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Nutzer: Sturmwölfin
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geschrieben am: 28.11.2002    um 10:24 Uhr   
also liebes bitte nicht angegriffen fuehlen, hab doch in meinem beitrag kein boeses wort verwendet, dass dich angreifen wuerde. hab lediglich gefragt welche buecher du verwendet hast, weil ich mir die buecher dann zulegen wollte, weil ich es sehr interessant fand, was du da zusammengestellt hast...*laechel*...und wenn es so scheint das ich auf etwas anspielen wollte, war dies gewiss nicht meine absicht, denn ich finde deinen beitrag nach wie vor ganz klasse!!!...Verzeih bitte Liebes, wenn ich dich gekraenkt habe...
und an bezél wusste ja gar net, dass sich die texte von meiner und der seite von amarok so gleichen, naja wurde wahrscgheinlich auch die gleichen buecher als grundlagen verwendet...

Naja ich werd mich dann malw ieder verziehen...
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Nutzer: Sternwoelfin
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geschrieben am: 28.11.2002    um 11:54 Uhr   
respekt...ud sehr schön beim lesen..:)
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 28.11.2002    um 16:55 Uhr   
na gut...dann bin ich jetzt nicht mehr böse...hem....hab dann wohl auch was falsch verstanden...ich werd mal gucken, wenn ich wieder Zeit habe, auf welche Bücher sich der Text bezieht...Bussi ans Minchen....wenn er die Texte für den Biounterricht braucht, kann er sie ruhig nehmen @Feuerpfote...alle mal knullz

Dat Ederisl
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 28.11.2002    um 17:15 Uhr   
Die Wulfssage



In jenen langen Jahren, als er Weisheit fand, reiste Wulf aus dem Herzland, in dem er geboren worden war, an die kalte, graue Ostsee im Norden und von dort zur Wärme der Adria im Süden. Dann wanderte er von den Dünenlandschaften der Atlantikküste auf der Iberischen Halbinsel quer durch bis zum Ural, dem Gebirge tief im russischen Hinterland, das die östliche Ausdehnung seines Territoriums markierte. So entstanden die Wolfswege, und die Plätze, an denen Wulf sein mšdes Haupt zur Ruhe legte, wurden zu den heiligen Orten, die er in ihrem urtümlichen Zustand kennen lernte.
Damals befreite er aus Felsen und Bäumen und einsamen Seen die anderen Wolfsgötter, die sein Rudel bilden sollten. Diese Götter wanderten in seinem Gefolge und halten ihm die letzten Wolfswege zu schaffen. Als er sich dem Alter der Reife näherte, fühlte Wulf das Verlangen nach einer Gefährtin, die ihm an Stärke und Weisheit ebenbürtig wäre und ihm helfen sollte, das Rudel zu führen. Doch es gab keine Gefährtin für ihn und die Wolfswege schienen alle vollendet zu sein, ausser dem letzten der zurück zu dem Ort führte, von dem er ausgegangen war, zu dem Felsen, der Wulfsfelsen hieß und sich in der geheimen Mitte der nebligen Höhen des Herzlandes erhob.
So kam es, dass er um die Zeit seiner Reife ans Ende seiner Reise gelangte, dorthin, wo seine irdischen Wanderungen begonnen hatten. Auf dem Felsen, aus dem er ausgebrochen war, um frei zu sein, wartete Wulfin, die Wölfin. Woher sie gekommen war, wusste er nicht, denn Wulfin, die Mutter, die andere Seite des Lichts, die andere Seite der Finsternis, ist ein Mysterium wie Wulf selbst. Er wusste nichts über sie, aber er sah sie und wurde von ihr angenommen, und jetzt war das Rudel der Götter fast vollständig. Jedoch noch nicht ganz.
Denn Wulf und Wulfin paarten sich und bestimmten, dass ihre Jungen die sterbliche Wolfheit bilden und zusammen, alle sterblichen Wölfe gemeinsam, der zuletzt gefundene wulf sein sollten - jeder sterbliche Wolf Teil von etwas, das grösser war als er selbst und dessen Wahrheit sie während ihres Lebens nur erraten und erst nach ihrem Tod völlig erkennen konnten. Einzeln, für sich allein, waren die erdgebundenen Wölfe sterblich, alle zusammen als Einer waren sie ein weiterer wulf.
So zogen die Götter die sterblichen Jungen auf, und jeder von ihnen gab seine Weisheit auf seine eigene Art an sie weiter - das Wissen von Felsen, Bäumen und Seen, das Wissen vom Leben, das Wissen vom Tod und das allergrößte, die Furchtlosigkeit, durch die das Selbst stirbt und die wulfnatur erneut gefunden wird.
Die Jungen wuchsen heran, und Wulf und seine Mitgötter, männliche wie weibliche, gerieten in Erregung über das, was geschah. Einige hatten Verlangen nach ihnen, und andere waren eifersüchtig auf sie, denn Götter haben besondere Schwächen.
Also bestimmte Wulf, dass sich kein wulf zu einem sterblichen Wolf gesellen solle. So würde die sterbliche Wolfheit ihren Ursprung vergessen und die Götter, die sie hervorgebracht und genährt hatten, würden für die sterblichen Wölfe unsichtbar sein. Wenn einer der Götter dieses Gesetz bräche und sich mit einem sterblichen Wolf zusammentäte, dann solle seine Strafe und Qual so viele Jahre dauern, wie er Tage mit dem sterblichen Wolf verbracht hatte. Dies bestimmte Wulf inmitten der Überreste des Wulfsfelsens, der ihn geboren hatte und er sagte: "Lasst sie ihren Ursprung nicht wissen, denn sonst werden sie davon träumen, was sie sein könnten, und sie werden ihre Augen nicht dem öffnen, was sie sind. Jedoch werden sie uns daran erinnern was wir sind, und mit ihrer Sterblichkeit werden sie uns lehren, unser Sein zu ehren. Als Gegenleistung werden wir über sie wachen und sie leiten, wie die Schatten und das Licht des Waldes mich geleitet haben, als ich die Wolfswege schuf, damit alle folgen können."
"Doch lass ihnen eine ferne Erinnerung an uns", fügte seine Gefährtin Wulfin weise hinzu, "lass sie manchmal in die Sterne schauen, auf dass sie dort die Abbilder der Wolfswege sehen, die du geschaffen hast, damit etwas von unserer Göttlichkeit zu ihnen gelangt, wenn sie bedrückt und voller Furcht sind und wenn sie träumen und unseren Mut suchen. Lass sie auch im Innersten ihres Herzens wissen, dass sie zusammen einen Wulf bilden, der uns gleich ist und von uns geachtet und geliebt wird. Denn ein solcher Glaube an sich selbst wird sie dazu bringen, uns zu ehren und alles, was wir ehren: Alles Leben, die Einheit aller Dinge."
Wulf der Große schaute auf die Jungen, die er gezeugt hatte, wie sie zwischen den Felsbrocken des Wulfsfelsens spielten, und sagte: "So soll es sein."


