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geschrieben am: 08.12.2002    um 15:52 Uhr   
Doch nur wenige Wochen später erfolgte die Ernüchterung. Offensichtlich hatte man das falsche Tier erlegt, denn man mußte neue Opfer beklagen. Es wurden weitere Versuche unternommen dieses Untier in den Wäldern zu erlegen, ohne jedoch einen einzigen Erfolg vorweisen zu können. Die wenigen Überlebenden der Angriffe dieses Monsters schilderten auch weiterhin das Untier als großen Wolf mit ungewöhnlicher Haltung. Als man schließlich im Sommer des Jahres 1767 mehr als 60 offizielle und vermutlich noch weitere nicht dokumentierte Opfer zählte, wurde eine großangelegte Jagd auf das Ungeheuer von Gévaudan mit mehreren Hundert Jägern und Spurensuchern gestartet. Diese trennten sich in mehrere Gruppen und trieben alle Wölfe regelrecht zusammen. Da viele der Jäger der Ansicht waren das es sich bei diesem Untier um einen Werwolf handeln mußte, luden sie ihre Gewehre mit Kugeln aus Silber. Am 19. Juni des Jahres 1767 wurde ein weiterer gewaltiger Wolf am Berg Chauvet ausgemacht. Der Jäger Jean Chastel stellte das Untier und feuerte einen ersten Schuß mit einer Silberkugel auf den Wolf, worauf dieser zwar aufheulte, aber sich immer noch auf den Beinen hielt. Chastel feuerte daraufhin eine zweite Silberkugel auf das Tier und traf diesmal das Herz des Wolfes, worauf dieser tot zusammenbrach. Um ganz sicherzugehen das man diesmal das richtige Tier erlegte, unternahm man eine Autopsie am Kadaver des riesigen Wolfes. In seinem Mageninneren fand man die Überreste eines kleinen Mädchens. Man war nun überzeugt davon, das man diesmal die tatsächliche Bestie erlegt hatte. Und in der Tat endete an diesem Tag die grauenvolle Mordserie in Gèvaudan. Noch mehrere Wochen lang wurde der Kadaver durch die Umgebung gefahren und öffentlich vorgezeigt, um den Triumph über das Ungeheuer von Gèvaudan zu feiern.

Diese Geschichte kommt dir bekannt vor? Nun, dass ist kein Wunder, da die Story von der Bestie von Gévaudan Vorlage für den Film "Pakt der Wölfe" war, der sich zwar einige größere Freiheiten herausnimmt, sich in den Grundzügen aber an die überlieferte Geschichte hält. Allerding bleibt wie in der Wirklichkeit auch im Film unklar, um was es sich bei dem Monster letzendlich handelte. War es ein Wolf mit Riesenwuchs, ein menschlicher Serienkiller, der seine Taten nur geschickt verschleierte oder doch ein Werwolf? Die Wahrheit wird wohl immer im Dunkeln der Geschichte verborgen bleiben...

Geändert am 08.12.2002 um 16:57 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 08.12.2002    um 16:33 Uhr   
DAS MONSTRUM AN DER HAUSTÜR



Ende des 19. Jahrhunderts miete ein Professor aus Oxford zusammen mit seiner Frau und einem Freund der Familie ein Sommerhaus an einem einsamen See in Wales. Eines Tages fand der Professor einen großen Schädel, den er für den eines Hundes hielt. Er nahm in mit, um ihn später genauer zu untersuchen.

Als die Frau eines Tages alleine im Haus war, hörte sie draußen ein Kratzen. Durch das Fenster sah sie ein Monster, halb Mensch, halb Tier: "Das Maul war mit den scharfen weißen Zähnen weit aufgerissen. Mit riesigen Fellpranken hielt es sich an der Fensterbank fest, die roten Augen leuchteten furchterregend." Halb bewußtlos vor Angst stürzte die Frau zur Tür und verriegelte sie. Im nächsten Moment hörte sie von draußen schweres Atmen und der Riegel wackelte bedenklich. Offensichtlich versuchte die Kreatur, sich Zugang zum Haus zu verschaffen.

Als die Männer zurückkamen, war das Wesen verschwunden und die Frau brach zusammen. In der Nacht legten sie sich auf die Lauer, in der Hoffnung, das Untier würde zurückkommen. Plötzlich erblickten sie das Gesicht eines Wolfes mit menschlichen Augen. Sie verfolgten ihn, aber er entkam in Richtung See.

Am nächsten Tag warf der Professor den Schädel in den See. Danach tauchte das Monster nicht wieder auf.


WEITERE SICHTUNGEN

Auf einem malerischen Hügel feierte eine große Gesellschaft Mitte des 19. Jahrhunderts ein großes Fest. Als dieses im vollem Gange war hallte ein grauenvoller Schrei durch das Tal. Aufgeschreckt liefen die Leute in die Richtung aus welcher der Schrei gekommen war und entdeckten einen riesigen Wolf, der ein junges Mädchen gepackt hatte. Geifernd vor Wut ließ der Wolf von seiner Beute ab und baute sich kampfbereit über ihr auf. Der Wolf spürte die Angst der Menschen, schnappte sich das Mädchen erneut und verschwand mit ihr im Wald.

