich muss auf die nächsten Formulierungen achten ... /wirr/

Ich sag ma garnix ... :-d

Doch eins : -> Unsere Politiker - unsere Volksvertreter - unsere nur nach ihrem
Gewissen handelnden frei gewählten Abgeordneten - unsere Wirtschaftsbosse
und Manager - unsere Minister - .... u.s.w. .... sollten alle gegen dieses Unrecht
entschieden angehen und gegen diese Menschenrechtsverletzungen vorgehen.

Ja ok, sie prangern schon jahrelang dieses Unrecht an - jetz sollten´s aber erst
recht. Hinrichten ... wegen Korruption ... so gehts ja nun garnicht.
Einverstanden, sie sollten dann keine fetten Abfindungen erhalten und die noch
fettere Pension ... diese beiden Chinesen mein ich jetzt - Strafe muß schon sein.
Aber doch nich gleich so rabiat ... wo leben wir denn ?

Arm und reich gab es schon immer. Der eine hat 300,- € im Monat zur Verfügung
und der andere eben 3 Mio. Wer viel leistet, soll auch viel erhalten, ... gelle ?

Todesstrafe .. /wirr/ .. ich schreib Protestschreiben an chinesische Botschaft jetz.

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
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geschrieben am: 24.07.2011    um 21:42 Uhr   
Die Jugend ( Teil 1 )



Gangsterrapper im Schlabberlook, geschminkte Wesen, die in schwarzen Gewändern entrückt
durch die Fußgängerzone schweben oder Jungs die mit Skateboards jedes Hindernis nehmen.
Sie gehören zu den speziellen Jugendkulturen. Mit den charakteristischen Erscheinungsbildern
sind sie nicht mehr wegzudenken. Jugendliche Szenen sind präsenter denn je in der täglichen
Wahrnehmung, prägen Zeitgeist, Mode- oder Musikstil. Noch nie gab es so viele verschiedene
Gruppen und noch nie war es so schwer den Überblick zu behalten.

Hier sind die 7 wichtigsten ->>

HIP HOP

"Hip Hop" ist wohl die größte Jugendkultur. Weite Klamotten, coole Moves, abgefahrene Raps.
Hier steht vor allem die Musik im Vordergrund. Sprechgesang, Breakdance, Graffiti und "DJing",
Einsetzen eines Plattenspielers als Instrument, sind typische Kennzeichen. Hip Hop ist in den
Siebzigern entstanden und war für viele ein Ventil mit Rap die Wut auf soziale Ungerechtigkeit
freien Lauf zu lassen. 10 Jahre später begannen Jugendliche in Europa zu rappen, zu sprühen
und zu tanzen. In Deutschland entstanden erste Hip-Hops-Bands, die englisch sangen, später
deutsch. So wurden die Texte besser verstanden. Hip Hopper sind meist männlich, pflegen ein
„Machoimage“ und kleiden sich mit teuren Markenklamotten, die extrem weit geschnitten sind
und an voluminöse Jogginganzüge erinnern. Passend dazu tragen sie oft Kettenschmuck und
charakteristische Baseball - Kappen, "Cappies". Durch aggressive Texte und "Gangsterimage"
von Rappern wie Sido und Bushido haftet dem Hip Hop immer ein negativer Beigeschmack an.

PUNK

Beim Punk gehts vor allem um Protest und Provokation. "Punk" bedeutet so viel wie wertloses
Zeug, Dreck und Abfall. So wurden Außenseiter, Kriminelle, Prostituierte genannt. Der Ursprung
dieser Jugendbewegung liegt in Großbritannien und fand Ende der Siebziger auch Anhänger in
Deutschland. Bei Punk geht es nicht um modische Trends, sondern um eine Weltanschauung
b.z.w. Lebensform. Punk ist Protest und Provokation. Anhänger wenden sich bewusst von der
Gesellschaft ab, zeigen dies demonstrativ mit schäbiger Kleidung, Schmuck-Accessoires, sowie
Sicherheitsnadeln, Vorhängeschlössern und Hundehalsbänder, wilden Frisuren & rebellischem
Verhalten. Aktivitäten sind Trinkgelage und "Anschnorren" von Passanten. Auch hier spielt die
Musik eine Rolle. Punk-Musik ist rauhe, ungeschliffene, schnelle Gitarrenmusik und provokante
Texte. Man tanzt den sogenannten "Pogo", ein wildes unkoordiniertes Herumspringen.

GOTHIC

Bleich geschminkt, schwarz gekleidet : typische Merkmale der Gothic-Szene. Die Gothic-Kultur
ging Anfang der Achtziger aus der Punk-Bewegung hervor und distanzierte sich demonstrativ
von der Gesellschaft, was sich im charakteristischen Styling der Jugendkultur wiederspiegelt.
Mit düsterem Makeup und schwarzer Kleidung grenzen sich Gothic´s von bunten, kurzlebigen
Modetrends, wirken mystisch und geheimnisvoll. Ein Musikstil gibt es in der Szene nicht, doch
interessieren sich Gothic-Anhänger fürs Mittelalter und geheime Kulte aus den vergangenen
Epochen. Oft haben Orte, die Atmosphären der Trauer, Stille und Vergänglichkeit ausstrahlen,
wie Friedhöfe, eine starke Anziehungskraft auf Kids, die immer Trauer tragen. Aus dem Grund
werden sie auch häufig Grufties genannt. Wie populär die Bewegung ist, kann man alljährlich
in Leipzig beobachten, wenn sich bis 20.000 Schwarzgewandete zum "Wave-Gothic-Treffen"
treffen.

EMO

Die Jugendkultur, wo sich männliche Anhänger weiblichen anpassen. Bis in die Neunziger war
Jahre war Emo eine Bezeichnung für den emotional betonten Punkrock "Emotional Hardcore".
Aus dem Musikstil wurde eine Mode und Lebensgefühl, das Gefühle wie Trauer, Verzweiflung
offen zur Schau stellt. Im Erscheinungsbild bedienen sich Emos bei vielen Stilen, mutieren zu
düster-kitschigen Hybridwesen, sind Personifikationen des Weltschmerzes. Die Jugendlichen
kleiden sich oft schwarz, schminken sich blass, um die Augen dunkel, sind aber keine Gothics.
Sie hören Punkrock, tragen Nietengürtel, sind aber keine Punks. Ihre Schuhe ähneln den von
Skateboardern und sie haben die Affinität zur Comic-Kultur. Durch dies Puzzle-Image werden
Emos oft belächelt oder angefeindet und nicht als eigenständige Szene anerkannt. Feminine
Attribute werden von Jungs aufgegriffen und betont. Sie wandeln sich durch ihre Aufmachung
zu androgynen Wesen. Somit ist Emo die erste Jugendkultur, in der sich männliche Mitglieder
an die weiblichen anpassen.

