Auf den Beitrag: (ID: 28699) sind "188" Antworten eingegangen (Gelesen: 212560 Mal).
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 25.05.2003    um 17:23 Uhr   
(zitat)will mehr :)
(/zitat)
Kannst du haben



Erkenntnis

Du weißt es nicht
und doch
hast Du
in diesem einen Moment
diese unaussprechlichen
Tiefen Deiner Seele gezeigt
Du wirst Dich wundern
zu erkennen
dass du es willst
besessen
gebraucht
benutzt
und
geliebt zu werden
Dich zu verschenken

© '02 by scylla

  Top
"Autor"  
Nutzer: Innocent.Angel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.10.2001
Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 25.05.2003    um 20:14 Uhr   
geht doch :)
noch mehr? *gg*

Der unschuldige Engel
  Top
"Autor"  
Nutzer: xeena
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 30.03.2002
Anzahl Nachrichten: 6234

geschrieben am: 25.05.2003    um 21:45 Uhr   

Halt mich

halt mich
bind mich
im leben an
dass ich
im dunklen
nicht verloren
gehen kann

berühr mich
spür mich
drück mich
fest an dich
sei meine
brücke ins
tageslicht

schließ mir
meine augen
und sieh
für mich
finde den weg
und führe mich

haltŽ meine arme,
die beine auch
zeig mir den weg
weich hier nicht aus

ich glaube
an liebe
und damit
an dich

halt mich
berühr mich
dann fühl ich
auch MICH....

copyright © 25.5.2003 by xeena

Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 25.05.2003    um 22:54 Uhr   

Wunderschön geschrieben, xeena! )



Schläge der Nacht

Der Mann, dem du aus Liebe einmal dein JA-Wort gabst
schlägt zu ...
Es schmerzt, verletzt tief, demütigt dich,
du liegst am Boden, schaffst es nicht, dich zu erheben,
weil du wütend und getreten bist.
Diese Schläge zerstören deine Seele deine Gefühle.

DU SCHWÖRST: KEIN MANN WIRD DICH JEMALS WIEDER SCHLAGEN!!!!

Zeit vergeht, Gedanken, Wünsche formieren sich
Phantasien folgen dir in den Schlaf.
Doch du sagst: nein, niemals ...
KEIN MANN SCHLÄGT MICH JE WIEDER ...

Und doch - die Phantasien, ein Aufbegehren gegen dich selbst,
die Gedanken zermürben dich. Und dann die Nacht,
alle Zweifel in einen Koffer gepackt, die Mutpille geschluckt,
und zu ihm gefahren aus freien Stücken.
Jetzt nicht grübeln, kein Zurück ...

Er steht vor dir ganz fremd, doch du siehst seine Augen, sein Lächeln.
Deine Phantasie lebt!!!! Du lebst sie ... mit ihm, das weißt du in diesem Moment ...

Schläge auf deiner Haut, die Nacht hört dein Schreien.
Doch es ist nicht der Schmerz der Seele,
es ist die pure Lust, der Schmerz vermischt sich
mit dem Verlangen deines Körpers.
Seine Hände, die dich streicheln ... dieselbe Hand, die den Rohrstock führt ...
diese Hand, die dir das Reich deiner Phantasie zeigt, die dich auffängt ...
lernst du lieben.

Er zeigt dir ungeahnte Höhen
in seinem Arm schläfst du glücklich ein.
Der letzte Gedanke, bevor die Nacht dich umarmt ...
Kein Mann schlägt mich je wieder ...
AUSSER ICH WILL ES SELBST!!!!!!
Und tief im Inneren weißt du es jetzt schon
du wirst wiederkommen, dich wieder diesem Stock ergeben ...
DIESER HAND.

(c) Nancia

P.S. Wollte damit versuchen, unbegreifbare Gedanken festzuhalten. Einige werden mich für verrückt halten, andere werden mich verstehen. Aber es war mir wichtig, das einfach einmal aufzuschreiben. Gruß Nancia

  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 09:06 Uhr   


Über die Verführung von Engeln

Engel verführt man gar nicht oder schnell.
Verzieh ihn einfach in den Hausgang
Steck ihm die Zunge in den Mund und lang
Ihm untern Rock, bis er sich nass macht, stell
Ihn das Gesicht zur Wand, heb ihm den Rock
Und f.ick ihn. Stöhnt er irgendwie beklommen
Dann halt ihn fest und lass ihn zweimal kommen
Sonst hat er dir am Ende einen Schock.

Ermahn ihn, dass er gut den Hintern schwenkt
Heiß ihn dir ruhig an die Hoden fassen
Sag ihm, er darf sich furchtlos fallen lassen
Dieweil er zwischen Erd und Himmel hängt.

Doch schau ihm nicht beim F.icken ins Gesicht
Und seine Flügel, Mensch, zerdrück sie nicht.

Bert Brecht


Geändert am 03.07.2004 um 21:30 Uhr von süße-sub

Geändert am 03.07.2004 um 21:35 Uhr von süße-sub
  Top
"Autor"  
Nutzer: langweilerGMBH
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 10.05.2003
Anzahl Nachrichten: 30

geschrieben am: 26.05.2003    um 09:37 Uhr   


auf bitten des betreibers leicht geändert (FKS:ab 6J.)

nackter Po und volle Brust
ein Schamhaft und dezenter Blick
ein Engel voller Freude und Lust

freudig er dir gibt seine Hand
dich strahlend begrüßt
lobpreised dich und dein Land

er dir Singt die schönsten Lieder
dass du immer fröhlich bist
dass du ihn anstrahlst, immer wieder

hand in Hand du mit ihm gehst
mit seinen Augen träumst
seinen neckischen Blick verstehst
/

Ne is nich von Brecht
  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 14:28 Uhr   
Also Langweiler, schäm dich mal, ja?!
An deiner Stelle würde ich mal im stillen Kämmerlein mit mir selbst zu Rate gehen und überlegen, was ich so von mir geben sollte oder nicht ...

Gruß von subbi (
  Top
"Autor"  
Nutzer: langweilerGMBH
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 10.05.2003
Anzahl Nachrichten: 30

geschrieben am: 26.05.2003    um 16:00 Uhr   
ist ja nur Lyrik BlondiE.... fggg... tue ja schon Buße!
  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 16:53 Uhr   
Schon besser, Langweiler, danke für's Austauschen.
Aber nun schauen wir mal, dass hier wieder was SM-mäßiges gepostet wird *auf Suche geht*
  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 19:25 Uhr   

"Angela"

Teil 1

Ich komme noch gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie sie die Funktion aufruft. Natürlich habe ich sie auch schon vorher wahrgenommen, die Neue, die Praktikantin. Groß ist sie, lange schwarze Haare, glitzernde grüne Augen, eine freche Nase, ihren Mund. Den Rest natürlich auch, lange Beine, schöner runder Hintern in Jeans, kleine, feine, halterlose Brüste unter einem T-Shirt. Ihr Mund. Voll, sinnlich, etwas zu breit, und die Mundwin-kel immer etwas hochgezogen, als ob sie sich ständig über irgendetwas amüsiert.