Im Jahr 1598 stieß eine Gruppe Bauern in Frankreich auf den blutüberströmten Körper eines 15jährigen Jungen. Zwei Wölfe, die sich über den Leichnam hergemacht hatten, flüchteten in ein nahegelegenes Dickicht. Man verfolgte sie und fand im Gebüsch einen halbnackten Mann mit klauenartigen Nägeln an denen noch frisches Blut und menschliches Fleisch klebte. Er gab zu, gerade damit begonnen zu haben den Jungen in Stücke zu reißen als sich die Bauern näherten. Jacques Rollet hielt sich seinen Aussagen nach für einen Wolf und aus dieser Wahnvorstellung heraus hatte er auf diese Weise schon mehrere Menschen getötet und verzehrt. Ob nun der von den Bauern zweite beschriebene Wolf wirklich existierte, oder nur deren überreizter Phantasie entsprungen war, kann heute nicht mehr überprüft werden.

In Verbindung mit dieser Geschichte ist es interssant zu wissen, dass eine mögliche Erklärung für die Werwolf-Sichtungen von ganzen Gruppen von Menschen die sogenannte Mutterkornvergiftung sein, die durch verdorbenen Roggen ausgelöst wird. Diese Vergiftungen waren in Europa seit dem neunten Jahrhundert weit Verbreitet. Um die Wirkung einer Mutterkornvergiftung zu veranschaulichen muß man sagen, daß es zur Herstellung von LSD benutzt wurde. Eine Vergiftung mit Mutterkorn könnte die prächtigsten Werwolfphantasien anregen. Noch in Jahre 1951 vergifteten sich in Frankreich 300 Menschen. 5 von ihnen starben, der Rest litt unter schrecklichen Halluzinationen. Einer der Erkrankten konnte sich sogar aus der Zwangsjacke befreien, verlor sämtliche Zähne als er die Lederriemen durchbiß und bog zum Schluß Eisengitter vor dem Krankenhausfenster auseinander um dem Tiger zu entkommen der ihn "verfolgte".

Geändert am 08.12.2002 um 16:52 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 08.12.2002 um 16:54 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 08.12.2002    um 16:51 Uhr   
Beauty in the Darkness



Finsternis und Mond und Sterne,
Flüstern in der Dunkelheit
Winde wehen aus schwarzer Ferne,
Mitternacht ist nicht mehr weit.

Sanftes Gleiten an der Mauer,
Schritte ohne Widerhall,
Nacht verbreitet ihre Schauer,
Grabes Kälte überall.

Und er wandelt durch die Straßen,
schön und bleich und voller Gier
sinnlich über alle Maßen,
Sucht sein Lebenselixier.

„Komm zu mir du Kind der Sonne",
raunt er zärtlich, schaut dich an
und du folgst ihm voller Wonne,
Wehrlos gegen seinen Bann.

Und du liegst in seinen Armen,
fühlst die Kälte, fühlst die Nacht,
Mitternacht kennt kein Erbarmen,
nur der Tod gibt auf dich acht.

Kein Gejammer, keine Träne,
keine Zeit für einen Laut,
denn schon senken sich die Zähne,
Liebevoll in deine Haut.

Er trinkt dein Leben, sieht die Sterne,
fühlt die Wärme, spürt die Macht,
Fliegt entspannt in schwarze Ferne;
Blutrot ist die Nacht.

Blutrot ist die Nacht
von J.D. Kensington

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geschrieben am: 08.12.2002    um 19:25 Uhr   

Geändert am 05.01.2003 um 21:16 Uhr von Greymoon
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geschrieben am: 08.12.2002    um 20:11 Uhr   



begeistert von diesem Zeichner bzw. Zeichnerin
~Grey~
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geschrieben am: 08.12.2002    um 23:15 Uhr   
Also liebe smaragd,

Finde das echt ganz arg super was du hier alles geschreibselt hast, aber das ist total konfus mit dem garou hehe, also bitte leuts, verwechselt die garou nicht mit den werwölfen. das ist als würdet ihr kainiten mit vampiren vergleichen +schmunzelt über sich selbst*

Mach weiter so!