VISUAL-KEI
... in Teil 2

COSPLAY
... in Teil 2

SKATEN
... in Teil 2

:-w
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  TopZuletzt geändert am: 24.07.2011 um 22:43 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 25.07.2011    um 18:24 Uhr   
Die Jugend ( Teil 2 )

VISUAL-KEI

Die "Visus" orientieren sich an japanischen Manga - Comic. Sie sind die größten Konkurrenten
der Emos. Äußerlich ähneln sich beide Gruppen, dennoch sind die Ursprünge verschieden. Die
"Visus", die vor ca. 11 Jahren in Deutschland Fuß fassten, orientieren sich an der japanischen
"Independence-Rock-Kultur" und interessieren sich für alles Grelle & Trendige, was aus Japan
kommt. Ihr Auftreten ist androgyn geprägt, so dass Mädchen und Jungen kaum unterschieden
werden. Männlichen Szenemitglieder wird nachgesagt, dass sie trans- oder homosexuell sind.
Bevorzugt werden auffällige Frisuren, die mit jeder Menge Haarspray stabilisiert werden, Lack
und Leder-Klamotten sowie Schminke, die das Gesicht bleich und die Augen dunkel erscheinen
lassen. Gern tragen sie asiatische Kimonos und setzen farbige katzenartige Kontaktlinsen ein.
Mit den Accessoires wirken sie wie bizarre Figuren. Wichtig sind ihnen optische Kriterien. Das
sagt ihr Name : Der engl. Begriff "Visual" ist mit dem japanischen "Kei" kombiniert, was so viel
heißt wie "optische Clique".

COSPLAY

Cosplay wird auf Veranstaltungen ausgelebt. Auch bei dieser Jugendkultur dreht sich alles um
Japan und speziell Manga-Comics, Videospiele und Animes, Trickfilme. Cosplayer sind extreme
Fans dieser gezeichneten beziehungsweise animierten Geschichten und verehren die Figuren
mit ihren Riesenaugen und grellen Kleidern. "Cosplay" ist eine Abkürzung von "costume play"
und beschreibt, was die Anhänger dieser Szene am liebsten machen. Sie ahmen Helden nach,
spielen Geschichten mit verrückten Kostümen, absurden Haarfarben und Spielzeugwaffen. Sie
fotografieren sich dabei und unterhalten sich in der Art grotesken japanischen Kauderwelschs.
"Cosplay" wird hauptsächlich auf Veranstaltungen, den Conventions der Anime/Manga-Szene
betrieben, also nicht im Alltag und in der Regel nicht im privaten Rahmen.

SKATEN

Skaten ist mehr als eine Sportart. In den Siebzigern wurden Skateboards von amerikanischen
Soldaten nach Europa "importiert". Seitdem wächst diese Anhängerschaft und Skaten gehört
mittlerweile zu den größten Jugendkulturen Deutschlands, in der meist männliche Teenager
aktiv sind. Ziel jedes Skaters, der am liebsten mit Gleichgesinnten auf Straßen, in Skateparks
oder -hallen trainiert und von Punk oder Hip-Hop-Klängen aus dem "Ghettobluster" begleitet
wird, ist es möglichst viele und schwierige Tricks zu stehen und diese schließlich miteinander
zu kombinieren. Sie begreifen ihren Sport eher als Lifestyle und weniger als Fitness. Sie sind
selbstbewusst, haben das Gefühl was Besonderes zu sein, sehen sich als "kreative Eroberer"
von städtischen Räumen, die sie zweckentfremden, indem sie Treppen & Geländer waghalsig
hinunterfahren. Auch hier ist das richtige Outfit wichtig : Typisch ist lässige "Streetwear“ von
speziellen teuren Marken und trendige Schuhe, die außer Coolness auch sicheren Halt bieten.
Die kostspieligsten Statussymbole sind Boards, die bei intensiver Nutzung öfter nur 4 Wochen
halten. Sportarten mit ähnlichem "Feeling" sind Snowboarden, Surfen und BMX-Radfahren.

-

Den Begriff Jugend als Lebensabschnitt zwischen Kindheit und Erwachsensein gibt es erst seit
100 Jahren. Mit den "Wandervögeln" tauchten Anfang des 20. Jh. zum ersten Mal Jugendliche
auf, die sich demonstrativ der Natur zuwandten und das als Rebellion und Abgrenzung gegen
moralische Zwänge der alten Generation verstanden. In den Fünfzigern folgten Halbstarke der
Rock 'n' Roll-Zeit. In den 60er und 70ern wurde das Aufbegehren politisch und die Jugend ging
auf Konfrontationskurs. Jeder, der über 30 war, galt als Spießer. Provokation um jeden Preis,
um "Otto Normalverbraucher" aus der Reserve zu locken und zu schocken. Es galt für Hippies,
die mit Flower-Power, LSD und ihrem "make love not war" auf sich aufmerksam machten, wie
für Stones-Anhänger, die mit der Lebensphilosophie "sex and drugs and Rock 'n' roll" Gemüter
der älteren Generation in Wallung brachten. Schließlich die Punks, die mit dreckigen Klamotten,
Sicherheitsnadel und Irokesen-Frisur "Anarchie" auf ihre Fahnen schrieben.

Spezialist auf diesem Gebiet ist der Journalist Klaus Farin, der 1998 das in Europa einzigartige
"Archiv der Jugendkulturen e.V" gründete. Klaus Farin gegenüber "theeuropean.de" :
"Wir haben heute die friedlichste Jugendgeneration seit dem zweiten Weltkrieg."

"Durch seine Zuordnung zu einer Jugendszene signalisiert der junge Mensch seiner Umwelt :
'Aufgepasst, ich bin kein Kind mehr, ich bin jetzt ein Jugendlicher !' Und er macht es deutlich,
wenn er das Zimmer mit Poster von Hardcore Skatern tapeziert, in großer Laustärke Hip Hop
hört und Hosen im 'Oversized-Look' trägt."

...

Nachher letzter Teil ... und mein Senf dazu ... ;-)
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
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geschrieben am: 25.07.2011    um 18:49 Uhr   
Die Jugend ( Teil 3 ) - Ende

Gemeinsam ist allen Szene-Kulturen, dass sie nur über eine bestimmte Wiedererkennbarkeit
funktionieren, einen definierten "Code" haben, der eine Summe aller sprachlichen, bildlichen
und mimischen Zeichen bildet und so etwas ist wie das "Identifikations-Design" der Gruppe,
über das ein bestimmtes unverwechselbares Lebensgefühl transportiert wird.
"Die Szenewelt ist eine demonstrative Welt. In ihr geht es um sehen und gesehen werden.
Wer einer Szene angehört, will es seiner Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes zeigen.
'Seht her ich bin ein Hip-Hopper !' - 'Seht her, ich bin ein Skater !'“

Durch virtuelle Umschlagsplätze sind Jugendkulturen heute ständigem Wandel unterworfen,
differenzieren sich permanent, werden in ihre Spielarten bunter, auch unübersichtlicher und
kurzlebiger. Klaus Farin beschreibt dies als Anfang einer Entwicklung. "Die letzte dominante
Jugendkultur ist im Augenblick noch Hip Hop ..... sie wird die letzte sein. Es wird kleinteiliger,
widersprüchlicher, schneller. Die Stile fließen ineinander über." Massenbewegungen werden
nicht mehr entstehen, so der Jugendexperte. Bestimmte Trends würden zu schnell von den
Medien aufgegriffen und zu Mainstream geformt, so das das langsame Heranwachsen einer
großen Jugendbewegung kaum noch möglich ist.

:-)

"Wir haben heut die friedlichste Jugendgeneration seit dem zweiten Weltkrieg." Friedlichste
wo gibt überhaupt. Sagt Klaus Farin ... Experte. Journalist. Gugg Beitrag unten. Da steht es.
Engelchen quasi. Ich seh sie förmlich mit Harfe in Hand an mich vorbeischwirren - friedlichste
seit 2. Weltkrieg ... ach, was red ich ... friedlichste seit Huhn erste Ei gelegt hat.