Natürlich war sie schuld. Genauer gesagt, ihr Mund. Ich habe mich ablenken lassen. Überlegt was Frau so alles mit einem solchen Mund machen sollte. Die Hauptdatenbank meines Kunden war geflogen, und ein paar Stunden gingen drauf bis es behoben war. Dabei habe ich eine Funktion benutzt, die in der Userumgebung nicht sichtbar sein sollte. Glatt vergessen, die wieder wegzuschalten. Ihr Mund....

"Lass das!" rufe ich, als ich hineile. Sie hat nicht gesessen, sondern stand vor ihrem Arbeitsplatz, vornübergebeugt, prall gefüllte Jeans..... Sie richtet sich auf, eine Hand in die Seite, ein Fuß vorne, das Becken schräg. Mit der anderen Hand wischt sie sich die Haare aus dem Gesicht, Kinn erhoben, herausfordernd glitzernde Augen... und der Mund. Sie IST amüsiert.


"Warum, was passiert denn, wenn ich es mache?" Ich verstehe ihre Worte kaum, so fasziniert bin ich von dieser Stimme. Rauchig. Vibriert in meinem Bauch... was sagte sie eben? "Du machst mir 4 Stunden Arbeit kaputt." Sie lacht. "Na, wenn das alles ist...." und beugt sich vor, und klickt. Klar ist es die Reparaturfunktion, aber hier, in der Arbeitsumgebung, fehlen die Daten.... ich bilde mir ein, wie der Server gierig und gehässig meine Arbeit auffrisst. Klar habe ich die Datenbank noch mal in der Entwicklungsumgebung, aber... ich bin fassungslos.
"Übrigens, ich bin Angela." Ihr Mund lacht, als sie mir die Hand hinhält. Bleich, zierlich, schlank. Lange Finger, gut zum Klavierspielen. Kühl. Weich. Zerbrechlich. Feine blaue Adern unter der Haut. Ich rieche Jasmin. Sie hat sich die Hände eingekremt. In meiner Pranke sieht ihre Hand ganz verloren aus. Sie drückt zu. So fest, wie ich es von einer Frau selten gesehen habe, kurz, mit maximaler Kraft, dann lässt sie los. Ihr Mund lächelt. Ich bin fassungslos, fühle mich überrumpelt.

"Ich bin Andras." Kühl. Distanziert. Warnung für die, welche mich kennen. Ich bin angepisst. Und trotzdem fasziniert. "Warum hast Du das gemacht?" Will ich wissen. "Ich hab Doch gesagt, Du sollst es lassen!" Sie legt den Kopf schräg. Ihr Mund wird noch breiter. Cameron Diaz kann es nicht so gut. "Du kannst Dich halt nicht durchsetzen." Gelächter. Es ist ein Büro mit 10 Arbeitsplätzen, und natürlich haben Sie nichts besseres zu tun gehabt. Snicker, Snicker ....

"Wann können wir endlich weiterarbeiten?" Das ist Elisabeth, eine der beiden Geschäftsführerinnen hier in der Firma. Sie hält sich die Kaffeetasse vor den Mund, aber ich sehe trotzdem, das sie lacht. Die Türe geht auf. Der Chefbuchhalter. "I dochte, dös verdammte Programm göht wieda... i muss in zwoa Stundn spötestens oanen Moahnlauf mochen." Soifz. Mein Telefon klingelt. "Ja?", "Hi Andras. Ich hab eben einen Werbebrief rausgejagt. Kommt nur Müll raus.. hast Du eine Ahnung, was da los ist? Sind 3000 Blatt...." Ich werfe einen bösen Blick auf Angela, die mich betont freundlich anlächelt. Und gaaaanz langsam mit den Augenlidern klimpert. Lauren Bacall.

  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 20:52 Uhr   

Teil 2

"Ja, ich weiß was da schiefgelaufen ist. Ich komme." Und dann troll ich mich.
Arbeit ist Arbeit. Was für ein Biest. Die sollte man(n) festbinden. An die Leine nehmen. Ich lächle. Bin schon gar nicht mehr sauer. Wenn sie wüsste, was ich mir eben gerade gedacht habe....
Zwei Stunden später ist wieder alles im Lot. Fertig. Ich sag eben mal auf Wiedersehen, und bin auf dem Weg nach draußen, als ich Blicke spüre. Ich schau hin, da steht sie. Sie hat den linken Arm senkrecht an die Wand gelegt, die rechte Hand fährt sachte über die Tapete. Das Becken leicht der Wand zugedreht, die Beine leicht gespreizt, den Kopf schräg. Sie macht Liebe mit der Wand. Die grünen Augen, wieder dieser langsame Augenaufschlag. Gulp. Die Frau will mich abkochen. Und das schafft sie auch. Nix gibt's. "Dir ist schon klar, dass Du hier Feuer auf dünnem Eis machst?"
"Ja, und? Ist doch nicht verboten oder?" Augenaufschlag.
Mir ist warm. Ich frag mich, ob jemand sieht, wie der Dampf aus meinen Ohren zischt. "Bist Du immer so frech?" frag ich. Faszinierend. Meine Stimme ist ruhig, gelassen, kühl. Keine Ahnung wie ich das mache. Eins ist klar, das Biest hat mich kalt erwischt. Oder heiß. "Manchmal nicht."
Das geschieht direkt an der Türe. Ständig laufen hier Leute vorbei, und von einem Büro aus, ihrem Büro, kann jeder uns sehen. Jeder tut es auch. Ob die anderen auch wahrnehmen, dass sie ihr Becken ganz langsam kreisen lässt? Ein Teil von mir will flüchten. Ich bin es nicht gewohnt. Mit meinen fast zwei Metern und nicht schwächlich gebaut, sind die meisten Frauen irgendwie vorsichtig. Eine Freundin sagte einmal, ich hätte einen Raubtierblick. Ab zum Spiegel. Versuch, den Blick zu finden, den sie meint. Nee, nicht da. Aber nein, auf keinen Fall ziehe ich den Schw.anz ein, und schleiche mich hier wie ein geprügelter Hund von dannen.

"Dann sollten wir uns mal darüber unterhalten. Ich hol Dich um sechs ab, OK?" Idiot. Das kann man auch freundlicher formulieren. "OK." Sagt sie. Dreht sich um, und geht mit wiegendem Schritt zurück.
Ich blinzle. War die Jeans in ihrem Schritt eben nicht etwas dunkler? Moment mal.
Ok? Ich gehe, bevor sie mir noch ganz den Verstand raubt. OK? Einfach so?
Ich werfe einen Blick auf die Uhr. Vier. Um sechs habe ich einen wichtigen Termin in Mannheim. Zwanzig Arbeitsplätze. Sieht aus als wäre es ein möglicher neuer Kunde. Ich ruf an. "Sorry, aber da ist mir ein Problem über den Weg gelaufen. Das muss ich erst noch zurechtbiegen. Morgen, 18.00 Uhr? Ok." Ich schmunzle. Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit....zurechtbiegen. Kopfkino.