Da hound Dawg Fram da Hell itaselfa
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geschrieben am: 09.12.2002    um 18:14 Uhr   

Geändert am 05.01.2003 um 21:18 Uhr von Greymoon
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:36 Uhr   
Werwölfe - Bestien im Blutrausch
von Marc Gore


Carmilla Costa fühlte sich hoch geehrt: Der nette Mann, den sie in der Disko in Barcelona kennengelernt hatte, hatte sie zu einem Wochenende in seine Ferienwohnung in den Pyrenäen eingeladen. Die junge Spanierin war schon früh an diesem Tag aufgebrochen, um so schnell wie möglich am Ziel zu sein. Wie üblich war die Gebirgsregion unter einer dicken Schneeschicht begraben. Geschickt lenkte Costa ihren bereits etwas altersschwachen Seat über die enge Gebirgsstraße. Zu allem Überfluß fing es auch noch an zu schneien.
"Hoffentlich übersteht die alte Kiste dieses Mistwetter unbeschadet," knirschte Costa mißmutig.
Sie konnte Schnee nicht ausstehen, aber das nützte jetzt auch nichts mehr. Die Schneeflocken wurden immer dichter und die Straße immer glatter. Nur für den Bruchteil einer Sekunde trat Carmilla zu stark auf das Gaspedal, und schon geriet der kleine Wagen ins Rutschen.
"O verdammt..." schimpfte sie und versuchte, das Gefährt wieder unter Kontrolle zu bekommen, doch der Seat schrammte an einem neben der Straße befindlichen Baum entlang und kam erst zum Stehen, als er frontal gegen einen weiteren Baum stieß.
Schockiert kauerte die Frau hinter dem Lenkrad ihres Wagens. Der Aufprall hatte ihr keine Verletzungen zugefügt, aber der Motor des Seats war hinüber. Erst nach einigen Minuten wagte Costa einen Versuch, den Wagen wieder zu starten. Aber der Motor röhrte nur einmal kurz und verstummte. Auch ein zweiter und dritter Versuch änderte daran nichts. Carmilla fluchte und stieß die Fahrertür auf. Schneeflocken flogen ihr ins Gesicht und sie verfluchte diesen Tag.
"Man, was soll ich jetzt machen?" rief sie verzweifelt.
Die Schneeflocken wirbelten vor ihren Augen entlang und nahmen ihr die Sicht. Wohin sollte sie gehen? Wo befand sich das Haus ihres Freundes? Sie hatte sich eh verfahren, kurz bevor der Schneesturm aufkam. Bei diesem Wetter war es aber noch schwerer, die Orientierung wiederzufinden. Die Spanierin verfluchte ihre Situation. Die Kälte war unerbittlich! Costa hatte das Gefühl, als würden ihr Rasierklingen die Gesichtshaut aufreißen. Der Wind pfiff durch ihre Glieder. Die Spanierin, die sonst nur schönes, sonniges Wetter gewohnt war, hatte nur dünne Kleidung am Leib. Sie hatte zu allem Überfluß vergessen, daß in diesem Gebirge andere klimatische Verhältnisse herrschten. Sie tastete sich vorwärts. Der Schnee war unerbittlich! Die Flocken bedeckten ihr Gesicht, und auf ihren Lidern bildete sich allmählich eine Eisschicht. Unbeholfen torkelte sie in den Wald. Wo war die Hütte? Sie mußte hier irgendwo sein! Zu ihrer Erleichterung merkte sie nach einigen Minuten, daß der Sturm sich legte und auch die Anzahl der Schneeflocken abnahm. Dafür aber setzte die Abenddämmerung ein. Blitzartig versank die Sonne am Horizont und machte Platz für den Vollmond. Jawohl, diese Nacht war Vollmond! Costa wühlte sich fluchend durch den knietiefen Schnee. Nach einigen Minuten tauchte vor ihr ein alter Mann auf. Seine Kleidung bestand aus einer Fellweste, die er über ein kariertes Holzfällerhemd geschlungen hatte. Ein dichter weißer Vollbart bedeckte sein runzeliges Gesicht. Starr und kalt blickte er die junge Spanierin an, die sich keuchend auf ihn zubewegte.
"Hallo, Sie da," rief Carmilla außer Atem, "können Sie mir helfen? Hier irgendwo in der Nähe muß sich eine Ferienwohnung befinden..."
Sie stockte, als sie das ausdruckslose Gesicht des Alten bemerkte.
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:37 Uhr   
"He!" rief sie irritiert, "Sind Sie taub?"
Der Mann rührte sich nicht. Carmilla wollte noch etwas sagen, da kam urplötzlich Leben in den Alten. Der Kinnhaken kam so überraschend, daß Costas Sinne keine Zeit mehr fanden, den Schmerz zu registrieren. Ihr wurde sofort schwarz vor Augen und sie fiel der Länge nach in den Schnee.
Das Geräusch flackernden Feuers weckte Carmilla Costa. Schwerfällig öffnete sie die Augen. Sie merkte sofort, daß etwas nicht stimmte. Ihre Hände waren auf den Rücken gefesselt. Sie lag auf der rechten Seite und blickte frontal auf das brennende Feuer. Sie befand sich in einer Höhle. Sie hörte Schritte. Der alte Mann betrat die Höhle.
"Na, Mäuschen, endlich aufgewacht?" lachte er.
"Aha," schrie Carmilla scharf, "Sie sind also gar nicht taub!"
"Nein, bin ich nicht."
"Dann reden Sie! Was soll das? Was habe ich in dieser Höhle zu suchen? Und was sollen die Fesseln?"