Geh ins Internet, schalt TV ein, mach Radio an ... "Jugendliche schlugen einen Rentner tot."
"Jugendliche liefern sich Straßenschlacht mit Polizei" ... "Jugendlicher starb an Heroin." ...
"Jugendliche Hausbesetzer" ... "... schlug Vater & Mutter tot." ... Friedlichste seit 2. ... /wirr/

Der junge Mensch signalisiert Umwelt : Aufgepasst, bin kein Kind mehr, bin jetzt Jugendlicher.
Und machts deutlich, wenns Zimmer mit Poster tapeziert und Hosen in 'Oversized-Look' trägt.
Signalisiert ! Völker hört die Signale ! Also die von die Jugendlichen, so mein ich. Ob ich auch
mal so Signal setz ? Mich so Smilie an Backe kleb und Straße langmarschier: "Seht her, bin ein
Chatter." ... Mein Zimmer mit Smilies tapezier und mich Kette aus USB-Sticks umhänge ? Kleid
mit Festplattenmuster ... 2 Platinen im Haar ... und los gehts. Weggesperrt hättens mich für
lange Zeit. Wär ich aber Jugendlicher ... wär Mode. Trend halt. In. Kultur. ... oder so.

Wiedererkennbarkeit mit genau definierten Code. Jede Bewegung hat ihre eigene Bewegung.
Also Jugendbewegung ! Sowas bewegt die Jugend halt. Sonst wärs ja Bewegungsarmut. So
muss jede Bewegung genau einstudiert sein. Wie Du grad rumfummelst mit die Hände, daran
erkennens Dich. Und an die Klamotten. Da muß jede Falte genau sitzen. Statussymbol.

Aber sein wir doch mal ehrlich, sind wir nicht manchmal genauso ? Doch doch. So manch einer
schleicht sich hangelnd die Straße von Laterne zu Laterne und signalisiert so seiner Umwelt :
"Seht her, ich bin ein Säufer !" Oder sitzt mit nassen Hosen vor die Kneipe mit Kippe in Hand :
"Seht her, ich bin ein Raucher !" Oder bei Einkauf an Fleischtheke : "Seht her, bin ein Vielfraß."
Da wollen wir mal nich so schlecht urteilen über andere.

Hip Hop wird letzte Jugendbewegung sein. Experten habens vorausgesagt. Gugg da oben in
Beitrag, da stehts. Danach kommen dann die virtuellen Umschlagplätze von die Jugendlichen
in Internet. So ähnlich wie Umschlagplatz in Rotterdam mit Heringe - nur eben virtuell und für
Jugendliche halt. Der Kommerz wird bestimmen, was gerade "IN" ist, was Mode ist.

Die ganzen Bewegungen werden kleiner, zum Mainstream geformt - kommen nur ganz kleine
Gruppen heraus. Es wird vielfältiger. "Seht her, bin ein Cola-Mann." oder "Seht her, bin eine
Nivea-Frau" oder "Seht her, bin ein Rollenspieler." ... mit Turban aus Rolle Klo-Papier .... oder
was weiss denn ich. Die Ideale wechseln täglich. Was heute noch hochmodern ist, ist morgen
schon Schnee von gestern.

"Seht her, ich bin korrupt." ... "Seht her, ich bin ein Idiot." ... Was, gibbet nicht ? ... :-d
Musst nur den Fernseher einschalten ... :-)

:-w

Ich trank vor 40 Jahren schon Waldmeisterbrause - trink ich heut noch. Ich trug schon vor 30
Jahren Jeans - trag ich heute noch. Ich aß vor 30 Jahren schon gerne Eisbein mit Sauerkraut -
esse ich heute noch gerne. Mich juckt so Kommerz nicht. Ich bin immun gegen sowas - wie so
gegen vieles. Selbst ein Gratisgeschenk fordere ich nicht an ... - ... man kann keinen Gewinn
machen, ohne einem anderen zu schaden. Und sie wollen nur eins : Gewinn machen.
Bei der Jugend können sie es. ... Noch.
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 25.07.2011 um 23:35 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 27.07.2011    um 12:57 Uhr   
Der Ehestreit



Geraten sich Eltern in die Haare, wirkt es auf Kinder bedrohlich. Oft suchen sie Schuld bei sich.
Damit Kinder keine falschen Schlüsse ziehen, sollen Eltern Streit nicht vertuschen. Denn Streit
macht Kinder unsicher. Schuldgefühle schleichen sich ein, Angst kommt auf.

Wichtig : Es muß Spielregeln geben. Streit muß nicht eine Bedrohung sein. Beachten Eltern ein
paar Spielregeln, können Kinder sogar was lernen. Oft versuchen sich Eltern vor den Kindern
zusammenzureißen - das klappt nicht immer. Daran ist nichts Schlimmes. "Kinder müssen den
Streit mitkriegen, das vermittelt ihnen, dass es zum Leben dazugehört", meint Susanne Egert,
psychologische Psychotherapeutin aus Rendsburg. Wichtig, dem Nachwuchs zu signalisieren :
"Wir haben uns lieb, sind aber unterschiedlicher Meinung."

Im Idealfall nutzen Eltern die kinderfreie Zeit für Konflikte. Sind die Kinder in der Schule, darfs
auch mal lauter zur Sache gehen. Wann sich ein Streit entlädt, kann man aber nicht steuern.
Bekommen Kinder den Streit mit, sollten Eltern auf sie zugehen und dies Thema ansprechen.
"Das wirkt entlastend auf sie. Sie haben dann die Chance, Fragen zu stellen", so Karin Jacob,
Erziehungsberaterin beim SOS-Familienzentrum in Berlin. Erwachsene sollten nicht ins Detail
gehen, es kann allgemein bleiben. "Wir haben Probleme und versuchen Lösungen zu finden."

Lassen sich Konflikte nicht verbergen, kommts auf den Tonfall an. "Kinder sollen lernen, dass
beim Streiten eine Grenze nie überschritten wird. Dem anderen respektvoll zu begegnen, ihn
ausreden lassen", rät Egert. Diese Muster reproduzieren Kinder später in eigenen Konflikten.
"Kinder lernen durch Beobachten. Sie verfahren nach dem Motto : Was meine Eltern machen,
kann nicht falsch sein. Ungünstig, wenn Kinder hineingezogen werden. "Auf keinen Fall Partei
ergreifen lassen". Kinder zu Boten zu machen, wie "Sag dem Papa mal ...", ist tabu. Ihre Wut
verstecken müssen Eltern nicht : "Sie bleiben wahrhaftig, wenn sie sagen : 'Jetzt bin ich aber
richtig wütend.'"

Bestimmte Themen sind sind tabu. Dazu gehören z.B. Geldnot, Trennung und Intimes. "Alles,
was sich um Beziehung dreht, verstehen Kinder erst, wenn sie selbst eine Beziehung haben".
Niveauvoll streiten ist die halbe Miete. Viel wichtiger ist die anschließende Versöhnung. Diese
bekommen Kinder oft nicht mit, weil sie im Schlafzimmer stattfindet. Jüngeren gegenüber soll
Versöhnung deutlich gemacht werden, indem sich alle in den Arm nehmen. Bei Älteren reiche
auch der Satz : "Wir haben uns wieder vertragen".