Geändert am 08.12.2002 um 17:38 Uhr von Smaragdwoelfin
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 28.11.2002    um 17:17 Uhr   
Dann nahmen die Götter von den sterblichen Jungen Abschied, einer nach dem anderen. Sie beobachteten traurig, wie ihre Schutzbefohlenen sie aus ihrem Blickfeld weichen sagen, zurück in die Gestalten von Felsen, Bäumen und Seen, aus denen sie einst von Wulf befreit worden waren, bis nur noch der Wind zurückblieb und von dem flüsterte, was gewesen war. Nun waren die sterblichen Wölfe allein auf der Erde und wussten nicht, dass die Götter ihnen so nah waren, in Felsen, Bäumen und Seen, und sie empfanden nur den Verlust von allem, was sie großgezogen und ihnen Liebe gegeben hatte. Die Jungen waren verwirrt. Halb erinnerten sie sich daran, was sie verloren hatten, halb glaubten sie, sie seien mehr, als jeder von ihnen als einzelner war. Dann mühten sie sich zu suchen, was sie nicht finden konnten. Die sterbliche Wolfheit zerstreute sich aus dem Herzland, folgte den Wolfspfaden, die Wulf selbst angelegt hatte, wanderte an den heiligen Plätzen vorüber, wo er sich ausgeruht hatte, vergaß ihre Vergangenheit und ihre Aufzucht, vergaß am Ende sogar, dass das Herzland die Heimat gewesen war, und lernte stattdessen, es zu fürchten und sich nie den nebligen Höhen zu nähern, wo sich der Wulfsfelsen erhob.
Doch in der Seele eines jeden Wolfs blieb ein wunderbares Echo jenes sagenhaftes Ortes zurück. In der Erinnerung eines jeden Rudels haftete, von Generation zu Generation weitergegeben, ein Teil der Wahrheit, nämlich dass die Wolfheit selbst ein wulf war und dass sie einmal in ihrer Vergangenheit eins gewesen waren, von göttlicher Natur und ewig Jahrtausende hindurch wanderten die Wölfe ohne Furcht, Herren des Territoriums, das Wulf ihnen bereitet hatte, und sie ehrten das übrige Leben - sogar die Menschen -, so wie große Katzen, die gefährlichen mit den Säbelzähnen, die von Kriegswulf Smilodon angeführt wurden.
Die Zeit verging, und die Schatten wurden länger über der Erde, als die Menschen aufhörten zu jagen und zu sammeln und stattdessen Siedlungen anlegten und so die Berührung mit der Wildnis verloren. Um diese Zeit war es, dass die Menschen zum Fluch der Wölfe wurden, zu dem Dämonen, zur Fäulnis in der wilden Rose des Lebens. Sie, die einst schwach gewesen waren, wurden jetzt stark.
Die Menschen bauten ihre Palisaden und trennten sich von de Leben auf der anderen Seite. Sie schliefen unruhig, aus Furcht, ihre Palisaden könnten umfallen. Sie stiessen um sich und wälzten sich herum und schufen sich Albträume aus dem, was jenseits der Palisaden lag, und ihre Ängste bündelten sich in der Gestalt des Wolfes. Die in der natürlichen welt Verbündete gewesen waren, wurden zu Feinden. Die Menschen erklärten den Wölfen den Krieg und sagen in deren glänzenden, grimmigen Augen und gierigen Zähnen eine Wildnis, die sie jetzt fürchteten. Die Menschen gruben und bauten, schaufelten und rammten, töteten Tiere und Pflanzen - und töteten sogar einander selbst. Aber wie die Pilze, die in umgestürzten Wäldern gedeihen, ernährten sie sich vom Verfall und wurden dick vom Tod. Damals begann die Zerstörung der alten Wolfswege und auch der heiligen Plätze, wo die Wölfe ihre Gemeinschaft mit den Göttern und der Wildnis herbeigeheult hatten. Selbst dorthin drang die Entweihung durch die Menschen und breitete sich aus.
Die Menschen bauten ihre Palisaden quer über die Wolfswege, und dort, wo die Wolfswege die Gewässer und die Flüsse überquert hatten, wo die Wölfe Halt machen und trinken und sich in den lauteren Wassern des Lebens reinigen konnten, wurden Brücken gebaut, die die Menschen für hochheilig erklärten. Die Wölfe, die dachten ihre Wege seien noch sicher, kamen zu diesen Brücken in aller Unschuld, doch die Menschen töteten sie. Dann begann wahrlich die Zeit von Furcht und Schrecken.



Geändert am 28.11.2002 um 17:21 Uhr von Smaragdwoelfin
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 28.11.2002    um 17:18 Uhr   
Wölfe wurden lebendig an ihren Pfoten an die hölzernen Pfeiler der Brücken genagelt, damit andere sie sehen und als Warnung nehmen sollten. Einige Wölfe wurden enthauptet, ihre Köpfe wurden aufgespießt, als Zeichen der Stärkte und der Entschlossenheit der Menschen. Die abergläubischen Menschen aßen Wölfe und bildeten sich ein, sie würden so die Wildnis verschlingen und zähmen. Wölfe wurden geblendet und kastriert, und die Ungeborenen wurden aus den Leibern ihrer Mütter gerissen und bei lebendigem Leibe verbrannt, den Wolfsgöttern zum wilden Hohn. Doch nur wenige Wölfe, die solche Schrecken beobachteten, überlebten. Die meisten von ihnen lebten und starben fern von den Menschen, erfuhren nie etwas von der Finsternis, die mitten unter ihnen aufkeimte, und sahen oder hörten ihren Feind nicht kommen, bis es zu spät war. So kam es, dass die arglosen Wölfe altes Wissen lernten, das Ehrfurcht vor den Menschen, den Plätzen und voreinander lehrte. "Lasst eure Brüder und Schwestern Plätze haben, so wie ihr die euren habt, und wenn sie euch das Eure nehmen, dann denkt daran, dass sie irgendwo etwas verlassen, was dann frei ist. Nach Norden mag ein Wolf gehen, meine Lieben und nach Süden, nach Osten mögt ihr wandern, oder nach Westen: Zu allen Plätzen führen die Wolfswege und ein Wolf der sie kennt, kann immer seine Bestimmung finden."
So wurden die Wölfe gelehrt, dass die Erde allein gemeinsam gehört und dass ein Wolf, der zu viel für sich nehmen möchte, daraus keinen Nutzen haben wird. Auch kann kein Wolf die ganze Erde kennen, denn niemand als die Götter selbst kann alle Orte kennen oder an allen Orten zugegen sein. Ein Wolf sollte sich trösten zu wissen, dass es immer einen Platz für ihn gibt. Wenn Wolfsjunge diese Dinge lernten, dann lernten sie auch, dass , wie der Leib ihrer Mutter ein Ort der Sicherheit, des Trostes und des Friedens ist, das Herzland den Zufluchtsort der Wolfheit darstellt, ihren Anfang und ihr Ende.
Einige wenige Wölfe stellten Vermutungen darüber an, wo dieser Ort war, und manchmal wagten sich Pilger, Ausgestoßene oder Träumer weit weg von ihrem Heimatterritorium fort, um den Weg ins Herzland zu suchen, um dort ihren Traum auszusprechen, dass sie einst auch zu den Göttern gehörten und wieder Götter sein wollten. Aber nach der Zeit, als die Wolfswege von den Menschen unterbrochen wurden, ging der Heimweg in das Herzland verloren.
Warum haben dann die Götter der sterblichen Wolfheit nicht geholfen, den Aufstieg der Menschen zu verhindern? War das nicht ihre Aufgabe? Oder lag es daran, dass sie es nicht sahen?
Die Wahrheit ist, dass die Götter so fehlbar und blind wie ihre sterbliche Wolfheit sein können - und noch anmaßender. Als die Menschen ihr unerbittliches Zerstörungswerk fortsetzten, waren die Götter nicht bereit zu sehen, dass ein Fluch über die Wolfheit hereinbrach, Doch jetzt war das ureigene Verhängnis des Wolfes nahe. Unter den Göttern sah es der am wenigsten, der der Weiseste von ihnen hätte sein sollen: Wulf selbst. Und warum? Weil er sein eigenes Gesetzgebrochen und sich zu einer sterblichen Wölfin gesellt hatte.
Das erste Mal, als Wulf mit seiner sterblichen Gefährtin zusammenging, vergab ihm Wulfin, und Wulf schämte sich. Das zweite Mal vergab ihm Wulfin, und Wulf war zornig. Das dritte Mal... Als Wulf zum dritten Mal mit seiner sterblichen Gefährtin ging, war der Himmel voller Sternschnuppen, die Erde erbebte unter fallenden Meteoriten, und die Wälder standen das ganze Jahr seiner Sünde in Flammen. Seine stbliche Gefährtin empfing einen Wurf. Als Wulfin Wulfs Sünde nicht verzieh, sagte er stolz: "Aber ich bin Wulf, und du kannst mir kein Leid antun."
Sie tat es auch nicht, denn sie brauchte es nicht zu tun. Der Götter eigene Gesetzt waren von Wulfs selbst gebrochen worden und so wie eine Rose von dem verborgenen Wurm in ihrem Inneren verzehrt werden kann, so begann Wulf selbst zu sterben.
Während der Bauch seiner sterblichen Gefährtin zunahm, wurde er schwächer, Tag um Tag und Monat um Monat. Er verlort seine Führungsstellung an Wulfin. Auch Götter müssen nach dem Gesetzt leben - und auch unter dem Gesetz leiden.
Wulfin hatte die Gefahr gesehen, die in der zunehmenden Stärke der Menschen und der bösen Natur ihrer Angst lag. Sie war masslos zornig, dass ihr Gefährte das Rudel der Götter selbst so gefährdet hatte, als er seine Stärke einer sterblichen Wölfin geschenkt hatte. Wulfin erklärte, was bald geschehen würde.

