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Nutzer: magic_maus
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geschrieben am: 10.05.2003    um 11:28 Uhr   
Weinet nicht an meinem Grab um mich;
Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.


Ich bin der Wind über dem See,
Christallglitzer auf dem Winterschnee.
Ich bin am Tag das Sonnengold,
ich bin der Regen herbstlich hold.


Ich bin das tiefe Himmelsblau,
der schöne, frische Morgentau.
Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne
bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.



Steht nicht am Grab, die Augen rot.
Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

(copy)

Geändert am 10.05.2003 um 11:35 Uhr von magic_maus

Geändert am 10.05.2003 um 11:36 Uhr von magic_maus
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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 10.05.2003    um 13:26 Uhr   
Hallo Kleiner!
Jetzt leben wir schon 18 Tage ohne dich auch diese Welt,
aber mit dir in unserem Herzen ganz tief.
Dort wirst du...
...immer lachen.
...immer spielen.
...immer sprechen.
...immer weinen.
...immer leben.




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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 10.05.2003    um 14:41 Uhr   
Die Routine ist eine große Behinderung. An
die ständige Weiderholung täglicher Verrichtungen
verschwendest du keinen Gedanken mehr.
Erst wenn ein Mechanismus defekt ist oder du eine
kleine Handverletzung hast, fällt es dir wieder auf,
wie komplex und vielschichtig dein Tun ist. Aber
nicht Beeinträchtigungen und Mängel sollen dich
lehren, sondern die Freude am Wahrnehmen und
die Lust, das Wunderbare unter der abgenutzen
Oberfläche der täglichen Routine zu entdecken.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 19:29 Uhr   
Du bist meine hellster Sonne
Und ich deine schönste Blume.
Ich, als deine Blume
brauche deine Wärme
Um zu leben....
nicht einzugehen
Aber die Sonne
braucht keine Blume
um weiter zu existieren.

Du erfüllst weiterhin deine Aufgaben,
Warme Sonnenstrahlen zu verteilen.
Aber eine Blume
ohne die Sonne
wird garantiert nicht schön bleiben... . . . .

Hey, du dunkle Wolken,
warum tauchst du plötzlich auf?
Ich bin so volle Trauer und brauche Licht!
Du lässt einfach über mich hemmungslos
deine ungeweinten Tränen heraus
Ich will nicht mehr mit dir weinen
Will lieber lachen mit meinem Sonnenschein
ZiehÂ’ endlich weiter!
Und lassÂ’ der Himmel schnellsten heiter
Du vergießt Tonnenweiße tränen über mich
Ich ertrinke doch fast, siehst du es nicht! ?
Na los, macht Platz für mein Sonnenstrahlen
Damit ich weiter lebe und vor allem endlich wieder lachen kann ... .
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 19:31 Uhr   
Singe schwarze Rose, sing
Erfülle mich mit deinem Stolz
Oh singe holde Muse, sing
Mein Herz in deiner Blüte schmolz.

Tanz mit mir, Engel der Nacht
Lass dunkle Schönheit leben
So still und so geheimnisvoll
Mein Schicksal dir ergeben.

Führe mich, mein dunkler Geist
Hinein in tiefe Trauer
So zeige mir das Bild des Seins
Der Wahrheitsnebel Mauer.

Nun spiele mir die ganze Freud
Das Weinen, Lachen, Leben
Vom Hoffnungsschein getrübter Blick
Konnt einst Erfüllung geben.

So singst du nur vom leeren Glück
Die alten grauen Lieder
Verblasst der Schönheit dunkles Spiel
Die Blüten fallen nieder.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 19:36 Uhr   
Alles hat sein Stunde
Alles hat seine Stunde und seine Zeit: Eine Zeit geboren zu werden und eine Zeit zu sterben. Eine Zeit zu lachen und eine Zeit zu weinen. Eine Zeit zu reden und eine Zeit zu schweigen. Eine Zeit beisammen zu sein und eine Zeit sich zu trennen.
Prediger Salomon, Kap. 3
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 19:39 Uhr   

Friedrich August Clemens (1748-1817)

Die trauernde Rose
Allzulange, Wiederhall,
Tönst du mich zu preisen.
Singe du mir Nachtigall,
Klageweisen.
Nicht der Liebling der Natur
Bin ich, wie ich scheine;
O! sie gab mir Qualen nur,
Freuden keine.

