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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 13.05.2003    um 08:19 Uhr   
Je länger Du tot bist,
um so mehr bist Du hier,
je weiter Du fort bist,
um so näher bei mir.

Du wirst mir notwendiger,
als das tägliche Brot ist -
Du wirst lebendiger,
je länger Du tot bist!

Börries von Münchhausen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 13.05.2003    um 20:49 Uhr   
Abendstille über all
nur am Bach die Nachtigall
singt ihrer Weisen
klagend und leise
durch das Tal!
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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 13.05.2003    um 20:57 Uhr   
Would you know my name if I saw you in Heaven?
Would you feel the same if I saw you in Heaven?
I must be strong and carry on,
'Cause I know I don't belong here in Heaven

Would you hold my hand if I saw you in Heaven?
Would you help me stand if I saw you in Heaven?
I'll find my way, through night and day,
'Cause I know I just can't stay here in Heaven

Time can bring you down, time can bend your knees.
Time can break your heart, have you begging ... please ... begging ... please

Beyond the door, there's peace I'm sure.
And I know there'll be no more tears in Heaven
Would you know my name if I saw you in Heaven?
Would you feel the same if I saw you in Heaven?
I must be strong and carry on,
'Cause I know I don't belong here in Heaven
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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 14.05.2003    um 12:41 Uhr   
Und eines Tages war es soweit,
dass wir alles wieder verloren,
denn träumend stirbt eine alte Zeit,
und aus Träumen werden neue geboren.
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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 14.05.2003    um 12:57 Uhr   
Ohne dich...
...atmet der Wald nicht mehr.
...ist der Regen nicht nass.
...singen die Vögel ohne Ton.
...ist die Sonne nicht warm.
...bin ich eine Reisender ohne Gepäck.
...erreicht der Regenbogen den Rosengraten nicht.
...bin ich im Rückstand mit dem Leben.
...verzaubern sich die Wolken nicht in Wolkentiere.
...ist lachen nur noch halb so schön.
...tut Erinnerung weh.
...bin ich ein Musiker ohne Instrument.
...ist eien Teddy nicht mehr kuschelig.
...sind die Nächte viel zu lang.
...ist der Mond nur noch halb so hell.
...sind die Tage zu lang.
...hat die Welt keine Faben mehr.
......
bye jan scott
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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 14.05.2003    um 15:24 Uhr   
Du bist ein Topfen Tau.
Vertreibst das Nächtlichegrau.
Bist nicht gemacht für harte tage.
Erträgst nur ungern Leid und Plage.
Eine Blüte die strahlt so lang sie Lebt.
Doch irgendwann ganz ohne Warnung von uns geht.
Berührt vom Bösen das dich grausam getroffe.

Aus einem TV Film!
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 14.05.2003    um 16:13 Uhr   
Das Konzept invidueller Unterschiede

Es gab einmal eine Zeit, da hatten die Tiere eine Schule. Das Curriculum bestand aus Rechnen, Klettern, Fliegen und Schwimmen, und ALLE Tiere wueden in ALLEN Fächern unterrichtet.

Die Ente wat gut im Schwimmen; besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so schlechte Noten hatte, mußte sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Durchschnittliche Noten waren aber akzeptabel, darum machte sich niemand Gedanken darum, außer: die Ente.

Der Adler wurde als Problemschüler angesehen und unnachsichtig und streng gemaßregelt, da er, obwohl er in der Kletterklasse alle anderen darin schlug, darauf bestand, seine eigene Methode anzuwenden.

Das Kaninchen war anfänglich im Laufen an der Spitze der Klasse, aber es bekam einen Nervenzusammenbruch und mußte von der Schule abgehen wegen des vielen Nachhilfeunterrichts im Schwimmen.

Das Eichhörnchen war Klassenbester im Klettern, aber sein Fluglehrerließ ihn seine Flugstunden am Boden beginnen, anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam Muskelkater durch Überanstrengung bei den Startübungen und immer mehr "Dreien" im Klettern und "Fünfen" im Rennen.

Die mit Sinn für's Praktische begabten Präriehunde gaben ihre Jungen zum Dachs in die Lehre, als die Schulbehörde es ablehnte, Buddeln in das Curriculum aufzunehmen.