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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 28.11.2002    um 17:19 Uhr   
"Nach dem Gesetz, das du selber geschaffen hast, wirst du für schuldig befunden, und mit der Strafe, die du festgelegt hast, sollst du selbst gestraft werden. Tausend Tage bist du mit einer sterblichen Wölfin gegangen. Tausend Jahre musst du nun mit den sterblichen Wölfen laufen und ihr Leid und ihr Elend kennen lernen. Du, der du hättest sehen sollen, wie die Stärke der Menschen zunimmt und die Wildnis verdirbt, du wirst nun diese Qualen ein ganzes Jahrtausend lang erleiden. Du selbst sollst eines der beiden Jungen sein, die von deiner sterblichen Gefährtin geboren werden, und da du die sterbliche Wolfheit ihren Ursprung nicht hast wissen lassen, wirst auch du vergessen, was du einst gewesen bist. Du sollst von gewöhnlichen Wölfen geboren werden, um wie sterbliche Wölfe zu sterben und wieder geboren zu werden, Leben um Leben, ohne zu wissen, was du einst warst. Du sollst Tod um Tod erleiden und in jedem Leben wieder etwas lernen von dem, was ein Wulf wissen sollte. Jedes Mal sollst du etwas wissender wieder geboren werden. Und wie deine Weisheit zunimmt, so soll auch dein Leiden zunehmen. Bis ein Leben für dich kommt, mehr als neunhundertneunzig, sterbliche Jahre von jetzt an, in dem du alles lernen musst, was du aufs Neue in einem Leben gelernt hast, alles erleiden musst, was du erlitten hast, alles verlieren, was du verloren hast, und doch musst du noch immer streben, deinen Kopf zu den Sternen zu heben, und zu sehen, was du einst verloren hast. Wenn du dann noch die Stärke hast, der Wulf zu sein, der du einst warst, dann wirst du einmal mehr auf dich als Wulf erheben. Wenn nicht, dann wird die Wolfheit sterben."
Der sterbende Wulf starrte seine Wulfin an, blickte in ihre klaren Augen und sah, was er verloren hatte. Er sah, dass er sie liebte und dass sie, trotz allem, auch ihn liebte. "Und was ist mit dem anderen Jungen, das meine sterbliche Gefährtin zur Welt bringen wird?" flüsterte er.
Wulfin schwieg lange, unsicher, ob sie sagen sollte, wer dieses Junge sein musste. Aber dann sagte sie schliesslich: "Dieses Junge erde ich selbst sein, damit du nicht allein auf der Erde bist, und damit dich all dein Leiden hindurch ein anderer sterblicher Wolf wahrhaft liebt." "Wirst du wissen, wer ich bin?", fragte Wulf, als aus dem Herzland der Wölfe das Geburtsgeheul seiner sterblichen Gefährtin ihn hinab zur Erde zu rufen begann, hinein in ein dunkles Jahrtausend der Sterblichkeit.
"Ich werde nicht vergessen", flüsterte Wulfin und berührte ihn. "Ich werde wissen, aber mit wem kann ich mein Leiden teilen? Gewiss bin ich mitverantwortlich für deinen Fall, und mein Leiden wird sein, das Leiden all deiner Leben zu beobachten und unfähig zu sein, dir wirklich zu helfen, bis das letzte deiner Leben anbricht." Wulf sah, wie tief ihre Liebe für ihn war. Als er starb, war sein Geheul schwach und sanft, wie das Gefiepe eines Jungen, das nach der Wölfin ruft, die es noch nicht sehen kann. So fiel Wulf von den Göttern zur Erde, und so folgte ihm Wulfin, um sterblich wieder geboren zu werden und den Fluch eines dunklen Jahrtausends zu durchleben; der eine, um danach zu streben, wieder die Welt als wulf zu sehen, die andere, um dem, den sie liebte, all den Trost zu bringen, den sie konnte.
Mit dem Fall von Wulf und Wulfin zu der Zerstreuung des Rudels der Götter begann Rudel um Rudel der sterblichen Wölfe seinen Glauben zu verlieren. Überall in Wulfs Territorium fanden die Menschen die Wölfe schwach. Mehr und mehr Wolfspfade wurden zerschnitten, die Rudel wurden getrennt. Der Feldzug zu ihrer Ausrottung hatte mit dem Beginn dieses verhängnisvollen Jahrtausends angefangen.
Stolz und Torheit, Untreue und Versagen in der Liebe, sie brachten die Wölfe zu Fall und bewirkten, dass sie fast ausgerottet wurden in der Zeit, die auf Wulfs Bestrafung folgte. Schlimmer noch war das Vergessen, denn wenn Gemeinschaften zerbrechen, wenn nicht einmal die Wanderer weit reisen können, ohne zu Ausgestoßenen ihrer Art zu werden, dann verschwindet mit dem Tod eines jeden Wolfes etwas von der Vergangenheit, sodass jede Gemeinschaft nur noch Bruchstücke dessen hütet, was sie einst wusste und gemeinsam hatte.
Selbst die Geschichten von den Göttern und von dem Fluch, der auf Wulf ruhte, gerieten fast in Vergessenheit, außer dass irgendwo in den verflossenen Jahrtausend ein Wolf, der - ohne es zu wissen - Wulf selbst war, lebte und starb und wieder geboren wurde, jedes Mal ein wenig weiser, nie wissend, was er war, aber immer bestrebt, wieder die Göttlichkeit zu finden, die er gekannt und verloren hatte und die für alle Ewigkeit wieder zu gewinnen er schliesslich in seinem letzten Leben noch einmal Gelegenheit haben würde.


Copyright (William Horwood - Die Wölfe der Zeit)

Geändert am 28.11.2002 um 17:20 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 17:40 Uhr von Smaragdwoelfin
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Nutzer: Graupfote
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geschrieben am: 29.11.2002    um 18:54 Uhr   
Ne gute Hilfestellung.....danke auch.
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 30.11.2002    um 19:35 Uhr   

OHOTA NA VOLKOV - WOLFSJAGD
(von Vladimir Vysotskij)



Ich renne wieder mit aller Kraft.
Umsonst, wie immer, meine Finten.
Sie kreisen mich ein, sie haben's geschafft:
Sie hetzen mich froh vor die Flinten.

Hinter den Tannen, auf Knall und Fall
Sind die Jäger im Schatten versteckt.
Der Wolf ist das Ziel, der Wolf verreckt,
Der Wolf überschlägt sich im Schnee.

Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.

Die Jäger spielen ein ungleiches Spiel,
Das Spiel mit den roten Attrappen.
Sie treffen mit ruhiger Hand ihr Ziel,
Denn der Wolf geht nie durch die Lappen.

Das ist bei den Wölfen ein alter Brauch
Und ist doch der Wölfe Verderben.
Das mussten die Wölfe in Kopf und Bauch
Schon mit der Muttermilch erben.

Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.

Der Wolf ist doch ein starkes Tier
Mit Zähnen und mit Klauen.
Warum denn, Leitwolf, sag es mir,
Fehlt ihm das Selbstvertrauen?

Mein Jäger lächelt vor dem Schuss.
Zum Ziel bin ich geboren.
Man macht mit meinem Leben Schluss,
Zieht's Fell über die Ohren.

Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.

Jetzt pfeif ich auf diese Tradition
Und gehe beherzt durch die Lappen.
Mit meinem Leben auf und davon,
Nur Mut, es wird schon klappen.

Ich renne wieder mit aller Kraft,
Wenn sie mir Saures geben.
Heut ist es anders, heute lacht
Die Freiheit mir, das Leben.

Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.

Vladimir Vysotskij, 1968
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geschrieben am: 30.11.2002    um 19:41 Uhr   
Mit den Augen eines Wolfes



Seit den Zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht gaben, kannte ich Dich. Aus den riesigen und undurchdringlichen Wäldern heraus beobachtete ich Dich. Ich war Zeuge, als Du das Feuer bändigtest und fremdartige, neue Werkzeuge machtest.

Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich Dich jagen und beneidete Dich um Deine Jagderfolge. Ich fraß Deine Beutereste und Du fraßt meine Beutereste.

Ich lauschte Deinen Gesängen und sah Deinen Schatten um die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit, so weit zurück, daß ich mich kaum mehr erinnern kann, schlossen sich einige von uns Dir an um mit Dir an den Feuern zu sitzen. Sie wurden Mitglieder Deines Rudels, jagten mit Dir, beschützten Deine Welpen, halfen Dir, fürchteten Dich, liebten Dich.

Und für sehr lange Zeiten lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deswegen hast Du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiß, einige von Euch respektieren auch mich, den Wilden. Ich bin ein guter Jäger. Auch ich respektierte Dich. Auch Du warst ein guter Jäger. Ich sah Dich oft gemeinsam mit den Zahmen Beute erlegen.

In jenen Zeiten gab es alles im Überfluß. Es gab nur wenige von Euch. Die Wälder waren groß. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht. Einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. Einige von ihnen fraßen wir, denn sie waren uns zu fremd geworden. So lebten wir zusammen für lange, lange Zeiten. Es war ein gutes Leben.