Jemand hupt, ich stehe vor meinem Wagen, und jemand will den Parkplatz. Parkplätze sind hier Abends schwer zu kriegen. Ich steck den Schlüssel wieder ein. Lächele der älteren Frau in ihrem Golf freundlich zu, und schüttele den Kopf. Sie zeigt mir den Finger, und überfährt mich fast. Ich stehe mitten auf der Strasse und lache schallend. Die Leute schauen mich an, ich lächle und gehe weiter. "Der ist wohl durchgeknallt!" höre ich einen Passanten sagen. Lachen in der Öffentlichkeit, Tss Tss.

Es gibt ein nettes Bistro in der Nähe. Ich kenn den Laden, hab dort schon häufig gesessen und gelesen, kenn den Besitzer ein wenig. Ich geh dort hin, zum denken. Der Laden ist ziemlich leer. Tonio steht hinter der Theke und putzt Aschenbecher, durch die Türe sehe ich seine Frau. Bella. Ob sie wirklich so heißt, weiß ich nicht. Sie wiegt wahrscheinlich soviel wie ich und ist ca. 160 cm. Aber ihr Gesicht ist schön, dunkle Augen, immer gute Laune. Tonio ist ein kleiner Strich in der Landschaft. Drahtig, nix dran an ihm. Bella empfiehlt mir Pasta. Wie üblich. Vielleicht später. Tonio ist gelangweilt. Schwätzt ein wenig, und irgendwann erzähl ich ihm, dass ich heute einen Frechdachs kennengelernt habe. Er nickt, ganz der Mann von Welt. "Mann muss immer Herr im Hause sein, sonst Liebe nix gut. Auch nix gut für Frau, wenn macht was will." Ich schau ihn an. Blick zu Bella hinüber. ?? Aber er meint es ernst, das sehe ich. "Tonio! Helf mit Schüsseln." Bella. Perfektes Timing. Tonio schaut mich an, zuckt die Schultern, und wieselt zu ihr in die Küche. Was für ein perfekter Tag.

  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 21:00 Uhr   

Teil 3

Ich frag mich, wann ich das letzte Mal so gute Laune hatte. Angela. Sie ist wie ein Rennpferd. So eine verzogene Araberstute mit Dickkopf. Jeans, T-Shirt, Cowboystiefel. Und es wirkt wie Haute Couture. Irgendetwas knistert zwischen uns, aber Tonio hat recht. Sie würde mir auf der Nase rumtanzen, mich nicht ernst nehmen. Ich stelle mir vor, wie sie dasteht, um sie herum ein Kreis winselnder Männer, mit Halsband. An jedem Halsband ein kleiner silberner Klappspaten, und die Vorstellung, wie jeder ihr seine Leine anbietet... ich kann sie ja verstehen, die Männer, aber neee nich wirklich! Da gefällt mir schon eher die Vorstellung, dass ich da hinzukomme, und nur mit den Augen winke. Und sie kommt ganz brav an, während die anderen ungläubig hinterher hecheln. Das Halsband ist für Sie. Und wozu Leine? Ich sehe mich um. Nix los in Bella Italia. Ich schau raus. Es nieselt. Beim Nachdenken stell ich fest, dass es eigentlich ein verregneter Mittwoch im November ist. Ich frag Tonio, was es kostet. Wühle durch seine CD-Sammlung. Ich mag Klassik, aber kenne mich nicht aus. Will schon fragen, was Tonio empfiehlt. Da sehe ich Phantom of the Opera. Perfekt. Ich weiß, dass Bella immer wieder schimpft, dass wir Deutschen kein Gefühl für richtiges italienisches Essen haben. Es gibt da mehr als Pizza. Sie soll heute Abend mal so richtig loslegen. Tonio wühlt schon im Keller nach dem richtigen Wein. "Was will sie denn essen?" fragt Bella. "Das was auf den Tisch kommt." Antworte ich. Sie schaut mich eine Sekunde lang an, ich schaue zurück. Dann lächelt sie, als ob sie etwas wüsste, was ich nicht weiß. Und nickt ganz langsam.

Tonio kommt hoch, mit der Flasche, die er gesucht hat, und Bella schüttet eine Flut von Italienisch über ihn aus. Beide schauen mich an. Er lacht, nickt, und gibt ihr einen Klaps auf den Po, der richtig knallt. Beide sehen mich an, lächeln. Worüber sind die beiden denn so amüsiert? Es herrscht plötzlich so eine richtig verschwörerische Stimmung. Irgendetwas geht hier an mir vorbei. Als ich zur Firma zurückgehe, steht sie schon unten im Eingang. Es nieselt immer noch, aber es scheint sie auch nicht zu stören. Sie hat einen leichten Mantel angezogen, hell, den Gürtel um die Taille geknotet. Ich glaube ich kann sie fast mit meinen Händen umschließen.
"Hi. Bist Du soweit?" Idiot, Klar, sonst würde sie ja nicht hier rumstehen. Ich merke gerade, dass ich betroffen gewesen wäre, wäre sie nicht da. Sie ist es aber. Sie sagt nichts, schaut mich nur an. Unsicherheit? Dann lächelt sie. "Wo wollen wir hingehen? Ich kenn mich hier noch nicht aus. Bin extra wegen dem Praktikum hierher gekommen." "Ein netter Italiener, hier in der Gegend. Wo kommst Du denn her?"
Sie kommt aus Gießen, hat da studiert, macht das Praktikum nur um zu schauen, ob es etwas für Sie ist. Zum Testen. Sie testet immer aus, ob es etwas für sie ist. Dabei schaut sie mich an. Warum sind Augen imstande soviel unterschiedliches zu sagen? Sie sehen doch eigentlich immer gleich aus. Aber manchmal ist ein Blick schmerzhaft, ein elektrischer Schlag, wie ein Blitzstrahl. Diesmal sind ihre Augen unergründlich. Ich merke nur, dass sie mehr meint als sie sagt.

Wir sind angekommen, ich öffne die Türe, und sie bleibt im Eingang stehen. Blickt sich um. Tonio und Bella haben sich selbst übertroffen. Selbst ich bin baff. Die Vorhänge sind zugezogen, nur das obere Drittel der Fensterscheiben ist zu sehen. Regentropfen laufen außen herunter. Hat es wirklich so sehr geregnet? Die anderen Tische und Stühle sind spurlos verschwunden, wohl hinten im anderen Raum. Ein Tisch ist gedeckt, weiße Tischdecke, zwei Kerzen, Silber. Eine Vase mit Blumen. Da hätte ich auch selbst drauf kommen können. Fünf rote Rosen. Blutrot. Tonio steht da, hat sich fein gemacht, gestärktes weißes Hemd, schwarze Fliege. Mit einem weißen Handtuch über dem Arm. Klischee, aber Klasse.
Ich tue so als wäre das alles ganz normal, lege ihr die Hand auf den Rücken.. zierlich.. zittert sie? und schiebe sie mit sanftem Druck in das Lokal. Ihre Haare und der Mantel sind feucht. Es scheint wohl tatsächlich geregnet zu haben. Ich helfe ihr aus dem Mantel, hänge meine Lederjacke daneben. Toni begrüßt uns mit einem Lächeln. Er hat auch seinen Spaß daran. Italiener lieben Amore wohl wirklich, und vielleicht ist es eine Abwechslung für Bella und ihn. Ein kleines Theaterstück auf ihrer Bühne. Tonio rückt ihr den Stuhl zurecht, dann mir. Habe damit nicht gerechnet.