Am Ende des Jahres hielt ein anormaler Aal, der gut schwimmen und etwas rennen, klettern und fliegen konnte, als Schulbester die Schlußansprache.

Orginalquelle unbekannt
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 14.05.2003    um 16:19 Uhr   
Gott im Herzen

"Gott ist nicht im Himmel,
er ist in unserem Herzen,
wenn wir lieben."

Markus Bernard
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geschrieben am: 14.05.2003    um 16:24 Uhr   
Du bist wie ein warmer
Wollhandschuh im Winter:
Du bist wie ein gutes Buch:
auf jeder Seite eine Überraschung.
Du bist wie ein riesiges Taschentuch,
in das ich meine Tränen vergießen kann.
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 14.05.2003    um 16:30 Uhr   
Wenn ich auf einen Berg steige,
spüre ich es,
wenn es ruhig ist und ich nur meinen Atemn höre,
spüre ich es,
wenn ich Mist gebaut habe und dennoch in den Arm genommen werde,
spüre ich es,
wenn ich von Unrecht höre und von Menschen,
die nicht in Frieden leben dürfen,
kann ich nicht anders als glauben,
dass du Gott bei uns bist und das letze Wort sprechen wirst.
Amen.
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 15.05.2003    um 11:55 Uhr   
Gott hört zu. Er ist immer da. Er ist wahrscheinlich der beste Zuhörer, den es überhaupt gibt. Denn du kannst solange du willst, Sekunden, Minuten oder auch Stunden beten. Gott wird immer Zeit für dich haben. Du kannst ihm alles, aber auch alles anvertrauen, er wird es immer für sich behalten.
Und er kann auch nichts Falsches sagen. Er kann dich nicht beleidigen und du kannst ihn nicht beleidigen.
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 15.05.2003    um 12:02 Uhr   
Warum?

Diese Frage stelle ich mir immer wiede:
Warum gibt es so viel Leid, Krieg und Hass?
Warum müssen so viele Menschen leiden?
Doch am häufigsten frage ich mich: Warum musste er sterben?
Er, das ist ein kleiner Junge.
Er, das ist Kraft, Hoffnung und Lebenswillen.
Er ist tot!
Er hatte Krebs, doch er wollte leben. Er war ein guter Begleiter, den wir nie vergessen werden. Was uns bleibt, sind Erinnerungen. Erinnerungen an sein Lachen und sein Weinen.
Erinnerungen an gesunde und kranke Tage.
Jetzt ist er tot!
Warum musste er sterben?
Warum er?

Warum?
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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 15.05.2003    um 14:13 Uhr   
Mondnacht
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nur träumen müsst!

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 15.05.2003    um 14:15 Uhr   
Ich weiß, dass sich mein Leben um dich dreht
und ich weiß, dass das so bleibt auch wenn du gehst

du lebst in jedem Traum in jeder Nacht
und obwohl du fort bist hälst du mich hier wach -

Doch wieso tut es dann so weh?
Wieso tut es dann so weh?

Wieso merk' ich jeden Tag, dass du mir fehlst?

Chorus:
Missing you, missing you
Like the sun that missed the rain,

Missing you, missing you,
Never wanted all this pain,
'Cause I don't wanna live my life
In the memory of me and you
I don't wanna go on missing you

Ich will nicht, dass mein Leben so zerbricht,
Und ich will nicht, dass du nie mehr mit mir sprichst
Und ich will, dass auch mein Leben weitergeht,
Und ich will, dass meine Welt sich weiterdreht

Doch wieso tut es dann so weh?
Wieso tut es dann so weh?

Wieso merk' ich jeden Tag, dass du mir fehlst?

Ich will nicht ohne dich träumen müssen, denn ich träume nur von dir,

Ich will nicht ohne dich leben müssen, denn ich lebte nur mit dir,

Ich will nicht, dass du dich umdrehst und siehst, wie ich hier steh,
Ich will nicht mehr, dass du mir so sehr fehlst.