Manchmal stahl ich von Deiner Beute, und Du stahlst von meiner Beute. Erinnerst Du Dich, wie Dein Rudel hungerte als der Schnee hoch lag? Du fraßt die Beute die wir erlegt hatten. Das war unser Spiel. Das war unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.

Wie viele der Zahmen aber wurdest auch Du uns immer fremder. Wir waren uns einst so ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von Euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann, Deine zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen auf die die Jagd keine Herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagtest Du mich und ich verstand nicht, warum.
Als Deine Rudel immer grösser wurden und begannen, gegeneinander zu kämpfen, sah ich Eure großen Kriege. Ich fraß jene, die Du erschlagen hattest. Dann jagtest Du mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung, aber Du hattest sie getötet.

Wir Wilden sind nur noch wenige. Du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan habe. Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich Euch anschlossen. Sie haben den Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir so fremd.
Wir sind nur noch wenige und ich beobachte Dich immer noch, um Dir auszuweichen.

Ich denke, ich kenne Dich nicht mehr länger.

(Canis lupus)


Aus Jim BrandenburgŽs Buch "Brother Wolf"



Geändert am 09.03.2003 um 20:42 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 01.12.2002    um 16:25 Uhr   
Wolfskrankheiten

Wölfe können von den selben Krankheiten und Parasiten befallen werden wie Hunde. Wenn ein Wolf aber durch Hunger oder Wunden, die ihm ein Beutetier zugefügt hat, geschwächt ist, können ihm Würmer, Läuse oder andere Krankheiten leicht den Rest geben. Besonders schlimme Folgen für den Wolf haben Krankheiten, die in neuester Zeit aufgetreten sind.

Der Parvovirus wurde erstmals etwa 1977 bei Hunden festgestellt. Er breitete sich schnell auch in der Wolfspopulation aus. "Parvo" ist tödlich für Hunde- und Wolfswelpen.
Die Lymesche Krankheit, eine Krankheit des Menschen, die von bestimmten Zecken übertragen wird, infiziert auch Hunde und Wölfe, die Folgen sind unter Umständen verheerend.
Der Herzwurm ist eine Krankheit, die wahrscheinlich von Hunden , die an Feldforschungen teilnahmen, auf den Wolf übertragen wurden. Hunde und Wölfe sind die Wirtstiere des Wurms, der winzige Mikrofilarien (fadenartiger Wurm) ins Blut entläßt. Moskitos übertragen sie von infizierten Tieren auf gesunde, die Würmer nisten sich dann im Herzen oder größeren Blutgefäßen ein, wo sie heranwachsen. Mehrere erwachsene Exemplare können den Blutstrom zu den Lungen einschränken und so die Fähigkeit des Wolfs, große Entfernungen mit hoher Geschwindigkeit zurückzulegen, untergraben. Je älter dann der Wolf wird, desto größer die Menge der Parasiten und desto geringer seine Ausdauer. Wandern und jagen wird immer schwieriger.
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geschrieben am: 01.12.2002    um 19:28 Uhr   
Geheimnisvolle Symbole



"Schaut euch das mal an! Kommt her!" Drei Männer und eine weitere Frau gesellten sich aufgeregt zu der Archäologin. Sie putzte noch einmal mit dem kleinem Pinsel in ihrer rechten Hand über einen Schriftzug im Gestein.

Seltsame Symbole, Zeichen kamen zum Vorschein. Einer der Männer hockte sich neben die Frau vor der Tafel. Er tastete mit seinen Fingerkuppen die Buchstaben ab. "Es ist nicht griechisch, auch nicht arabisch oder hebräisch ..." Seine tiefe Stimme hallte in der unterirdischen Ruine wieder.

Die Archäologin hob den Blick und sah sich im Saal um. In den Ecken standen prunkvolle Statuen, die an Wölfe erinnern sollten. Der ganze Raum erinnerte an den Barock, gab es den früheren klassischen Stil bereits Jahrhunderte vorher?

Doch der Saal war nicht in dem besten Zustand, wie er es eigentlich hätte seien müssen. Mit der Zeit sind morsche Steinblöcke aus der Wand gebrochen und auch die Säulen hatten tiefe Risse.

Der Archäologe neben ihr zog aus seiner Hose einen kleinen Notizblock und einen mit einem Messer angespitzten Stift. Mühevoll versuchte er die Zeichen haargenau so abzuzeichnen wie es nur ging.

Wind heulte durch die Risse in den Wänden und durch den hohen Eingang. Ein starker Luftzug wehte den Staub, der sich auf dem Boden angesammelt hatte empor und verteilte ihn gleichmäßig im Raum. Für einen kurzen Moment verschwanden die Symbole auf der Tafel, erschienen dann wieder und ...

"Was ist das? So sehr kann ich mich nicht verzeichnet haben!" Die Archäologin wandte ihren Blick wieder an den Mann neben ihr. Sie musterte ihn, seine Hände, seinen Stift und das was auf dem Zettel stand. "Mhh ... komisch!" "Zeichne sie auch mit ab!" Die Buchstaben auf der Tafel, die sich mitten in der Ruine befand, hatten sich wirklich verändert.

Die Archäologen verteilten sich wieder im Raum der Ruine, um nach weiteren sichtbaren Hinweisen zu suchen, die darauf Aufschluss geben würden, was hier passiert war, wieso dieser Tempel erbaut wurde. Eine schwere Aufgabe.

Wieder schlich der Wind durch den Raum, wieder veränderten sich die Zeichen auf der Tafel, wieder bekam es keiner der Archäologen mit. Direkt über der Tafel, die an einem Steinblock haftete, schien Licht durch eine kleine Öffnung in der Decke zu kommen.

Jeden Stein drehten sie um, bis sie endlich einen weiteren Hinweis bekamen, der ihnen aber nicht wirklich weiter half. Auf einem weiterem Gesteinsblock, der aus der Wand gebröselt war, waren merkwürdige Kratzer. "Ach, die kommen davon, dass der Stein hier auf dem Boden liegt!" brüllte einer der Wissenschaftler.

Kurze Zeit wurde es still. "Nein, sie sind in einer ganz anderen Richtung und sind symmetrisch zueinander." Die Archäologin rollte mit den Augen. Es war eine Kratzspur, wenn man sie untersuchen würde, würde man vielleicht heraus bekommen von welchem Tier, doch das konnten sich alle in der Ruine schon denken.

Weitere frische Spuren tauchten auf, sie waren vorher noch nicht da gewesen. Immer die selben Spuren, die selben Kratzer von ein und dem selben Tier – einem Wolf. Es schien, als ob der Wind solche schneidenden Spuren hinterließ, er wehte ununterbrochen.

Irgend etwas schien in der Mitte des Saals zu reflektieren, es war die Tafel mit dem Schriftzug, die Sonne warf ihr Licht auf die schwarz funkelnde Oberfläche, die Zeichen waren Gold. Jetzt standen sie nicht mehr in einer für die Menschen unverständlichen Schrift.

>>Du, der hier in dieses Reich der Wölfe einzudringen vermagst, du seist verbannt bis in alle Ewigkeit! Seist Verfolgt von dem Hass der hier herrschte! Seist Verflucht mit den Schmerzen der hier leidenden Tiere, bis das Schicksal dich erlösen mag!<<
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geschrieben am: 03.12.2002    um 10:47 Uhr   
Wolfsgeist



Im tiefsten Dunkel meines Lebens,als alles schien verloren und vergebens,

vernahm ich aus weiter Ferne seinen wehmütigen Gesang , der nach

grenzenloser Freiheit und Ursprünglichkeit klang.

Im hellen Mondschein erzählte er mir die Geschichte seiner Ahnen

und von den Menschen die einst so ähnlich ihm waren.Dann aber kamen Neid, Hass und Stolz.

Über Jahrhunderte hinweg jagten und töteten die Menschen ihren Bruder ,DEN WOLF.

Doch sein unbeirrbarer Kampfgeist hat ihn dieses grausame Massaker überleben lassen.

Sein tragisches Schicksal verlieh mir neue Kraft , wieder Mut zu fassen.

Die unverfälschte Seelenstärke , die tiefgründigen treuen Augen,all das lässt mich endlich wieder glauben.

Glauben an das ,was ICH bin und immer sein werde , es gibt kein größeres Glück auf dieser Erde.

Der unbesiegbare Wolfsgeist wird mich von nun an ständig begleiten, bis zu jenem Tag, an dem ich ihm folge, in die endlosen Weiten.

Dann schweben wir gemeinsam über die Welt , auf der Reise in ein Land , in dem nur Frieden und Liebe zählt .