Nicht in Wonne, früh und spät,
Schwimm' ich, wie sie wähnen,
Ganz von Perlen übersä't;
Nein! von Tränen.

Ach! Gewalt und Stürme droh'n
Meinem kurzen Schimmer!
Kommst du morgen, ist er schon
Hin auf immer.

Das Sterben der Seele
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Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:04 Uhr   
Beatles
blackbird

Blackbird singing in the dead of night
Take these broken wings and learn to fly
All your life
You were only waiting for this moment to arise
Blackbird singing in the dead of night
Take these sunken eyes and learn to see
All your life
You were only waiting for this moment to be free
Blackbird fly
Blackbird fly
Into the light of a dark black night
Blackbird singing in the dead of night
Take these broken wings and learn to fly
All your life
You were only waiting for this moment to arise
You were only waiting for this moment to arise
You were only waiting for this moment to arise

Beatles
Blackbird (deutsch)

Amsel , die da singt in der Totenstille der Nacht,
nimm diese gebrochenen Flügel und lerne zu fliegen.
Dein ganzes Leben,
hast du auf diesen Moment gewartet , dich zu erheben.
Amsel , die da singt in der Totenstille der Nacht,
nimm diese versunkenen Augen und lerne zu sehen.
Dein ganzes Leben,
hast du auf diesen Moment gewartet , frei zu sein.
Amsel flieg , Amsel flieg,
in das Licht der dunklen schwarzen Nacht.
Amsel , die da singt in der Totenstille der Nacht,
nimm diese gebrochenen Flügel und lerne zu fliegen.
Dein ganzes Leben,
hast du auf diesen Moment gewartet , dich zu erheben.
Hast auf diesen Moment gewartet , dich zu erheben.
Hast auf diesen Moment gewartet , dich zu erheben.

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:06 Uhr   
Weine nicht
es ist ein großer Trost darin, die Weite zu sehen
Die Weite, die uns trennt, die wir nicht
mehr verbindend queren können -

Weine nicht
ich weine auch nicht. Dort wo ich bin wollte
ich sein, und wenn du mich liebst, dann
verstehe, daß ich getröstet bin

Weine nicht in meinem Namen
es ist keine Traurigkeit darin, viel Freude,
viel Neugierde, wenig Erfahrung und Geschick.
Nichts, worum Du weinen müßtest.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:08 Uhr   
Immer wenn wir von Dir erzählen
fallen Sonnenstrahlen auf unsere Seelen.
Unsere Herzen halten Dich umfangen
als wärest Du nie gegangen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:09 Uhr   
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen Stufen hätten,
dann würden wir hinaufsteigen und
dich wieder zurückholen!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:10 Uhr   
Es stand ein Sternlein am Himmel,
Ein Sternlein guter Art;
Das tät so lieblich scheinen,
So lieblich und so zart.


Ich wüsste seine Stelle
Am Himmel, wo es stand,
Trat abends vor die Schwelle
Und suchte bis ichÂ’s fand;

Und blieb dann lange stehen,
HattŽ große Freud in mir,
Das Sternlein anzusehen,
Und dankte Gott dafür.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:12 Uhr   
Manchmal Wünsch ich mir
es werde Licht
und alles , was so Öd und Leer ,
beträf mich nicht .

Manchmal sehe ich im Dunkeln
will kein Licht ,
sehe durch das Schwarz des Tages
sehnend dein Gesicht .

Manchmal schimmert dann
ein ferner Stern ,
schenkt mir ein leises Hoffen ,
bleibt doch Fern .

Doch manchmal fühl ich Dich im Herzen ,
bist du mir Nah ,
hab dann ein Licht gesehen ,
wie ich es Niemals sah .



