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geschrieben am: 18.05.2003 um 22:01 Uhr
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Malten wir mit Zauberkreide,
oder war es Kohle - nur?
Ist es so, das ich noch leide,
oder sind es Illusionen - pur?
Was ist mit all den bunten Farben,
waren die wirklich einmal da?
Gab es mehr wie diese Narben,
war es wirklich wunderbar?
Wieso höre ich mich sagen,
das das Gestern ist noch da?
Stelle mir zuviele Fragen,
warum es einfach so geschah.
Wo sind all die kleinen Träume,
die wir gestern noch lieb teilten?
Werden so schnell daraus Schäume,
parallele Strände an den wir weilten?
Die Rakete zum Mann im Mond,
hab ich die mit Dir geteilt?
Oder war ich es nur gewohnt,
das man bei dem Knilch verweilt?
Wohin wehte der rosa Wolkenflor,
hat es ihn denn wirklich gegeben?
Was ist mit dem was man sich schwor,
galt das für ein vergangenes Leben?
Teilten wir wirklich einen Kuchen,
oder waren wir einfach viel zu satt?
Wollten wir uns wirklich suchen,
oder setzten wir uns Schachmatt?
Gab es Perlen die wir fanden,
oder polierte ich einen Stein?
Wo war es wo wir gestern standen,
oder stand ich dort doch nur allein?
Gab es Träume die wir teilten,
oder nahm mich meiner auf den Arm?
Während wir - nah verweilten,
war mir kalt oder war es doch warm?
Wieso kann ich nicht mehr denken,
wenn das Gestern ist längst gegangen?
Wollten wir uns da was schenken,
oder doch nur einander fangen?
Gab es immer diese Kanten,
die am Endpunkt Wunden rissen?
Teilten wir wirklich den Trabanten,
oder doch nur das selbe Kissen?
Flogen Schmetterlinge zum Firmament,
oder hatte ich es mit den Magen?
War es so das der Himmel brennt,
oder tat die Iris einfach versagen?
Sollte man mich untersuchen,
du bist fort und mir gehts doch gut?
Werd den Einzelplatz im Flieger buchen,
sammel nur noch Reisemut!
Werde Dich auch nicht vermissen,
auch nicht weinen, das mach ich nie!
Reib das Gesicht an meinen Kissen,
Du bist fort - und ich froh wie nie!
Nein, ist klar das alles gab es nicht,
wir haben uns total verfahren.
Fischten im Schatten, nie im Licht,
ich weiss nicht - ob wir die Angler waren!
Und die Welten drehen sich weiter,
treiben ungestüm von einander weg.
Waren wir einst - unsere Begleiter,
begleite ich mein Herz im Dreck!
Ja, ich lass es einfach liegen,
zum fliegen ist es zu schwach.
Dabei konnte keiner siegen,
schlafgetauft und viel zu wach!
Hörten wir die selben Lieder,
oder pfiff der Wind an uns vorbei?
Glaub ja nicht - ich will Dich wieder,
das ist aus und lang vorbei!
Natürlich habe ich nicht geweint,
gibt ja auch nichts - was ich vermiss.
War doch nur die Illusion die uns eint
und im Herzen - ein winziger Riss! |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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