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geschrieben am: 03.12.2002    um 10:50 Uhr   
Schaf, Hund oder Wolf



Ein Wolf, alleine lang gestreunt,
ganz alleine den Mond angeheult.
Die Identität völlig verloren,
als Schaf, Hund oder Wolf geboren?

Wohin des Weges durch das Leben?
Falsch gewählt, falsch von sich gegeben.
Die wahre Bestimmung ganz vergessen,
von irgendeinem Teufel besessen.

Den Teufel viel zu spät ausgetrieben,
die Seele findet keinen Frieden.
Dann wie Schuppen von den Augen fallend,
zurück, wo das Glück immer so wallen.

Danke, kleiner Wolf, mich aufgenommen wieder,
singen nun gemeinsam frohe Lieder


Geändert am 03.12.2002 um 10:51 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 05.12.2002    um 12:31 Uhr   
Der Wolf wechselt das Fell, aber nicht den Sinn.



Wenn der Hirt und der Wolf eins sind, ist die Herde verloren.

Wenn der Wolf kommt, vergessen die Hunde zu beißen.

Es wird nimmer lassen der Wolf vom Fassen, der Hund von Katzen, die Katze von Ratzen, der Fuchs von Stehlen, der Teufel von Seelen.

Jeder treibt, was er kann, die Hunde bellen, die Wölfe heulen, und die Mönche lügen.

Man muß den Hund nicht füttern, wenn der Wolf schon im Dorfe ist.

Hündlein muß nicht mit dem Wolf anbinden.

Die Eul liebt nicht den Tag und der Wolf nicht den Hund.

Er ist ein alter Isegrimm.

Bliebe der Wolf im Walde, so würde er nicht beschrien.

Was unter der Herde ist, schont der Wolf nicht.

Wenn der Hunger bekommt Gewalt, treibt er den Wolf aus dem Wald.

Ein Wolf kennt den anderen wohl.

Was ein Wolf gebissen, oder ein Pfaff, das heilt hart.

Bei Wölfen und Eulen lernt man das Heulen.

Wer unter den Wölfen ist, muß mit ihnen heulen.

Wölff und Füchs seynd wohlfeil zu Hoffe.
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geschrieben am: 05.12.2002    um 14:20 Uhr   
Ein Indianer und ein Wolf



Vor vielen Jahren lebte ich mehrere Monate mit Ken Nukwon, einem alten Indianer, im kanadischen Yukon, nördlich des Polarkreises. Abends saßen wir im Licht der Petroliumlampen und er erzählte Geschichten. Eine davon habe ich aufgeschrieben ...

Eines Winters kontrollierte ich mit mit meinen Schneeschuhen die Trapline, wo ich Fallen für Marder und Luchse gestellt hatte. Als ich wieder zur Hütte zurückkam, sah ich an Spuren im Schnee, daß mir ofensichtlich einer meiner Hunde gefolgt war. Ich sah nach, aber alle Hunde waren angekettet an ihrem Platz. Am nächsten Tag waren die Spuren wieder da und das Tier war mir erneut gefolgt, ohne aber in eine der Fallen zu treten. Als ich das nächste Mal wieder die Fallen kontrollierte, versteckte ich mich auf halbem Wege hinter einer umgestürzten Fichte, und tatsächlich kam nach wenigen Minuten ein Wolf den Weg entlang. Er war zerzaust und abgemagert, offensichtlich sehr hungrig. In fünf Metern Entfernung entdeckte er mich, blieb kurz stehen und sah mich etwas verschämt an. Dann trottete er langsam wieder zurück. Ich hätte ihn leicht schießen können, aber ich war neugierig, mehr über diesen Wolf zu erfahren
Am Abend, als ich die Hunde fütterte, sah ich den Wolf wieder. Er stand zwischen den Bäumen, etwa 20 m entfernt und sah mich erneut an. Schließlich warf ich auch ihm einen gefrorenen Lachs zu, den er aber nicht anrührte, solange ich bei den Hunden war. Erst als ich in der Hütte verschwunden war, konnte ich durch das Fenster beobachten, wie der Wolf den Lachs nahm und damit im Wald verschwand. Den Hunden tat er nichts. In den nächsten Tagen wiederholte sich das Spiel. Ich sah den Wolf oft, aber er hielt immer Abstand. Nach einigen Tagen freundete er sich mit meinen Hunden an und spielte ausgiebig mit ihnen. Der Wolf blieb den ganzen Winter über bei mir. Ich fütterte ihn, und er schlief bei meinen Hunden. Der Wolf blieb bis zum Frühjar; dann verschwand er genauso plötzlich, wie er gekommen war.
Drei Jahre später sah ich an einem Winterabend erneut einen Wolf zwischen den Bäumen nicht weit von meiner Hütte stehen. Ich erkannte ihn sofort wieder. Es war ohne Zweifel 'mein' Wolf. Inzwischen war er stark und groß. Er stand eine Weile da und beobachtete uns. Dann verschwand er wieder in den Wäldern. Nach einer Stunde vernahm ich sein lang gezogenes Heulen, ein Abschiedsgruß und ein Dankeschön, daß ich ihm damals über den Winter geholfen hatte.

Autor unbekannt

Geändert am 05.12.2002 um 14:23 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 18:02 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 05.12.2002    um 14:34 Uhr   
Der Werwolf



Was ist ein Werwolf?


Es gab einst einen alten griechischen Kult, der alljährlich am Berg Lykäus abgehalten wurde und bei dem das Opfer der Priester auch Menschenfleisch enthalten haben soll.
Nordische Krieger hüllten sich in das Fell der von ihnen erlegten Bären, weil sie glaubten, daß so die Kraft des Tieres auf sie überging. Daher die Bezeichnung "Berserker". Auch die afrikanischen Leopardenmenschen hingen sich Felle um und töteten bis in unsere Zeit zahllose Menschen mit einer dreizackigen Eisenkralle.
Die Römer glaubten ebenfalls, daß ein Mensch sich mit Hilfe von Zaubersprüchen in einen Wolf verwandeln konnte. Dieser Glaube zeigt sich in den Mythen vieler Weltkulturen, wobei jeweils das gefährlichste Tier des Lebensraumes in Verbindung mit Verwandlungen gebracht wird. Tiger, Hyäne, Leopard, Katze, Bär oder eben Wolf.
Für die amerikanischen Indianer ist der "skinwalker" immer noch fester Bestandteil ihrer Riten.
Im Europa des 16. Jahrhunderts war der Werwolfglaube weit verbreitet. Ein Mensch verwandelte sich unter dem Einfluß des Vollmondes in einen Wolf, streifte dann durch die Wälder, fiel Menschen und Vieh an, bis er im Dämmerlicht des anbrechenden Tages wieder zum Menschen wurde.
Im Glauben der damaligen Menschen vermischte sich die Angst vor Werwölfen, Vampiren und der Dunkelheit mit Tieranbetung (Totemismus). Man sagte, daß Werwölfe nach ihrem Tode zu Vampiren wurden. Ihnen wurden Unwetter und Epedemien zur Last gelegt. So, wie die Anklagen wegen Hexerei zunahmen, stieg auch die Anzahl der Anklagen wegen Lykanthropie.
Es gibt verschiedene Arten der Verwandlung. Zum einen könne sich ein Mensch aus eigenen Stücken durch Zaubersprüche, Gürtel oder Salben in einen Wolf verwandeln, zum anderen täte er dies mitunter unfreiwillig durch den Einfluß des Mondes oder durch einen Biß eines anderen Werwolfes. Eine andere Variante wäre die vererbare Lykanthropie.
Verwundete man einen Werwolf, so mußten sich diese Wunden auch am retransformierten menschlichen Körper wiederfinden lassen. Mehr dazu unter der Rubrik "Fälle". In den Tagen der Anklagen glaubte man, daß sich der Werwolf ganz und gar in einen Wolf verwandele, im Gegensatz zu den Hollywood-Filmen. Man ging auch davon aus, daß viele Werwölfe ganz normal aussahen, da sie ihr Fell auf der Innenseite der Haut trugen.
In den schwedischen Sagen trafen sich am Weihnachtsvorabend ganze Rudel von Werwölfen an einer Schloßruine in Courland. War es nur ein kolletkiver Trance-Zustand? Von Werwolf-Schulen ist auch in der slawischen Sagenwelt die Rede.
Die ursprünglich kannibalistischen Riten im alten Griechenland oder Rom wurden durch den Werwolfmythos sozuagen entschärft, da das Essen von Menschenfleisch zunehmend einem Stigmata unterlag. Also geschah das Essen des Menschenfleisches unter Einfluss des Wolfes, diejenigen die das Fleisch aßen, glaubten Werwölfe zu sein.
In Zambesi gab es den Kult der Leopardenmenschen. Auf Java den der Wertiger.