:-)

Da lieferns uns wieder genaue Bedienungsanleitung für so Streit. Wenn wieder mit Nudelholz
Richtung Gatte unterwegs bist, erst Blick neben Küchenuhr, wo genaueste Verhaltensweisen
von Streit hängen. Den andern respektvoll begegnen ! Bissl Respekt also. Den Streit auf kein
Fall vertuschen. So offen wie möglich zeigen. Kind soll lernen ! Es soll dabei Fragen stellen, so
Karin Jacob ( gugg oben ). Wenn die Gurkengläser Richtung Fenster unterwegs sind und aus
der Stehlampe plötzlich Hängelampe geworden ist, den Kindern ab und an zwischendurch mal
zurufen : "Wir haben uns lieb - wir sind nur verschiedener Meinung."

Susanne Egert : "Kinder müssen Streit mitkriegen, das vermittelt, dass es zum Leben gehört"
Expertin hat gesprochen. Am besten, Kind aus Bett holen, wenn Alarmstufe Rot ist. Es soll ja
lernen. Wenn der Streit ein bissl respektvoll, bissl niveauvoll und mit einem gewissen Tonfall
geführt wird ( sagen die Fachleut ), lernt das Kind. Halt eben so wie kleine Theatervorstellung
oder Kasperletheater.

Idealfall ist natürlich, kinderfreie Zeit nutzen. Warten, bis die Kinder mit dem Schulranzen aus
der Tür sind - dann kannst so richtig die Sau rauslassen. Die Experten werden uns noch mal
die Zeiten irgendwann nennen - die Streitzeit. Glücklich natürlich die, die keine Kinder haben.
Die können streiten - von morgens bis abends.
Karin Jacob wieder : "Wir haben Probleme und versuchen, eine Lösung zu finden." Ein kluger
Satz. ( gugg oben ) Mama mit Nudelholz und Papa mit Stuhlbein sein gerade an der Schaffung
eines Problems. ... Quatsch -> an der Lösung - so.

Den anderen ausreden lassen. Wichtig. Respekt. Also ganz Ohr sein. Kluges Gesicht machen.
Kindern die Scherben und Reste vom Mobilar zeigen, denn "Kinder lernen durch beobachten."
( Expertin hat gesagt )
Wichtigste wo gibt : Die Versöhnung ! Dabei reicht einzigster Satz : -> "Wir haben uns wieder
vertragen." Fertig. Alles wieder in Butter. Zumindest erstmal. Bis zum nächsten Streit ...

Mama und Papa haben sich lieb .. ;-) .. sie haben sich vertragen .. :-) .. Lösung gefunden .. ;-)
Was kann es schöneres geben ? Glücklichste Kinderaugen sein die Belohnung für uns.
Was wären wir ohne diese Experten auch ? Dummköpfe.

:-w

Experten .. /wirr/
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  TopZuletzt geändert am: 01.08.2011 um 08:31 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 01.08.2011    um 08:49 Uhr   
Die Schnüffler


Internetfähiges Gerät ? Nix darfst sehen ... zahlen darfst aber mal schon !

Urteil im größten Betrugsskandal im öffentlich- rechtlichen Rundfunk. Der Herstellungsleiter des
ARD/ZDF-Kinderkanals muß für 5 Jahre 3 Monate ins Gefängnis. Das Gericht verurteilte Marco K.
wegen Untreue. Der Ex- Manager hatte gestanden, mit Scheinrechnungen Millionen veruntreut
zu haben. Das Geld verzockte er im Casino. Marco K. pflegte einen aufwendigen Lebensstil mit
2 Wohnungen, Reisen und "VIP"-Karten. Er gab ein notariell bekundetes Schuldanerkenntnis in
Höhe von 6,7 Mio Euro ab und sagte : "Das Spielen hat meine wirtschaftliche Existenz ruiniert."

Die GEZ macht auch vor Kassensystemen nicht Halt. Sie verlangt jetzt Rundfunk- Gebühren für
Computerkassen der Steakhauskette Maredo. 5,- € für jede Computerkasse in Maredo-Filialen.
Maredo verfügt über 57 Restaurants, alle mit modernen Kassen ausgerüstet. Vor dem Gericht
erklärt der IT-Leiter, dass dieser Internetzugang gesperrt sei - schon aus Sicherheitsgründen.
In dem Fall seien die Computer nicht gebührenpflichtig.

Alle 2 Jahre überprüft die KEF die Verwendung der GEZ-Gebühren. KEF stellte den Bericht vor :
Die Erträge werden wegen der Wirtschaftskrise um 310 Mio niedriger ausfallen. 8,3 Milliarden
Euro Einnahmen reichen nicht. ARD und ZDF benötigen weitere Millionen. Der Bericht offenbart,
wofür unsere Gebühren verschwendet werden :

Zwischen den Sendern gibt es unterschiedliche Minutenpreise für vergleichbare Sendungen :
Das Magazin "Fakt" kommt mit 3284,- € pro Sendeminute aus - "Monitor" verbraucht 5009,- €.
"Anne Will" kostet 3164,- € - "Menschen bei Maischberger" 1552,- € - "Maybrit Illner" 1893,- €.
"ZDF info" kostet 11 Mio,- €, hat aber nur 10000 Zuschauer. 2011 sollen´s 16 Mio werden. Für
neue Projekte ist Geld da : Für den "Digitalen Hörfunk" 30 Mio, für "Mobile Broadcast"-Projekte
( Filme fürs Handy ) 32 Mio.

Der ARD-Videotext kostet den Gebührenzahler 78 Mio. Noch deutlicher das Online-Angebot von
ARD & ZDF. 610 Mio,- € - eine Verdoppelung gegenüber 2010. Das ist noch nicht alles : ->
Für Kosten der Altersversorgung wollen die Anstalten 228,7 Mio,- € mehr. Insgesamt erhalten
ARD und ZDF 2,35 Millliarden allein für Pensionskosten. Durch geringere Zinserträge fehlen der
Altersvorsorge 320 Mio. Vorsitzender Fischer-Heidlberger sagt, falls öffentlich-rechtliche klamm
seien, sollten Gebührenmuffel konsequenter aufgespürt werden.

Die FDP schlug die Auflösung vor und sagt, Deutschland hat den teuersten Rundfunk der Welt.
O-Ton FDP -> "Die Superschnüffelbehörde GEZ gehört komplett abgeschafft" -> "Die GEZ weiß
bald mehr als die Meldebehörden und Finanzamt."
Mit Einführung der Haushaltsabgabe würden Menschen dann systematisch ausgefragt. Bei der
Haushaltsabgabe muß geklärt werden, "ob Menschen in einem Haushalt tatsächlich Tisch und
Bett teilen und nur eine oder mehrere Abgaben zahlen müssen", meint ein FDP-Abgeordneter.
"Jeder Einzelne wird nach den Beziehungen untereinander gefragt werden." - "Ein erheblicher
Eingriff in die Privatsphäre."

ARD und ZDF hatten im Gutachten noch klarstellen wollen, dass im Gegensatz zum derzeitigen
Gebühreneinzug deutlich weniger Daten über den Einzelnen herangezogen würden. Die Daten
dienen nur der Erhebung der Gebühren. Der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder,
der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck ( SPD ) sagt, Klagen über die "Schnüffelei"
von GEZ-Mitarbeitern würden ein Ende haben.