"Ganz einfach, mein Täubchen: Ich habe Hunger."
"Was - was sagen Sie da?"
Der alte Mann grinste höhnisch. "Du hast mich genau verstanden. Wenn die Uhr Mitternacht schlägt, werde ich meine Zähne in deinen Körper schlagen. Ich dachte schon, ich müsse nachher wieder Tiere durch den Wald hetzen, wie so oft. Wie schön, daß Du mir in die Hände geraten bist. Menschenfleisch ist viel zarter und weicher als das von irgendwelchen Viechern..."
Carmilla wußte nicht, ob sie lachen solle oder vor Angst erstarren. Vorsichtig stellte sie eine wichtige Frage:
"Was sind Sie? Wer sind Sie?"
"Das will ich Dir gerne erzählen. Ich bin ein Werwolf! Jeden Vollmond um Mitternacht werde ich zur blutrünstigen Bestie. Bald ist es wieder soweit, es dauert nicht mehr lange. Bald werde ich dein Blut fließen sehen. Dein Fleisch werde ich Dir von den Knochen reißen!"
Der Mann stieß ein teuflisches Gelächter aus, das mit grausamer Intensität in Carmillas Kopf widerhallte. Jetzt beschlich eine nagende Angst die junge Frau. An Werwölfe glaubte sie natürlich nicht, aber sie hatte schon gehört von dem Wahn, der einige Geisteskranke befallen kann. Lykanthropie! Der feste Glaube, zu bestimmten Zeiten zum Raubtier zu werden, ließ die Betroffenen oft nicht weniger gefährlich agieren als jene Phantasiegestalten. Schaudernd ließ Costa ihren Blick durch die kahle Höhle schweifen, soweit es ihre ungünstige Körperlage erlaubte.
"Hier," meldete sich der Unheimliche wieder zu Wort, "Iß das. Ich will ein wohlgenährtes Opfer vorfinden."
Noch ehe die Spanierin etwas dazu sagen konnte, holte der Mann ein Tier herbei, das ebenfalls an den Beinen gefesselt war. Es war ein verzweifelt an seinen Fesseln rüttelnder Hase. Mit knappen Bewegungen befreite der Alte das Tier, aber nicht, um es laufen zu lassen. Er legte das zappelnde Fellknäuel auf den Rücken. Mit der linken Hand hielt er den Hasen fest und in seiner Rechten blitzte auf einmal ein langer Dolch. Mit ausdruckslosem Gesicht ließ der Mann die Klinge in die Bauchdecke des jämmerlich quiekenden Tieres eindringen. Carmilla war schockiert. Vor Ekel kreischte sie auf. Sie sah, wie der hilflose Hase ein paar letzte Zuckungen von sich gab und endlich verstummte. Der Mann legte den Dolch zur Seite und wühlte mit beiden Händen im aufgeschlitzten Kadaver. Mit häßlichen, knirschenden Geräuschen zog er dem Tier die Haut ab und zerrte große Fleischklumpen heraus.
"So, meine Liebe, das ist für Dich..." sprach der Mann.
In seiner Rechten hielt er einen faustgroßen Fleischbrocken.
"Mach`s Maul auf, Du Nutte!" befahl er schroff.
Die vor Angst zitternde Spanierin schüttelte den Kopf. Mit der linken Hand drückte der Mann ihre Kiefer auseinander.
"Du wirst das Fleisch essen, ob Du willst oder nicht." versprach der Alte mit sadistischer Vorfreude.
Schon stopfte er der Frau das rohe, bluttriefende Fleisch in den Mund. Carmilla tobte und zerrte mit aller Kraft an ihren Fesseln. Sie konnte sich nicht dagegen wehren, daß bereits Stücke des Fleisches durch ihre Speiseröhre rutschten. Sie strampelte und rüttelte wieder und wieder an den Fesseln, und- wie durch ein Wunder riß auf einmal das Seil an ihren Handgelenken! Sie war befreit! Blind tastete sie mit ihrer Linken über den harten Boden der Höhle und bekam einen schweren Stein zu fassen. Ruckartig ließ sie den Stein gegen den Schädel ihres Peinigers krachen. Ein kurzer Aufschrei ertönte, und der Mann sackte bewußtlos zusammen. Hastig kämpfte Costa sich unter dem auf ihr liegenden Alten hervor und rannte wie von Furien gehetzt aus der Höhle. Sie stapfte eilig durch den tiefen Schnee und es gelang ihr, in kurzer Zeit eine beachtliche Distanz zwischen sich und der Höhle zu schaffen. Ihr war speiübel zumute. Ständig dachte sie an den Hasen und das blutige Fleisch, welches ihr der Wahnsinnige in den Rachen gestopft hatte. Da faßte sie einen Entschluß:
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:44 Uhr   
sie steckte sich ihren rechten Zeigefinger in den Hals. Es dauerte nicht lange, dann erbrach sie ihren Mageninhalt in den weißen Schnee. Sie fühlte sich hundeelend, und sie lief kreidebleich an. Nachdem sie sich wieder einigermaßen besser fühlte, tastete sie sich vorwärts durch die nächtliche Dunkelheit. Sie erhaschte einen kurzen Blick auf ihre kleine Armbanduhr. In wenigen Minuten war es Mitternacht! Würde der Verrückte dann tatsächlich aus der Höhle stürzen und sich wie ein Wolf auf diverse Tiere stürzen? Oder sich vielleicht gar auf die Suche nach ihr machen? Angstschweiß trat ihr bei diesen Gedanken auf die Stirn. Nach einiger Zeit lichtete sich der Wald- plötzlich sah sie es vor sich: Das Ferienhaus, in der ihr Geliebter auf sie wartete! Carmilla jauchzte vor Freude. Sie stolperte förmlich auf das Haus zu und hämmerte an die Tür.