In der Antike war der Glaube an Wolfmenschen weit verbreitet. Die Helenen nannten ihn Lykantropos ("Waldmensch"). Herodot berichtete im 5. Jh. v. Ch. von den Skyten, die "Neuren" hätten die Macht, sich für einige Tage im Jahr in Wölfe zu verwandeln. Es ist diskutiert worden, daß das vielleicht mit der für südländische Augen ungewohnten Kleidung der Fremden aus Pelzwerk zusammenhängen könnte.
In der altnordischen Überlieferung ist der Werwolf-Begriff an den Berserker und des zur Friedlosigkeit geächteten angelehnt. Solche wurden als Kveldulfr ("Nachtwolf") bezeichnet. Der Vater des Skalden Egil soll ein solcher gewesen sein. Auch König Siggeirs Mutter soll sich der Sage nach in einen Bären verwandelt haben können.



Wie entstand die Bezeichnung Werwolf?

Nun, es gibt viele Kulturen, in deren Mythologie Manntiere, halb Mensch halb Tier, vorkommen. Gewöhnlich war das Tier ein großes Raubtier, welches bei Nacht jagt. Werkreaturen nehmen oft die Gestalt des gefährlichsten Tieres des jeweiligen Gebietes an. So gibt es in Indien Wertiger, in Afrika Werleoparden; die berühmtesten Werkreaturen sind jedoch die Werwölfe aus Mitteleuropa.
Die Silbe `Wer' kommt von dem alt-englischen Wort `wer', welches Mann bedeutet. Daher Werwolf <--> Mannwolf

Geändert am 05.12.2002 um 14:46 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 05.12.2002 um 15:05 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 05.12.2002 um 15:23 Uhr von Smaragdwoelfin

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Geändert am 08.12.2002 um 15:19 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 05.12.2002    um 14:57 Uhr   
Gerade im Mittelalter kursierten die wildesten Werwolf-Geschichten, wobei die Bezeichnung "Werwolf" auf jeden sich in Tiergestalt hüllenden Menschen angewandt worden zu sein scheint: Mord und Raub wurden vorzugsweise Werwölfen angelastet, und die oft unter Folter erpressten unerwartet grausamen sowie vielfach sexuellen Details der Geständnisse von angeklagten "Werwölfen" führten zu einer unwahrscheinlichen Aufwertung der schon kursierenden Sagen und Legenden.
Wie das Ausgraben unverwester Leichen den Glauben an Vampire und wiederkehrende Tote anheizte, so bedeuteten die bei mittalterlichen Hexenprozessen behandelten Fälle von Lykantrophie eine Bekräftigung des seit der Antike bekannten Werwolfglaubens.



Das Ob und Wie der Werwolf-Verwandlung war besonders im späten Mittelalter Gegenstand von lebhaften Diskussionen. Alle Gelehrten gingen davon aus, das eine vollständige Verwandlung in ein Tier, die auch die Seele umfasst, nicht stattfinden kann. Nur der Körper konnte verwandelt werden. Zu unterscheiden sind substantielle und bloss eingebildete, scheinbare Verwandlungen.
Wahrscheinlicher war für die mittelalterlichen Autoren die lediglich scheinbare Verwandlung, für die sie den Teufel verantwortlich machten. Auch sie kann für andere Menschen sichtbar sein: der Teufel täuscht sie nämlich, indem er sie in einem Lykantrophen einen Wolf sehen lässt, obwohl dieser seine Menschengestalt gar nicht aufgegeben hat; oder der Teufel wirft einem Menschen ein Wolfsfell um oder umhüllt ihn mit einer Wolfsgestalt aus verdichteter Luft. Auch die Möglichkeit, das der Teufel jemanden einschläfert und dann selbst in Wolfsgestalt die Taten begeht, die der Schlafende nur träumt, wurde diskutiert.

Ursprünglich nahm der "richtige" Werwolf wohl meist "wirklich" die reine Wolfsgestalt an. Daher war von aussen nicht von einem normalen Wolf zu unterscheiden. Alle alten Werwolf-Stories weisen darauf hin: Immer ist von einem, manchmal auch besonders grossem Wolf die Rede; fast nie von einem Wolf auf zwei Beinen oder ähnlichem.


Bildquelle: Buch: "Die abenteurliche Geschichte des letzten Wolfs im Odenwald" von Dieter Röckel. Verlag Rhein-Neckar-Zeitung, 1999.
Originalbild: Titelbild des Romans "The Book of Were-Wolves" von Sabine Baring Gould, 1864.

Geändert am 05.12.2002 um 15:10 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 05.12.2002 um 15:28 Uhr von Smaragdwoelfin

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geschrieben am: 05.12.2002    um 15:10 Uhr   
Der Wolf in verschiedenen Kulturen:



Altgermanische Kultur:
Der Wolf war bereits Symbol dunkler Mächte. Odin, Göttervater und Kriegsgott, wurde auf der Welt von seinen beiden Wölfen Geri und Freki begleitet. Doch mit dem Fenriswolf kam für ihn und die ganze Welt der Untergang.

Ägypten:
Im alten Ägypten galt der Wolf als Wächter der Gräberstadt und Gott des Totenreiches. Eine ganze Stadt war gar dem Wolfskult geweiht: Lykopolis, was Wolfsstadt bedeutet. Hier herrschte der Wolfsgott Upuaut, der das Land vor feindlichen Heeren schützte und die eigenen Soldaten sicher ins Feindesland führte.

Der Wolf wurde mit Kampf und Tod in Verbindung gebracht, aber weder bei den Germanen, noch bei den Ägyptern war dies abwertend gemeint. Im Gegenteil: es ging um den ruhmvollen Tod des Kriegers oder des Herrschers, nicht aber um den Tod des wehrlosen Opfers.

Mongolen
Die Führer vieler Tataren- und Turkvölker leiteten ihre Herkunft von Wölfen ab. Mongolenfürst Dschingis Khan war besonders stolz auf seinen wölfischen Ahnherrn.

Griechen
Hier stand der Wolf für Wildheit. Der Gottvater der Griechen, Zeus, verwandelte den Tyrannen Lykaon zur Strafe in einen Wolf. Doch der Wolf trat auch als Beschützer auf. So schützte er die Menschen vor dem schrecklichen Stier von Argos. In Delphi soll er das Heiligtum des Apollo gegen einen Dieb verteidigt haben, wofür man ihm ein Denkmal setzte. Selbst Aphrodite, Göttin der Schönheit und Liebe, wurde gelegentlich in Begleitung eines Wolfes dargestellt.

Rom
In Rom wurde der Wolf im Zusammenhang mit der Stadtgründung geehrt. Die Legende beginnt damit, dass der Herrscher von Alba Longa im Jahr 770 v. Chr. von seinem Bruder gestürzt wurde. Jedoch behielt die einzige Tochter des gestürzten Herrschers für ihren männlichen Nachkommen den Anspruch auf den Thron. Da die Tochter jedoch Priesterin war und Ehelosigkeit gelobt hatte, musste der neue Herrscher nichts befürchten.
Doch dann wurde die Priesterin ausgerechnet vom Kriegsgott Mars geschwängert und gebar Romulus und Remus. Der König befahl daraufhin die beiden Kinder in einer Kiste auf dem Fluß Tiber auszusetzten. Die Kiste wurde in der Nähe von Palatins ans Ufer getrieben und hier von einer Wölfin entdeckt. Diese säugte die Zwillinge und zog sie wie ihre eigenen Jungen auf. Als Romulus und Remus später das Erbe ihres Großvaters antraten, gründeten sie aus Dankbarkeit an dieser Stelle die Stadt Rom, das spätere Zentrum eines riesigen Reiches.

Palästina
Im alten Testament wird vom bösen Wolf als der leibhaftige Teufel gesprochen. Er steht im Gegensatz zum guten Hirten.

Geändert am 05.12.2002 um 15:11 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 05.12.2002 um 15:12 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 05.12.2002    um 20:23 Uhr   
Verwandlung



1.Freiwillig-angeborene: diese Werwölfe brauchen kein Mittel um sich zu verwandeln
2.Freiwillig-erworbene: diese verwandeln sich freiwillig, benötigen dazu aber ein Hilfsmittel , bspw. einen sogenannten Wolfsriemen; ein wirkliches Verwandlungsvermögen ist ihnen also nicht eigen und innewohnend
3.Unfreiwillig-angeborene: diese verwandeln sich ohne ihren Willen, auf Grund ihrer angeborenen Eigenschaften
4.unfreiwillig-erworbene: diese erlangen unfreiwillig, aufgrund besonderer Umstände diese Eigenschaft zum Beispiel als Strafe für ihre Sünden.
Die Fähigkeit zur Verwandlung in einen Werwolf wird Lykanthropie genannt.