Die Unternehmen tragen heute 430 Mio,- € zum Gesamtaufkommen bei. Nach der Neuordnung
wird sich dieser Betrag wenigstens verdoppeln, wie es Wirtschaftsverbände prognostizierten.

Aus Sicht Müller-Sönksen´s ( FDP ) führt die neue Abgabe zur Mehrfachbelastung : "Ich selbst
zahle als Mensch, Anwalt und FDP-AbgeordneterGebühren. Jeder soll aber nur einmal zahlen.
Da schon die gesamte Bevölkerung katastermäig im Haushalt zur Kasse gebeten wird, könnte
man auf weitere Abgaben verzichten. Er plädiert für die personenbezogene Abgabe, die jeder
ab einem bestimmten Einkommen zahlen soll. Als Richtgröße nennt er 10,- € pro Monat.
Beck ( SPD ) dagegen bezeichnet das Modell "mittelstandsfreundlich und sozial ausgewogen".
Für Zweitwohnungen soll der volle Beitrag gezahlt werden.

Nach aktuellem Recht : ( Geräte, die ohne zusätzlichen Adapter Rundfunksender empfangen )
PDAs und Smartphones - UMTS und WLAN-Handys - Navigationsgerät - PC mit TV-/Radio-Karte
- DVB-T-Empfänger in Form eines USB-Sticks - Handys mit UKW-Empfang - tragbare Radios ( so
u.a. auch Uhren und der Klopapierhalter, wenn er Musik empfängt ) - ... u.s.w.

:-) ... :-w

Kommentar heut Abend ... sogar beim Arsch abwischen kassieren´s Dich ab ... Nasen ... /wirr/
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 01.08.2011 um 12:29 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 02.08.2011    um 04:30 Uhr   
Die Schnüffler - Teil 2

Da stehens vor der Tür - klingeln Sturm .. und machen Kontrolle. Ob auch so Gerät hast, wo in
Ferne mit schauen kannst. Schnüffeln untern Teppich, auf Toilette und in Speisekammer, ob so
Empfangsteil irgendwo rumsteht. Finden sie eins ..... zahlst erstmal saftige Strafe. Zahlst nicht,
kommt der böse Kassenentleerer und pfändet magere Konto. Danach schlägst die Zeitung auf
und liest ... gugg unten Beitrag. ... DA ist Dein schönes Geld geblieben !

Von Kriminellen verzockt im Spiel-Casino. Als Trickfilm auf die Handys von die klein Kinderchen.
Als fette Pension für die ... ~zensiert~ ... na, für die da eben ... ;-)
Als Sendeminute, wo kein interessiert. Als Videotext-Nachricht von gestern. Und so weiter .... .
Für alles mögliche wirds ausgegeben - nur nicht für ein werbefreien Film am Tag. Moderatoren
verdienen Millionen - während ich als Moderator nix bekomme ... ~grml~ ... ;-)

Gebührenmuffel sollen konsequenter aufgespürt werden. Wie Sünder - wie Kriminelle fast. Wie
Drückeberger. Sie pfänden Dir das Konto, damit andere ihre fetten Pensionen bekommen - sie
spüren Dich auf, damit andere ihre Geburtstage mit Deinem Geld feiern können - Du zahlst die
Strafe, die andere am Spieltisch verzockt haben - u.s.w. Und nicht nur Du ! Millionen andere ja
auch. Chef der Rundfunkkommission Ministerpräsident Beck ( SPD ) an seinem 60. Geburtstag,
den das ZDF und die GEZ bezahlte, zu Reportern : "Es ist klug, wenn man spart." ...

Du hörst nur ein einziges Lied : "Ich find Dich Scheiße" von Tic Tac Toe - und zahlst dafür 3 mal
Gebühren -> zu Hause - auf Arbeit - und in der Zweitwohnung. Sogar vor den Kassen machen
sie nicht Halt. Irgendwann wird jedes moderne Gerät kommunikationsfähig sein ... die Stunde
der GEZ. Die Fischverkäuferin wird für ihre alte Waage GEZ zahlen - ob sie will oder nicht. Das
alte Ding ist internetfähig, das reicht. Ob sie nun damit surft oder nicht ... das ist wurscht. Sie
stöbern jetzt schon in den Bockwurstfilalien rum und beäugen die Kassen.

Aber es wird ja bald die "Haushaltsabgabe" kommen. Alles wird einfacher, so Beck. Schnüffler
gehören bald der Vergangenheit an. Da füllst nur noch Fragebogen aus ... fertig. Mit wem Du
gerade zusammen bist, ob verheiratet, verlobt oder nur so zusammenlebend. Ob der Partner
das Gerät mitgebracht hat oder es schon da war, zur Wohnung gehört oder es gemietet wird
oder dem Nachbarn gehört, der wiederrum ein Antrag ausfüllen muss und Zeugen benennen
muss, die dann wiederrum wieder wiederrum ... oder so.

Beck ( SPD ) dagegen bezeichnet das Modell "mittelstandsfreundlich und sozial ausgewogen".
Recht hat er - ist er doch der Chef der Rundfunkkommission der ganzen Länder. Die Pfändung
macht ein Arschloch aus Dir ... Du kommst in die SCHUFA ... kein Geldverleiher gibt Dir auch nur
einen Cent Kredit mehr - der Autoverkäufer jagt Dich vom Hof - die Nachbarn lächeln mitleidig -
die Kollegen tuscheln ...
... irgendwo sitzt ein Drecksack und verschleudert hunderttausende im Casino oder wühlt mit
sein dicken Wurstfingern auf irgendeiner Party im Kaviar rum.

So weiss die GEZ sofort Bescheid, wenn dicke Luft im Haus ist. Wenn die Partnerin plötzlich ein
eigenes Gerät anmeldet, weiss GEZ sofort ..... Scheidung steht im Haus. Wir werden uns noch
wundern. Es ist noch nie etwas "besser" geworden. Im Gegenteil.

/wirr/

Diese Woche werde ich noch etwas schreiben zum Thema "Knipsgebühr" und "Musiklizenzen".
Die Phantasie der Abzocker nimmt mittlerweile schon krankhafte Züge an ... man muss sich da
ernsthaft fragen, ob im Oberstübchen noch alles in Ordnung ist. Doch doch ... wirst sehen.
Der Pfeifton ... das Lied auf den Lippen ... das kann Dich teuer zu stehen bekommen ...
Ich sag es ganz einfach :
Wenn ich meinem Kollegen ein Geburtstagsständchen vorsinge - und eine Firma kommt daher
und will Musikgebühren für das Vorsingen ... -> den erkläre ich für geisteskrank - öffentlich.
Ich fotografiere meine Oma ... jemand will eine Knipsgebühr ... den bezeichne ich als Vollidiot.
Wirst Dich wundern, was es alles gibt ... /vogel

Irgendwann lässt ein Idiot das furzen patentieren ... und wehe, Du hast grad kein Geld dabei.