"Sergio!!" schrie sie aus Leibeskräften, "Sergio!! Mach die Tür auf! schnell!"
Zu ihrer Erleichterung hörte sie, wie sich hastige Schritte der Tür näherten. Einen Lidschlag später drehte sich ein Schlüssel im Schloß. Endlich! Carmilla stürzte hinein und warf sich dem Hausherren an den Hals. Sie schluchzte vor Erleichterung.
"Sergio, o Sergio, endlich hab`ich Dich gefunden. Ich habe Schreckliches erlebt!" keuchte sie mit bebender, sich überschlagender Stimme.
"Ist ja gut, Kleine, ist ja gut..." flüsterte Sergio, "was ist los mit Dir? Du siehst aus, als wäre der Leibhaftige hinter Dir her..."
"Er ist es, ich schwöre Dir, er ist es!"
"Wie bitte?"
"Da draußen ist so ein Irrer, der sich für einen Werwolf hält. Er hat mich überwältigt und in eine Höhle geschleppt. Es gelang mir, meine Fesseln zu sprengen und zu fliehen. Ich habe mich zuerst in diesem verfluchten Wald verlaufen und nachdem ich lange Zeit durch die Gegend geirrt bin, habe ich das Haus endlich gefunden."
"Hat Dein Entführer gesagt, er sei ein Werwolf?"
"Ja! Er hat sogar gesagt, um Mitternacht wird er zum Monster und- und er wolle mich..." Die Spanierin schluckte noch einmal, bevor sie das nächste Wort aussprach, "...fressen!"
"Beruhig` Dich erstmal wieder. Ist dieser Mann zufällig der, der da draußen zwischen den Tannen kauert?"
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:52 Uhr   
Sergio war nicht mehr imstande, einen menschlichen Laut über die Lippen zu bringen. Von nun an ging alles sehr schnell! Die Körperbehaarung wanderte von den Pranken hinauf über die Arme und überwucherte rapide den gesamten Körper des Spaniers. Rasch war auch sein Gesicht mit dichtem Fell überdeckt. Seine menschlichen, ovalen Augen wurden kreisrund und färbten sich blutrot. Seine Ohren wurden größer und spitzer. Sein Mund schob sich nach vorne, und nadelspitze Reißzähne wuchsen. Ein furchteinflößender Wolfskopf thronte jetzt auf den Schultern des einst so stattlichen Südländers. Der Tiermensch ließ ein dumpfes Knurren ertönen. Die Fingernägel an seinen Klauen nahmen etwa die dreifache Länge an. Carmilla erhaschte einen kurzen Blick aus dem Fenster und- erlitt beinahe einen Herzschlag! Auch ihr Entführer hatte sich verwandelt. Sein Holzfällerhemd und die Fellweste lagen hinter ihm im Schnee. Er war längst zu einer Bestie mutiert. Carmilla sah nur noch ein durch und durch behaartes, geiferndes Monster, das durch den Schnee auf das Ferienhaus zustapfte. Im grellen Schein des Vollmondes blitzten messerscharfe, gebleckte Raubtierkiefer. Die blutig- roten Augen des Ungetüms starrten Carmilla genau ins Gesicht. Das Scheusal gierte danach, seine Zähne in warmes, weiches Menschenfleisch zu graben! Carmilla war den Tränen nahe. Das Blut gefror in ihren Adern und ihre Nackenhaare sträubten sich. Panik ergriff Besitz von ihr. Sie war gefangen! Draußen rüttelte ein Werwolf bereits an der Haustür, und im Haus direkt vor ihr wurde ihr ehemaliger Verehrer ebenfalls zum blutgierigen Tier.
"Nein!!" schrie das Mädchen verzweifelt, "Nein!! Bitte laßt mich in Ruhe! Ich hab`doch niemandem was getan!!"
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:53 Uhr   
Schon war Sergios Verwandlung abgeschlossen. Sein häßliches Wolfsgesicht schien sie diabolisch anzugrinsen. In seinen funkelnden roten Augen las Carmilla nur eines: Das Verlangen nach ihrem Fleisch und Blut! Der Werwolf setzte sich in Bewegung und erhob seine rechte Pranke mit den dolchartigen Nägeln zum Schlag. Obwohl die Frau von Todesangst befallen war, flammte in ihr auf einmal der Selbsterhaltungstrieb auf. Lauf weg! Versuche, den Bestien zu entkommen! Diese Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Als sie sah, daß die Wohnungstür aus den Angeln brach und der zweite Werwolf den Eingangsbereich betrat, faßte sie sich. Sie rannte los. Aber wohin sollte sie fliehen? Sie fand keine Tür, die nach draußen führte! Die Bestien waren ihr dicht auf den Fersen. Wieder keimte in ihr die Verzweiflung auf. Ohne lange zu überlegen, rannte sie die Treppe hoch in den zweiten Stock. Alles, nur weg von den Monstern! Sie verschwand im erstbesten Zimmer, warf die Tür zu und drehte eilig den Schlüssel. Sie knipste das Licht an und sah, daß sie sich im Badezimmer befand. Ausgerechnet! Ein enger Raum mit einem Fenster, gerade groß genug, um den Kopf herauszustrecken. Sie saß schon wieder in der Falle! Und diesmal endgültig. Schon hörte sie vom Flur aus das schwere Atmen der Wolfsmenschen und im nächsten Augenblick das Poltern und Kratzen an der Tür.
"Nein!" kreischte Carmilla. "Geht weg! Ich will nicht! Ich will nicht!!"
