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Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 03.07.2004    um 04:12 Uhr   

Hallo Soul! Wenn sich wieder ein paar Leute beteiligen könnten, so wie früher, dann könnten wir den Thread gerne noch am Leben erhalten. Auch für mich ist es nicht ganz einfach, entsprechendes Material zu finden. ;-) Vielleicht kannst du ja einige Leute aktivieren? Würde mich freuen!

Liebe Grüße von

subbi


Tabu

Gibt es ein Tabu?
Wenn man sich vertraut?
Gegenseitig!

Laß dich fallen!
Ich spüre,
Wo deine Grenzen sind.




Komm her

Komm her!
Knie nieder!
Langsam!
Sieh mich an!
Sieh mir tief in die Augen!

Die Session kann beginnen.




Schmerz und Lust

Geliebt und doch beherrscht.
Frei und doch gebunden.
Schmerz?
Tränen der Lust.
Prickelndes Spiel mit Deinen Grenzen.
Bis zum Höhepunkt.




Im Traum

Phantastische Gedanken
Erotische Phantasien
Grenzen gibt es nicht
zumindest im Traum.

*****

Ungeduld

Eingeschlossen in Gummi
wartest du auf deinen Meister.
Was hat er heute mit Dir vor?
Du kannst es kaum erwarten.
Deine Phantasien überschlagen sich.
"Komm Meister und erlöse mich!"




Doch

"Nein, bitte nicht...!"
Du flehst um Gnade.
Doch du willst mehr.

Dein Verstand bäumt sich auf.
Die Ekstase nimmt zu.
Deine Lust gewinnt.




Farben

Farben vermögen so viel,
gerade jetzt.

Farben: Rot und Schwarz,
grenzenlos erotisch.

Farben: Wir spielen mit ihnen
wir provozieren
wir erregen Aufmerksamkeit
wir geraten durch sie in Ekstase.

Farben machen zuweilen verrückt,
sie wecken das Tier in uns.




Session

Keiner hört uns.
Keiner sieht uns.
Keiner stört uns.

Keiner kann dir helfen.
Der Abend gehört uns, mein Schatz.




Nackt

Nackt stehst du vor mir.
Doch bist du wirklich nackt?

Jeder Quadratzentimeter deines Körpers
ist vollständig mit Gummi überzogen.
Kein Winkel, kein Hohlraum ist unbedeckt.

Du bist fremd und doch so vertraut.
Du bist angezogen und doch nackt.


Bilder und Texte © Hartmut Priesner

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Nutzer: _Soul_
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geschrieben am: 03.07.2004    um 12:25 Uhr   
du hast recht... es ist wirklich sehr schwierig entsprechende gedichte zu finden. eines hab ich aber, ich hoffe das es nicht shcon irgendwo hier gepostet wurde...

Gruß
Soul

Traum einer Domina

Heute Nacht
komm ich ganz leise
schleich mich ein
in Deinen Traum,
nehm Dich mit
auf eine Reise
in den kleinen
dunklen Raum.

Leder glänzt
im Kerzenschimmer
von der Decke
hängt ein Seil,
staunend stehst Du
in dem Zimmer
fürchtest um
Dein Seelenheil.

Hohe Stiefel
bis zum Schenkel
eine Maske
vorm Gesicht,
bin bereit
zum Lustgeplänkel
Peitsche glänzt
im Kerzenlicht.

Seltsam glänzend
Deine Augen
als Du siehst
den knappen String,
Deine Knie
sich leicht beugen
als ich meine
Peitsche schwing.

Fesseln halten
Deine Hände
surrend kommt
der Peitschenschlag,
streift ganz leicht
nur Deine Lenden
wie ein zarter
Flügelschlag.

Schon hör ich
Dich leise flüstern
bitte schlag doch
fester zu,
leck die Lippen
mir ganz lüstern
spreiz die Beine
noch dazu.

Hol weit aus
die Augen glänzen
Stöhnen kommt
aus Deinem Mund,
schreiten über
alle Grenzen
Musik erklingt
im Hintergrund.