Und immer sind da Spuren deines Lebens ,
Gedanken , Bilder , Augenblicke und Gefühle .
Sie werden uns immer an Dich erinnern
und Dich dadurch nie vergessen lassen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:13 Uhr   
Liebe Cedi, kommst du nicht raus zum Spielen ?
Liebe Cedi, begrüße den brandneuen Tag.
Die Sonne scheint , der Himmel ist blau,
es ist wunderschön und so bist du.
Liebe Cedi, kommst du nicht raus zum Spielen ?
Liebe Cedi, öffne mal deine Augen.
Liebe Cedi, schau den sonnigen Himmel an.
Der Wind ist still, die Vögel werden singen,
daß du ein Teil von alledem bist.
Liebe Cedi, willst du nicht die Augen öffnen ?
Schau dich um, rundum.
Schau dich um, rund rund um.
Schau dich um.
Liebe Cedi, laß mich dein Lächeln sehen.
Liebe Cedi, wie ein kleines Kind.
Die Wolken tun so als bilden sie eine Gänseblümchenkette,
nun laß mich dich doch lächeln sehen.
Liebe Cedi, ob ich dich nochmal lächeln sehe ?
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:13 Uhr   
Was man tief in seinem Herzen besitzt,

kann man durch den Tod nicht verlieren.

Das Sichtbare ist vergangen,

es bleiben die Liebe und die Erinnerung.

Sie werden unsere Verbindung sein

Erinnerungen sind kleine Sterne,

die im Dunkeln Leuchten
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:16 Uhr   
Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen,

ich bin ich, ihr seid ihr.

Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.

Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.

Gebraucht nie eine andere Redeweise.

Seid nicht feierlich oder traurig.

Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Betet, lacht, denkt an mich.

Betet für mich,

damit mein Name im Hause ausgesprochen wird.

So, wie es immer war,

ohne irgendeine besondere Bedeutung,

ohne die Spur eines Schattens.

Das Leben bedeutet das, was es immer war.

Der Faden ist nicht durchschnitten.

Warum soll ich nicht mehr in eueren Gedanken sein,

nur weil ich nicht mehr in euerem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg.

ICH BIN NUR AUF DER ANDEREN SEITE DES WEGES







Denk Dir ein Bild: Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.
Da sagt jemand: Nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: Es kommt.
Der Tod ist ein Horizont,
und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,

ihn hinter der Grenze zu sehen."






Wenn Du ein Kind verlierst erleidest Du viele Verluste:
Du verlierst ein Stück von Dir,
Du verlierst eine Illusion,
Deinen Lebenssinn und
Deine Lebensvorhersehbarkeit.
Die Ordnung Deines Universums gerät durcheinander.
Du verlierst Deine Zukunft!







Gedanken - Augenblicke,
sie werden uns immer an Dich erinnern
und uns glücklich und traurig machen
und Dich nie vergessen lassen.



Du bist nicht mehr da ,wo Du warst,
aber Du bist überall da, wo wir sind.



Der Mensch hat 2 Å“ Minuten.

Eine zum Lachen,
eine zum Weinen
und eine zum Lieben
Mitten in dieser Minute stirbt er.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:21 Uhr   
Du konntest jeden zum Lachen bringen
Du warst das wunderbarste in meinem Leben
Du warst die Sonne und der Mond und auch die
Sterne
Du warst etwas ganz besonderes
Du warst da, wennÂ’s mir schlecht ging
Du warst da um mit mir zu lachen und zu weinen
Du warst die Luft die ich zum atmen brauchte
Du warst die Sonne die mir den Weg zeigte
Du warst die Wärme die mich erfüllte
Du warst die Decke die mich zudeckte zur Nacht
Du warst das Wasser das ich trank
Du warst das Brot das ich aß

Du musstest so früh gehen!!!!

Wie soll ich ohne dich lachen, weinen?
Wie soll ich ohne dich atmen?
Wie soll ich ohne dich den richtigen Weg finden?
Ohne dich werde ich frieren
Ohne dich verdursten und verhungern
Ohne dich bin ich nicht mehr ich
Ohne dich bin ich gar nichts mehr
Du bist mein ein und alles
Das Wichtigste und Schönste was ich hab

Wer entschied das du nicht mehr leuchten darfst? Was für einen Sinn hat es, dem schönsten Stern sein Licht zu rauben?
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:21 Uhr   
Einmal gab’s einen Weg , der heimwärts führte.
Einmal gabÂ’s einen Weg , um heim zu kommen.
Schlaf schöner Liebling , weine nicht,
und ich werde dir ein Schlaflied singen.
Goldener Schlummer erfüllt deine Augen,
Lächeln erwecken dich , wenn du reist.
Schlaf schöner Liebling , weine nicht,
und ich werde dir ein Schlaflied singen.