:-w
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 02.08.2011 um 04:34 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 02.08.2011    um 10:24 Uhr   
- Knipsgebühr

Bundesgerichtshof bestätigt "Knipsgebühr"

Die Stiftung preußischer Schlösser und Gärten hat im juristischen Streit über die Knipsgebühr
gewonnen. Der BGH entschied, dass sie die Herstellung von Fotos der Gebäude untersagen
darf. Voraussetzung, dass sie die Eigentümerin ist. Die Stiftung verwaltet circa 150 Bauten.
Sanssouci, Cecilienhof, Schloß Rheinsberg, Schloß Charlottenburg, Schloß Grunewald ... u.v.a.

Die Bauten gehören zu beliebten touristischen Zielen in Deutschland. Die Stiftung wehrt sich
dagegen, dass Fotos ohne Genehmigung angefertigt werden. Diese Klage richtet sich gegen
die "Fotofinder GmbH". Sie betreibt eine Internetplattform, auf der freiberufliche Fotografen
Fotos zum Herunterladen in das Internet stellen. Darunter sind 1000 Fotos von Kulturgütern.
Die Stiftung klagte auf Unterlassung und Schadenersatz.

In der Vorinstanz wurde die Klage abgewiesen. Das Eigentumsrecht beschränkt sich auf den
Schutz der "Sachsubstanz", urteilt das Oberlandesgericht. Die Ablichtung ist kein Eingriff ins
Eigentumsrecht. Dem folgt der BGH nicht. Der zuständige Senat bejaht, dass die Stiftung die
Herstellung von Fotos von ihrer Zustimmung abhängig machen und die an Gebühren knüpfen
darf. Als Stiftung öffentlichen Recht´s muss sie den Interessenten Gebäude und Parkanlagen
nicht unentgeltlich zugänglich machen.

- Musiklizenz

Musiklizenzhalter wittern "Geschäft"

Musiklizenzhalter wittern ein Geschäft in Kindergärten: Kitas sollen künftig zahlen, wenn sie
Liederzettel kopieren und verteilen. Sozialverbände raten, diese Forderungen zu ignorieren.

500 Zettel kosten 56,- € - plus Mehrwertsteuer. Überall haben Kindertagesstätten Schreiben
von der GEMA bekommen. Sie werden aufgefordert, Lizenzverträge abzuschließen, das heißt :
Sie sollen Gebühren für das Verteilen von Liederzetteln zahlen. Neben dem Geld verlangt die
GEMA eine Menge Verwaltungsarbeit. Jedes Lied aufschreiben, das sie mit Kindern gesungen
wird - dabei Titel, Komponist, Verleger und Beginn der Nutzung nennen.

Für den Paritätischen Wohlfahrtsverband kommt das nicht in Frage : Der Hamburger Referent
Martin Peters empfiehlt, auf die GEMA-Forderung "nicht zu reagieren". Sie sei unangemessen.
Eine GEMA-Sprecherin bestätigt nun, dass bundesweit Einrichtungen das Schreiben erhielten.
Die GEMA teilte mit, sie treibe die Gebühren nur im Auftrag der VG Musikedition ein. Es handle
sich hier um ein "freiwilliges Angebot für vorschulische Einrichtungen".
Die VG Musikedition beauftragte die GEMA, weil es zu viele Kitas gibt und kein Rahmenvertrag.

/wirr/

Machst Foto von Oma ... im Hintergrund Schloß Grunewald ... stellst in Internet ... 500,- € ... :-)
Stiftung kommt und kassiert ab ... hast nicht gefragt nämlich ... :-d
Enkelin singt der Oma ein Ständchen zum 90. ... GEMA kommt ... lauscht - und kassiert ab ... :-)

Bei den Kindern handelt es sich meist um Vorschulkinder, die so Zettel beihaben, wenn sie in
Rentner-Club oder Krankenhaus singen oder auf Volksfest. Die könn ja nun nicht 1000 Lieder
ausendig lernen - also Zettel. 100 Jahre wurde fröhlich gesungen - in krankhafter Gier nach
dem schnöden Mammon wollens jetzt Geld von Lied, wo irgendwo singst. Morgen sind es die
Gedichte und übermorgen Zitate. Es folgen die Rezepte, danach die Witze. Urheberrechte ...
Nirgendwo ein Satz, ein Spruch oder ein Lied, dass nicht vorher schon jemand geplappert hat
oder gesungen und sein geistiges Eigentum drauf anmeldet.

Bevor Du überhaupt den Schnabel aufmachst -> genauestens überlegen, was Du sagst. Der
Nachbar könnte sagen : "DAS habe ICH doch vorher gesagt !" Wie die GEZ - Du zahlst zwar
schon Gebühren, aber das bezahlbare Fernsehen gibt auch noch nebenher. Zwei mal zahlen
also - für 1 Film. Das kleine Kind singt vor Freude - dafür soll es zahlen ! Wie Du bereits alles
doppelt & dreifach zahlst. Der Beamte lebt nun schon von Deinen Steuerngeldern - nein ! - er
will auch noch Gebühren für jeden Stempel. Jetzt ist das singen dran - morgen das furzen.

Ein einfaches Urlaubsfoto im Internet vom Enkel wird Dir zum Verhängnis. Hinter dem Enkel ist
ein Denkmal zu sehen ... 500,- € sind fällig. Sie wollen Geld - Geld - Geld
Morgen ist es das DIXI-Klo auf dem Flohmarkt. Du hast Dich vor dem Sch....haus fotografieren
lassen - die Stadt als Besitzer des Klo´s meldet Urheberrechte an. Wirst sehen - so kommt´s.

Wir werden noch staunen, für was wir eines Tages alles bezahlen müssen. Das kranke Hirn
erfindet jeden Tag neue Gebühren - Steuern - Abgaben - Strafen - ... staunen werden wir.
Sie machen die Luft dreckig ... Du sollst für saubere zahlen.

:-w

"Denn sie wissen nicht, was sie tun" ... oder doch ... :-)
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 03.08.2011 um 02:37 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 03.08.2011    um 14:07 Uhr   
Familienrat - Mitbestimmung ... mitbestimmen ... bestimmen



"Solange du Deine Füße unter mein Tisch steckst, solange sage ich, wo es lang geht !" Solche
autoritären Erziehungspostulate gehören glücklicherweise heute nur selten ins pädagogische
Repertoire von Eltern. Moderne Eltern begreifen sich nicht als allmächtige Bestimmer über ihre
Kinder. Vielmehr nehmen sie ihren Nachwuchs als kleine Persönlichkeiten wahr, die schon früh
einen eigenen Willen, eigene Bedürfnisse und eigene Ansichten entwickeln.

Schon Babys zeichnen sich durch Willen und Durchsetzungsvermögen aus - entscheiden über
ihre Handlungsweisen. So krabbeln sie zielgerichtet auf ein bestimmtes Spielzeug zu, machen
damit klar, was sie wollen. Damit dokumentieren die Kleinsten ihren unverrückbaren Willen.

Ob Kinder sich reflektiert entscheiden können, hängt von ihrer intellektuellen und "kognitiven"
Entwicklung ab. Wichtige Erkenntnisse hat der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget
in seiner Studie "Theorie der geistigen Entwicklung" gesammelt. Er kam zur Schlussfolgerung,
dass für Kinder vor dem 6. Lebensjahr geistiges Leben garnicht existiert. Mit ca. 11, so Piaget,
bekämen Kinder einen "objektiven Blick".