Endlich knie
ich mich nieder
hol heraus
das beste Stück,
ein Zittern geht
durch Deine Glieder
als ich ihn
langsam feste drück.

Deine Augen
dunkel werden
keuchend ist
Dein Atemzug,
kannst Dich nicht
mehr länger wehren
nehm Dich mit
zum Himmelsflug.

Dein Erwachen
dann am Morgen
Verwunderung in
Deinem Blick,
fühltest Dich
im Traum geborgen
an dem Arm
baumelt der Strick.


Linda von Oepen
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Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 03.07.2004    um 17:09 Uhr   
Danke für das Gedicht, Soul. :-)



Nackt und gebunden darf ich vor Dir stehŽn,
geöffnet und frei
geschlossene Augen
und doch alles sehŽn.
Gedankenlos
durch deine Macht, deine Gier,
glänzende Nässe im rosigen Feuer
erregte Brüste
zeigen es Dir.
Befiehl
ich werde gehorchen
was immer Du willst,
weil Du durch deine Stärke
unsere geheimste Geilheit stillst.
Grenzenloses Vertrauen, ich darf fallen
Du fängst mich auf,
nur Du allein.
Ich danke Dir,
dass ich würdig bin
DEINE Sklavin zu sein.

by papillon
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"Autor"  
Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 05.07.2004    um 01:30 Uhr   


Ein Seil liegt lose da
akkurat
liebevoll
in ein Muster geschlungen
präsentiert es sich
das Seil

Anfang und Ende
sind eins
in einen Kreis gelegt
wie auch unser Leben
sich im Kreise bewegt
scheinbar unbeweglich
das Seil

Stummer Zeuge
von Minuten
von Stunden
des Fixierens
des Angebundenseins
des Loslösens
nicht das Seil tut dies
deine Hand, mein Liebster
lässt das Seil erst Macht gewinnen

Was lässt mich stehen und harren
hören, wie das Seil
durch deine Hände gleitet
nur erahnend
geschnürt werde ich sein
unbeweglich
mein Körper
nur meine Sinne wandernd durch den Raum
ein Seil
warum das Seil so köstlich sein soll
mir Erlösung bringen wird
du weißt es, ziehst fester
noch fester

Akkurat wie zu Beginn soll es sein
meine Haut quillt hervor
lässt rote Spuren bloß erhaschen
ein Stich fährt durch meinen Bauch
fester ziehst du, fester
spürst meine Bedrängnis
mein Rucken
mein Mich-Wehren
fester das Seil

Mit einem Ruck hebst du mich hoch
ein Päckchen, geschnürt ich bin
deine Hände berühren zärtlich
meine Haut
du lässt mich sanft zu Boden gleiten
ein violettes Tuch liegt bereit
ein Knopf nach dem andern du entwirrst
mich streichelnd und liebkosend
zurückführst
zum Ende des Anfangs
das Seil.

(c) wildorchide
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 05.07.2004    um 18:55 Uhr   
Den Koppschüttelt...
Und meine Nackenhaare krausen sich...
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"Autor"  
Nutzer: TheFallenAngel
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geschrieben am: 06.07.2004    um 11:54 Uhr   
(Mir ist der einfall zu dem Gedicht mal gekommen und ich denke das passt ihr mehr rein)


Königin
Ich sehe euch an, verbeuge mich ehrenwürdig.
Ihr hebt euer Kinn, reicht mir verachtungsvoll euren Schuh.
Ich küsse diesen sofort, gebe mich euch hin.
Ihr lacht fies, hält mir eure Peitsche unter die Nase.
Niemals berühren, nur ich mit den Lippen.
Ihr schlägt mich mit der Peitsche, niemals berühren.
Ich geh auf die Knie, bettle um Verzeihung.
Ihr ruft eure Wachen, die mich an die Wand ketten.
Ich flehe um Gnade, eure Peitsche streift noch langsam über meinen Rücken.
Dann schlagt ihr zu, doch ich zucke nicht es erregt mich.
Ihr lacht, schlagt immer fester zu.
Ich zucke nur einmal, obwohl mir das Blut den Rücken herunter läuft.