Missing you, missing you
Like the sun that missed the rain,

Missing you, missing you,
Never wanted all this pain,
'Cause I don't wanna live my life
In the memory of me and you
I don't wanna go on missing you

No, I don't wanna go on missing you

(Band ohne Namen)


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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 15.05.2003    um 14:50 Uhr   
„Weißt du eigentlich,
wie sehr ich mir wünschte,
Flügel zu haben,
um dich hinüberzutragen
über die Abgründe
deiner Todesangst
und dir Halt zu geben
in den letzten Stunden
deines Lebens?“
(Christa Spilling-Nöker)

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 15.05.2003    um 16:02 Uhr   
Gottes Hand lässt Dich nicht fallen.
Sie ist ausgestreckt . Gottes Hand hilft Dir und allen, die das Dunkel schreckt. Gottes Hand hält Dich und mich jetzt und ewiglich. Gottes Hand voll Kraft und Güte welkt nicht wie ein Strauß. Gottes Hand wird niemals müde. Sie führt uns nach Haus. Gottes Hand führt Dich und mich jetzt und ewiglich.

Erich Conradi
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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 15.05.2003    um 18:05 Uhr   
„Schmerz ist auch Leben,
Bewegung in uns.
Lassen wir ihn zu,
verwandelt er sich
– und wir uns mit ihm.“
(Anne Marie Tausch)
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 15.05.2003    um 21:11 Uhr   
Es gibt Momente in denen möchte man einfach aufgeben und Schluss machen. Mit allem. Doch dann erinntert man sich an Menschen, die sich nicht raussuchen können wann sie von der Erde abheben und man lebt einzig allein für die Menschen weiter.Für wen soll man den sonst leben?
@Sandra
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 15.05.2003    um 23:02 Uhr   
Ich habe es nicht gesehen, wie er sich in der Nacht auf den Weg machte. Er war lautlos entwischt. Als es mir gelang, ihn einzuholen, marschierte er mit raschem, entschlossenem Schritt dahin. Er sagte nur : "Ah, du bist da..." und er nahm mich bei der Hand. Aber er quälte sich noch: "Du hast nicht recht getan. Es wird dir Schmerzen bereiten. Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein..." Ich schwieg.
"Du versthst. Es ist weit. Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer."
Ich schwieg.
"Aber er wird daliegen woe eine alte verlassene Hülle. Man soll nicht traurig sein um solche alten hüllen..."
Ich schwieg.
Er verlor ein bißchen den Mut. Aber er gab sich noch mühe."Weiß du, es wird allerliebst sein. Auch ich werd die Sterne anschauen. Alle werden Brunnen sein mit einer verrostetet Winde. Alle Sterne werden mir zu trinken geben...."
Ich schwieg.
"DAs wird so lustig sein!Du wirst 500 Milionen schellen haben, ich werde 500Milionen Brunnen Haben..."
Und auch er schwieg, weil er weinte...
"Da ist es. Laß mich eine Schritt ganz alleine tun."Und er setzte sich weil er angst hatte. Er sagte "Du weißt...meine blume...ich bin für sie verantwortlich! Und sie ist so schwach! Und sie ist so kindlich. Si hat 4 Dornen, die nicht taugen, sie gegen die welt zu schützen...!"
Ich setzte mich, weil ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte. Er sagte: "Hier...Das ist alles..." Er zögerte ein bischen, dann erhob er sich. Er tat eine Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel. Er blieb eine Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sacht, wie eine Blatt fällt. Ohne das leiseste geräusch fiel er in den Sand.
Jetzt hab ich ich getröstet. Das heist... nicht ganz. Aber ich weiß das er auf seinem Planeten zurückgekert ist, denn bei Tagesanbruch habe ich seine Körper nicht wieder gefunden. Es war keine so schwerer Körper... Und ich liebe es, des nachts den Sternen zuzuhören. Sie sind wie funfhunder Millionen Glöckchin... Aber nun geschieht etwas Außergewöhnliches. Ich habe vergessen, an den Maulkorb,eine Lederriemen zu machen! Es wird ihm nie gelungen sein, ihn dem Scharf anzulegen. So frag ich mich: Was hat sich auf dem Planeten zu getragen?....
Das ist ein sehr grosses geheimnis. Für euch, die ihr den kleinen Prinzen auch liebt, wie für mich, kann nichts auf der welt unberührt bleiben, wenn irgendwo, man weiß nicht wo, ein Scharf, das wir nicht kennen, eine Rose vieleicht gefressen hat oder vielleicht nicht gefressen hat...
Schaut den Himmel an Und ihr werdet sehen wie sich alles verwandelt...
Aber keiner von den grossen Leuten wird jemals verstehen, dass das eine so grosse bedeutung hat!

