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Infos zum Wolfsplay

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geschrieben am: 24.11.2002    um 13:15 Uhr   
Also, damit demnächst keine Unstimmigkeiten mehr auftreten und neue Wolfsplayer einen kleinen Anhaltspunkt haben, schreibe ich jetzt einfach mal diesen Thread...ob gut oder nicht, genauso wie passend oder nicht lasse ich mal in den Raum gestellt...ich hoffe er wird nicht gelöscht und dient einigen als Hilfe...vor allem, weil es ja immer mehr potenzielle Wolfsplayer gibt

mfg Ederis



Verhaltensmuster

Wölfe wie Hunde haben eine ausgeprägte Körpersprache, um ihre Stimmung auszudrücken.

Wölfe nutzen zur Verständigung zwar auch Winsel- und Knurrlaute, doch das Wesentliche wird durch die Körpersprache übermittelt.

Dazu werden die Rute, Gesichtsmimik, Stellung der Ohren und des Felles und die Körperhaltung benutzt.

Wenn ein Wolf z.B. anderen Wölfen imponieren will, stellt er die Rute selbstbewusst in die Höhe. Die Rutenhaltung zeigt auch die Rangordnung im Rudel an. Um so höher die Rute getragen wird, desto ranghöher ist der jeweilige Wolf.

Bei der Körpersprache hat die Haltung und die Bewegung jedes Körperteils eine bestimmte Bedeutung; Nach vorne gerichtete Ohren bedeuten aufmerksame Selbstsicherheit, nach hinten gelegte Ohren bedeuten Unsicherheit. Wenn die Ohrmuschel dann auch ganz nach unten gezogen wir, wird Unterwürfigkeit ausgedrückt. Wölfe regeln Machtkämpfe meist friedlich mit Hilfe der Körpersprache und Drohgebärden. Nur selten kommt es zu ernsthaften Kämpfen.


Die Gemütszustände, die ein Wolf durch Körpersprache ausdrücken kann, sind Misstrauen, Drohen, Angst und Unterwürfigkeit. Die Drohgebärden unterscheiden sich erheblich von den freundlichen Gesten. Das drohende Tier - ob Hund oder Wolf - rümpft die Nase, öffnet das Maul, bleckt die Zähne und richtet die Ohren voll auf. Dies wird mit einem Knurren und Fauchen unterstrichen. Der bedrohte und verängstigte Hund oder Wolf setzt dagegen ein grundverschiedenes Gesicht auf. Das Maul bleibt geschlossen, er legt die Ohren an und heult. Ein sehr häufiger Gesichtsausdruck des Alphawolfs ist der Starrblick. Der Starrblick dient dem Alphawolf zur Kontrolle der unteren Ränge. Ein Alphawolf braucht einen Wolf unteren Ranges bloß mahnend anstarren; der andere Wolf wird sich sogleich geduckt davonschleichen.


Wolf und Hund kommunizieren auch durch bestimmte Körper- und Rutenstellungen. Ein drohender Wolf zum Beispiel knurrt nicht nur und bleckt seine Zähne. Er versteift auch seine Schultern, stellt seine Rute hoch und bläht sich regelrecht auf um größer zu wirken. Umgekehrt verzieht der bedrohte Wolf sein Maul zu einem defensiven Grinsen, duckt sich, zieht seine Rute ein und kauert sich auf dem Boden, um kleiner zu erscheinen.



Bildquelle:Internet, Homepage von Torsten Kornberg: "Amarok - Das Erbe der Hunde".

Bild 1: Rutensignale des Wolfs:

1.Vertrauen

2.Drohung mit Selbstvertrauen

3.Selbstsichere Haltung (Alphawölfe)

4.Normale Haltung

5.Drohend, aber unsicher

6.Normale Haltung, z.B. bei der Nahrungsaufnahme

7.Entmutigung

8.Drohung, Verteidigungsbereitschaft

9.Aktive Unterwerfung, Schweifwedelnd

10.Totale Unterwerfung (Omegawölfe)




Bildquelle: Buch "Der Deutsche Schäferhund" von Helmut Antesberger, Gräfe und Unzer-Verlag, 1985. Originalzeichnung von Günther Marks

Bild 2:Gesichtsausdrücke des Wolfs:

1.Ruhe, Entspannung

2.Aufmerksamkeit, Interessiertheit; die Ohren sind aufgestellt

3.Unsicherheit, Angst; die Ohren sind angelegt, die Lefzen etwas hochgezogen. Flucht oder Angriff: Beides ist möglich

4.Angst, beginnende Aggression; die Ohren liegen flach am Kopf, die Lefzen sind zurückgezogen

5.Angriffsbereitschaft; die Ohren sind aufgestellt, die Lefzen stark zurückgezogen

6.Unmittelbar vor dem Angriff; die Ohren sind nach vorn gerichtet, der Fang geöffnet



Geändert am 24.11.2002 um 13:22 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 13:24 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 03.12.2002 um 12:46 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 15:09 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 16.01.2003 um 14:27 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 24.11.2002    um 13:16 Uhr   
Rangordnung



Alphawölfe:
Die Anführer eines Rudels sind das Alpha-Männchen und Alpha-Weibchen, die man an ihrer hochgestellten Rute erkennen kann. Als Eltern der meisten Angehörigen des Rudels übernehmen sie naturgemäß die Führung. Die Autorität wird fortwährend mit Erziehungsmaßnahmen gegenüber den Abkömmlingen unterstrichen. Alpha-Wölfe sind normalerweise voll ausgewachsen und halten ihre Führungsposition bis zu acht Jahre. Das Alpha-Männchen zieht dem Rudel voraus und bestimmt die Marschrichtung. Das Alpha-Weibchen hält sich dabei in seiner Nähe.


Betawölfe:
Ein Beta-Männchen zieht den Kopf und Rute in Anwesenheit eines Alpha-Wolfs ein, und demonstriert damit seine Unterwerfung. Beta-Wölfe sind sozusagen die "stellvertretenden Abteilungsleiter" im Rudel. Dem Alpha-Pärchen untergeben, aber noch über den anderen Rudelmitgliedern stehend.


Untergebene Wölfe:
Normalerweise jüngere Wölfe, manchmal aber auch ehemalige Alpha-Wölfe, die ihre Führungsposition verloren haben. Diese im Rang niedriger stehenden Wölfe spielen eine wichtige Rolle bei der Aufzucht und dem Füttern der Welpen. Im Umfeld der Höhle sind sie von den wirklichen Eltern nur schwer zu unterscheiden. Die Anzahl der überlebenden Welpen hängt oft allein von der zusätzlichen Fürsorge der untergebenen Wölfe ab.


Omegawolf:
Bei einem größeren Rudel wird oft ein Wolf untersten Ranges zur Zielscheibe der angestauten Aggressionen. Von Verhaltensforschern Omega-Wolf genannt, scheint dieser Wolf eine Art "Sündenbockfunktion" einzunehmen. Manchmal wird er wie ein Aussätziger behandelt. Dieses Verhalten dient auch der besseren regionalen Verteilung der Wölfe. Häufig versucht der ausgestoßene Wolf nämlich, um der Mißhandlung am unteren Ende der Rangordnung zu entgehen, ein neues Rudel zu gründen. Ein solcher Sündenbock ist an dem glatt gelegten Fell, seinen angelegten Ohren, und der tief zwischen den Läufen eingezogenen Rute zu erkennen.