Nein ihr tut mir nicht weh - ihr erregt mich mehr und mehr !



(Die Idee kam mir mal ich steh nicht auf SM)

°~TheFallenAngel~°
A.S.

Geändert am 07.07.2004 um 18:05 Uhr von TheFallenAngel
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Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 13.07.2004    um 09:05 Uhr   


Knie nieder, Du bist mein
Ich begleite Dich auf Deinem Weg
Lasse Dich nicht allein

Ich weise Dir die Richtung
Und halte Dich fest
Ganz nah am Abgrund

Ich will, dass Dein Körper bebt
Der Schmerz sei mein Gehilfe
Damit Dich die Flut belebt

Ich zeige Dir den Weg nach unten
Sei meine Demut
Öffne Deine Wunden

Fühle Deine Fehler
empfange Deine Strafe
und genieße mein Leder

Schau in die andere Welt
Den Schlüssel hab nur ich
Nimm, wenn sie Dir gefällt

(unbekannt)
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Nutzer: Gast_Juraviel
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geschrieben am: 13.07.2004    um 15:46 Uhr   
Was ich gerne machen würde

Laß mich mal, oh,
laß mich mal, oh!
Laß mich dich doch mal verhauen,
laß dich schlagen,
laß dich quälen.
Laß mich dich doch mal anbinden,
laß dich fesseln,
laß dich quälen.
Laß mich deine Arsch durchwalken,
laß dich gerben,
laß dich quälen.
Laß mich mal, oh,
laß mich mal, oh!
Laß mich dich doch mal zerkratzen,
deine Haut in
Fetzen reißen.
Soll ich dir den Hals zudrücken?
Nur ein bisschen,
ganz klein wenig.
Dir vielleicht das Herz rausreißen?
Zwischen Rippen
hindurchgreifen.
Darf ich deinen Körper ändern?
Laß dich kratzen,
laß dich beißen.
Laß mich mal, oh,
laß mich mal, oh!
Laß mich mal dein Blut ablecken,
laß dich schlagen,
laß dich quälen.
Willst du meine Nägel spüren?
An den Armen,
an den Beinen.
Soll ich deinen Bauch massieren?
Mit den Fingern,
mit der Gerte.
Laß mich deine Zunge sehen
Und mit Nägeln
Fest sie halten.
Laß mich mal, oh,
laß mich mal, oh!
Laß mich deinen Rücken streicheln,
mit der Gerte,
mit der Peitsche.
Soll ich dich vielleicht durchkitzeln?
Gar nicht lange,
nur ein bisschen.
Ich nehme deinen Kopf gefangen,
halt ihn fest in
meinen Händen.
Presse meine Nägel in dich,
in die Schläfen,
langsam fester.
Laß mich mal, oh,
laß mich mal, oh!
Laß mich dir die Augen schließen,
mit den Fingern,
mit den Daumen.
Sachte auf die Lider drücken,
etwas stärker,
noch ein bisschen.
Laß mich deine Ohren nehmen,
daran ziehen,
hineinkneifen.
Laß mich dich auch einmal zwicken,
einmal zwacken,
ach nur einmal.
Laß mich mal, oh,
laß mich mal, oh!
Laß mich deine Kehle nehmen,
meine Hände
um sie legen.
Laß mich dann ein bisschen drücken,
etwas fester,
etwas geht noch.
Jetzt drücke ich meine Nägel rein,
etwas stärker,
spürst du sie?
Tief hinein in die Gurgel.
Hm, ob du jetzt
gleich sterben wirst?
Laß mich mal, oh,
laß mich mal, oh!
Laß mich deine Brust zerkratzen,
sie zerfetzen,
sie zerreisen.
Laß mich deine Haare zupfen.
Ist das nicht nett,
ziept das nicht schön?
Ich drücke meine Nägel in dich,
zieh sie langsam
dann nach unten.
Greif in deinen Bauch ganz kräftig,
ja, stöhne nur,
ich höre das gerne.