  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 21:13 Uhr   

Teil 4

"Für mich?" fragt sie. Sie schaut sich immer noch mit großen Augen um. Wie ein Kind. Ich versuche durch ihre Augen zu sehen. Es ist schon ziemlich dunkel draußen. Das Licht ist herabgedreht, gerade genug dass man was sehen kann. Die Kerzen auf dem Tisch bilden eine Insel. Mit uns, um uns. Ja, es ist romantisch. Aber so wie sie blickt, scheint sie mehr zu sehen, eine Welt, gefärbt durch ihre eigenen Gedanken. Ich bin plötzlich wie gelähmt. Natürlich wusste ich genau was ich sagen wollte. Husch, weg sind die Gedanken, als sie mich jetzt ansieht. Gar nicht mehr frech, sondern staunend. Ich fühle mich plötzlich 10 Meter groß, aber sagen kann ich immer noch nichts. Ich nicke langsam. Ich muss mich anstrengen damit ich das schaffe, meine Gedanken zersplittern ständig. "Wir sollten erst das Essen genießen." Höre ich mich sagen. "Danach können wir uns unterhalten. Tonio und Bella haben sich soviel Mühe gegeben, wir sollten es würdigen."

Sie nickt nur. Wir sprechen tatsächlich nichts. Oder nur wenig. Sie ist überrascht, das sie nicht gefragt wird, das sehe ich. Aber isst ganz brav, was auf den Tisch kommt. Immer wieder begegnen sich unsere Blicke, über den Rand der Kristallgläser, über die Blutroten Rosen hinweg. Es ist, als wäre ich unter Wasser. Ich kann sehr hektisch sein, manchmal auch fahrig, oder unaufmerksam. Aber heute, hier, bin ich ruhig. Ich genieße. Das Essen, die Atmosphäre, sie. Sie hat sich etwas geschminkt. Nicht viel, ganz dezent, aber ich sehe es jetzt. Wasserfest. Eine praktische Frau. Nur einmal sagt sie etwas. "Warum siehst Du mich so an?"
Ihr Mund ist leicht geöffnet, die Lippen glänzen. Sie ist nervöser geworden, befeuchtet ständig ihre Lippen mit der Zunge. Ein schnelles Huschen, linker Mundwinkel, Unter-lippe, rechter Mundwinkel, Oberlippe. Faszinierend. Jetzt beisst sie sich leicht auf die Unterlippe. Nur leicht. Was hat sie gesagt? "Ich überlege mir was ich mit Dir machen werde. Du schuldest mir was für Die Arbeit die Du mir zunichte gemacht hast." Das ist auch genau das, was ich gedacht habe. Nur wie ich mir in meiner Phantasie sich vorgestellt habe, wie sie das tun könnte.... Wenn ich das sage, knallt sie mir eine. Zu Recht. Will gerade fortfahren, dass ich dabei an einen Kinobesuch denke, oder so. Ich weiß jetzt schon, dass ich sie wiedersehen will. Aber ich sage doch nichts, denn sie sitzt plötzlich aufrecht da. Gerade, mit durchgedrücktem Rücken, ihr Busen unter ihrem T-Shirt deutlich zu erkennen. Die Brustwarzen drängen schon die ganze Zeit unter dem dünnen Stoff, vielleicht war ihr am Anfang kalt. Aber jetzt sind die Konturen plötzlich scharf gezeichnet, ein Relief. Sie atmet flach, aber schneller, und ihre Augen sind geweitet. An ihrem Hals sehe ich wie ihr Puls klopft. Ist mir gar nicht aufgefallen, das man das sehen kann, aber diese Frau füllt meine Wahrnehmung aus, als wäre sie überlebensgroß auf einer Filmleinwand. Ist sie auch. In meinem Kopfkino.

"Du willst mich bestrafen?" Etwas schwingt mit in ihrer Stimme, ein Timbre das ich schon manchmal gehört habe. Eine halbe Oktave tiefer, leise, fast ein Hauch. Nur befand ich mich da meistens nicht in einem Lokal. Meine Gedanken purzeln. Ich kann mich täuschen aber... sie ist erregt. Ich schaue auf meinen Teller herunter. Ich habe ein Stück Fleisch auf der Gabel. Sehe zu wie meine Hand sich über die Rosen bewegt, ihr den Bissen, vor den Mund hält. "Iss." Sage ich. "Den Rest erfährst Du später."
Ihre Lippen haften kurz aneinander, bevor sie sich lösen, und weiße Zähne sich langsam, Zeitlupe, über dem Bissen schließen. Ich merke, wie die Zähne die Gabel berühren, leicht schaben. Plötzlich steckt die Gabel fest. Sie sieht mich an, es ist derselbe Blick den sie mir zuwarf, bevor sie meine Arbeit zerstörte. Sie hat fest auf die Gabel gebissen. Ich ziehe sie mit der Gabel an mich heran. Über die Rosen. Dann greife ich mit der linken Hand an ihr Kinn, und ziehe langsam die Gabel heraus. Ich fühle jeden Millimeter. Mit einem leisen Klicken schließen sich ihre Zähne. Sie lehnt sich zurück, kaut langsam.

  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 21:15 Uhr   

Teil 5

"Später." Sage ich, und schneide mir meinen nächsten Bissen ab. Verstohlen schaue ich auf die Gabel, habe fast den Verdacht, die Spuren ihrer Zähne dort zu sehen. Nichts. Ich sehe ihren Mund. Ein roter Rubin ist dort zu sehen. Ein Blutstropfen. Als die Gabel heraussprang, muss ich sie dort wohl erwischt haben. Ich lege die Gabel zur Seite, und winke sie mit dem Finger näher heran. Sie beugt sich vor, ihr Busen hebt und senkt sich, um dann still zu stehen. Sie hält die Luft an. Sachte nehme ich mit meinem Finger den Blutstropfen auf. Schaue sie an. Sie hat immer noch nicht geatmet. Dann habe ich den Blutstropfen auf meinem Finger vor mir. Ihr Blut. Mein Finger. Irgendwo im Hintergrund weist mich etwas darauf hin, dass es gefährlich ist, heutzutage. Ich kann es nicht beachten. Ich führe den Finger zu meinem Mund, nehme ihr Blut auf. Ein kleiner Tropfen nur. Aber ich schmecke ihn. Kupfer... und mehr. Die ganze Zeit halten mich ihre Augen fest. Ich weiß jetzt, wie ein Vampir genießt. Sie hat weder geblinzelt, noch geatmet. "Atme." Sag ich, und ihr Busen hebt sich, weit, und sinkt tief zurück. Ihre Brustwarzen sind eher noch größer geworden. Ich hingegen weigere mich, mich zu bewegen. Die Beine übereinander zuschlagen, die Haltung zu verändern. Auch wenn es mich umbringt. Bin froh, dass der Tisch im Weg ist, und sie nicht sieht, dass ich ein ähnliches, wenn auch deutlich größeres Problem habe. Ich fühle mich wie in der Twilight Zone. Nichts ist, wie ich es erwartet habe.