Eigentlich warst du der kleine Prinz der nur kurz auf diese Erde kamm und wieder auf seinem Planten verschwand. Aber du hast mir auch etwas geschenkt, genau wie der kleine Prinz etwas geschenkt hat. Er schenkte das läuten fünfhundert Milionen Glöckchin. Du schenktest mir die schönestn 3 1/4 jahre meines Lebens. Ich hoffe du hattest keine Angst als du gehen mustes so wie der kleine Prinz.
Ich liebe dich meine Kleiner!
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 16.05.2003    um 07:00 Uhr   
So warm wie die Sonne,
so still wie die Nacht,
so endlos wie die Zeit,
so trage ich Dich in meinem Herzen.

Stille kehrt ein,
Ruhe und Gewissheit,
Du bist nicht mehr hier.

Ich gehe hinaus
und atme das Leben,
im Wind, im Wasser,
in der Luft,
denn Du trägst mich.

Die Tränen brennen wie Feuer,
der Schmerz unertragbar,
der Abschied...

Dein Leid teilte ich,
Deine Angst machte mir Angst,
Deine Zuversicht erfüllte mich mit Hoffnung,
Dein Tod gab die Gewissheit.

Der Kampf dauerte zu lange,
nun kämpfe ich ihn ohne Dich,
wortlos, sprachlos, hilflos.

Ich vermisse Dein Lächeln,
Ich vermisse Deine warmen Worte,
Ich vermisse Deine Träume,
Ich vermisse Dich.

Abschied nehmen,
mein Herz weint,
meine Seele schreit vor Schmerz,
mein Kopf fragt... warum ?

Ich suche die Antwort,
Ich suche mich selber,
Ich suche Dich,
Ich werde nichts finden.

Alleine muss ich nun gehen,
Alleine die Kraft aufbringen,
Alleine den Weg finden,
Alleine zu leben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 16.05.2003    um 07:02 Uhr   
Werde ich jemals wieder lachen können ?
Ich glaube es nicht.
In mir ist nur noch Trauer,
die meine Seele zerfetzt.
Du bist gegangen ohne Abschied zu nehmen.
unerwartet und unverhofft.
ich kann nicht mehr denken,
gedanken sind nur noch bei dir.
ich glaube,ich spiele mit dem gedanken,
mir die kehle aufzuschlitzen.
Doch das ist nicht wahr:
Der Gedanke spielt mit mir.
Und ich hab keinen Einfluß mehr darauf.
Es wird passieren und ich sehe dich wieder.
Irgendwann. Im Jenseits
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: jan1983
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geschrieben am: 16.05.2003    um 11:41 Uhr   
Wir wissen nie,
wann wir
durch eine Falltür
in eine andere Weld fallen.
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 16.05.2003    um 15:25 Uhr   
DER ANDERE: Komm, Beckmann, du musst weiter.

BECKMANN: Weiter? Abwärts, meinst du, weiter abwärts! A bas, sagt der Franzose. Es ist so schön, zu sterben, du, das hab ich nicht gedacht. Ich glaube, der Tod muss ganz erträglich sein. Es ist doch noch keiner wieder zurückgekommen, weil er den Tod nicht aushalten konnte. Vielleicht ist er ganz nett, der Tod, vielleicht netter als das Leben. Vielleicht ---
Ich glaube sogar, ich bin schon im Himmel. Ich fühl mich gar nicht mehr- und das ist, wie im Himmel sein, sich nicht mehr fühlen. Und da kommt auch en alter Mann, der sieht aus wie der liebe Gott. Ja, beinahe wie der liebe Gott. Nur etwas zu theologisch. Und so weinerlich. Ob das der liebe Gott ist? Guten Tag, alter Mann. Bist du der liebe Gott?