Ein blutrünstiges Gebrüll war die Antwort! Die Tür knackte, als sich die Werwölfe gegen sie warfen, mit ihren Krallen lange Furchen durch das Holz zogen und Füße und Klauen gegen sie schlugen. Zitternd blickte sich die Frau um. Da nahm sie einen kleinen Schemel aus einer Ecke und zerschlug damit den großen Spiegel vor sich an der Wand. Lange und spitze Glassplitter schepperten zu Boden. Sie ergriff einen besonders langen Splitter und starrte mit vor Grauen weit aufgerissenen Augen auf die Tür, die mehr und mehr durch die wütenden Ungeheuer demoliert wurde. Carmilla kreischte auf, als ein großes Loch in der Tür entstand. Die haarige Klaue eines der Werwölfe tastete ins Innere des Badezimmers. Carmilla stieß einen verzweifelten Schrei aus und rammte die Spitze ihres Glassplitters in die Pranke. Der Werwolf zog seinen Arm zurück und brüllte vor Wut. Haß und Mordlust mischten sich in dem heiseren Röcheln und Schmatzen des Höllenwesens. Der zweite Werwolf kam ihm zur Hilfe, und mit vereinten Kräften stießen sie die lädierte Tür endgültig aus den Angeln. Der Glassplitter rutschte Carmilla aus der Hand, als sie in die alptraumhaften Monsterfratzen blickte, die sich im Türrahmen aufbauten und sie mit ihren Blicken zu durchbohren schienen.
"Nein..." stammelte die Frau, "ich will nicht! Laßt mich in Ruhe!"
Die Werwölfe kamen immer näher. An der Hose erkannte Carmilla nun auch, wessen Pranke sie verletzt hatte: Sergio baute sich vor ihr auf und griff mit seiner blutenden rechten Klaue nach einem der am Boden liegenden Glassplitter. Sadistisch starrte das Monstergesicht die junge Frau an. Jetzt bist Du dran, schien er ihr zu sagen wollen! Die Spanierin konnte sich nicht mehr schützen.
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:54 Uhr   
Zu schnell setzte der Werwolf, der einmal ihre heiße Diskobekanntschaft war, zu seinem Schlag an: Die Klaue, mit der er den Splitter fest umklammert hielt, raste blitzschnell hoch, und das spitze Glas bohrte sich mitten ins rechte Auge der wimmernden Frau. Als der Werwolf den Splitter wieder herauszog, baumelte das Auge gemeinsam mit einigen Adern an der scharfen Spitze. Carmilla schrie vor Schmerzen und faßte an die Stelle, wo sich wenige Sekunden vorher noch ihr Auge befunden hatte. Ein tiefes, blutüberströmtes Loch war davon übriggeblieben! Jetzt kam auch der andere Werwolf auf sie zu. Das schien Sergio nicht zu passen, denn er fauchte seinen Artgenossen warnend an. Als der sich nicht beeindrucken ließ, schlug Sergio ihm mit seinen Krallen blutige Wunden ins Gesicht. Ein schmerzerfülltes Brüllen gellte durch den Raum. Carmilla beobachtete durch ihr linkes Auge, wie die Werwölfe anfingen, sich um ihre Beute zu schlagen. Sollte das eine Chance sein für sie? Vorsichtig bewegte sie sich an den Monstern vorbei auf die zersplitterte Tür zu. Sie wollte gerade loslaufen, als sie hinterrücks gepackt und brutal um ihre eigene Achse gedreht wurde. Der Werwolf aus der Höhle hielt sie eisern fest. Die hilflose Spanierin erbrach Blut, als der Wolfsmensch ihr mit seinen gierigen Krallen die Kehle aufriß. Sergio blieb ebenfalls nicht länger untätig. Beide Monster fielen gleichzeitig über ihr Opfer her. Jetzt war es eindeutig um sie geschehen! Dutzende Reißzähne wühlten sich durch ihren Körper und das schaurige Wolfsgeheul der Monster ließ die Wände erzittern...
Schwer erhob sich die Sonne über den Baumwipfeln und beschien mit ihren warmen Strahlen das Land. Sergio erwachte mit einem dröhnenden Kopf.
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:55 Uhr   
"Verdammt!" fluchte er. "Jedesmal nach Vollmond fühle ich mich, als hätte ich nächtelang gesoffen!"
Er fror. Er befand sich im Wohnraum, und sein Pullover lag neben der zerstörten Hüttentür. Hastig zog er sich an. Hinter sich hörte er Schritte. Der Höhlenbewohner trat an ihn heran.
"Was hattest Du eigentlich letzte Nacht hier zu suchen?" grollte Sergio. "Das Weib da oben war mein Opfer. Meines ganz allein!"
"Jaja," erwiderte sein Gegenüber. "Du lädst Dir dauernd irgendwelche Prachtweiber aus der Stadt ein, wenn der Vollmond naht. Mit bleibt nichts anderes übrig, als im Mondschein durch die Wälder zu streifen und Tiere zu reißen. Dabei schmeckt Menschenfleisch viel besser."
"Schon gut. Dann hilf mir wenigstens, die Sauerei im Badezimmer zu beseitigen und neue Türen einzusetzen."
"Na gut. Dein Badezimmerspiegel ist diesmal ja leider auch zu Bruch gegangen."
Gemeinsam richteten die Männer das Haus wieder her. Noch am selben Abend brach Sergio wieder auf nach Barcelona, um sich für die nächste Vollmondnacht ein neues Opfer an Land zu ziehen. Eine Wie-derholung des Dramas bahnte sich an...