Rangordnungskämpfe:

Hin und wieder kann es auch zu Kämpfen um die Rangfolge im Rudel kommen. Jüngere Tiere können versuchen, die bestehenden "Machtverhältnisse" zu ihren Gunsten zu verändern. Wölfe versuchen, ernsthaften Beißereien aus dem Weg zu gehen und so spielen sich die Machtkämpfe normalerweise durch Droh- und Unterlegenheitsgesten ab. Häufig gibt das schwächere Tier schon vor einem ernsthaften Kampf nach, legt sich auf den Boden und bietet dem Sieger die Kehle dar. Beim Sieger wirkt jetzt eine Aggressionshemmung. Mit der Unterwerfung des Verlierers ist der Machtkampf beendet.

Es ist nun allerdings keineswegs so, dass alle Rudelmitglieder dem Alpha-Paar "sklavisch untergeben" sind. Jedes Rudelmitglied hat natürlich seinen eigenen Willen. Nach neuesten Erkenntnissen soll es auch beim Fressen keine hierarchische Rangordnung geben. Im gemeinsamen Spiel unter den Rudelmitgliedern erlaubten die Alpha-Tiere auch schon mal eine "Missachtung" der bestehenden Rangordnung und auch die jüngeren Tiere dürfen manchmal ein wenig "über die Strenge schlagen". Für Rüden und Weibchen existieren zwei getrennte Rangordnungen im Rudel. Normalerweise kämpfen auch nur Weibchen mit Weibchen und Rüden mit Rüden um die Rangordnung miteinander.


Geändert am 24.11.2002 um 13:17 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 13:19 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 13:36 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 13:38 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 05.12.2002 um 14:20 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 05.12.2002 um 15:13 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 15:11 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 15:20 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 09.03.2003 um 13:55 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 09.03.2003 um 13:57 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 24.11.2002    um 13:18 Uhr   
Rassen

Merkmale:

Gewicht: 12-80 kg, je nach Unterart und Individuum
Grösse:100-150 cm Körperlänge, 31-51 cm Rute, 60-95 cm Schulter-höhe
Färbung:Meistens eine Mischung aus beige und anthrazith, auch
schwarz, weiss oder falbfarben. Rückenhaare beige mit schwarzer
Spitze, zu einer schwachen Mähne aufgerichtet. Man findet keine
vollständig schwarzen Haare, jedoch auf der Oberseite der Vorderbeine
oft ein auffallender dunkler Streifen. Der ist Brustkasten beige.
Gebiss: 42 Zähne (32 beim Jungwolf, Dauergebiss mit 7 Monaten).
Ernährung: Fleischfresser, frisst aber auch Früchte und Insekten.
Verbreitung: Nordamerika, Asien, Naher und Mittlerer Osten, Europa.


Polarwolf:



Der Polarwolf ist weiß. Er lebt im Norden Kanadas, der Tundra. Dort ernährt er sich von Rentieren, Moschusochsen und Schneehasen. Er unterscheidet sich von anderen Rassen durch die weniger spitzen Ohren, die kürzere Schnauze und die etwas niedrigere Statur.

Arktiswolf:



Der Arktiswolf ist teilweise weiß, grau oder auch schwarz. Er lebt im Nordwesten Amerikas. Dort jagt er Rentiere. Er steht unter Artenschutz. Arktiswölfe haben extrem breite Pfoten und können meist auf dem von der Sonne leicht verharschten Schnee laufen ohne einzusinken.

Grauwolf:



In Europa werden Wölfe nicht in verschiedene Unterarten unterteilt, somdern werden alle als Grauwölfe bezeichnet. Allerdings gibt es Unterschiede, die italienischen und spanischen Wölfe zum Beispiel haben ein viel rötlicheres Fell und teilweise schwarze Fellzeichnungen. Ausserdem sind sie kleiner als die nördlich lebenden Wölfe.

Rotwolf:



Der Rotwolf hat ein rötlich gefärbtes Haarkleid, er ist etwas zierlicher. Er lebte im Süden der USA bis im Norden Mexicos. Er wurde in der freien Wildbahn ausgerottet. In Gefangenschaft leben allerdings noch einige dieser Exemplare.

Timberwolf:



Der Timberwolf hat ein schwarzes Fell. Er lebt in Nordamerika, in den dortigen Nadelwaldregionen. In USA nur noch wenige, in Kanada konnten sie ihren Lebensraum rotz der Ausrottung beibehalten. Dort jagt er Elche und Hirsche.

Tundrawolf oder Hudson Bay Wolf:



Das Fell des Tundrawolfs ist graubraun, er lebt im asiatischen Raum von Russland über Sibirien bis an die Pazifikküste. Er jagt, wie der Name schon sagt, in der Tundra bzw. in der weiter südlichen Taiga, Elche, Hirsche, Rehe und Rentiere. Dank der nahezu unendlichen weite von Sibirien konnte der Tundrawolf sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet bis heute erhalten.

Steppenwolf:



Sein Haarkleid ist rötlich grau. Er lebt, wie auch bei dieser Wolfsart im Namen schon erwähnten Steppe Innerasiens. Dort jagt er Saigaantilopen, Schafe und Ziegen. Wobei er es nicht nur auf die wilden Ziegen und Schafe abgesehen hat, deswegen wird er mitunter auch von Schäfern verfolgt, was ihn in seiner Häufigkeit aber nicht schadet.Der Steppenwolf ist ein kleiner Wolf, mit grobem, kurzen Fell von stumpfgrauer Farbe mit leichtem Ockereinschlag.
Beheimatet ist der Steppenwolf in der Wüste und Steppe Zentralasiens.

Pallipeswolf oder indischer Wolf:



Dieser Wolf ist klein, sein Fell ist rötlich gefärbt. Er lebt in Indien und den dort angrenzenden Gebieten. Er jagt alles was er bekommen kann. Angeblich soll er immer mal wieder auch Kinder und Frauen angreifen und töten, was aber nicht erwiesen ist.

Südamerikanischer Mähnenwolf:



Dieser hochbeinige, mehr fuchs- als wolfähnliche Wildhund besticht durch sein elegantes Äußeres, sehr anmutige Bewegungen und den ungewöhnlichen Paßgang. Mähnenwölfe leben paarweise in den südamerikanischen Savannen, jagen aber einzeln kleinere Beutetiere und nehmen gerne auch Früchte zu sich. Entweder ist er eine natürliche Einkreuzung oder eine Nebenart.

Labrador Wolf:



Seine Fellfarbe reicht von dunkelgrau bis fast weiss. Die Körpergröße ist durchschnittlich. Sein Lebensraum befindet sich in Northern Quebec und Labrador.