Copyright by Irene

Stammt aus Jezabels Träume
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 13.07.2004    um 22:05 Uhr   
Hmmm, SM ist nicht meine Welt. Ich kann nicht verstehen wie man auf Schmerzen stehen kann, doch jedem das seine, jeder so wie er mag. Wir sind alle nur Menschen, jeder mit anderen Zuneigungen aber auch mit Abneigungen.

LG
Lula
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Nutzer: _Soul_
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geschrieben am: 13.07.2004    um 22:53 Uhr   
ich hab mich in letzter zeit mit dem thema näher beschäftigen und es ist keinesfalls so das alle smŽler auf schmerzen stehen. ich glaube das hast du was flashc verstanden lula. die meisten lieben es erniedrigt oder "erzogen" zu werden. und da sind schläge etc. nun mal die deutlichste form der bestrafung. ausserdem habe ich bisher z.b. im internet kaum einen smŽler/in gefunden der blut sehen mag. sicherlich gibt es das, aber auf all den unzähligen hpŽs welche ich besucht habe wurde das abgelehnt. ich glaube in sm geht es vorallem auch um hingabe und vertrauen... aber egal... hier sollen ja vorallem gedichte stehen ne? *smile* ich mach mich dann mal wieder auf die suche nach so einem...

Gruß
Soul
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"Autor"  
Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 19.08.2004    um 23:08 Uhr   


Ich in Deinen Händen
So vertrau' ich Dir doch
Suchst und brichst meine Grenzen
Ich Deine Sklavin, Du mein Gott

Ein Feuer welches in mir flammt
Gänsehaut durch Deine Hand
Voller Leidenschaft und Lust
Schlägst Du meine Brust

Nie zuvor erfuhr ich solch Sadisten
Nie zuvor spürte ich den Himmel
Unschuldig war mein Wissen
Nie zuvor sah ich Deine Welt

Mit jedem Hieb zeigst Du Deine Liebe
Deine Mühe mich zu formen
Rosenblüten welken in einsamer Stille
Nicht aber ihre Dornen

Die Blüten malen wie die Zeit vergeht
Das die Welt sich immer dreht
Dornen aber zeigen das mein Blut rot fließt
Sie lassen mich spüren, dass ich leb’

So wecktest Du dunkle Fantasien
Und lehrtest mich das Fliegen
Meine Sehnsucht so unbeschreiblich
Geliebte Peitsche, führe mich ins Licht

Schauer über meinem Körper
So weiß ich nicht was Du tust
Schläge härter und härter, immer härter
Das Spiel von Schmerz und Lust

Wahrlich, Küsse heißer als die Glut
Knie ich vor den Tränen Eurer Wut
Verfehlte ich mein ganzes Leben
Deine Strafe ist mein Segen

Erlöse meine Seele, erlöse mich
Zum Sklaven geboren um frei zu sein
Gib Befehle, führe mich
Prügel mir die Seele rein

Langsam krieche ich vorwärts
Mein betteln, mein gebrochenes Herz
Schmerz, oh Du mein geliebter Schmerz
Warmer, honigsüßer Schmerz

Verlass mich nicht, geh nicht weg
Heulend kauere ich im Dreck
Komm her und mach mich frei
Erfülle mich, willkommenes Leid

Lass mich erfahren, dass es nicht tiefer geht
Dort, wo der Tod geschrieben steht
Zeichne meinen Weg
Ich weiß, dass mich niemand vermisst

Schmerzt engt ein
Jeder Schlag zeichnet mich
Erlaubt mir, dass ich schrei
Er nimmt mich auf die Reise mit

An den vollkommenden Ort
So erfüllt, ich finde kein Wort
Keines würde dieser Schönheit gerecht sein
Dort wird meine Seele rein

Ich krieche meines Weges in Demut
Hinter mir meine Spur, mein Blut
Werde ich dennoch ignoriert
Der Preis, wenn man sich verliert?