Neue Forschungen zeigen, dass die "kognitive" Entwicklung bei Kindern schneller verläuft. Die
kanadische Psychologin Janet W. Astington beschreibt in ihrer Studie "Wie Kinder das Denken
entdecken" moralische Werte und Vorstellungen. Der deutsche Psychologe Rolf Oerter meinte,
dass Kinder bereits mit 3 fähig sind, bewusst Entscheidungen zu treffen und im Kindergarten
oder der Familie mitzureden und mitzubestimmen.

Revolutionär für heutige Pädagogik war die Ansicht der italienischen Ärztin Maria Montessori.
Sie traut Kleinkindern Entscheidungsfähigkeit zu und setzte mit dem Motto "Hilf mir, es selbst
zu tun" auf Eigeninitiative. Sie sah als erste Pädagogin das Kind nicht als unmündiges Objekt,
sondern als ernstzunehmendes Individuum, bei dem der Dialog eine Rolle spielt.

Welche Art Mitbestimmung kann man Kindern in welchem Alter zumuten ? Einige Richtwerte :

Kinder bis 4 sollten noch keine ausschließenden Entscheidungen treffen. Sie können aber mit
einer Vorauswahl durch die Eltern entscheiden, was sie essen wollen oder was sie anziehen.

Kinder bis 6 sind schon reifer und können Entscheidungen schon mit weniger Hilfe treffen. Sie
können Fehlentscheidungen mit unangenehmen Konsequenzen verkraften. In dem Alter sind
Entscheidungen über den Aufenthaltsort ( "Willst du lieber mit Mama einkaufen oder bei Papa
im Garten bleiben ?") angebrachte Mitsprachethemen.

Kinder bis 10 sind in der Lage, in die Zukunft zu denken und Entscheidungen zu treffen, deren
Konsequenzen nicht sofort spürbar sind. Kinder in dem Alter können mitbestimmen, wohin sie
in Urlaub fahren oder wie sie ihr Kinderzimmer gestalten wollen.

Bei Kindern ab 10 werden die Entscheidungskompetenzen größer. Sie können jetzt komplexe
Zusammenhänge betrachten, abstrakt & logisch denken, Konsequenzen berücksichtigen und
Argumente gegeneinander abwägen, um Entscheidungen zu treffen.

Ab 12 haben Kinder auch rechtlich ein Mitspracherecht. Wichtig, wenn Eltern geschieden sind
oder getrennt leben. Da kann das Kind bei der Wahl des Wohnorts, bei welchem Elternteil es
leben will, mitbestimmen.

Kindliche Entscheidungen werden nicht immer von Eltern gutgeheißen. Der bekannte dänische
Pädagoge Jesper Juul rät in solchen Fällen diplomatisch vorzugehen, kindliche Entscheidungen
zu respektieren und Alternativen anzubieten wie z.B. : "Das hast du jetzt also angezogen, ich
glaube, das ist zu wenig. Du sollst vielleicht noch deinen Anorak mitnehmen, wenn du frierst."
Für ihn sind Kompromisslösungen wichtig, damit Kinder selbstständig werden. Eltern sollen es
nicht als Autoritätsverlust verstehen : "Kinder wollen bestimmen - in Wirklichkeit meinten sie :
"Ich möchte gerne selber dafür verantwortlich sein."

Die klassische Instanz, um Mitsprache in der Familie zu kultivieren ist der regelmäßig tagende
Familienrat. Dabei sind alle Familienmitglieder gleichwertig. Jeder darf sagen, was ihn bewegt
und alle anderen hören erstmal zu. Eine Tagesordnung könnte den roten Faden bilden. Nicht
alle Themen sind für den Familienrat geeignet. Diskutiert werden sollen nie partnerschaftliche
Probleme. Sinnvoll ist es, über das zu reden, was das Leben in der Familie ausmacht.
Von „A“ wie Aufräumen - über „M“ wie Müll raustragen - bis „Z“ wie Zubettgehen.

So würden sie in gewisser Weise „gleichwürdig“ mit Erziehungsberechtigten, sagt Jesper Juul.
Demokratisches Denken und Handeln wird beim Kind gefördert - die familiäre Harmonie steigt.

:-)

Nicht mehr "gehorchen" - -> "befehlen" ist jetzt angesagt !
Puffelchen ist ab jetzt "Erziehungsberechtigter" ... /wirr/

Kommentar heut Abend ...
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
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geschrieben am: 04.08.2011    um 22:35 Uhr   
So, da bin´sch wieder. Zwar mit biss´l Verspätung, dafür aber mit genaue Lageplan von diese
"Mitbestimmung" von Kinder. Kinder an die Macht - nenn ich mal mein Kommentar. Diese
Experten haben ja wieder ganze Arbeit geleistet. Alles wieder klug durchdacht aber auch jetzt
wies wieder alles genau studiert haben.

"Solange du Deine Füße unter mein Tisch steckst, sage ich, wo es lang geht !" Sie nennen das
ein "autoritäres Erziehungspostulat" und sagen auch noch : "glücklicherweise" gibts das nicht
mehr. Eltern sind jetzt "modern". Was "modern" ist, habens schlauerweise nicht näher erklärt.
Oder doch. Oder zumindest versucht. Ansatzweise. Siehst ja, ganze Wissenschaft beschäftigt
sich mit Gehirnwindungen von Kind. Und nebenher führens den Titel "Erziehungs-Berater" und
"Entwicklungs-Psychologe" oder "Pädagoge".

Hab ich mich gedacht, dass kann ich auch .. :-) .. hab ich Doktorarbeit dazu auch geschrieben.
Damit Du mich das auch glaubst, guggst Du ein paar Auszüge ... ->>
Kinder an die Macht
Was Kinder jetzt alles so können, müssen, dürfen, sollen, haben, hätten und "mitbestimmen",
sagen ja Fachleut ... hat Huschel sich gedacht - Kinder an die Macht. Reimt sich sogar .. :-)
Habe ich heute Nacht heimlich auf Papier Kabinett zusammengestellt. Opposition gibbet nicht.
Die kleine Angelique ( 3 ) hab ich zur Kanzlerin ernannt.
Der kleine Philipp ( 4 ) - ( auch Zappelphilipp ) is jetz Wirtschaftsminister.
Die kleine Ursel ( 8 ) hab ich zu Arbeitsmnisterin gemacht.
Wölfchen ( 5 ) is der Innenminister ... Plüschi ( 6 ) is der Aussenminister.
Dann noch Piggi, Joschi, Rabastel, Knuffel und Blasius und paar mehr.
Diese kleine Rasselbande regiert nun Deutschland. Also uns.

Da sie ja mit 3 Jahren schon bestimmen dürfen, was sie essen und anziehen sollen, können´s
auch die Richtlinien der Innen- und Aussenpolitik bestimmen. Nix bewegendes also.
Zappelphilipp is schon 4, der kann gut als Wirtschaftsminister auch schon Fehlentscheidungen
mit unangenehme Konsequenzen verkraften ( Experten sagen ).
Ursel kann sogar schon in die Zukunft ( also bis heute Abend ) denken. Die Konsequenz ihres
Handelns werden wir erst später spüren. Bestens geeignet für den Job quasi.
Wölfchen und Plüschi werden in ihre Aufgaben hineinwachsen und irgendwann werden sie die
komplexen Zusammenhänge erkennen. Falls nicht, könnens immer noch zurücktreten.