Geändert am 24.11.2002 um 13:27 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 13:57 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 14:37 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 14:41 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 14:56 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 15:21 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 15:33 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 01.12.2002 um 16:09 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 01.12.2002 um 18:13 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 16.12.2002 um 09:06 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 11.03.2003 um 12:53 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 24.11.2002    um 13:42 Uhr   
Die Jagd:



Trotz seiner Flinkheit und Stärke jagt ein Wolf selten allein. Da seine Opfer gewöhnlich größer und schneller sind als er, braucht er Unterstützung, und zwei oder mehr Wölfe schaffen meistens, was einem allein nicht gelingen würde. Die Grundeinheit der Wolfsgesellschaft, das Rudel, ist eine der kompliziertesten und hochentwickeltsten Formen sozialer Organisation im ganzen Tierreich. Eltern, Junge, Großeltern, Onkel, Tanten, Nichten und Neffen - sie leben und wirken innerhalb eines klar umrissenen Herrschaftsgebietes auf bemerkenswert freundliche und gut funktionierende Art und Weise zusammen.

Wölfe jagen , wenn es kein Grosswild gibt, gezwungenermaßen auch Kleintiere. Eine wichtige Nahrungsquelle sind Biber. Einige Wölfe gehen auf Hasen und Eichhörnchen als Beute über. Andere wiederum suchen sich Enten, Gänse und andere Vögel. Wenn ein Wolf nichts anderes findet, frisst er selbst Mäuse. Solche Kleinbeute spielt auch bei der Aufzucht der Welpen eine wichtige Rolle. Die jüngeren und in der Jagd auf Grosswild noch unerfahrenen Rudelmitglieder sind nämlich, sobald die Welpen größer werden und vorrangig gefüttert werden müssen, darauf angewiesen, sich selbst zu versorgen. Wölfe machen allerdings bevorzugt Jagd auf grössere Beutetiere. Sie jagen vor allem Rotwild, Hirsche oder Steinböcke. Wegen ihrer Grösse sind diese Tiere natürlich schwieriger zu erbeuten. Sind sind häufig sehr flink, zum Teil sogar gewandte Kletterer. Fast alle können sich auch gut verteidigen. Hirsche und Rehe z.B. können durch Tritte mit ihren harten Hufen die Knochen eines Wolfs brechen. Steinböcke und Moschusochsen sind ebenfalls von Natur aus aggressiv und sehr stark. Wölfe bevorzugen ihnen gegenüber eher den Elch als Beute. Im Durchschnitt wiegt ein Elchbulle über 500 kg; die Schulterhöhe kann bis zu 1.90 m betragen. Ein Elch kann mit einem Huftritt einen Wolf töten. Daher suchen sich die Wölfe lieber lahme, kranke oder vom Tiefschnee in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkte Elche. Wölfe erjagen nicht immer die ausgewählte Beute. Genaugenommen schlägt der grösste Teil ihrer Versuche fehl. Wohl erreichen Wölfe bei der Verfolgung eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 65 km/h, lassen aber oft schon nach tausend Metern von der Beute ab.


Als Rudeltier arbeiten Wölfe auf der Jagd im Team zusammen. Je nach Gelände und Beutart verwenden sie verschiedene Jagdtaktiken. Wenn genügend Deckungsmöglichkeiten vorhanden sind, versuchen sie ihre Beute einzukreisen, um sie dann gemeinsam anzugreifen oder sich gegenseitig zuzutreiben. Aus Tierherden suchen sie sich meist alte, schwache oder verletzte Tiere aus und versuchen sie von der Herde zu trennen. In deckungsarmen Gebieten führt meist nur die Hetzjagd zum Erfolg. Ein von der Herde abgetrenntes Tier wird vom gesamten Rudel verfolgt. Häufig wechseln sich die Wölfe an der Spitze ab, so daß sich das bisherige "Leittier" ein wenig erholen kann. Im tiefen Schnee hat diese Taktik einen weiteren Vorteil. Der vordere Wolf spielt sozusagen den "Schneepflug" und macht den Weg für das nachfolgende Rudel frei. Besonders hier muß der zuvorderst laufende Wolf öfters von einem Kollegen abgelöst werden, da das Laufen im Tiefschnee sehr kräftezehrend ist.


so das war ein kurzer Überblick...er soll keineswegs diskriminieren oder irgendwen beleidigen, weil ich sicher bin, dass sich wieder irgendwer angesprochen fühlt, sondern soll eine Hilfestellung sein. ich hoffe wenigstens ein paar wissen dies zu würdigen...wer etwas "DIENLICHES" ergänzen will, kann dies ruhig tun

Ederis, Beta des Lightheartrudels



Geändert am 24.11.2002 um 13:44 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 13:58 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 17:22 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 17:26 Uhr von Smaragdwoelfin
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Nutzer: Gast_Eisdrache
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geschrieben am: 24.11.2002    um 15:16 Uhr   
Ich finde es zwar eigentlich traurig, dass ein solches Posting nötig ist, aber wenigstens ist es sachlich korrekt.

bleibt mir nur noch ergänzend anzumerken, dass Arktiswölfe extrem breite Pfoten haben und daher keinen "Schneepflug" brauchen, sondern meist auf dem von der Sonne leicht verharschten Schnee laufen können ohne einzusinken.

Vielleicht führt das Posting ja dazu, dass man nicht mehr davon hören muss, dass Welpen angegriffen werden um ein Rudel aus seinem Revier zu vertreiben.

Ich wünsche euch allen ein schönes Play.

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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 24.11.2002    um 15:28 Uhr   
Lautäußerungen des Wolfes



Das Winseln ist eine sehr variable Lautäußerung, die Töne sind meist recht leise und hell. Sie bringen Unruhe, Unzufriedenheit oder leichte Erregung zum Ausdruck. Aber auch bei Aufforderungen, etwa im sexuellen Bereich sind dann zu vernehmen. In der Vorranz winselt die Wölfin bei der Aufforderung der Rüden. In der Hochranz ist es dann der Rüde der winselt, wenn er vom Weibchen wieder etwas will. Welpen winseln, wenn sie frieren, hungrig oder allein sind, ältere Wölfe, wenn sie zu den Welpen gehen, um sie aus der Höhle oder um sie aus einem Versteck hervorzulocken, oder wenn sie ihnen Futter vorlegen wollen. Die älteren Wölfe winseln in einer Vielzahl sozialer Situationen; es ist bei weitem die häufigste Lautäußerung überhaupt. Vorallem sind es die jüngeren und rangniedrigeren Wölfe, die bei Einzelbegegnungen mit Älteren und Ranghöheren, aber auch bei den für die Wölfe so typischen Gruppenzeremonien aufgeregt winseln. Sie winseln auch bei allen Formen der Aufforderung, etwa wenn sie einen anderen Wolf zum Aufstehen zu bringen suchen.

Das (einsiblige) Wuffen ist ein Warnlaut. Es lenkt die Aufmerksamkeit des ganzen Rudels auf eine mögliche Gefahr und führt, je nach Situation, zur Flucht der Welpen oder gar des ganzen Rudels. Bei geringer Intensität geht dem Wuffen häufig ein Laut voraus, der durch ruckartiges Ausblasen von Luft durch die Nasenlöcher entsteht. Bei höherer Intensität kann das Wuffen auch mehrsilbig zu einem ersten Ansatz von Bellen werden. Es ist ein Laut größter Erregung. Vermutlich dient das Bellen der Ablenkung und der Warnung vor einem Feind. Auch aggressive Kämpfe im Rudel lösen bei Rudelmitgliedern, die sich nicht direkt am Kampf beteiligen, manchmal aufgeregtes Bellen aus.