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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:22 Uhr   
Ich suche dich,
bis meine Füße
aufgetragen sind
und meine Augen
Tag und Nacht
nicht mehr
unterscheiden

Ich rufe nach dir
bis mein Schreien
die Wolken aufreißt
und dein Name
sich in das Blau
des Himmels
einritzt.

Nun ruhe ich mich aus,
lege mich auf einen
Regenbogen
und warte auf dich....

Ich freue mich auf ein Wiedersehen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:25 Uhr   
Kleiner Engel, lange ist es her das ich dich verlor,
Jahre in denen mein nur noch Herz fror.
Meine Welt ist so anders geworden,
teile meiner Seele sind damals mit dir gestorben.

Deine kleinen Augen die nie die Sonnen sahen,
die nie voller Freude erstrahlten.
Deine kleinen Augen die nie in meine versanken,
die nie voller neugier meine Worte tranken.

Deine kleine Stimme die nie erklang,
die nie laut und fröhlich Kinderlieder sang.
Deine kleine Stimme die sich nie lachend weitete,
dich nie durch dein Leben begleitete.

Deine kleinen Hände die nie was festhielten,
die nie mit deinem Spielzeug spielten.
Deine kleinen Hände die sich nie mir entgegenstreckten,
die nie sich in meinen voller vertrauen versteckten.

Deine kleinen Füße die nie die Welt eroberten,
die nie durch Regenpfützen und Sand tobten.
Deine kleinen Füße die nie den Boden berührten,
dich nie zielsicher durch dein Leben führten.

Auch wenn die Welt sich weiterdreht,
die Zeit irgendwie vergeht.
Auch wenn die schmerzenden Sehnsüchte langsam verblassen,
sei gewiss du hast für immer schöne Fußspuren hinterlassen.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:32 Uhr   
Vor langer, langer Zeit als Gott gerade mit der Schöpfung fertig war, aber die Vögel, Insekten und Schmetterlinge noch keine Flügel hatten, lebte ein kleiner Junge. Seine Stupsnase war so rund wie eine Murmel, seine Wangen so zart wie Rosenblätter, sein Kraushaar so schwarz wie die Nacht und seine Augen so hell wie die Sterne. Mit einem Korb auf dem Rücken lief er über Berge und Felder, durch Wälder und Schluchten, an Straßen und Flüssen entlang und sang dabei dieses Lied:


Flügel, Flügel, schöne Flügel
Wer will fliegen? Holt euch Flügel!
Ich hab Flügel, schöne Flügel
Wollt ihr fliegen? Hier sind Flügel!

Es war ein Junge wie alle anderen und doch nicht wie die anderen. Niemand kannte seinen Namen, niemand wußte woher er kam. War er vielleicht früh morgens einem Blütenkelch entstiegen? Oder war er um Mitternacht auf einem Mondstrahl zur Erde geglitten? Oder vielleicht bemerkte Gott, daß er vergessen hatte, Flügel zu verteilen und entsandte den kleinen Jungen, seine Schöpfung zu vollenden? Er trug einen Korb auf dem Rücken, der niemals leer wurde, genau wie der Sack des St. Nikolaus. In diesem Korb waren aber keine Spielsachen, sondern er war voller Flügel jeder erdenklichen Art: spitze, scherenförmige Flügel für die Schwalben, weiße, flaumige Flügel für die Tauben, zart schimmernde Flügel für die Libellen, winzige, hauchdünne Flügel für die Mücken, hölzerne Flügel für die Windmühlen.
Der kleine Junge verteilte seine Flügel überall. Er gab sie allen, die fliegen wollten: Adlern und Kolibris, Marienkäfern und Geiern, Papageien und Spatzen. Und während er mit seinem Korb voller Flügel immer weiter wanderte, sang er auch immer wieder sein kleines Lied:


Flügel, Flügel, schöne Flügel
Wer will fliegen? Holt euch Flügel!
Ich hab Flügel, schöne Flügel
Wollt ihr fliegen? Hier sind Flügel!