Ihre Hand zittert leicht, als sie das Glas anhebt. Ich greife nach meinem Glas, hebe es im schweigenden Gruß, und trinke, zeitgleich mit ihr. Gemeinsam mit ihr. Ich muss doch auch zittern. Ich habe das Gefühl am ganzem Körper zu beben. Sehe meine Hand. Nichts. Kein bisschen. Twilight Zone, eindeutig. Nichts ist wie es scheint. Ich habe die Orientierung vollständig verloren. Instinkt. Sie sieht hoch, fixiert meinen Mund.. nein, meine Nase. Ich merke dass ich gerade einatme, tief einatme, als wolle ich sie über den Tisch saugen. Ich atme ganz langsam aus, lächele sie an. Das Phantom der Oper wandelt durch das Opernhaus, und ist fast leibhaftig bei uns, so wie seine Angebetete ein fahler Geist ist, der um unseren Tisch herum tanzt, sich ihm entzieht, ihn verrät. "Deliah!" heißt er sie. Es ist zu vornehm um zu richtig zu fluchen, aber wie immer bei dieser Szene denke ich, dass nichts die Emotionen dahinter verwässert, auch nicht die wohlgesetzten Worte. Er ist lebendig, wie er dasteht, die Faust reckt, das Weib verflucht, welches ihm die Sinne nahm. Und den Verstand. Ich habe ihn noch nie so gut Verstanden wie heute. Wie jetzt. Tonio erscheint, eine Nebenfigur, ein Statist, ohne den dies nicht Möglich gewesen wäre. Muss mich bei den beiden bedanken. Ein riesigen Blumenstrauß für Bella, oder so...

Das Essen ist vorbei. Tonio kommt, räumt ab, fragt, ob wir einen Kaffee haben wollen. Ich nicke. Sie will etwas sagen, aber Tonio wendet sich schon ab. Ein Komplize. Aber in welchem Spiel? Er ist sonst immer so höflich und zuvorkommen zu den weiblichen Gästen, liest ihnen jeden Wunsch von den Augen ab. Aber heute Abend ignoriert er die bezaubernde Signora in seinem Lokal. Oder doch nicht? Ich sehe seinen Blick. Verstohlen. Er bemerkt, dass ich es bemerkt habe, zuckt die Schultern, wirft ihr mit einer Verbeugung eine Kusshand zu. Sie sieht es nicht. Der Kaffee kommt.
"Andras... darf ich jetzt sprechen?" Huch? Ich hab doch gesagt, dass wir nach dem Essen sprechen können. Ich bin selbst immer noch ziemlich sprachlos. Was ich denke, kann ich nicht sagen. Oder? Ich nicke.
"Wie... wie stellst Du Dir die Bestrafung vor?"
Bestrafung? Ich führe sie zum Essen aus, ich bemühe mich ein Gentleman zu sein... Instinkt regt sich. Ich halte ihren Blick fest. Ihre Pupillen sind geweitet, bodenlos. Nicke langsam, als wäre dies das Produkt langer, reiflicher Überlegung. Nichts dergleichen. Instinkt. Und eine nebulöse Idee. Ich glaub noch nicht wirklich dran. Aber..... was wäre wenn...

  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 21:18 Uhr   

Teil 6

"Das war eine Menge Arbeit. Und Du hast mich lächerlich gemacht. Ich weiß gar nicht, ob Du das überhaupt gutmachen kannst." Sie nickt, befeuchtet wieder ihre Zunge. "Tut mir leid." Meint sie leise. Ich schüttele den Kopf. "Ich kann mich im Büro entschuldigen."
Ich tue so als ob ich nachdenke. Schüttele den Kopf. "Das erwarte ich sowieso von Dir. Das reicht nicht." Mensch Andras, was machst Du hier? Übertreibe es nicht! Das Phantom schweigt. Der Regen schlägt gegen die Fensterscheiben, die Kerzen sind zur Hälfte heruntergebrannt, nur wenig existiert außerhalb des Kerzenscheins. Sie murmelt etwas. Habe ich richtig gehört? "Sag es lauter. Ich habe es nicht verstanden." "Du könntest mir den Hintern versohlen." Haucht sie. Sie zittert. Ich will sie schon fragen, ob ihr kalt ist, aber so heiß wie ich mich selbst fühle... es gibt mehrere Möglichkeiten, warum man zittert. Ich will was sagen.

"Ein guter Ansatz." Sage ich. Beim zweiten Anlauf. Ich krieg gerade selbst keine Luft mehr. Ich weiß, dass mein Kragen offen ist, es würde nichts helfen wenn ich den Kragen zu weiten versuchen würde. Es fühlt sich nur so an, als wäre er eng. "10 Mal?" Ich ziehe eine Augenbraue hoch. Indiskutabel. Ich muss mich jetzt doch bewegen, sonst füge ich mir noch schaden zu. Also lehne ich mich entspannt zurück. "20 Mal?" Ich schaue sie an, warte. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so gefühlt. Niemals. Natürlich meint sie es nicht ernst, es ist ein Spiel, aber... in meiner Phantasie .... "30 Mal?"
"Drei Dutzend." Höre ich mich sagen. "Für den Arbeitsaufwand. Das ist gerecht." Ihr Mund ist leicht geöffnet. Glänzt. Ich hab da noch ganz andere Ideen. Sie nickt. Ich hab es genau gesehen. Mein Puls rast. Dieses Spiel... ich werde heut Abend eine kalte Dusche brauchen. Eiskalt. Nein. Ich werde sie mir vorstellen... macht mehr Spaß als eine kalte Dusche.
"Mit der Hand?" Sie schaut meine Hände an. Nicht ganz so groß wie eine Bratpfanne. Nicht ganz. Ich nicke. "Auf den Hintern?" Wohin denn sonst.. obwohl....
"Auf den blanken Hintern." Sage ich.
"Ok." Haucht sie.
Mich reitet gerade der Teufel. Dieses Spiel können zwei spielen. "Das war für die Arbeitszeit. Aber, dass Du mich lächerlich gemacht hast, dafür musst Du Dir schon etwas einfallen lassen." Sie holt tief Luft, ich schaue fasziniert hin. Sie bemerkt es, hält sich plötzlich die Hand vor die Brustwarzen. Als ob ich nicht die letzten 90 Minuten immer wieder von dem Anblick gefesselt gewesen wäre. Keine neuen Spielchen denke ich, Nicht jetzt. Das halte ich nicht aus. "Nimm die Hände wieder runter. So kann ich nichts sehen." Sie blickt mich an. "Und wenn nicht?" "Für jede Sekunde einen weiteren Schlag." Ich schaue auf die Uhr, drücke den Sekundentimer. Schaue sie an. Tick, Tick, Tick. Sie schluckt. Lässt die Hände wieder sinken. Ich schaue auf das Ziffernblatt. "14. Du wolltest mir sagen, wie Du es gutmachen willst, dass Du mich lächerlich gemacht hast."