Das Knurren untermalt das optische Zähneblecken und ist somit ein Dorhlaut. Ein Wolf protestiert gegen Belästigung durch allzu aufdringliche Welpen, ein Ranghoher gegen unerlaubtes Verhalten eines Rangniedrigen, dieser gegen Unterdrückungsversuche des Ranghöheren, fressende Wölfe gegen Annäherung anderer und so weiter. Bei geringer Intensität wird manchmal geknurrt, ohne daß die Zähne auch nur leicht gebleckt sind. In seltenen Fällen geht es auch umgekehrt: Die Zähne werden lautlos gebleckt. Bei zunehmender Intensität treten die beiden Informationsträger aber stets zusammen auf; je intensiver die Zähne gebleckt sind und das Maul geöffnet ist, desto lauter wird auch das Knurren. Bei zunehmender Abwehrtendenz mischen sich in das Drohen Laute hinein, die schließlich in Schreien übergehen können. Es sind helle, grelle Laute des Schreckens, des Schmerzes und der großen Angst. Ein Wolf, der "verprügelt" wird schreit laut, während er sich verteidigt oder wenn er versucht zu fliehen. Häufiger als bei erwachsenen Wölfen tritt das Schreien bei den Welpen auf, die in dem ersten, noch sehr rauhen Spiel miteinander oft schreien. Bei plötzlich auftretender Gefahr schreien die Welpen; es ist dann ein Schrecklaut. In diesem Fall reagieren die anderen Welpen mit jäher Flucht, und die adulten Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit sofort auf die Welpen.

Das Heulen ist wohl der charakteristischste Laut des Wolfes. Eine Heulstrophe hält oft bis zu zwanzig Sekungen lang an; weitere Strophen können folgen, so daß das Heulen mehrere Minuten lang andauert. Manchmal heulen einzelne Wölfe sogar stundenlang. Dann sind die Pausen zwischen jeder Strophe in der Regel etwas länger. Das Heulen der Welpen und der Jungwölfe liegt im Ton etwas höher als das von erwachsenen Wölfen. Sie fangen im Rudel seltener selbst an zu heulen, reagieren aber auf das Heulen der Altwölfe sehr schnell.



Wölfe heulen aus vielen Gründen, einschließlich der folgenden:

- um andere Mitglieder des Rudels oder einem anderen Rudel anzuzeigen, wo sie sind, oder um ein zerstreutes Rudel wieder zusammenzubringen.
- um einen Paarungspartner anzulocken.
- um das Rudel anzuheizen, bevor es zur Jagd loszieht.
- um Wild aufzuschrecken und es dazu zu bringen, aus seinem Versteck zu kommen.
- wenn sie gestört werden, aber nicht genug alarmiert sind, davonzurennen.
- nach dem Aufwachen.
- nach intensivem Spielen oder anderen sozialen Interaktionen.
- um die Anwesenheit eines Eindringlings anzuzeigen.
- bei Stress. Alleingelassene Welpen heulen oft aus Verzweiflung.

Das Zähneklappern gehört zur Kategorie der nicht mit den Stimmbändern produzierten Lauten. Ein in die Ecke getriebener und sich heftig verteidigender Wolf schlägt beim Abwehrdrohen in einer Art Schnappbewegung in der Luft die Zähne von Ober- und Unterkiefer hart aufeinander, wodurch ein dumpfer, oft mehrmals wiederholter Laut entsteht. Er drückt größte Verteidigungsbereitschaft aus und dient auf sehr markante Weise der Abschreckung vor weiteren Angriffen.


Geändert am 24.11.2002 um 18:08 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 18:10 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 24.11.2002 um 20:50 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 15:14 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 10.12.2002 um 13:01 Uhr von Smaragdwoelfin
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Nutzer: Yrsgrathe
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geschrieben am: 24.11.2002    um 16:26 Uhr   
respekt! :-)

hast dir viel arbeit gemacht
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 24.11.2002    um 16:57 Uhr   
Rassen 2

Arabischer Wolf:

Dieser Wolf ist der kleinste und zierlichste, da sein Gewicht nur 20 kg beträgt. Er hat, da er in der heißen Wüste lebt, kurzes Fell. Ausserdem große Ohren, zur seiner Nahrung gehören Insekten und Kleinsäuger. Er gilt als stark bedroht.

Melville Island Wolf:



Diese Wolfsart lebt nur auf den arktischen Inseln von Melville Island bis Ellesmere Island. Ein weißer Wolf von mittlerer Körpergröße.

Northern Rocky Mountain Wolf:



Wolfsart von durchschnittlicher bis überdurchschnittlicher Körpergröße mit hellem Fell. Der Lebensraum erstreckt sich von den nördlichen Rocky Mountains bis nach Southern-Alberta in Kanada. In den USA gilt er als ausgestorben. Neuste Meldungen berichten aber von ein paar Sichtungen dieser Art im Glacier Nationalpark. In der Tat sollen auch in Montana Wölfe dieser Unterart leben.

Banks Island Tundra Wolf:



Diese Wolfsart lebt auf Banks Island in den nordwestlichen Territorien. Großer Wolf mit meisst weissem Fell, das auf dem Rücken schwarze Spitzen hat.

Eastern Timber Wolf:



Die am weitesten verbreitete Unterart. Ihr Lebensraum umfasst die östlichen USA, incl. Florida bis West-Minnesota. Fell varriert in jeder nur vorstellbaren Farbe.

Vancouver Island Wolf:



Wolf von mittlerer Körpergröße mit grau-schwarzem Fell.

Mexikanischer Wolf:



Der kleinste Nordamerikanische Wolf. Lebensraum ist die Sierra Madre und die umgebende Region von West-Mexiko. Streifte einst auch durch Arizona und Neu-Mexiko.

Tibetanischer Wolf:



Wolf von mittlerer Körpergröße mit langem Fell. Lebensraum ist Zentralchina, die Manschurai, die Mongolei, Tibet und das südwestliche Russland.

Texas Grey Wolf



Eine fast ausgestorbene Wolfsart. Einige wenige Exemplare sind noch bekannt oder wurden ausgewildert. Lebensraum ist Texas und das nordöstliche Mexiko. Kleine Körpergröße mit normalerweise dunklem Fell. Einige weisse Tiere sind auch bekannt gewesen.

The North American Gray Wolf



siehe Timberwolf ;-)

Unterarten

Dingos:



Der Australische Dingo ist ein wieder verwilderter Haushund der australischen Ureinwohner (Aborigines).

Der Hund:



Die wohl bekannteste Wolfsart: Unser Haushund. Im Laufe der letzten 10000 bis 15000 Jahre in einem unglaublichen Variantenreichtum vom Menschen domestiziert, aber nachweislich ein Nachfahre des Grauwolfs (Canis lupus).



Die urtümlichste Hundeart ist heute der in Asien und Osteuropa vorkommende Marderhund, der äusserlich mehr einem Waschbären als einem Hund ähnelt.