(unbekannt)
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Nutzer: Gast_Juraviel
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geschrieben am: 20.08.2004    um 11:40 Uhr   

Hach ja....
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"Autor"  
Nutzer: _Soul_
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geschrieben am: 20.08.2004    um 17:07 Uhr   
heiße, glühende haut
streckt sich mir entgegen
leise gepresste Schreie
wollen sich in ihr regen
doch sie kann nicht
nicht mit der Lunge
nicht mit der Stimme

ich hör sie schreien
in der nacht
ihre Seele hat sich mit mir
frei gemacht
selig fliegend im nichts
dieser Welt
haben gefunden -
und halten - uns

noch ein Schlag
ich spür dich liegen
seh dich zerfallen
und mit dir zergeh auch ich
in nichts als fühlen
und sein

ich hör sie schreien
in der nacht
ihre Seele hat sich mit mir
frei gemacht
selig fliegend im nichts
dieser Welt
haben gefunden -
und halten - uns

Seifenblasen gleich
zerplatzt die Welt
um uns herum
ich liege in deinen Armen
du in meinen
heiße Tränen
in den Augen
geschundene Haut
unter den Fingern
wilde Lust in unsren Körpern

ich hör sie schreien
in der nacht
ihre Seele hat sich mit mir
frei gemacht
selig fliegend im nichts
dieser Welt
haben gefunden -
und halten –
uns

heiße Küsse auf den Lippen
noch ein Stück
und wir sind zurück
in uns`rer Wirklichkeit


18.08.04
*blubb*
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"Autor"  
Nutzer: süße-sub
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Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 21.08.2004    um 04:24 Uhr   

Du hast mich wie gewohnt maskiert
Die Füße wurden mir verschnürt
Nackt - so knie ich auf dem Boden
Nach hinten zerren meine Hoden

Du hast sie ziemlich hart geschunden
Dann mit der Fußkette verbunden
Und tief gebeugt - mit krummem Rücken
Entlocke ich so Dein Entzücken

Ich hör wie Du genüsslich rauchst
Mich so in tiefe Demut tauchst
Um mich herum herrscht Dunkelheit
Versklavt - und doch so sehr befreit

Spür Deine Beine ich auf mir
Dir ist's bequem - ich gönn es Dir
Missbraucht werd ich als Möbelstück
Ich kann nicht vor - und nicht zurück

Denn Deine Fesseln sind gemein
Doch lieb ich Dich - und ich bin Dein
Ich spüre Deine ganze Härte
Und weiß - ganz nah liegt Deine Gerte

Hart wirst Du meinen Hintern schlagen
Sollt ich eine Bewegung wagen
Es liegt Dir so in der Natur
Zu formen mich als Kreatur

An mein Gehör dringt nun ein Laut
Ich horche auf - es klingt vertraut
Ein Video - das muss es sein

Verdammt - wie bist Du nur gemein
den SM-Film schaust Du Dir an
Du weißt - dass ich nichts sehen kann

Allein den Ton darf ich erleben
Ich werd erfüllt von leisem Beben
Und plötzlich spür ich Deinen Fuß
Vor meinem Mund - zum Sklaven-Kuss

Und meine Zunge lass ich gleiten
Um geile Lust Dir zu bereiten
Dann endlich ist der Film zu Ende
Und bringt sogleich auch mir die Wende

Denn Spielen ist nun angesagt
Zu hoffen hab ich das gewagt
Die Fesseln weg - ich darf mich rühren
Und bald schon Deine Hände spüren

Zwingst mich dazu - Dich zu verwöhnen
Gekonnt entlockst Du mir mein Stöhnen
Gemeinsam dürfen wir erleben
Wie unsere Körper langsam beben

Und Du versenkst mich Stück für Stück
im unfassbaren Sklavenglück.