Ich schaue auf ihren Busen. Er scheint mir entgegenzufiebern. Aber was ist heute Abend schon wie es scheint. Was für ein geiles Spiel. Wenn es ihr auch nur ansatzweise so geht wie mir, dann landen wir noch heute im Bett. Auch wenn es nicht meine Art ist. Wenn ich mich bewege, habe ich Angst dass ich mich blamiere. Deshalb sitze ich so ruhig da. Ich denke an Eiswürfel. "10 Schläge." Das ist nichts. Ich reagiere nicht mal ansatzweise. "Mit dem gefalteten Gürtel." Sie spricht leise, aber deutlich. Ich schaue sie an. Bin gespannt wie weit sie geht.
"Auf die Titten." Sagt sie.
Ich bin etwas altmodisch, ich würde das nie so sagen. Denken, ja, sagen nein. Aber Frauen unterhalten sich ganz ungeniert über ihre ... Titten. Ich habe noch nie gehört dass sich Männer über ihr Schw.. ihr bestes Stück so äußern würden. Denken, ja, aber sagen... was hat sie eben gesagt? "Und einen auf meine Muschi." Ich hab mich verhört, oder? "Das tut weh." Eine Feststellung meinerseits. Oder eine Frage. Andras, nur ein Spiel. Ein ultraheißer Flirt. Sie schaut nach unten. Murmelt etwas.

  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 26.05.2003    um 21:20 Uhr   

Teil 7 / Schluss

"Schau mich an, wenn Du mit mir redest. Sag es noch mal." Gehorsam schaut sie wieder hoch. "Ich habe gesagt, ich weiß es nicht. Ich hab es noch nie probiert." Ich nicke. "Glaub mir, es tut weh." Brustton der Überzeugung. Muss es doch, oder? "Gut. 10 Schläge auf die... Titten, zwei.." Will sagen zwischen die Beine, aber.. " auf die Muschi." Das muss wehtun. Würde ich nie machen, aber wir tun ja nur so als ob. Oder? "Zwei? Aber ..."
Ich hebe die Hand. Sie stoppt, hängt an meinen Lippen. "Ein Dutzend auf die Titten, zwei auf die Muschi." Siehst Du, es geht doch. Wir sprechen leise, aber es ist still. Ich frage mich ob Tonio und Bella und verstehen können. Ich habe sie beinahe vergessen. "OK." Sagt sie. "Habe ich dann alles wieder gutgemacht?" fragt sie mich. Sie ist eine verdammt gute Schauspielerin. Wenn ich es nicht besser wüsste.... klar, da haben wir es. Theater. In ihrem Studiengang ein wichtiger Bestandteil. "Ich denke mal darüber nach." Ich heb die Hand und Tonio taucht auf. Wein. Das Spiel ist spannend, ich will es noch nicht abbrechen. Nach dem abschließenden Kaffee geht man. Im Moment kann ich nicht aufstehen. Geht einfach nicht. Tonio bringt den Wein, ist sicherlich gut, aber ich schmecke ihn nicht. Der Wein kauft mir Zeit. Sie setzt das Glas an, rote Lippen, roter Wein... sie schluckt... sie leckt sich über die Lippen. Sieht mich an. Lächelt. In ihren Augen regt sich wieder etwas. Ich kenne diesen Blick allmählich. Sie hat wieder freche Gedanken. Ihre Atmung hat sich verlangsamt, sie entspannt sich. Natürlich. Es ist ja nur ein Spiel.

"Ich brauch natürlich einen Pfand." Sage ich. Unglaublich. Sie atmet schneller. "Wofür?" Wenn sie einen frechen Gedanken hatte, hat sie ihn schon wieder vergessen. Diese Frau reagiert auf meine Worte wie ein Instrument. Ein Klavier, auf dem ich spiele. Wenn sie es spielt, dann ist sie absolut Oskarreif. "Dass Pfand behalte ich, bis Du alles wieder gut gemacht hast." Ich lasse meinen Blick von ihren Augen über den Mund, ihren Hals entlang zu ihren Brustwarzen wandern. Verharre dort. Dann wieder zu ihrem Mund. Er ist leicht geöffnet, sie beisst sich wieder auf die Unterlippe. Ich warte. "Und was?" es ist fast ein Seufzer.
"Was wohl." Ja, was denn nur... ich lächle. Sie hat mich so heiß gemacht, mit ihrem Spiel, dass ich etwas gehässig geworden bin. "Dein Höschen."
Sie nickt, als ob sie nichts anderes erwartet habe. Ob sie dieses Spiel schon häufig gespielt hat? Ich weiß es nicht, aber ich will, dass sie es endlich zugibt. Denn ständig rumort in meinem Hinterkopf, was ist, wenn Sie es ernst meint? "Und Deine Schlüssel." Jetzt habe ich sie überrascht.
"Meine Schlüssel?" Ich nicke. "Du kommst heute nicht nach Hause, bevor Du bestraft worden bist." Sage ich in meinem besten, ich dulde keinen Wiederstand Tonfall. Sie schaut zum ersten Male unsicher.

Ich lächle leicht. "50 Schläge auf den Hintern, 12 auf die Titten, 2 auf die Muschi. Heute Nacht. Gleich, wenn wir gehen. Aber jetzt stehst Du auf, gehst auf die Toilette, und wenn Du wiederkommst, gibst Du mir Dein Höschen. Die Schlüssel kannst Du mir gleich jetzt geben." Ich halte ihr die offene Hand hin.

(c) Andras

  Top
"Autor"  
Nutzer: langweilerGMBH
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 10.05.2003
Anzahl Nachrichten: 30

geschrieben am: 27.05.2003    um 10:42 Uhr   
ey.. gib MiR sofort DeinE Schlüssel /
  Top
"Autor"  
Nutzer: Innocent.Angel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.10.2001
Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 29.05.2003    um 23:41 Uhr   
ich mag die Geschichte... bis auf das ende.. hm .. :)

~die unschuld~
  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 30.05.2003    um 00:27 Uhr   
Ich mag sie auch sehr - auch das Ende ... Was daran magst du nicht? Was würde dir besser gefallen? Erzähl doch mal ... *neugierig ist*

Gruß von subbi
  Top
"Autor"  
Nutzer: Innocent.Angel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.10.2001
Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 30.05.2003    um 00:56 Uhr   
wüsste auch nicht wies besser geht... aber des war mir zu plötzlich.. viel zu schnell vorbei... allerdings isses andererseits auch geschickt das offen zu lassen... hach.. ich weiß auch nich *g*

~unschuld~
Geändert am 30.05.2003 um 00:57 Uhr von Innocent.Angel
  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 03.06.2003    um 18:06 Uhr   