Für die einen ist Lykanthropie die Verwandlung des Menschen in ein Tier, nüchterne Wissenschaftler verstehen unter dieser Bezeichnung eine Form der Geisteskrankheit. Animalische Wahnvorstellungen lassen hin und wieder den strengen Gesetzen und Ordnungen unterworfenen Menschen auf die Stufe unserer Vorfahren zurückfallen. Die Psychologen sprechen hier von Atavismus, halten den Werwolf für ein mythisches Wesen und den Lykanthropen für einen Geisteskranken.

Woher kommt der Begriff "Lykanthropie"?
Aus dem Griechischen leitet man die Worte lykos=Wolf und anthropos= Mensch ab.

Weitere Bezeichnungen: turnskin, turncoat

Russische Bezeichung für den Werwolf: volkodlak Griechenland: lycanthropos
Frankreich: loup garou

Andere sagen, er kommt von dem legendären König Arkadiens, Lykon. Über den Namen herrscht Uneinigkeit. Lykon, Lykaon oder Lycan? Er versuchte jedenfalls, Zeus durch einen Trick zum Verspeisen von Menschenfleisch zu bewegen und wurde zur Strafe in einen Wolf verwandelt.



Geändert am 08.12.2002 um 14:33 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 16:30 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 05.12.2002    um 20:39 Uhr   
Sprachen der Werwölfe



Werwölfe werden von Geburt an in drei Sprachen unterrichtet, sofern sie mit Menschen in Berührung stehen:

Die menschliche Muttersprache: Zaubern ist nur in ihr möglich!

Garou: Diese Sprache ist die Universalsprache der Werwölfe, die sie in jeder ihrer Formen sprechen können. Sie besteht nur zum Teil aus Lauten (diejenigen, die auch ein Wolfskehlkopf produzieren kann) und Gesten.

Wolf : Die Sprache der natürlichen Wölfen, die aus Heulen, bellen und Gesten besteht. Sie kann nur in Hispo und Wolf gesprochen werden.

Der Einfluß des Mondes:
Ein weiterer wichtiger Einfluß ist der Mond unter dem der Werwolf geboren wird (auch Auspex genannt). Er bestimmt einen Großteil seines Charakters, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt.

Die fünf Mondphasen und ihre Auswirkungen sind:

Neumond – Ragabash – Der Trickser

Viertelmond – Theurge – Der Seher / Schamane

Halbmond – Philodox – Der Richter

Dreiviertelmond – Galliard – Der Barde

Vollmond – Ahroun – Der Kämpfer

Die meisten Werwölfe entsprechen ihrer Natur und übernehmen im Rudel dementsprechend ihre Rolle [Fast alle magisch begabten Werwölfe sind Theurge geborene, es soll jedoch auch Galliard und Ragabash geborene geben, die magisch aktiv sind, letztere meist Magier anstatt Schamanen. Schamanen folgen immer Wolf! Adepten sind selten, kommen aber vor. Ki-Adepten sind meist Ahroun oder Philodox geborene.]

Die Geburtsformen

Werwölfe werden in drei möglichen Formen geboren:

Als Mensch (Homid)[Entsteht aus der Vereinigung eines Werwolfs mit einem Mensch]

Als Metis in Crinos Form [Entsteht aus der Vereinigung zweier Werwölfe. Dies ist von der Gesellschaft der Werwölfe verboten, aber es passiert immer wieder einmal. Metis Werwölfe haben meist genetische Defekte, da sie durch Inzucht entstehen! Diese Defekte zeigen sich direkt in der ersten Generation! Außerdem sind Metis steril.]

Als Lupus(Feral) und damit Gaia am nächsten [Entsteht aus der Vereinigung eines Werwolfs mit einem Wolf. In dieser Form ist das tierische am stärksten ausgeprägt, also am ehesten mit der Beschreibung im Shadowrun Kompendium vergleichbar.]



Geändert am 05.12.2002 um 20:40 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 05.12.2002    um 20:47 Uhr   
Formen der Werwölfe



Werwölfe können in fünf verschiedenen Erscheinungsformen auftreten. Jeder der Formen hat ihre Vor- und Nachteile und wird meist nur zu bestimmten Zwecken angenommen. Die meisten Werwölfe fühlen sich in der Gestalt am wohlsten, in der sie geboren wurden.

Mensch: Die menschliche Gestalt des Werwolfs ist die, in der er sich am besten verstecken kann, die aber auch am schwächsten ist. In ihr hat er kaum etwas eines Wolfes an sich, auch wenn sein Geruchs und Gehörsinn etwas stärker ausgeprägt sind, als bei den meisten Menschen. In dieser Gestalt sind Werwölfe nicht gegen Silber allergisch oder speziell verwundbar, sie besitzen jedoch auch keine besondere Heilung!

Glabro: Glabro ist eine Zwitterform zwischen Mensch und Crinos. Der Mensch gewinnt etwas an Größe und Gewicht, nimmt leichte Wolfszüge an, und bekommt einen Ansatz von Klauen. In Glabro regeneriert der Werwolf am Schaden, jedoch nicht so stark wie in Crinos oder Hispo. Er ist allergisch gegen Silber, und heilt Silberschäden deutlich langsamer als in menschlicher Gestalt.

Crinos: In Crinos nimmt der Werwolf seine wahrlich schlimmste Gestalt an. Für viele Menschen ist diese Gestalt so traumatisierend, daß ihr Gehirn sich einfach weigert den Werwolf gesehen zu haben. Dies geschieht allerdings meist im nachhinein, also wenn das Opfer es geschafft haben sollte lebend zu entkommen! Der Werwolf wird zum Wolfsmensch mit Ausmaßen, die einem Troll zur Ehre gereichen, und seine Pranken werden zu tödlichen Waffen.In Crinos kann der Werwolf nur sehr schwer die Sprache der Menschen reden, Garou spricht er jedoch mit etwas Anstrengung leichter. In dieser Gestalt ist der Werwolf extrem gegen Silber allergisch. Seine Sinne sind denen des Wolfes sehr ähnlich.

Hispo: Der Werwolf gleicht in Hispo einem großen Wolf und ist fast so stark wie in Crinos, jedoch etwas schneller. Am auffälligsten ist sein furchterregendes Gebiß. Die Sinne sind identisch wie in Crinos. In Hispo kann der Werwolf normal Garou und Wolf reden.

Wolf: In Wolfsgestalt zeigt sich der Werwolf als normaler Wolf, kann Garou und Wolf sprechen und heilt wie ein Mensch, ist also auch nur gegen Silber allergisch und/oder verwundbar, wenn er in menschlicher Gestalt allergisch und/oder verwundbar ist.

Geändert am 05.12.2002 um 20:52 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 08.12.2002    um 14:25 Uhr   
Das Volk der Ra-Uri


Die Ra-Uri sind ein Volk von Wolfsmenschen. Sie leben in Bergregionen (Höhlen) oder in tiefen Wäldern, weit ab von jeglicher Zivilisation. Ra-Uris weichen großen Bevölkerungs-Ansammlungen absichtlich aus, da sie von ihren Vorfahren eine tiefe Abneigung gegen jede andere Rasse ausser der ihren geerbt haben. Ihre Vorfahren waren nämlich Werwölfe. Wer allerdings glaubt, das die Werwölfe nicht mehr oder nur in geringer Zahl auf Firuun leben, der täuscht. Viele Abenteurer, berichteten von Ra-Uris, die sich ihrer Truppe angeschlossen haben, welche sich im Kampf auf einmal in reißende Werwölfe verwandelt haben. Diejenigen, die überlebten um andere zu warnen, haben nur überlebt, weil noch genug Feinde übrig waren, die den Werwolf beschäftigten. Wenn ein Ra-Uri sich erstmal in einen Werwolf verwandelt hat, so ist er in einen so festen Blutrausch versunken, daß er nicht mehr Freund von Feind unterscheiden kann. Nach näheren Untersuchungen und Gesprächen mit einem Stamm von Ra- Uris (dieser existiert heute nicht mehr, da Grundbesitzer ihre Ländereien in Gefahr sahen und sie deshalb niedermetzelten) stellte sich heraus, das sie noch immer die Fähigkeit besitzen sich in Werwölfe zu verwandeln. Allerdings ist diese Fähigkeit bei unerfahrenen Ra-Uris nicht kontrollierbar und man verwandelt sich deshalb auch in einen Werwolf, wenn man Wut verspürt. Nur mächtige Krieger sind in der Lage die Bestie in ihnen zu bändigen und vermögen diese Fähigkeit einzusetzen, sollten sie diese einmal benötigen.