Er war ein richtiger Flügelhändler, und doch kein Händler wie die anderen. Nie verlangte er etwas für seine Flügel. Jeder bedankte sich so, wie er konnte: Die Nachtigall erfand eine neue Melodie. Der Spatz, der nicht singen konnte, drehte sein Köpfchen leicht zur Seite und nickte ein paarmal besonders freundlich. Die Amsel zwitscherte ihm ein fröhliches Lied. Der Storch nahm ihn mit auf einen abenteuerlichen Flug hoch über die Wolken hinaus bis in die Nähe der Sonne. Der Dompfaff zwinkerte ihm zu, und die Eule rief: "Uhuu, Uhuu !" Das Marienkäferchen brachte ihn zum Lachen, indem es mitten auf seiner runden Stupsnase landete und ihn mit seinen winzigen Füßchen kitzelte-und "psst", schon war es wieder weg. Der Papagei, der sprechen konnte, sagte: "Ich dank dir, sie passen!" Die Fliege summte glücklich um ihn herum, bevor sie auf und davon flog. Der Täuberich, der sich freute, daß er den Taubendamen imponieren konnte, plusterte stolz seine neuen Flügel und gurrte "Dankeschön". Bald hatten alle Vögel und Insekten rund um die Erde ihre eigenen Flügel, und mit denen fliegen sie heute noch.
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:33 Uhr   
Eines Tages, müde vom vielen Wandern, setzte sich der kleine Flügelhändler neben eine alte, verlassene Windmühle. Ihre Flügel waren zerbrochen und konnten sich schon lange nicht mehr im Winde drehen.Einsam und traurig stand sie auf einem kleinen Berg. Manchmal weinte sie. "Komm herein, komm in meine Tenne und ruh dich aus,"sagte sie zu dem kleinen Flügelhändler. "Sie ist staubig, aber sie ist warm, und wenn du bei mir bist, bin ich nicht so einsam." Der kleine Flügelhändler legte sich in der Tenne auf ein Bündel Stroh und schlief die ganze Nacht. Am nächsten Morgen schenkte er der kleinen Windmühle zum Dank vier neue Flügel: einen roten, einen blauen, einen gelben und einen grünen Flügel. Überglücklich begann sie ihr Rad zu drehen, zuerst langsam und dann schneller und schneller wie früher, vor langer, schon fast vergessener Zeit. Ein Müller auf einem Weizenfeld sah es von weitem, packte seine Garben und rannte zur Windmühle hinauf.Und der kleine Flügelhändler wanderte weiter. Als er am Fuß des Berges ankam, drehte er sich noch einmal um und rief:


Auf Wiedersehn, kleine Windmühle!
Mahle dein Korn, kleine Windmühle
Mahle, mahle, mahl es fein!