Mal was zu lachen

Von Rüdiger Hoffmann

Ja meine Bekannte und ich, wir haben jetzt mal so Sado-Maso ausprobiert, und da muss ich sagen, das hat uns also sehr gut gefallen.
Sie hatte vorgeschlagen, mal was Neues auszuprobieren, da hab ich mich dann informiert, im Bekanntenkreis und in Bibliotheken, und bin da auf Sado-Maso gestoßen, das ist ja zur Zeit sehr beliebt.
Ja wir haben dann erstmal die Rollen ausgelost.
Zahl war Herr oder Herrin und Wappen halt Sklave oder Sklavin.
Also ich war dann erstmal Herr, nech, und sie Sklavin, da sagt sie, ich müsste sie jetzt erstmal quälen und demütigen.
Da hab ich gesagt, ja aber sie hätte mir doch nichts getan, ich fände sie doch eigentlich sehr nett.
Da sagt sie, ja das hätte damit jetzt nichts zu tun, sonst müssten wir halt dir Rollen tauschen, und dann würde sie mich quälen.
Da hab ich gesagt, nene, ist schon okay.
Da hab ich ihr dann mal sone Wäscheklammer auf die Nase gesteckt und gesagt, so jetzt erstickst Du aber.
Da sagt sie, das wäre aber jetzt nicht sehr überzeugend.
Da hab ich gesagt, na dann warte mal ab.
Da hab ich ihr dann noch jeweils eine Wäscheklammer an jedes Ohrläppchen gemacht und gesagt, so das zwiebelt aber, was?
Da sagt sie, nee das wär normal, das würde sie von ihren Ohrklippern kennen.

Da hab ich gesagt, ja dann lass uns die Rollen mal tauschen , vielleicht klappt es dann besser.
Da hat sie mich dann erstmal geknebelt und an den Stuhl gefesselt, dann kam meine Mutter rein und hat uns en Stück Kuchen gebracht, hat aber weiter nichts gesagt und ist dann wieder gegangen.
Ich wollte mich eigentlich für meinen Lieblingskuchen bedanken, ne prima Käse-Sahne-Torte, aber mit dem Knebel im Mund war das ein bisschen schwierig.
Und dann nahm die Quälerei quasi ihren Lauf.
Das war die reine Hölle.
Da hat sie vor meinen Augen die gesamte Käse-Sahne-Torte, die meine Mutter extra für mich liebevoll gebacken hatte, aufgegessen.
Ich habe natürlich unbeschreibliche Qualen ausgestanden, bei jedem Stück, das sie sich in den Mund geschoben hat, habe mich auf meinem Stuhl gewunden und gestöhnt, und konnte mich dann endlich befreien.
Da war sie aber schon auf der Toilette am Kotzen.

Da war ich dann wieder in der Rolle des Herren, hab gesagt, so das haste jetzt davon, bin zu meiner Mutter hoch und hab gesagt, wir hätten nur mal ausprobiert, wie reißfest die neue Wäscheleine wäre, dazu hat sie dann auch nichts gesagt, hat mir aber noch en Stück Käse-Sahne-Torte mit runtergegeben.
Den Teller sollte ich aber zurückbringen.
Da hab ich genüsslich meinen Kuchen gegessen und zu meiner Bekannten gesagt, wenn du demnächst mal wieder was Neues ausprobieren willst, lass bitte meine Käse-Sahne-Torte aus dem Spiel.
Ich glaube, sie hat das verstanden, ich konnte es nicht so genau erkennen, weil beim Stichwort Käse-Sahne musste sie sich wieder übergeben.

  Top
"Autor"  
Nutzer: Innocent.Angel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.10.2001
Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 13.06.2003    um 14:50 Uhr   
Hmmm... *die stille betrachtet*... ich misch mich mal wieder ein hier.. *g*
Also... ich hab mich mal so.. rien interessehalber natürlich *g*... auf der einen Seite umgekuggt, die bei deiner seite verlinkt is... und hab mal n bissl in den Stories da geschnüffelt... und habe dreister Weise entdeckt... das die Angela-Geschichte noch weiter geht... bzw. noch mehr Teile hat... tzs.. wieso sagt mir das denn keiner? *g*
na ja.. whatever... die "Nathalie und Phillip"-Geschichte... gefällt mir auch ziemlich gut... is nur n bissl lang um die hier reinzutun... schade eigentlich...
*nur gesagt haben wollte* :)
*raus hübbelz*

Die Unschuldige
  Top
"Autor"  
Nutzer: süße-sub
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.04.2001
Anzahl Nachrichten: 106

geschrieben am: 13.06.2003    um 19:28 Uhr   
(zitat)... und habe dreister Weise entdeckt... das die Angela-Geschichte noch weiter geht... bzw. noch mehr Teile hat... tzs.. wieso sagt mir das denn keiner? *g*
(/zitat)

Oh! Auf der Seite, auf der ich gelesen habe, ging die nicht mehr weiter ... Aber die Fortsetzung würde mich schon interessieren! Poste sie doch hier rein, würde mich freuen.

Grüße von subbi

  Top
"Autor"  
Nutzer: Innocent.Angel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.10.2001
Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 13.06.2003    um 19:55 Uhr   
Angela - Teil 2 (1. Teil)

Wir sind jetzt schon einige Zeit zusammen, aber ich kann mich immer noch nicht satt sehen. Es ist nichts besonderes, was sie da macht, sie steht nur in der Küche, und belegt sich gerade ein Brot. Aber selbst das macht sie zu einem Erlebnis.

Sie trägt einen knöchellangen schwarzen Rock, hinten bis über das Knie geschlitzt, oben eng, unten ausladend.. ein wenig altmodisch, aber wir beide lieben diese Art der Kleidung, und eine weiße Bluse mit einem hochstehenden bestickten Kragen, und Ärmeln sie auf Schulterhöhe weit sind, aber dann am Unterarm eng anliegen, mit jeweils drei kleinen Perlenknöpfen.... ihr Haar hat sie locker aufgesteckt, scheinbar nachlässig, aber ich habe sie oft genug beobachtet um zu wissen, wie viel Sorgfalt sie darauf aufwendet, um genau diesen Effekt hinzubekommen, und es fließt in einer samtenen Welle wie ein schwarz glänzender Wasserfall ihren Rücken hinunter.