Zum Vergleich der Haushund:

Gewicht: je nach Rasse von ca. 1kg bis zu ca. 80kg
Schulterhöhe: ab ca. 12cm bis ca. 90cm
Tragzeit: Eine Hündin ist ungefähr 63 Tage lang trächtig
Anzahl der Jungen: In einem Wurf kommen je nach Rasse ca.1-15 Jungen zur Welt
Verhalten: Ein Haushund hat im Rudel die selben Verhaltensweisen wie der Wolf

Ein Haushund kann in normalen Umständen ca. 5 bis 16 Jahre alt werden


Geändert am 24.11.2002 um 17:07 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 25.11.2002 um 21:40 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 26.11.2002 um 10:09 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 26.11.2002 um 10:13 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 01.12.2002 um 16:15 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 01.12.2002 um 16:19 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 01.12.2002 um 18:14 Uhr von Smaragdwoelfin

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Geändert am 01.12.2002 um 19:06 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 16.12.2002 um 09:08 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 17.02.2003 um 13:36 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 27.04.2003 um 11:59 Uhr von Smaragdwoelfin
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 24.11.2002    um 17:10 Uhr   
bedankt sich mal lieb, weil ist immer froh, wen ein wenig Lob bekommt


Knullz Ederisl
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Nutzer: Mysterywolf
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geschrieben am: 24.11.2002    um 19:36 Uhr   
kannst stolz auf dch sein...hast du brav gemacht...*sie mal tätscheltz und Leckerli gibt* ;-)
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Nutzer: Ved
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geschrieben am: 24.11.2002    um 19:53 Uhr   
von sovielen Woelfen ueberwaeltigt ist und mal kurz umkippt Also echt, das ist ne supertolle Arbeit! Hier ist mehr Material als auf manch einer Website! Gratuliere, richtig klasse!
Ved
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Nutzer: Feuerpfote
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geschrieben am: 24.11.2002    um 19:58 Uhr   
schließt sich ved und mystery an.

ECHT KLASSE!
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geschrieben am: 24.11.2002    um 20:45 Uhr   
Paarungsverhalten



In einem Wolfsrudel sind nur die Alphawölfe zur Paarung berechtigt. Während der Paarungszeit, sie beginnt in südlichen Regionen im Februar, weiter nördlich (z.B. in der Arktis) erst im April, besteht eine besonders enge Bindung zwischen den beiden Führungstieren. Sie schlafen dicht beisammen und zeigen sich ihre gegenseitige Zuneigung, indem sie eine Vorderpfote auf die Schulter des Partners legen. In der Paarungszeit herrscht große Unruhe im Rudel, die sich, wenn die Paarungszeit vorbei ist, schnell wieder legt.
Während des Vorganges der Paarung verdickt sich das Geschlechtsorgan des Rüden derart, daß sich die Partner für einige Zeit nicht wieder voneinander trennen können und mit den Hinterteilen aneinander hängen. Diese Prozedur ist für das Weibchen sehr schmerzhaft, hat aber einen guten Grund, denn während dieser Zeit kann kein anderes Männchen das Weibchen befruchten, und die Spermien des Alpharüden bekommen genug Vorsprung, falls sich das Weibchen später noch mit einem anderen Rüden paaren sollte.
Jetzt wird die Funktion des Rudels wichtig. Es hilft dem trächtigen Weibchen, eine Höhle zu suchen oder zu graben, in der sie nach ca. 63 Tagen Tragzeit die Welpen zur Welt bringen wird. Diese Höhle liegt meist auf einer Anhöhe und in der Nähe einer Wasserstelle, damit sich das Alphaweibchen nicht zu weit von den Welpen entfernen muß. Meist ist der Bau 1 bis 6 Meter lang und endet in einer Ausbuchtung, die das eigentliche "Kinderzimmer" darstellt. Durch den schmalen Eingang des Baues darf nur das trächtige Weibchen in die Höhle, jedes andere Rudelmitglied muß draußen bleiben. Kurz vor der Geburt reißt sich das Weibchen die Haare zwischen den angeschwollenen Milchdrüsen heraus. Manchmal passiert es auch, daß ein, meist älteres, Weibchen aus dem Rudel zur gleichen Zeit scheinträchtig wird und dabei auch Muttermilch produziert. Auch sie kann, falls die Mutter sterben sollte, die Welpen säugen und so ihr Überleben sichern.



Geändert am 12.12.2002 um 14:14 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 24.11.2002    um 20:46 Uhr   
Aufzucht der Welpen



Nach ca. neun Wochen Tragezeit kommen, in Eurasien im Mai, in der nordamerikanischen Arktis im Juli, die Jungen zur Welt. Ein Wurf, das heißt alle gleichzeitig geborenen Welpen, umfaßt zwischen, wiederum abhängig von der geographischer Breite und Landschaft, drei und zehn Jungwölfe. Im Durchschnitt sind es aber fünf bis sieben Welpen, die von nun an vom Rudel versorgt werden müssen und gegen die verhältnismäßig hohe Sterblichkeit unter Jungwölfen anzukämpfen haben

Sie haben in den ersten zwei Wochen nach der Geburt ihre Augen noch geschlossen und orientieren sich in der Höhle, da die Welpen auch noch taub sind, nach dem Geruch der Mutter. Bei der Geburt wiegen sie ca. 500 Gramm und aus den anfänglich blauen Augen werden später braune, gelbe oder graue. Da sie in den ersten Wochen nach der Geburt ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regeln können, werden sie von der Mutter gewärmt. In der Zwischenzeit schiebt das Alphamännchen vor dem Bau Wache. Nähert sich ein Mitglied des Rudels, so wird es durch Knurren und eine drohende Körperhaltung von dem Bau verjagt. Diese Zeichen werden von den rangniederen Wölfen stets befolgt.
Ungefähr zwei bis drei Wochen nach der Geburt können die Welpen laufen und kommen das erste Mal aus der Höhle, um vor dem Eingang zu spielen. Acht Wochen nach der Geburt werden die Wölfe von der Muttermilch entwöhnt, sie nehmen aber schon ab der dritten Woche feste Nahrung zu sich. Von nun an werden sie vom Rüden und von den anderen Mitgliedern des Rudels versorgt. Auch die Mutter kann sich nun wieder vom Bau entfernen, was sie aber nie für lange Zeit macht.
In dieser Zeit sind die Welpen besonders neugierig. Schon im Alter von wenigen Wochen durchstreifen sie die Gegend um die Höhle und erkunden sie. Nichts bleibt unerforscht und so machen sie sich in kurzer Zeit mit der gesamten Umgebung vertraut. Wenn sie älter werden, erweitert sich auch der Bereich, in dem sie sich aufhalten und dieser kann einen Durchmesser von bis zu fünfzehnhundert Metern erreichen.
Fütterung

Wenn die Welpen Hunger haben, dann betteln sie bei den älteren Tieren um Nahrung. Dieses ständige Betteln ist es schließlich, das die erwachsenen Tiere zur Jagd treibt. Die Aufsicht über die Welpen übernehmen in der Zwischenzeit die Jungwölfe, die im Jahr zuvor geboren wurden.
Da die Welpen noch nicht in der Lage sind, zu einem erlegten Beutetier zu gelangen, tragen die älteren Wölfe Nahrung, die sie aus bis zu 20 km Entfernung vom Bau heranschaffen, in ihrem Maul zum Bau oder würgen dort zuvor Verschlucktes wieder hervor. In Zeiten, in denen das Futterangebot niedrig ist, greifen die Wölfe auf verstecke Nahrung zurück, die meist gleich nach dem Erlegen des Beutetieres vergraben wurde. So ist eine kontinuierliche Versorgung der Jungen möglich. Die Herausgabe der Nahrung geschieht allerdings nicht ganz freiwillig. Die Welpen müssen durch Unterwürfigkeitsgesten um die Nahrung betteln.
Sie springen an den größeren Wölfen hoch und versuchen sie am Mundwinkel zu lecken. Dieses Betteln ist ein erbitterter Konkurrenzkampf, bei dem jedes der Welpen versucht, möglichst nahe an die Schnauze des erwachsenen Tieres zu kommen. Das ist nicht etwa Schikane, sondern durch dieses Verhalten wird die Bindung an das Rudel und die Eltern gestärkt.


