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geschrieben am: 28.07.2003 um 10:03 Uhr
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"Ja..." An ihrem Ohr schnurrte es fast.
"Ja... so ist es richtig, meine kleine Helena... laß dich fallen... ergib dich... ergib dich dem Schmerz... ergib dich mir..." Und dann, mit harter, fremder Stimme: "Mach deinen Fehler wieder gut, Nora... streichle sie ein wenig... verwöhne sie für ihre Bereitschaft, neues Kennenzulernen..." Ein Knurren.
"Aber strenge dich an - keinen Ausrutscher mehr!" Helena seufzte leise... zärtliche, warme Lippen fingen an, über ihre pulsierende Haut zu gleiten, sie zu streicheln, sie zu verwöhnen. Hauchzart leckte eine Zungenspitze über sämtliche Nerven rund um ihre pochenden Brustwarzen, brachte Gefühle zum prickeln, die ihr wie Champagner zu Kopf stiegen... und wieder seufzte sie. Zitterte. Was geschah nur mit ihr? Sie vergaß den Schmerz tatsächlich... Nora küßte sich tiefer... liebkosend, zärtlich... über den Bauch, verwöhnte bebende Schenkel - und dann die glatte Scham. In der nächsten Sekunde fluchte Stocker unterdrückt. Er erkannte seinen Fehler. Helena bäumte sich in den Ketten auf, krümmte sich nach hinten und schrie protestierend: "Nein!" Von einer Sekunde auf die andere war sie wieder ganz Abwehr. Ein Wink. Nora ließ von ihr ab, kauerte sich abwartend auf die Fersen zurück.
Stocker überlegte. So kam er nicht weiter. Fast hatte er Helena da gehabt, wo sie sich ihm ergeben hätte... an dem Punkt ohne Wiederkehr. Und dann dieser dumme Fehler.
Ein abschätzender Blick traf seine blonde Gehilfin. Ein Entschluß wurde gefaßt. "Laß uns allein, Nora... ich komme jetzt ohne deine Hilfe zurecht!" Der Plan hatte anderes vorgesehen. Aber welchen Sinn hatte es, an einem Plan festzuhalten, der nicht zum Ziel führen konnte? Zu groß war die Abneigung Helenas gegen Nora... zu sehr wehrte sie sich dagegen, Zärtlichkeiten und Liebkosungen von der anderen Frau anzunehmen. Er wartete, bis die Blonde die Tür leise hinter sich geschlossen hatte, dann wandte er sich Helena zu.
"Jetzt sind wir alleine..." sagte er leise zu ihr.
"Und?" schnaubte sie - wieder ganz Trotz und Sturheit.
"Jetzt mußt du nichts mehr zurückhalten... jetzt kannst du alles herauslassen, was in dir steckt und dich zu deinen intimsten Wünschen bekennen!" wisperte er leise, verführerisch - wieder dicht an ihrem Ohr. Sie war nicht in der Lage, ihm darauf eine heftige, wilde Erwiderung an den Kopf zu schleudern. Dazu war er ihr zu nahe. Sie fühlte die Wärme seines Körpers im Rücken, fühlte das leise Kribbeln auf der Haut, das diese Nähe in ihr auslöste... und, noch schlimmer - sie fühlte Sehnsucht in sich - Sehnsucht, von ihm berührt zu werden, liebkost und verwöhnt... Sie spürte den Drang, sich ihm zu schenken. Was war nur los mit ihr?
"Oh!" Sie zuckte zusammen, aus ihren Gedanken gerissen. Er hatte sie von hinten umfaßt, bis seine Handflächen über ihren Bauch streichelten... nach oben glitten, ihre Brüste von unten umfaßten und sie in der Hand wogen. Kleine, unerklärliche Stromstöße fuhren durch ihren Körper. Sie stöhnte wieder.
"Ja..." schnurrte er kehlig. "Das gefällt dir..."
Ja... das gefiel ihr wirklich. Sie fühlte, wie ihre Brüste prall und schwer wurden, wie sich Haut kräuselte... und erkannte, daß sie sich nach mehr sehnte. Sie war versucht, ihn um mehr zu bitten... entschied sich dann aber dagegen. Nein... betteln würde sie ganz sicher nicht. Es ihm nur zeigen, daß sie sich nach mehr sehnte. Mit einem Seufzer sank sie nach hinten, wurde ganz schwer in den Ketten. Sank zurück in seine Umarmung hinein, so weit es ihre Streckung zuließ. Lehnte den Kopf gegen seine Schulter, weich, anschmiegsam... und seufzte wieder leise. Sie spürte sein zufriedenes Lächeln fast.
Er hatte sich richtig entschieden. Nora wegzuschicken, war ein guter Schachzug gewesen. Helena brauchte kein Publikum. Noch nicht. Sie brauchte Zweisamkeit. Die würde sie erhalten... vorerst. Bis sie weit genug gefördert war, alles andere um sich herum zu vergessen und nur noch ihm zu gehorchen, ungeachtet eventueller Zuschauer oder egal, an welchem Ort sie sich befanden...
Stocker streichelte die weiche, warme Haut ihrer Brüste und lächelte... oh ja, kleine süße Helena... wenn du wüßtest, was ich für großartige Pläne habe mit uns beiden... Spielerisch schnippte er mit den Fingern gegen die Klammern - sie bemerkte den Schmerz kaum. Innerlich triumphierte er... sie war wirklich auf dem richtigen Weg! |
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