Die Ra-Uris treiben keinen Handel mit der Aussenwelt und haben auch keine Bündnisse mit anderen Rassen geschlossen. Jedes Volk wird von einem Häuptling regiert (meistens der Stärkste des Stammes). Jedes Jahr zelebrieren sie den sogenannten „Zanndul“, einen Feiertag in denen sich der Häuptling gegen fünf Anwerber behaupten muß, da er sonst abgesetzt wird, dieses "Fest" dauert 1 Woche lang (jeden Tag ein Anwerber und die letzten beiden Tage die Krönungsfeier). Obwohl sie keine festen Bündnisse haben, sehen sie das Kriegervolk der Orks als Freunde an, während sie das Volk der Elfen verachten, da sie sich nicht dem Nahkampf stellen, sondern es vorziehen ihre Feinde aus großer Entfernung zu bekämpfen.

Allgemeine Informationen

Größe: 1.70 m - 2.10 m
Gewicht: 80 kg - 120 kg

Positive Eigenschaften:

Besitzen das Talent "Innere Bestie"
gut geschützt gegen Kälte
scharfe Krallen und starkes Gebiß für den Nahkampf
Naturtalente erhöht
Imun gegen Vampirbisse und Gift

Negative Eigenschaften:

Mögen keine größeren Bevölkerungsansammlungen
Tragen keine Helme, Schuhe oder schwere Rüstungen
Verachten Fernwaffen
Abergläubisch

DIE GAROU



Die Garou (Die Werwölfe bezeichnen sich selbst als Garou, die Söhne Gaias) befolgen eine ganze Reihe von Gesetzten, die ihnen von den Galliard (Die Mond Tänzer. Sie sind die Bewahrer der Geschichten und Gesetzte der Garou aber auch die Artisten und Sänger des Packs. Sie stellen die Seele der Garou da.)
überliefert und regelmäßig ins Gedächtnis gerufen und den Philidox ausgelegt werden. Diese Gesetzte sind in der sogenannten Litanei zusammengefaßt:

Garou sollen sich nicht mit Garou paaren


Bekämpft die Zerstörung Gaias, wo immer sie sich zeigt


Respektiert das Teritorium eines anderen


Akzeptiert eine ehrenhafte Kapitulation


Unterwerft Euch denen von höherem Stand (Die Garou haben ein Kastensystem, das auf Stärke und Respekt beruht)


Du sollst das Fleisch eines Menschen nicht essen


Respektiert diejenigen, welche unter Euch stehen - Alle sind Gaias Kinder


Der Schleier darf nicht gelüftet werden (die Existenz der Garou)


Laß Deine Leute nicht durch Deine Krankheit leiden


Der Anführer darf in Friedenszeiten jederzeit herausgefordert werden


Der Anführer darf in Kriegszeiten niemals herausgefordert werden


Du darfst nicht tun, was den Caern (Der Cearn ist der Ort, an dem das Rudel lagert und an dem die Jungen aufgezogen werden. Oft ist der Cearn auch von spiritueller und ritueller Bedeutung für die Garou.)
gefährdet.
Geändert am 08.12.2002 um 14:36 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 16:22 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 17:14 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 10.12.2002 um 11:20 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 08.12.2002    um 15:06 Uhr   



So wandle ich nun durch das Dunkle der Nacht,

über das Böse schon lange kein Engel mehr wacht.

Wovor sollt ich fürchten mir kann nichts geschehn,

der Tod meines Körpers ist, nach was ich mich sehn.

So kämpfe ich hier gegen das Ding,

welches mir so bestialisch und fremd,

wild schlägt es um sich-war erfolgreich-

das verdorbene in mir brennt.

Alles ist außer Kontrolle geraten,

kein Mensch kann mich nun noch beraten.

Deshalb schreibe ich hier noch die letzten Dinge

in meinem Leben nieder,

wie ich war so werd ich nie wieder.

Zwei Möglichkeiten nur noch sind verblieben,

alle andren Gedanken hab ich längst vertrieben.

Meine Entscheidung steht fest seit langem,

und trotzdem muß ich immer noch bangen.

Denn zu feige bin ich immernoch,

deshalb bitte stoß du mir durchs Herz den Dolch!

Ich wär dir zutiefst dankbar und pulsierend berührt,

denn so hätt ich wenigstens nicht noch,

mehr wundervoll Wesen tödlich verführt.

Ich warte und hoffe auf einen Retter -egal-

mach es mir schmerzhaft, machs voller Qual.

Der Wolf in mir- ists was ich bin-

mein Leben verlor schon vor langem den Sinn.

by Jeremy Nordmann


Geändert am 08.12.2002 um 15:17 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 18:14 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 08.12.2002    um 15:51 Uhr   
DIE BESTIE VON GÉVAUDAN



An einem Tag im Juni des Jahres 1764 sichtete eine Bäuerin, welche gerade mit ihren Hunden die Kühe auf der Weide hütete, ein ungewöhnliches Tier, das sich langsam heranschlich. Ihre Hunde sahen dieses Wesen und ergriffen mit eingeklemmten Schwanz die Flucht. Die Bäuerin versteckte sich daraufhin hinter den Rindern, welche sich abwehrend aufstellten, was letztendlich dieses Wesen vertrieb. Als Sie aufgeregt von ihrem Erlebnis berichtete, beschrieb sie dieses Wesen als einen gewaltigen Wolf mit rötlichem Fell, welcher die Größe eines Esels gehabt haben soll. Dies sollte allerdings nur der Auftakt zu einer schrecklichen Serie von Ereignissen werden, welche die Region Gévaudan in der Gemeinde Lozère im Südosten Frankreichs ganze drei Jahre lang in Angst und Schrecken versetzte.

Kurze Zeit später begann eine unheimliche und äußerst brutale Mordserie im Ort, welche vielen Frauen und Kinder das Leben kostete. Dort, wo man den Täter beobachten konnte, wurde von einem großen, wolfsähnlichen Tier berichtet, welches seine Opfer tötete, indem es ihnen die Kehle aufriß und dann fraß oder diesen einfach den Körper aufriß und sich über die inneren Organe hermachte. Die Gliedmaßen dieser Kreatur sollen am Hinterlauf länger gewesen sein als am Vorderlauf. In der Bevölkerung keimte schon bald das Gerücht über einen Werwolf auf. Monatelang versuchten die Einwohner der Region dieser Bestie habhaft zu werden und so machte man Jagd auf Wölfe, allerdings ohne einen Erfolg vorweisen zu können, denn die brutale Mordserie hielt weiter an. Als sich die Zahl der Opfer nach einigen Monaten weiter steigerte, drohte eine Panik unter der Bevölkerung auszubrechen. Um dieser aufsteigenden Panik Einhalt zu gebieten, entschloß sich König Ludwig XV. schließlich im Februar des Jahres 1765 dazu, den berühmten Jäger Denneval nach Gévaudan zu entsenden. Dieser trat mit sechs seiner besten Bluthunde zur Jagd auf den menschenmordenden Wolf an. Auch er erlegte während seiner Jagd mehrere Wölfe, allerdings zeichnete sich auch bei seinem Versuch kein Ende der Mordserie ab, so das die Zahl der Opfer weiterhin stieg.

Im Spätsommer des selben Jahres entsendete der König Soldaten in die Region, um ebenfalls Jagd auf diesen Mörder zu machen. Unter Ihnen befand sich auch Antoine de Beauterne, der persönliche Gewehrträger des Königs. Die Soldaten versuchten es mit Wolfsfallen, welche aber kaum Erfolg brachten. Da sich die mordende Bestie nur an Frauen und Kinder machte, verkleideten sich einige der Soldaten auch als Frauen und warteten Geduldig darauf, daß diese Kreatur sie anfallen möge und man diese dann aus einem Hinterhalt heraus erschoß. Allerdings hatte selbst diese Taktik keinen Erfolg und nichts geschah. Alles was man während mehrerer Wochen erlegte waren nur gewöhnliche Wölfe. Im September des Jahres 1765 allerdings schien sich das Blatt zu wenden. Man sichtete einen gewaltigen Wolf und begab sich auf die direkte Jagd nach diesem Tier. Schließlich gelang es Antoine de Beauterne das Tier im Steinbruch von Bèal Ravine in der Nähe des Ortes Pommier zu stellen und zu erlegen. Dieser Wolf war mehr als 1,50 Meter lang und wog 65 Kilogramm. Der Kadaver des Wolfs wurde als Trophäe an den Hof des Königs gebracht. Es schien so, als sei damit die Angelegenheit ausgestanden.



Geändert am 08.12.2002 um 16:55 Uhr von Smaragdwoelfin
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