Das gute daran ist, steckst ihnen 2 Mio Euro heimlich zu, erkennens daran nix böses oder gar
arglistiges. Kleine Kinder kann man nicht korrumpieren oder bestechen. Sie werden dies Geld
unter den Armen verteilen. Hast Du Hunger, geben sie Dir zu essen. Hast Du einen Schnupfen,
heilen sie Dich mit Medizin und werden nicht fragen : "Hast Du Geld für Pillen ?" Bist Du krank,
werden sie Dich mit viel Liebe und Fürsorge pflegen und nicht, wie andere Gierhälse, erstmal
"Transparenz" fordern und das Geld für die lebensnotwendige OP als Vorschuß fordern. Hast
Du viel gearbeitet, werden sie Dir den Urlaub an der Adriaküste gönnen und nicht wie andere
Deppen sagen : "Urlaub kann man auch im heimischen Garten machen."

Und sie werden 1000,- Euro als Lohn im Monat verlangen und nicht 2 Million. Sie werden Dich
dumm angucken und ungläubig fragen : "Was soll ich mit soooo viel Geld ? Ich kann doch nur
eine Schüssel Brei essen. Danach bin ich satt" Kleine Kinder brauchen nicht 2 Porsche und 1
Lamborghini - sie brauchen keine 2 Villen und gehen nicht in den Puff. Und : Sie lügen nicht !
Sie nehmen dem Armen nicht das letzte weg und stecken es dem gierigem Fettwanst zu.
Wir würden eine gute Regierung haben - so mein Plan. Aber es gibt ja noch die Realität ... :-d

;-)

Zurück zu den "Experten". Einen "Familienrat" bilden. Wichtigste Instanz wo gibt in so kleine
Familie. Kind hat volle Mitspracherecht. Ausreden lassen - zuhören. Wenns auch erstmal nur
"plitschi platschi" und "plumplum" sagt das Kind, isses doch wichtig. Und geordnet vorgehen
bitte -> bei "A" ( anziehen ) anfangen und bei "Z" ( zu Bett gehen ) aufhören. Ja gut, wenn´s
schon 20.00. Uhr ist, kannst auch bei "Z" anfangen. In gewisser Weise würden sie quasi auch
so zu "Erziehungsberechtigten", sagt Fachpädagoge Juul. Du musst halt nur bissl aufpassen,
dass DU nicht derjenige bist, der zu Bett gehen muss.

Mit 3 bestimmen sie was sie anziehen und essen. Du musst nur noch aufpassen in welchen
Anzug sie springen und in welcher Schüssel die Nase landet ( falls sie noch nicht sprechen ).
Mit 7 können sie sogar in die Zukunft denken - da sind sie uns natürlich weit voraus, gelle ?

Mit 10 könnens sogar schon in SEP und Du kannst ihnen so Rollenspiel anvertrauen. Könnens
doch jetz schon Zusammenhänge erkennen und abstrakt denken. Logik ist nicht erforderlich.

Und mit 12 bestimmens jetzt sogar den Wohnort ... /wirr/

:-w

Ich muß jetzt Sachen packen. Ich soll morgen umziehen ... :-d
Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
  TopZuletzt geändert am: 04.08.2011 um 22:41 Uhr von Huschelchen
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geschrieben am: 07.08.2011    um 08:41 Uhr   
Das Hühnerbein ...



Heute kleinen Lückenfüller für Euch ... was gesundes. Hühnerbein - Delikatesse in China.
Wir stopfen den fetten Hahn vom Grill, Backofen oder aus dem Kochtopf in uns hinein ....
und beste von Gockel wo gibt ... die Hufe ... die hauen wir einfach weg ... in Müll. Fehler !
Im Winter - beste gegen Erkältung.


-

Wissenschaftler der Universität Nebraska bewiesen, dass Hühnersuppe gesund macht. Bei
Erkältungen werden zu viele weiße Blutkörperchen in die Nasenschleimhäute transportiert.
Durch Einnahme der Hühnersuppe wird der Transport der weißen Blutkörperchen reduziert.
Die Suppe bringt die Schleimhäute zum Abschwellen und lindert Erkältungen. Welcher Stoff
nun genau dafür verantwortlich ist, bleibt ungeklärt. Der Ernährungswissenschaftler Stefan
Rebbin aus Hamburg vermutet, dass durch diese Suppe die Flüssigkeitszufuhr erhöht wird.
Wenn sich der Schleim verflüssigt, kann er schneller ablaufen. Zum andern ist Hühnerbrühe
ein Nahrungsmittel mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen.

Laut japanischen Studien entdeckten Forscher einen weiteren Heileffekt der Suppe, die aus
Hühnerfüßen gekocht wird. Die größere Menge von Hühnerfüßen senkt den Bluthochdruck –
genaugenommen "Kollagen-Hydrosylat", ein natürlich vorkommender Stoff in Hühnerfüßen.
Wissenschaftliche Versuche zeigten, dass eine tägliche Dosierung von nur drei Gramm des
"Kollagen-Hydrosylats" einen positiven Blutdruck-Effekt hat.

Von Tütensuppen rät Rebbin ab : "Das sind dehydrierte Suppen mit geringem Mineralstoff -
und Vitamingehalt. Wer Hühnersuppe essen will, der soll sich eine kochen."

-

Besser als jede Tablette. Druck Dich das aus ... und kleb in Rezeptbuch ... :-)

Zutaten für das Rezept ( 4 Personen ) - Pikante Hühnersuppe

3 EL Garam Masala ... 2 Lorbeerblätter ... 1 EL zerdrückte Pimentkörner
1 kg Hühnerbrust mit Haut und mit Knochen ... 8 Stück Riesengarnelen
40 gr Macadamianüsse ... 6 Schalotten ... 100 g Mungobohnensprossen
3 Knoblauchzehen ... 1 Stück frischer Ingwer ... 0,5 TL Kurkumapulver
0,5 TL Chilipulver ... Salz & Pfeffer ... 4 EL Erdnussöl ... 1 große Kartoffel

Zubereitung : ...

1,5 L Wasser mit Garam Masala, Lorbeerblättern & Pimentkörnern in einen Topf geben und
aufkochen lassen. Das Fleisch waschen und in den Sud geben. Alles bei milder Hitze 30 Min.
ziehen lassen. Riesengarnelen waschen und 8 Min. vor Ende der Garzeit zum Huhn geben.
Dann herausnehmen und beides abtropfen lassen.
Die Brühe beiseite stellen. Das Hühnerfleisch von den Knochen lösen, die Haut abschneiden
und das Fleisch in Würfel schneiden. Die Garnelen schälen, den Darm entfernen und würfeln.
Dann die Nüsse grob hacken. Schalotten schälen und in Würfel schneiden. Knoblauchzehen
schälen und halbieren, Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
Die Nüsse, die Zwiebeln, Knoblauch und den Ingwer mit etwas Brühe in einen Becher geben
und mit dem Stab des Handrührgerätes pürieren. Mit Kurkuma und Chilipulver würzen. Dann
die Hälfte vom Öl erhitzen und die Paste darin ca. 2 Minuten lang rösten.
Das Fleisch und die Shrimps dazugeben und alles mit der Brühe angießen. Bohnensprossen
unterrühren. Die Kartoffel waschen und in dünne Scheiben schneiden. Dann das restliche Öl
erhitzen, die Kartoffelscheiben goldbraun rösten, dann salzen.
Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Kartoffel-Chips garniert servieren.

Im übrigen gilt ja hierzulande derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
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