(unbekannt)

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"Autor"  
Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 21.08.2004    um 08:06 Uhr   
Für Aussenstehende recht irritierend und unfreiwillig komisch.
Nichtsdestotrotz:
Jedem wie er/sie es brauhct. :-)
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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"Autor"  
Nutzer: Mysteria
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Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 21.08.2004    um 16:31 Uhr   
Ouh, also ich persönlich könnte mich vermutlich weniger für soetwas begeistern, aber ich finde, dass diese Gedanken schön umgesetzt sind... Man versucht irgendwie das von einer anderen Seite zu sehen.. Hm tja, also, ich finds gut, auch wenn gewöhnungsbedürftig =D
Mys
Geändert am 21.08.2004 um 16:44 Uhr von Mysteria
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"Autor"  
Nutzer: süße-sub
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Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 25.08.2004    um 16:25 Uhr   

Kraftvoll, schön und dominant
Für mich bisher so unbekannt
Du hast erhört mein langes Flehen
Mir mitgeteilt: Du willst mich sehen

Gleich zu Beginn war klar für mich
Will Sklave sein - allein für Dich
Anfänglich hab ich mich geziert
Doch war ich total fasziniert

Von Deiner Schönheit, Stärke Macht
Von Weiblichkeit und Deiner Kraft
Du hast mich erst Mal angehört
Mit Deinem Wesen gleich betört

Ich wurd' in Deinen Bann gezogen
Gefühle warfen hohe Wogen
Begannst mich langsam dann zu formen
Gesetze und Verhaltensnormen

Schrittweise werd' ich nun erzogen
Für Deinen Zweck zurecht gebogen
Und sollt' ich einmal nicht parieren
Dann lernst Du mich ganz schnell kapieren

Dir ist dann jedes Mittel recht
Und Renitenz bekommt mir schlecht
Ich muss Dir geben was Du willst
Gehorchen - was Du auch befiehlst

Mal quälst Du mich in Leder Kluft
Dein Anblick raubt mir fast die Luft
Doch bist Du auch normal gekleidet
Mein Körper nicht geringer leidet

Egal wie Du gekleidet bist
Die Dominanz wird nie vermisst
Egal welch' Ort und welche Zeit
Du willst mich stets für Dich bereit

Vom Ziel bin ich zwar weit entfernt
Doch hab ich vieles schon gelernt
Stets weiter wirst Du mich dressieren
All meine Fehler korrigieren

In Demut wirst Du mich versenken
Dafür will ich mein Herz Dir schenken
Egal ob Lust - ob harte Qual
Als Sklave hab ich keine Wahl

Denn viel zu groß ist mein Verlangen
Ich bin in Deinem Bann gefangen

(unbekannt)


Geändert am 28.08.2004 um 02:40 Uhr von süße-sub
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"Autor"  
Nutzer: freiflug1
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geschrieben am: 26.08.2004    um 12:15 Uhr   
Angst

Gefühle, fast wie ein Tier.
Selbst mien Atem gehört nicht mehr mir.
Ich weiß, ich will tun, was du verlangst.
Tiefschwarz fühl ich dabei die farbe der Angst.

Läßt du mich, läßt du mich nicht?
Schweißtropfen auf meinem Gesicht.
Mein Atem liegt in deiner Hand.
Sie ist warm, hart und weich.
Zugleich.
Mein Blick sucht Trost in der Weiße der Wand.
Du hälst mich zärtlich fest in Deinen Armen.
Ohne Erbarmen!

Gefühle kämpfen mit meinem Verstand.
Fühle mich wie durchgekaut und ausgespien.
Lieg vor dir auf den Knien.
Auf wunder haut.
Mit weindender Seele.
Da fühl ich tröstend Deine Hand
nochmal auf meiner Kehle.......

------------------------------------------------------
Sich mal wieder meldet ;O)
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"Autor"  
Nutzer: freiflug1
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Registriert seit: 16.07.2003
Anzahl Nachrichten: 27

geschrieben am: 26.08.2004    um 12:20 Uhr   
Devot

Die Augen verbunden
für diese Stunden,
Körper, Seele und auch Geist
empfangen die Kraft die Liebe heißt.