GOTT (weinerlich): Ich bin der liebe Gott, mein Junge, mein armer Junge!

BECKMANN: Ach, du bist also der liebe Gott. Wer hat dich eigentlich so genannt, lieber Gott? Die Menschen? Ja? Oder du selbst?

GOTT: Die Menschen nennen mich den lieben Gott.

BECKMANN: Seltsam, ja, das müssen ganz seltsame Menschen sein, die dich so nennen. Das sind wohl die Zufriedenen, die Satten, die Glücklichen, und die, die Angst vor dir haben. Die im Sonnenschein gehen, verliebt oder satt oder zufrieden- oder die es nachts mit der Angst kiregen, die sagen: Lieber Gott! Aber ich sage nicht Lieber Gott, du, ich kenne keinen, der ein lieber Gott ist, du!

GOTT: Mein Kind, mein armes -

BECKMANN: Wann bist du eigentlich lieb, lieber Gott? Warst du lieb, als du meinen Jungen, der gerade ein Jahr alt war, als du meinen kleinen Jungen von einer brüllenden Bombe zerreißen ließt? Warst du da lieb, als du ihn ermorden ließt, lieber Gott, ja?

GOTT: Ich hab ihn nicht ermorden lassen.

BECKMANN: Nein, richtig. Du hast es nur zugelassen. Du hast nicht hingehört, als er schrie und als die Bomben brüllten. Wo warst du da eigentlich, als die Bomben brüllten, lieber Gott? Oder warst du lieb, als von meinem Spähtrupp elf Mann fehlten? Elf Mann haben gewiß laut geschrien in dem einsamen Wald, aber du warst nicht da, einfach nicht da, lieber Gott. Warst du in Stalingrad lieb, lieber Gott, warst du da lieb, wie? Ja wann warst du denn eigentlich lieb, Gott, wann? Wann hast du dich jemals um uns gekümmert, Gott?

GOTT: Keiner glaubt mehr an mich. Du nicht, keiner. Ich bin der Gott, an den keiner mehr glaubt. Und um den sich keiner mehr kümmert. Ihr kümmert euch nicht um mich.

BECKMANN: Hat auch Gott Theologie studiert? Wer kümmert sich um wen? Ach, du bist alt, Gott, du bist unmodern, du kommst mit unsern langen Listen von Toten und Ängsten nicht mehr mit. Wir kennen dich nicht mehr so recht, du bist ein Märchenbuchliebergott. Heute brauchen wir einen neuen. Weißt du, einen für unsere Angst und Not. Einen ganz neuen. Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrüllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott? Wo bist du heute abend? Hast du dich von uns gewandt? Hast du dich ganz in deine schönen alten Kirchen eingemauert, Gott? Hörst du unser Geschrei nicht durch die zerklirrten Fenster, Gott? Wo bist du?

GOTT: Meine Kinder haben sich von mir gewandt, nicht ich von ihnen. Ihr von mir, ihr von mir. Ich bin der Gott, an den keiner mehr glaubt. Ihr habt euch von mir gewandt.

Aus dem Buch "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert
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Nutzer: Gast_einsame
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geschrieben am: 16.05.2003    um 15:25 Uhr   
Zu der Stelle aus dem Buch:

Das einzige Drama des früh verstorbenen Dichters (mit 26 verstroben) ist ein verzweifelter Protestschrei gegen die zerstörerische und verderbnisträchtgie Macht des Krieges, Seine Erzählungen und Prosastücke berichten mit sicher akzentuierter Ausdruckskraft von den verheerenden Kriegsfolgen im einzelnen und im gemeinsamen Menschenleben.





Geändert am 16.05.2003 um 15:35 Uhr von einsame
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geschrieben am: 16.05.2003    um 20:31 Uhr   
Die Liebe
ist langmütig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid,
keine Selbstsucht.
Sie prahlt nicht und
ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend
noch auf sich selbst bedacht,
weder reizbar noch nachtragend
Sie freut sich nicht am Unrecht,
sondern freut sich wenn die Wahrheit siegt.
Diese Liebe erträgt alles,
sie glaubt alles, sie hofft alles
und hält allem Stand.
Die Liebe hört niemals auf.
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