Aber das viele Wandern machte den kleinen Flügelhändler müde und müder. Eines Abends stellte er seinen Korb unter eine große Eiche und schlief sofort ein. Während der Nacht kam ein mächtiger Sturm. Es war ein gehässiger Wind, der Lüfte alleine beherrschen wollte, er war schon lange eifersüchtig auf die vielen Flügel, die der kleine Junge verteilte. Als er den Korb sah, wirbelte er ihn mit seiner ganzen Kraft so lange durch die Luft, bis er mit allen Flügeln im Meer versank. Seit diesem Tag haben die Wellen bei hohem Seegang weiße Kronen. Das sind die Flügel, die sich aus dem Wasser befreien und wegfliegen möchten.
Als der kleine Flügelhändler am nächsten Morgen aufwachte, suchte er verzweifelt nach seinem Korb! Bitterlich weinend wanderte er ziellos umher und dachte an all die Vögel und Insekten, denen er nie mehr würde Flügel schenken können. Ganz erschöpft setzte er sich letztendlich mitten in ein Feld voller Mohnblumen.
Eine kleine schwarze Raupe sah ihn dort und war so bewegt von seinem Kummer, daß sie ihn zu trösten versuchte:"Sei nicht traurig, denk nicht an die Flügel, die du verloren hast. Denk an all die Flügel, die du verschenkt hast! Denk an all die Vögel und Insekten, die dank dir jetzt fliegen können! Bitte, mir zuliebe, weine nicht mehr! Schau mich an, schau wie häßlich ich bin, und ich weine trotzdem nicht!" "Wie freundlich du bist, Raupe,"antwortete der kleine Flügelhändler,"dir zuliebe will ich nicht mehr weinen. Oh, wenn ich doch bloß ein paar Flügel für dich hätte! Die schönsten Flügel würde ich dir schenken-Flügel so schön wie eine blühende Blume."
Da flüsterte eine Mohnblume, die mitgehört hatte: "Pflück mich, kleiner Junge. Nimm meine Blütenblätter, sie werden perfekte Flügel für deine Raupe sein!" Der kleine Flügelhändler strahlte und nahm sorgfältig zwei Blütenblätter von der Mohnblume. Er legte sie auf den Rücken der schwarzen Raupe und schon flatterte sie dankend vor ihm und flog dann weiter von Blume zu Blume. So wurde die kleine häßliche Raupe zum ersten Schmetterling - zauberhaft schön, wie eine blühende Blume!
Noch am selben Abend legte sich der müde kleine Flügelhändler neben einen Bach und fiel sofort in einen tiefen Schlaf. Er schlief und schlief. Tausende von Vögeln, Libellen und Schmetterlinge setzten sich zu ihm und warteten bis er aufwachen würde. Die Nachtigall sang ihre schönste Melodie, die Amsel zwitscherte fröhliche Lieder, der Papagei redete auf ihn ein, das kleine Marienkäferchen kitzelte seine Stupsnase, die Eule rief: "Uhuu" . Doch was immer sie auch taten, der kleine Flügelhändler schlief weiter.
Auf einmal fand eine neugierige Elster in seiner Hosentasche zwei kleine, weiße Flügel, die er dort aufbewahrt und vergessen hatte und die vom gehässigen Wind nicht gefunden und weggetragen wurden. Jetzt waren es die Vögel, die dem schlafenden Jungen Flügel auf den Rücken legten. Da rührte er sich. Mit einem leichten Flügelschlag schwang er sich, von seinen Freunden, den Vögeln, begleitet, in die Lüfte und stieg gegen den Himmel empor.Als Gott hoch oben durch eine sonnenbeschienene Wolke den kleinen Flügelhändler auf sich zufliegen sah, entschied er sich, auch noch ENGEL zu erschaffen
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geschrieben am: 10.05.2003    um 22:37 Uhr   
Die lange und windende Straße , die zu deiner Tür führt,
wird niemals verschwinden,
ich habe diese Straße zuvor gesehen.
Sie führte mich immer hierher,
führte mich zu deiner Türe.
Die stürmische Nacht , die der Regen verwusch,
hat ein Meer von Tränen hinterlaßen,
die für den Tag geweint wurden.
Warum ließt du mich hier stehen , will den Weg wissen.
Vielemale war ich allein und vielemale hab ich geweint,
wirst sowieso nie erfahren,
die vielemale , die ich versuchte.
Aber sie führen mich noch immer zurück,
zu der langen und windenden Straße.
Du ließt mich hier stehen,
vor langer , langer Zeit.
Laß mich hier nicht warten,
führe mich zu deiner Tür.
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geschrieben am: 10.05.2003    um 23:03 Uhr   
Du stehst nie in der Zeitung
wie die Grossen dieser Welt,
doch fuer mich bist du - so wie du bist -
immer ein kleinen Held.
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 11.05.2003    um 08:46 Uhr   
Mein Sohn - ich habe dich geboren,
und so früh musste ich dich sterben seh‘n.
Mein Sohn - ich habe dich verloren,
und dabei fingen wir gerade an,
einander er richtig zu verstehen.
Warum?

Mein Sohn - wieviel Freude
und auch Traurigkeit haben wir miteinander geteilt.
Wir haben zusammen gelacht, geträumt, gestritten,
einfach zusammen gelebt,
er blieb neu nur so eine kurze Spanne Zeit
Warum?

Mein Sohn - du warst voller Leben, voller Lust auf Leben,
offen für aller was auf dich zukommen mag.
Ich wollte dich begleiten, die aus der Ferne zusehen,
mich an dir erfreuen.
und dann kam dieser schreckliche Tag.
Warum?

Mein Sohn - wo bist du, wo kann ich dich erreichen,
mit dir zusammen sein?
Ich suche dich, ich finde dich nicht,
und ich möchte meinen Schmerz ganz laut herausschreien.

Mein Sohn - nun in meinen Gedanken,
in meinen Träumen kann ich dich erleben,
dir meine ganze Liebe und den Wunsch
auf ein Zusammensein mit Gott - geben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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