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geschrieben am: 10.12.2002    um 11:24 Uhr   
@Scar: Also erst mal fettes Dangggöööö und dann muß ich noch sagen, ich weiß eigentlich gar nicht recht, wie du das jetzt meinst...vielleicht bin ich auch bloß zu benebelt von meinen Antibiotika gg...Außerdem muß ich sagen, dass die Garou mir nach wie vor ein Rätsel sind...ein minder kleines...aber soweit ich weiß, bist du doch einer (???) und könntest ja dann was darüber hier reinschreibseln...

Knulli, Ederis

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geschrieben am: 10.12.2002    um 12:40 Uhr   
Bad Moon Risin' - Credence Clearwater Revival



I see a bad moon risin'
I see trouble on the way
I see earthquakes and lightnin'
I see bad times today
Don't go 'round tonight
It's bound to take your life
There's a bad moon on the rise
I hear hurricanes a blowin'
I know the end is comin' soon
I fear rivers overflowin'
I hear the voice of rage and ruin
Don't go 'round tonight
Well it's bound to take your life
There's a bad moon on the rise
Hope you got your things together
Hope you are quite prepared to die
Looks like we're in for nasty weather
One eye is taken for an eye
Well don't go 'round tonight
It's bound to take your life
There's a bad moon on the rise
Don't come 'round tonight
Well it's bound to take your life
There's a bad moon on the rise


Geändert am 10.12.2002 um 12:41 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 10.12.2002 um 12:43 Uhr von Smaragdwoelfin

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geschrieben am: 10.12.2002    um 12:42 Uhr   
Werewolves of London - by Warren Zevon

I saw a werewolf with a Chinese menu in his hand
Walking through the streets of Soho in the rain
He was looking for a place called Lee Ho Fook's
Going to get himself a big dish of beef chow mein
Ah-wooo! Werewolves of London
If you hear him howling around your kitchen door
Better not let him in
Little old lady got mutilated late last night
Werewolves of London again
Ah-wooo! Werewolves of London
He's the hairy-handed gent who ran amuck in Kent
Lately he's been overheard in Mayfair
Better stay away from him
He'll rip your lungs out, Jim
I'd like to meet his tailor
Ah-wooo! Werewolves of London
Well, I saw Lon Chaney walking with the Queen
Doing the Werewolves of London
I saw Lon Chaney, Jr. walking with the Queen
Doing the Werewolves of London
I saw a werewolf drinking a pina colada at Trader Vic's His hair was perfect
Werewolves of London
Draw blood


Geändert am 10.12.2002 um 12:47 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 12.12.2002 um 13:44 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 12.12.2002 um 14:00 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 12.12.2002 um 14:01 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 12.12.2002    um 13:12 Uhr   

Geändert am 12.12.2002 um 13:15 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 12.12.2002 um 13:17 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 14.12.2002 um 17:02 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 12.12.2002    um 13:13 Uhr   


Geändert am 12.12.2002 um 13:17 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 14.12.2002 um 17:26 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 12.12.2002    um 13:14 Uhr   


Geändert am 12.12.2002 um 13:18 Uhr von Smaragdwoelfin

Geändert am 14.12.2002 um 17:28 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 13.12.2002    um 16:21 Uhr   
Entwicklung der Welpen

Alter:
Gewicht:
Entwicklungsschritte:
1 Woche
0,3-0,5kg
Die Welpen werden blind und taub geboren.