Gefangen wolltest du heut sein,
devot und willig einfach mein.
Ergeben nur dem Triebe,
ein Spiel aus Lust und Liebe

Dein Spiegelbild mir deutlich zeigt,
wie du gespannt und doch bereit,
dich hinzugeben ohne Scham,
und abzuheben bis zum Wahn.

Vertrauen schenken heißt das Spiel,
die Lust der Macht ist unser Ziel.
Bereit sich völlig hinzugeben,
total vertraun ist das Bestreben

Du warst mir nie zuvor so nah,
so hemmungslos so wunderbar.
Ich danke dir für diese Stunden,
in denen wir uns selbst gefunden.

[Quelle] Unbekannt
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"Autor"  
Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 28.08.2004    um 02:38 Uhr   

Lustvoll läßt Du mich gern leiden,
Du willst Dich freudig daran weiden,
schenkst Du mir doch so süße Qualen,
ich will Dir ganz und gar verfallen.
Noch schnell bekomm ich einen Kuß,
dann spüre ich schon Deinen Fuß,
der zu Boden sanft mich dirigiert,
von strenger Hand werd ich geführt.
Ich spür in mir erwacht die Lust,
frag mich was Du wohl mit mir tust,
Dir ausgeliefert voll Verlangen,
minutenlang läßt Du mich bangen.
Ein Halsband umschlingt meinen Nacken,
spür zarte Hände die mich packen,
die Arme hinterm Kreuz verschnüren,
kann Deinen heißen Atem spüren.
Ein Tuch verdeckt mir meinen Blick,
das zart verknotet mit Geschick,
die Spannung knebelt meinen Mund,
tut nur ein leises Stöhnen kund.
Die Vorahnung erregt mein Herz,
erwarte stumm den ersten Schmerz,
den meine Göttin mir bereitet,
zum Schreien mich damit verleitet.
Doch werde ich es unterdrücken,
gepeinigt werde ich entrücken,
von stummer Leidenschaft besessen,
die Welt um mich werd ich vergessen.

(unbekannt)

Hallo freiflug! ;-)

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"Autor"  
Nutzer: freiflug1
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Anzahl Nachrichten: 27

geschrieben am: 01.09.2004    um 08:04 Uhr   
Eine Dame vom horizontalen Gewerbe
rutschte aus einst auf einer Scherbe.
Vergnügt rief sie aus: Ich freue mich so
denn ein grün blauer Po
ist Reklame im Sado-Maso-Gewerbe.

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*das niemand behaupten kann das solche leute nicht auch einwenig humor haben :O)
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hallo subbi gg
Geändert am 01.09.2004 um 09:27 Uhr von freiflug1
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"Autor"  
Nutzer: Saphira_
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Anzahl Nachrichten: 3

geschrieben am: 02.09.2004    um 12:16 Uhr   
Oh ich lese es in letzer Zeit recht oft und finde die Gedichte und Geschichten wirklich gut. Spannend finde ich sogar. Nun verstehe ich jemanden den ich sehr gern hab viel besser. Naja vieleicht...da ich mehr verstehe kommen wir uns ja doch näher......Nur denke ich, so hart wie oft beschrieben ist es nicht in wirklichkeit oder?
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"Autor"  
Nutzer: süße-sub
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Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 02.09.2004    um 18:55 Uhr   
(zitat)Nur denke ich, so hart wie oft beschrieben ist es nicht in wirklichkeit oder?
(/zitat)
Hallo Saphira! Natürlich hast du recht; so hart, wie hier öfter mal beschrieben, ist es in der Realität sicherlich eher selten der Fall. Man muss da auch immer dran denken, dass die Poesie das oft etwas überbetont. Aber es sind auch viele wirklichkeitstreue Beschreibungen darunter. Und jeder kann's ja so halten, wie es ihm am besten gefällt, nicht wahr? ;-)


Nur ein Spiel, das war es nie.
Es war ernst, das zwischen Dir und mir
vom ersten Moment an.
DU HERR, ich sklavin,
wenn auch nicht beim Namen genannt.