Fortpflanzung

Geschlechtsreife: 2 Jahre für Männchen und Weibchen
Lebensdauer: 5-10 Jahre, in Gefangenschaft bis 17 Jahre
Paarungszeit: Januar bis März, je nach Gegend
Tragzeit: 61-63 Tage, 5 Paar Zitzen
Wurfzeit: März bis Juni, je nach Gegend
Anzahl Junge pro Wurf: 3-8
Geburtsgewicht: 300-500 g




Geändert am 24.11.2002 um 20:47 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 25.11.2002 um 21:09 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 25.11.2002 um 21:12 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 25.11.2002 um 21:14 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 10.12.2002 um 12:58 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 26.11.2002    um 10:26 Uhr   
Nun, wie ihr Euren Wolfchar dann weiter gestaltet ist jedem freigestellt und der Phantasie sind hier wohl auch keine Grenzen gesetzt. Nur solltet ihr darauf achten, dass euer Char nicht zu einem PP-Char ausartet...natürlich kann ein Wolf bestimmte magische Fähigkeiten oder bestimmte prägende Merkmale besitzen, nur denkt immer daran: Ein Wolf ist kein Magier, Krieger im weitesten Sinne oder eine Elfe...wenn, dann müsst ihr Euren Char koppeln. Ein gutes Beispiel hierfür sind Eiswolf oder Greymoon. Also des weiteren viel Spaß...Ederis




Geändert am 26.11.2002 um 10:27 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 15:12 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 26.11.2002    um 10:28 Uhr   
Einige Legenden und Mythen...



Vor langer Zeit in Asgard, dem Wohnsitz der Götter im Zentrum des Universums, zog Gott Odin einen Wolfswelpen namens Fenrir auf. Schon als kleiner Welpe liess Fenrir sein unheimliches Heulen erklingen. Als er größer wurde, bekamen die anderen Götter Angst vor ihm. Schnüffelnd und neugierig zog Fenrir durch die Gassen von Asgard und die Götter wechselten schnell auf die andere Straßenseite, wenn sie ihn kommen sahen.
Egal, was für ein freundliches Wesen Fenrir war, nur ein Gott streichelte sein graues Fell: Tyr, Odins jüngerer Sohn, liebte Fenrir und blieb sein Freund und fütterte ihn mit Fleisch, und je mehr Fenrir fraß, desto größer wurde er, bis er schließlich den Göttern bis zur Taille reichte.
Fenrir hatte nie jemanden verletzt oder angegriffen, aber die Götter bekamen immer mehr Furcht vor ihm. Schließlich trafen sie sich und beschlossen, Fenrir an die Kette zu legen. Sie schmiedeten ein Kette aus schwerem Eisen, mit Gliedern so stark wie der Arm eines Mannes und dann riefen sie Fenrir, der freudig angetrabt kam, aber überrascht und bestürzt war, als die Götter ihm die Kette um den Hals legten und ihn banden.
Fenrir heulte auf, zog und zerrte an der Kette, rannte im Kreis, und zuletzt, all seine Kraft einsetzend, sprengte er die Fesseln.
Die Götter waren entsetzt und beschlossen, eine neue Kette zu schmieden, doppelt so stark wie die vorherige, denn nun reichte Fenrir den Göttern schon bis zu den Schultern, und sie wussten, daß er die Kraft von Hunderten hatte. Aber immer noch war Fenrir niemandem feindlich gesinnt, und als die Götter ihn erneut riefen, lief er zu ihnen in der Hoffnung, daß sie endlich seine Freundschaft annahmen.
Doch die Götter warfen ihm die neue Kette um den Hals, und wieder war der arme Wolf gefangen und seine Augen leuchteten und blitzten vor Wut rot auf, bedrohlich knurrend stemmte er seine gigantischen Pfoten in die Erde und mit einem gewaltigen Ruck sprengte er auch diese Fessel und die Götter flohen vor ihm.
Beunruhigt beschlossen die Götter nun, sich an die Zwerge zu wenden. Als diese von den Sorgen der Götter erfuhren, webten sie aus dem "Miau" einer Katze, dem Speichel eines Vogels, dem Atem eines Fisches, den Sehnen eines Bären und den Wurzeln eines Berges das Seil "Gleipnir". Es war dehnbar wie Seide, aber stark genug, das niemand es zerreissen konnte, nicht einmal der große Wolf Fenrir.
Fenrir liebte es, über die Felder zu laufen und zu springen, doch er fühlte sich immer trauriger und einsamer. Und trotzdem hoffte er immer noch, das die Götter eines Tages mit ihm spielen würden. Er wollte ihnen beweisen, daß er ihr Freund sein wollte, und so lief er den Göttern zur Begrüßung abermals entgegen, als sie auf ihn zukamen.
"Komm, Fenrir, wir wollen mit dir spielen." sagten die Götter und Fenrir heulte vor Freude auf. "Aber wir brauchen mehr Platz.", sagten sie, "Du bist ein großer Wolf und wenn du über die Felder läufst und springst, bebt die Erde. Wir brauchen ein großes Feld für dich, und wir wissen auch genau den richtigen Ort. Willst du mit uns kommen?"
Fenrir zitterte vor Freude, schüttelte seinen großen, grauen Kopf und stampfte mit den Pfoten. Er würde den Göttern überallhin folgen, wenn sie ihn nur endlich lieben würden und seine Freunde wären!
Glücklich folgte Fenrir ihnen auf ihr gigantisches Segelschiff, auf dem sie eine wilde, dunkle und rauhe See überquerten und nach ein paar Tagen erreichten sie schließlich ein weit entferntes, rauhes Eiland.
"Was wollen wir denn spielen?" fragte Fenrir und wünschte sich nichts sehnlicher, als den Göttern zu gefallen. Sie zeigten ihm das goldene Band, das die Zwerge gewoben hatten: "Nimm dieses Ende des Bandes und wir nehmen das andere. Wir spielen Seilziehen. Mal sehen, ob du wirklich so stark bist wie wir alle zusammen." Begeistert nahm Fenrir das Band zwischen seine scharfen Zähne und rannte anŽs andere Ende des Feldes. Er begann zu ziehen und zu zerren, und die Götter zogen am anderen Ende des Bandes. Aber wie gewaltig sie auch an beiden Enden zogen, das goldene Zwergenband hielt stand.
Als die Götter sahen, das Fenrir weit weg war, verankerten sie heimlich ihr Ende des Bandes im Urgestein der Insel und riefen Fenrir über das Feld zu: "Wickle das Band um deinen Hals, Fenrir! Wenn irgendein Wesen dieses Band zerreissen kann, denn du!"
"Ich kann jede Fessel sprengen." dachte Fenrir und er wand sich das goldene Band um seinen Hals und sah voller Tatendrang zu den Göttern hinüber. "Ich bin soweit!", rief er, aber als er Tyr mit bedrücktem, niedergeschlagenem Gesichtsausdruck auf den Boden blicken sah, ahnte er bereits, daß die Götter einen weiteren, gemeinen Trick mit ihm versuchten.