2 Wochen
1,6kg
Die Augenlieder der Welpen öffnen sich. Ihre Augen sind zunächst blau.
Erste Milchzähne bilden sich aus (beginnend mit den Schneidezähnen).

3 Wochen
3,2kg
Die Ohren strecken und der Gehörsinn entwickelt sich.
Die Welpen beginnen den Bau zu erforschen; die Phase der sozialen Entwicklung setzt ein.

4 Wochen
4,5kg
Wanderungen der Welpen aus dem Bau heraus. Spielkämpfe und frühes Dominanzverhalten lässt sich beobachten.
Fleisch und Knochen werden gekostet, doch noch bleibt die Milch der Mutter Nahrungsquelle.

5 Wochen
5,9kg
Aus eigenem Antrieb setzt bei den Jungtieren die Entwöhnung ein. Die Welpen lernen in ihrem zweiten Lebensmonat das Fleisch zu verzehren, welches die jagenden Rudeltiere für sie auswürgen.

6 Wochen
6,2kg
Die blauen Augen beginnen sich von Außen nach Innen (zur dunklen Iris hin) zu verfärben. In den meisten Fällen nehmen die Augen schließlich einen bernsteinfarbenen Ton an, jedoch sind auch andere Farbnuancen möglich.

8-10 Wochen
6,8-10kg
Die Welpen verlassen den Bau und werden die nächste Zeit ihrer Entwicklung an einem vom Rudel ausgewählten Platz leben, der sowohl weite Fläche für Spiele und Jagdversuche, als auch ausreichendes Rückzugsgebiet für den Gefahrfall bietet. Dieser Ort wird „Rendezvous Site“ genannt.

3 Monate
13,6kg
Gelegentlich begleiten Jungtiere als „Schlusslicht“ des Jagdzuges das Rudel auf der Jagd. Jagderfolge wurden zu diesem frühen Zeitpunkt jedoch noch nicht beobachtet.
Pfoten und Kopf sind relativ groß im Verhältnis zum übrigen Körper.

4-6 Monate
12,7-31,8kg
Nach den Milchzähnen entwickelt sich nun das Dauergebiss. Dies ermöglicht den Welpen die ernsthafte Jagd mit den erwachsenen Tieren, an welcher sie ab dem sechsten Monat regelmäßig teilnehmen.

6-8 Monate
13,6-36,3kg
Die Welpen verlassen die „Rendezvous Site“ und begleiten das Rudel auf dessen Wanderungen. Sie sind nun fast ausgewachsen und vollständig ins Rudelleben integriert.

10 Monate
27,2-36,3kg
Das physische Wachstum verlangsamt sich merklich, die Jungtiere sind nur schwer von den Erwachsenen zu unterscheiden.

12 Monate
27,2-45,4kg
Das Skelett der jungen Wölfe ist nun ausgewachsen.

22 Monate
27,2-45,4kg
Die Geschlechtsreife setzt ein.


entnommen der lazywolf seite
~Greymoon~
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geschrieben am: 14.12.2002    um 17:34 Uhr   
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geschrieben am: 14.12.2002    um 17:46 Uhr   
Emprusen



Emprusen sehen aus wie Wölfe mit Flügeln, nur das sie vom Körperaufbau, sprich von der Statur her größer und etwas schwerer sind. Emprusen entspringen der griechischen Mythologie. Sie sind die Boten der Götter der Unterwelt, führen Aufgaben in derern Namen aus, bestrafen Menschen in ihrem Namen oder sind Überbringer von Nachrichten. Emprusen ist es nicht gestattet Gefühle zu zeigen oder sie auch nur annähernd zu empfinden. Emprusen gehorchen lediglich dem Gott, dem sie unterstellt sind und unterliegen dem strengen Gehorsam. Regelüberschreitungen, Verschwörungen oder Taten die laut dem göttlichen Gesetz nicht geduldet sind, werden mit Verbannung, Entweihung oder dem Tod gestraft. Auch kann ein Bann oder Fluch über die betroffene Empruse verhängt werden.
Emprusen besitzen zudem die Fähigkeit ihre Gestalt zu wandeln und haben magische Talente, jedoch vorwiegend nicht in ihrer Wolfsgestalt.
Geändert am 15.12.2002 um 16:34 Uhr von Smaragdwoelfin
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geschrieben am: 14.12.2002    um 17:49 Uhr   
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geschrieben am: 14.12.2002    um 17:50 Uhr   
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