Nur ein Spiel, das war es nie.
Renitent hast DU mich genannt
und hast geschmunzelt dabei.
Leicht war es nicht immer,
aber es war schön
und voller Gefühl.
DU HERR, ich sklavin,
wenn auch nicht beim Namen genannt.

Nur ein Spiel, das war es nie.
Du hast die vielen Aber akzeptiert,
hast zugehört,
hast mir oft die Angst genommen,
gabst mir nie das Gefühl, allein zu sein.
DU HERR, ich sklavin,
wenn auch nicht beim Namen genannt.

Nur ein Spiel, das war es nie.
Die Wärme Deiner Stimme,
die mich so vieles tun lässt,
auch auf die Ferne.
Die Aber werden weniger
und die Demut ist groß.
DU HERR, ich sklavin,
wenn auch nicht beim Namen genannt.

Nur ein Spiel, das war es nie.
Jetzt bist DU mein HERR
und das DU ist vorbei.
Es machte mich traurig,
denn ich dachte,
ich verlier den Freund dabei.
SIE HERR, ich sklavin,
jetzt auch beim Namen genannt.

Nur ein Spiel, das war es nie.
Unsicherheit und Demut
ist in mir
und auch das Wissen,
daß nichts verloren ist,
nicht der Freund und nicht das Gefühl.
SIE HERR, ich sklavin,
jetzt auch beim Namen genannt.

(c) Blackcat

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"Autor"  
Nutzer: Saphira_
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Anzahl Nachrichten: 3

geschrieben am: 03.09.2004    um 00:51 Uhr   
Dank dir, ja jeder kann machen was er will gg, hoffe nuir das nur so weit gegangen wird, der es vom anderen verkraftet wird.
Werde weißter fleißig lesen ^^
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"Autor"  
Nutzer: freiflug1
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Anzahl Nachrichten: 27

geschrieben am: 07.09.2004    um 15:14 Uhr   
Bin mir nicht sicher ob es das schon gibt wenn ja einfach bescheid sagen dann lösch ich es wieder greetz.
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Dunkler Engel

Geheimnisvolle Nebelschwaden
Liegen über Raum und Zeit,
Streichen sanft durch meine Haare,
Locken mich in Deine Ewigkeit.
Nachts hör` ich Deinen leisen Flügelschlag...
Wo bist Du, mein Engel?
Mir fehlt Deine Dunkelheit,
Mir fehlt auch Dein Licht,
Dein Geist, Dein Verstand,
Und Dein schönes Gesicht...
,
Der Mond, der lächelnd auf uns blickt,
Zwei Spieler mit verdeckten Karten,
Ganz der Tageswelt entrückt.
Doch sind die Blätter ausgespielt,
Passiert es, wie von Zauberhand:
Die Welt will sich nicht länger drehen,
Und alle Uhren bleiben stehen.
Und nichts ist mehr zu hören...
Nichts? Doch-
Ein leises "Poch,Poch,Poch,..."-
Und ganz nah davon ein zweites noch...

Vergessen ist der Rest der Welt,
Wenn dann Dein Lächeln auf mich fällt...
Wenn im Dunkel der Nacht
Ein Hauch von Deiner Anmut durch meine Seele weht,
Und Deine Stimme mir den Kopf verdreht,
Wenn Dein sanfter Schoß mich so fest umschließt,
Während Du in meinen Augen liest,
Wenn der Tag sich neigt,
Im Schutze der Nacht,
Und Deine Schönheit mich benommen und wehrlos macht...
Dann verschling mich, verführ mich,
Begehr mich, berühr mich,
Küss mich, vermiss mich
Und bitte vergiss nicht,
So geht es mir auch mit Dir.



-bittermoon -
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