Geändert am 26.11.2002 um 10:37 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 26.11.2002 um 10:43 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 26.11.2002    um 10:28 Uhr   
Ein welterschütterndes Knurren fuhr aus seiner Kehle und er rief nach seinem einzigem Freund: "Tyr, mein Freund," heulte er "helfe deinem alten Gefährten Fenrir. GibŽ mir deine Hand als ein Zeichen guten Willens!"
Tyr konnte den qualvollen Ausdruck in Fenrirs Augen nun nicht mehr länger ertragen und er hielt seinem Freund die Hand hin. Fenrir kam heran und legte sanft seine großen Kiefer um TyrŽs Handgelenk.
Fenrir, in seinem Maul immer noch vorsichtig TyrŽs Hand haltend, wuchs zu seiner doppelten Größe heran. Entsetzt wichen die Götter zurück, als er rückwärts taumelte und Tyr mit sich riss. Das Band hielt. Und wieder zog und zerrte Fenrir, und wiederum hielt das goldene Band seiner Kraft stand. Ein drittes mal sammelte er all seine Kräfte und versuchte, seine Fessel zu sprengen. Das Band der Zwerge hielt, und er war immer noch an die Felsen der Insel gekettet.
Und immer noch hielt Fenrir TyrŽs Hand in seinem Maul und seine Augen füllten sich mit Tränen, als er in die Augen des einen Gottes blickte, der immer sein einziger Freund gewesen war. Er wusste, daß er für immer hilflos gefangen war. Und Tyr blickte ebenfalls in Fenrirs Augen und ihn erfüllte eine tiefe Traurigkeit für seinen Freund. Ihr Schicksal nun akzeptierend, schlossen Tyr und Fenrir ihre Augen im selben Moment, und als sie das taten, verschlang Fenrir TyrŽs Hand.
Aber: Tyr starb nicht, er war ja ein Gott, und die anderen Götter zogen ihn zurück und verbanden seine schreckliche Wunde. Und denn nahm Odin sein Schwert und schleuderte es wutentbrannt in Fenrirs Rachen.
Der arme graue Wolf hustete und röchelte, doch auch er starb nicht, da er eine Schöpfung der Götter war. Erneut heulte er in Qual und Agonie auf, doch die Götter wandten sich von ihm ab und liessen ihn alleine zurück.
Für viele Jahre nun hörten die Götter und Menschen das einsame und klagende Heulen Fenrirs und schließlich, eines Nachts, konnte er sich endlich befreien und sprang hoch in den Himmel! Schwerer Regen prasselte auf Asgard nieder und in dieser Nacht, bekannt als Ragnarök oder Götterdämmerung, wurde die alte Welt zerstört und aus dieser Zerstörung wuchs eine neue, friedvollere Welt und Odins Söhne kehrten zurück um über sie zu herrschen.



Geändert am 26.11.2002 um 10:41 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 26.11.2002 um 10:45 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 26.11.2002    um 12:57 Uhr   
Murrjan und der Wolf



Ein altes Bauernpaar hatte einen Hund, der ihm viele Jahre treu gedient hatte. Der Hund hieß Murrjan. Als Murrjan nun alt und schwach geworden war, beschloß der Bauer, ihn totzuschlagen. Der Hund, der davon gehört hatte, ging in den Wald und klagte dem Wolfe, was ihm bevorstand. Der Wolf aber sagte, er solle nur zu ihm in den Wald ziehen; dann werde er genug zu fressen bekommen. Der Hund befolgte diesen Rat.

In der nächsten Nacht sagte der Wolf zu Murrjan, er wolle zu seinem Bauern gehen und in den Schafstall einbrechen, um sich einige Schafe zu holen. Der Hund gab seine Einwilligung und versprach, nicht bellen zu wollen, wenn der Wolf sich mit höchstens fünf Schafen begnügen würde.

Kaum aber war der Wolf in den Schafstall eingedrungen, so biß er alle Schafe tot, die ihm vor den Rachen kamen, und der Hund, der nun nicht mehr durch sein Versprechen gebunden war, lief vor das Schlaffenster seines alten Herrn und fing dort heftig an zu bellen. Der Bauer aber meinte, der Hund belle nur deshalb, um in das Haus eingelassen zu werden, weil es ihm draußen zu kalt sei, und blieb ruhig im Bette liegen.

Als der Bauer am anderen Morgen die Schafe füttern wollte, sah er das Loch in der Wand des Schafstalles und bemerkte, daß ihm eine große Anzahl von Schafen fehlte. Da lief er schnell in die Schlafstube und sprach zu seiner Frau: "Der Murrjan ist doch ein gutes Tier, wir wollen ihn nicht umbringen."

Als Murrjan am folgenden Tage wieder zu dem Wolf kam, bat dieser ihn, er möge ihn doch noch einmal bei dem Bauern einbrechen lassen. Der Hund erwiderte, das ginge nicht an, weil der Bauer den ersten Einbruch schon gemerkt habe. Aber der Wolf, dem die Sache so gut gefallen hatte, ließ nicht nach mit Bitten, und schließlich gab der Hund abermals seine Einwilligung unter der Bedingung, daß der Wolf nicht mehr als ein Schaf rauben dürfe.

Der Wolf war es zufrieden. Aber kaum war er im Schafstall, so war wieder des Mordens schier kein Ende.

Da lief Murrjan unter das Fenster seines Herrn und fing wieder laut an zu bellen.

Als der Bauer erwachte, weckte er schnell seine Frau und den Knecht, und alle drei eilten hinaus nach dem Schafstall. Der Knecht hielt einen Sack vor das Loch in der Wand, und die Bäuerin stellte sich mit einer Heugabel daneben; der Bauer aber ging mit einer Laterne in den Stall.

Nun wollte der Wolf schnell durch das Loch entwischen; aber gerade dadurch kam er in die Gewalt seiner Widersacher. Als der Knecht merkte, daß der Wolf in den Sack gesprungen war, band er diesen schnell zu, und die Bäuerin schlug und stach mit der Heugabel darauf los. Als sie meinten, daß der Wolf tot sei, warfen sie den Sack mit dem Tiere in ein Wasserloch, das sich auf dem Bauernhofe befand. Aber der Wolf war noch nicht ganz tot, und als er das kalte Wasser an seinem Leibe fühlte, raffte er alle Kraft zusammen, daß er sich von dem Sack befreite und wieder ans Land schwamm.

Als Murrjan am folgenden Tage wieder in den Wald kam und den Wolf traf, war dieser sehr böse und wollte ihn wegen seines Verrates auffressen. Aber Murrjan lief fort, und der Wolf konnte ihn nicht einholen, weil er infolge der letzten Abenteuer zu viele Schmerzen an seinem Leibe verspürte.

Der Hund hatte nun wieder gute Tage auf dem Bauernhofe. Der Bauer hatte seine Treue erkannt und behandelte ihn gut. Die Bäuerin hatte ein mitleidiges Herz und kochte ihrem Hofhunde Semmeln in Milch, weil er die Knochen nicht mehr beißen konnte.