Sie hat nicht bemerkt wie ich nach Hause gekommen bin, hat einen Walkman auf, und während sie das Brot schmiert, tanzt sie auf der Stelle. Ich lehne im Türrahmen, und beobachte sie. Ich, wir leben in einer Neubauwohnung. Die Küche ist modern, weiß gefließt, groß, und bis vor kurzem unpersönlich, jetzt nicht mehr. Auf dem Tisch stehen in einer blauen Vase die Blumen die ich ihr geschenkt habe.. sie trocknet sie, damit sie nicht vergehen. Hier und da sehe ich ihre Spuren, die Flasche Nagellack, die Clown Marionette die auf dem Regal sitzt und uns mit einem schelmischen Lächeln Gesellschaft leistet... das kristallene Glas halbvoll mit Rotwein, die schlanke schwarze Flasche mit einem Jugendstil Weinverschluss... silberne Weintrauben, ein Korb mit Orangen und Zitronen und Trauben... Ich warte bis sie das Messer aus der Hand gelegt hat, und gehe auf sie zu.. sie dreht sich nach rechts, und ich mache zwei Schritte, lächle, denn sie hat mich immer noch nicht gesehen.
Sie sucht etwas im Gewürzregal.. und ich greife sie von hinten, ihre Unterarme, langsam, aber schnell genug, und sie bleibt stehen. Ich höre die Musik aus ihren Kopfhörern, als ich ihre Arme vor ihrem Busen kreuze und sie an mich ziehe... Ich wechsele den Griff, so dass ich beide Handgelenke in einer Hand halten kann, und benutze meine freie Hand, um ihr die Haare beiseite zu legen, und ihren schlanken Hals zu entblößen. Ich rieche ihr Parfüm, ein neues, muss sie danach fragen was es ist, und hauche über die samtweiche Haut an ihrem Hals, spüre wie sie zittert... und ruhig steht. Mit dem Zeigefinger fahre ich ihr leicht über die Lippen, die sich öffnen, und schiebe sanft ihr Kinn so wie ich es haben will, während ich mit der anderen Hand, mit dem anderen Arm, sie immer fester gegen mich presse, ihre gekreuzten Hände gegen ihren Busen, den ich mit den Fingern die ihre Handgelenke halten, fühlen kann, fest und weich zugleich.. sie zittert.

Wie eine Frau, sie, so empfindlich auf meine leiseste Berührung reagieren kann, ist mir immer noch ein Rätsel, aber ich frage nicht mehr, ich genieße. Und beiße sie. Fester als sonst. Ich sauge mich an ihrer Haut fest, und beiße, fühle fast den Wunsch ihr Blut zu schmecken, als wäre ich ein Vampir.. aber nein, es ist nicht Blut was mich nährt, sondern ihre... Stille. Ich löse mich von ihrem Hals, hauche noch einmal über die Stelle, und drehe sie mit dem leichten Druck einer Fingerspitze zu mir um. Sie hat die Hände noch immer über ihrem Busen gekreuzt, und ich drücke sie jetzt nach unten, nach hinten, so dass ich ihre Hände hinter ihrem Rücken fassen kann, und sehe sie nur an. Ihre Augen sind geschlossen, ihr Mund ist leicht geöffnet.. Kirschrot. Intensives Kirschrot.. nein Blutrot... sie hat weiße Haut, als ob sie niemals einen Sonnenstrahl gesehen hätte, wie Alabaster, und dieses Rot ist ... brutal ... sinnlich. Sie hat sich schon zurechtgemacht, ganz leicht geschminkt, und einen Moment bedauere ich es, dass sie sich die Arbeit umsonst gemacht hat, dann liegen meine Lippen auf ihren, und ich sauge, sie weiß was ich will, und atmet in meinen Mund aus, ihr Atem, mein Atem, dann fordere ich ihren Mund mit meinen Lippen, schmecke den Rotwein, den Lippenstift, sie.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Innocent.Angel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.10.2001
Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 13.06.2003    um 19:56 Uhr   
(2. Teil)
Ihre Bluse ist bestickt, ich fühle das Muster, als ich es in ihren Busen presse, halte sie, so, ihre Handgelenke, ihren Busen, ihre Lippen, ihren Atem, bis ich diesen kleinen Seufzer höre... Ich lasse sie langsam los, und ziehe die Spangen aus ihrem Haar, bis die schwarze Flut sich über ihre Schultern ergießt. Sie hat die Augen geöffnet, grünes Licht, unergründlich... sie lächelt leicht, mit diesem wunderbaren Mund. Ich überlege mir ob sie mir einen blasen soll, aber entscheide mich mir das für später aufzuheben. Ich nehme ihr sanft den Walkman ab. "Du bist ganz mit Lippenstift verschmiert." Sagt sie, und wischt mit einem Finger meinen Mundwinkel entlang. Kein Wunder. War es meine Absicht? Ich glaube schon, ihre Lippen sind total verschmiert, der Lippenstift über ihr Gesicht verteilt, die Lippen voll und leicht geschwollen... ich glaube ich habe ihr auch in die Unterlippe gebissen. Ich genieße es zu ihr nach Hause zu kommen.

"Warum bist Du so schick?" frage ich "Nicht dass ich es nicht genieße, aber.. haben wir heute noch etwas vor?"
"Darf ich denn nicht einfach mal schick sein?" fragt sie... ich mache eine drehende Bewegung mit den Zeigefinger, und sie macht eine langsame Pirouette, die sie mit einem anmutigen Knicks beendet. Frauen machen das heutzutage nicht mehr.. zu ihrem Nachteil. Anmut. Sie hält die Position.. und ich greife in ihr Haar und ziehe sie leicht daran empor. Es hat den Anschein, als ob sie nichts wiegt, mir entgegenfließt. "Es gefällt mir..." Ich greife ihre Hand, und gemeinsam gehen wir einen Stock höher ins Schlafzimmer. "Aber es ist noch nicht perfekt..." Angela hat einen perfekten Busen. In meinen Augen. Genau eine Handvoll, und auch wenn sie häufig einen BH trägt, braucht sie keinen. Heute hat sie sich entschlossen keinen anzuziehen, und die bestickte Bluse, Rosen, wieder ein Jugendstilmuster, wie ich gerade feststelle, ist richtig schick.

Aber da fehlt etwas. Ich weiß auch schon genau was. Vor einer Woche haben wir ein weißes Satin Korsett gefunden, kein echtes zum Schnüren, aber es betont ihre Taille, und hebt ihren Busen an, so dass er wie eine doppelte Frucht präsentiert wird, aber sittsam, auch wenn es so aussieht als ob sie herausfallen, springen müsste, passiert es nicht von alleine. Mann muss nachhelfen. Ich ziehe ihr die Bluse aus, vor dem Spiegel, verweile einen Moment an ihrem Busen, ihre Brustwarzen sind so steif, dass ich nicht wiederstehen kann und etwas mit ihnen spiele, sie bäumt sich gegen mich, nein später, ich lege ihr das Korsett an. In diesem Korsett hebt und senkt sich ihr Busen, wirkt prall, das Tal zwischen ihren Brüsten tief und geheimnisvoll.. ich ziehe ihr die Bluse wieder an, lasse die obersten vier Knöpfe offen, und hebe ihr das Haar an. Schweigend betrachten wir sie im Spiegel. Die Bluse, offenherzig wie sie jetzt ist, wirkt durch den Stehkragen zugleich streng und verspielt, und das Korsett bewirkt, dass ihr Busen die Bluse fast zu sprengen scheint.. der unterste Knopf gibt den Blick frei auf das was so schön präsentiert und doch verborgen ist.
"Perfekt." Flüstere ich ihr ins Ohr, und sie nickt. Ich suche in ihrem Schmuckkästchen, bis ich es finde. Ein dreireihiges Collier, aus schwarzen Steinen, ebenfalls altmodisch, tatsächlich aber neu, Modeschmuck, aber elegant und irgendwie fin de ciècle. Es betont ihren schlanken Hals, und die zentrale Kette aus kleinen schwarzen Perlen weist den Weg in das Tal zwischen ihren Brüsten. Perfekt.
  Top