So erfuhr Murrjan auf seine alten Tage doch noch eine gute Behandlung und brauchte nicht die Hilfe des Wolfes, um sein Leben zu fristen.
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Nutzer: Greymoon
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geschrieben am: 26.11.2002    um 16:34 Uhr   
Das Gehör
Wölfe haben ein hochentwickeltes Gehör. Sie können bis zu 10 km entfernte Geräusche hören, sogar Hochfrequenztöne, die kein Mensch wahrnehmen kann, wie z.B. die Laute der Fledermäuse und Tümmler. Selbst im Schlaf stellen die Wölfe ihre Ohren auf, um jegliche Geräusche in ihrer Umgebung wahrzunehmen. Dadurch sind sie ständig über mögliche Beute informiert und werden frühzeitig vor sich nähernder Gefahr gewarnt. Ihre großen, spitz zulaufenden Ohren funktionieren wie Trichter. Sie können dadurch ungleich mehr Geräusche und Töne einfangen als der Mensch. Der Wolf kann auch leicht bestimmen, von wo ein Geräusch kommt. Er dreht seine Ohren einfach in die Richtung des Geräusches. Auf diese Weise macht er sogar kleine Nagetiere im Tiefschnee aus.

Der Sehsinn
Wölfe besitzen ein relativ schlechtes Sehvermögen. Sie können die Mitglieder des eigenen Rudels nur bis zu einer Entfernung von 30-50 m identifizieren. Die ausdrucksstarken Gesichtsmerkmale und die Ohren besitzen für die gegenseitige Wahrnehmung der Wölfe daher große Bedeutung. Die Myopie der Wölfe beruht auf dem Fehlen der Fovea Centralis, einer kleinen Ausbuchtung in der Mitte der Netzhaut des Auges. Sie erhöht bei Menschen, Affen und einigen anderen Tierarten die Sehstärke um ein Vielfaches. Es ist natürlich unmöglich festzustellen, wie deutlich ein Wolf wirklich sieht, wenn er etwas direkt anblickt. Doch dürfte sein Sehbild im Nahbereich in etwa einem unscharfen Foto gleichen, das mit weit geöffneter Blende und sehr kurzer Belichtungszeit aufgenommen wurde. Trotzdem können Wölfe eine Gestalt, vor allem, wenn sie sich bewegt, mit bemerkenswerter Präzision ausmachen. Selbst die geringste Bewegung einer Fliege in 3 m Entfernung wird von ihnen wahrgenommen; größere Tiere, die sich bewegen, werden problemlos noch in weit größerer Distanz erkannt. Auch die Wolfsaugen sind wie beim Menschen nach vorne gerichtet, so daß sich die Blickfelder beider Augen in einem großen Bereich überschneiden und dadurch binokulares (Dreidimensionales) Sehen ermöglichen. Das ist wichtig, um Entfernungen abzuschätzen. Fast alle Landraubtiere haben diesen "180°-Blick". Strittig ist die Frage, ob der Wolf farbenblind ist oder nicht. Fest steht, daß er nicht dasselbe Farbenspektrum wie der Mensch wahrnehmen kann, da die physische Struktur der beiden Augenarten sich zu sehr unterscheidet. Das Dunkel- oder Nachtsehvermögen der Wölfe übertrifft das des Menschen aber bei weitem. Wölfe können bei Dunkelheit nicht nur mehr, sondern auch sehr viel weiter sehen.

Geändert am 26.11.2002 um 16:38 Uhr von Greymoon
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Nutzer: Greymoon
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geschrieben am: 26.11.2002    um 16:37 Uhr   
Der Geruchsinn
Der mit Abstand wichtigste Sinn für Wölfe und Hunde ist der Geruchssinn. Dieser ist nach heutigem Wissen mindestens 100 bis 1000 mal besser ausgeprägt als der des Menschen. Unter guten Bedingungen können Wölfe eine Beute noch auf bis zu 3 Km Entfernung riechen. Spuren können noch nach drei Tagen wahrgenommen werden. Der Geruchssinn spielt aber nicht nur auf der Jagd eine Rolle, sondern die Wölfe erkennen sich auch gegenseitig am Geruch. Weiterhin wird mit individuellen Duftmarken (Urin, Kot) das Revier markiert.

Die Pfoten und Läufe
Die Vorderpfoten haben fünf, die Hinterpfoten nur vier Zehen. Sie messen bis zu 13 cm. Robust und widerstandsfähig im geballten Zustand, lassen sich die Zehen der Pfoten auch ausspreizen, um kleinere Objekte, wie Steine oder Holzstücke, zu greifen oder über schwieriges Terrain zu klettern. Im Laufen beläßt der Wolf seine Pfoten im geballten Zustand, um die Auftrittsfläche und Reibung zu reduzieren. Um im Schnee leichter voranzukommen, übernimmt abwechselnd ein Wolf die Führung. Alle anderen folgen ihm in der gelegten Spur. Wölfe laufen auf ihren Zehen. Dadurch verlängern sie ihre Läufe und erreichen eine höhere Geschwindigkeit (bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 65 km/h).


Wollen wir der lieben Ederis doch etwas behilflich sein.;-)
Lieben Gruß
~Greymoon/Bezél~
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Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 26.11.2002    um 19:18 Uhr   
Danke meine Schnäkö! Hdl! Bussi! :-)
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"Autor"  
Nutzer: Merril
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geschrieben am: 26.11.2002    um 23:52 Uhr   
wow, großes Lob an euch, bzw dich smaragt!!!!! Das ist echt klasse das du dir die mühe machst das zu posten...... echt arbeit drin sowas zusammenzusuchen.... Wahnsinn!!!!



Hut ab!!!!
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Nutzer: Sturmwölfin
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geschrieben am: 27.11.2002    um 10:24 Uhr   
Ja Liebes haste ganz toll gemacht! Gefaellt mir sehr...aber schreib mal noch dazu, welche Buecher du als Hilfestellung fuer die Texte benutzt hast, weil mich das interessiert...zu dem kommt mir da einiges bei Bezél etwas sehr bekannt vor *grinst...*...
Naja wie auch immer...Liebe Gruesse von mir...eure Mina ^_^
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Nutzer: Greymoon
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geschrieben am: 27.11.2002    um 14:24 Uhr   
Meine Texte sind von amarok-greywolf.de Sturm ;-)
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"Autor"  
Nutzer: Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 27.11.2002    um 16:56 Uhr   
also wenn du darauf anspielen willst, dass ich was von deiner Hp geklaut hätte, nö nö....is nicht....hab viele Seiten aus dem Internet besucht, gelesen und bearbeitet...wo genau dass überall war, weiß ich beim besten Willen nicht mehr, hab immerhin den ganzen Sonntag auf des Posting verwendet, also bitte und dann wird man auch noch angemacht. Danke.:-((
Geändert am 27.11.2002 um 16:59 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 27.11.2002 um 17:01 Uhr von Smaragdwoelfin
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Nutzer: Feuerpfote
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geschrieben am: 27.11.2002    um 20:09 Uhr   
Öhm... darf mein Bruder die Texte für ein Referat für den Biounterricht nehmen ;) *ggg*
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